LCB

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2026

Februar

Wiebke Bolduan

Hamburg, Deutschland

Wiebke Bolduan, geboren 1994 nahe Eisenach, lebt und arbeitet dey als Comic-Künstler∙in und Illustrator∙in in Hamburg, wo dey zudem Teil des Organisationsteams des Comicfestivals ist. Nach »Viktoria Aal« (2024) erscheint im Mai 2026 mit „Planet Elmar“ Wiebke Bolduans zweite Graphic Novel bei Reprodukt. Mit freundlicher Unterstützung des Berliner Senats.

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Nona Fernández

Santiago de Chile, Chile

Nona Fernández, 1971 geboren, ist seit ihrer Schauspielausbildung als Drehbuchautorin, Schauspielerin und freischaffende Schriftstellerin tätig. In deutscher Übersetzung erschien 2024 ihr Roman »Twilight Zone« (Culture Books, aus dem Spanischen von Friederike von Criegern). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Matias Riikonen

Helsinki, Finnland

Matias Riikonen, 1989 geboren, ist ein finnischer Schriftsteller. »Matara«, sein vierter Roman, erschien 2024 in deutscher Übersetzung (Ü: Maximilian Murmann) im Karl Rauch Verlag.

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Januar

Yelena Schmitz

Brüssel, Belgien

Yelena Schmitz (1996) ist eine belgische Schriftstellerin, die auch im Theater- und Audiobereich arbeitet. Im Jahr 2024 gewann sie den PrixFintroPrize für niederländischsprachige Literatur. Ihr Kinderroman »Hotel Kosmos« (Querido, Amsterdam, 2024) wurde für den Boon-Literaturpreis 2025 in Flandern nominiert. Yelena Schmitz ist regelmäßige Kolumnistin der flämischen Zeitung De Standaard. In Zusammenarbeit mit PassaPorta, Brüssel.

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Tanja Šljivar

Belgrad, Serbien

Tanja Šljivar, 1988 geboren, ist eine serbische Theaterautorin; ihre Stücke wurden in mehreren europäischen Ländern aufgeführt. In diesem Frühjahr erscheint ihr erster Roman »Nationaltheater« in deutscher Übersetzung (aus dem Serbischen von Maša Dabić, Suhrkamp). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Alaa Alqaisi

Gaza/Dublin, Paästina/Irland

Alaa Alqaisi ist eine palästinensische Autorin und Übersetzerin, Autorin und Forscherin aus Gaza. Derzeit promoviert sie am Trinity College in Dublin. Ihre Arbeiten wurden u. a. auf ArabLit und in ArabLit Quarterly, The Avery Review und dem Adi Magazine veröffentlicht. In Zusammenarbeit mit Goethe im Exil.

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Aleksandra Logvinova

Vilnius, Litauen

Aleksandra Logvinova, 1991 in Minsk geboren, ist als Verlegerin, Übersetzerin und Managerin tätig. Ins Belarusische übertrug sie u. a. Werke von Hans Ulrich Gumbrecht und Byung-Chul Han. Sie erhielt ein ›Schritte‹-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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2025

November

Andrea Genovart

Barcelona, Katalonien

Andrea Genovart, geboren 1993, studierte Literaturtheorie und Vergleichende Literaturwissenschaft in Barcelona und Kulturmanagement in Madrid. Sie war Teil des zeitgenössischen Kunstprojekts ›Espositivo‹ und hat Drehbücher für Werbespots geschrieben. Sie arbeitet für die Tageszeitung El País und ist außerdem für mehrere Verlage und die Buchhandlung La Central im Bereich Presse und Kommunikation tätig. Für ihren ersten Roman, »Consum preferent« (2023), erhielt sie den Premi Llibres Anagrama de Novel·la. Derzeit arbeitet sie an ihrem zweiten Roman. Mit freundlicher Unterstützung des Instituts Ramon Llull.

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Marta Pera Cucurell

Mataró, Katalonien

Marta Pera Cucurell ist Lyrikerin und Übersetzerin ins Katalanische. Zu den von ihr übertragenen Autor∙innen gehören u. a. Virginia Woolf, Sylvia Plath, Doris Lessing, Margaret Atwood, Vladimir Nabokov, William Faulkner, Joseph Conrad, Franz Kafka, Robert Musil, Peter Handke und Salman Rushdie. 2019 erschien ihr Lyrikband »La quinta essència de la pols« (Pagès), für den sie mit dem Lyrikpreis Recyll ausgezeichnet wurde. Auch für ihre übersetzerische Arbeit erhielt sie mehrere Auszeichnungen, u. a. den Jordi Domènech-Übersetzerpreis 2014 für ihre Übertragung der Gedichte von Charles Simic, den Übersetzerpreis der Stadt Barcelona 2023 für die Übersetzung von Virginia Woolfs »Orlando « sowie den Ángel Crespo-Preis 2024 für die Übersetzung der »Letters to my Mother« von Sylvia Plath. Derzeit arbeitet sie an ihrem zweiten Gedichtband. Mit freundlicher Unterstützung durch das Institut Ramon Llull.

