Hausgäste

Junge deutschsprachige Autor·innen
Von Marcel Beyer, Daniel Kehlmann und Anne Weber bis zu Melinda Nadj Abonji, Dorothee Elmiger und Anja Kampmann – viele Autor·innen sind uns durch ihre Zeit als Stipendiat·innen im LCB, am Anfang ihres schriftstellerischen Werdegangs, auf besondere Weise verbunden. Gefördert wird das Einladungsprogramm für junge deutschsprachige Literatur durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, die Stiftung Pro Helvetia, die Sektion Kunst des österreichischen Bundeskanzlertamts und die Kulturstiftung Liechtenstein.

Gäste aus aller Welt
Stetig ausgeweitet wurde der Fokus unserer internationalen Residenzprogramme. Etwa 50 Autor·innen und Übersetzer·innen aus aller Welt beherbergen wir jedes Jahr, in der Regel für vier Wochen. Unsere Gäste schätzen die Arbeit in konzentrierter Atmosphäre, nehmen an Veranstaltungen teil, werden Teil der LCB-Community und knüpfen Kontakte zu den literarischen Akteur·innen der Stadt. Ermöglicht werden die Einladungen durch Partner wie das Auswärtige Amt, die S. Fischer Stiftung, das Goethe-Institut, das TOLEDO-Programm oder die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

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Aktuelle Gäste im LCB

Ariane von Graffenried

Bern, Schweiz

Ariane von Graffenried, geboren 1978, ist Autorin, Spoken-Word-Performerin und promovierte Theaterwissenschaftlerin. Sie ist Mitglied des Duos Fitzgerald & Rimini und Kuratorin des Internationalen Lyrikfestivals Basel. 2017 erschien ihr Buch »Babylon Park«, 2019 folgte »50 Hertz«, eine CD mit Gedichtband (Der gesunde Menschenversand). Für ihre Texte wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Caren Jeß

Dresden, Deutschland

Caren Jeß, geboren 1985 in Eckernförde, schreibt Dramatik, Prosa, Lyrik und Drehbuch. Ihr Theaterstück »Bookpink« wurde für zahlreiche Preise nominiert, zuletzt für den renommierten Mülheimer Dramatikerpreis 2020. »Der Popper« wurde mit dem Else-Lasker-Schüler Stückepreis 2020 ausgezeichnet. Für ihre »Ballade von Schloss Blutenburg« erhielt sie den Publikumspreis des 26. open mike – Wettbewerb für junge Literatur. In Berliner Justizvollzugsanstalten leitete Jeß Schreibworkshops. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Teresa Dopler

Wien, Österreich

Teresa Dopler, geboren 1990 in Oberösterreich, lebt als freie Schriftstellerin und Dramatikerin in Wien. 2019 wird ihr Stück »Das weiße Dorf« mit dem Autor·innenpreis des Heidelberger Stückemarkts ausgezeichnet, ebenfalls 2019 erhält das Stück »Monte Rosa« das Peter-Turrini Stipendium. Übersetzungen ihrer Texte ins Englische und Französische, Stipendien und Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und dem öffentlichen Rundfunk. Unter anderem Teilnahme an Forum TEXT des Drama Forums und an der Residency for Emerging Playwrights am Royal Court Theater London. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Dominik Busch

Zürich, Schweiz

Dominik Busch, geboren 1979 in Sarnen und in Luzern aufgewachsen, ist Autor und Hörspielmacher. In der Spielzeit 2015/16 war er Hausautor am Luzerner Theater.  »Das Gelübde« von Dominik Busch zählt zu den drei Gewinnerstücken des Autorenwettbewerbs der Autorentheatertage 2016 am Deutschen Theater Berlin. Dominik Busch realisiert seine Theatertexte auch für den Bayerischen Rundfunk und für Deutschlandfunk Kultur als Hörspiele. In der Spielzeit 2016/17 war er Hausautor am Theater Basel, wo sein Stück  »Das Recht des Stärkeren« entstand. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Rückblick

2020

März

Denis Pfabe

Bonn, Deutschland

Denis Pfabe, geboren 1986, ist gelernter Kaufmann im Einzelhandel und studierte Medienkommunikation und Journalismus in Köln. Er ist Absolvent der Bayerischen Akademie des Schreibens und war Stipendiat der Autorenwerkstatt Prosa 2016. Drei Tage die Woche arbeitet er als Gabelstaplerfahrer in einem Baumarkt. »Der Tag endet mit dem Licht« (Rowohlt, 2018) ist sein erster Roman. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Sun Tzu-Ping

