LCB

Hausgäste

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10 Gästezimmer sind im LCB eingerichtet für längere Schreibaufenthalte unserer Stipendiat·innen. Schriftsteller·innen und Übersetzer·innen aus aller Welt schätzen die Arbeit in konzentrierter Atmosphäre, nehmen an Veranstaltungen teil, werden Teil der LCB-Community und knüpfen Kontakte zu den literarischen Akteur·innen der Stadt.

Jedes der im ersten und zweiten Stock der wilhelminischen Villa gelegenen Zimmer verfügt über ein eigenes Bad (eines davon mit behindertengerechter Ausstattung; ein Aufzug ist vorhanden). An Werktagen wird ein Frühstück gereicht, für die Versorgung darüber hinaus kann die Gemeinschaftsküche im Erdgeschoss genutzt werden. Das exklusiv für Gäste eingerichtete Gartenzimmer lädt ebenso zum gemeinsamen Verweilen ein wie der Wintergarten und die besonders in den wärmeren Jahreszeiten beliebte Terrasse und der zum Seeufer hin angelegte Garten. Durch den benachbarten Bahnhof Wannsee sind die Berliner und Potsdamer Innenstadt schnell erreichbar. Fahrräder stehen zur Verfügung.
Die Einladungspolitik für die längeren Arbeitsaufenthalte (etwa 50 schreibende Gäste pro Jahr) wird durch Stipendienprogramme strukturiert. Sie sind in der Regel auf bestimmte Zielgruppen ausgerichtet und unterschiedlich dotiert.

Die Residenzstipendien für Literaturschaffende im Haupthaus wurden ab Juli 2025 ergänzt um kostenfrei nutzbare Arbeitsräume für Autor·innen, Übersetzer·innen und Comic-Künstler·innen im sanierten Ateliergebäude. Unsere Raumangebote richten sich an professionelle Künstler·innen mit Lebensmittelpunkt in Berlin und Brandenburg, die einen Ort zum Schreiben, Übersetzen oder Zeichnen benötigen. Die Räume können jeweils für sechs aufeinanderfolgende Monate zum Arbeiten genutzt werden.

Das villenähnliche Nebengebäude – ursprünglich ein Wirtschaftsgebäude, zuletzt vom langjährigen Hausmeister bewohnt – wurde im Sommer 2025 von Weiter Schreiben bezogen, ein Programm zur Unterstützung von Autor∙innen aus Kriegs- und Krisengebieten, und steht exilierten Autor∙innen für längere Aufenthalte zur Verfügung.

Im Sommer 2023 wurde die Villa of One’s Own (VOOO) eröffnet, ein neuer digitaler Werkstattraum für Gäste im Haus und im Netz, für Übersetzer∙innen und Autor∙innen aus aller Welt. VOOO bietet Platz für kollaborative Recherchen, gemeinsame Arbeiten, sozialen Austausch und Präsentationen – ob als Materialtisch, Küchengespräch oder im Livestream. VOOO ist Labor, transformierender Geist und das digitale Herz des Hauses.

Galerie von Dušan Šarotar, Hausgast im Oktober 2022

Guest house

10 guest rooms are available at the LCB for longer writing stays of our fellows. Writers and translators from all over the world appreciate working in a concentrated atmosphere, taking part in events, becoming part of the LCB community and establishing contacts with the city’s literary actors.

Each of the rooms, located on the first and second floors of the Wilhelminian villa, has its own bathroom (one of which is accessible; an elevator is available). On weekdays, breakfast is served; for self-catering beyond that, the communal kitchen on the ground floor can be used. The garden room, which is exclusively available for guests, invites you to spend time together, as does the winter garden and the terrace, which is particularly popular in the warmer seasons, and the garden facing the lakes. The neighboring Wannsee train station provides quick access to central Berlin and Potsdam. Bicycles are available for use.

The invitation policy for the longer working stays (about 50 writing guests per year) is structured by scholarship programs. They are usually geared to specific target groups and endowed differently.

