LCB

Hausgäste

Junge deutschsprachige Autor·innen
Von Marcel Beyer, Daniel Kehlmann und Anne Weber bis zu Melinda Nadj Abonji, Dorothee Elmiger und Anja Kampmann – viele Autor·innen sind uns durch ihre Zeit als Stipendiat·innen im LCB, am Anfang ihres schriftstellerischen Werdegangs, auf besondere Weise verbunden. Gefördert wird das Einladungsprogramm für junge deutschsprachige Literatur durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, die Stiftung Pro Helvetia, die Sektion Kunst des österreichischen Bundeskanzlertamts und die Kulturstiftung Liechtenstein.

Gäste aus aller Welt
Stetig ausgeweitet wurde der Fokus unserer internationalen Residenzprogramme. Etwa 50 Autor·innen und Übersetzer·innen aus aller Welt beherbergen wir jedes Jahr, in der Regel für vier Wochen. Unsere Gäste schätzen die Arbeit in konzentrierter Atmosphäre, nehmen an Veranstaltungen teil, werden Teil der LCB-Community und knüpfen Kontakte zu den literarischen Akteur·innen der Stadt. Ermöglicht werden die Einladungen durch Partner wie das Auswärtige Amt, die S. Fischer Stiftung, das Goethe-Institut, das TOLEDO-Programm oder die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

Digitale Residenzen
Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts nehmen seit 2020 Gäste aus aller Welt als Stipendiat·innen am digitalen Residenzprogramm des LCB teil.

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Aktuelle Gäste im LCB

Demian Lienhard

Bern, Schweiz

Demian Lienhard, geboren 1987, lebt in Bern. Er hat in Klassischer Archäologie promoviert und arbeitet nun als freischaffender Schriftsteller. Er hat verschiedene Preise und Stipendien erhalten, zuletzt den Schweizer Literaturpreis für sein Romandebüt »Ich bin die, vor der mich meine Mutter gewarnt hat« (Frankfurter Verlagsanstalt, 2019). Demian Lienhard arbeitet derzeit an seinem zweiten Roman. Er erhielt ein Aufenthaltsstipendium mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Olga Bragina

Kyiv, Ukraine

Olga Bragina, 1982 geboren, ist Autorin von Prosa und Lyrik und Übersetzerin. Seit 2011 erschienen mehrere Gedichtbände, ein Prosaband und zuletzt der Roman »Pelikane«. Ins Ukrainische übersetzte sie Lyrik von John High und Katie Farris. In Zusammenarbeit mit dem Goethe- Institut und ›Artists at Risk‹.

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Anna Gschnitzer

München, Deutschland

Anna Gschnitzer studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Sie arbeitet als Autorin und Dramaturgin, zuletzt an den Münchner Kammerspielen. Gschnitzer wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, u. a. mit dem Jahresstipendium der LiterarMechana, dem Dramatik Stipendium der Stadt Wien und dem Publikumspreis des Münchner Förderpreises für deutschsprachige Dramatik. 2021 erhielt sie den Publikumspreis des Heidelberger Stückemarkts für ihr Stück »Einfache Leute«, das am Staatstheater Mainz uraufgeführt wurde. Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats für junge deutschsprachige Autor·innen.

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Ákos Kormányos

Széged, Ungarn

Der ungarische Autor Ákos Kormányos wurde 1992 in Senta (Serbien) geboren und lebt heute als Psychologe in Széged. Er debütierte 2019 mit dem Gedichtband »Paravan«. Für den zweiten Band »Töredezettségmentesítés« (»Defragmentierung«, 2021), in dem er seine Erfahrungen als Mensch mit Behinderung thematisiert, wurde er mit dem Péter Horváth Preis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Canisia Lubrin

Whitby, Kanada

Canisia Lubrin ist Schriftstellerin, Herausgeberin und Lehrerin. Zu ihren Veröffentlichungen gehören »Voodoo Hypothesis« und »The Dyzgraphxst«, das für zahlreiche Buchpreise nominiert wurde, darunter den OCM Bocas Prize for Caribbean Literature. Lubrin unterrichtet an der School of English and Theatre Studies der University of Guelph im Fach Creative Writing. Mit freundlicher Unterstützung der kanadischen Botschaft.

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Tania Rodionova

Ivano-Frankivsk, Ukraine

Tania Rodionova, 1990 geboren, ist Übersetzerin und Lyrikerin. Sie ist Initiatorin der ukrainischen Übersetzergruppe VERBatsiya und Leiterin des Literatur- und Übersetzungsfestivals ›Translatorium‹. Sie übersetzte u. a. Timothy Snyder, Pascal Gielen und amerikanische beat poets wie Ginsberg, Corso und Ferlinghetti ins Ukrainische. In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und ›Artists at Risk‹.

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John Sauter

Leipzig, Deutschland

John Sauter wurde 1984 in Freiberg/Sachsen geboren, studierte Journalistik und Kunstgeschichte in Leipzig sowie Sprachkunst in Wien. Er lebt als Autor und Musiker (›Johnny Katharsis‹) in Leipzig. 2019 erhielt er das Startstipendium für Literatur. Im gleichen Jahr erschien sein dichterisches Debüt »Startrampen« in der Edition fabrik.transit, Wien. Sein zweiter Gedichtband »Zone« wurde 2021 in der Edition Azur bei Voland & Quist veröffentlicht. Er erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats für junge deutschsprachige Autor·innen.

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Nora Wagener

Luxemburg, Luxemburg

Nora Wagener, geboren 1989 in Luxemburg, studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Sie wurde 2017 mit dem Prix Servais für ihre Kurzgeschichtensammlung »Larven« (Hydre Éditions, 2016) ausgezeichnet und veröffentlichte zuletzt »Alle meine Freunde« (Éditions Guy Binsfeld, 2020) und »Was habe ich verpasst« (Éditions Guy Binsfeld, 2021). Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Arts Council Luxemburg.

