LCB

Hausgäste

Junge deutschsprachige Autor·innen
Von Marcel Beyer, Daniel Kehlmann und Anne Weber bis zu Melinda Nadj Abonji, Dorothee Elmiger und Anja Kampmann – viele Autor·innen sind uns durch ihre Zeit als Stipendiat·innen im LCB, am Anfang ihres schriftstellerischen Werdegangs, auf besondere Weise verbunden. Gefördert wird das Einladungsprogramm für junge deutschsprachige Literatur durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, die Stiftung Pro Helvetia, die Sektion Kunst des österreichischen Bundeskanzlertamts und die Kulturstiftung Liechtenstein.

Gäste aus aller Welt
Stetig ausgeweitet wurde der Fokus unserer internationalen Residenzprogramme. Etwa 50 Autor·innen und Übersetzer·innen aus aller Welt beherbergen wir jedes Jahr, in der Regel für vier Wochen. Unsere Gäste schätzen die Arbeit in konzentrierter Atmosphäre, nehmen an Veranstaltungen teil, werden Teil der LCB-Community und knüpfen Kontakte zu den literarischen Akteur·innen der Stadt. Ermöglicht werden die Einladungen durch Partner wie das Auswärtige Amt, die S. Fischer Stiftung, das Goethe-Institut, das TOLEDO-Programm oder die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

Digitale Residenzen
Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts nehmen seit 2020 Gäste aus aller Welt als Stipendiat·innen am digitalen Residenzprogramm des LCB teil.

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Aktuelle Gäste im LCB

Ekaterina Derisheva

Charkiw, Ukraine

Ekaterina Derisheva, geboren 1994 in Melitopol, ist eine ukrainische Übersetzerin, Autorin und Literaturveranstalterin. Sie ist Autorin des Buches »tochka otscheta« (2018), hat in zahlreichen Literaturzeitschriften publiziert und stand auf der Longlist für den Arkady-Dragomoshchenko-Preis (2019). Außerdem ist sie Kuratorin und Gründerin des Projekts KNTXT (Festival, Buchreihe, Literaturzeitschrift). Ekaterina Derisheva lebte zuletzt in Charkiw, bevor sie nach Deutschland kam.

Ihr Aufenthalt wird ermöglicht in Kooperation mit dem Goethe-Institut und ›Aristst at Risk‹, gefördert vom Deutschen Übersetzerfonds aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

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Mercedes Spannagel

Wien, Österreich

Mercedes Spannagel, geboren 1995 in Wien, studiert Maschinenbau in Wien. Sie erhielt u. a. 2017 den Rauriser Förderungspreis und 2021 den Literaturpreis der Arbeiterkammer Oberösterreich. Veröffentlichungen z. B. in Lichtungen, BELLA triste und Volltext. Der Debütroman »Das Palais muss brennen« erschien 2020 bei Kiepenheuer & Witsch und war nominiert für den österreichischen Buchpreis in der Kategorie ›Debüt‹. Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Tomasz Jedrowski

Paris, Frankreich

Tomasz Jedrowski ist aufgewachsen als Kind polnischer Eltern in Bremen, wo er 2022 das Projekt »Bremer Schulhausroman« des Literaturhauses Bremen leitete. Er studierte Jura in England und Frankreich und lebt heute in Paris. Sein Debütroman »Im Wasser sind wir schwerelos«, 2021 bei Hoffman und Campe in Übersetzung von Brigitte Jakobeit erschienen, wurde vom Guardian zum Buch des Jahres gekürt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Lana Bastašić

Barcelona, Spanien

Lana Bastašić wurde 1986 als Kind serbischer Eltern in Kroatien geboren und wuchs nach dem Zerfall Jugoslawiens in Bosnien auf. Ihr Debütroman »Fang den Hasen« (erschienen bei S. Fischer in der Übersetzung von Rebekka Zeinzinger) gewann 2020 den Literaturpreis der Europäischen Union. Im Januar 2023 erscheint ihr Erzählband »Mann im Mond« mit zwölf Geschichten über Kinder, die schwerwiegende Entscheidungen treffen müssen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Anna Belkovska

Riga, Lettland

Anna Belkovska, 1992 geboren, ist eine lettische Dichterin und Dramatikerin. Sie hat seit 2015 in mehreren Online- und Printmagazinen veröffentlicht. Ihr Gedichtband »Veranda« wurde mit dem jährlichen lettischen Literaturpreis als bestes Debüt des Jahres 2021 ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Seth

Guelph, Kanada

Seth, geboren 1962, ist ein kanadischer Comic-Künstler, Designer und Sammler. Bekannt geworden ist er für seine Serie »Palookaville« und seinen Comic »It’s a Good Life, If You Don’t Weaken« (»Eigentlich ist das Leben schön«, Ü: Ulrich Pröfrock und Kai Wilksen, erschienen 2004 bei Edition 52). Auf Englisch erschien zuletzt der Comic »Clyde Fans«, der als erster Comic für den Giller Prize nominiert war. Zurzeit arbeitet Seth an einem neuen Buch, das in den nächsten Jahren erscheinen wird. Mit freundlicher Unterstützung der kanadischen Botschaft.

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André Borbé

Brüssel, Belgien

André Borbé arbeitet als Autor, Komponist und ist Sänger. Er hat bereits zahlreiche Musikalben für Groß und Klein herausgebracht. 2012 erschien sein Jugendroman »6000 nuits« bei Éditions Naives. Er bekam zahlreiche Auszeichnungen, darunter der Prix de la Ministre de la culture de la Fédération Wallonie Bruxelles. Er erhielt das Stipendium des Ministeriums der Föderation Wallonie-Brüssel.

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Lesyk Panasiuk

Butscha, Ukraine

Lesyk Panasiuk, 1991 geboren, ist Schriftsteller, Übersetzer, Designer und Performancekünstler aus Butscha/Ukraine. Er hat bislang drei Gedichtbände publiziert sowie zahlreiche Übersetzungen, vor allem von Lyrik zeitgenössischer belarussischer Autor·innen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Dzvinka Hanna Pinchuk

Kyjiw, Ukraine

Dzvinka Hanna Pinchuk, 1991 geboren, ist Übersetzerin (aus dem Englischen und Deutschen u. a. Esther Kinsky, Marie Kondo, Keri Smith sowie für Filmfestivals in der Ukraine), Mitglied der Initiative ›Translators in Action‹ und koordiniert das Übersetzungsfestival TRANSLATORIUM. Für ›House of Europe‹ organisiert sie das Übersetzungsförderungsprogramm. Sie erhält ein Residenzstipendium des Deutschen Übersetzerfonds aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). In Kooperation mit dem Goethe-Institut und Artists at Risk.

