LCB

Hausgäste

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10 Gästezimmer sind im LCB eingerichtet für längere Schreibaufenthalte unserer Stipendiat·innen. Schriftsteller·innen und Übersetzer·innen aus aller Welt schätzen die Arbeit in konzentrierter Atmosphäre, nehmen an Veranstaltungen teil, werden Teil der LCB-Community und knüpfen Kontakte zu den literarischen Akteur·innen der Stadt.

Jedes der im ersten und zweiten Stock der wilhelminischen Villa gelegenen Zimmer verfügt über ein eigenes Bad (eines davon mit behindertengerechter Ausstattung; ein Aufzug ist vorhanden). An Werktagen wird ein Frühstück gereicht, für die Versorgung darüber hinaus kann die Gemeinschaftsküche im Erdgeschoss genutzt werden. Das exklusiv für Gäste eingerichtete Gartenzimmer lädt ebenso zum gemeinsamen Verweilen ein wie der Wintergarten und die besonders in den wärmeren Jahreszeiten beliebte Terrasse und der zum Seeufer hin angelegte Garten. Durch den benachbarten Bahnhof Wannsee sind die Berliner und Potsdamer Innenstadt schnell erreichbar. Fahrräder stehen zur Verfügung.
Die Einladungspolitik für die längeren Arbeitsaufenthalte (etwa 50 schreibende Gäste pro Jahr) wird durch Stipendienprogramme strukturiert. Sie sind in der Regel auf bestimmte Zielgruppen ausgerichtet und unterschiedlich dotiert.

Die Residenzstipendien für Literaturschaffende im Haupthaus wurden ab Juli 2025 ergänzt um kostenfrei nutzbare Arbeitsräume für Autor·innen, Übersetzer·innen und Comic-Künstler·innen im sanierten Ateliergebäude. Unsere Raumangebote richten sich an professionelle Künstler·innen mit Lebensmittelpunkt in Berlin und Brandenburg, die einen Ort zum Schreiben, Übersetzen oder Zeichnen benötigen. Die Räume können jeweils für sechs aufeinanderfolgende Monate zum Arbeiten genutzt werden.

Das villenähnliche Nebengebäude – ursprünglich ein Wirtschaftsgebäude, zuletzt vom langjährigen Hausmeister bewohnt – wurde im Sommer 2025 von Weiter Schreiben bezogen, ein Programm zur Unterstützung von Autor∙innen aus Kriegs- und Krisengebieten, und steht exilierten Autor∙innen für längere Aufenthalte zur Verfügung.

Im Sommer 2023 wurde die Villa of One’s Own (VOOO) eröffnet, ein neuer digitaler Werkstattraum für Gäste im Haus und im Netz, für Übersetzer∙innen und Autor∙innen aus aller Welt. VOOO bietet Platz für kollaborative Recherchen, gemeinsame Arbeiten, sozialen Austausch und Präsentationen – ob als Materialtisch, Küchengespräch oder im Livestream. VOOO ist Labor, transformierender Geist und das digitale Herz des Hauses.

Galerie von Dušan Šarotar, Hausgast im Oktober 2022

Guest house

10 guest rooms are available at the LCB for longer writing stays of our fellows. Writers and translators from all over the world appreciate working in a concentrated atmosphere, taking part in events, becoming part of the LCB community and establishing contacts with the city’s literary actors.

Each of the rooms, located on the first and second floors of the Wilhelminian villa, has its own bathroom (one of which is accessible; an elevator is available). On weekdays, breakfast is served; for self-catering beyond that, the communal kitchen on the ground floor can be used. The garden room, which is exclusively available for guests, invites you to spend time together, as does the winter garden and the terrace, which is particularly popular in the warmer seasons, and the garden facing the lakes. The neighboring Wannsee train station provides quick access to central Berlin and Potsdam. Bicycles are available for use.

The invitation policy for the longer working stays (about 50 writing guests per year) is structured by scholarship programs. They are usually geared to specific target groups and endowed differently.

Starting in July 2025, the residency grants for literary artists in the main building will be supplemented by free workspaces for authors, translators, and comic artists in the renovated studio building. Our rooms are intended for professional artists based in Berlin and Brandenburg who need a place to write, translate, or draw. The rooms can be used for work for six consecutive months at a time.

The villa-like annex — originally a farm building, most recently occupied by the long-time facility manager — was taken over in the summer of 2025 by Weiter Schreiben, a program supporting authors from war and crisis zones, and is available to exiled authors for extended stays.

In summer 2023 the “Villa of One’s Own” (VOOO) opened, a new digital workshop space for in-house and online guests, translators and authors from around the world. VOOO offers space for collaborative research, joint work, social exchange, and presentations – whether as a materials table, kitchen conversation, or livestream. VOOO is a laboratory, a transforming spirit, and the digital heart of the house.

photos by Dušan Šarotar, fellow in october 2022

Aktuelle Gäste im LCB

Otoniya Juliane Okot Bitek

Kingston, Kanada

Otoniya Juliane Okot Bitek ist eine ugandisch-kanadische Lyrikerin, Prosaschriftstellerin und Professorin für Black Studies an der Queen’s University. Ihre Gedichtbände »100 Days« und »A is for Acholi« wurden preisgekrönt. Ihr Roman »We, the Kindling« erschien unter dem Titel »Der einzige Stern am Himmel« in Anette Grubes deutscher Übersetzung im Orlanda Verlag.

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Tomas Vaiseta

Vilnius, Litauen

Tomas Vaiseta, 1984 geboren, ist Schriftsteller und lehrt als Historiker an der Universität Vilnius. Als literarischer Autor debütierte er mit Kurzgeschichten, es folgte der Roman »Orpheus. Eine Reise hin und zurück« und 2022 der Roman »Ch.«, mit dem er für den Europäischen Literaturpreis nominiert war. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Chiou Charng-Ting

Taiwan

Chiou Charng-Ting erwarb ihren Master of Fine Arts (MFA) in Literatur an der Dong-Hwa-Universität und promoviert derzeit im Fach Kinderliteratur an der Nationalen Universität Taitung. Ihre Werke, die sich über Belletristik, Fantasy bis Kinderliteratur erstrecken, wurden mit dem King-Car-Fantasy-Preis, dem Unitas-Nachwuchspreis und dem Openbook-Preis ausgezeichnet. Ihr bekanntestes Werk ist der Fantasy-Roman »Beastosis«. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Huang Han-Yau

Taiwan

Huang Han-Yau, Absolvent der Fakultät für Forstwirtschaft an der National Taiwan University, ist derzeit als wissenschaftlicher Illustrator mit Schwerpunkt Ökologie sowie als Dozent an einer Volkshochschule tätig. Er ist Autor mehrerer Bücher, u.a. das ökologisch geprägte Kinderbilderbuch »Kleine schwarze Punkte am Zaun« und das erzählende Sachbuch »Der verlorene Fluss«, das 2023 mit dem Taiwan-Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Nea Schmidt

Wien, Österreich

Nea Schmidt, geb. 1995, studierte u. a. am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und am Institut für Sprachkunst Wien. Sie gewann den 33. Open Mike in der Kategorie Lyrik. Ihr Debütband »Sprechen in Flechten« erschien im März 2026 bei kookbooks. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Jian-Xin Zhou

Taiwan

Jian Xin Zhou ist ein bildender Künstler, der an der Nationalen Universität Taitung den Master in Bildender Kunst absolvierte und im Fach Kinderliteratur promovierte. Als hauptberuflicher Illustrator und Autor beschäftigt er sich gerne mit den Themen Flucht und Verstecken und hat Freude daran, für jedes seiner Bilderbücher einen ganz eigenen visuellen Stil zu entwickeln. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Lidia Nádori

Budapest, Ungarn

Lídia Nádori, 1971 geboren, übersetzt seit mehr als 25 Jahren deutschsprachige Literatur ins Ungarische, wie z.B. Ingo Schulze, Terézia Mora, Herta Müller, Maria Lazar, Otfried Preußler und Erwin Moser. Sie ist Gründungsmitglied des Verbands Ungarischer Literaturübersetzer (MEGY) und Kuratorin kultureller Veranstaltungen. Sie erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Zukünftige Gäste

2026

November

Zhenya Oliinyk

Kyjiw, Ukraine

Zhenya Oliinyk ist Autorin von Comics und freiberufliche Illustratorin. Ihre Arbeiten wurden u.a. im New Yorker, der New York Times, Zeit, Spiegel und The Economist publiziert. Sie widmet sich insbesondere dem Kriegsalltag in der Ukraine. https://zhenyaoliinyk.com/. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Armen Ohanyan

Jerewan, Armenien

Armen Ohanyan, Künstlername »Armen of Armenia«, 1979 geboren, ist Romanautor, Essayist und Übersetzer, seit 2017 auch Präsident des PEN-Zentrums Armenien. Bekannt wurde er 2013 mit dem Erzählband »Die Rückkehr von Kikos«. Die ersten Bände der Romantrilogie »Mommyland« erschienen 2016 und 2020. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Oksana Stomina

Kyjiw, Ukraine

Oksana Stomina, 1972 geboren, ist Dichterin, Prosaautorin und zivilgesellschaftliche Akteurin. Sie publizierte Lyrik, Kinderbücher und Dokumentationen zum Krieg in der Ukraine und der Belagerung ihrer Heimatstadt Mariupol. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Maia Panjikidze

Tbilisi, Georgien

Maia Panjikidze ist Professorin an der Caucasus University Georgia, promovierte Germanistin und freischaffende Übersetzerin. Ins Georgische übersetzte sie u.a. Werke von Nino Haratischwili, Jenny Erpenbeck, Robert Menasse, Thomas Bernhard und Max Frisch. Auch in der Welt der Diplomatie hat sie sich bewegt: als georgische Botschafterin in Deutschland und in den Niederlanden, und von 2012 bis 2014 war sie Außenministerin Georgiens. Sie erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Iwa Pesuaschwili

Tbilisi, Georgien

Iwa Pesuaschwili, 1990 geboren, ist Schriftsteller und Drehbuchautor. 2014 debütierte er mit einem Erzählungsband, mehrere Romane folgten. Für den Roman »Müllschlucker« (deutsche Übersetzung aus dem Georgischen von Natia Mikeladse-Bachsoliani, Mitteldeutscher Verlag) gewann er 2022 den Europäischen Literaturpreis. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Ula Rugevičiūtė Rugytė

Straßburg, Litauen

Ula Rugevičiūtė Rugytė ist eine in Straßburg lebende litauische Illustratorin und Comicautorin. In verschiedenen Formen – von Comics und Film bis hin zu Kunstinstallationen und Tanz – widmet sie sich dem visuellen Storytelling. 2023 wurde sie in Litauen als „Illustratorin des Jahres“ ausgezeichnet. https://www.ularrugyte.com/ Mit freundlicher Unterstützung des Lithuanian Culture Institute.