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Anaïs Meier

 Zürich, Schweiz

Anaïs Meier, geboren 1984 in Bern, studierte Film und Medien an der Filmakademie Baden Württemberg und Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut. 2013 Co-Gründerin des Kleinstverlages Büro für Problem und 2017 des Autorinnenkollektivs RAUF. Sie schreibt die monatliche Kolumne »Aus dem Réduit« für die Fabrikzeitung in Zürich. 2020 erschien der Kurzgeschichtenband »Über Berge, Menschen und insbesondere Bergschnecken« bei mikrotext, 2021 der Roman »Mit einem Fuss draussen« bei Voland & Quist. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Rückblick

2022

Juli

Demian Lienhard

Bern, Schweiz

Demian Lienhard, geboren 1987, lebt in Bern. Er hat in Klassischer Archäologie promoviert und arbeitet nun als freischaffender Schriftsteller. Er hat verschiedene Preise und Stipendien erhalten, zuletzt den Schweizer Literaturpreis für sein Romandebüt »Ich bin die, vor der mich meine Mutter gewarnt hat« (Frankfurter Verlagsanstalt, 2019). Demian Lienhard arbeitet derzeit an seinem zweiten Roman. Er erhielt ein Aufenthaltsstipendium mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Paul Seesequasis

Saskatoon, Kanada

Paul Seesequasis gehört dem kanadischen Volk der »Willow Cree« an. Er arbeitet als Autor und Journalist und setzt sich seit Jahrzehnten für die Rechte der indigenen Bevölkerung Kanadas ein, u. a. ist er der Kurator des »Indigenous Archival Photo Project«, das mit Bildern und Geschichten die kulturelle Identität der indigenen Bevölkerung Kanadas lebendig macht. Sein Fotobuch »Unter der Mitternachtssonne. Porträts indigener Gemeinschaften in Kanada« erschien 2020 bei btb. Mit freundlicher Unterstützung der kanadischen Botschaft.

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Tobias Schulenburg

Köln, Deutschland

Tobias Schulenburg, geboren 1987, zeichnet und schreibt, lebt in Köln. Er hat von 2008 bis 2012 Automobildesign studiert, 2012/13 und 2017/18 Hartz IV bezogen, 2015 das Rauchen aufgehört, 2018 nochmal ein Kunststudium angefangen. 2020 erschien sein erster Gedichtband »es sich schön machen« (Parasitenpresse). Er erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats für junge deutschsprachige Autor·innen.

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Anna Cieplak

Mysłowice, Polen

Anna Cieplak, 1988 geboren, lebt im schlesischen Mysłowice. Ihr erster Roman »Ma być czysto« wurde mit Preisen ausgezeichnet und 2021 unter dem Titel »Ostatni komers« verfilmt. »Rozpływaj się« (2021), ihr vierter Roman, zeichnet ein Porträt der Generation von „Eurowaisen“, von jungen Menschen, die in den Jahren nach dem EU-Beitritt Polens getrennt von ihren im europäischen Ausland arbeitenden Eltern aufgewachsen sind. Anna Cieplak erhielt das Albrecht-Lempp-Stipendium 2022. In Kooperation mit der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit und dem Polnischen Buchinstitut.

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Juni

Max Lobe

Genf, Schweiz

Max Lobe, 1986 in Douala, Kamerun geboren, lebt seit seinem achtzehnten Lebensjahr in der Schweiz. Er setzt sich mit der Literatur und den Märchen des subsaharischen Afrikas auseinander und interessiert sich für Schweizer Literatur, insbesondere für die Texte von C.F. Ramuz, die heute eine seiner Inspirationsquellen sind. Sein Roman »La Trinité bantoue« (Edition ZOE, 2014) wurde als »Drei Weise aus dem Bantuland« (Austernbank Verlag) von Katharina Triebner ins Deutsche übersetzt. Er erhielt ein Aufenthaltsstipendium mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Nadine Schneider

Nürnberg, Deutschland

Nadine Schneider, geboren 1990, studierte Musikwissenschaft und Germanistik. Berufliche Stationen führten sie u. a. an die Komische Oper, an die Vaganten Bühne Berlin und zum Bundeswettbewerb Gesang. 2021 las sie beim Ingeborg-Bachmann-Preis. »Wohin ich immer gehe« (Jung und Jung, 2021) ist ihr zweiter Roman. Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Powerpaola

Buenos Aires, Argentinien

Geboren 1977 als Paola Gaviria in Quito, Ecuador, aufgewachsen v. a. in Kolumbien, lebt und arbeitet Powerpaola als Zeichnerin in ihrer Wahlheimat Buenos Aires. Ihre autobiografische Graphic Novel »Virus tropical« erscheint in diesen Tagen in Lea Hübners deutscher Übersetzung im Verlag Parallelallee.

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Pavel Hak

Paris, Frankreich

Pavel Hak wurde 1962 in Südböhmen geboren und lebt seit 1985 in Frankreich. Er ist Autor von fünf Romanen und eines Theaterstücks. Sein Roman »Trans« erschien 2008 in der Übersetzung von Ronald Voullié im Diaphanes Verlag. Pavel Hak nimmt teil an der »Grand Tour: Lyon / Berlin / Prag«, in Kooperation mit der Villa Gillet, dem Institut français Deutschland und dem Institut français Prag.

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Tsitsi Dangarembga

Simbabwe, Simbabwe

Tsitsi Dangarembga wurde an der Deutschen Film- und Fernsehakademie ausgebildet und kehrte anschließend in ihre Heimat Simbabwe zurück. Sie ist Direktorin des »Creative Arts of Progress in Africa Trust«, Gründerin und Direktorin des »International Images Film Festival for Women« in Harare und Mitglied der Organisation »Women Filmmakers of Zimbabwe«. Sie wurde 2021 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. 2022 erhielt sie den Windham-Campbell Literature Prize.