Starting in July 2025, the residency grants for literary artists in the main building will be supplemented by free workspaces for authors, translators, and comic artists in the renovated studio building. Our rooms are intended for professional artists based in Berlin and Brandenburg who need a place to write, translate, or draw. The rooms can be used for work for six consecutive months at a time.

The villa-like annex — originally a farm building, most recently occupied by the long-time facility manager — was taken over in the summer of 2025 by Weiter Schreiben, a program supporting authors from war and crisis zones, and is available to exiled authors for extended stays.

In summer 2023 the “Villa of One’s Own” (VOOO) opened, a new digital workshop space for in-house and online guests, translators and authors from around the world. VOOO offers space for collaborative research, joint work, social exchange, and presentations – whether as a materials table, kitchen conversation, or livestream. VOOO is a laboratory, a transforming spirit, and the digital heart of the house.

photos by Dušan Šarotar, fellow in october 2022

Aktuelle Gäste im LCB

Ana Tcheishvili

Leipzig, Deutschland

Ana Tcheishvili, geboren 1993, ist Autorin und Psychologin. Sie studierte Psychologie in Tbilissi, Berlin und Leipzig. Ihr erster Gedichtband »Der Tote ist nicht von uns« erschien im Herbst 2024 im Verlagshaus Berlin. Beim Literarischen März 2025 wurde sie mit dem Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis ausgezeichnet. Derzeit studiert sie am Deutschen Literaturinstitut. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Leo Lorena Wyss

Wien, Österreich

Leo Lorena Wyss arbeitet als Autor·in sowie Übersetzer·in und ist neben dem Schreiben in der politischen Bildungsarbeit tätig. Wyss’ Arbeiten erhielten diverse Preise und Stipendien, u. a. den Autor*innenpreis des 40. Heidelberger Stückemarkts, den Retzhofer Dramapreis sowie den Nestroy-Preis in der Kategorie ›Bester Nachwuchs‹. 2026 sind Arbeiten am Neumarkt Theater Zürich, Nationaltheater Mannheim, Goethe-Institut New York sowie am Berliner Ensemble zu sehen. Mit freundlicher Unterstützung der Pro Helvetia.

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Felix Krakau

Düsseldorf, Deutschland

Felix Krakau, geboren 1990, arbeitet als Theaterregisseur und Dramatiker u .a. am Düsseldorfer Schauspielhaus, Volkstheater Wien, Staatsschauspiel Dresden, Theater Bonn, Schauspielhaus Wien, Theater Bremen. Krakau wird vom Rowohlt Theater Verlag vertreten. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Giorgi Jamburia

Tbilisi, Georgien

Der Regisseur, Dramatiker und Übersetzer Giorgi Jamburia wurde 1992 in Tbilisi geboren. Er übersetzte u. a. Werke von Heiner Müller, Rainer Werner Fassbinder, Wolfram Lotz und Vera Schindler ins Georgische, hat eine Anthologie zeitgenössischer deutschsprachiger Dramatik herausgegeben, und er ist Gründer und Leiter des Performance Arts Laboratory. Er erhielt ein ›Schritte‹-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Rober Koptaş

Istanbul, Türkei

Rober Koptaş, 1977 geboren, ist ein türkisch-armenischer Journalist und Schriftsteller. Zwischen 2010 und 2015 war er Chefredakteur der Wochenzeitung Agos und leitete von 2015 bis 2023 den Aras Verlag. Sein Romandebüt »Unufak« erschien 2024. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Eka Kevanishvili

Tbilisi, Georgien

Eka Kevanishvili, 1979 geboren, ist Autorin mehrerer Gedichtbände, einer Sammlung von Kurzgeschichten sowie einer Essaysammlung. Sie arbeitet als Journalistin bei Radio Free Europe / Radio Liberty in Tbilisi. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Maxim Znak

Warschau, Polen

Maxim Znak, 1981 geboren, ist Anwalt und ein führendes Mitglied der belarusischen Oppositionsbewegung. Von 2020 bis Dezember 2025 war er in Gefängnissen in Minsk und Witebsk inhaftiert. Dort entstanden seine in dem Band »Zekamerone« (edition suhrkamp, 2023) versammelten „mini stories“. Er lebt heute in Warschau. Mit freundlicher Unterstützung der taz Panter Stiftung.