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Eduard Olesti

Katalonien

Eduard Olesti ist Lyriker und Theaterregisseur. Er hat den Roman »Gossos dempeus« (Club Editor) sowie zwei Gedichtbände veröffentlicht: »Un cowboy crepuscular« (Ausiàs-March-Preis, 2023) und »Sarcop« (Amadeu-Oller-Preis, 2022). Mit Unterstützung des Institut Ramon Llull.

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Liu Zakrajšek

Ljubljana, Slowenien

Liu Zakrajšek, 1998 geboren, ist eine slowenische Autorin und Übersetzerin. Für ihren Debütroman »Zajtrk prvakinj« /»Frühstück der Meisterinnen« wurde sie ausgezeichnet, ihre Lyrik erscheint in Magazinen und auf Onlineplattformen. Mit freundlicher Unterstützung des Slowenischen Kulturzentrums SKICA Berlin und der Slowenischen Buchagentur JAK.

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Coline Eberhard

München, Frankreich

Coline Eberhard wuchs in Paris auf und lebt in München. Mit ihren Skizzenbüchern erkundet sie Bayern und den Mittelmeerraum. Darin verbinden sich Realität und Gedanken, gehörte Gespräche und persönliche Erlebnisse zu Geschichten, die zum Weiterdenken anregen. Ihre jüngste Publikation, »Weiden gezeichnet«, zwischen Reisetagebuch und Graphic Novel, erzählt von ihrem Blick auf die Oberpfalz. Sie hat Romanistik in München studiert und beschäftigt sich mit allem, was Bild und Sprache verbindet. Ihr Stipendium ist gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

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Marie Bouquet-Bourla

Paris, Frankreich

Marie Bouquet-Bourla übersetzt deutschsprachige Literatur ins Französische, u. a. von Hans Fallada, Friedrich Christian Delius und Angelika Meier. Ihr Arbeitsaufenthalt im LCB wird gefördert durch das EU-Programm Culture Moves Europe.

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Ishbel Szatrawska

Krakau, Polen

Ishbel Szatrawska, 1981 geboren, ist Autorin von mehreren Theaterstücken, u. a. »The Life and Death of Mr. Hersh Libkin from Sacramento, CA« (Eurodram 2022 Selections). Ihr Debütroman »Toń« (dt. »Die Tiefe«, Voland & Quist, 2025, aus dem Polnischen von Andreas Volk) war ein Bestseller in Polen. Sie erhielt das Albrecht-Lempp-Stipendium, das wir gemeinsam mit der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit und dem Instytut Książki vergeben.

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Oktober

Beata Umubyeyi Mairesse

Bordeaux, Frankreich

Beata Umubyeyi Mairesse wurde 1979 in Butare, Ruanda, geboren. Sie überlebte den Völkermord an den Tutsi und zog 1994 nach Frankreich. 2019 publizierte sie ihren Debütroman »Tous tes enfants dispersés«, in dem sie genauso wie in dem Essay »Le convoi« (2022) den Völkermord behandelt. 2024 wurde sie mit dem Franz-Hessel-Preis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Rückblick

2026

September

Annegret Liepold

München, Deutschland

Annegret Liepold, geboren 1990, hat Komparatistik und Politikwissenschaften in München und Paris studiert. Ihr Debütroman »Unter Grund« (Blessing, 2025) erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. das Literaturstipendium der Stadt München, den Debütpreis des Harbour Front Literaturfestivals und den Publikumspreis beim Franz-Tumler-Literaturpreis. Liepold arbeitet für die Bayerische Akademie des Schreibens am Literaturhaus München. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Marit Heuß

Leipzig, Deutschland

Marit Heuß, geboren 1984 in Schlema/Sachsen, lebt in Leipzig. Sie studierte Germanistik und Kunstgeschichte in Dresden und promovierte in Germanistik an der Universität Leipzig. Sie erhielt 2015 und 2020 Stipendien der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen, 2020 ein Stipendium des Künstlerhauses Edenkoben und 2026/27 ein Stipendium des Künstlerhauses Lukas in Ahrenshoop. 2020 wurde sie mit dem Kammweg-Literaturpreis für Lyrik ausgezeichnet. Ihr Lyrikdebüt »Verschlissenes Idyll« erschien im Frühjahr 2025 im poetenladen Verlag Leipzig.

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Hugo Tepest

Leipzig, Deutschland

Hugo Tepest ist Autor. Zuletzt erschien sein Essay »Sind Penisse real?«, der für den Clemens-Brentano-Preis nominiert war. Hugos erstes Buch, der Essayband »Power Bottom«, wird von Jayrôme C. Robinet ins Französische übertragen und erscheint im Herbst 2026 bei Éditions du Seuil. Er erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Banu Mushtaq

Hassan, Indien

Banu Mushtaq ist Autorin, Anwältin und Aktivistin. Sie wurde 1948 im indischen Hassan in Karnatak geboren. »Meistens bleibt ja die Frau zu Hause« (aus dem Kannada übersetzt von Katrin Binder, kjona Verlag) versammelt Erzählungen aus 30 Jahren und wurde als erster Erzählband überhaupt mit dem International Booker Prize 2025 ausgezeichnet. Das Buch erscheint in über 15 Ländern. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Leo Lorena Wyss

Wien, Österreich

Leo Lorena Wyss arbeitet als Autor·in sowie Übersetzer·in und ist neben dem Schreiben in der politischen Bildungsarbeit tätig. Wyss’ Arbeiten erhielten diverse Preise und Stipendien, u. a. den Autor*innenpreis des 40. Heidelberger Stückemarkts, den Retzhofer Dramapreis sowie den Nestroy-Preis in der Kategorie ›Bester Nachwuchs‹. 2026 sind Arbeiten am Neumarkt Theater Zürich, Nationaltheater Mannheim, Goethe-Institut New York sowie am Berliner Ensemble zu sehen. Mit freundlicher Unterstützung der Pro Helvetia.

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August

Tanja Šljivar

Belgrad, Serbien

Tanja Šljivar, 1988 geboren, ist eine serbische Theaterautorin; ihre Stücke wurden in mehreren europäischen Ländern aufgeführt. In diesem Frühjahr erschien ihr erster Roman »Nationaltheater« in deutscher Übersetzung (aus dem Serbischen von Maša Dabić, Suhrkamp). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Alex Vicente

Barcelona, Spanien

Alex Vicente, geboren 1980, ist Kulturjournalist bei der spanischen Tageszeitung EL PAÍS. Er schreibt über Literatur, Film, bildende Kunst, Musik und die Veränderungen, die Europa prägen, und führt ausführliche Interviews mit führenden Persönlichkeiten aus der Kulturwelt. Derzeit arbeitet er an seinem ersten Buch, einem Essay über die jüngste Geschichte der Homosexualität, der 2027 bei Anagrama erscheinen soll.

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Zach Williams

San Francisco, USA

Zach Williams, geboren in Wilmington, Delaware, hat Creative Writing an der New York University studiert und wurde mit dem Wallace Stegner Fellowship in Fiction an der Stanford University ausgezeichnet, wo er heute als Dozent tätig ist. Sein Erzählungsband »Beautiful Days« ist 2025 in deutscher Übersetzung von Bettina Abarbanell und Clemens J. Setz unter dem Titel »Es werden schöne Tage kommen« bei dtv erschienen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Zuzana Husárová

Bratislava, Slowakei

Zuzana Husárová ist eine slowakische Dichterin, Performerin und Wissenschaftlerin, die sich auf elektronische Literatur, digitale Medien sowie intermediale und poetische Performance spezialisiert hat. Sie ist Professorin für Digitale Kunst an der Akademie der Bildenden Künste und des Designs in Bratislava, Redakteurin der auf Genderfragen ausgerichteten Zeitschrift „Glosolália“ und Sängerin der Musikband „Drť“. Sie hat vier Gedichtbände veröffentlicht – „liminal“, „lucent“, „amoeba“ und „Hypomnemata“ – sowie „Výsledky vzniku“ (Preisträger eines nationalen Lyrikpreises), ein Buch, das vom neuronalen Netzwerk Liza Gennart generiert und gemeinsam mit Ľubomír Panák geschaffen wurde, sowie den zweisprachigen slowakisch-deutschen Gedichtband „Hyper“ (übersetzt von Martina Lisa). Sie war Mitherausgeberin von zwei Sammelbänden zur Forschung im Bereich der elektronischen Literatur. Ihr theoretisches Buch „The Culture of Neural Networks“, das sie gemeinsam mit Karel Piorecký verfasste, wurde mit dem N. Katherine Hayles Award for Criticism in Electronic Literature ausgezeichnet. 2025 war Sie mit Unterstützung des Auswärtigrn Amtes zu Gast im LCB.

2026 werden Zuzana Husárovás Residenz und das Projekt „Berlin Immersion“ von „Culture Moves Europe“ unterstützt, einem von der Europäischen Union finanzierten und vom Goethe-Institut umgesetzten Projekt.

https://husarova.net/

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Gerd Sulzenbacher

Wien, Österreich

Gerd Sulzenbacher, geboren 1993, ist Autor und Mitherausgeber der Triëdere. Zuletzt erschien »Abriss. Prosa« (Engeler, 2025). Er erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Bundeskanzleramts Österreich.