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Ariana Harwicz

Cosne-sur-Loire, Argentinien

Ariana Harwicz, 1977 geboren, ist eine argentinische, in Frankreich lebende Autorin. In deutscher Übersetzung erscheinen in diesem Herbst die Romane »Kopflos« (übersetzt von Silke Kleemann, C.H.Beck) und eine Neuauflage ihres internationalen Erfolgs »Die, my love« (übersetzt von Dagmar Ploetz, C.H.Beck), dessen Verfilmung (Regie: Lynne Ramsay) im Mai 2025 bei den Filmfestspielen in Cannes Premiere hatte. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Bogdan Coșa

Bukarest, Rumänien

Bogdan Coșa, 1989 geboren, ist Autor einer Romantrilogie, eines mit dem Preis des besten rumänischen Prosabuchs ausgezeichneten Romans (»Cât de aproape sunt ploile reci«, dt. »Wie nah der kalte Regen ist«, 2021), eines Gedichtbands und eines Kinderbuchs. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Alena Piatrovich

Minsk/Warschau, Belarus

Alena Piatrovich, geboren 1985 in Vitebsk, ist Übersetzerin ins Belarusische (ausgezeichnet u. a. für ihre Übersetzungen der Harry Potter-Romane), Dichterin, Schriftstellerin und Redakteurin und lebt derzeit in Warschau. Mit freundlicher Unterstützung der S. Fischer Stiftung.

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Aleksandra Tarnowska

Połaniec, Polen

Die polnische Autorin Aleksandra Tarnowska, 1990 geboren, wurde für ihren Debütroman »Wniebogłos« (2023) mehrfach ausgezeichnet. Sie erhielt das Albrecht-Lempp-Stipendium, das wir gemeinsam mit der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit und dem Instytut Książki vergeben.

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Lara Rüter

Leipzig, Deutschland

Lara Rüter, 1990 in Hannover geboren. Sie war Preisträgerin für Lyrik beim 26. Open Mike. 2020 erhielt sie den Caroline-Schlegel-Förderpreis für Essayistik, 2021 den Wolfgang-Weihrauch Förderpreis beim Literarischen März. 2022 erhielt sie ein Stipendium der Kulturstiftung des Freistaat Sachsens und 2023 eine Residenz im Mare-Künstlerhaus. 2023 war sie auf der Shortlist für den Edit-Essaypreis. Ihr Debüt »amoretten in netzen« ist im Frühjahr 2024 bei Wunderhorn erschienen. Im März 2026 erscheint ihr Buch »Affenliebe« bei Hanser.

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Nika Musavi

Tbilisi, Georgien

Die Journalistin und Schriftstellerin Nika Musavi, 1984 geboren, schreibt über Vertreibung und Migration. In russischer Sprache publizierte sie die die Kurzgeschichtensammlung »Ein bisschen vom persönlichen Norden« und den Reisebericht »Doppelter Boden«; derzeit arbeitet sie an ihrem Debütroman. 2025 erhielt sie das Marion-Dönhoff-Stipendium. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Oktober

Assaf Gavron

Tel Aviv, Israel

Assaf Gavron, 1968 geboren, ist Schriftsteller, Übersetzer, Sänger und Songwriter der israelischen Kultband »The Mouth and Foot« und hat das Computerspiel »Peacemaker« mitentwickelt. In deutscher Übersetzung erschienen zuletzt zwei Erzählungen unter dem Titel »Everybody be cool« (Luchterhand, 2025, aus dem Hebräischen von Stefan Siebers). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Fayer Koch

Leipzig, Deutschland

Fayer Koch ist ein∙e Autor∙in aus Leipzig, der∙die Linguistik in Potsdam und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig studiert. Fayer Koch schreibt Lyrik und dramatische Texte, die mehrfach mit Preisen ausgezeichnet wurden. »Anorexia Feelgood Songs« stand auf der Shortlist für den Deutschen Jugendtheaterpreis und wurde ins Programm EURODRAM aufgenommen. Fayers Stücke sind aktuell in Theatern in Leipzig und Karlsruhe zu sehen. Fayer erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Cécil Joyce Röski