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Uroš Prah

Wien, Österreich

Uroš Prah, geboren 1988 in Maribor, ist ein slowenischer Lyriker, Redakteur, Übersetzer und Publizist. Seine Gedichtbände waren für den Simon Jenko Preis und den Veronika Preis in Slowenien nominiert und sein auf Deutsch verfasster Lyriktext »Nostra Silva« gewann den Exil Lyrikpreis auf der Buch Wien 2018. Übersetzungen seiner Werke wurden in Deutschland sowie u. a. in den USA und Argentinien veröffentlicht. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Miruna Vlada

Bukarest, Rumänien

Miruna Vlada, geboren 1986 in Bukarest, ist eine rumänische Lyrikerin und Kulturvermittlerin. Ihr erstes Buch »Poemextrauterine / Ectopic Poems«, das sie mit 18 Jahren veröffentlichte, löste eine öffentliche Debatte über „feminines“ Schreiben aus. Ihr drittes Buch »Bosnia.Partition« (2014) wird von Kritiker∙innen als eine Wiederbelebung der politischen Dichtung bezeichnet – 2013 schloss sie ihren Doktor in Internationalen Beziehungen ab. Zurzeit arbeitet Miruna Vlada an ihrem ersten Roman. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Maria Ursprung

Hamburg, Deutschland

Maria Ursprung, geboren in Solothurn, ist Autorin und Regisseurin. Sie war Hausautorin am Theater St. Gallen in der Spielzeit 2020/21 sowie im Herbst 2021 am DT Berlin im Rahmen des Autor·innenateliers. Neben Theaterstücken schreibt Ursprung Hörspiele fürs Schweizer Radio SRF. Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Nora Wagener

Luxemburg, Luxemburg

Nora Wagener, geboren 1989 in Luxemburg, studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Sie wurde 2017 mit dem Prix Servais für ihre Kurzgeschichtensammlung »Larven« (Hydre Éditions, 2016) ausgezeichnet und veröffentlichte zuletzt »Alle meine Freunde« (Éditions Guy Binsfeld, 2020) und »Was habe ich verpasst« (Éditions Guy Binsfeld, 2021). Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Arts Council Luxemburg.

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Rückblick

2022

Oktober

Nathalie Chang

Taipeh, Taiwan

Nathalie Chang (Chang Yi-Hsum), ursprünglich aus dem Taipeier Bezirk Muzha stammend, machte ihren Masterabschluss am Institut für Film- und Audiovisuelle Studien der Universität Paris Ⅲ (Sorbonne Nouvelle, Fachbereich Kunst und Medien). Sie schreibt Romane, Kurzgeschichten und seit 2021 für Fa (Film Appreciation Journal) die Kolumne »Xiǎng budào de Táiwān diànyǐng« (dt. »Taiwans Unerwartete Filme«). Von Changs Kurzgeschichten wurden bereits japanische und englische Übersetzungen (in Sammelausgaben mit Texten anderer Autor∙innen) herausgegeben, während eine Publikation auch in deutscher Fassung unter dem Titel »So wird man nicht an einem Tag« erschienen ist (»Von Wahrsagern und Technofrauen – Erzählungen zeitgenössischer Autorinnen aus Taiwan«, Projektverlag, 2021).

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Animo Chen

Taipeh, Taiwan

Animo Chen sammelte Erfahrung als Fotograf, künstlerischer Leiter bei Film und Fernsehproduktionen und als Zeichentrick-Regisseur. Heute ist er als Illustrator tätig. Animos Zeichnungen und Prosa brachten ihm den OPENBOOK Award 2019 ein, einen wichtigen taiwanischen Literaturpreis – das erste Mal überhaupt, dass dieser Preis an ein Comic ging. Noch im selben Jahr wurde er als Vertreter Taiwans für das Internationale Comic Festival Angoulême 2020 ausgewählt. Auf der Bologna Children’s Book Fair wurde er 2020 als erster taiwanischer Künstler überhaupt mit einem Ragazzi Award in der Kategorie Young Adult ausgezeichnet und ebenfalls 2020 erhielt in Taiwan den Golden Tripod Award.

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Chen Bo-Ching

Taipeh, Taiwan

Chen Bo-Ching schreibt Romane und Erzählungen. Er wurde 1983 geboren und schloss ein Literaturstudium an der Nationaluniversität Taiwan mit dem Grad Magister ab. Chen verschmilzt Genres wie Science Fiction und Horror mit klassischen Erzählungen.

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Ivan Landzhev

Sofia, Bulgarien

Ivan Landzhev, 1986 geboren, lebt als Dichter, Essayist und Hochschullehrer in Sofia. Ein Lyrikband ist in deutscher Übersetzung erschienen: »Wir Mansardenmenschen«, aus dem Bulgarischen von Henrike Schmidt und Martin Savov (eta Verlag, 2017).

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Lejla Kalamujić

Sarajevo, Bosnien und Herzegowina

Lejla Kalamujić, 1980 geboren, ist Autorin mehrerer Erzählbände und eines Theaterstücks. In deutscher Übersetzung erschien zuletzt 2020 »Nennt mich Esteban« im eta Verlag (aus dem Bosnischen von Marie-Luise Alpermann).

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Mercedes Spannagel

Wien, Österreich

Mercedes Spannagel, geboren 1995 in Wien, studiert Maschinenbau in Wien. Sie erhielt u. a. 2017 den Rauriser Förderungspreis und 2021 den Literaturpreis der Arbeiterkammer Oberösterreich. Veröffentlichungen z. B. in Lichtungen, BELLA triste und Volltext. Der Debütroman »Das Palais muss brennen« erschien 2020 bei Kiepenheuer & Witsch und war nominiert für den österreichischen Buchpreis in der Kategorie ›Debüt‹. Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Dušan Šarotar

Ljubljana, Slowenien

Dušan Šarotar, 1968 geboren, ist Schriftsteller, Drehbuchautor und Fotograf. Sein Roman »Panorama« erscheint im kommenden Jahr im Schenk Verlag, aus dem Slowenischen übersetzt von Marjeta Wakounig.

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Nora Wagener

Luxemburg, Luxemburg

Nora Wagener, geboren 1989 in Luxemburg, studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Sie wurde 2017 mit dem Prix Servais für ihre Kurzgeschichtensammlung »Larven« (Hydre Éditions, 2016) ausgezeichnet und veröffentlichte zuletzt »Alle meine Freunde« (Éditions Guy Binsfeld, 2020) und »Was habe ich verpasst« (Éditions Guy Binsfeld, 2021). Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Arts Council Luxemburg.