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Júlia Sentís

Barcelona, Spanien

Júlia Sentís studierte Geisteswissenschaften und absolvierte einen Masterstudiengang in künstlerischer Forschung. Sie forscht an der Schnittstelle von Poesie, Bewegungspraktiken – durch Somatik, Biomechanik und Tanzimprovisation –, Fabulationspraktiken, Pädagogik und Vermittlung. Sie interessiert sich dafür, wie Sprache, wenn sie in Bewegung versetzt wird, einen Raum für materielle und ethische Vorstellungskraft schaffen kann. Ihr erster Gedichtband, »palpentes« (Cap de Brot Edicions, 2026), wurde 2025 mit dem Salvador-Iborra-Lyrikpreis ausgezeichnet. Sie unterrichtet katalanische Sprache und Literatur, leitet Kurse zur Bewegungsforschung, forscht zu performativen Praktiken und arbeitet derzeit an einem neuen Gedichtband. Mit Unterstützung des Institut Ramon Llull.

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Chris Lauer

Luxemburg

Chris Lauer, geboren 1995 in Luxemburg-Stadt, ist Dichterin. 2024 erhielt sie den Mameranus-Preis, 2025 den Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis. Als ausgewählte Autorin nahm sie 2025 an den Sarajevo Poetry Days in Bosnien und Herzegowina teil. Chris Lauer erhielt das Aufenthaltsstipendium des Arts Council Luxemburg.

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Dror Mishani

Tel Aviv, Israel

Dror Mishani, geboren 1975, ist Autor und Spezialist für die Geschichte der Kriminalliteratur. Seine Romane sind in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt. In deutscher Übersetzung erschien zuletzt 2026 »Nicht« im Diogenes Verlag (aus dem Hebräischen von Markus Lemke). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Roman Banzer

Liechtenstein

Roman Banzer, 1957 geboren, ist Autor und Präsident des Literaturhauses Liechtenstein. Er trommelt und schreibt Texte für verschiedene Musikformationen, zudem Gedichte und Kurzerzählungen. Er veröffentlich wissenschaftliche Publikationen und engagiert sich in internationalen Netzwerken. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung Liechtenstein.

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Hanadi Zarka

Berlin, Deutschland

Hanadi Zarka, geboren 1974, ist eine syrische Dichterin, Journalistin und Schriftstellerin. Sie hat sechs Gedichtbände veröffentlicht, die von der Kritik hoch gelobt wurden. Zarka schreibt außerdem für die Online-Plattform Awan, das arabische Programm von Radio Cosmo und verschiedene Zeitungen. Seit Dezember 2022 lebt und arbeitet sie in Berlin und ist seit 2025 Stipendiatin von Weiter Schreiben. 2025 erschien die deutsch-arabische Gedichtsammlung Wie ein Herz am Hauseingang, übersetzt von Barbara Winckler und herausgegeben durch das Berliner Künstler*programm des DAAD.

Von Juli bis Dezember 2026 nutzt Hanadi Zarka einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Florian Scheibe

Berlin, Deutschland

Florian Scheibe, geboren 1971 in München, hat Kulturwissenschaft und Geschichte in Bremen und Paris und anschließend Regie und Drehbuch an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin studiert. 2012 erschien sein Debütroman Weiße Stunde im Luftschacht Verlag, 2013 war er Stipendiat der Autorenwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin.
In den kommenden Jahren folgten die Romane Kollisionen (Klett-Cotta) und Der Biss, Paraiso und Die Verluste (btb). Florian Scheibe schreibt auch Theaterstücke, die an Bühnen in Berlin, Köln, Bonn, Wien, Salzburg und Bern (ur)aufgeführt wurden. Florian Scheibe lebt in Berlin.

Von Juli bis Dezember 2026 nutzt Florian Scheibe einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Annika Scheffel

Berlin, Deutschland

Annika Scheffel studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Giessen, nahm am Textwerk-Seminar des Literaturhauses München teil und schreibt seitdem vor allem für Kinder, Jugendliche und Erwachsene („Ben“ / die „Solupp“-Reihe / „Alle Farben von Licht“) und ab und zu und sehr gerne auch fürs Theater. Mit ihrer Familie lebt sie in Berlin/Moabit.

Von Juli bis Dezember 2026 nutzt Annika Scheffel einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Hanna Lemke

Berlin, Deutschland

Hanna Lemke studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und lebt in Berlin. 2006 und 2013 nahm sie an der Autorenwerkstatt Prosa des LCB teil. Sie veröffentlichte u. a. die Storysammlung „Gesichertes“ und die Erzählung „Geschwisterkinder“ im Verlag Antje Kunstmann und war Mitherausgeberin des Bandes „Der Winter dauerte 24 Jahre“ mit Werken und Nachlass von Marie T. Martin, der 2024 im Poetenladen Verlag erschienen ist.

Von Juli bis Dezember 2026 nutzt Hanna Lemke einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Maria Milisavljević

Berlin, Deutschland

Maria Milisavljević, geboren 1982 in Arnsberg, zählt zu den schärfsten Stimmen des deutschsprachigen Gegenwartstheaters. Mit Stücken wie „Brandung“, „Beben“ und „Staubfrau“ gewann sie eine Vielzahl der renommiertesten Dramatiker·innen-Auszeichnungen wie den Kleistförderpreis und den Mülheimer Dramatikpreis – 2026 erhielt sie den Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis für ihr Gesamtwerk. Ihre Texte, poetisch und radikal, verhandeln Herkunft, Macht und Solidarität und erobern Bühnen weltweit. Ihre Stücke wurden an Häusern wie dem Deutschen Theater Berlin, dem Burgtheater Wien, dem Residenztheater München, dem Schauspiel Zürich, dem Thalia Theater Hamburg sowie in New York, London, Tokio und Mexiko-Stadt gezeigt.

Von Juli bis Dezember 2026 nutzt Maria Milisavljević einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Hannes Köhler

Berlin, Deutschland

Hannes Köhler, geboren 1982 in Hamburg, ist Autor und Übersetzer. Er studierte Neuere Geschichte sowie Neuere deutsche Literatur in Berlin und Toulouse. 2009 nahm er an der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin teil. 2011 erschien sein Debütroman „In Spuren“, es folgten die Romane „Ein mögliches Leben“ (2018), „Götterfunken“ (2021) und „Zehn Bilder einer Liebe“ (2025), für das er ein Döblin-Stipendium erhielt. 2024 erschien die Übersetzung „Über Muscheln laufen“ von Nana Nkweti, 2026 erscheint seine zweite Übersetzung „Good for Nothing Girl“ von Sefi Atta. Im Wintersemester 2025/26 leitet er eine Romanwerkstatt in Leipzig. Hannes Köhler lebt in Berlin und Barcelona.

Von Juli bis Dezember 2026 nutzt Hannes Köhler einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Abdulkadir Musa

Berlin, Deutschland

Abdulkadir Musa ist Autor, Literaturübersetzer und Migrationsexperte. Er studierte französische Sprache und Literatur an der Universität in Aleppo sowie Soziale Arbeit an der ASH Berlin. Musa hat an zahlreichen Festivals, Konferenzen und Workshops für Poesie und Poesieübersetzung teilgenommen. Er hat Texte von Erich Fried, Friederike Mayröcker, Mahmoud Darwish, Tal Nitzán, Marcel Beyer und anderen aus dem Deutschen und Arabischen ins Kurdische übersetzt. Seine Schriften und Übersetzungen wurden in internationalen Anthologien und Literaturzeitschriften auf Kurdisch, Deutsch, Arabisch, Französisch, Englisch und Hebräisch veröffentlicht. 2022 erschien der Gedichtband „Serê penaber û balgeha xewnan ya veciniqî“ (Der geflüchtete Kopf und das Kopfkissen, das Albträume hat) und 2025 die Übersetzung von Marcel Beyers „Dämonenräumdienst“, beide im tîr-verlag-berlin.

Von Juli bis Dezember 2026 nutzt Abdulkadir Musa einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Duygu Ağal

Berlin, Deutschland

Der gebürtige Hamburger Duygu Ağal ist Autor:in und Moderator:in und lebt und arbeitet in Berlin. Sein literarisches Debüt Yeni Yeşerenler (Die Sprösslinge) erschien 2022 im Korbinian Verlag (Berlin). Für die Band Derya Yıldırım & Grup Şimşek, schrieb Ağal an den Alben DOST I + II (2022, Bongoe Joe Records, Genf) und YARIN YOKSA (2025, Big Crown Records NYC). Bis zuletzt war er Host des Sportstudios SAINT FLESH im roten Salon der Volksbühne Berlin. Ağals Theaterdebüt Paradies-Acker wurde im Februar 2026, am Schauspielhaus Düsseldorf zur Uraufführung gebracht. Sein erstes Drehbuch für die zweite Staffel der ZDFNeo Serie „Späti“ wird gerade realisiert.

Von Juli bis Dezember 2026 nutzt Duygu Ağal einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Josefine Berkholz

Berlin, Deutschland

Josefine Berkholz, geboren 1994 in Durham, North Carolina, ist Schriftstellerin und lebt in Berlin. Sie hat Literarisches Schreiben in Leipzig und Philosophie und Sozialwissenschaften an der HU Berlin und der New School for Social Research studiert und schreibt hauptsächlich Lyrik, Spoken Word, Essays und Theorie. Ihr Schreiben prägt das Interesse an Mündlichkeit und fluiden Formen, an der Gegenwart, und am Gespräch zwischen poetischer Beobachtung und Theorie. Die Literatur und die Philosophie, der sie sich zugehörig fühlt, haben etwas mit der Welt zu tun und sind ihr verpflichtet. Ihr erster Gedichtband Das Jahr der geköpften Statuen ist ein antifaschistisches Coming of Age und erscheint in der näheren Zukunft. Sie ist gemeinsam mit Tanasgol Sabbagh Gründerin und Herausgeberin des Audiomagazins Stoff aus Luft – Magazin für gesprochene Literatur.