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Marko Dinić

Wien, Österreich

Marko Dinić, geboren 1988 in Wien, lebt und arbeitet als freischaffender Schriftsteller. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Belgrad. Er ist Vorstands- und Redaktionsmitglied von mosaik. 2016 war er für den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert. 2019 erschien sein Debütroman »Die guten Tage« im Paul Zsolnay Verlag. Er erhielt ein Aufenthaltsstipendium mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Mai

Rodney Saint-Éloi

Montreal, Québec

Rodney Saint-Éloi ist ein haitianisch-kanadischer Dichter. Er wurde zweimal für den Preis des Generalgouverneurs für französischsprachige Poesie nominiert. Außerdem leitet er den Verlag »Mémoire d‘encrier«, den er 2003 in Montreal gegründet hat. Aus diesem Verlag erschien aktuell die wichtigste Autorin der Innu, Joséphine Bacon, mit ihrem Gedichtband »Uiesh. Irgendwo« in deutscher Übersetzung von Jennifer Dummer und Andreas Jandl im Klak Verlag. Mit freundlicher Unterstützung der Vertretung der Regierung von Québec, mit Unterstützung des Conseil des arts et des lettres du Québec (CALQ).

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J.D. Kurtness

Montreal, Québec

J. D. Kurtness ist Autorin und lebt in Québec. Sie hat zwei von der Kritik gefeierte Romane »De vengeance« (2017) und »Aquariums« (2019), sowie mehrere Kurzgeschichten veröffentlicht. 2021 erschien »De vengeance« in deutscher Übersetzung von Jennifer Dummer und Andreas Jandl im KLAK Verlag unter dem Titel »Reiz der Rache«. Sie schreibt auf Französisch. Mit freundlicher Unterstützung der Vertretung der Regierung von Québec, mit Unterstützung des Conseil des arts et des lettres du Québec (CALQ).

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Kevin Lambert

Montreal, Québec

Kevin Lambert, geboren 1992, wuchs in Chicoutimi auf. Sein beiden Romane »Tu aimeras ce que tu as tué« (2017) und »Querelle de Roberval« (2018) wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Prix découverte du Saguenay-Lac- Saint-Jean, der Prix Sade und der Prix du CALQ – Œuvre de la relève. Mit freundlicher Unterstützung der Vertretung der Regierung von Québec, mit Unterstützung des Conseil des arts et des lettres du Québec (CALQ).

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Regaip Minareci

Istanbul, Türkei

Regaip Minareci, 1955 geboren, arbeitete als Lektorin für verschiedene türkische Verlage, und seit einigen Jahren als freie Übersetzerin deutsch- sprachiger Literatur: Kafka, Handke, Ror Wolf, Peter Stamm, Jonas Lüscher u. v. a. In Berlin wird sie Jenny Erpenbecks »Kairos« übersetzen. Regaip Minareci wurde 2016 mit dem Tarabya-Übersetzerpreis ausgezeichnet und erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Heather O‘Neill

Montreal, Québec

Heather O‘Neill ist Autorin und Essayistin. Ihre Bücher wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und ihre Essays wurden u. a. in der New York Times, dem Guardian und dem Magazin Elle veröffentlicht. Sie lebt in Montreal, wo sie geboren wurde und aufgewachsen ist. Mit freundlicher Unterstützung der Vertretung der Regierung von Québec, mit Unterstützung des Conseil des arts et des lettres du Québec (CALQ).

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Zehra Aksu Yılmazer

Istanbul, Türkei

Zehra Aksu Yılmazer, geb. 1966, übersetzt seit 20 Jahren deutschsprachige Literatur ins Türkische, darunter Goethes »Faust«, Werke von Robert Musil, Franz Kafka, Stefan Zweig, Uwe Timm, Wilhelm Genazino, Arno Schmidt und Katerina Poladjan. Für ihre Übersetzung von Freuds »Totem und Tabu« (2020) wurde sie mit dem renommierten Preis der Istanbul Psychoanalytical Association ausgezeichnnet. Im LCB wird sie Judith Schalanskys »Verzeichnis einiger Verluste« übersetzen, unterstützt durch ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Michel Torrekens

Gembloux, Belgien

Michel Torrekens, 1960 in Belgien geboren, ist Autor, Journalist und Kritiker. Er hat zwei Romane sowie vier Kurzgeschichtensammlungen veröffentlicht, zuletzt »Belgiques«, erschienen 2021 bei Ker Éditions. Er erhielt ein Stipendium des Ministeriums der Föderation Wallonie-Brüssel.

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Eleonore Khuen-Belasi

Wien, Österreich

Eleonore Khuen-Belasi, geboren 1993, wuchs in Spanien und Italien auf, hat in Wien Philosophie studiert und war 2018 Hans-Gratzer-Stipendiatin. In dieser Zeit entstand auch »ruhig Blut«, ihr erstes Theaterstück, das im Rahmen der Langen Nacht der Autorinnen zum Ende der Autorentheatertage 2019 am Deutschen Theater Berlin zur Uraufführung gekommen ist. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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April

Regina Kanyu Wang

Oslo, Norwegen

Regina Kanyu Wang, geboren 1990 in Shanghai, ist eine der wichtigsten jungen Stimmen der Science-Fiction-Szene Chinas. Die junge Autorin schreibt nicht nur philosophische Texte, sondern fördert in ihrer Tätigkeit als internationale Marketing-Managerin der Agentur Storycom die Verbreitung der chinesischenScience-Fiction-Literatur. Sie hat ebenfalls den Shanghaier Fanclub SF AppleCore mitgegründet. Ihren Master machte sie an der renommierten Fudan University in Kreativem Schreiben mit Übersetzen und Dolmetschen im Nebenfach. Sie promoviert zu chinesischer Science-Fiction und forscht zurzeit in Oslo. Ihre Novelle »Wolken und Nebel« (2015) gewann 2016 bei der Verleihung einer der wichtigsten chinesischen Science-Fiction-Preise den silbernen Nebula Award für die beste Novelle und Gold für die beste Filmadaption. Ihre Geschichte »Brain Box« erschien im Sammelband »Zerbrochene Sterne« (hg. v. Ken Liu, Heyne 2020), ihre Kurzgeschichte »Das verlorene Paradies« in der Anthologie des Kapsel Magazins »Sechs Geschichten von heute über morgen« (Frühwerk Verlag, 2021).