Taiwan

Sun Tzu-Ping absolvierte das Graduiertenprogramm für kreatives Schreiben und englische Literatur an der Dong-Hwa Nationaluniversität. Er arbeitet zurzeit als Redakteur bei der »Liberty Times«. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Margherita Carbonaro

Airuno, Italien

Margherita Carbonaro, geboren 1964 in Mailand, arbeitet als Übersetzerin und Beraterin für italienische Verlage. Sie übersetzt vor allem aus dem Deutschen, aber auch aus dem Englischen und Lettischen. Zur Zeit arbeitet sie an der italienischen Übersetzung des Romans »Herztier« von Herta Müller. Der Aufenthalt wird gefördert durch den TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Mahmoud Hosseini Zad

Teheran, Iran

Mahmoud Hosseini Zad, geboren 1946, ist Theater- und Prosaautor und gehört zu den bedeutendsten iranischen Übersetzern deutschsprachiger Literatur ins Persische. In den letzten Jahren übersetzte er fast ausschließlich zeitgenössische Werke (von Judith Hermann, Ingo Schulze, Uwe Timm und vielen anderen). 2013 wurde er mit der Goethe-Medaille ausgezeichnet.

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Yang Chia-Hsien

Taiwan

Yang Chia-Hsien, geboren 1978, ist Autorin und Professorin im Fachbereich Chinesisch der Tsinghua Nationaluniversität und Mitkuratorin des Taipei Poetry Festival. Außerdem engagiert sie sich in taiwanischen Genderaktivismusgruppen. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Wang Tsung-Wei

Taiwan

Wang Tsung-Wei, geboren 1972, Autor von Romanen und Erzählungen, studierte Philosophie und Geschichte und ist heute Chefredakteur der Zeitung »Unitas Publishing«. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Februar

Diane Broeckhoven

Antwerpen, Flandern

Diane Broeckhoven, 1946 geboren, ist eine flämische Autorin von Romanen und von Jugendliteratur. Bei C.H. Beck erschienen u. a. »Ein Tag mit Herrn Jules«, »Kreuzweg« und »Was ich noch weiß«, aus dem Niederländischen übersetzt von Isabel Hessel. In Zusammenarbeit mit PassaPorta, Brüssel.

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Rose Labourie

Paris, Frankreich

Rose Labourie, 1987 geboren, hat Literatur in Ulm und Paris studiert. Seit 2014 arbeitet sie als Übersetzerin. U. a. hat sie Werke von Sibylle Berg, Chris Kraus, Ferdinand von Schirach und Juli Zeh ins Französische übertragen. Ihr Aufenthalt wird vom Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds gefördert.

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Maria Tellechea

Buenos Aires, Argentinien

María Tellechea, geb. 1980, lebt als Übersetzerin und Hochschullehrerin in Buenos Aires. Sie übersetzte u. a. den Adorno-Scholem-Briefwechsel, Werke von Jenny Erpenbeck und Raphael Urweider und arbeitet derzeit an der Übersetzung des Romans »Töchter« von Lucy Fricke ins Spanische.

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Januar

Vasyl Lozynskyi

Lwiw, Ukraine

Vasyl Lozynskyi, 1982 geboren, ist ukrainischer Lyriker, Essayist und Übersetzer aus dem Deutschen und Polnischen. Er hat in Lwiw und Berlin Germanistik studiert. Seine Lyrikbände erschienen in der Übersetzung auf Deutsch, Polnisch und Englisch. Ferner ist er Redaktionsmitglied der Online-Zeitschrift »prostory« und gehört der Kuratorenvereinigung »Kunstrat« an. Er erhielt ein „Schritte- Stipendium“ der S. Fischer Stiftung.