Von Juli bis Dezember 2026 nutzt Josefine Berkholz einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Juli

Ana Tcheishvili

Leipzig, Deutschland

Ana Tcheishvili, geboren 1993, ist Autorin und Psychologin. Sie studierte Psychologie in Tbilissi, Berlin und Leipzig. Ihr erster Gedichtband »Der Tote ist nicht von uns« erschien im Herbst 2024 im Verlagshaus Berlin. Beim Literarischen März 2025 wurde sie mit dem Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis ausgezeichnet. Derzeit studiert sie am Deutschen Literaturinstitut. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Felix Krakau

Düsseldorf, Deutschland

Felix Krakau, geboren 1990, arbeitet als Theaterregisseur und Dramatiker u .a. am Düsseldorfer Schauspielhaus, Volkstheater Wien, Staatsschauspiel Dresden, Theater Bonn, Schauspielhaus Wien, Theater Bremen. Krakau wird vom Rowohlt Theater Verlag vertreten. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Giorgi Jamburia

Tbilisi, Georgien

Der Regisseur, Dramatiker und Übersetzer Giorgi Jamburia wurde 1992 in Tbilisi geboren. Er übersetzte u. a. Werke von Heiner Müller, Rainer Werner Fassbinder, Wolfram Lotz und Vera Schindler ins Georgische, hat eine Anthologie zeitgenössischer deutschsprachiger Dramatik herausgegeben, und er ist Gründer und Leiter des Performance Arts Laboratory. Er erhielt ein ›Schritte‹-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Rober Koptaş

Istanbul, Türkei

Rober Koptaş, 1977 geboren, ist ein türkisch-armenischer Journalist und Schriftsteller. Zwischen 2010 und 2015 war er Chefredakteur der Wochenzeitung Agos und leitete von 2015 bis 2023 den Aras Verlag. Sein Romandebüt »Unufak« erschien 2024. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Eka Kevanishvili

Tbilisi, Georgien

Eka Kevanishvili, 1979 geboren, ist Autorin mehrerer Gedichtbände, einer Sammlung von Kurzgeschichten sowie einer Essaysammlung. Sie arbeitet als Journalistin bei Radio Free Europe / Radio Liberty in Tbilisi. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Maxim Znak

Warschau, Polen

Maxim Znak, 1981 geboren, ist Anwalt und ein führendes Mitglied der belarusischen Oppositionsbewegung. Von 2020 bis Dezember 2025 war er in Gefängnissen in Minsk und Witebsk inhaftiert. Dort entstanden seine in dem Band »Zekamerone« (edition suhrkamp, 2023) versammelten „mini stories“. Er lebt heute in Warschau. Mit freundlicher Unterstützung der taz Panter Stiftung.

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Caspar-Maria Russo

Wien, Österreich

Caspar-Maria Russo, geboren 1994, studierte in Freiburg und Wien Germanistik und Komparatistik, ist als Autor und Hörbuchsprecher tätig. 2017 wurde seine Theaterinszenierung »Das bin ich nicht« zum Theatertreffen der Jugend eingeladen. Seit 2021 erscheinen seine Theaterstücke beim S. Fischer Verlag, 2022 erhielt er den exil literaturpreis, das Stück »draußen ist wetter« war 2023 für den Autor*innenpreis des Heidelberger Stückemarkts nominiert. Er erhielt zahlreiche Stipendien, darunter das Dramatiker*innenstipendium und das Projektstipendium des BMKÖS. »Prinzip Ungefähr« (Residenz, 2025) ist sein Debütroman, der bereits für einen Kinofilm optioniert wurde. Er erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Bundeskanzleramts Österreich.

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Béla Rothenbühler

Luzern, Schweiz

Béla Rothenbühler, geboren 1990 in Reussbühl, ist freischaffender Dramaturg, Autor und Musiker. Sein schweizerdeutscher Debütroman »Provenzhauptschtadt« erschien 2021 im Luzerner Verlag Der gesunde Menschenversand. Sein Zweitling »Polifon Pervers« erschien 2024 ebenda. Die deutsche Übersetzung von Uwe Dethier erscheint 2025 bei Voland & Quist in Berlin, die französische Übersetzung von Nathalie Kehrli und Daniel Rothenbühler erscheint im gleichen Jahr bei Éditions d’en bas in Lausanne. Mit freundlicher Unterstützung der Pro Helvetia.

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Juni

Svealena Kutschke

Berlin, Deutschland

Svealena Kutschke, studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim und lebt in Berlin. Sie ist Schriftstellerin und Dramatikerin. Zuletzt erschien der Roman »Gespensterfische« bei Schöffling & Co (2025) und »no shame in hope (Eine Jogginghose ist ja kein Schicksal)« im S. Fischer Theaterverlag.

Von Januar bis Juni 2026 nutzte Svealena Kutschke einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Barbaros Altuğ

Berlin, Deutschland

Barbaros Altuğ ist ein türkischer Schriftsteller, Journalist und Literaturagent. 2024 erhielt er das Stipendium des Berliner Senats für nicht auf Deutsch schreibende Autor·innen. Drei seiner Bücher erschienen in deutscher Übersetzung im Orlanda Verlag: »Es geht uns hier gut« (Ü: Sabine Adatepe), »Ausländer« (Ü: Johannes Neuner) und »Sticht in meine Seele« (Ü: Johannes Neuner). Sein neuster Roman »Die dunkelste Nacht eines langen Winters« erscheint im September 2026 ebenda.

Von Januar bis Juni 2026 nutzte Barbaros Altuğ einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Sunan Gu

Berlin, Deutschland

Sunan Gu wurde in Beijing geboren. Nach ihrem B.A in Theaterwissenschaft am Goldsmiths College, University of London, studiert sie seit 2022 Szenisches Schreiben an der Universität der Künste in Berlin. Ihr Stück MAUS, GELD, GESPENST erhielt 2025 den Volksbühnen-Preis; NINE STAGES OF DECAY stand 2025 auf der Shortlist des Theater Drachengasse Wien. Seit September 2025 ist sie Hausautorin am Theater Münster. Letzte Projekte waren Kooperationen mit dem Theater Münster, Schauspiel Essen, der Vaganten Bühne Berlin sowie szenische Lesungen im Theater unterm Dach und dem Theater Strahl Berlin.

Von Januar bis Juni 2026 nutzte Sunan Gu einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Antje Maecker

Berlin, Deutschland

Die 1971 in Oldenburg geborene Antje Maecker studierte Bildende Kunst an der Kunsthochschule Kassel und lebt in Potsdam. Sie ist als freischaffende Künstlerin tätig.

Von Januar bis Juni 2026 nutzte Antje Maecker einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Aidan Riebensahm

Berlin, Deutschland

Aidan Riebensahm studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Kommunikation an der Universität Hildesheim. Die Durchlässigkeit disziplinärer Grenzen und Vorgaben zeichnen Aidans künstlerisch forschende Arbeiten aus. Wiederkehrende Fragestellungen drehen sich um politische Macht und Verletzlichkeit, sowie die Reflexion des eigenen Blicks im Framework intersektional feministischer Diskurse.

Von Januar bis Juni 2026 nutzte Aidan Riebensahm einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Jonathan Garfinkel

Berlin, Deutschland

Jonathan Garfinkel, geboren 1973 in Toronto, wurde als Dramatiker bekannt und lebt in Berlin. Er erhielt unter anderem ein Stipendium der Akademie Schloss Solitude. »Platz der Freiheit« (Ü: Henning Ahrens) heißt sein erster Roman, der 2023 bei Rowohlt Berlin erschien.

Von Januar bis Juni 2026 nutzte Jonathan Garfinkel einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Hengameh Yaghoobifarah

Berlin, Deutschland

Hengameh Yaghoobifarah lebt und arbeitet in Berlin. Gemeinsam mit Fatma Aydemir hat Hengameh Yaghoobifarah 2019 den Essayband »Eure Heimat ist unser Albtraum« herausgegeben. 2021 erschien der Debütroman »Ministerium der Träume« bei Blumenbar, 2023 folgte der Kolumnen-Band »Habibitus«. Zuletzt veröffentlichte Hengameh Yaghoobifarah den Roman »Schwindel« (Blumenbar, 2024). Hengameh Yaghoobifarah ist außerdem Co-Herausgeber_in von Delfi. Magazin für neue Literatur.

Von Januar bis Juni 2026 nutzte Hengameh Yaghoobifarah einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Nadine Püschel

Berlin, Deutschland

Nadine Püschel studierte Literaturübersetzen in Düsseldorf. Seit 2008 ist sie als freie Übersetzerin für Literatur und audiovisuelle Medien aus dem Englischen und Französischen tätig und leitet Workshops an Universitäten und Schulen.

Von Januar bis Juni 2026 nutzte Nadine Püschel einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Sophia Klink

München, Deutschland

Sophia Klink, geboren 1993, promovierte in Biologie und schreibt über Natur und Wissenschaft. Ihr erster Lyrik- und Kurzprosaband »Ich lösche die Kirschen aus meinen Genen« erschien 2025 bei hochroth München. Noch im selben Jahr folgte ihr Romandebüt »Kurilensee« bei der Frankfurter Verlagsanstalt. Ihr Nature Writing wurde u. a. durch das Literaturstipendium München gefördert. Sie war Finalistin beim open mike und des Lyrikpreises München. Zuletzt bekam sie den Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis beim Literarischen März. Mit freundlicher Unterstützung des Berliner Senats.