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Christian Guay-Poliquin

Québec, Kanada

Christian Guay-Poliquin, geboren 1982 in Saint-Armand, studierte Literaturwissenschaften. Für den Roman »Das Gewicht von Schnee« (Hoffmann und Campe, 2020, Ü: Sonja Finck, Andreas Jandl) wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der kanadischen Botschaft.

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Gabriel Proedl

Graz, Österreich

Gabriel Proedl, geboren 1998 in Graz, ist Reporter der Wochenzeitung DIE ZEIT. Er ist Begründer von Hermes Baby, der Agentur für Erzähljournalismus. Proedl erhielt das Atelier-Aufenthaltsstipendium des Landes Steiermark.

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Neža Božič

Ljubljana, Slowenien

Neža Božič, 1978 geboren, übersetzt deutschsprachige und englischsprachige Literatur ins Slowenische, wie z. B. Benedict Wells, Judith Kerr und Andreas Steinhöfel. Sie erhielt ein »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Samuel Hamen

Luxemburg

Samuel Hamen, geboren 1988, lebt und arbeitet als freier Autor in Diekirch und Heidelberg. Er schreibt Literaturkritiken u. a. für Deutschlandfunk und ZEIT Online und wurde mehrfach für sein literarisches Schaffen ausgezeichnet, zuletzt 2020 mit dem Luxemburger Buchpreis sowie 2021 mit einem Jahresstipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg. Bei Matthes & Seitz Berlin erscheint im Frühling 2022 sein Essay »Quallen. Ein Portrait«. Hamen ist Präsident des luxemburgischen Schriftstellerverbands A:LL. Mit freundlicher Unterstützung des Fonds Culturel National, Luxemburg.

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Anastasiia Kosodii

Kyjiw, Ukraine

Anastasiia Kosodii lebt und arbeitet als Dramatikerin in Kiew. Geboren 1991, setzt sie sich in ihren Werken schonungslos mit dem heutigen Konflikt in der Ostukraine auseinander. 2017/2018 war sie Teil des internationalen Dramatiker·innenlabors Krieg im Frieden, in dessen Rahmen sie das Stück »Timetravellers Guide to Donbass« verfasste. Sie leitet das Theater der Dramatiker in Kiew.

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Slata Roschal

Sauerlach, Deutschland

Slata Roschal, geboren 1992 in Sankt Petersburg, studierte in Greifswald und promovierte an der LMU München. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen. 2019 erschien der Lyrikband »Wir verzichten auf das gelobte Land« (Reinecke & Voß), 2021 »Wir tauschen Ansichten und Ängste wie weiche warme Tiere aus« (hochroth München). Im Frühjahr 2022 erscheint nun ihr Roman »153 Formen des Nichtseins« (homunculus Erlangen). Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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März

Maria Ursprung

Hamburg, Deutschland

Maria Ursprung, geboren in Solothurn, ist Autorin und Regisseurin. Sie war Hausautorin am Theater St. Gallen in der Spielzeit 2020/21 sowie im Herbst 2021 am DT Berlin im Rahmen des Autor·innenateliers. Neben Theaterstücken schreibt Ursprung Hörspiele fürs Schweizer Radio SRF. Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Görgün Kenan

Brüssel, Belgien

Görgün Kenan, geboren 1977, ist Autor von zahlreichen Romanen, Kurzgeschichten und Essays. Darüber hinaus arbeitet er als Drehbuchautor und Filmemacher. Er erhielt ein Stipendium des Ministeriums der Föderation Wallonie-Brüssel.

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Erwin Köstler

Wien, Österreich

Erwin Köstler, geboren 1964, gehört zu den renommiertesten Übersetzern slowenischer Literatur ins Deutsche. Für die Übersetzung des modernen Klassikers »Menuett für Gitarre (zu 25 Schuss)« von Vitomil Zupan (Guggolz Verlag) erhielt er 2020 den Fabjan-Hafner-Preis. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts Slowenien und des Robert-Musil-Instituts für Literaturforschung/Kärntner Literaturarchiv.

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Alena Talapila

Minsk, Belarus

Alena Talapila, 1984 geboren, hat Werke u. a. von Felix Ackermann, Uwe Rada und Heinrich Böll ins Belarussische übersetzt; im LCB wird sie an einem Roman Friedrich Glausers arbeiten. Sie erhielt ein Schritte-Stipendium der S.Fischer Stiftung.

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Ferenc Szijj

Budapest, Ungarn

Ferenc Szijj, 1958 geboren, ist freier Schriftsteller und Übersetzer. Zwei Prosabände und Gedichte in Prosa (»Sturzlicht«, Droschl, 2005, Ü: Andrea Seidler und György Buda) erschienen in deutscher Übersetzung. Ins Ungarische übersetzte Ferenc Szijj Werke u. a. von Thomas Bernhard, W. G. Sebald und Peter Waterhouse. Er erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung für die Arbeit an der Übersetzung neuester Texte des österreichischen Autors Michael Donhauser.

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Amalija Maček

Ljubljana, Slowenien

Amalija Maček, 1971 geboren, lebt als Übersetzerin und Hochschullehrerin in Ljubljana. Ins Slowenische übersetzte sie u. a. Werke von Marlen Haushofer, Ilse Aichinger, Josef Winkler, Daniel Kehlmann und Terézia Mora. Für die Übersetzung von Peter Handkes »Mein Jahr in der Niemandsbucht« (Suhrkamp, 2019) wurde sie mit dem Fabjan-Hafner-Preis 2021 ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts Slowenien und des Robert-Musil-Instituts für Literaturforschung/Kärntner Literaturarchiv.