Leipzig, Deutschland

Cécil Joyce Röski, geboren 1994 in Schleswig-Holstein, studierte Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Texte erschienen u. a. in der EDIT, der BELLA triste und den Metamorphosen. Er erhielt zahlreiche Stipendien und Förderungen. Der Debütroman »Poussi« (Hoffmann und Campe, 2023) wurde mit dem Retzhof-Preis für junge Literatur ausgezeichnet. Für das Drehbuch der historischen Punk-Webserie »Haus Kummerveldt« (ARD/arte) wurde Röski 2024 mit dem Grimme-Preis geehrt. Aktuell arbeitet er an dem Roman »Trizeps Royal«, dem Spielfilmdebüt »In der Not frisst der Teufel die Wurst auch ohne Fliegen« und an der Serie »Being Held«. Cécil Joyce Röski erzählt aus transradikaler, klassenbewusster und disabled Perspektive mit besonderem Blick auf Machtverhältnisse und Zärtlichkeit. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Hu, Chang-Sung

Taipeh, Taiwan

Hu, Chang-Sung, auch bekannt als Ou Tiong-siong, wurde 1973 geboren. Seit 2000 schreibt er auch auf Taiwanisch und hat sich als bedeutende Stimme der zeitgenössischen taiwanischen Literatur etabliert. Seine Veröffentlichungen – darunter zwei chinesische Romane, sechs chinesische Kurzgeschichtenbände und zwei taiwanische Lyrik-Bände – wurden mit dem Wu San-Lien Literary Award und dem Golden Tripod Award for Literary Books ausgezeichnet.

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Nownow

Taipeh, Taiwan

Nownow ist eine taiwanische Comic-Autorin. Sie studierte die bildenden Künste an der National Taiwan University of Arts und widmet sich in ihrer Arbeit dem historisch geprägten visuellen Erzählen, wobei sie traditionelle Pinseltechnik mit dem Manga-Stil verbindet. Ihre Veröffentlichungen »Guardienne Vol. 1 and 2« (Egmont, 2025, Ü: Monika Li) wurden bereits auf Ukrainisch, Arabisch, Japanisch, Thai und Deutsch übersetzt. 2020 erhielt sie beim 11. Golden Comic Award den Newcomer Preis.

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Wu Huaichen

Taipeh, Taiwan

Wu Huaichen ist taiwanischer Dichter und Gelehrter. Er promovierte in Philosophie und lehrt an der Fakultät für Geisteswissenschaften der Taipei National University of the Arts. Sein interdisziplinäres Schaffen bewegt sich im Spannungsfeld von vergleichender Philosophie, zeitgenössischer sinophoner Literatur und moderner poetischer Praxis. Inspiriert von seinen Erfahrungen als leidenschaftlicher Surfer und Bergsteiger setzt er sich in seinem literarischen Werk kritisch mit den kulturellen und ökologischen Dimensionen der taiwanischen Berg- und Meereslandschaften auseinander. Wu war bereits als Writer-in-Residence an der Nanyang Technological University und als Visiting Scholar an der University of Texas in Austin. Er tritt regelmäßig bei internationalen Poesiefestivals auf und trägt zum globalen Diskurs über moderne Poetik in der sinophonen Welt bei.

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September

Aliyeh Ataei

Paris, Iran

Aliyeh Ataei, 1981 geboren, wuchs an der Grenze Irans zu Afghanistan auf und studierte an der Teheraner Universität Drehbuchschreiben. »Im Land der Vergessenen« (Luchterhand, 2025, aus dem Persischen von Nuschin Maryam Mameghanian-Prenzlow) wurde mit dem renommierten Mehregan-e-Adab-Preis als »Bestes Buch des Jahres« ausgezeichnet. Seit 2023 lebt Aliyeh Ataei in Paris. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Maryia Badzei

Minsk, Belarus

Maryia Badzei, 1997 geboren, lebt als Dichterin und Sprachdozentin in Minsk, wo sie das Poesieprojekt ›Zramy‹ gegründet und die Onlinezeitschrift wir.by herausgegeben hat. Übersetzungen ihrer Gedichte sind u. a. auf lyrikline.org verfügbar. Mit freundlicher Unterstützung der S. Fischer Stiftung.