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Donat Blum

Kilchberg, Deutschland

Donat Blum, geboren 1986 in Schaffhausen, hat am Schweizerischen und Deutschen Literaturinstitut studiert. Im August 2018 ist sein Debütroman »OPOE« bei Ullstein fünf erschienen, mit dem er u .a. ans European First Novel Festival nach Budapest eingeladen wurde. Er ist Initiator und Mit-Herausgeber der ersten und einzigen queeren Literaturzeitschrift im deutschsprachigen Raum »Glitter – die Gala der Literaturzeitschriften«. Durch das Veranstalten verschiedener öffentlicher Textwerkstätten möchte er den literarischen Diskurs vertiefen und befördern. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Anrila Spahija

Tirana, Albanien

Anrila Spahija, 1968 geboren, lebt als Deutschlehrerin und Übersetzerin in Tirana. Sie übersetzte u. a. Paul Celan, Rose Ausländer, Herta Müller und Clemens Meyer ins Albanische. Sie erhält das Ardian-Klosi-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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2019

Dezember

Alexandros Kypriotis

Athen, Griechenland

Alexandros Kypriotis, geboren 1968, ist freier Übersetzer, Dichter, Autor und Theaterschriftsteller. Er überträgt u. a. die Werke von Jenny Erpenbeck ins Griechische, aktuell ihren Roman »Heimsuchung«. Der Aufenthalt wird gefördert durch den TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Patricia Buján Otero

Ribadumia, Spanien

Patricia Buján Otero, geboren 1976, übersetzt belletristische Texte und Essays aus dem Deutschen ins Galicische und ist verlegerisch tätig. Für die Arbeit an dem Essay »Erde in Not. Die heimliche Bodenkatastrophe« von Gerth M. Neugebauer recherchiert sie in Berlin zum Thema Ökologie. Ihr Aufenthalt wird gefördert durch den TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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November

Verena Boos

Rottweil, Deutschland

Verena Boos, 1977 geboren, ist Schriftstellerin und Historikerin, freie Redakteurin und Erinnerungsarbeiterin an den Nahtstellen von Literatur, Journalismus, Wissenschaft und praktischer Arbeit im Feld. Nach »Blutorangen« (Aufbau Verlag, 2015) erschien ihr zweiter Roman »Kirchberg« (Aufbau Verlag, 2017). Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Jacek Kaduczak

Breslau, Polen

Jaeck Kaduczak, 1966 geboren, übersetzt deutschsprachige Theaterstücke ins Polnische. Zu seinen Autoren gehören Ödön von Horvath, Max Frisch, Marius von Meyenburg und Mehdi Moradpour. Er erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Anne Brouillard

Brüssel, Region Brüssel-Hauptstadt

Anne Brouillard, geboren 1967, ist eine belgische Illustratorin und Schriftstellerin. Sie studierte am Institut Saint-Luc in Brüssel Illustration und schrieb und illustrierte bereits über 40 Kinderbücher. Ihr letztes Buch »Im Land der Chintier. Der große Wald« erschien 2017 im Moritz Verlag. Sie erhielt ein Stipendium des Ministeriums der Föderation Wallonie-Brüssel.

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Oktober

Franziska Füchsl 

Wien/Kiel, Deutschland

Franziska Füchsl hat in Wien und Kiel Sprache und Gestalt studiert. Ihre »rätsel in großer schrift« erschienen 2018 bei edition mosaik. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Małgorzata Rejmer

Tirana/Warschau, Polen

Małgorzata Rejmer, 1985 geboren, lebt als Schriftstellerin und Reporterin in Tirana und Warschau. Ihr erster Roman »Toksymia« wurde für den Gdynia Literaturpreis nominiert. Sie veröffentlichte die Reportagensammlungen »Bukareszt« und »Błoto słodsze niż miód«. Sie erhielt das Albrecht- Lempp-Stipendium 2019 – eine Kooperation des LCB mit der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und des Polnischen Buchinstituts.

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Deborah Emmanuel

Singapur, Singapur

Deborah Emmanuel, 1988 geboren, ist als Lyrikerin, Performerin und Musikerin in Singapur und auf internationalen Festivals hervorgetreten. Zwei Gedichtbände liegen vor: »When I Giggle In My Sleep« (2015) und »Genesis Visual Poetry Collection« (2018), dazu der Prosaband »Rebel Rites« (2016). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Juan S. Guse

Hannover, Deutschland

Juan S. Guse, geboren 1989, debütierte 2015 mit seinem Roman »Lärm und Wälder« (S. Fischer Verlag). Sein zweiter Roman »Miami Punk« erschien 2019. Für seine Arbeit wurde er u. a. mit dem Fellowship der Villa Aurora und dem Literaturpreis Hannover ausgezeichnet. Derzeit promoviert er im Bereich der Arbeits- und Organisationssoziologie. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Laurence Richard

Paris, Frankreich

Laurence Richard arbeitet als literarische Übersetzerin aus dem Englischen und Deutschen ins Französische. Zusätzlich zu ihrem Master in literarischer Übersetzung hat sie eine Ausbildung zur Psychotherapeutin gemacht. Ihr Aufenthalt wird durch den Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds gefördert.

