Hausgäste

Junge deutschsprachige Autor·innen
Von Marcel Beyer, Daniel Kehlmann und Anne Weber bis zu Melinda Nadj Abonji, Dorothee Elmiger und Anja Kampmann – viele Autor·innen sind uns durch ihre Zeit als Stipendiat·innen im LCB, am Anfang ihres schriftstellerischen Werdegangs, auf besondere Weise verbunden. Gefördert wird das Einladungsprogramm für junge deutschsprachige Literatur durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, die Stiftung Pro Helvetia, die Sektion Kunst des österreichischen Bundeskanzlertamts und die Kulturstiftung Liechtenstein.

Gäste aus aller Welt
Stetig ausgeweitet wurde der Fokus unserer internationalen Residenzprogramme. Etwa 50 Autor·innen und Übersetzer·innen aus aller Welt beherbergen wir jedes Jahr, in der Regel für vier Wochen. Unsere Gäste schätzen die Arbeit in konzentrierter Atmosphäre, nehmen an Veranstaltungen teil, werden Teil der LCB-Community und knüpfen Kontakte zu den literarischen Akteur·innen der Stadt. Ermöglicht werden die Einladungen durch Partner wie das Auswärtige Amt, die S. Fischer Stiftung, das Goethe-Institut, das TOLEDO-Programm oder die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

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Aktuelle Gäste im LCB

Vasyl Lozynskyi

Lwiw, Ukraine

Vasyl Lozynskyi, 1982 geboren, ist Lyriker, Essayist und Übersetzer aus dem Deutschen und Polnischen. Seine Gedichte sind in der Europäischen Lyrikanthologie »Grand Tour« (Hanser Verlag, 2019) vertreten. Ins Ukrainische übersetzte er u. a. Texte von Franz Kafka, Robert Walser, Ron Winkler und Uljana Wolf. Er erhielt ein „Schritte- Stipendium“ der S. Fischer Stiftung.

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Anrila Spahija

Tirana, Albanien

Anrila Spahija, 1968 geboren, lebt als Deutschlehrerin und Übersetzerin in Tirana. Sie übersetzte u. a. Paul Celan, Rose Ausländer, Herta Müller und Clemens Meyer ins Albanische. Sie erhält das Ardian-Klosi-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Donat Blum

Kilchberg, Deutschland

Donat Blum, geboren 1986 in Schaffhausen, hat am Schweizerischen und Deutschen Literaturinstitut studiert. Im August 2018 ist sein Debütroman »OPOE« bei Ullstein fünf erschienen, mit dem er u .a. ans European First Novel Festival nach Budapest eingeladen wurde. Er ist Initiator und Mit-Herausgeber der ersten und einzigen queeren Literaturzeitschrift im deutschsprachigen Raum »Glitter – die Gala der Literaturzeitschriften«. Durch das Veranstalten verschiedener öffentlicher Textwerkstätten möchte er den literarischen Diskurs vertiefen und befördern. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Zukünftige Gäste

2020

Februar

Diane Broeckhoven

Antwerpen, Flandern

Diane Broeckhoven, 1946 geboren, ist eine flämische Autorin von Romanen und von Jugendliteratur. Bei C.H. Beck erschienen u. a. »Ein Tag mit Herrn Jules«, »Kreuzweg« und »Was ich noch weiß«, aus dem Niederländischen übersetzt von Isabel Hessel. In Zusammenarbeit mit PassaPorta, Brüssel.

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Maria Tellechea

Buenos Aires, Argentinien

María Tellechea, geb. 1980, lebt als Übersetzerin und Hochschullehrerin in Buenos Aires. Sie übersetzte u. a. den Adorno-Scholem-Briefwechsel, Werke von Jenny Erpenbeck und Raphael Urweider und arbeitet derzeit an der Übersetzung des Romans »Töchter« von Lucy Fricke ins Spanische.

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Rose Labourie

Paris, Frankreich

Rose Labourie, 1987 geboren, hat Literatur in Ulm und Paris studiert. Seit 2014 arbeitet sie als Übersetzerin. U. a. hat sie Werke von Sibylle Berg, Chris Kraus, Ferdinand von Schirach und Juli Zeh ins Französische übertragen. Ihr Aufenthalt wird vom Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds gefördert.