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September

Regina Kanyu Wang

Oslo, Norwegen

Regina Kanyu Wang, geboren 1990 in Shanghai, ist eine der wichtigsten jungen Stimmen der Science-Fiction-Szene Chinas. Die junge Autorin schreibt nicht nur philosophische Texte, sondern fördert in ihrer Tätigkeit als internationale Marketing-Managerin der Agentur Storycom die Verbreitung der chinesischenScience-Fiction-Literatur. Sie hat ebenfalls den Shanghaier Fanclub SF AppleCore mitgegründet. Ihren Master machte sie an der renommierten Fudan University in Kreativem Schreiben mit Übersetzen und Dolmetschen im Nebenfach. Sie promoviert zu chinesischer Science-Fiction und forscht zurzeit in Oslo. Ihre Novelle »Wolken und Nebel« (2015) gewann 2016 bei der Verleihung einer der wichtigsten chinesischen Science-Fiction-Preise den silbernen Nebula Award für die beste Novelle und Gold für die beste Filmadaption. Ihre Geschichte »Brain Box« erschien im Sammelband »Zerbrochene Sterne« (hg. v. Ken Liu, Heyne 2020), ihre Kurzgeschichte »Das verlorene Paradies« in der Anthologie des Kapsel Magazins »Sechs Geschichten von heute über morgen« (Frühwerk Verlag, 2021).

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Sina Ahlers

Tübingen, Deutschland

Sina Ahlers studierte Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Ihr Stück »Schamparadies « wurde beim Heidelberger Stückemarkt ausgezeichnet, ihre Arbeit für junges Publikum »#BerlinBerlin« mit dem Friedrich-Luft-Preis. Ihr neues Stück »Die zwei Körper Europas« behandelt die Verfassung und den Umgang Europas mit Menschenrechten. Beim 27. open mike erhielt Sina Ahlers den Preis für Prosa und den taz-Publikumspreis. Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats für junge deutschsprachige Autor·innen.

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Daniel Bayerstorfer

München, Deutschland

Daniel Bayerstorfer, geboren 1989 in Gräfelfing, arbeitet und lebt, nach längeren Aufenthalten in Italien und China, in München. Er schreibt Prosa und Lyrik und ist als Übersetzer und Literaturvermittler tätig. Sein Debütroman »Gegenklaviere « erschien 2017 bei hochroth München. Er ist Mitorganisator der Münchner Lesereihe ›meine drei lyrischen ichs‹ sowie Mitgründer des Festivals ›Großer Tag der Jungen Münchner Literatur‹. Daniel Bayerstorfer erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats für junge deutschsprachige Autor·innen.

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Yuliiya Didokha

Ukraine

Yuliiya Didokha ist Übersetzerin (Ukrainisch – Englisch) und Mitglied der Übersetzergruppe ›VERBatsiya‹. Ihr Aufenthalt wird ermöglicht in Kooperation mit dem Goethe-Institut und ›Arists at Risk‹, gefördert vom Deutschen Übersetzerfonds aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

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Dietlind Falk

Düsseldorf, Deutschland

Dietlind Falk ist im Ruhrgebiet aufgewachsen und studierte Literaturübersetzen. Ihr Debütroman »Das Letzte« erschien 2017 im Albino Verlag und handelt von einer Messiemutter. Ihren zweiten Roman möchte sie 2022 fertigstellen; er handelt von einem depressiven Tätowierer. Sie lebt als Übersetzerin und Autorin in Düsseldorf. Dietlind Falk erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats für junge deutschsprachige Autor·innen.

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Iryna Savyuk

Khmelnytskyi, Ukraine

Iryna Savyuk, geboren 1984 in der Ukraine, ist Übersetzerin und Dolmetscherin. Sie hat Autor·innen wie Ottessa Moshfegh, Chimamanda Ngozi Adichie, George Orwell oder Daniel Glattauer ins Ukrainische übertragen. Ihr Aufenthalt wird ermöglicht in Kooperation mit dem Goethe-Institut und ›Arists at Risk‹, gefördert vom Deutschen Übersetzerfonds aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

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Ana Schnabl

Kamnik, Slowenien

Ana Schnabl, 1985 geboren, ist Schriftstellerin, Journalistin und Literaturkritikerin. In deutscher Übersetzung sind im Folio Verlag ihr Erzählband »Grün wie ich dich liebe grün« (2020) und der Roman »Meisterwerk« (2022) erschienen, aus dem Slowenischen übersetzt von Klaus-Detlef Olof.

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Ekaterina Derisheva

Charkiw, Ukraine

Ekaterina Derisheva, geboren 1994 in Melitopol, ist eine ukrainische Übersetzerin, Autorin und Literaturveranstalterin. Sie ist Autorin des Buches »tochka otscheta« (2018), hat in zahlreichen Literaturzeitschriften publiziert und stand auf der Longlist für den Arkady-Dragomoshchenko-Preis (2019). Außerdem ist sie Kuratorin und Gründerin des Projekts KNTXT (Festival, Buchreihe, Literaturzeitschrift). Ekaterina Derisheva lebte zuletzt in Charkiw, bevor sie nach Deutschland kam.

Ihr Aufenthalt wird ermöglicht in Kooperation mit dem Goethe-Institut und ›Aristst at Risk‹, gefördert vom Deutschen Übersetzerfonds aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

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August

Olga Bragina

Kyiv, Ukraine

Olga Bragina, 1982 geboren, ist Autorin von Prosa und Lyrik und Übersetzerin. Seit 2011 erschienen mehrere Gedichtbände, ein Prosaband und zuletzt der Roman »Pelikane«. Ins Ukrainische übersetzte sie Lyrik von John High und Katie Farris. In Zusammenarbeit mit dem Goethe- Institut und ›Artists at Risk‹.

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Anna Gschnitzer

München, Deutschland

Anna Gschnitzer studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Sie arbeitet als Autorin und Dramaturgin, zuletzt an den Münchner Kammerspielen. Gschnitzer wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, u. a. mit dem Jahresstipendium der LiterarMechana, dem Dramatik Stipendium der Stadt Wien und dem Publikumspreis des Münchner Förderpreises für deutschsprachige Dramatik. 2021 erhielt sie den Publikumspreis des Heidelberger Stückemarkts für ihr Stück »Einfache Leute«, das am Staatstheater Mainz uraufgeführt wurde. Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats für junge deutschsprachige Autor·innen.

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Ákos Kormányos

Széged, Ungarn

Der ungarische Autor Ákos Kormányos wurde 1992 in Senta (Serbien) geboren und lebt heute als Psychologe in Széged. Er debütierte 2019 mit dem Gedichtband »Paravan«. Für den zweiten Band »Töredezettségmentesítés« (»Defragmentierung«, 2021), in dem er seine Erfahrungen als Mensch mit Behinderung thematisiert, wurde er mit dem Péter Horváth Preis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Canisia Lubrin

Whitby, Kanada

Canisia Lubrin ist Schriftstellerin, Herausgeberin und Lehrerin. Zu ihren Veröffentlichungen gehören »Voodoo Hypothesis« und »The Dyzgraphxst«, das für zahlreiche Buchpreise nominiert wurde, darunter den OCM Bocas Prize for Caribbean Literature. Lubrin unterrichtet an der School of English and Theatre Studies der University of Guelph im Fach Creative Writing. Mit freundlicher Unterstützung der kanadischen Botschaft.