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Hanadi Zarka

Berlin, Deutschland

Hanadi Zarka, geboren 1974, ist eine syrische Dichterin, Journalistin und Schriftstellerin. Sie hat sechs Gedichtbände veröffentlicht, die von der Kritik hoch gelobt wurden. Zarka schreibt außerdem für die Online-Plattform Awan, das arabische Programm von Radio Cosmo und verschiedene Zeitungen. Seit Dezember 2022 lebt und arbeitet sie in Berlin und ist seit 2025 Stipendiatin von Weiter Schreiben. 2025 erschien die deutsch-arabische Gedichtsammlung Wie ein Herz am Hauseingang, übersetzt von Barbara Winckler und herausgegeben durch das Berliner Künstler*programm des DAAD.

Von Juli bis Dezember 2026 nutzt Hanadi Zarka einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Florian Scheibe

Berlin, Deutschland

Florian Scheibe, geboren 1971 in München, hat Kulturwissenschaft und Geschichte in Bremen und Paris und anschließend Regie und Drehbuch an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin studiert. 2012 erschien sein Debütroman Weiße Stunde im Luftschacht Verlag, 2013 war er Stipendiat der Autorenwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin.
In den kommenden Jahren folgten die Romane Kollisionen (Klett-Cotta) und Der Biss, Paraiso und Die Verluste (btb). Florian Scheibe schreibt auch Theaterstücke, die an Bühnen in Berlin, Köln, Bonn, Wien, Salzburg und Bern (ur)aufgeführt wurden. Florian Scheibe lebt in Berlin.

Von Juli bis Dezember 2026 nutzt Florian Scheibe einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Annika Scheffel

Berlin, Deutschland

Annika Scheffel studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Giessen, nahm am Textwerk-Seminar des Literaturhauses München teil und schreibt seitdem vor allem für Kinder, Jugendliche und Erwachsene („Ben“ / die „Solupp“-Reihe / „Alle Farben von Licht“) und ab und zu und sehr gerne auch fürs Theater. Mit ihrer Familie lebt sie in Berlin/Moabit.

Von Juli bis Dezember 2026 nutzt Annika Scheffel einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Hanna Lemke

Berlin, Deutschland

Hanna Lemke studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und lebt in Berlin. 2006 und 2013 nahm sie an der Autorenwerkstatt Prosa des LCB teil. Sie veröffentlichte u. a. die Storysammlung „Gesichertes“ und die Erzählung „Geschwisterkinder“ im Verlag Antje Kunstmann und war Mitherausgeberin des Bandes „Der Winter dauerte 24 Jahre“ mit Werken und Nachlass von Marie T. Martin, der 2024 im Poetenladen Verlag erschienen ist.

Von Juli bis Dezember 2026 nutzt Hanna Lemke einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Maria Milisavljević

Berlin, Deutschland

Maria Milisavljević, geboren 1982 in Arnsberg, zählt zu den schärfsten Stimmen des deutschsprachigen Gegenwartstheaters. Mit Stücken wie „Brandung“, „Beben“ und „Staubfrau“ gewann sie eine Vielzahl der renommiertesten Dramatiker·innen-Auszeichnungen wie den Kleistförderpreis und den Mülheimer Dramatikpreis – 2026 erhielt sie den Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis für ihr Gesamtwerk. Ihre Texte, poetisch und radikal, verhandeln Herkunft, Macht und Solidarität und erobern Bühnen weltweit. Ihre Stücke wurden an Häusern wie dem Deutschen Theater Berlin, dem Burgtheater Wien, dem Residenztheater München, dem Schauspiel Zürich, dem Thalia Theater Hamburg sowie in New York, London, Tokio und Mexiko-Stadt gezeigt.