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Rückblick

2019

Dezember

Alexandros Kypriotis

Athen, Griechenland

Alexandros Kypriotis, geboren 1968, ist freier Übersetzer, Dichter, Autor und Theaterschriftsteller. Er überträgt u. a. die Werke von Jenny Erpenbeck ins Griechische, aktuell ihren Roman »Heimsuchung«. Der Aufenthalt wird gefördert durch den TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Patricia Buján Otero

Ribadumia, Spanien

Patricia Buján Otero, geboren 1976, übersetzt belletristische Texte und Essays aus dem Deutschen ins Galicische und ist verlegerisch tätig. Für die Arbeit an dem Essay »Erde in Not. Die heimliche Bodenkatastrophe« von Gerth M. Neugebauer recherchiert sie in Berlin zum Thema Ökologie. Ihr Aufenthalt wird gefördert durch den TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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November

Jacek Kaduczak

Breslau, Polen

Jaeck Kaduczak, 1966 geboren, übersetzt deutschsprachige Theaterstücke ins Polnische. Zu seinen Autoren gehören Ödön von Horvath, Max Frisch, Marius von Meyenburg und Mehdi Moradpour. Er erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Anne Brouillard

Brüssel, Region Brüssel-Hauptstadt

Anne Brouillard, geboren 1967, ist eine belgische Illustratorin und Schriftstellerin. Sie studierte am Institut Saint-Luc in Brüssel Illustration und schrieb und illustrierte bereits über 40 Kinderbücher. Ihr letztes Buch »Im Land der Chintier. Der große Wald« erschien 2017 im Moritz Verlag. Sie erhielt ein Stipendium des Ministeriums der Föderation Wallonie-Brüssel.

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Verena Boos

Rottweil, Deutschland

Verena Boos, 1977 geboren, ist Schriftstellerin und Historikerin, freie Redakteurin und Erinnerungsarbeiterin an den Nahtstellen von Literatur, Journalismus, Wissenschaft und praktischer Arbeit im Feld. Nach »Blutorangen« (Aufbau Verlag, 2015) erschien ihr zweiter Roman »Kirchberg« (Aufbau Verlag, 2017). Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Oktober

Franziska Füchsl 

Wien/Kiel, Deutschland

Franziska Füchsl hat in Wien und Kiel Sprache und Gestalt studiert. Ihre »rätsel in großer schrift« erschienen 2018 bei edition mosaik. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Małgorzata Rejmer

Tirana/Warschau, Polen

Małgorzata Rejmer, 1985 geboren, lebt als Schriftstellerin und Reporterin in Tirana und Warschau. Ihr erster Roman »Toksymia« wurde für den Gdynia Literaturpreis nominiert. Sie veröffentlichte die Reportagensammlungen »Bukareszt« und »Błoto słodsze niż miód«. Sie erhielt das Albrecht- Lempp-Stipendium 2019 – eine Kooperation des LCB mit der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und des Polnischen Buchinstituts.

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Marcello Quintanilha

Brasilien

Marcello Quintanilha zählt momentan zu den anerkanntesten Autoren der brasilianischen Comicszene. 1971 in Niterói, Rio de Janeiro geboren, seit Jahren in Barcelona lebend, zeichnete und illustrierte er für Magazine und Zeitungen in Brasilien, Frankreich, Spanien und den USA. Im französischen Sprachraum ist er als Zeichner der Serie »Sept balles pour Oxford« (Text: Jorge Zentner und Montecarlo; Editions du Lombard) bekannt geworden. »Tungstênio« (avant Verlag, 2017, Ü: Lea Hübner) wurde beim Comicfestival Angoulême 2016 als bester Krimi und beim Rudolph Dirks Award 2017 in den Kategorien »Süd und Mittelamerika – Szenario und Zeichnungen« ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Mohammad Hemati

Teheran, Iran

Mohammad Hemati, geboren 1979, ist literarischer Übersetzer und überträgt u. a. die Romane von Eugen Ruge, Joseph Roth, Hans Fallada und Michael Kumpfmüller ins Persische. Im LCB arbeitet er an seinem aktuellen Projekt, der Übersetzung von »Gehen, Ging, Gegangen« von Jenny Erpenbeck. Sein Aufenthalt wird gefördert durch den TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Kadhem Khanjar

Bagdad, Irak

Kadhem Khanjar ist Lyriker und Performer und wurde 1990 in der Nähe von Babylon geboren. Seine Gedichtbände »Picknick mit Sprengstoffgürtel« und »Wir kämpfen zum Vergnügen« erscheinen im Herbst 2019 unter dem Titel »Dieses Land gehört euch« in Sandra Hetzls Übersetzung im mikrotext Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Lorenz Just

