Hausgäste

Junge deutschsprachige Autor·innen
Von Marcel Beyer, Daniel Kehlmann und Anne Weber bis zu Melinda Nadj Abonji, Dorothee Elmiger und Anja Kampmann – viele Autor·innen sind uns durch ihre Zeit als Stipendiat·innen im LCB, am Anfang ihres schriftstellerischen Werdegangs, auf besondere Weise verbunden. Gefördert wird das Einladungsprogramm für junge deutschsprachige Literatur durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, die Stiftung Pro Helvetia, die Sektion Kunst des österreichischen Bundeskanzlertamts und die Kulturstiftung Liechtenstein.

Gäste aus aller Welt
Stetig ausgeweitet wurde der Fokus unserer internationalen Residenzprogramme. Etwa 50 Autor·innen und Übersetzer·innen aus aller Welt beherbergen wir jedes Jahr, in der Regel für vier Wochen. Unsere Gäste schätzen die Arbeit in konzentrierter Atmosphäre, nehmen an Veranstaltungen teil, werden Teil der LCB-Community und knüpfen Kontakte zu den literarischen Akteur·innen der Stadt. Ermöglicht werden die Einladungen durch Partner wie das Auswärtige Amt, die S. Fischer Stiftung, das Goethe-Institut, das TOLEDO-Programm oder die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

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Aktuelle Gäste im LCB

Amir Gudarzi

Wien, Österreich

Amir Gudarzi graduierte an der einzigen Theaterschule im Iran und absolvierte danach ein Studium in Szenischem Schreiben in Teheran. Seit 2009 lebt Gudarzi unfreiwillig im Exil in Wien, wo er ein Studium in Theater-, Film- und Medienwissenschaften abschloss. 2017 gewann er den exil-DramatikerInnenpreis. Gudarzis Stück »Die Burg der Assassinen« wurde 2019 zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens eingeladen, 2020 wird sein Stück »Geleemann« in Wien im Werk X am Petersplatz zu sehen sein. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Mai-Li Bernard

Angoulême, Frankreich

Mai-Li Bernard, geboren 1986 in Hanoi, Vietnam, ist eine französische Illustratorin und Comic-Autorin. Sie hat eine besondere Vorliebe für stumme Geschichten und veröffentlichte zwei Comics, die ohne Worte auskommen. Ihre Produktion umfasst auch Kinderbücher, Illustrationen und Grafikdesign. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts, in Kooperation mit dem Institut Français.

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Berliac

Krakau, Polen

Berliac, geboren 1982, ist ein Manga-Künstler aus Buenos Aires, Argentinien. Seine von der Kritik gefeierte Graphic Novel »SADBØI« wurde in neun Ländern veröffentlicht, und seine Kurzgeschichten wurden in Medien wie Vice, LE MONDE Diplomatique, McSweeney’s Quarterly und anderen publiziert. Er lebt derzeit in Krakau, Polen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Anita Harag

Budapest, Ungarn

Anita Harag, 1988 geboren, wurde in Ungarn für ihre Erzählungen mit dem György Petri Preis und dem Péter Horváth Stipendium ausgezeichnet. Ihr Buchdebut erschien im 2019 im Magvetö Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Zukünftige Gäste

2020

November

Samuel Hamen

Luxemburg

Samuel Hamen, geboren 1988, lebt in Deutschland und Luxemburg. Er schreibt Theaterstücke, Prosa sowie Lyrik und ist als Literaturkritiker tätig. Für das Manuskript des Detektivromans »I.L.E.« erhielt er 2019 den Nationalen Literaturpreis in Luxemburg. In Zusammenarbeit mit dem Zeichner Marc Angel erschien zuletzt der Erzählband »Zeeechen« (Éditions Guy Binsfeld, 2019), der auf der Shortlist für den Luxemburger Buchpreis steht. Hamen ist Präsident des luxemburgischen Autorenverbands A:LL Schrëftsteller*innen. Sein Stipendium wird gefördert vom Fonds Culturel National Luxemburg.

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Logan February

Ibadan, Nigeria

Logan February ist ein·e nicht-binäre·r Lyriker·in und Songwriter·in aus Nigeria. February studiert kreatives Schreiben an der Purdue University und wurde in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht, u. a. in The Guardian Life, Dazed, The Rumpus, Lambda Literary, Washington Square Review und Africa In Dialogue. February hat drei Gedichtbände und die Sammlung »Mannequin in the Nude« (Ouida Poetry, 2019 / PANK Books, 2021) veröffentlicht, die für den Sillerman First Book Prize for African Poets nominiert war. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts nimmt Logan February im November als Stipendiat des LCB an der digitalen Residenz Un_Masking Difference teil.