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Mohammad Hemati

Teheran, Iran

Mohammad Hemati, geboren 1979, ist literarischer Übersetzer und überträgt u. a. die Romane von Eugen Ruge, Joseph Roth, Hans Fallada und Michael Kumpfmüller ins Persische. Im LCB arbeitet er an seinem aktuellen Projekt, der Übersetzung von »Gehen, Ging, Gegangen« von Jenny Erpenbeck. Sein Aufenthalt wird gefördert durch den TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Lorenz Just

Hannover, Deutschland

Lorenz Just studierte Islamwissenschaften und in Leipzig am Deutschen Literaturinstitut. Seitdem veröffentlichte er die Biographie »Mohammed – das unbekannte Leben des Propheten« im Gabriel-Verlag (2015) und die Erzählungen »Der böse Mensch« im DuMont-Buchverlag (2017). Derzeit schreibt er an seinem Roman »Die neuen Häuser«, der voraussichtlich im Herbst 2020 bei DuMont erscheinen wird. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Kadhem Khanjar

Bagdad, Irak

Kadhem Khanjar ist Lyriker und Performer und wurde 1990 in der Nähe von Babylon geboren. Seine Gedichtbände »Picknick mit Sprengstoffgürtel« und »Wir kämpfen zum Vergnügen« erscheinen im Herbst 2019 unter dem Titel »Dieses Land gehört euch« in Sandra Hetzls Übersetzung im mikrotext Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Marcello Quintanilha

Brasilien

Marcello Quintanilha zählt momentan zu den anerkanntesten Autoren der brasilianischen Comicszene. 1971 in Niterói, Rio de Janeiro geboren, seit Jahren in Barcelona lebend, zeichnete und illustrierte er für Magazine und Zeitungen in Brasilien, Frankreich, Spanien und den USA. Im französischen Sprachraum ist er als Zeichner der Serie »Sept balles pour Oxford« (Text: Jorge Zentner und Montecarlo; Editions du Lombard) bekannt geworden. »Tungstênio« (avant Verlag, 2017, Ü: Lea Hübner) wurde beim Comicfestival Angoulême 2016 als bester Krimi und beim Rudolph Dirks Award 2017 in den Kategorien »Süd und Mittelamerika – Szenario und Zeichnungen« ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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September

Özlem Özgül Dündar

Leipzig, Deutschland

Özlem Özgül Dündar, geboren 1983 in Solingen, studierte Literatur und Philosophie in Wuppertal und ist Studentin am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie schreibt Lyrik, Prosa und Theaterstücke. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Nivin Sobh

Kairo, Ägypten

Nivin Sobh, 1977 geboren, lebt als Germanistikdozentin und Übersetzerin in Kairo. Sie übersetzte Heinrich Böll ins Arabische; für die Arbeit an einem Roman von Iris Hanika erhielt sie eine Förderung aus dem TOLEDO-Mobilitätsfonds des Deutschen Übersetzerfonds und der Robert Bosch Stiftung.

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Annie Rutherford

Edinburgh, Schottland

Annie Rutherford, geboren 1989, arbeitet für Stanza, Schottlands internationales Lyrikfestival, und als Übersetzerin. 2018 erschien »Hydra‘s Heads«, eine Sammlung ihrer Nora Gomringer- Übersetzungen. In Zusammenarbeit mit dem European Residency Programme des Cove Park Residency Centres in Schottland.

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Martina Fernández Polcuch

Buenos Aires, Argentinien

Martina Fernández Polcuch, 1970 geboren, ist Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin deutschsprachiger Literatur ins Spanische, u. a. von Sigmund Freud, Jürgen Osterhammel, Lukas Bärfuss und Marius von Meyenburg. Derzeit arbeitet sie an der Übersetzung des Benjamin-Adorno-Briefwechsels ins Spanische, wofür sie eine Förderung aus dem TOLEDO-Mobilitätsfonds des Deutschen Übersetzerfonds und der Robert Bosch Stiftung erhielt.