Hannover, Deutschland

Lorenz Just studierte Islamwissenschaften und in Leipzig am Deutschen Literaturinstitut. Seitdem veröffentlichte er die Biographie »Mohammed – das unbekannte Leben des Propheten« im Gabriel-Verlag (2015) und die Erzählungen »Der böse Mensch« im DuMont-Buchverlag (2017). Derzeit schreibt er an seinem Roman »Die neuen Häuser«, der voraussichtlich im Herbst 2020 bei DuMont erscheinen wird. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Deborah Emmanuel

Singapur, Singapur

Deborah Emmanuel, 1988 geboren, ist als Lyrikerin, Performerin und Musikerin in Singapur und auf internationalen Festivals hervorgetreten. Zwei Gedichtbände liegen vor: »When I Giggle In My Sleep« (2015) und »Genesis Visual Poetry Collection« (2018), dazu der Prosaband »Rebel Rites« (2016). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Laurence Richard

Paris, Frankreich

Laurence Richard arbeitet als literarische Übersetzerin aus dem Englischen und Deutschen ins Französische. Zusätzlich zu ihrem Master in literarischer Übersetzung hat sie eine Ausbildung zur Psychotherapeutin gemacht. Ihr Aufenthalt wird durch den Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds gefördert.

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Juan S. Guse

Hannover, Deutschland

Juan S. Guse, geboren 1989, debütierte 2015 mit seinem Roman »Lärm und Wälder« (S. Fischer Verlag). Sein zweiter Roman »Miami Punk« erschien 2019. Für seine Arbeit wurde er u. a. mit dem Fellowship der Villa Aurora und dem Literaturpreis Hannover ausgezeichnet. Derzeit promoviert er im Bereich der Arbeits- und Organisationssoziologie. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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September

Özlem Özgül Dündar

Leipzig, Deutschland

Özlem Özgül Dündar, geboren 1983 in Solingen, studierte Literatur und Philosophie in Wuppertal und ist Studentin am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie schreibt Lyrik, Prosa und Theaterstücke. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Nivin Sobh

Kairo, Ägypten

Nivin Sobh, 1977 geboren, lebt als Germanistikdozentin und Übersetzerin in Kairo. Sie übersetzte Heinrich Böll ins Arabische; für die Arbeit an einem Roman von Iris Hanika erhielt sie eine Förderung aus dem TOLEDO-Mobilitätsfonds des Deutschen Übersetzerfonds und der Robert Bosch Stiftung.

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Annie Rutherford

Edinburgh, Schottland

Annie Rutherford, geboren 1989, arbeitet für Stanza, Schottlands internationales Lyrikfestival, und als Übersetzerin. 2018 erschien »Hydra‘s Heads«, eine Sammlung ihrer Nora Gomringer- Übersetzungen. In Zusammenarbeit mit dem European Residency Programme des Cove Park Residency Centres in Schottland.

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Martina Fernández Polcuch

Buenos Aires, Argentinien

Martina Fernández Polcuch, 1970 geboren, ist Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin deutschsprachiger Literatur ins Spanische, u. a. von Sigmund Freud, Jürgen Osterhammel, Lukas Bärfuss und Marius von Meyenburg. Derzeit arbeitet sie an der Übersetzung des Benjamin-Adorno-Briefwechsels ins Spanische, wofür sie eine Förderung aus dem TOLEDO-Mobilitätsfonds des Deutschen Übersetzerfonds und der Robert Bosch Stiftung erhielt.

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Francesca Melandri

Rom, Italien

Francesca Melandri, geboren in Rom, hat sich in Italien zunächst als Autorin von Drehbüchern für Kino- und Fernsehfilme einen Namen gemacht. Mit ihrem ersten Roman »Eva schläft« (Blessing, 2011) wurde sie auch einem breiten deutschsprachigen Lesepublikum bekannt. Ihr zweiter Roman »Über Meereshöhe« (2012) wurde von der italienischen Kritik als Meisterwerk gefeiert. 2018 erschien bei Wagenbach ihr drittes Buch »Alle, außer mir«, übersetzt von Esther Hansen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Julia von Lucadou

Heidelberg, Deutschland

Julia von Lucadou ist Filmwissenschaftlerin und arbeitete als Regieassistentin sowie als Redakteurin beim Fernsehen. 2018 erschien ihr erster Roman »Die Hochhauspringerin« (Hanser), für den die Autorin den Schweizer Literaturpreis bekam. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Ulrike Feibig