Von Juli bis Dezember 2026 nutzt Maria Milisavljević einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Hannes Köhler

Berlin, Deutschland

Hannes Köhler, geboren 1982 in Hamburg, ist Autor und Übersetzer. Er studierte Neuere Geschichte sowie Neuere deutsche Literatur in Berlin und Toulouse. 2009 nahm er an der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin teil. 2011 erschien sein Debütroman „In Spuren“, es folgten die Romane „Ein mögliches Leben“ (2018), „Götterfunken“ (2021) und „Zehn Bilder einer Liebe“ (2025), für das er ein Döblin-Stipendium erhielt. 2024 erschien die Übersetzung „Über Muscheln laufen“ von Nana Nkweti, 2026 erscheint seine zweite Übersetzung „Good for Nothing Girl“ von Sefi Atta. Im Wintersemester 2025/26 leitet er eine Romanwerkstatt in Leipzig. Hannes Köhler lebt in Berlin und Barcelona.

Von Juli bis Dezember 2026 nutzt Hannes Köhler einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Abdulkadir Musa

Berlin, Deutschland

Abdulkadir Musa ist Autor, Literaturübersetzer und Migrationsexperte. Er studierte französische Sprache und Literatur an der Universität in Aleppo sowie Soziale Arbeit an der ASH Berlin. Musa hat an zahlreichen Festivals, Konferenzen und Workshops für Poesie und Poesieübersetzung teilgenommen. Er hat Texte von Erich Fried, Friederike Mayröcker, Mahmoud Darwish, Tal Nitzán, Marcel Beyer und anderen aus dem Deutschen und Arabischen ins Kurdische übersetzt. Seine Schriften und Übersetzungen wurden in internationalen Anthologien und Literaturzeitschriften auf Kurdisch, Deutsch, Arabisch, Französisch, Englisch und Hebräisch veröffentlicht. 2022 erschien der Gedichtband „Serê penaber û balgeha xewnan ya veciniqî“ (Der geflüchtete Kopf und das Kopfkissen, das Albträume hat) und 2025 die Übersetzung von Marcel Beyers „Dämonenräumdienst“, beide im tîr-verlag-berlin.

Von Juli bis Dezember 2026 nutzt Abdulkadir Musa einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Duygu Ağal

Berlin, Deutschland

Der gebürtige Hamburger Duygu Ağal ist Autor:in und Moderator:in und lebt und arbeitet in Berlin. Sein literarisches Debüt Yeni Yeşerenler (Die Sprösslinge) erschien 2022 im Korbinian Verlag (Berlin). Für die Band Derya Yıldırım & Grup Şimşek, schrieb Ağal an den Alben DOST I + II (2022, Bongoe Joe Records, Genf) und YARIN YOKSA (2025, Big Crown Records NYC). Bis zuletzt war er Host des Sportstudios SAINT FLESH im roten Salon der Volksbühne Berlin. Ağals Theaterdebüt Paradies-Acker wurde im Februar 2026, am Schauspielhaus Düsseldorf zur Uraufführung gebracht. Sein erstes Drehbuch für die zweite Staffel der ZDFNeo Serie „Späti“ wird gerade realisiert.