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Andrea Tompa

Budapest, Ungarn

Andrea Tompa, 1971 in Kolozsvár/Cluj-Napoca/ Klausenburg geboren, lebt seit 1990 in Budapest. Sie studierte Slawistik und ist als Theaterkritikerin tätig. »Omertà« ist ihr dritter Roman und ihr erstes ins Deutsche übersetzte Buch; es erscheint im März 2022 in Terézia Moras Übersetzung im Suhrkamp Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Februar

Ebru Ojen

Istanbul, Türkei

Die kurdische Autorin Ebru Ojen wurde 1983 geboren, sie schreibt auf Türkisch. Biopolitische Themen und gesellschaftliche Fragen prägen ihr Werk. Ihre drei Romane stießen auf große Resonanz und rückten sie ins Zentrum der jüngeren Literaturszene. Ebru Orjens Aufenthalt ist Teil des Projekts Literature beyond borders, gefördert von der Allianz Kulturstiftung.

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Ayhan Geçgin

Istanbul, Türkei

Der Istanbuler Autor Ayhan Geçgin, geboren 1970, hat fünf Romane veröffentlicht. Für das zuletzt erschienene Werk »Bir Dava« (»Ein Prozess«) erhielt er 2020 den renommierten Orhan Kemal Novel Award. Geçgin studierte Philiosophie und ist auch als Essayist bekannt. Sein Aufenthalt ist Teil des Projekts Literature beyond borders, gefördert von der Allianz Kulturstiftung.

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Sîdar Jîr

Diyarbakır, Türkei

Sîdar Jîr, wichtiger Vertreter der kurdischen Literatur, wurde 1980 geboren und lebt heute in Diyarbakır. Nach mehreren Bänden mit Kurzgeschichten und der Essaysammlung »Nasnameya Wêjeyê« (»Die Identität der Literatur«) veröffentlichte er letztes Jahr seinen ersten Roman »Şerm« (»Scham«). Sîdar Jîr ist auch als Übersetzer aus dem Türkischen und Englischen tätig. Sein Aufenthalt ist Teil des Projekts Literature beyond borders, gefördert von der Allianz Kulturstiftung.

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Januar

Stjepanka Pranjković

Zagreb, Kroatien

Stjepanka Pranjković, 1990 geboren, lebt als Übersetzerin und Dolmetscherin in Zagreb. Angela Lehners Roman »Vater unser« (Hanser, 2019) hat sie ins Kroatische übersetzt, im LCB wird sie an der Übersetzung eines Romans von Gertraud Klemm arbeiten. Sie erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Hans Depelchin

Gent, Belgien

Hans Depelchin, 1991 geboren, ist Autor und Performer. 2020 erschien sein Roman »Weekdier«, im kommenden Jahr folgt sein erster Gedichtband. Mehr über den Autor: www.hansdepelchin.com. In Zusammenarbeit mit PassaPorta, Brüssel.

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2021

November

Toon Horsten

Hasselt, Belgien

Der flämische Autor Toon Horsten, geboren 1969, arbeitet als freier Publizist und Autor. In deutscher Übersetzung erschien in diesem Jahr »Der Pater und der Philosoph« (Galiani Berlin, Ü: Marlene Müller-Haas), die Geschichte der abenteuerlichen Rettung der nachgelassenen Schriften Edmund Husserls durch einen flämischen Franziskanermönch, auf die Toon Horsten bei Recherchen in der eigenen Familiengeschichte stieß. In Zusammenarbeit mit PassaPorta, Brüssel.

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Priya Basil

Berlin, Deutschland

Digitale Residenz

Priya Basil ist Schriftstellerin, Aktivistin und Mitbegründerin der NGO WIR MACHEN DAS. Ihre Essays sind in Lettre International, Die Zeit und The Guardian veröffentlicht worden. Priya Basil sitzt im Beirat des European Centre for Constitutional and Human Rights und ist Initiatorin der Kampagne »Ein Feiertag für Europa«. Ihr neuestes Buch »Im Wir und Jetzt, Feministin werden« (Aus dem Englischen von Beatrice Faßbender, Suhrkamp, 2021) verbindet kraftvoll das Persönliche mit dem Politischen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts nimmt Priya Basil an der digitalen Residenz Room. Make or take? teil.

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Yannic Han Biao Federer

Köln, Deutschland

Yannic Han Biao Federer, geboren 1986, aufgewachsen in Südbaden, studierte Germanistik und Romanistik in Bonn, Florenz und Oxford. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, zuletzt das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium 2017, den Preis der Wuppertaler Literatur Biennale 2018 und den 3sat-Preis 2019. Sein Debütroman »Und alles wie aus Pappmaché« erschien 2019 bei Suhrkamp. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Martyna Bunda

Warschau, Polen

Martyna Bunda, 1975 in Danzig geboren, ist Schriftstellerin und Journalistin und leitet den Lokalteil der polnischen Tageszeitung Polityka. Ihr Debütroman »Nieczułość« (2017) erschien 2019 unter dem Titel »Das Glück der kalten Tage« in Bernhard Hartmanns deutscher Übersetzung im Suhrkamp Verlag. Nach »Kot niebieski« (2020) arbeitet sie nun an ihrem dritten Roman. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Artur Klinau

Kaptaruny, Belarus

Artur Klinau, geboren 1965, ist Schriftsteller und Architekt und gilt als einer der wichtigsten Künstler in Belarus. In deutscher Übersetzung erschienen 2006 »Minsk. Sonnenstadt der Träume« (edition suhrkamp, Ü: Volker Weichsel), 2015 der Roman »Schalom« (edition FotoTapeta, Ü: Thomas Weiler) und in diesen Tagen »Acht Tage Revolution. Ein dokumentarisches Journal aus Minsk« (edition suhrkamp, Ü: Volker Weichsel und Thomas Weiler). Angekündigt ist die deutsche Übersetzung seines Romans »Lokisaŭ«, der im vergangenen Jahr erschienen ist und einen Aufstand in einer kleinen Stadt in Belarus beschreibt – künftige Ereignisse vorwegnehmend. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Andrea Geißler

Frankfurt am Main, Deutschland

Andrea Geißler, geboren 1986, ist Autorin und Radio-Redakteurin beim Hessischen Rundfunk. Sie schreibt Prosa, Lyrik und Hörspiele. 2010 war sie Preisträgerin beim Literaturpreis Nord-Ost. Ihr Hörspiel-Debüt »Hyperbolische Körper« wurde mit dem Publikumspreis der ARD Hörspieltage 2020 ausgezeichnet. Als Stipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung promoviert sie über die Einflüsse der arabischen Halqa und des europäischen Harlekins auf eine postkoloniale Theatergeschichte des Mittelmeerraums. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Billy-Ray Belcourt