Leipzig, Deutschland

Ulrike Feibig, geboren 1984, studierte Kunstpädagogik an der Universität Leipzig und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Seit einigen Jahren führt sie Projekte in den Bereichen Literatur, Bildende Kunst und Tanz durch. Zusammen mit Angelika Waniek und Martina Hefter ist sie Teil des Performance Kollektivs Pik7. Sie veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien. 2016 erschien ihr Debütband »perlicke perlacke, mein Herz schlägt« im poetenladen Verlag. Sie erhält das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Yavuz Ekinci

Batman, Türkei

Yavuz Ekinci, 1979 in der Provinz Batman im kurdischen Südosten der Türkei geboren, studierte Erziehungswissenschaft in Diyarbakir. Seit 2001 arbeitet er als Lehrer und gibt eine Reihe mit kurdischer Exilliteratur heraus. In seinen Romanen und Gedichten beschäftigt er sich unter anderem mit dem Leben der Kurden in der Türkei. Für seine schriftstellerische Arbeit wurde er vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erschien »Der Tag, an dem ein Mann vom Berg Amar kam« (Kunstmann, 2017, Ü: Oliver Kontny). Im Oktober 2019 erscheint sein zweiter Roman (»Die Tränen des Propheten«, Kunstmann, Ü: Oliver Kontny) auf Deutsch. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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August

Tabea Steiner

Zürich, Schweiz

Tabea Steiner, geboren 1981, ist in der Nähe des Bodensees aufgewachsen und hat Germanistik und Geschichte studiert. Sie initiierte das Thuner Literaturfestival, ist Mitorganisatorin des Berner Lesefestes »Aprillen« und Mitglied der Autorinnengruppe »RAUF«. 2011 nahm sie an der Autor·innenwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin teil; 2019 erschien ihr erster Roman »Balg« (edition bücherlese), der auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises steht. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Ivona Brdjanovic

Zürich, Schweiz

Ivona Brdjanovic, geboren in Bosnien und Herzegowina, lebt seit 1991 in Zürich. Sie studierte Umweltingenieurwesen in Zürich und am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Sie publizierte Texte in Zeitungen und Literaturzeitschriften, ist Mitveranstalterin der Lesereihe »Teppich« am Literaturhaus Zürich und Mitherausgeberin der ersten und einzigen queeren Literaturzeitschrift »Glitter«. Ihr Stück »JEMANDLAND« wurde diese Spielzeit (2018/2019) am Konzert Theater Bern uraufgeführt. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium der Stiftung Pro Helvetia.

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Željka Gorički

Zagreb, Kroatien

Željka Gorički, 1982 geboren, übersetzt deutsche und englischsprachige Literatur ins Kroatische, u. a. Lukas Bärfuss, Robert Seethaler und Nataša Dragnić. Sie erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Sanja Karanović

Novi Sad, Serbien

Sanja Karanović, 1973 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Serbische, u. a. Werke von Georg Trakl, Thomas Bernhard, Elfriede Jelinek und Gerhard Falkner. Sie erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Tereza Semotamová

Prag, Tschechien

Tereza Semotamová, 1983 geboren, ist Autorin, Publizistin und Übersetzerin. Ihr Roman »Im Schrank« erschien in diesem Jahr in Martina Lisas deutscher Übersetzung im Verlag Voland & Quist. Ins Tschechische hat sie zeitgenössische deutschsprachige Autor·innen wie Lukas Bärfuss, Sibylle Berg, Judith Hermann, Sudabeh Mohafez und Marion Poschmann übersetzt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Márton Simon

Budapest, Ungarn

Márton Simon, 1984 geboren, ist als Lyriker, Slam Poet und Übersetzer aus dem Englischen und Japanischen hervorgetreten. Drei Lyrikbände hat er in Ungarn publiziert, dazu zwei experimentelle Spoken-Word-Alben. 2018 wurde er mit dem Péter-Horváth-Preis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Juli

Sinéad Morrissey

Newcastle, England

Sinéad Morrissey, 1972 geboren, ist eine nordirische Lyrikerin. In Belfast aufgewachsen, studierte sie am Trinity College in Dublin, lebte in Japan und Neuseeland und wohnt zurzeit in Newcastle, wo sie Kreatives Schreiben unterrichtet. Bisher hat sie sechs Gedichtbände veröffentlicht und 2014 für »Parallax« den T. S. Eliot Prize erhalten. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Mili Đukic