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Jeferson Tenório

Porto Alegre, Brasilien

Jeferson Tenório, 1977 in Rio de Janeiro, Brasilien, geboren, lebt in Porto Alegre. Er promovierte in Literaturtheorie an der Päpstliche Katholische Universität von Rio Grande do Sul. Sein Debütroman »O beijo na parede« wurde 2013 von der Associação Gaúcha de Escritores zum Buch des Jahres gekürt. Tenórios Texte wurden fürs Theater adaptiert, seine Erzählungen ins Englische und Spanische übersetzt. 2018 erschien sein zweiter Roman »Estela sem Deus«, 2020 folgte »O avesso da pele«, der von Publikum und Kritiker·innen gleichermaßen gefeiert wurde. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts nimmt Jeferson Tenório im November als Stipendiat des LCB an der digitalen Residenz Un_Masking Difference teil.

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Precious Colette Kemigisha

Uganda

Precious Colette Kemigisha arbeitet seit über fünfzehn Jahren als Redakteurin, Tutorin für kreatives Schreiben und Ghostwriterin in Uganda. Ihr Interesse an Science-Fiction & Fantasy, insbesondere am Afrofuturismus, führte zu Veröffentlichungen in mehreren Anthologien und ermöglichte es ihr, verschiedene Themen wie soziale Ungleichheit, Rasse und Gender zu erforschen. Zurzeit unterrichtet sie kreatives Schreiben, nebenbei stellt sie eine eigene Sammlung seltsamer und wunderbarer Kurzgeschichten zusammen, die 2021 erscheinen wird. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts nimmt Precious Colette Kemigisha im November als Stipendiatin des LCB an der digitalen Residenz Un_Masking Difference teil.

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Djamila Ribeiro

São Paulo, Brasilien

Djamila Ribeiro ist eine brasilianische Schriftstellerin, Journalistin und Philosophin und Feministin. In ihren Veröffentlichungen »O que é lugar de fala?« (2017), »Quem tem medo do feminismo negro?« (2018) und »Pequeno manual antirracista« (2019) setzt sie sich für die Rechte der Frauen und gegen Rassismus ein. Sie ist Gastprofessorin an der Päpstlichen Katholischen Universität von São Paulo. Für ihre Kolumnen in der Zeitung Folha de S. Paulo und dem Elle-Magazin wurde sie mit dem Prince Claus Award ausgezeichnet und von der BBC zu einer der hundert einflussreichsten Frauen der Welt erklärt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts nimmt Djamila Ribeiro im November als Stipendiatin des LCB an der digitalen Residenz Un_Masking Difference teil.

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Sheree Renée Thomas

Memphis, USA

Sheree Renée Thomas ist eine preisgekrönte Schriftstellerin und Herausgeberin, deren Arbeiten von der Mythologie, Musik und Naturwissenschaft inspiriert sind. 2011 erschien ihr erstes Buch »Shotgun Lullabies«, es folgten »Sleeping Under the Tree of Life« (2016) und »Nine Bar Blues« (2020). Sie hat die »Dark Matter«-Anthologien (2000, 2004) herausgegeben, die zwei World Fantasy Awards gewonnen haben. Ihre Texte erscheinen in der New York Times und im Big Book of Modern Fantasy. Thomas lebt in Memphis, Tennessee. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts nimmt Sheree Renée Thomas im November als Stipendiatin des LCB an der digitalen Residenz Un_Masking Difference teil.

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Olumide Popoola

London, Vereinigtes Königreich

Olumide Popoola ist eine nigerianisch-deutsche Schriftstellerin. Sie veröffentlicht Essays, Novellen, Theaterstücke und Kurzgeschichten. 2017 erschien ihr Romandebüt »When We Speak of Nothing«. Popoola promovierte in kreativem Schreiben an der University of East London und lehrte anschließend an verschiedenen Universitäten. Sie ist die Gründerin und Leiterin von The Future is Back, einem Programm für aufstrebende LGBTQ+Autor·innen. Popoola erhielt verschiedene Stipendien und Preise, u.a. vom Arts Council England und von der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts nimmt Olumide Popoola im November als Stipendiatin des LCB an der digitalen Residenz Un_Masking Difference teil.