Vancouver, Kanada

Digitale Residenz

Billy-Ray Belcourt ist Lyriker und Wissenschaftler und gehört der indigenen Bevölkerungsgruppe Driftpile Cree Nation an. Zurzeit arbeitet er als Juniorprofessor für indigenes kreatives Schreiben an der University of British Columbia Vancouver. Belcourt beschäftigt sich mit Themen wie Dekolonialisierung, Trauer und queerer Sexualität. Seine Gedichtbände »This Wound Is a World« (Frontenac House, 2017) und »NDN Coping Mechanisms« (House of Anansi Press, 2019) wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts nimmt Billy-Ray Belcourt an der digitalen Residenz Room. Make or take? teil.

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Imre Bartók

Budapest, Ungarn

Digitale Residenz

Imre Bartók, 1985 geboren, ist Autor von sieben Romanen (zuletzt »Lovak a folyóban« / »Pferde im Fluss«, 2021), von Lyrik, einem Theaterstück und eines Kinderbuchs. 2020 erhielt er das Péter Horváth-Stipendium. Digitale Residenz mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Sasha Filipenko

St. Petersburg, Russland

Digitale Residenz

Sasha Filipenko, geboren 1984, ist ein belarussischer Schriftsteller, der auf Russisch schreibt. Drei Romane liegen in deutscher Übersetzung vor: »Der ehemalige Sohn«, »Rote Kreuze« und demnächst auch »Die Jagd« (Diogenes Verlag), aus dem Russischen übersetzt von Ruth Altenhofer. Digitale Residenz mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Intan Paramaditha

Sydney, Australien

Digitale Residenz

Intan Paramaditha ist Schriftstellerin und Dozentin. 2018 erschien ihre Kurzgeschichtensammlung »Apple and Knife«. Für ihren Roman »The Wandering« (Harvill Secker, 2020, aus dem Indonesischen übersetzt von Stephen J. Epstein) erhielt sie zahlreiche Preise. Intan Paramaditha hat einen Doktortitel der New York University und lehrt Medien- und Filmwissenschaft an der Macquarie University, Sydney. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts nimmt Intan Paramaditha an der digitalen Residenz Room. Make or take? teil.

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Adania Shibli

Bir Zait, Palästina

Digitale Residenz

Adania Shibli, geboren 1974 in Palästina, schreibt Romane, Theaterstücke, Kurzgeschichten und erzählende Essays. Zuletzt erschien ihr Roman »Tafsil Thanawi« (Al-Adab, 2017, Eng. »Minor Detail«, 2020), der 2020 für den National Book Award und 2021 für den International Booker Prize nominiert wurde. Seit 2012 unterrichtet Shibli regelmäßig an der Birzeit University, Palästina. Im Herbst 2021 wurde sie als Friedrich Dürrenmatt-Gastprofessorin für Weltliteratur an die Universität Bern eingeladen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts nimmt Adania Shibli an der digitalen Residenz Room. Make or take? teil.

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Eva Maria Leuenberger

Biel, Schweiz

Eva Maria Leuenberger, geboren 1991 in Bern, lebt in Biel. Ihr Debüt »dekarnation« wurde 2019 bei Droschl veröffentlicht. Sie ist zweifache Finalistin des open mike in Berlin (2014 und 2017), erhielt 2016 das »Weiterschreiben«-Stipendium der Stadt Bern und 2020 den Basler Lyrikpreis. »dekarnation« wurde außerdem 2020 mit dem Orphil-Debütpreis der Stadt Wiesbaden, dem PoesieDebütPreis Düsseldorf sowie einem Literaturpreis des Kantona Bern ausgezeichnet. Ihr zweites Buch »kyung« erschien im Juni 2021 (Droschl). Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Benjamin von Wyl

Basel, Schweiz

Benjamin von Wyl, geboren 1990 im Aargau, ist Autor und freier Reporter, unter anderem regelmäßig für die Wochenzeitung WOZ, Swissinfo und die Medienwoche. 2017 ist bei lectorbooks sein erster Roman »Land ganz nah« erschienen. Sein zweiter Roman »Hyäne – eine Erlösungsfantasie« (lectorbooks, 2020) wurde 2021 mit dem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet. Von Wyl lebt in Basel. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Iryna Herasimovych

Zürich, Schweiz

Digitale Residenz

Iryna Herasimovych, 1978 in Minsk geboren, ist Übersetzerin und Essayistin. Sie hat Autoren wie Michael Kumpfmüller, Lukas Bärfuss, Jonas Lüscher und Ilma Rakusa ins Belarusische übersetzt. Sie erhielt ein »Schritte-Stipendium« der S. Fischer Stiftung (2016). Digitale Residenz mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

 

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Oktober

Tonio Schachinger

Wien, Österreich

Tonio Schachinger, geboren 1992 in Neu Delhi, aufgewachsen in Nicaragua und Wien, studierte Germanistik und Romanistik an der Universität Wien, sowie Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien, wo er auch Mitherausgeber des institutseigenen Literaturmagazins JENNY war. Sein Debütroman »Nicht wie ihr« erschien 2019, stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und wurde mit dem Förderpreis zum Bremer Literaturpreis ausgezeichnet. Schachinger lebt in Wien. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Julia Haenni

Zürich, Schweiz

Julia Haenni, geboren 1988, lebt und arbeitet als freie Autorin, Regisseurin und Performerin. Ihr Stück »frau im wald« wurde zum Heidelberger Stückemarkt und zum Drama Fest in Mexiko City eingeladen. In der Spielzeit 2018/19 war sie Hausautorin am Konzert Theater Bern. Ihr Stück »frau verschwindet (versionen)« wurde mit dem Berner Literaturpreis 2020 ausgezeichnet. Ebenfalls 2020 erschien mit »kiosktexte« (edition taberna kritika) ihre erste Publikation mit kurzen Auftrags- und Spoken Word-Texten. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Ronya Othmann