Mostar, Bosnien und Herzegowina

Mili Đukić wurde 1987 in Mostar geboren. Lesen und Schreiben hat er in der Türkei gelernt, wohin seine Familie vor den Balkankriegen geflüchtet war. Er studierte in Sarajevo und arbeitete als Journalist, Kellner, Taxifahrer, Bauarbeiter und DJ. Sein erster Gedichtband »Überfahrene Igel« wurde 2018 mit dem Preis des Belgrader Poesie- und Buchfestivals ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Gianna Molinari

Basel, Schweiz

Gianna Molinari, geboren 1988 in Basel, studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Sie ist Mitbegründerin der Kunstaktionsgruppe »Literatur für das, was passiert«. Bei den »Tagen der deutschen Literatur« 2017 in Klagenfurt wurde sie für einen Auszug aus ihrem Debüt »Hier ist noch alles möglich« (Aufbau Verlag) mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet, 2018 erhielt sie den Robert- Walser-Preis. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Rasha Khayat

Hamburg, Deutschland

Rasha Khayat, geboren 1978 in Dortmund, lebt, schreibt und übersetzt in Hamburg. Ihr Debütroman »Weil wir längst woanders sind« erschien 2016 im DuMont Verlag. Zurzeit arbeitet sie an ihrem zweiten Roman. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Elise Schmit

Luxemburg, Luxemburg

Elise Schmit, Jahrgang 1982, schreibt Prosa und Literaturkritiken. Seit 2016 ist sie außerdem Mitherausgeberin von »Les Cahiers luxembourgeois«, der ältesten Literaturzeitschrift Luxemburgs. 2019 erhält sie den Prix Servais für ihren Erzählband »Stürze aus unterschiedlichen Fallhöhen« (Hydre Éditions, 2018). Ihr Stipendium wurde gefördert vom Fonds Culturel National, Luxemburg.

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Neşe Yaşin

Nikosia, Zypern

Neşe Yaşin wurde 1959 in Peristerona, Zypern geboren. Sie ist eine der bedeutendsten Lyrikerinnen und Friedensaktivistinnen Zyperns. Ihre Texte wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Yaşin unterrichtet Türkische Sprache und Literatur an der University of Cyprus im Süden und schreibt regelmäßig für die Zeitung Yeniduzen im Norden des Landes. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Julia Weber

Zürich, Schweiz

Julia Weber, geboren 1983, studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Sie gründete 2012 den »Literaturdienst« und ist Mitbegründerin der Kunstaktionsgruppe »Literatur für das, was passiert«. Im Februar 2017 erschien ihr Roman »Immer ist alles schön« im Limmat Verlag. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Juni

Nhã Thuyên

Hanoi, Vietnam

Nhã Thuyên, geboren 1985, ist eine vietnamesische Schriftstellerin und Dichterin. In englischer Übersetzung erschienen von ihr zuletzt »un\ \martyred: [self-]vanishing presences in Vietnamese poetry« (Roofbook, 2019) in den USA und »moon fevers« (Tilted Axis Press, 2019) in Großbritannien. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Pascal Richmann

Leipzig, Deutschland

Pascal Richmann, 1987 geboren, schreibt Theatertexte, Essays, Erzählungen und ist Mitglied der »Akademie für Letalität und Lösungen«. Sein Debüt »Über Deutschland, über alles« erschien 2017 im Hanser Verlag. Seine Radioessays »Man vermisst diesen Planeten« und »Es gibt kein Land mehr« wurden im SWR ausgestrahlt. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Irene Diwiak

Wien, Österreich

Irene Diwiak, geboren 1991 in Graz, aufgewachsen in Deutschlandsberg, studierte Judaistik, Slawistik und Komparatistik in Wien. Sie erhielt zahlreiche Literaturpreise. Ihr Debütroman »Liebwies« erschien 2017 bei Deuticke, die Taschenbuchausgabe in diesem Jahr bei Diogenes. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Irma Tavelidse

Tbilisi, Georgien

Irma Tavelidse, 1973 geboren, ist Prosaautorin und Übersetzerin aus dem Englischen und Französischen (u. a. Coetzee und Houellebecq). Eine Auswahl ihrer Erzählungen erschien 2018 unter dem Titel »Die Erfindung des Ostens« (Ü: Iunona Guruli) in deutscher Übersetzung in der Edition Fototapeta. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Rati Amoglobeli

Tbilisi, Georgien

Rati Amaglobeli, 1977 geboren, hat sich als Lyriker, Live-Performer und Übersetzer (u. a. Rilke, Nietzsche, Zwetajewa und Brodsky) in Georgien einen Namen gemacht. Eine Auswahl seiner Gedichte in deutscher Übersetzung (Ü: Irene Widmer und Nana Tchigladze) erschien unter dem Titel »Kains Ernte oder: Tod der Logik« 2018 im Dağyeli Verlag. Von 2011 bis 2018 war er Vorsitzender des Georgischen PEN-Clubs. Mit freundlicher Unterstützung des Georgian National Book Centre.