Von Juli bis Dezember 2026 nutzt Duygu Ağal einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Josefine Berkholz

Berlin, Deutschland

Josefine Berkholz, geboren 1994 in Durham, North Carolina, ist Schriftstellerin und lebt in Berlin. Sie hat Literarisches Schreiben in Leipzig und Philosophie und Sozialwissenschaften an der HU Berlin und der New School for Social Research studiert und schreibt hauptsächlich Lyrik, Spoken Word, Essays und Theorie. Ihr Schreiben prägt das Interesse an Mündlichkeit und fluiden Formen, an der Gegenwart, und am Gespräch zwischen poetischer Beobachtung und Theorie. Die Literatur und die Philosophie, der sie sich zugehörig fühlt, haben etwas mit der Welt zu tun und sind ihr verpflichtet. Ihr erster Gedichtband Das Jahr der geköpften Statuen ist ein antifaschistisches Coming of Age und erscheint in der näheren Zukunft. Sie ist gemeinsam mit Tanasgol Sabbagh Gründerin und Herausgeberin des Audiomagazins Stoff aus Luft – Magazin für gesprochene Literatur.

Von Juli bis Dezember 2026 nutzt Josefine Berkholz einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Caspar-Maria Russo

Wien, Österreich

Caspar-Maria Russo, geboren 1994, studierte in Freiburg und Wien Germanistik und Komparatistik, ist als Autor und Hörbüchsprecher tätig. 2017 wurde seine Theaterinszenierung »Das bin ich nicht« zum Theatertreffen der Jugend eingeladen. Seit 2021 erscheinen seine Theaterstücke beim S. Fischer Verlag, 2022 erhielt er den exil literaturpreis, das Stück »draußen ist wetter« war 2023 für den Autor*innenpreis des Heidelberger Stückemarkts nominiert. Er erhielt zahlreiche Stipendien, darunter das Dramatiker*innenstipendium und das Projektstipendium des BMKÖS. »Prinzip Ungefähr« (Residenz, 2025) ist sein Debütroman, der bereits für einen Kinofilm optioniert wurde. Er erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Bundeskanzleramts Österreich.

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Béla Rothenbühler

Luzern, Schweiz

Béla Rothenbühler, geboren 1990 in Reussbühl, ist freischaffender Dramaturg, Autor und Musiker. Sein schweizerdeutscher Debütroman »Provenzhauptschtadt« erschien 2021 im Luzerner Verlag Der gesunde Menschenversand. Sein Zweitling »Polifon Pervers« erschien 2024 ebenda. Die deutsche Übersetzung von Uwe Dethier erscheint 2025 bei Voland & Quist in Berlin, die französische Übersetzung von Nathalie Kehrli und Daniel Rothenbühler erscheint im gleichen Jahr bei Éditions d’en bas in Lausanne. Mit freundlicher Unterstützung der Pro Helvetia.

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Zukünftige Gäste

2026

September

Dahlia de la Cerda

Aguascalientes, Mexiko

Dahlia de la Cerda, 1985 geboren, hat mit »Reservoir Bitches«, einem „Roman in Storys“ auf sich aufmerksam gemacht; Johanna Malchers deutsche Übersetzung ist 2025 bei CulturBooks erschienen. Die Autorin ist Mitbegründerin der feministischen Organisation Morras Help Morras. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Annegret Liepold

München, Deutschland

Annegret Liepold, geboren 1990, hat Komparatistik und Politikwissenschaften in München und Paris studiert. Ihr Debütroman »Unter Grund« (Blessing, 2025) erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. das Literaturstipendium der Stadt München, den Debütpreis des Harbour Front Literaturfestivals und den Publikumspreis beim Franz-Tumler-Literaturpreis. Liepold arbeitet für die Bayerische Akademie des Schreibens am Literaturhaus München. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Marit Heuß

Leipzig, Deutschland

Marit Heuß, geboren 1984 in Schlema/Sachsen, lebt in Leipzig. Sie studierte Germanistik und Kunstgeschichte in Dresden und promovierte in Germanistik an der Universität Leipzig. Sie erhielt 2015 und 2020 Stipendien der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen, 2020 ein Stipendium des Künstlerhauses Edenkoben und 2026/27 ein Stipendium des Künstlerhauses Lukas in Ahrenshoop. 2020 wurde sie mit dem Kammweg-Literaturpreis für Lyrik ausgezeichnet. Ihr Lyrikdebüt »Verschlissenes Idyll« erschien im Frühjahr 2025 im poetenladen Verlag Leipzig.