Leipzig, Deutschland

Ronya Othmann, geboren 1993, ist Schriftstellerin und Journalistin. Sie erhielt u. a. den Caroline-Schlegel-Förderpreis für Essayistik, den Lyrik-Preis des Open Mike und den Publikumspreis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs. Sie schreibt für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung die Kolumne »Import Export«. 2020 erschien im Hanser Verlag ihr Debütroman »Die Sommer«, für den sie mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet wurde. Im Herbst 2021 folgte ihr Lyrikband »die verbrechen«, der den Leser·innen karge Landschaften und existenzielle Gefühle vor Augen bringt. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Yang Chih-Chieh

Taipeh, Taiwan

Yang Chih-Chieh, wurde 1985 in Taipeh, Taiwan, geboren. Er ist Autor mehrerer Gedichtsammlungen, u. a. »Deeper«, »Ning« und »Strays and Blue Skies«. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Chao Tsong-Yi

Chuohsi, Taiwan

Salizan Takisvilainan, chinesischer Name Chao Tsong-Yi, gehört dem Stamm der Nakahila in der Gemeinde Chuohsi, Hualien, an und ist Bunun-Dichter und Schriftsteller. Er arbeitet als Manager der Xiangyang-Hütte, als Direktor des Tastubuqul tu maduq i malas, das unabhängige Publikationen in den Stammessprachen herausgibt, sowie als Bergführer und -träger. Für seine Gedicht- und Prosasammlungen wurde er u. a. 2016 mit dem Taiwanese Literature Award ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Weng Yu-Hung

Taipeh, Taiwan

Weng Yu-Hung aka HOM zeichnet seit 2013 Comics, u. a. »Big City, Little Things« (übers. v. Nick Stember, China Times, 2015), »The Actor«, und »The Priceless Painting – Paris’s Light Chaser«, eine Kooperation mit dem National Taiwan Museum of Fine Arts. HOM kreierte Werbeillustrationen, war Finalistin und Gewinnerin vieler Golden Comic Awards und arbeitete als Comic-Lehrerin und Jurorin für zahlreiche Wettbewerbe. Von 2017 bis 2018 lebte sie in Angoulême, Frankreich, seit 2020 repräsentiert sie Taiwan und Thailand im Rahmen von Austauschveranstaltungen. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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September

Friedrich Stockmeier

Mannheim, Deutschland

Friedrich Stockmeier, geboren 1988 in Baden, aufgewachsen in der Schweiz, Kalifornien und Deutschland, studierte Komposition und Neue Medien in Mannheim. Er schreibt Lyrik, Dramatik und in intermedialen Zusammenhängen. Seine Kompositionen, Theatermusiken und Texte wurden an verschiedenen deutschsprachigen Theatern und Festivals aufgeführt. Mit »Gloryhole, Wein und Oleander« war er Finalist beim 27. open mike und mit seinem Theaterstück »Tettigonia Surf« war er für den Kleist-Förderpreis nominiert. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Bei der zweiten Ausgabe des 24-Stunden-Comic am Wannsee am 9.10.2021 hat unser Hausgast Friedrich Stockmeier die Aufgabe erfolgreich bewältigt, in 24 Stunden eine 24-seitigen Comic zu zeichnen: »Koki«. Das Thema ›zu eng‹ hat ihn, vielleicht vom Seeaufenthalt beeinflusst, zu einer Badehosenstory inspiriert. Den Comic finden Sie unten auf dieser Seite: Viel Spaß beim Durchblättern.

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Patrycja Pustkowiak

Krakau, Polen

Patrycja Pustkowiak, 1981 geboren, lebt in Krakau und hat zwei Romane veröffentlicht: »Nocne zwierzęta« (2013) und »Maszkaron« (2018). Im LCB wird sie an ihrem dritten Buch arbeiten. Sie erhielt das Albrecht-Lempp-Stipendium 2021, mit freundlicher Unterstützung der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

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Biljana Pajić

Belgrad, Serbien

Biljana Pajić, geboren 1987, arbeitet als Bibliothekarin am Goethe-Institut Belgrad und übersetzt deutschsprachige Literatur ins Serbische, zuletzt Werke von Uwe Johnson und Jochen Schmidt. Sie erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Lennardt Loß

München, Deutschland

Lennardt Loß, geboren 1992 in Braunschweig, lebt in München. 2018 las er bei den 42. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt einen Auszug aus seinem Debüt »Und andere Formen menschlichen Versagens«, das im Frühjahr 2019 bei Weissbooks erschien. Derzeit schreibt er an seinem zweiten Roman. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Joshua Groß

Braunschweig, Deutschland

Joshua Groß, geboren 1989 in Grünsberg, lebt in Braunschweig. Er veröffentlichte u. a. »Flauschkontraste« (Korbinian Verlag, 2017) und »Flexen in Miami« (Matthes & Seitz, 2020). Ausgezeichnet wurde er u. a. mit dem Anna Seghers-Preis 2019 und dem Literaturpreis der A und A Kulturstiftung 2021. Zuletzt erschien sein Buch »Entkommen« (Matthes & Seitz, 2021) mit Essays und Erzählungen. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Zsuzsa Fodor

Budapest, Ungarn

Zsuzsa Fodor, geboren 1953, ist Synchronautorin und übersetzt deutschsprachige Gegenwartsliteratur ins Ungarische, wie z. B. Daniel Kehlmann, Eva Menasse, Terézia Mora, Inger-Maria Mahlke und Abbas Khider. Sie erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Asja Bakić

Zagreb, Kroatien

Asja Bakić, geboren 1982, ist eine bosnisch-kroatische Autorin und Kulturkritikerin. Sie hat bisher einen Gedichtband, einen Essayband über Popkultur und zwei Kurzgeschichtensammlungen publiziert, darunter »Mars«, 2021 in Alida Bremers Übersetzung im Verbrecher Verlag erschienen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Lisa Krusche