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Mai

Jan Němec

Brno, Tschechien

Jan Němec, geboren 1981, lebt als Schriftsteller und Redakteur in Brno. Sein Roman »Die Geschichte des Lichts« (Ü: Martin Mutschler, Osburg Verlag 2019) war in Tschechien Buch des Jahres 2014 und wurde mit dem Literaturpreis der Europäischen Union ausgezeichnet. In Zusammenarbeit mit CzechLit / Mährische Bibliothek, mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Ihar Krebs

Minsk, Belarus

Ihar Krebs, geb. 1969, ist Redakteur der Zeitschrift prajdzisvet.org und übersetzt deutsche und englische Literatur ins Belarussische, u. a. Wilhelm Hauff, Heinrich Heine und Georg Heym. Er erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Gabriela Cabezón Cámara

Buenos Aires, Argentinien

Gabriela Cabezón Cámara, 1968 geboren, wurde mit einer Romantrilogie, einer Graphic Novel und zuletzt mit dem Roman »Las aventuras de la China Iron« (2017) bekannt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Galal Alahmadi

Düren, Jemen

Der 1987 in Saudi-Arabien geborene Jemenit Galal Alahmadi ist 2019 Preisträger des Stipendiums »Torschreiber am Pariser Platz« der Allianz Kulturstiftung und der Stiftung Brandenburger Tor. Der Schriftsteller wird im Rahmen des Stipendiums zwei Monate im LCB verbringen. Galal Alahmadi arbeitete als Journalist und Redakteur für verschiedene arabische Zeitungen und Magazine; heute ist er vor allem als Schriftsteller tätig.

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April

Laura Uribe

Mexiko-Stadt, Mexiko

Laura Uribe, geboren 1984, ist eine mexikanische Performance-Künstlerin. Ihre Arbeit lässt sich durch die Auseinandersetzung mit der experimentellen zeitgenössischen Szene und der Entwicklung transdisziplinärer Laboratorien charakterisieren und ist von einer politischen Dimension sowie einem dokumentarischen Ansatz gekennzeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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Lisa Kreißler

Pohle, Deutschland

Lisa Kreißler, geboren 1983 in Bückeburg, studierte Theaterwissenschaften, spielte Theater und arbeitete als Journalistin in Stockholm und Berlin, ehe sie nach Leipzig ging um sich aufs Schreiben zu konzentrieren. 2014 erschien ihr Debütroman »Blitzbirke« (mairisch), 2018 »Das vergessene Fest« (Hanser Berlin). Gemeinsam mit ihrem Freund, dem Maler Patrick Eicke, lädt sie regelmäßig zu Veranstaltungen in den Kunstraum »Die Küche« auf ihren Hof in Pohle ein. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Sibylla Vričić Hausmann

Leipzig, Deutschland

Sibylla Vričić Hausmann, geboren 1979, schreibt Lyrik, Essays und Prosa. Sie hat in zahlreichen Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht (z. B. »Edit«, »spritz«, »Lichtungen«) und debütierte 2018 mit dem Gedichtband »3 FALTER« (poetenladen), für den sie u. a. den Orphil-Debütpreis bekam. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Novuyo Rosa Tshuma

 Houston, Nord-Amerika

Novuyo Rosa Tshuma, geboren 1988 in Simbabwe, ist Schriftstellerin. Für ihre Arbeit wurde sie u. a. 2017 mit dem renommierten »Bellagio Center Literary Arts Residency Award« der Rockefeller Foundation ausgezeichnet. Novuyo ist Mitglied des Editorial Advisory Board
und Fiction-Editorin bei »The Bare Life Review«, einer Zeitschrift für Flüchtlings- und Einwanderungsliteratur mit Sitz in San Francisco. Während ihres Aufenthalts in Berlin wird sie Gast des »African Book Festival Berlin 2019 – Transitioning from Migration« (4. – 7. April) sein. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Monageng Motshabi

Johannesburg, Südafrika

Monageng Motshabi ist Dramatiker, Theaterregisseur, Verleger und Lehrender. Derzeit arbeitet er als Dozent mit dem Market Theatre Laboratory und der Wits University zusammen und beschäftigt sich vor allem mit der Reimagination der Rolle des Theaters in der Gesellschaft. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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Yildiz Çakar