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Mariann Bühler

Basel, Schweiz

Mariann Bühler, geboren 1982 in der Zentralschweiz, hat an der Universität Basel und der Freien Universität Berlin Englische Literatur- und Sprachwissenschaft, Islamwissenschaft und Gender Studies studiert. Heute ist sie als Autorin, Literaturvermittlerin und Veranstalterin in verschiedenen Kontexten tätig. Ihr erster Roman »Verschiebung im Gestein« (Atlantis, 2024) war für den Schweizer Buchpreis 2024 nominiert. Mariann Bühler hat das Projekt Sofalesungen initiiert und geleitet und war u. a. für das Literaturhaus Zentralschweiz und das Literaturhaus Basel tätig. Sie ist Mitherausgeberin des Bandes »Reihenweise. Veranstalten in der Freien Literaturszene« (edition mosaik, 2022). Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Nincemon Fallé

Abidjan , Elfenbeinküste

Nincemon Fallé, 2001 geboren, lebt als Autor und Grafikdesigner in Abidjan (Elfenbeinküste). Für sein Debüt, den Coming-of-Age-Roman »Ces soleils ardents« (dt. »Diese glühenden Sonnen«, Gutkind, 2025, aus dem Französischen von Hanne Reinhardt) wurde er mehrfach ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Patricia Jozef

Antwerpen , Belgien

Patricia Jozef, geboren 1975, hat an der LUCA School of Arts Bildende Kunst und an der Universität Brüssel und Amsterdam Philosophie studiert. Ihr erster Roman »Glorie« (De Geus ,2017) stand auf der Shortlist des niederländischen Debütpreis (ANV Debutantenprijs). 2024 erschien ihr neuester Roman »Gentlemen« (De Geus / Arche Literatur Verlag, 2026, aus dem Niederländischen von Dania Schüürmann).

In ihren Büchern und Essays erforscht sie Zonen der Mehrdeutigkeit und ethische Dilemmata. Im LCB wird sie am nächsten Roman arbeiten. In Zusammenarbeit mit PassaPorta, Brüssel.

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Tara Meister

Leipzig, Österreich

Tara Meister wurde 1997 geboren. Sie studiert Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Ihr Theaterdebüt »fast Land« wurde 2023 uraufgeführt. 2022 stand sie auf der Shortlist für den Wortmeldungen Förderpreis und wurde mit dem Erostepost Literaturpreis sowie dem Förderpreis für Literatur des Landes Kärnten ausgezeichnet. 2023 ist ihre Textsammlung »geschafft, Sonne« in der edition spoken script erschienen, 2024 ihr erster Roman »PROBEN« im Residenz Verlag. Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Sándor Pál-Kovács

Szentendre, Ungarn

Sándor Pál-Kovács, 1989 geboren, ist ein ungarischer Schriftsteller und Herausgeber. Für seinen jüngsten Lyrikband »Daloskönyv« (»Liederbuch«) erhielt er das Péter-Horváth-Stipendium, das mit einem Aufenthalt an der Akademie Schloss Solitude und im LCB verbunden ist. Mit freundlicher Unterstützung der Péter-Horváth-Stiftung.

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Craig Thompson

Portland, USA

Craig Thompson, 1975 geboren, wuchs in einer Kleinstadt in Wisconsin auf. Seine vielfach ausgezeichneten Graphic Novels liegen auch in deutscher Übersetzung vor, u. a. »Blankets. Ein grafischer Roman« (2004) und zuletzt »Ginsengwurzeln« (Reprodukt, 2024, Ü: Matthias Wieland und Heike Drescher). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Darja Keller

Zürich , Schweiz

Darja Keller, geboren 1994, studierte Literatur und Kulturanalyse und schreibt am liebsten über Begehren, Essen und Sentimentalität. Ihr Erzählband »Sihl City« erschien 2022 bei re:sonar; der Essay »Dieser Song killt mich jedes Mal« 2023 bei sukultur. Ihr wurde das Freiraumstipendium des Kantons Zürich sowie das Atelierstipendium des Aargauer Kuratoriums zugesprochen. Sie lebt in Zürich und schreibt für das Magazin annabelle.