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Kai Wieland

Backnang, Deutschland

Kai Wieland, geboren 1989, absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung zum Medienkaufmann und ein Studium der Buchwissenschaft in München, heute arbeitet er als Redakteur für ein Verlagsbüro in Stuttgart. Sein Debütroman »Amerika« (Klett-Cotta, 2018) wurde im Erscheinungsjahr mit dem Thaddäus-Troll-Preis ausgezeichnet. Im Sommer 2020 erschien sein zweiter Roman »Zeit der Wildschweine« (Klett-Cotta), mit dessen Manuskript er für den Alfred-Döblin-Preis nominiert war. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Markéta Pilátová

Prag, Tschechien

Markéta Pilátová, geboren 1973 ist Schriftstellerin, Journalistin und Übersetzerin. Ihr Debütroman »Žluté oči vedou domů« (dt. Titel: »Wir müssen uns irgendwie ähnlich sein«) erschien 2007 und wurde bereits in sieben Sprachen übersetzt. In ihrem neuesten Roman »S Baťou v džungli« (dt. Titel: »Mit Baťa im Dschungel«) erzählt sie die Lebensgeschichte von Jan Antonín Baťa, dem Halbbruder des legendären tschechischen Schuhherstellers Tomáš Baťa. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Ivona Brdjanovic

Zürich, Schweiz

Ivona Brdjanovic, geboren in Bosnien und Herzegowina, lebt seit 1991 in Zürich. Sie studierte Umweltingenieurwesen in Zürich und am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Sie publizierte Texte in Zeitungen und Literaturzeitschriften, ist Mitveranstalterin der Lesereihe »Teppich« am Literaturhaus Zürich und Mitherausgeberin der ersten und einzigen queeren Literaturzeitschrift »Glitter«. Ihr Stück »JEMANDLAND« wurde diese Spielzeit (2018/2019) am Konzert Theater Bern uraufgeführt. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium der Stiftung Pro Helvetia.

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Rückblick

2020

September

Yannic Han Biao Federer

Köln, Deutschland

Yannic Han Biao Federer, geboren 1986, aufgewachsen in Südbaden, studierte Germanistik und Romanistik in Bonn, Florenz und Oxford. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, zuletzt das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium 2017, den Preis der Wuppertaler Literatur Biennale 2018 und den 3sat-Preis 2019. Sein Debütroman »Und alles wie aus Pappmaché« erschien 2019 bei Suhrkamp. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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August

Dominik Busch

Zürich, Schweiz

Dominik Busch, geboren 1979 in Sarnen und in Luzern aufgewachsen, ist Autor und Hörspielmacher. In der Spielzeit 2015/16 war er Hausautor am Luzerner Theater.  »Das Gelübde« von Dominik Busch zählt zu den drei Gewinnerstücken des Autorenwettbewerbs der Autorentheatertage 2016 am Deutschen Theater Berlin. Dominik Busch realisiert seine Theatertexte auch für den Bayerischen Rundfunk und für Deutschlandfunk Kultur als Hörspiele. In der Spielzeit 2016/17 war er Hausautor am Theater Basel, wo sein Stück  »Das Recht des Stärkeren« entstand. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Ariane von Graffenried

Bern, Schweiz

Ariane von Graffenried, geboren 1978, ist Autorin, Spoken-Word-Performerin und promovierte Theaterwissenschaftlerin. Sie ist Mitglied des Duos Fitzgerald & Rimini und Kuratorin des Internationalen Lyrikfestivals Basel. 2017 erschien ihr Buch »Babylon Park«, 2019 folgte »50 Hertz«, eine CD mit Gedichtband (Der gesunde Menschenversand). Für ihre Texte wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Teresa Dopler

Wien, Österreich

Teresa Dopler, geboren 1990 in Oberösterreich, lebt als freie Schriftstellerin und Dramatikerin in Wien. 2019 wird ihr Stück »Das weiße Dorf« mit dem Autor·innenpreis des Heidelberger Stückemarkts ausgezeichnet, ebenfalls 2019 erhält das Stück »Monte Rosa« das Peter-Turrini Stipendium. Übersetzungen ihrer Texte ins Englische und Französische, Stipendien und Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und dem öffentlichen Rundfunk. Unter anderem Teilnahme an Forum TEXT des Drama Forums und an der Residency for Emerging Playwrights am Royal Court Theater London. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Caren Jeß