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Elena Polledri

Udine, Italien

Elena Polledri ist Übersetzerin und lehrt an der Universität Udine Deutsche und Österreichische Literatur. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen deutsche und österreichische Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Komparatistik, italienisch-deutscher Kulturtransfer, Übersetzungstheorie und -geschichte, Theateradaption, Gattungspoetik, Lyrik, Intermedialität sowie Transkulturalität. Sie hat sich unter anderem mit Friedrich Hölderlin, Rainer Maria Rilke, Paul Celan, E.T.A. Hoffmann, Christine Lavant und Ingeborg Bachmann beschäftigt und sie ins Italienische übersetzt. Sie erhielt ein Stipendium des TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Erhan Altan

Wien, Österreich

Erhan Altan, geboren 1963 in Istanbul in, lebt als Übersetzer, Literaturvermittler und Essayist in Wien. Er ist Absolvent der TU Istanbul und der TU Wien. Er gibt die selbst erfundene Reihe Österreich Bibliothek heraus und vermittelt zwischen den österreichischen und türkischen Literaturen und Literaturgeschichten. Er erhielt ein Stipendium des TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Annie Rutherford

Edinburgh, Schottland

Annie Rutherford, geboren 1989 in Edinburgh, Schottland, ist Übersetzer·in und Schriftsteller·in. Annie bewegt sich an der Schnittstelle zwischen der deutschen und der britischen Literaturszene. Zurzeit arbeitet Annie als Creative Producer für Push the Boat Out: Edinburghs internationales Lyrikfestival. In ihren eigenen Übersetzungen widmet sie sich vor allem der Lyrik aus dem Deutschen und hat unter anderem Odile Kennel, Kinga Toth, Maren Kames und Levin Westermann übersetzt. Zu Annies übersetzten Büchern gehören Nora Gomringers »Monster, Morbus, Moden«, Isabel Bogdans Roman »Der Pfau« und Volha Hapejevas »Mutantengarten« (aus dem Belarusischen). Sie erhielt ein Stipendium des TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Jayashree Joshi

Pune, Indien

Jayashree Hari Joshi, geboren 1966 in Pune, ist Lyrikerin, Übersetzerin und Essayistin und schreibt auf Marathi, Englisch und Deutsch. Seit Ende der neunziger Jahre ist sie am Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan tätig und leitet derzeit die Bibliothek mit den Schwerpunkten Theater, Literatur und Kultur. Sie hat zahlreiche Bücher aus dem Deutschen und Englischen übersetzt, darunter Werke von Ulrike Draesner und Saša Stanišić. Sie erhielt ein Stipendium des TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Miriam Unterthiner

Wien, Österreich

Miriam Unterthiner, geboren 1994, wuchs am Rande eines kleinen Bergdorfes in Südtirol, Italien auf. Sie studierte Philosophie, Germanistik sowie Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien. Der Theatertext »Blutbrot« wurde mit dem Kleist-Förderpreis für neue Dramatik, dem Literaturpreis der Universität Innsbruck sowie dem Debütpreis des Österreichischen Buchpreises ausgezeichnet. Bei edition laurin, innsbruck university press, erschien der Text ebenso in gedruckter Version. Der Theatertext »Mundtot« wurde mit dem Hans-Gratzer-Preis des Schauspielhauses Wien ausgezeichnet. Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Bundeskanzleramts Österreich.

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Katharina Hartwell

Berlin, Deutschland

Katharina Hartwell, 1984 in Köln geboren, lebt in Berlin. 2010 nahm sie an der Autorenwerkstatt Prosa des LCB teil. Sie veröffentlichte u. a. drei Romane beim Berlin Verlag (zuletzt »Große Lieben«, 2025) und eine Jugendbuch-Trilogie bei Loewe (2020–2021). Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit arbeitet sie als freie Übersetzerin und Korrektorin.

Von Januar bis Juni 2026 nutzte Katharina Hartwell einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Mai

Thea Mantwill

Düsseldorf, Deutschland

Thea Mantwill, geboren 1990 in Gräfelfing, studierte an den Kunstakademien Karlsruhe und Düsseldorf bei Keren Cytter, Franka Hörnschemeyer und als Meisterschülerin bei John Morgan. Sie arbeitet multimedial in Installationen, Bildern, Worten und Musik und verbindet Literatur mit Bildender Kunst. 2025 erschien ihr Debüt »Glühfarbe« im MÄRZ Verlag, im Frühjahr 2026 folgt »Gescheiterte Sterne« im Korbinian Verlag. Sie erhielt ein Stipendium des Berliner Senats.

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Alice Horáčková

Prag, Tschechien

Alice Horáčková, 1980 geboren, ist Journalistin und Schriftstellerin. Ihr vielstimmiger Familienroman »Rozpůlený dům« / »Geteiltes Haus« wird in diesem Herbst in deutscher Übersetzung (Ü: Sophia Marzolff) im Diogenes Verlag erscheinen. In Berlin wird sie an einer Fortsetzung arbeiten. Gefördert von der Mährischen Bibliothek in Brno im Rahmen des Projektes ›Czechia – der Gastlandauftritt Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026‹.

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Petr Šesták

Prag, Tschechien

Der tschechische Schriftsteller Petr Šesták, 1981 geboren, betreibt analoge Fotokabinen und organisiert kulturelle Veranstaltungen im südmährischen Mikulov. Sein Kurzroman »Ausgebrannt« (»Vyhoření«) ist die Erzählung eines Fahrrad-Kuriers, der sich täglich einen Weg durch den Wahnsinn des Straßenverkehrs bahnt und dabei über den Zustand der Welt nachsinnt. Die deutsche Übersetzung von Christina Frankenberg erschien im Februar 2026 bei parasitenpresse. Der Aufenthalt von Petr Šesták wird gefördert von der Mährischen Bibliothek in Brno im Rahmen des Projektes ›Czechia – der Gastlandauftritt Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026‹.

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Miloš Doležal

Prag, Tschechien

Miloš Doležal, 1970 geboren, wurde u. a. mit einem Lyrikband und den Prosatexten »Sommer der Dämonen« (Ü: Martin Reiner, Verlag Host, 2022) bekannt, einem erzählerischen Mosaik aus der unmittelbaren Nachkriegszeit in der Tschechoslowakei. Im LCB wird er gemeinsam mit Jakub Grec an einer illustrierten Biografie über den tschechischen Architekten Vladimír Grégr arbeiten. Gefördert von der Mährischen Bibliothek in Brno im Rahmen des Projektes ›Czechia – der Gastlandauftritt Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026‹.

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Jakub Grec

Prag, Tschechien

Jakub Grec, 1981 geboren, ist Maler, Bildhauer und Illustrator. Seit 2017 ist er Konservator und Restaurator der Stiftung Kmentová Zoubek. Im LCB wird er gemeinsam mit Miloš Doležal an einer illustrierten Biografie über den tschechischen Architekten Vladimír Grégr arbeiten. Gefördert von der Mährischen Bibliothek in Brno im Rahmen des Projektes ›Czechia – der Gastlandauftritt Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026‹.

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Júlia Kustos

Budapest, Ungarn

Júlia Kustos, 1996 geboren, wuchs in einer ungarischen Kleinstadt an der Grenze zu Österreich auf. Sie debütierte mit dem Gedichtband »Hullámtörő« (»Wellenbrecher«, 2022). Für den zweiten Band »Tehetetlen bálványok« (»Hilflose Idole«, 2025) wurde sie mit dem Péter Horváth Stipendium für Junge Ungarische Literatur ausgezeichnet, das mit einem Aufenthalt in der Akademie Schloss Solitude und dem LCB verbunden ist. Mit freundlicher Unterstützung der Péter Horváth Stiftung.

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Lena Winkel

Hamburg, Deutschland

Lena Winkel (*1993) erforscht Repräsentationen des Nicht-Menschlichen an der Schnittstelle von Theorie und zeichnerischer Praxis. Dabei bezieht sie sich auch immer wieder auf ihre langjährige Arbeit als Illustratorin von Kinderbüchern (u. a. Titel von Andreas Steinhöfel, Markus Orths, Anna Kindermann). Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Berthold Leibinger-Preis für den Theorie-Comic »Tiere richtig zeichnen« (transcript/JaJa, 2025).

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Sandra de Vivies

Brüssel, Belgien

Sandra de Vivies ist eine französisch-belgische Schriftstellerin und Wissenschaftlerin. Sie arbeitete als Lektorin, Journalistin und veröffentlichte 2025 ihren ersten Roman »La Femme du lac«.

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Mahshid Mirmoezi

Teheran, Iran

Mahshid Mirmoezi, 1962 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Persische, u. a. Stefan Zweig, Pascal Mercier und Florian Illies. 2023 wurde sie mit dem Friedrich-Gundolf-Preis ausgezeichnet. Sie erhielt ein TOLEDO-Mobilitätsstipendium.

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April

Stanislaw Assejew

Kyjiw, Ukraine

Stanislaw Assejew, 1989 geboren, ist ein ukrainischer Autor und Journalist. Von 2015 bis 2017 berichtete er aus seiner Heimatstadt Donezk über den Krieg im Donbaz, wo er von russischen Separatisten gefangen genommen wurde und anschließend mehr als zwei Jahre im Foltergefängnis Isolyatsiya verbrachte, bevor er in einem Gefangenenaustausch freikam. »Heller Weg« (aus dem Russischen von Anselm Bühling, Henriette Reisner und Volker Weichsel, edition suhrkamp, 2023) ist ein Bericht über seine Gefangenschaft, ein bedeutendes Dokument der Lagerliteratur. Sein Theaterstück »Christus im Gulag« wurde unlängst in Paris uraufgeführt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Melanie Lüdtke

Kassel, Deutschland

Melanie Lüdtke arbeitet als freiberufliche Comicautorin und Illustratorin. In ihren Arbeiten behandelt sie sozialpolitische Themen wie Klassismus, Migration und Queerness. Bis 2024 studierte sie in der Comic- und Illustrationsklasse der Kunsthochschule Kassel unter Anleitung von Hendrik Dorgathen. Ihre Graphik Novel „Hackenporsche“ erschien 2024 im Schwarzer Turm Verlag. Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Jamie Lee Searle

Winchester, England

Jamie Lee Searle, 1982 geboren, ist Literaturübersetzerin und Mitbegründerin des UK Emerging Translators’ Network. Sie übersetzte u. a. Werke von Kim de l’Horizon, Anna Kim, Florian Illies und Joachim B. Schmidt ins Englische. Jamie ist Fellow des Royal Literary Funds und war Dozentin an der Queen Mary University of London. Während ihres Aufenthaltes im LCB wird sie an ihrer Übersetzung von Gerti Tetzners »Karen W.« arbeiten.