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Team (22)

Immanuel Bach

Zürich , Schweiz

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Regina Menke

Zürich , Schweiz

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Freda von dem Bussche

Zürich , Schweiz

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Augusto Paim

Zürich , Schweiz

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Nina Thielicke

Zürich , Schweiz

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Renate von Mangoldt

Zürich , Schweiz

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Tobias Bohm

Zürich , Schweiz

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Katharina Kohlhaas

Zürich , Schweiz

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Barbara Kopsch

Zürich , Schweiz

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Christine Wagner

Zürich , Schweiz

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Peter Dietze

Zürich , Schweiz

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Claudia Schütze

Zürich , Schweiz

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Dr. Florian Höllerer

Zürich , Schweiz

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Jürgen Jakob Becker

Zürich , Schweiz

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Thorsten Dönges

Zürich , Schweiz

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Nadja Prenzel

Zürich , Schweiz

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Inga Niemann

Zürich , Schweiz

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Solveig Bostelmann

Zürich , Schweiz

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Beiträge (1122)

2026

Januar

Karl Riha © Renate von Mangoldt

Karl Riha

Wir trauern um Prof. Dr. Karl Riha. Seit 1970 war er Mitglied des Vereins, und in den bewegten Jahren von 1987 bis 1991 Geschäftsführender Direktor des LCB. Der Literaturwissenschaftler habilitierte sich 1970 an der TU Berlin und lehrte von 1975 bis zu seiner Emeritierung 2001 in Siegen. Sein besonderes Interesse galt der experimentellen Literatur, dem Dadaismus und der Parodie – auch als Autor (unter Pseudonymen wie Hans Wald und Charlie Hair) und als entdeckungsfreudiger Herausgeber. Zusammen mit Marcel Beyer gab er ab 1989 die Reihe Vergessene Autoren der Moderne heraus. Am 10. Januar 2026 ist er in Siegen gestorben, er wurde 90 Jahre alt. Sein Enthusiasmus als Literaturvermittler und sein nie versiegender Humor bleiben unvergessen.

Thomas Hummitzsch empfiehlt

LeselampeLiteraturportLeselampe Nr. 1/2026: „Die Leute in diesem Buch könnten einst lang, lang nach unserer Zeit in Nordkalifornien gelebt haben werden.“ Mit diesem sensationellen Satz beginnt Ursula K. Le Guins Opus Magnum Immer nach Hause, der wie kein anderer Roman unserer Zeit mit dem indigenen Amerika verbunden ist. Der Satz pulverisiert die lineare Zeitachse jeder herkömmlichen Erzählung. […] Le Guins bereits 1985 veröffentlichtes und nun endlich erstmals auf Deutsch vorliegendes Großwerk ist mit keinem anderen Roman der amerikanischen Gegenwartsliteratur vergleichbar.
Der Literatur- und Filmkritiker Thomas Hummitzsch empfiehlt »Immer nach Hause« von Ursula K. Le Guin, aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Matthias Fersterer, Karen Nölle und Helmut W. Pesch. (Carcosa Verlag, Berlin 2023, im Taschenbuch 2025). Bild: Konstantin BörnerZur Leselampe

Bogdan Coșa | Rumänien

LCB diplomatique»Die unsichtbaren Wunden meiner Klasse« »Dort, nur 15 Kilometer weiter, lag die Garantie eines anderen Lebens. Als ich dann 2019 „zurück nach Brașov” kam, fand ich exakt die Stadt, von der ich geträumt hatte. Nur hatte ich, wie es im Witz heißt, nicht aufgepasst und im Gepäck mich selbst dabei.«Mehr…

2025

Dezember

Barbara Kopsch

Barbara Kopsch

Wir trauern um Barbara Kopsch, sie starb am 10. Dezember 2025 nach schwerer Krankheit. Lange Jahre umsorgte sie das LCB, gab dem Haus Halt und war für viele unserer Hausgäste die tägliche Ansprechpartnerin. Sie fehlt uns schmerzlich.

Der Text ist ein Auszug aus »Die Vermengung«, Roman von Julia Weber, erschienen im Limmat Verlag in Zürich (2022, S. 93). Julia Weber lebte in den Monaten Januar 2017, September 2018 und Juli 2019 als Stipendiatin bei uns im LCB.Mehr…

Adventsraetsel_2025

Weihnachtsrätsel 2025

LiteraturportPreisfrage: Aus welchem 2025 erschienenen Roman stammt diese von Leonie Ott gezeichnete Szene? Schreiben Sie uns bis zum 11. Januar 2026 eine Email an kontakt@literaturport.de mit der richtigen Antwort und Ihrer Adresse. Eine schöne Weihnachtszeit und erholsame Tage zwischen den Jahren wünscht Euer*Ihr Literaturhafen!Mehr Infos und Preise