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Francesca Melandri

Rom, Italien

Francesca Melandri, geboren in Rom, hat sich in Italien zunächst als Autorin von Drehbüchern für Kino- und Fernsehfilme einen Namen gemacht. Mit ihrem ersten Roman »Eva schläft« (Blessing, 2011) wurde sie auch einem breiten deutschsprachigen Lesepublikum bekannt. Ihr zweiter Roman »Über Meereshöhe« (2012) wurde von der italienischen Kritik als Meisterwerk gefeiert. 2018 erschien bei Wagenbach ihr drittes Buch »Alle, außer mir«, übersetzt von Esther Hansen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Julia von Lucadou

Heidelberg, Deutschland

Julia von Lucadou ist Filmwissenschaftlerin und arbeitete als Regieassistentin sowie als Redakteurin beim Fernsehen. 2018 erschien ihr erster Roman »Die Hochhauspringerin« (Hanser), für den die Autorin den Schweizer Literaturpreis bekam. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Ulrike Feibig

Leipzig, Deutschland

Ulrike Feibig, geboren 1984, studierte Kunstpädagogik an der Universität Leipzig und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Seit einigen Jahren führt sie Projekte in den Bereichen Literatur, Bildende Kunst und Tanz durch. Zusammen mit Angelika Waniek und Martina Hefter ist sie Teil des Performance Kollektivs Pik7. Sie veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien. 2016 erschien ihr Debütband »perlicke perlacke, mein Herz schlägt« im poetenladen Verlag. Sie erhält das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Yavuz Ekinci

Batman, Türkei

Yavuz Ekinci, 1979 in der Provinz Batman im kurdischen Südosten der Türkei geboren, studierte Erziehungswissenschaft in Diyarbakir. Seit 2001 arbeitet er als Lehrer und gibt eine Reihe mit kurdischer Exilliteratur heraus. In seinen Romanen und Gedichten beschäftigt er sich unter anderem mit dem Leben der Kurden in der Türkei. Für seine schriftstellerische Arbeit wurde er vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erschien »Der Tag, an dem ein Mann vom Berg Amar kam« (Kunstmann, 2017, Ü: Oliver Kontny). Im Oktober 2019 erscheint sein zweiter Roman (»Die Tränen des Propheten«, Kunstmann, Ü: Oliver Kontny) auf Deutsch. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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August

Ivona Brdjanovic

Zürich, Schweiz

Ivona Brdjanovic, geboren in Bosnien und Herzegowina, lebt seit 1991 in Zürich. Sie studierte Umweltingenieurwesen in Zürich und am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Sie publizierte Texte in Zeitungen und Literaturzeitschriften, ist Mitveranstalterin der Lesereihe »Teppich« am Literaturhaus Zürich und Mitherausgeberin der ersten und einzigen queeren Literaturzeitschrift »Glitter«. Ihr Stück »JEMANDLAND« wurde diese Spielzeit (2018/2019) am Konzert Theater Bern uraufgeführt. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium der Stiftung Pro Helvetia.

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Márton Simon

Budapest, Ungarn

Márton Simon, 1984 geboren, ist als Lyriker, Slam Poet und Übersetzer aus dem Englischen und Japanischen hervorgetreten. Drei Lyrikbände hat er in Ungarn publiziert, dazu zwei experimentelle Spoken-Word-Alben. 2018 wurde er mit dem Péter-Horváth-Preis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Tabea Steiner

Zürich, Schweiz

Tabea Steiner, geboren 1981, ist in der Nähe des Bodensees aufgewachsen und hat Germanistik und Geschichte studiert. Sie initiierte das Thuner Literaturfestival, ist Mitorganisatorin des Berner Lesefestes »Aprillen« und Mitglied der Autorinnengruppe »RAUF«. 2011 nahm sie an der Autor·innenwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin teil; 2019 erschien ihr erster Roman »Balg« (edition bücherlese), der auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises steht. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Sanja Karanović

Novi Sad, Serbien

Sanja Karanović, 1973 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Serbische, u. a. Werke von Georg Trakl, Thomas Bernhard, Elfriede Jelinek und Gerhard Falkner. Sie erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Željka Gorički

Zagreb, Kroatien

Željka Gorički, 1982 geboren, übersetzt deutsche und englischsprachige Literatur ins Kroatische, u. a. Lukas Bärfuss, Robert Seethaler und Nataša Dragnić. Sie erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Tereza Semotamová