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Tania Rodionova

Ivano-Frankivsk, Ukraine

Tania Rodionova, 1990 geboren, ist Übersetzerin und Lyrikerin. Sie ist Initiatorin der ukrainischen Übersetzergruppe VERBatsiya und Leiterin des Literatur- und Übersetzungsfestivals ›Translatorium‹. Sie übersetzte u. a. Timothy Snyder, Pascal Gielen und amerikanische beat poets wie Ginsberg, Corso und Ferlinghetti ins Ukrainische. In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und ›Artists at Risk‹.

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John Sauter

Leipzig, Deutschland

John Sauter wurde 1984 in Freiberg/Sachsen geboren, studierte Journalistik und Kunstgeschichte in Leipzig sowie Sprachkunst in Wien. Er lebt als Autor und Musiker (›Johnny Katharsis‹) in Leipzig. 2019 erhielt er das Startstipendium für Literatur. Im gleichen Jahr erschien sein dichterisches Debüt »Startrampen« in der Edition fabrik.transit, Wien. Sein zweiter Gedichtband »Zone« wurde 2021 in der Edition Azur bei Voland & Quist veröffentlicht. Er erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats für junge deutschsprachige Autor·innen.

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Anaïs Meier

 Zürich, Schweiz

Anaïs Meier, geboren 1984 in Bern, studierte Film und Medien an der Filmakademie Baden Württemberg und Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut. 2013 Co-Gründerin des Kleinstverlages Büro für Problem und 2017 des Autorinnenkollektivs RAUF. Sie schreibt die monatliche Kolumne »Aus dem Réduit« für die Fabrikzeitung in Zürich. 2020 erschien der Kurzgeschichtenband »Über Berge, Menschen und insbesondere Bergschnecken« bei mikrotext, 2021 der Roman »Mit einem Fuss draussen« bei Voland & Quist. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Juli

Anna Cieplak

Mysłowice, Polen

Anna Cieplak, 1988 geboren, lebt im schlesischen Mysłowice. Ihr erster Roman »Ma być czysto« wurde mit Preisen ausgezeichnet und 2021 unter dem Titel »Ostatni komers« verfilmt. »Rozpływaj się« (2021), ihr vierter Roman, zeichnet ein Porträt der Generation von „Eurowaisen“, von jungen Menschen, die in den Jahren nach dem EU-Beitritt Polens getrennt von ihren im europäischen Ausland arbeitenden Eltern aufgewachsen sind. Anna Cieplak erhielt das Albrecht-Lempp-Stipendium 2022. In Kooperation mit der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit und dem Polnischen Buchinstitut.

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Tobias Schulenburg

Köln, Deutschland

Tobias Schulenburg, geboren 1987, zeichnet und schreibt, lebt in Köln. Er hat von 2008 bis 2012 Automobildesign studiert, 2012/13 und 2017/18 Hartz IV bezogen, 2015 das Rauchen aufgehört, 2018 nochmal ein Kunststudium angefangen. 2020 erschien sein erster Gedichtband »es sich schön machen« (Parasitenpresse). Er erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats für junge deutschsprachige Autor·innen.

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Paul Seesequasis

Saskatoon, Kanada

Paul Seesequasis gehört dem kanadischen Volk der »Willow Cree« an. Er arbeitet als Autor und Journalist und setzt sich seit Jahrzehnten für die Rechte der indigenen Bevölkerung Kanadas ein, u. a. ist er der Kurator des »Indigenous Archival Photo Project«, das mit Bildern und Geschichten die kulturelle Identität der indigenen Bevölkerung Kanadas lebendig macht. Sein Fotobuch »Unter der Mitternachtssonne. Porträts indigener Gemeinschaften in Kanada« erschien 2020 bei btb. Mit freundlicher Unterstützung der kanadischen Botschaft.

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Demian Lienhard

Bern, Schweiz

Demian Lienhard, geboren 1987, lebt in Bern. Er hat in Klassischer Archäologie promoviert und arbeitet nun als freischaffender Schriftsteller. Er hat verschiedene Preise und Stipendien erhalten, zuletzt den Schweizer Literaturpreis für sein Romandebüt »Ich bin die, vor der mich meine Mutter gewarnt hat« (Frankfurter Verlagsanstalt, 2019). Demian Lienhard arbeitet derzeit an seinem zweiten Roman. Er erhielt ein Aufenthaltsstipendium mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Juni

Marko Dinić

Wien, Österreich

Marko Dinić, geboren 1988 in Wien, lebt und arbeitet als freischaffender Schriftsteller. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Belgrad. Er ist Vorstands- und Redaktionsmitglied von mosaik. 2016 war er für den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert. 2019 erschien sein Debütroman »Die guten Tage« im Paul Zsolnay Verlag. Er erhielt ein Aufenthaltsstipendium mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Tsitsi Dangarembga

Simbabwe, Simbabwe

Tsitsi Dangarembga wurde an der Deutschen Film- und Fernsehakademie ausgebildet und kehrte anschließend in ihre Heimat Simbabwe zurück. Sie ist Direktorin des »Creative Arts of Progress in Africa Trust«, Gründerin und Direktorin des »International Images Film Festival for Women« in Harare und Mitglied der Organisation »Women Filmmakers of Zimbabwe«. Sie wurde 2021 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. 2022 erhielt sie den Windham-Campbell Literature Prize.

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Pavel Hak

Paris, Frankreich

Pavel Hak wurde 1962 in Südböhmen geboren und lebt seit 1985 in Frankreich. Er ist Autor von fünf Romanen und eines Theaterstücks. Sein Roman »Trans« erschien 2008 in der Übersetzung von Ronald Voullié im Diaphanes Verlag. Pavel Hak nimmt teil an der »Grand Tour: Lyon / Berlin / Prag«, in Kooperation mit der Villa Gillet, dem Institut français Deutschland und dem Institut français Prag.

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Max Lobe

Genf, Schweiz

Max Lobe, 1986 in Douala, Kamerun geboren, lebt seit seinem achtzehnten Lebensjahr in der Schweiz. Er setzt sich mit der Literatur und den Märchen des subsaharischen Afrikas auseinander und interessiert sich für Schweizer Literatur, insbesondere für die Texte von C.F. Ramuz, die heute eine seiner Inspirationsquellen sind. Sein Roman »La Trinité bantoue« (Edition ZOE, 2014) wurde als »Drei Weise aus dem Bantuland« (Austernbank Verlag) von Katharina Triebner ins Deutsche übersetzt. Er erhielt ein Aufenthaltsstipendium mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Powerpaola

Buenos Aires, Argentinien

Geboren 1977 als Paola Gaviria in Quito, Ecuador, aufgewachsen v. a. in Kolumbien, lebt und arbeitet Powerpaola als Zeichnerin in ihrer Wahlheimat Buenos Aires. Ihre autobiografische Graphic Novel »Virus tropical« erscheint in diesen Tagen in Lea Hübners deutscher Übersetzung im Verlag Parallelallee.