Braunschweig, Deutschland

Lisa Krusche, geboren 1990, ist Autorin und wurde unter anderen mit dem Edit Radio Essaypreis und dem Deutschlandfunk-Preis bei den 44. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt ausgezeichnet. 2021 erschien ihr Debütroman »Unsere anarchistischen Herzen« bei S. Fischer und das Kinderbuch »Das Universum ist verdammt groß und supermystisch« bei Beltz. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Ariane von Graffenried

Bern, Schweiz

Ariane von Graffenried, geboren 1978, ist Autorin, Spoken-Word-Performerin und promovierte Theaterwissenschaftlerin. Sie ist Mitglied des Duos Fitzgerald & Rimini und Kuratorin des Internationalen Lyrikfestivals Basel. 2017 erschien ihr Buch »Babylon Park«, 2019 folgte »50 Hertz«, eine CD mit Gedichtband (Der gesunde Menschenversand). Für ihre Texte wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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August

Florin Irimia

Iași, Rumänien

Florin Irimia, geboren 1976, lebt als Schriftsteller und Hochschullehrer in Iași in Rumänien. Er hat drei Romane und zwei Erzählbände publiziert, dazu rumänische Übersetzungen der Werke Margaret Atwoods. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Rafael David Kohn

Niederkorn, Luxemburg

Rafael David Kohn studierte Szenisches Schreiben an der UdK Berlin. »Waffensalon« wurde von der European Theatre Convention für die Liste der 119 Best Contemporary European Plays 2012 ausgewählt. Seine Stücke wurden bisher in Deutschland, Luxemburg, Rumänien und Togo aufgeführt. Neben seiner Tätigkeit als Regisseur und Dramatiker schreibt er auch Hörspiele und Drehbücher, Essays, Kolumnen und Kurzgeschichten. 2017 erschien sein erster Roman »Che Guevara war ein Mörder« (Hydre Éditions). Mit freundlicher Unterstützung des Fonds Culturel National, Luxemburg.

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Juli

Dmitrij Kapitelman

Leipzig, Deutschland

Dmitrij Kapitelman, geboren 1986 in Kiew, kam im Alter von acht Jahren als ›Kontingentflüchtling‹ mit seiner Familie nach Deutschland. Er studierte Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität Leipzig und absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München. Heute arbeitet er als freier Journalist. 2016 erschien sein erstes, erfolgreiches Buch »Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters« (Hanser Berlin), für das er den Klaus-Michael-Kühne-Preis gewann. 2021 erschien sein zweiter Roman »Eine Formalie in Kiew« (Hanser Berlin). Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Amir Gudarzi

Wien, Österreich

Amir Gudarzi graduierte an der einzigen Theaterschule im Iran und absolvierte danach ein Studium in Szenischem Schreiben in Teheran. Seit 2009 lebt Gudarzi unfreiwillig im Exil in Wien, wo er ein Studium in Theater-, Film- und Medienwissenschaften abschloss. 2017 gewann er den exil-DramatikerInnenpreis. Gudarzis Stück »Die Burg der Assassinen« wurde 2019 zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens eingeladen, 2020 wird sein Stück »Geleemann« in Wien im Werk X am Petersplatz zu sehen sein. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Lukas Maisel

Zürich, Schweiz

Lukas Maisel, geboren 1987 in Zürich, machte eine Lehre zum Drucker, bevor er am Literaturinstitut in Biel studierte. Für seinen ersten Roman, »Buch der geträumten Inseln«, erhielt er einen Werkbeitrag des Kantons Aargau, den Förderpreis des Kantons Solothurn und zuletzt den Terra-nova-Preis der Schweizerischen Schillerstiftung. Er erhielt ein Aufenthaltsstipendium der Stiftung Pro Helvetia.

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Christiane Heidrich

Wien, Österreich

Christiane Heidrich, geboren 1995 in Karlsruhe, lebt als Dichterin und Übersetzerin in Wien. Ihr Debütband »Spliss« erschien 2018 bei kookbooks. Ihre Gedichte wurden in Zeitschriften, Anthologien und online veröffentlicht, zuletzt in Edit 81 und Transistor 3. Gemeinsam mit Mathias Kropfitsch übersetzte sie »Incontinence of the Void« von Slavoj Žižek. Sie studierte Bildende Kunst an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien, wo sie derzeit in Philosophie promoviert. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Patricija Horvat

Split, Kroatien

Patricija Horvat, 1970 geboren, lebt als Übersetzerin deutschsprachiger und englischsprachiger Literatur ins Kroatische in Split und engagiert sich überdies für die internationale Vermittlung kroatischer Literatur. In ihrer Übersetzung sind Werke u. a. von Erich Kästner, Ralf Rothmann, Silvia Bovenschen, John Williams und Sally Rooney erschienen. Sie erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Juni

Tobias Reußwig

Greifswald, Deutschland

Tobias Reußwig, geboren 1989 in Hagen, aufgewachsen in Nienburg, studierte Germanistik, Skandinavistik und Literaturwissenschaft. Für seinen Gedichtzyklus »der Körper lügt« erhielt er den Literaturpreis Mecklenburg Vorpommern 2020. Zuletzt erschienen Gedichte in der Anthologie zu Sibylla Schwarz »… und bey den liechten Sternen stehen« (Reinecke & Voß, 2021) sowie Joey Comeaus »Malagash« (übers. aus dem kanadischen Englisch, Luftschacht, 2021). Reußwig lebt und arbeitet als Autor und Literaturübersetzer in Greifswald. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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April

Krisztina Tóth

Budapest, Ungarn

Krisztina Tóth, 1967 geboren, gehört zu den bekanntesten ungarischen Autorinnen der Gegenwart. Ihre Romane, Gedichte und Kinderbücher sind in viele Sprachen übersetzt; auf Deutsch liegen u.a. »Pixel« (2013), »Aquarium« (2015) und »Die brennende Braut« (2017) vor – erschienen im Nischen Verlag, von György Buda aus dem Ungarischen übersetzt. Digitale Residenz mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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