Dresden, Deutschland

Caren Jeß, geboren 1985 in Eckernförde, schreibt Dramatik, Prosa, Lyrik und Drehbuch. Ihr Theaterstück »Bookpink« wurde für zahlreiche Preise nominiert, zuletzt für den renommierten Mülheimer Dramatikerpreis 2020. »Der Popper« wurde mit dem Else-Lasker-Schüler Stückepreis 2020 ausgezeichnet. Für ihre »Ballade von Schloss Blutenburg« erhielt sie den Publikumspreis des 26. open mike – Wettbewerb für junge Literatur. In Berliner Justizvollzugsanstalten leitete Jeß Schreibworkshops. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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März

Mahmoud Hosseini Zad

Teheran, Iran

Mahmoud Hosseini Zad, geboren 1946, ist Theater- und Prosaautor und gehört zu den bedeutendsten iranischen Übersetzern deutschsprachiger Literatur ins Persische. In den letzten Jahren übersetzte er fast ausschließlich zeitgenössische Werke (von Judith Hermann, Ingo Schulze, Uwe Timm und vielen anderen). 2013 wurde er mit der Goethe-Medaille ausgezeichnet.

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Margherita Carbonaro

Airuno, Italien

Margherita Carbonaro, geboren 1964 in Mailand, arbeitet als Übersetzerin und Beraterin für italienische Verlage. Sie übersetzt vor allem aus dem Deutschen, aber auch aus dem Englischen und Lettischen. Zur Zeit arbeitet sie an der italienischen Übersetzung des Romans »Herztier« von Herta Müller. Der Aufenthalt wird gefördert durch den TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Yang Chia-Hsien

Taiwan

Yang Chia-Hsien, geboren 1978, ist Autorin und Professorin im Fachbereich Chinesisch der Tsinghua Nationaluniversität und Mitkuratorin des Taipei Poetry Festival. Außerdem engagiert sie sich in taiwanischen Genderaktivismusgruppen. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Wang Tsung-Wei

Taiwan

Wang Tsung-Wei, geboren 1972, Autor von Romanen und Erzählungen, studierte Philosophie und Geschichte und ist heute Chefredakteur der Zeitung »Unitas Publishing«. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Sun Tzu-Ping

Taiwan

Sun Tzu-Ping absolvierte das Graduiertenprogramm für kreatives Schreiben und englische Literatur an der Dong-Hwa Nationaluniversität. Er arbeitet zurzeit als Redakteur bei der »Liberty Times«. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Denis Pfabe

Bonn, Deutschland

Denis Pfabe, geboren 1986, ist gelernter Kaufmann im Einzelhandel und studierte Medienkommunikation und Journalismus in Köln. Er ist Absolvent der Bayerischen Akademie des Schreibens und war Stipendiat der Autorenwerkstatt Prosa 2016. Drei Tage die Woche arbeitet er als Gabelstaplerfahrer in einem Baumarkt. »Der Tag endet mit dem Licht« (Rowohlt, 2018) ist sein erster Roman. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Februar

Rose Labourie

Paris, Frankreich

Rose Labourie, 1987 geboren, hat Literatur in Ulm und Paris studiert. Seit 2014 arbeitet sie als Übersetzerin. U. a. hat sie Werke von Sibylle Berg, Chris Kraus, Ferdinand von Schirach und Juli Zeh ins Französische übertragen. Ihr Aufenthalt wird vom Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds gefördert.

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Maria Tellechea

Buenos Aires, Argentinien

María Tellechea, geb. 1980, lebt als Übersetzerin und Hochschullehrerin in Buenos Aires. Sie übersetzte u. a. den Adorno-Scholem-Briefwechsel, Werke von Jenny Erpenbeck und Raphael Urweider und arbeitet derzeit an der Übersetzung des Romans »Töchter« von Lucy Fricke ins Spanische.

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Diane Broeckhoven

Antwerpen, Flandern

Diane Broeckhoven, 1946 geboren, ist eine flämische Autorin von Romanen und von Jugendliteratur. Bei C.H. Beck erschienen u. a. »Ein Tag mit Herrn Jules«, »Kreuzweg« und »Was ich noch weiß«, aus dem Niederländischen übersetzt von Isabel Hessel. In Zusammenarbeit mit PassaPorta, Brüssel.