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Nadine Schneider

Nürnberg, Deutschland

Nadine Schneider, geboren 1990, studierte Musikwissenschaft und Germanistik. Berufliche Stationen führten sie u. a. an die Komische Oper, an die Vaganten Bühne Berlin und zum Bundeswettbewerb Gesang. 2021 las sie beim Ingeborg-Bachmann-Preis. »Wohin ich immer gehe« (Jung und Jung, 2021) ist ihr zweiter Roman. Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Mai

Michel Torrekens

Gembloux, Belgien

Michel Torrekens, 1960 in Belgien geboren, ist Autor, Journalist und Kritiker. Er hat zwei Romane sowie vier Kurzgeschichtensammlungen veröffentlicht, zuletzt »Belgiques«, erschienen 2021 bei Ker Éditions. Er erhielt ein Stipendium des Ministeriums der Föderation Wallonie-Brüssel.

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Eleonore Khuen-Belasi

Wien, Österreich

Eleonore Khuen-Belasi, geboren 1993, wuchs in Spanien und Italien auf, hat in Wien Philosophie studiert und war 2018 Hans-Gratzer-Stipendiatin. In dieser Zeit entstand auch »ruhig Blut«, ihr erstes Theaterstück, das im Rahmen der Langen Nacht der Autorinnen zum Ende der Autorentheatertage 2019 am Deutschen Theater Berlin zur Uraufführung gekommen ist. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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J.D. Kurtness

Montreal, Québec

J. D. Kurtness ist Autorin und lebt in Québec. Sie hat zwei von der Kritik gefeierte Romane »De vengeance« (2017) und »Aquariums« (2019), sowie mehrere Kurzgeschichten veröffentlicht. 2021 erschien »De vengeance« in deutscher Übersetzung von Jennifer Dummer und Andreas Jandl im KLAK Verlag unter dem Titel »Reiz der Rache«. Sie schreibt auf Französisch. Mit freundlicher Unterstützung der Vertretung der Regierung von Québec, mit Unterstützung des Conseil des arts et des lettres du Québec (CALQ).

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Kevin Lambert

Montreal, Québec

Kevin Lambert, geboren 1992, wuchs in Chicoutimi auf. Sein beiden Romane »Tu aimeras ce que tu as tué« (2017) und »Querelle de Roberval« (2018) wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Prix découverte du Saguenay-Lac- Saint-Jean, der Prix Sade und der Prix du CALQ – Œuvre de la relève. Mit freundlicher Unterstützung der Vertretung der Regierung von Québec, mit Unterstützung des Conseil des arts et des lettres du Québec (CALQ).

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Regaip Minareci

Istanbul, Türkei

Regaip Minareci, 1955 geboren, arbeitete als Lektorin für verschiedene türkische Verlage, und seit einigen Jahren als freie Übersetzerin deutsch- sprachiger Literatur: Kafka, Handke, Ror Wolf, Peter Stamm, Jonas Lüscher u. v. a. In Berlin wird sie Jenny Erpenbecks »Kairos« übersetzen. Regaip Minareci wurde 2016 mit dem Tarabya-Übersetzerpreis ausgezeichnet und erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Heather O‘Neill

Montreal, Québec

Heather O‘Neill ist Autorin und Essayistin. Ihre Bücher wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und ihre Essays wurden u. a. in der New York Times, dem Guardian und dem Magazin Elle veröffentlicht. Sie lebt in Montreal, wo sie geboren wurde und aufgewachsen ist. Mit freundlicher Unterstützung der Vertretung der Regierung von Québec, mit Unterstützung des Conseil des arts et des lettres du Québec (CALQ).

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Rodney Saint-Éloi

Montreal, Québec

Rodney Saint-Éloi ist ein haitianisch-kanadischer Dichter. Er wurde zweimal für den Preis des Generalgouverneurs für französischsprachige Poesie nominiert. Außerdem leitet er den Verlag »Mémoire d‘encrier«, den er 2003 in Montreal gegründet hat. Aus diesem Verlag erschien aktuell die wichtigste Autorin der Innu, Joséphine Bacon, mit ihrem Gedichtband »Uiesh. Irgendwo« in deutscher Übersetzung von Jennifer Dummer und Andreas Jandl im Klak Verlag. Mit freundlicher Unterstützung der Vertretung der Regierung von Québec, mit Unterstützung des Conseil des arts et des lettres du Québec (CALQ).

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Zehra Aksu Yılmazer

Istanbul, Türkei

Zehra Aksu Yılmazer, geb. 1966, übersetzt seit 20 Jahren deutschsprachige Literatur ins Türkische, darunter Goethes »Faust«, Werke von Robert Musil, Franz Kafka, Stefan Zweig, Uwe Timm, Wilhelm Genazino, Arno Schmidt und Katerina Poladjan. Für ihre Übersetzung von Freuds »Totem und Tabu« (2020) wurde sie mit dem renommierten Preis der Istanbul Psychoanalytical Association ausgezeichnnet. Im LCB wird sie Judith Schalanskys »Verzeichnis einiger Verluste« übersetzen, unterstützt durch ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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April

Christian Guay-Poliquin

Québec, Kanada

Christian Guay-Poliquin, geboren 1982 in Saint-Armand, studierte Literaturwissenschaften. Für den Roman »Das Gewicht von Schnee« (Hoffmann und Campe, 2020, Ü: Sonja Finck, Andreas Jandl) wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der kanadischen Botschaft.

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Gabriel Proedl

Graz, Österreich

Gabriel Proedl, geboren 1998 in Graz, ist Reporter der Wochenzeitung DIE ZEIT. Er ist Begründer von Hermes Baby, der Agentur für Erzähljournalismus. Proedl erhielt das Atelier-Aufenthaltsstipendium des Landes Steiermark.

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Neža Božič

Ljubljana, Slowenien

Neža Božič, 1978 geboren, übersetzt deutschsprachige und englischsprachige Literatur ins Slowenische, wie z. B. Benedict Wells, Judith Kerr und Andreas Steinhöfel. Sie erhielt ein »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Anastasiia Kosodii

Kyjiw, Ukraine

Anastasiia Kosodii lebt und arbeitet als Dramatikerin in Kiew. Geboren 1991, setzt sie sich in ihren Werken schonungslos mit dem heutigen Konflikt in der Ostukraine auseinander. 2017/2018 war sie Teil des internationalen Dramatiker·innenlabors Krieg im Frieden, in dessen Rahmen sie das Stück »Timetravellers Guide to Donbass« verfasste. Sie leitet das Theater der Dramatiker in Kiew.