Sprache im technischen Zeitalter, Heft 256

ZeitschriftOffene Horizonte: Tanasgol Sabbagh, Şehnaz Dost, Saskia Warzecha, Tomer Dotan-Dreyfus, John Sauter und Matthias Nawrat, die auf Einladung des LCB und des Brandenburgischen Literaturrats und von Kulturland Brandenburg gefördert am Residenzprogramm Aus der Ferne gesehen teilnahmen, verfassten Texte, inspiriert von Brechts Gedicht »Vergnügungen«. Dies und viel mehr finden Sie in der neuen Nummer der Zeitschrift.Mehr…

Deutsch-Hebräischer Übersetzerpreis

Deutsch-Hebräischer Übersetzerpreis

PreisDer Staatsminister für Kultur und Medien, Wolfram Weimer, hat die Gewinner∙innen des Deutsch-Hebräischen Übersetzerpreises 2025 bekanntgegeben. Er geht an die in Jerusalem lebende Übersetzerin Helene Seidler für ihre deutsche Übersetzung des Romans »Unter Freunden stirbt man nicht« der israelischen Schriftstellerin Noa Yedlin (Kein & Aber Verlag, Zürich, 2023). Damit folgt die diesjährige Preisträgerin auf Gundula Schiffer, die im Jahr 2022 für die Übersetzung des Romans »Sommernächte« von Aharon Appelfeld ausgezeichnet wurde. Auf israelischer Seite geht der Preis an den Autor und Übersetzer Ido Abravaya für seine Übertragung des Romans »Der Abenteuerliche Simplicissimus« von Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen.Mehr…

Thaer Deeb | Syrien

LCB diplomatique»Über Syrien, über Blut und Hoffnung« »Ich nahm mir vor, das letzte Wort im Buch nicht den Kugeln und Bomben zu überlassen. Ich nahm mir vor, nicht nur über das Töten zu schreiben, sondern über die Hoffnung, die inmitten des Tötens geboren wird.«Mehr…

Albrecht-Lempp-Stipendium 2026

FörderungDas Albrecht-Lempp-Stipendium richtet sich an deutsche und polnische Schriftsteller·innen sowie an deutsche Literaturübersetzer·innen aus dem Polnischen und polnische Literatur- übersetzer·innen aus dem Deutschen. Bewerbungsfrist: 15. Februar 2026.Mehr…

November

Kulturpartner ARTE

Der Fernsehsender ARTE ist der Kulturpartner des Netzwerks der Literaturhäuser. Eng vernetzt sorgen die Partner gemeinsam für den Erfolg anspruchsvoller Kulturformate – vor Ort in den Häusern, auf den Buchmessen, im Internet und im Fernsehen.Literatur auf ARTE im Januar …

Daniela Dröscher empfiehlt

LeselampeLiteraturportLeselampe Nr. 6/2025: Die letzte Leselampe in 2025 knipst die Berliner Autorin Daniela Dröscher über Emma Holtens in diesem Jahr erschienenen Buch »Unter Wert« (dtv Verlag, Ü: Marieke Heimburger) für uns an. „Die Mission der dänischen Autorin Emma Holten ist im besten Sinne größenwahnsinnig: Sie will die Wirtschaft als allmächtige Instanz entmachten. „Wir müssen den Ökonomen helfen, sie sind überfordert“, so der augenzwinkernde Kommentar der Autorin bei einer Lesung. Es gibt zu vieles, was sich eben nicht in Zahlen übersetzen lässt. Den Wert eines Baumes etwa. Die ästhetische Erfahrung, die ein Buch bereit hält. Zeit mit Freund∙innen. „Man sollte gar nicht erst versuchen, Gefühle zu berechnen“, heißt es an einer Stelle.“ Bild: Heike Steinweg.Zur Leselampe

Arbeitsräume am Wannsee

AusschreibungFörderungAb dem 15. Januar 2026 stellen wir wieder kostenfrei nutzbare Arbeitsräume für Autor·innen, Übersetzer·innen und Comic-Künstler·innen mit Lebensmittelpunkt in Berlin und Brandenburg im sanierten Ateliergebäude zu Verfügung. Bewerbungsfrist: 20. November 2026.Zur Ausschreibung…

DANKSAGEN. Text als Beziehung

Für »Danksagen. Text als Beziehung« haben wir die drei Autor∙innen Paula Fürstenberg, Sharon Dodua Otoo und Hengameh Yaghoobifarah gebeten, je ein Kollektiv zu gründen und so das Beziehungsgeflecht hinter einem ihrer Werke sichtbar werden zu lassen.Mehr…