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Januar

Donat Blum

Kilchberg, Deutschland

Donat Blum, geboren 1986 in Schaffhausen, hat am Schweizerischen und Deutschen Literaturinstitut studiert. Im August 2018 ist sein Debütroman »OPOE« bei Ullstein fünf erschienen, mit dem er u .a. ans European First Novel Festival nach Budapest eingeladen wurde. Er ist Initiator und Mit-Herausgeber der ersten und einzigen queeren Literaturzeitschrift im deutschsprachigen Raum »Glitter – die Gala der Literaturzeitschriften«. Durch das Veranstalten verschiedener öffentlicher Textwerkstätten möchte er den literarischen Diskurs vertiefen und befördern. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Vasyl Lozynskyi

Lwiw, Ukraine

Vasyl Lozynskyi, 1982 geboren, ist ukrainischer Lyriker, Essayist und Übersetzer aus dem Deutschen und Polnischen. Er hat in Lwiw und Berlin Germanistik studiert. Seine Lyrikbände erschienen in der Übersetzung auf Deutsch, Polnisch und Englisch. Ferner ist er Redaktionsmitglied der Online-Zeitschrift »prostory« und gehört der Kuratorenvereinigung »Kunstrat« an. Er erhielt ein „Schritte- Stipendium“ der S. Fischer Stiftung.

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Anrila Spahija

Tirana, Albanien

Anrila Spahija, 1968 geboren, lebt als Deutschlehrerin und Übersetzerin in Tirana. Sie übersetzte u. a. Paul Celan, Rose Ausländer, Herta Müller und Clemens Meyer ins Albanische. Sie erhält das Ardian-Klosi-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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2019

Dezember

Patricia Buján Otero

Ribadumia, Spanien

Patricia Buján Otero, geboren 1976, übersetzt belletristische Texte und Essays aus dem Deutschen ins Galicische und ist verlegerisch tätig. Für die Arbeit an dem Essay »Erde in Not. Die heimliche Bodenkatastrophe« von Gerth M. Neugebauer recherchiert sie in Berlin zum Thema Ökologie. Ihr Aufenthalt wird gefördert durch den TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Alexandros Kypriotis

Athen, Griechenland

Alexandros Kypriotis, geboren 1968, ist freier Übersetzer, Dichter, Autor und Theaterschriftsteller. Er überträgt u. a. die Werke von Jenny Erpenbeck ins Griechische, aktuell ihren Roman »Heimsuchung«. Der Aufenthalt wird gefördert durch den TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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November

Jacek Kaduczak

Breslau, Polen

Jaeck Kaduczak, 1966 geboren, übersetzt deutschsprachige Theaterstücke ins Polnische. Zu seinen Autoren gehören Ödön von Horvath, Max Frisch, Marius von Meyenburg und Mehdi Moradpour. Er erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Anne Brouillard

Brüssel, Region Brüssel-Hauptstadt

Anne Brouillard, geboren 1967, ist eine belgische Illustratorin und Schriftstellerin. Sie studierte am Institut Saint-Luc in Brüssel Illustration und schrieb und illustrierte bereits über 40 Kinderbücher. Ihr letztes Buch »Im Land der Chintier. Der große Wald« erschien 2017 im Moritz Verlag. Sie erhielt ein Stipendium des Ministeriums der Föderation Wallonie-Brüssel.

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Verena Boos

Rottweil, Deutschland

Verena Boos, 1977 geboren, ist Schriftstellerin und Historikerin, freie Redakteurin und Erinnerungsarbeiterin an den Nahtstellen von Literatur, Journalismus, Wissenschaft und praktischer Arbeit im Feld. Nach »Blutorangen« (Aufbau Verlag, 2015) erschien ihr zweiter Roman »Kirchberg« (Aufbau Verlag, 2017). Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Oktober

Franziska Füchsl 

Wien/Kiel, Deutschland

Franziska Füchsl hat in Wien und Kiel Sprache und Gestalt studiert. Ihre »rätsel in großer schrift« erschienen 2018 bei edition mosaik. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Małgorzata Rejmer

Tirana/Warschau, Polen

Małgorzata Rejmer, 1985 geboren, lebt als Schriftstellerin und Reporterin in Tirana und Warschau. Ihr erster Roman »Toksymia« wurde für den Gdynia Literaturpreis nominiert. Sie veröffentlichte die Reportagensammlungen »Bukareszt« und »Błoto słodsze niż miód«. Sie erhielt das Albrecht- Lempp-Stipendium 2019 – eine Kooperation des LCB mit der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und des Polnischen Buchinstituts.