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Slata Roschal

Sauerlach, Deutschland

Slata Roschal, geboren 1992 in Sankt Petersburg, studierte in Greifswald und promovierte an der LMU München. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen. 2019 erschien der Lyrikband »Wir verzichten auf das gelobte Land« (Reinecke & Voß), 2021 »Wir tauschen Ansichten und Ängste wie weiche warme Tiere aus« (hochroth München). Im Frühjahr 2022 erscheint nun ihr Roman »153 Formen des Nichtseins« (homunculus Erlangen). Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Samuel Hamen

Luxemburg

Samuel Hamen, geboren 1988, lebt und arbeitet als freier Autor in Diekirch und Heidelberg. Er schreibt Literaturkritiken u. a. für Deutschlandfunk und ZEIT Online und wurde mehrfach für sein literarisches Schaffen ausgezeichnet, zuletzt 2020 mit dem Luxemburger Buchpreis sowie 2021 mit einem Jahresstipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg. Bei Matthes & Seitz Berlin erscheint im Frühling 2022 sein Essay »Quallen. Ein Portrait«. Hamen ist Präsident des luxemburgischen Schriftstellerverbands A:LL. Mit freundlicher Unterstützung des Fonds Culturel National, Luxemburg.

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März

Andrea Tompa

Budapest, Ungarn

Andrea Tompa, 1971 in Kolozsvár/Cluj-Napoca/ Klausenburg geboren, lebt seit 1990 in Budapest. Sie studierte Slawistik und ist als Theaterkritikerin tätig. »Omertà« ist ihr dritter Roman und ihr erstes ins Deutsche übersetzte Buch; es erscheint im März 2022 in Terézia Moras Übersetzung im Suhrkamp Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Görgün Kenan

Brüssel, Belgien

Görgün Kenan, geboren 1977, ist Autor von zahlreichen Romanen, Kurzgeschichten und Essays. Darüber hinaus arbeitet er als Drehbuchautor und Filmemacher. Er erhielt ein Stipendium des Ministeriums der Föderation Wallonie-Brüssel.

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Amalija Maček

Ljubljana, Slowenien

Amalija Maček, 1971 geboren, lebt als Übersetzerin und Hochschullehrerin in Ljubljana. Ins Slowenische übersetzte sie u. a. Werke von Marlen Haushofer, Ilse Aichinger, Josef Winkler, Daniel Kehlmann und Terézia Mora. Für die Übersetzung von Peter Handkes »Mein Jahr in der Niemandsbucht« (Suhrkamp, 2019) wurde sie mit dem Fabjan-Hafner-Preis 2021 ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts Slowenien und des Robert-Musil-Instituts für Literaturforschung/Kärntner Literaturarchiv.

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Ferenc Szijj

Budapest, Ungarn

Ferenc Szijj, 1958 geboren, ist freier Schriftsteller und Übersetzer. Zwei Prosabände und Gedichte in Prosa (»Sturzlicht«, Droschl, 2005, Ü: Andrea Seidler und György Buda) erschienen in deutscher Übersetzung. Ins Ungarische übersetzte Ferenc Szijj Werke u. a. von Thomas Bernhard, W. G. Sebald und Peter Waterhouse. Er erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung für die Arbeit an der Übersetzung neuester Texte des österreichischen Autors Michael Donhauser.

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Alena Talapila

Minsk, Belarus

Alena Talapila, 1984 geboren, hat Werke u. a. von Felix Ackermann, Uwe Rada und Heinrich Böll ins Belarussische übersetzt; im LCB wird sie an einem Roman Friedrich Glausers arbeiten. Sie erhielt ein Schritte-Stipendium der S.Fischer Stiftung.

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Erwin Köstler

Wien, Österreich

Erwin Köstler, geboren 1964, gehört zu den renommiertesten Übersetzern slowenischer Literatur ins Deutsche. Für die Übersetzung des modernen Klassikers »Menuett für Gitarre (zu 25 Schuss)« von Vitomil Zupan (Guggolz Verlag) erhielt er 2020 den Fabjan-Hafner-Preis. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts Slowenien und des Robert-Musil-Instituts für Literaturforschung/Kärntner Literaturarchiv.

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Februar

Ebru Ojen

Istanbul, Türkei

Die kurdische Autorin Ebru Ojen wurde 1983 geboren, sie schreibt auf Türkisch. Biopolitische Themen und gesellschaftliche Fragen prägen ihr Werk. Ihre drei Romane stießen auf große Resonanz und rückten sie ins Zentrum der jüngeren Literaturszene. Ebru Orjens Aufenthalt ist Teil des Projekts Literature beyond borders, gefördert von der Allianz Kulturstiftung.

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Ayhan Geçgin

Istanbul, Türkei

Der Istanbuler Autor Ayhan Geçgin, geboren 1970, hat fünf Romane veröffentlicht. Für das zuletzt erschienene Werk »Bir Dava« (»Ein Prozess«) erhielt er 2020 den renommierten Orhan Kemal Novel Award. Geçgin studierte Philiosophie und ist auch als Essayist bekannt. Sein Aufenthalt ist Teil des Projekts Literature beyond borders, gefördert von der Allianz Kulturstiftung.

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Sîdar Jîr

Diyarbakır, Türkei

Sîdar Jîr, wichtiger Vertreter der kurdischen Literatur, wurde 1980 geboren und lebt heute in Diyarbakır. Nach mehreren Bänden mit Kurzgeschichten und der Essaysammlung »Nasnameya Wêjeyê« (»Die Identität der Literatur«) veröffentlichte er letztes Jahr seinen ersten Roman »Şerm« (»Scham«). Sîdar Jîr ist auch als Übersetzer aus dem Türkischen und Englischen tätig. Sein Aufenthalt ist Teil des Projekts Literature beyond borders, gefördert von der Allianz Kulturstiftung.

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Januar

Stjepanka Pranjković

Zagreb, Kroatien

Stjepanka Pranjković, 1990 geboren, lebt als Übersetzerin und Dolmetscherin in Zagreb. Angela Lehners Roman »Vater unser« (Hanser, 2019) hat sie ins Kroatische übersetzt, im LCB wird sie an der Übersetzung eines Romans von Gertraud Klemm arbeiten. Sie erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Hans Depelchin

Gent, Belgien

Hans Depelchin, 1991 geboren, ist Autor und Performer. 2020 erschien sein Roman »Weekdier«, im kommenden Jahr folgt sein erster Gedichtband. Mehr über den Autor: www.hansdepelchin.com. In Zusammenarbeit mit PassaPorta, Brüssel.