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Patricia Jozef

Antwerpen , Belgien

Patricia Jozef, geboren 1975, hat an der LUCA School of Arts Bildende Kunst und an der Universität Brüssel und Amsterdam Philosophie studiert. Ihr erster Roman »Glorie« (De Geus ,2017) stand auf der Shortlist des niederländischen Debütpreis (ANV Debutantenprijs). 2024 erschien ihr neuester Roman »Gentlemen« (De Geus / Arche Literatur Verlag, 2026, aus dem Niederländischen von Dania Schüürmann). In ihren Büchern und Essays erforscht sie Zonen der Mehrdeutigkeit und ethische Dilemmata. Ihr Aufenthalt 2025 wurde gefördert durch PassaPorta, Brüssel.

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Natalija Shymon

Ushhorod, Ukraine

Natalija Shymon ist Übersetzerin deutschsprachiger Literatur ins Ukrainische. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Jugendliteratur (Ursula Poznanski, Carolin Wahl). Derzeit übersetzt sie ein Buch von Florian Illies. Sie erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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März

Anna Arno

Krakau, Polen

Anna Arno, 1984 geboren, ist eine polnische Autorin und Übersetzerin. Sie publizierte eine Biografie über Paula Modersohn-Becker (2015) und über Paul Celan (2021, engl. Übersetzung 2026). Aus dem Deutschen übersetzte sie unter anderem »Pollaks Arm« von Hans von Trotha. Ihr Aufenthalt wird gefördert durch das EU-Programm Culture Moves Europe.

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Kryscina Banduryna

Minsk, Belarus

Die belarusische Dichterin Kryscina Banduryna, 1992 geboren, hat mehrere preisgekrönte Gedichtbände publiziert. 2024 nahm sie an unserem Festival Coming Out, Inviting In teil. Sie ist Herausgeberin des Poesie-Webmagazins Taǔbin. Mit freundlicher Unterstützung der S. Fischer Stiftung.

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Soledad Lagos Rivera

Santiago de Chile, Chile

Soledad Lagos Rivera, 1957 geboren, ist eine Theaterwissenschaftlerin und -kritikerin, Universitätsdozentin, Dramaturgin, Dramatikerin und Übersetzerin. Im LCB wird sie u. a. an Übersetzungen der Werke des Schweizer Autors Vincenzo Todisco arbeiten. Sie erhielt ein TOLEDO-Mobilitätsstipendium.

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Liuba-Paraskewija Strynadiuk

Lviv, Ukrainisch

Liuba-Paraskewija Strynadiuk, 1989 geboren, ist Autorin und Übersetzerin deutschsprachiger Literatur. Sie hat u. a. Bücher von Martin Pollack und Karl-Markus Gauß ins Ukrainische übersetzt. Sie erhielt für 2018 das »Schritte«- Stipendium der S. Fischer Stiftung und verbringt den März 2026 mit dem TOLEDO-Programm im LCB.

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Kamil Idzikowski

Poznań, Polen

Kamil Idzikowski, 1996 geboren, übersetzt aus dem Englischen und Deutschen ins Polnische, u. a. Romane von Peter Handke, Judith Schalansky und Annabelle Hirsch. Sein Arbeitsaufenthalt im LCB wird gefördert durch das EU-Programm Culture Moves Europe.

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Volha Hronskaya

Minsk, Belarus

Volha Hronskaya, 1978 geboren, ist Hochschullehrerin und Übersetzerin deutscher Literatur ins Belarusische, u. a. von Georg Heym, Herta Müller und Daniel Kehlmann. Sie erhielt das ›Schritte‹-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Nataša Medved

Zagreb, Kroatien

Nataša Medved, 1976 in Rijeka (Kroatien) geboren, ist Verlagslektorin und Übersetzerin französischer und deutschsprachiger Literatur. Sie übersetzte u. a. Thomas Bernhard, Christian Kracht, Juli Zeh und Anne Weber ins Kroatische. Sie erhielt ein TOLEDO-Mobilitätsstipendium.

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Februar

Alaa Alqaisi

Gaza/Dublin, Palästina/Irland

Alaa Alqaisi ist eine palästinensische Autorin und Übersetzerin, Autorin und Forscherin aus Gaza. Derzeit promoviert sie am Trinity College in Dublin. Ihre Arbeiten wurden u. a. auf ArabLit und in ArabLit Quarterly, The Avery Review und dem Adi Magazine veröffentlicht. In Zusammenarbeit mit Goethe im Exil.

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Wiebke Bolduan

Hamburg, Deutschland

Wiebke Bolduan, geboren 1994 nahe Eisenach, lebt und arbeitet dey als Comic-Künstler∙in und Illustrator∙in in Hamburg, wo dey zudem Teil des Organisationsteams des Comicfestivals ist. Nach »Viktoria Aal« (2024) erscheint im Mai 2026 mit „Planet Elmar“ Wiebke Bolduans zweite Graphic Novel bei Reprodukt. Mit freundlicher Unterstützung des Berliner Senats.

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Nona Fernández

Santiago de Chile, Chile

Nona Fernández, 1971 geboren, ist seit ihrer Schauspielausbildung als Drehbuchautorin, Schauspielerin und freischaffende Schriftstellerin tätig. In deutscher Übersetzung erschien 2024 ihr Roman »Twilight Zone« (Culture Books, aus dem Spanischen von Friederike von Criegern). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Matias Riikonen

Helsinki, Finnland

Matias Riikonen, 1989 geboren, ist ein finnischer Schriftsteller. »Matara«, sein vierter Roman, erschien 2024 in deutscher Übersetzung (Ü: Maximilian Murmann) im Karl Rauch Verlag.

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Iida Rauma

Turku, Finnland

Iida Rauma, 1984 geboren, ist eine finnische Schriftstellerin, Autorin von drei preisgekrönten Romanen. Für »Hävitys« erhielt sie 2022 den renommierten Finlandia-Preis.

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Virginie Pironin

Karlsruhe, Deutschland

Virginie Pironin wurde an der École de Traduction Littéraire in Paris ausgebildet und übersetzt deutsche und englischsprachige Literatur ins Französische, u. a. den Reisebericht von Katharina von Arx »Nehmt mich bitte mit!«, Briefe von Rosa Luxemburg und einen Essay von Andreas Kilcher zu den Zeichnungen Franz Kafkas.

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Tania Rodionova

Kyjiw, Ukraine

Tania Rodionova, 1990 geboren, ist Übersetzerin und Lyrikerin. Sie ist Initiatorin der ukrainischen Übersetzergruppe VERBatsiya und Leiterin des Literatur- und Übersetzungsfestivals ›Translatorium‹. Sie übersetzte u. a. Timothy Snyder, Pascal Gielen und amerikanische beat poets wie Ginsberg, Corso und Ferlinghetti ins Ukrainische. Ihr Aufenthalt im Jahr 2022 wurde in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und ›Artists at Risk‹ ermöglicht. Ihr Residenzstipendium 2026 wird durch das EU-geförderte Archipelagos-Projekt unterstützt.

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Marie Iljašenko

Prag, Tschechien

Marie Iljašenko, 1983 in Kiew geboren, ist eine tschechische Schriftstellerin, Übersetzerin und Redakteurin, deren Gedichte in mehrere Sprachen übersetzt und u. a. auf lyrikline.org publiziert wurden. Ihr LCB-Aufenthalt im Jahr 2025 wurde gefördert von der Mährischen Bibliothek in Brno im Rahmen des Projektes ›Czechia – der Gastlandauftritt Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026‹. Ihr Residenzstipendium 2026 wird durch das EU-geförderte Archipelagos-Projekt ermöglicht.

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Januar

Yelena Schmitz

Brüssel, Belgien

Yelena Schmitz (1996) ist eine belgische Schriftstellerin, die auch im Theater- und Audiobereich arbeitet. Im Jahr 2024 gewann sie den PrixFintroPrize für niederländischsprachige Literatur. Ihr Kinderroman »Hotel Kosmos« (Querido, Amsterdam, 2024) wurde für den Boon-Literaturpreis 2025 in Flandern nominiert. Yelena Schmitz ist regelmäßige Kolumnistin der flämischen Zeitung De Standaard. In Zusammenarbeit mit PassaPorta, Brüssel.

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Aleksandra Logvinova

Vilnius, Litauen

Aleksandra Logvinova, 1991 in Minsk geboren, ist als Verlegerin, Übersetzerin und Managerin tätig. Ins Belarusische übertrug sie u. a. Werke von Hans Ulrich Gumbrecht und Byung-Chul Han. Sie erhielt ein ›Schritte‹-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Zoé Besmond de Senneville

Paris, Frankreich

Zoé Besmond de Senneville, 1987 geboren, ist Autorin, Künstlerin und Performerin. 2021 veröffentlichte sie das »Journal de mes oreilles« (Flammarion), einen Bericht über ihren Hörverlust, den sie im Erwachsenenalter erlitten hat. Derzeit arbeitet sie an ihrem ersten Roman. Gefördert durch das EU-Programm Culture Moves Europe.

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Nelya Vakhovska

Kyiv, Ukraine

Nelya Vakhovska, 1980 geboren, ist Übersetzerin und Mitbegründerin der Gruppe ›Translators in Action‹. Sie kuratierte das TOLEDO-Projekt ›City of Translators: Kyiv‹ und leitete mehrere ViceVersa-Werkstätten. Ins Ukrainische übersetzte sie u. a. Werke von Esther Kinsky, Marjana Gaponenko, Franz Hohler, Martin Pollack und Josef Winkler. Sie erhielt für 2023 ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung. Ihr Residenzstipendium im Jahr 2026 wird durch das EU-geförderte Archipelagos-Projekt ermöglicht.