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Laurence Richard

Paris, Frankreich

Laurence Richard arbeitet als literarische Übersetzerin aus dem Englischen und Deutschen ins Französische. Zusätzlich zu ihrem Master in literarischer Übersetzung hat sie eine Ausbildung zur Psychotherapeutin gemacht. Ihr Aufenthalt wird durch den Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds gefördert.

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Deborah Emmanuel

Singapur, Singapur

Deborah Emmanuel, 1988 geboren, ist als Lyrikerin, Performerin und Musikerin in Singapur und auf internationalen Festivals hervorgetreten. Zwei Gedichtbände liegen vor: »When I Giggle In My Sleep« (2015) und »Genesis Visual Poetry Collection« (2018), dazu der Prosaband »Rebel Rites« (2016). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Mohammad Hemati

Teheran, Iran

Mohammad Hemati, geboren 1979, ist literarischer Übersetzer und überträgt u. a. die Romane von Eugen Ruge, Joseph Roth, Hans Fallada und Michael Kumpfmüller ins Persische. Im LCB arbeitet er an seinem aktuellen Projekt, der Übersetzung von »Gehen, Ging, Gegangen« von Jenny Erpenbeck. Sein Aufenthalt wird gefördert durch den TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Lorenz Just

Hannover, Deutschland

Lorenz Just studierte Islamwissenschaften und in Leipzig am Deutschen Literaturinstitut. Seitdem veröffentlichte er die Biographie »Mohammed – das unbekannte Leben des Propheten« im Gabriel-Verlag (2015) und die Erzählungen »Der böse Mensch« im DuMont-Buchverlag (2017). Derzeit schreibt er an seinem Roman »Die neuen Häuser«, der voraussichtlich im Herbst 2020 bei DuMont erscheinen wird. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Kadhem Khanjar

Bagdad, Irak

Kadhem Khanjar ist Lyriker und Performer und wurde 1990 in der Nähe von Babylon geboren. Seine Gedichtbände »Picknick mit Sprengstoffgürtel« und »Wir kämpfen zum Vergnügen« erscheinen im Herbst 2019 unter dem Titel »Dieses Land gehört euch« in Sandra Hetzls Übersetzung im mikrotext Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Marcello Quintanilha

Brasilien

Marcello Quintanilha zählt momentan zu den anerkanntesten Autoren der brasilianischen Comicszene. 1971 in Niterói, Rio de Janeiro geboren, seit Jahren in Barcelona lebend, zeichnete und illustrierte er für Magazine und Zeitungen in Brasilien, Frankreich, Spanien und den USA. Im französischen Sprachraum ist er als Zeichner der Serie »Sept balles pour Oxford« (Text: Jorge Zentner und Montecarlo; Editions du Lombard) bekannt geworden. »Tungstênio« (avant Verlag, 2017, Ü: Lea Hübner) wurde beim Comicfestival Angoulême 2016 als bester Krimi und beim Rudolph Dirks Award 2017 in den Kategorien »Süd und Mittelamerika – Szenario und Zeichnungen« ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Juan S. Guse

Hannover, Deutschland

Juan S. Guse, geboren 1989, debütierte 2015 mit seinem Roman »Lärm und Wälder« (S. Fischer Verlag). Sein zweiter Roman »Miami Punk« erschien 2019. Für seine Arbeit wurde er u. a. mit dem Fellowship der Villa Aurora und dem Literaturpreis Hannover ausgezeichnet. Derzeit promoviert er im Bereich der Arbeits- und Organisationssoziologie. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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September

Ulrike Feibig

Leipzig, Deutschland

Ulrike Feibig, geboren 1984, studierte Kunstpädagogik an der Universität Leipzig und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Seit einigen Jahren führt sie Projekte in den Bereichen Literatur, Bildende Kunst und Tanz durch. Zusammen mit Angelika Waniek und Martina Hefter ist sie Teil des Performance Kollektivs Pik7. Sie veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien. 2016 erschien ihr Debütband »perlicke perlacke, mein Herz schlägt« im poetenladen Verlag. Sie erhält das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Yavuz Ekinci