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2021

November

Toon Horsten

Hasselt, Belgien

Der flämische Autor Toon Horsten, geboren 1969, arbeitet als freier Publizist und Autor. In deutscher Übersetzung erschien in diesem Jahr »Der Pater und der Philosoph« (Galiani Berlin, Ü: Marlene Müller-Haas), die Geschichte der abenteuerlichen Rettung der nachgelassenen Schriften Edmund Husserls durch einen flämischen Franziskanermönch, auf die Toon Horsten bei Recherchen in der eigenen Familiengeschichte stieß. In Zusammenarbeit mit PassaPorta, Brüssel.

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Martyna Bunda

Warschau, Polen

Martyna Bunda, 1975 in Danzig geboren, ist Schriftstellerin und Journalistin und leitet den Lokalteil der polnischen Tageszeitung Polityka. Ihr Debütroman »Nieczułość« (2017) erschien 2019 unter dem Titel »Das Glück der kalten Tage« in Bernhard Hartmanns deutscher Übersetzung im Suhrkamp Verlag. Nach »Kot niebieski« (2020) arbeitet sie nun an ihrem dritten Roman. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Artur Klinau

Kaptaruny, Belarus

Artur Klinau, geboren 1965, ist Schriftsteller und Architekt und gilt als einer der wichtigsten Künstler in Belarus. In deutscher Übersetzung erschienen 2006 »Minsk. Sonnenstadt der Träume« (edition suhrkamp, Ü: Volker Weichsel), 2015 der Roman »Schalom« (edition FotoTapeta, Ü: Thomas Weiler) und in diesen Tagen »Acht Tage Revolution. Ein dokumentarisches Journal aus Minsk« (edition suhrkamp, Ü: Volker Weichsel und Thomas Weiler). Angekündigt ist die deutsche Übersetzung seines Romans »Lokisaŭ«, der im vergangenen Jahr erschienen ist und einen Aufstand in einer kleinen Stadt in Belarus beschreibt – künftige Ereignisse vorwegnehmend. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Andrea Geißler

Frankfurt am Main, Deutschland

Andrea Geißler, geboren 1986, ist Autorin und Radio-Redakteurin beim Hessischen Rundfunk. Sie schreibt Prosa, Lyrik und Hörspiele. 2010 war sie Preisträgerin beim Literaturpreis Nord-Ost. Ihr Hörspiel-Debüt »Hyperbolische Körper« wurde mit dem Publikumspreis der ARD Hörspieltage 2020 ausgezeichnet. Als Stipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung promoviert sie über die Einflüsse der arabischen Halqa und des europäischen Harlekins auf eine postkoloniale Theatergeschichte des Mittelmeerraums. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Priya Basil

Berlin, Deutschland

Digitale Residenz

Priya Basil ist Schriftstellerin, Aktivistin und Mitbegründerin der NGO WIR MACHEN DAS. Ihre Essays sind in Lettre International, Die Zeit und The Guardian veröffentlicht worden. Priya Basil sitzt im Beirat des European Centre for Constitutional and Human Rights und ist Initiatorin der Kampagne »Ein Feiertag für Europa«. Ihr neuestes Buch »Im Wir und Jetzt, Feministin werden« (Aus dem Englischen von Beatrice Faßbender, Suhrkamp, 2021) verbindet kraftvoll das Persönliche mit dem Politischen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts nimmt Priya Basil an der digitalen Residenz Room. Make or take? teil.

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Imre Bartók

Budapest, Ungarn

Digitale Residenz

Imre Bartók, 1985 geboren, ist Autor von sieben Romanen (zuletzt »Lovak a folyóban« / »Pferde im Fluss«, 2021), von Lyrik, einem Theaterstück und eines Kinderbuchs. 2020 erhielt er das Péter Horváth-Stipendium. Digitale Residenz mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Billy-Ray Belcourt

Vancouver, Kanada

Digitale Residenz

Billy-Ray Belcourt ist Lyriker und Wissenschaftler und gehört der indigenen Bevölkerungsgruppe Driftpile Cree Nation an. Zurzeit arbeitet er als Juniorprofessor für indigenes kreatives Schreiben an der University of British Columbia Vancouver. Belcourt beschäftigt sich mit Themen wie Dekolonialisierung, Trauer und queerer Sexualität. Seine Gedichtbände »This Wound Is a World« (Frontenac House, 2017) und »NDN Coping Mechanisms« (House of Anansi Press, 2019) wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts nimmt Billy-Ray Belcourt an der digitalen Residenz Room. Make or take? teil.

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Sasha Filipenko

St. Petersburg, Russland

Digitale Residenz

Sasha Filipenko, geboren 1984, ist ein belarussischer Schriftsteller, der auf Russisch schreibt. Drei Romane liegen in deutscher Übersetzung vor: »Der ehemalige Sohn«, »Rote Kreuze« und demnächst auch »Die Jagd« (Diogenes Verlag), aus dem Russischen übersetzt von Ruth Altenhofer. Digitale Residenz mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Intan Paramaditha

Sydney, Australien

Digitale Residenz

Intan Paramaditha ist Schriftstellerin und Dozentin. 2018 erschien ihre Kurzgeschichtensammlung »Apple and Knife«. Für ihren Roman »The Wandering« (Harvill Secker, 2020, aus dem Indonesischen übersetzt von Stephen J. Epstein) erhielt sie zahlreiche Preise. Intan Paramaditha hat einen Doktortitel der New York University und lehrt Medien- und Filmwissenschaft an der Macquarie University, Sydney. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts nimmt Intan Paramaditha an der digitalen Residenz Room. Make or take? teil.

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Adania Shibli

Bir Zait, Palästina

Digitale Residenz

Adania Shibli, geboren 1974 in Palästina, schreibt Romane, Theaterstücke, Kurzgeschichten und erzählende Essays. Zuletzt erschien ihr Roman »Tafsil Thanawi« (Al-Adab, 2017, Eng. »Minor Detail«, 2020), der 2020 für den National Book Award und 2021 für den International Booker Prize nominiert wurde. Seit 2012 unterrichtet Shibli regelmäßig an der Birzeit University, Palästina. Im Herbst 2021 wurde sie als Friedrich Dürrenmatt-Gastprofessorin für Weltliteratur an die Universität Bern eingeladen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts nimmt Adania Shibli an der digitalen Residenz Room. Make or take? teil.