Prag, Tschechien

Tereza Semotamová, 1983 geboren, ist Autorin, Publizistin und Übersetzerin. Ihr Roman »Im Schrank« erschien in diesem Jahr in Martina Lisas deutscher Übersetzung im Verlag Voland & Quist. Ins Tschechische hat sie zeitgenössische deutschsprachige Autor·innen wie Lukas Bärfuss, Sibylle Berg, Judith Hermann, Sudabeh Mohafez und Marion Poschmann übersetzt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Juli

Gianna Molinari

Basel, Schweiz

Gianna Molinari, geboren 1988 in Basel, studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Sie ist Mitbegründerin der Kunstaktionsgruppe »Literatur für das, was passiert«. Bei den »Tagen der deutschen Literatur« 2017 in Klagenfurt wurde sie für einen Auszug aus ihrem Debüt »Hier ist noch alles möglich« (Aufbau Verlag) mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet, 2018 erhielt sie den Robert- Walser-Preis. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Sinéad Morrissey

Newcastle, England

Sinéad Morrissey, 1972 geboren, ist eine nordirische Lyrikerin. In Belfast aufgewachsen, studierte sie am Trinity College in Dublin, lebte in Japan und Neuseeland und wohnt zurzeit in Newcastle, wo sie Kreatives Schreiben unterrichtet. Bisher hat sie sechs Gedichtbände veröffentlicht und 2014 für »Parallax« den T. S. Eliot Prize erhalten. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Mili Đukic

Mostar, Bosnien und Herzegowina

Mili Đukić wurde 1987 in Mostar geboren. Lesen und Schreiben hat er in der Türkei gelernt, wohin seine Familie vor den Balkankriegen geflüchtet war. Er studierte in Sarajevo und arbeitete als Journalist, Kellner, Taxifahrer, Bauarbeiter und DJ. Sein erster Gedichtband »Überfahrene Igel« wurde 2018 mit dem Preis des Belgrader Poesie- und Buchfestivals ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Neşe Yaşin

Nikosia, Zypern

Neşe Yaşin wurde 1959 in Peristerona, Zypern geboren. Sie ist eine der bedeutendsten Lyrikerinnen und Friedensaktivistinnen Zyperns. Ihre Texte wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Yaşin unterrichtet Türkische Sprache und Literatur an der University of Cyprus im Süden und schreibt regelmäßig für die Zeitung Yeniduzen im Norden des Landes. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Rasha Khayat

Hamburg, Deutschland

Rasha Khayat, geboren 1978 in Dortmund, lebt, schreibt und übersetzt in Hamburg. Ihr Debütroman »Weil wir längst woanders sind« erschien 2016 im DuMont Verlag. Zurzeit arbeitet sie an ihrem zweiten Roman. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Elise Schmit

Luxemburg, Luxemburg

Elise Schmit, Jahrgang 1982, schreibt Prosa und Literaturkritiken. Seit 2016 ist sie außerdem Mitherausgeberin von »Les Cahiers luxembourgeois«, der ältesten Literaturzeitschrift Luxemburgs. 2019 erhält sie den Prix Servais für ihren Erzählband »Stürze aus unterschiedlichen Fallhöhen« (Hydre Éditions, 2018). Ihr Stipendium wurde gefördert vom Fonds Culturel National, Luxemburg.

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Julia Weber

Zürich, Schweiz

Julia Weber, geboren 1983, studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Sie gründete 2012 den »Literaturdienst« und ist Mitbegründerin der Kunstaktionsgruppe »Literatur für das, was passiert«. Im Februar 2017 erschien ihr Roman »Immer ist alles schön« im Limmat Verlag. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Juni

Pascal Richmann

Leipzig, Deutschland

Pascal Richmann, 1987 geboren, schreibt Theatertexte, Essays, Erzählungen und ist Mitglied der »Akademie für Letalität und Lösungen«. Sein Debüt »Über Deutschland, über alles« erschien 2017 im Hanser Verlag. Seine Radioessays »Man vermisst diesen Planeten« und »Es gibt kein Land mehr« wurden im SWR ausgestrahlt. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Irene Diwiak

Wien, Österreich

Irene Diwiak, geboren 1991 in Graz, aufgewachsen in Deutschlandsberg, studierte Judaistik, Slawistik und Komparatistik in Wien. Sie erhielt zahlreiche Literaturpreise. Ihr Debütroman »Liebwies« erschien 2017 bei Deuticke, die Taschenbuchausgabe in diesem Jahr bei Diogenes. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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