Berlin, Deutschland

Yildiz Çakar, geboren 1978, ist Dichterin und Schriftstellerin. Neben ihrer Tätigkeit als Korrespondentin und Redakteurin für kurdische Zeitungen sind ihre Gedichte in zwei Bänden erschienen (»Friedhof der Sterne« 2004, und »Die Tür« 2012), in denen sie Motive des Todes, des Nichts und Exilerfahrungen verarbeitet. Außerdem hat sie eine Enzyklopädie, mehrere Romane und eine Kurzgeschichtensammlung veröffentlicht und ist Gründungsmitglied des Kurdischen Schriftstellerverbands. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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Dalia Taha

Ramallah, Westjordanland

Dalia Taha, geboren 1986 in Berlin, wuchs in Ramallah (Westbank) auf und ist Dichterin, Dramatikerin und Schriftstellerin. Sie war langjähriges Redaktionsmitglied der Zeitschrift »Yaraat« und hat Gedichte und Artikel veröffentlicht, die sich vor allem mit Raumkonzeptionen unter kolonialen Bedingungen auseinandersetzen. Ihr erster Roman, »’Arrafu l-Sawad« (dt.: Die Wahrsager des Schwarzen) erschien 2007. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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März

Tong Wei-Ger

Taipeh, Taiwan

Der Theaterwissenschaftler Tong Wei-Ger wurde 1977 geboren. Heute arbeitet er als Dozent in der Theaterfakultät in Taipeh; er hat Romane, Kurzgeschichten, literarische Essays sowie Theaterstücke veröffentlicht. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Pin Yao Lee

Taipeh, Taiwan

Pin Yao Lee, Jahrgang 1984, ist Schriftstellerin. Aktuell arbeitet sie an dem Interviewprojekt »Tongzhi Baigong Tu«, mit dem sie schwule und lesbische Taiwaner·innen und deren unterschiedliche Berufslaufbahnen vorstellt. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Anna Kierejewska

Warschau, Polen

Anna Kierejewska, geb. 1985, arbeitet nach einem Studium der Germanistik in Warschau und Bonn als Kritikerin und als Übersetzerin deutscher Literatur (u. a. Ferdinand von Schirach, Volker Kutscher, Heinz Strunk). Sie erhielt ein »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Véronique Janzyk

Charleroi, Belgien

Véronique Janzyk wurde in Charleroi, Belgien, geboren und ist polnischer Abstammung. Als Schriftstellerin publizierte sie u. a. den Roman »On est encore aujourd’hui« und die Textsammlung »Les Fées penchées«, beides bei ONLIT Editions erschienen. Zudem ist sie als freischaffende Journalistin tätig. Sie ist Stipendiatin des Ministeriums der Föderation Wallonie-Brüssel.

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Huang Chong-Kai

Taipeh, Taiwan

Huang Chong-Kai wurde 1981 geboren. Nach seinem Geschichtsstudium an der National Taiwan University arbeitete er als Lektor bei verschiedenen Verlagen und veröffentlichte Romane. Sein Werk wurde mit diversen Literaturpreisen ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Martina Clavadetscher

Brunnen, Schweiz

Martina Clavadetscher, geboren 1979, ist Theaterautorin und Schriftstellerin. Für ihr Romanmanuskript »Knochenlieder« (edition bücherlese) erhielt sie 2016 den Literaturpreis der Marianne und Curt Dienemann-Stiftung und war auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises. Clavadetscher lebt in der Schweiz. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Bojana Denić

Belgrad, Serbien

Bojana Denić, 1974 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Serbische. Im LCB wird sie an der Übersetzung von Heiner Müllers »Für alle reicht es nicht« arbeiten, die sie in ihrem neu gegründeten Verlag »Radni sto« publizieren wird. Mit freundlicher Unterstützung aus dem Mobilitätsfonds von TOLEDO – Übersetzer im Austausch der Kulturen der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

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Februar

Jáchym Topol

Prag, Tschechien

Jáchym Topol, 1962 geboren, ist der bekannteste tschechische Autor seiner Generation. Noch als Jugendlicher unterzeichnete er die »Charta 77«, gründete in den 80er Jahren das Undergroundmagazin »Revolver Revue«, bereiste Osteuropa in der Wendezeit, wurde mit Romanen wie »Die Schwester« und »Engel EXIT« international bekannt. Für »Citlivý člověk« (2017, dt. »Ein empfindsamer Mensch«, Suhrkamp 2019) erhielt er den Tschechischen Staatspreis für Literatur. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Andrei Anastasescu