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Iryna Herasimovych

Zürich, Schweiz

Digitale Residenz

Iryna Herasimovych, 1978 in Minsk geboren, ist Übersetzerin und Essayistin. Sie hat Autoren wie Michael Kumpfmüller, Lukas Bärfuss, Jonas Lüscher und Ilma Rakusa ins Belarusische übersetzt. Sie erhielt ein »Schritte-Stipendium« der S. Fischer Stiftung (2016). Digitale Residenz mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

 

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Yannic Han Biao Federer

Köln, Deutschland

Yannic Han Biao Federer, geboren 1986, aufgewachsen in Südbaden, studierte Germanistik und Romanistik in Bonn, Florenz und Oxford. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, zuletzt das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium 2017, den Preis der Wuppertaler Literatur Biennale 2018 und den 3sat-Preis 2019. Sein Debütroman »Und alles wie aus Pappmaché« erschien 2019 bei Suhrkamp. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Eva Maria Leuenberger

Biel, Schweiz

Eva Maria Leuenberger, geboren 1991 in Bern, lebt in Biel. Ihr Debüt »dekarnation« wurde 2019 bei Droschl veröffentlicht. Sie ist zweifache Finalistin des open mike in Berlin (2014 und 2017), erhielt 2016 das »Weiterschreiben«-Stipendium der Stadt Bern und 2020 den Basler Lyrikpreis. »dekarnation« wurde außerdem 2020 mit dem Orphil-Debütpreis der Stadt Wiesbaden, dem PoesieDebütPreis Düsseldorf sowie einem Literaturpreis des Kantona Bern ausgezeichnet. Ihr zweites Buch »kyung« erschien im Juni 2021 (Droschl). Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Benjamin von Wyl

Basel, Schweiz

Benjamin von Wyl, geboren 1990 im Aargau, ist Autor und freier Reporter, unter anderem regelmäßig für die Wochenzeitung WOZ, Swissinfo und die Medienwoche. 2017 ist bei lectorbooks sein erster Roman »Land ganz nah« erschienen. Sein zweiter Roman »Hyäne – eine Erlösungsfantasie« (lectorbooks, 2020) wurde 2021 mit dem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet. Von Wyl lebt in Basel. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Oktober

Julia Haenni

Zürich, Schweiz

Julia Haenni, geboren 1988, lebt und arbeitet als freie Autorin, Regisseurin und Performerin. Ihr Stück »frau im wald« wurde zum Heidelberger Stückemarkt und zum Drama Fest in Mexiko City eingeladen. In der Spielzeit 2018/19 war sie Hausautorin am Konzert Theater Bern. Ihr Stück »frau verschwindet (versionen)« wurde mit dem Berner Literaturpreis 2020 ausgezeichnet. Ebenfalls 2020 erschien mit »kiosktexte« (edition taberna kritika) ihre erste Publikation mit kurzen Auftrags- und Spoken Word-Texten. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Ronya Othmann

Leipzig, Deutschland

Ronya Othmann, geboren 1993, ist Schriftstellerin und Journalistin. Sie erhielt u. a. den Caroline-Schlegel-Förderpreis für Essayistik, den Lyrik-Preis des Open Mike und den Publikumspreis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs. Sie schreibt für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung die Kolumne »Import Export«. 2020 erschien im Hanser Verlag ihr Debütroman »Die Sommer«, für den sie mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet wurde. Im Herbst 2021 folgte ihr Lyrikband »die verbrechen«, der den Leser·innen karge Landschaften und existenzielle Gefühle vor Augen bringt. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Weng Yu-Hung

Taipeh, Taiwan

Weng Yu-Hung aka HOM zeichnet seit 2013 Comics, u. a. »Big City, Little Things« (übers. v. Nick Stember, China Times, 2015), »The Actor«, und »The Priceless Painting – Paris’s Light Chaser«, eine Kooperation mit dem National Taiwan Museum of Fine Arts. HOM kreierte Werbeillustrationen, war Finalistin und Gewinnerin vieler Golden Comic Awards und arbeitete als Comic-Lehrerin und Jurorin für zahlreiche Wettbewerbe. Von 2017 bis 2018 lebte sie in Angoulême, Frankreich, seit 2020 repräsentiert sie Taiwan und Thailand im Rahmen von Austauschveranstaltungen. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Yang Chih-Chieh

Taipeh, Taiwan

Yang Chih-Chieh, wurde 1985 in Taipeh, Taiwan, geboren. Er ist Autor mehrerer Gedichtsammlungen, u. a. »Deeper«, »Ning« und »Strays and Blue Skies«. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Chao Tsong-Yi

Chuohsi, Taiwan

Salizan Takisvilainan, chinesischer Name Chao Tsong-Yi, gehört dem Stamm der Nakahila in der Gemeinde Chuohsi, Hualien, an und ist Bunun-Dichter und Schriftsteller. Er arbeitet als Manager der Xiangyang-Hütte, als Direktor des Tastubuqul tu maduq i malas, das unabhängige Publikationen in den Stammessprachen herausgibt, sowie als Bergführer und -träger. Für seine Gedicht- und Prosasammlungen wurde er u. a. 2016 mit dem Taiwanese Literature Award ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Tonio Schachinger

Wien, Österreich

Tonio Schachinger, geboren 1992 in Neu Delhi, aufgewachsen in Nicaragua und Wien, studierte Germanistik und Romanistik an der Universität Wien, sowie Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien, wo er auch Mitherausgeber des institutseigenen Literaturmagazins JENNY war. Sein Debütroman »Nicht wie ihr« erschien 2019, stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und wurde mit dem Förderpreis zum Bremer Literaturpreis ausgezeichnet. Schachinger lebt in Wien. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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September

Friedrich Stockmeier

Mannheim, Deutschland

Friedrich Stockmeier, geboren 1988 in Baden, aufgewachsen in der Schweiz, Kalifornien und Deutschland, studierte Komposition und Neue Medien in Mannheim. Er schreibt Lyrik, Dramatik und in intermedialen Zusammenhängen. Seine Kompositionen, Theatermusiken und Texte wurden an verschiedenen deutschsprachigen Theatern und Festivals aufgeführt. Mit »Gloryhole, Wein und Oleander« war er Finalist beim 27. open mike und mit seinem Theaterstück »Tettigonia Surf« war er für den Kleist-Förderpreis nominiert. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Bei der zweiten Ausgabe des 24-Stunden-Comic am Wannsee am 9.10.2021 hat unser Hausgast Friedrich Stockmeier die Aufgabe erfolgreich bewältigt, in 24 Stunden eine 24-seitigen Comic zu zeichnen: »Koki«. Das Thema ›zu eng‹ hat ihn, vielleicht vom Seeaufenthalt beeinflusst, zu einer Badehosenstory inspiriert. Den Comic finden Sie unten auf dieser Seite: Viel Spaß beim Durchblättern.

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April

Krisztina Tóth

Budapest, Ungarn

Krisztina Tóth, 1967 geboren, gehört zu den bekanntesten ungarischen Autorinnen der Gegenwart. Ihre Romane, Gedichte und Kinderbücher sind in viele Sprachen übersetzt; auf Deutsch liegen u.a. »Pixel« (2013), »Aquarium« (2015) und »Die brennende Braut« (2017) vor – erschienen im Nischen Verlag, von György Buda aus dem Ungarischen übersetzt. Digitale Residenz mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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