Eine Gedenktafel an einer Hauswand, auf der steht: "In dem hier vormals stehenden Nebenhaus lebte vor ihrer Emigration die Philosophin Hannah Arendt, 13.10.1906 - 4.12.1975. Hier entstand die Biographie über Rahel Levin Varnhagen. 1933 emigrierte sie über Frankreich in die Vereinigten Staaten von Amerika, wo sie ihre bedeutenden Werke wie 'Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft' veröffentlichte"

Sicong Zou | China

LCB diplomatique»Meine Nachbarin Hannah Arendt« »Ich war mit schweren Fragen im Gepäck gekommen und in der Hoffnung, in Europa Denkanstöße zu bekommen und meine verlorene Sprache zurückzugewinnen. Doch die Wirklichkeit der Migration ist eine andere«Mehr…

Oktober

Gnadenverhältnisse

László Krasznahorkai

Erste Publikation in deutscher Übersetzung: Gnadenverhältnisse, LCB-Editionen, 1988. Übersetzung: Hans Skirecki und Juliane Brandt. Foto: Renate von Mangoldt. Mehr Bild- und Tonaufnahmen sind unter dem Link zu finden. Herzlichen Glückwunsch, László Krasznahorkai, zum Nobelpreis! Noch bis 27. Februar 2026 ist die Pop-up-Ausstellung im LCB zu sehen.Mehr…

Hanadi Zarka | Syrien

LCB diplomatique»Ein Marxist sein« »Fünf Jahre lang hatte ich nicht mehr geschrieben, und kaum dass ich hier angekommen war, fühlte ich mich geistig befreit, meine Gedanken kamen langsam wieder zum Vorschein.«Mehr…

September

Danksagen. Text als Beziehung

ProjektFür »Danksagen. Text als Beziehung« haben wir die drei Autorinnen Paula Fürstenberg, Sharon Dodua Otoo und Ruth-Maria Thomas gebeten, je ein Kollektiv zu gründen und so das Beziehungsgeflecht hinter einem ihrer Werke sichtbar werden zu lassen.Mehr…

Kathrin Schrocke empfiehlt

LeselampeLiteraturportLeselampe Nr. 5/2025: Letztes Jahr ist bei Hanser Berlin Behzad Karim Khanis Roman »Als wir Schwäne waren« erschienen und hat viel Resonanz erfahren. Die Jugendbuchautorin Kathrin Schrocke hat es für ihre Leselampen-Buchempfehlung gewählt und schreibt u. a.: „Dieses Buch ist wie eine Umarmung, die unversehens zum Klammergriff wird. Selten zuvor wurden poetische Sprache und Gewaltdarstellungen derart gekonnt miteinander verwoben, selten zuvor hat mich ein Text derart berührt. […] Sein Roman ein zu Poesie gewordener Protest. Für mich eines der besten Bücher des vergangenen Jahres.“ Bild: Christin Goy.Zur Leselampe

Internationales Treffen der Übersetzer·innen deutschsprachiger Literatur 2026

AusschreibungVom 15. bis 21. März 2026 laden das LCB und TOLEDO zum Internationalen Treffen der Übersetzer·innen deutschsprachiger Literatur ein. Bis zu zwanzig Teilnehmer·innen aus aller Welt erhalten dabei die Möglichkeit, aktuelle Entwicklungen der deutschen Gegenwartsliteratur kennenzulernen und sich durch die persönlichen Kontakte zu Autoren, Verlegern und Kritikern, aber auch zu Kolleginnen aus anderen Ländern in das TOLEDO-Netzwerk einzubringen. Auf die dreitägige Seminarphase im LCB folgt der Besuch der Leipziger Buchmesse. Reisekosten und Unterkunft werden übernommen. Interessierte Übersetzer·innen bewerben sich bis zum 31. Oktober 2025 über das Bewerbungsportal des LCB.Mehr…

Sprache im technischen Zeitalter, Heft 255

ZeitschriftEntwirren und Verknüpfen – Lyrik der Gegenwart: Die Beobachtung, dass Kunst gerade dann Perspektiven eröffnen kann, wenn sie keinem Zweck dienen muss, zieht sich durch dieses Heft zu ›Lyrik der Gegenwart‹. Neben einem Gespräch, u. a. über die Kraft der Poesie, das Saskia Fischer und Sebastian Schönbeck mit Sasha Marianna Salzmann geführt haben, lesen Sie in der Nummer 255 unter anderem Gedichte von Rebeka Kupihár und András Gerevich (Ü: Timea Tankó), Samuel J. Kramer, Ada Limón (Ü: Ron Winkler), Olga Martynova, ariel rosé (Ü: Marlena Breuer) sowie von Franziska Ostermann. In ›Auf Tritt die Poesie‹ stellt Felix Schiller Liv Thastum vor.Mehr…