Batman, Türkei

Yavuz Ekinci, 1979 in der Provinz Batman im kurdischen Südosten der Türkei geboren, studierte Erziehungswissenschaft in Diyarbakir. Seit 2001 arbeitet er als Lehrer und gibt eine Reihe mit kurdischer Exilliteratur heraus. In seinen Romanen und Gedichten beschäftigt er sich unter anderem mit dem Leben der Kurden in der Türkei. Für seine schriftstellerische Arbeit wurde er vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erschien »Der Tag, an dem ein Mann vom Berg Amar kam« (Kunstmann, 2017, Ü: Oliver Kontny). Im Oktober 2019 erscheint sein zweiter Roman (»Die Tränen des Propheten«, Kunstmann, Ü: Oliver Kontny) auf Deutsch. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Nivin Sobh

Kairo, Ägypten

Nivin Sobh, 1977 geboren, lebt als Germanistikdozentin und Übersetzerin in Kairo. Sie übersetzte Heinrich Böll ins Arabische; für die Arbeit an einem Roman von Iris Hanika erhielt sie eine Förderung aus dem TOLEDO-Mobilitätsfonds des Deutschen Übersetzerfonds und der Robert Bosch Stiftung.

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Julia von Lucadou

Heidelberg, Deutschland

Julia von Lucadou ist Filmwissenschaftlerin und arbeitete als Regieassistentin sowie als Redakteurin beim Fernsehen. 2018 erschien ihr erster Roman »Die Hochhauspringerin« (Hanser), für den die Autorin den Schweizer Literaturpreis bekam. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Francesca Melandri

Rom, Italien

Francesca Melandri, geboren in Rom, hat sich in Italien zunächst als Autorin von Drehbüchern für Kino- und Fernsehfilme einen Namen gemacht. Mit ihrem ersten Roman »Eva schläft« (Blessing, 2011) wurde sie auch einem breiten deutschsprachigen Lesepublikum bekannt. Ihr zweiter Roman »Über Meereshöhe« (2012) wurde von der italienischen Kritik als Meisterwerk gefeiert. 2018 erschien bei Wagenbach ihr drittes Buch »Alle, außer mir«, übersetzt von Esther Hansen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Martina Fernández Polcuch

Buenos Aires, Argentinien

Martina Fernández Polcuch, 1970 geboren, ist Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin deutschsprachiger Literatur ins Spanische, u. a. von Sigmund Freud, Jürgen Osterhammel, Lukas Bärfuss und Marius von Meyenburg. Derzeit arbeitet sie an der Übersetzung des Benjamin-Adorno-Briefwechsels ins Spanische, wofür sie eine Förderung aus dem TOLEDO-Mobilitätsfonds des Deutschen Übersetzerfonds und der Robert Bosch Stiftung erhielt.

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Annie Rutherford

Edinburgh, Schottland

Annie Rutherford, geboren 1989, arbeitet für Stanza, Schottlands internationales Lyrikfestival, und als Übersetzerin. 2018 erschien »Hydra‘s Heads«, eine Sammlung ihrer Nora Gomringer- Übersetzungen. In Zusammenarbeit mit dem European Residency Programme des Cove Park Residency Centres in Schottland.

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Özlem Özgül Dündar

Leipzig, Deutschland

Özlem Özgül Dündar, geboren 1983 in Solingen, studierte Literatur und Philosophie in Wuppertal und ist Studentin am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie schreibt Lyrik, Prosa und Theaterstücke. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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August

Tabea Steiner

Zürich, Schweiz

Tabea Steiner, geboren 1981, ist in der Nähe des Bodensees aufgewachsen und hat Germanistik und Geschichte studiert. Sie initiierte das Thuner Literaturfestival, ist Mitorganisatorin des Berner Lesefestes »Aprillen« und Mitglied der Autorinnengruppe »RAUF«. 2011 nahm sie an der Autor·innenwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin teil; 2019 erschien ihr erster Roman »Balg« (edition bücherlese), der auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises steht. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Juli

Elise Schmit

Luxemburg, Luxemburg

Elise Schmit, Jahrgang 1982, schreibt Prosa und Literaturkritiken. Seit 2016 ist sie außerdem Mitherausgeberin von »Les Cahiers luxembourgeois«, der ältesten Literaturzeitschrift Luxemburgs. 2019 erhält sie den Prix Servais für ihren Erzählband »Stürze aus unterschiedlichen Fallhöhen« (Hydre Éditions, 2018). Ihr Stipendium wurde gefördert vom Fonds Culturel National, Luxemburg.

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