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2025

Dezember

Christina Ng

Berlin, Deutschland

Christina Ng ist eine singapurische Schriftstellerin, Literaturübersetzerin und Pädagogin, die in Berlin lebt. Sie übersetzt chinesische Literatur ins Englische und konzentriert sich dabei auf singapurische Autoren wie Liang Wern Fook und Dan Ying. Ihre Übersetzung von Dan Yings Gedichten wurde mit dem PEN Translates Award ausgezeichnet, und Liangs »The Joy of a Left Hand« (Balestier Press, 2023) stand auf der Shortlist für den Singapore Literature Prize 2024. Sie lehrt literarische Übersetzung an der Nanyang Technological University und leitet internationale Workshops für literarische Übersetzung und kreatives Schreiben.

Von Juli bis Dezember 2025 nutzte Christina Ng einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Arna Aley

Berlin, Deutschland

Arna Aley ist Autorin, Übersetzerin und Regisseurin aus Berlin. Sie studierte Szenisches Schreiben an der Universität der Künste in Berlin und Violoncello an der Musik- und Theaterakademie in Vilnius /Litauen. Arna Aley hat mehrere Theaterstücke geschrieben, darunter »Unsterblichkeit oder Die letzten sieben Worte Emilia Galottis« (Uraufführung 2024), »Das ewig Menschliche zieht uns hinab« (Uraufführung 2023) und »Das neue Jerusalem« (Uraufführung 2017). Ihre Theaterstücke werden vom Verlag Felix Bloch Erben vertreten. Zudem hat sie Multimedia-Installationen geschaffen, wie »Odessa liegt am Schwarzen Meer« (2023) und war an Filmprojekten beteiligt, unter anderem an »VMayakovsky« (2017) und »DAU« (2018). Außerdem übersetzt sie Theaterstücke ins Litauische und aus dem Litauischen ins Deutsche. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit Arbeitsstipendien des Berliner Senats und des Deutschen Übersetzerfonds. 2022 war sie die Erste Literaturstipendiatin der Stadt Chemnitz. Im Oktober 2025 war sie Stadtschreiberin von Tampere (Finnland).

Von Juli bis Dezember 2025 nutzte Arna Aley einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Eva Raisig

Berlin, Deutschland

Eva Raisig, geboren 1984 in Frankfurt am Main, hat Physik studiert und lebt als Redakteurin und Autorin in Berlin. Ihr Debütroman »Seltene Erde« erschien 2022 bei Matthes & Seitz.

Von Juli bis Dezember 2025 nutzte Eva Raisig einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Linus Giese

Berlin, Deutschland

Linus Giese hat Germanistik studiert und lebt und arbeitet seit November 2017 als Blogger, Journalist und Buchhändler in Berlin. 2020 erschien sein Debüt »Ich bin Linus – wie ich der Mann wurde, der ich schon immer war« über sein Coming-Out und Leben als trans Mann.

Von Juli bis Dezember 2025 nutzte Linus Giese einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Alena Kazlova

Berlin, Deutschland

Alena Kazlova (Pseudonym: Anka Upala) ist eine belarusische Schriftstellerin, Literaturübersetzerin und Verlegerin mit Sitz in Berlin. Sie übersetzt vor allem aus dem Englischen, Schwedischen und Finnischen ins Belarussische und schreibt auf Belarussisch.

Alena Kazlova debütierte 1998 mit einer Kurzgeschichte, die in der Lokalzeitung ihrer Heimatstadt Mahiljou, Belarus, veröffentlicht wurde. Bevor sie in die Hauptstadt zog, arbeitete sie als Englischlehrerin und Journalistin. Von 2011 bis 2018 war sie Pressesprecherin und Koordinatorin der Schule für junge Schriftstellerinnen und Schriftsteller beim unabhängigen Verband belarusischer Schriftsteller in Minsk. Zwischen 2017 und 2019 gehörte sie dem Vorstand des belarusischen PEN-Zentrums an.

2019 wurde Alena Kazlova, nominiert vom norwegischen PEN, als Artica-Svalbard-Stipendiatin ausgewählt. Während eines 50-tägigen Aufenthalts in der Polarnacht auf Spitzbergen, Norwegen, stellte sie den Entwurf ihres zweiten Romans fertig. Das Buch erschien fünf Jahre später, im Exil in Litauen: »Raz na dvaccać piać tysiač hadoŭ« (»Einmal in 25.000 Jahren«), Vilnius, Alena Kazlova, 2024.

Von Juli bis Dezember 2025 nutzte Alena Kazlova einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Maike Wetzel

München, Deutschland

Maike Wetzel lebt als Schriftstellerin, Theater- und Drehbuchautorin in Berlin. Sie kollaboriert häufig interdisziplinär im Bereich Musik, VR, Theater und Film. Für ihr Schreiben erhielt sie unter anderem das Aufenthaltsstipendium des LCB und der Villa Aurora. Ihre Bücher und Erzählungen wurden in viele Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien ihr Roman »Schwebende Brücken« (Schöffling & Co.). Ihre Hörspiel-Adaption wurde von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste prämiert.

Von Juli bis Dezember 2025 nutzte Maike Wetzel einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Yael Inokai

Wien, Österreich

Yael Inokai, geboren in Basel, lebt in Berlin. Von ihr erschien zuletzt der Roman »Ein simpler Eingriff«, der mit dem Anna Seghers Preis und dem Clemens Brentano Preis ausgezeichnet wurde. Sie war Redaktionsmitglied der Zeitschrift »PS: Politisch Schreiben« und Co-Leiterin der Prosawerkstatt am LCB.

Von Juli bis Dezember 2025 nutzte Yael Inokai einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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November

Andrea Genovart

Barcelona, Katalonien

Andrea Genovart, geboren 1993, studierte Literaturtheorie und Vergleichende Literaturwissenschaft in Barcelona und Kulturmanagement in Madrid. Sie war Teil des zeitgenössischen Kunstprojekts ›Espositivo‹ und hat Drehbücher für Werbespots geschrieben. Sie arbeitet für die Tageszeitung El País und ist außerdem für mehrere Verlage und die Buchhandlung La Central im Bereich Presse und Kommunikation tätig. Für ihren ersten Roman, »Consum preferent« (2023), erhielt sie den Premi Llibres Anagrama de Novel·la. Derzeit arbeitet sie an ihrem zweiten Roman. Mit freundlicher Unterstützung des Instituts Ramon Llull.

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Marta Pera Cucurell

Mataró, Katalonien

Marta Pera Cucurell ist Lyrikerin und Übersetzerin ins Katalanische. Zu den von ihr übertragenen Autor∙innen gehören u. a. Virginia Woolf, Sylvia Plath, Doris Lessing, Margaret Atwood, Vladimir Nabokov, William Faulkner, Joseph Conrad, Franz Kafka, Robert Musil, Peter Handke und Salman Rushdie. 2019 erschien ihr Lyrikband »La quinta essència de la pols« (Pagès), für den sie mit dem Lyrikpreis Recyll ausgezeichnet wurde. Auch für ihre übersetzerische Arbeit erhielt sie mehrere Auszeichnungen, u. a. den Jordi Domènech-Übersetzerpreis 2014 für ihre Übertragung der Gedichte von Charles Simic, den Übersetzerpreis der Stadt Barcelona 2023 für die Übersetzung von Virginia Woolfs »Orlando « sowie den Ángel Crespo-Preis 2024 für die Übersetzung der »Letters to my Mother« von Sylvia Plath. Derzeit arbeitet sie an ihrem zweiten Gedichtband. Mit freundlicher Unterstützung durch das Institut Ramon Llull.

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Ariana Harwicz

Cosne-sur-Loire, Argentinien

Ariana Harwicz, 1977 geboren, ist eine argentinische, in Frankreich lebende Autorin. In deutscher Übersetzung erscheinen in diesem Herbst die Romane »Kopflos« (übersetzt von Silke Kleemann, C.H.Beck) und eine Neuauflage ihres internationalen Erfolgs »Die, my love« (übersetzt von Dagmar Ploetz, C.H.Beck), dessen Verfilmung (Regie: Lynne Ramsay) im Mai 2025 bei den Filmfestspielen in Cannes Premiere hatte. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Bogdan Coșa

Bukarest, Rumänien

Bogdan Coșa, 1989 geboren, ist Autor einer Romantrilogie, eines mit dem Preis des besten rumänischen Prosabuchs ausgezeichneten Romans (»Cât de aproape sunt ploile reci«, dt. »Wie nah der kalte Regen ist«, 2021), eines Gedichtbands und eines Kinderbuchs. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Alena Piatrovich

Minsk/Warschau, Belarus

Alena Piatrovich, geboren 1985 in Vitebsk, ist Übersetzerin ins Belarusische (ausgezeichnet u. a. für ihre Übersetzungen der Harry Potter-Romane), Dichterin, Schriftstellerin und Redakteurin und lebt derzeit in Warschau. Mit freundlicher Unterstützung der S. Fischer Stiftung.

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Aleksandra Tarnowska

Połaniec, Polen

Die polnische Autorin Aleksandra Tarnowska, 1990 geboren, wurde für ihren Debütroman »Wniebogłos« (2023) mehrfach ausgezeichnet. Sie erhielt das Albrecht-Lempp-Stipendium, das wir gemeinsam mit der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit und dem Instytut Książki vergeben.

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Lara Rüter

Leipzig, Deutschland

Lara Rüter, 1990 in Hannover geboren. Sie war Preisträgerin für Lyrik beim 26. Open Mike. 2020 erhielt sie den Caroline-Schlegel-Förderpreis für Essayistik, 2021 den Wolfgang-Weihrauch Förderpreis beim Literarischen März. 2022 erhielt sie ein Stipendium der Kulturstiftung des Freistaat Sachsens und 2023 eine Residenz im Mare-Künstlerhaus. 2023 war sie auf der Shortlist für den Edit-Essaypreis. Ihr Debüt »amoretten in netzen« ist im Frühjahr 2024 bei Wunderhorn erschienen. Im März 2026 erscheint ihr Buch »Affenliebe« bei Hanser.