Harald Hartung, November 1993 © Renate von Mangoldt

Das LCB trauert um Harald Hartung

Mit Harald Hartung ist eine der prägenden Figuren des Literarischen Colloquiums von uns gegangen. Wir verdanken ihm viel und trauern sehr. Aus unserem Bild- und Tonarchiv Dichterlesen.net stellen wir eine Auswahl an Erinnerungen zusammen.Mehr…

Pol Guasch | Spanien

LCB diplomatique»Friedenslinien« »Die Einheimischen fragten uns, was uns ausgerechnet zu ihnen verschlagen hatte. Die Antwort fiel uns nicht leicht. Eigentlich hatte uns die Sehnsucht hergeführt. Wir hätten ihnen von unserer Sprache erzählen müssen, die, wie die ihre, immer kleiner wird und fast verschwunden ist.«Mehr…

August

Deutsch-Hebräischer Übersetzerpreis

AusschreibungPreisDer 2015 ins Leben gerufene Deutsch-Hebräische Übersetzerpreis wird 2025 erneut ausgeschrieben. Bis zum 22. September 2025 (Poststempel) nimmt das LCB Bewerbungen von Verlagen und Übersetzer·innen aus dem Hebräischen mit Zielsprache Deutsch entgegen.Mehr…

Juli

Ava Farmehri | Kanada

LCB diplomatique»Kleine Gesten der Barmherzigkeit« »Die Szene ergab sich von selbst, sie war nicht gestellt: Ein alter Mann, etwas Brot in der Hand, will sich kurz ausruhen, und einige Parkbewohner – Außenseiter, die üblichen Verdächtigen – scharen sich in der Hoffnung auf etwas zu essen um ihn. Ein Waschbär geht auf die Zehenspitzen, seine schwarz behandschuhten Pfoten halb bittend, halb betend erhoben. Eine Krähe, würdevoll wie ein Mönch in Kutte, hockt hinter ihrem menschlichen Freund, fast wirkt es, als wollte sie ihn vor mir, der gebannten Beobachterin, beschützen. Tauben tippeln über den Weg, als gehörte das alles hier ihnen – gelassen, aber mit einem klaren Ziel vor Augen. (…) Niemand hat diese Begegnung geplant. Sie ergab sich einfach, wie manche Dinge im Leben – sie erblühte wie Wildblumen: absichtslos, geräuschlos, abseits des Getümmels.«Mehr…

Skizzenblog (237)

2024

Dezember

Seiten (55)

LCB auf der Leipziger Buchmesse 2020

Das LCB auf der Leipziger Buchmesse 2020

HinweisDas LCB präsentiert neue Bücher und Filme, die im Rahmen des Grenzgänger-Programms gefördert wurden, lädt ein ins Übersetzerzentrum, zu Lesungen und Podiumsdiskussionen »Im Brennpunkt«, zur Präsentation der Autorenwerkstatt 2019 und zur Verleihung des Preises der Literaturhäuser 2020 an Marlene Streeruwitz.Mehr…

Cover spritz 233

Sprache im technischen Zeitalter, Heft 233

ZeitschriftAlle Jahre wieder steht die Berliner Autorenwerkstatt im Fokus des Frühlingshefts von »Sprache im technischen Zeitalter«: Wir drucken unveröffentlichte Prosa-Texte von Kristin Altmann, Anke Dörsam, Gertje Graef, Christian Mitzenmacher, Sarah Elena Müller, Marlen Pelny, Andrej Schulz, Philipp Sommer, Beliban zu Stolberg und Harrie Tosch. Am Anfang und Ende des Hefts stehen Dank und Lob: Ursula Krechels Rede anlässlich der Verleihung des Jean-Paul-Preises reflektiert das eigene Schreiben im Licht des großen Romanschriftstellers aus Oberfranken. Christian Döring spricht über die langjährige „kreative Bezüglichkeit“ zum Autor Thomas Hettche, der den Joseph-Breitbach-Preis erhalten hat. Mittels Erinnerungen an die eigene Kindheit und seine Jahre in Prag, lädt Friedrich Kröhnke ein, Franz Werfel wiederzuentdecken. Zudem stellt Michael Braun die Lyrikerin Carla Hegerl in »Auf Tritt Die Poesie« vor.Mehr…

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