Bukarest, Rumänien

Andrei Anastasescu wurde 1981 in Râmnicu-Vâlcea (Rumänien) geboren. Heute lebt er als freier Übersetzer deutscher und niederländischer Literatur in Bukarest. Aus dem Deutschen übersetzte er »Die neuen Leiden des jungen W.” von Ulrich Plenzdorf, »Heimsuchung” von Jenny Erpenbeck und Benjamins »Berliner Kindheit um neunzehnhundert”. Er erhielt ein »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Cornelia Travnicek

Wien, Österreich

Cornelia Travnicek, geboren 1987 in St. Pölten, studierte Informatik und Sinologie. Sie arbeitet in einem Forschungszentrum für Visualisierung und Virtualisierung und als Übersetzerin chinesischer Lyrik und Kurzprosa ins Deutsche. Ihr Roman »Chucks« wurde 2015 verfilmt. Zuletzt erschienen der Roman »Junge Hunde« (DVA, 2015) und der Lyrikband »Parablüh« (Limbus, 2017). Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Nina Yargekov

Budapest, Ungarn

Nina Yargekov, Jahrgang 1980, ist Romanschriftstellerin französisch-ungarischer Herkunft. Ihr erster Roman, »Tuer Catherine«, erschien 2009 bei éditions P.O.L. Es folgte beim selben Verlag »Vous serez mes témoins« (2011) und »Double Nationalité« (2016), der mit dem Prix de Flore ausgezeichnet wurde. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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NIX

Nieuwrode, Belgien

Der flämische Comicautor NIX aka Marnix Verduyn wurde 1969 in Kortrijk, Belgien, geboren. 1998 schuf er seine bekanntesten Figuren »Kinky & Cosy«, zwei blonde Schwestern, die sich nur durch eine Brille unterscheiden lassen. Er zeichnet Cartoons und Illustrationen für Tageszeitungen. www.nix.be. In Zusammenarbeit mit PassaPorta, Brüssel.

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Januar

Daria Biagi

Rom, Italien

Daria Biagi, 1983 geboren, arbeitet an der Sapienza Universität in Rom am Lehrstuhl für Deutsch-Italienische Übersetzung und forscht zur Geschichte der deutschen Literatur in Italien. Sie ist außerdem freiberufliche Übersetzerin und Redakteurin bei verschiedenen italienischen Verlagen und arbeitet derzeit an der Übersetzung von Jörg Fausers »Rohstoff« ins Italienische. Daria Biagi erhielt das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

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Larysa Fedorenko

Zhytomyr, Ukraine

Larysa Fedorenko, 1978 geboren, lebt als Übersetzerin und Dozentin am Lehrstuhl für Germanische Philologie in Zhytomyr. Sie übersetzte Werke u. a. von Bertolt Brecht, Walter Benjamin und Hans Fallada ins Ukrainische. Larysa Fedorenko erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Erwin Köstler

Wien, Österreich

Erwin Köstler, geboren 1964, gehört zu den renommiertesten Übersetzern slowenischer Literatur ins Deutsche, z. B. von Fanjo Frančič, Sebastijan Pregelj, Andrej E. Skubic und Breda Smolnikar. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts Slowenien und des Musil-Instituts.

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Sheng Keyi

Peking, China

Die chinesische Autorin Sheng Keyi wurde 1973 in der Provinz Hunan geboren und zog in den neunziger Jahren nach Peking. Seit 2003 ist ein umfangreiches Erzählwerk entstanden, das auch international wahrgenommen wird und sich, wie etwa der Roman »Wild Fruit« (engl. Übersetzung bei Random House, 2018), durch den kritischen Blick auf die chinesische Gesellschaft und ihre sozialen Konflikte auszeichnet. Mit freundlicher Unterstützung durch das Konfuzius-Institut. Gefördert durch das Writers in Residency Program, Hanban Peking.

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Ramon Farrés

Barcelona, Spanien

Ramon Farrés wurde 1962 in Manlleu, Katalonien, geboren. Als Schriftsteller hat er zwei Lyrikbände und drei Prosabücher in katalanischer Sprache veröffentlicht. Rainer Maria Rilke, Bertolt Brecht, Thomas Bernhard und Elfriede Jelinek u. a. hat er ins Katalanische übertragen. Mit freundlicher Unterstützung des Mobilitätsfonds von TOLEDO – Übersetzer im Austausch der Kulturen der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

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