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Nika Musavi

Tbilisi, Georgien

Die Journalistin und Schriftstellerin Nika Musavi, 1984 geboren, schreibt über Vertreibung und Migration. In russischer Sprache publizierte sie die die Kurzgeschichtensammlung »Ein bisschen vom persönlichen Norden« und den Reisebericht »Doppelter Boden«; derzeit arbeitet sie an ihrem Debütroman. 2025 erhielt sie das Marion-Dönhoff-Stipendium. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Jakob Kraner

Wien, Österreich

Jakob Kraner studierte Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst und Philosophie an der Uni Wien. Sein Debüt »Kosmologie« erschien 2022 bei Rohstoff/Matthes & Seitz Berlin und erhielt den Anerkennungspreis für Literatur des Landes Niederösterreich sowie eine Nominierung für den Deutschen Popliteraturpreis. Jakob Kraner schreibt Prosa, Essays und Theatertexte, zuletzt »Versuch, irgendetwas zu verstehen« (2023) und eine »Jedermann«-Adaption (2024) für das Waldviertler Hoftheater. Teil des Literaturperformance-Duos VIEIDER/KRANER und der Poesiepunkband Smashed To Pieces. Im LCB ist er Hausgast mit dem Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Oktober

Assaf Gavron

Tel Aviv, Israel

Assaf Gavron, 1968 geboren, ist Schriftsteller, Übersetzer, Sänger und Songwriter der israelischen Kultband »The Mouth and Foot« und hat das Computerspiel »Peacemaker« mitentwickelt. In deutscher Übersetzung erschienen zuletzt zwei Erzählungen unter dem Titel »Everybody be cool« (Luchterhand, 2025, aus dem Hebräischen von Stefan Siebers). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Fayer Koch

Leipzig, Deutschland

Fayer Koch ist ein∙e Autor∙in aus Leipzig, der∙die Linguistik in Potsdam und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig studiert. Fayer Koch schreibt Lyrik und dramatische Texte, die mehrfach mit Preisen ausgezeichnet wurden. »Anorexia Feelgood Songs« stand auf der Shortlist für den Deutschen Jugendtheaterpreis und wurde ins Programm EURODRAM aufgenommen. Fayers Stücke sind aktuell in Theatern in Leipzig und Karlsruhe zu sehen. Fayer erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Cécil Joyce Röski

Leipzig, Deutschland

Cécil Joyce Röski, geboren 1994 in Schleswig-Holstein, studierte Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Texte erschienen u. a. in der EDIT, der BELLA triste und den Metamorphosen. Er erhielt zahlreiche Stipendien und Förderungen. Der Debütroman »Poussi« (Hoffmann und Campe, 2023) wurde mit dem Retzhof-Preis für junge Literatur ausgezeichnet. Für das Drehbuch der historischen Punk-Webserie »Haus Kummerveldt« (ARD/arte) wurde Röski 2024 mit dem Grimme-Preis geehrt. Aktuell arbeitet er an dem Roman »Trizeps Royal«, dem Spielfilmdebüt »In der Not frisst der Teufel die Wurst auch ohne Fliegen« und an der Serie »Being Held«. Cécil Joyce Röski erzählt aus transradikaler, klassenbewusster und disabled Perspektive mit besonderem Blick auf Machtverhältnisse und Zärtlichkeit. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Hu, Chang-Sung

Taipeh, Taiwan

Hu, Chang-Sung, auch bekannt als Ou Tiong-siong, wurde 1973 geboren. Seit 2000 schreibt er auch auf Taiwanisch und hat sich als bedeutende Stimme der zeitgenössischen taiwanischen Literatur etabliert. Seine Veröffentlichungen – darunter zwei chinesische Romane, sechs chinesische Kurzgeschichtenbände und zwei taiwanische Lyrik-Bände – wurden mit dem Wu San-Lien Literary Award und dem Golden Tripod Award for Literary Books ausgezeichnet.

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Nownow

Taipeh, Taiwan

Nownow ist eine taiwanische Comic-Autorin. Sie studierte die bildenden Künste an der National Taiwan University of Arts und widmet sich in ihrer Arbeit dem historisch geprägten visuellen Erzählen, wobei sie traditionelle Pinseltechnik mit dem Manga-Stil verbindet. Ihre Veröffentlichungen »Guardienne Vol. 1 and 2« (Egmont, 2025, Ü: Monika Li) wurden bereits auf Ukrainisch, Arabisch, Japanisch, Thai und Deutsch übersetzt. 2020 erhielt sie beim 11. Golden Comic Award den Newcomer Preis.

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Wu Huaichen

Taipeh, Taiwan

Wu Huaichen ist taiwanischer Dichter und Gelehrter. Er promovierte in Philosophie und lehrt an der Fakultät für Geisteswissenschaften der Taipei National University of the Arts. Sein interdisziplinäres Schaffen bewegt sich im Spannungsfeld von vergleichender Philosophie, zeitgenössischer sinophoner Literatur und moderner poetischer Praxis. Inspiriert von seinen Erfahrungen als leidenschaftlicher Surfer und Bergsteiger setzt er sich in seinem literarischen Werk kritisch mit den kulturellen und ökologischen Dimensionen der taiwanischen Berg- und Meereslandschaften auseinander. Wu war bereits als Writer-in-Residence an der Nanyang Technological University und als Visiting Scholar an der University of Texas in Austin. Er tritt regelmäßig bei internationalen Poesiefestivals auf und trägt zum globalen Diskurs über moderne Poetik in der sinophonen Welt bei.

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September

Aliyeh Ataei

Paris, Iran

Aliyeh Ataei, 1981 geboren, wuchs an der Grenze Irans zu Afghanistan auf und studierte an der Teheraner Universität Drehbuchschreiben. »Im Land der Vergessenen« (Luchterhand, 2025, aus dem Persischen von Nuschin Maryam Mameghanian-Prenzlow) wurde mit dem renommierten Mehregan-e-Adab-Preis als »Bestes Buch des Jahres« ausgezeichnet. Seit 2023 lebt Aliyeh Ataei in Paris. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Maryia Badzei

Minsk, Belarus

Maryia Badzei, 1997 geboren, lebt als Dichterin und Sprachdozentin in Minsk, wo sie das Poesieprojekt ›Zramy‹ gegründet und die Onlinezeitschrift wir.by herausgegeben hat. Übersetzungen ihrer Gedichte sind u. a. auf lyrikline.org verfügbar. Mit freundlicher Unterstützung der S. Fischer Stiftung.

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Mariann Bühler

Basel, Schweiz

Mariann Bühler, geboren 1982 in der Zentralschweiz, hat an der Universität Basel und der Freien Universität Berlin Englische Literatur- und Sprachwissenschaft, Islamwissenschaft und Gender Studies studiert. Heute ist sie als Autorin, Literaturvermittlerin und Veranstalterin in verschiedenen Kontexten tätig. Ihr erster Roman »Verschiebung im Gestein« (Atlantis, 2024) war für den Schweizer Buchpreis 2024 nominiert. Mariann Bühler hat das Projekt Sofalesungen initiiert und geleitet und war u. a. für das Literaturhaus Zentralschweiz und das Literaturhaus Basel tätig. Sie ist Mitherausgeberin des Bandes »Reihenweise. Veranstalten in der Freien Literaturszene« (edition mosaik, 2022). Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Nincemon Fallé

Abidjan , Elfenbeinküste

Nincemon Fallé, 2001 geboren, lebt als Autor und Grafikdesigner in Abidjan (Elfenbeinküste). Für sein Debüt, den Coming-of-Age-Roman »Ces soleils ardents« (dt. »Diese glühenden Sonnen«, Gutkind, 2025, aus dem Französischen von Hanne Reinhardt) wurde er mehrfach ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Darja Keller

Zürich , Schweiz

Darja Keller, geboren 1994, studierte Literatur und Kulturanalyse und schreibt am liebsten über Begehren, Essen und Sentimentalität. Ihr Erzählband »Sihl City« erschien 2022 bei re:sonar; der Essay »Dieser Song killt mich jedes Mal« 2023 bei sukultur. Ihr wurde das Freiraumstipendium des Kantons Zürich sowie das Atelierstipendium des Aargauer Kuratoriums zugesprochen. Sie lebt in Zürich und schreibt für das Magazin annabelle.

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Tara Meister

Leipzig, Österreich

Tara Meister wurde 1997 geboren. Sie studiert Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Ihr Theaterdebüt »fast Land« wurde 2023 uraufgeführt. 2022 stand sie auf der Shortlist für den Wortmeldungen Förderpreis und wurde mit dem Erostepost Literaturpreis sowie dem Förderpreis für Literatur des Landes Kärnten ausgezeichnet. 2023 ist ihre Textsammlung »geschafft, Sonne« in der edition spoken script erschienen, 2024 ihr erster Roman »PROBEN« im Residenz Verlag. Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Sándor Pál-Kovács

Szentendre, Ungarn

Sándor Pál-Kovács, 1989 geboren, ist ein ungarischer Schriftsteller und Herausgeber. Für seinen jüngsten Lyrikband »Daloskönyv« (»Liederbuch«) erhielt er das Péter-Horváth-Stipendium, das mit einem Aufenthalt an der Akademie Schloss Solitude und im LCB verbunden ist. Mit freundlicher Unterstützung der Péter-Horváth-Stiftung.

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Craig Thompson

Portland, USA

Craig Thompson, 1975 geboren, wuchs in einer Kleinstadt in Wisconsin auf. Seine vielfach ausgezeichneten Graphic Novels liegen auch in deutscher Übersetzung vor, u. a. »Blankets. Ein grafischer Roman« (2004) und zuletzt »Ginsengwurzeln« (Reprodukt, 2024, Ü: Matthias Wieland und Heike Drescher). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Juli

Saskia Winkelmann

Bern, Schweiz

Saskia Winkelmann, geboren 1990 in Thun, ist freischaffende Autorin und Theaterschaffende. Sie studierte an der Hochschule der Künste Bern und an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Ihr Debütroman »Höhenangst«, der beim Verlag Die Brotsuppe erschien, wurde mit dem Berner Literaturpreis 2023 ausgezeichnet. Saskia Winkelmann lebt in Bern. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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