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Hugo Tepest

Leipzig, Deutschland

Hugo Tepest ist Autor. Zuletzt erschien sein Essay »Sind Penisse real?«, der für den Clemens-Brentano-Preis nominiert war. Hugos erstes Buch, der Essayband »Power Bottom«, wird von Jayrôme C. Robinet ins Französische übertragen und erscheint im Herbst 2026 bei Éditions du Seuil. Er erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Banu Mushtaq

Hassan, Indien

Banu Mushtaq ist Autorin, Anwältin und Aktivistin. Sie wurde 1948 im indischen Hassan in Karnatak geboren. »Meistens bleibt ja die Frau zu Hause« (aus dem Kannada übersetzt von Katrin Binder, kjona Verlag) versammelt Erzählungen aus 30 Jahren und wurde als erster Erzählband überhaupt mit dem International Booker Prize 2025 ausgezeichnet. Das Buch erscheint in über 15 Ländern. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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August

Tanja Šljivar

Belgrad, Serbien

Tanja Šljivar, 1988 geboren, ist eine serbische Theaterautorin; ihre Stücke wurden in mehreren europäischen Ländern aufgeführt. In diesem Frühjahr erschien ihr erster Roman »Nationaltheater« in deutscher Übersetzung (aus dem Serbischen von Maša Dabić, Suhrkamp). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Alex Vicente

Barcelona, Spanien

Alex Vicente, geboren 1980, ist Kulturjournalist bei der spanischen Tageszeitung EL PAÍS. Er schreibt über Literatur, Film, bildende Kunst, Musik und die Veränderungen, die Europa prägen, und führt ausführliche Interviews mit führenden Persönlichkeiten aus der Kulturwelt. Derzeit arbeitet er an seinem ersten Buch, einem Essay über die jüngste Geschichte der Homosexualität, der 2027 bei Anagrama erscheinen soll.

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Zach Williams

San Francisco, USA

Zach Williams, geboren in Wilmington, Delaware, hat Creative Writing an der New York University studiert und wurde mit dem Wallace Stegner Fellowship in Fiction an der Stanford University ausgezeichnet, wo er heute als Dozent tätig ist. Sein Erzählungsband »Beautiful Days« ist 2025 in deutscher Übersetzung von Bettina Abarbanell und Clemens J. Setz unter dem Titel »Es werden schöne Tage kommen« bei dtv erschienen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Gerd Sulzenbacher

Wien, Österreich

Gerd Sulzenbacher, geboren 1993, ist Autor und Mitherausgeber der Triëdere. Zuletzt erschien »Abriss. Prosa« (Engeler, 2025).  Er erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Bundeskanzleramts Österreich.

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Júlia Sentís

Barcelona, Spanien

Júlia Sentís studierte Geisteswissenschaften und absolvierte einen Masterstudiengang in künstlerischer Forschung. Sie forscht an der Schnittstelle von Poesie, Bewegungspraktiken – durch Somatik, Biomechanik und Tanzimprovisation –, Fabulationspraktiken, Pädagogik und Vermittlung. Sie interessiert sich dafür, wie Sprache, wenn sie in Bewegung versetzt wird, einen Raum für materielle und ethische Vorstellungskraft schaffen kann. Ihr erster Gedichtband, »palpentes« (Cap de Brot Edicions, 2026), wurde 2025 mit dem Salvador-Iborra-Lyrikpreis ausgezeichnet. Sie unterrichtet katalanische Sprache und Literatur, leitet Kurse zur Bewegungsforschung, forscht zu performativen Praktiken und arbeitet derzeit an einem neuen Gedichtband. Mit Unterstützung des Institut Ramon Llull.

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Chris Lauer

Luxemburg

Chris Lauer, geboren 1995 in Luxemburg-Stadt, ist Dichterin. 2024 erhielt sie den Mameranus-Preis, 2025 den Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis. Als ausgewählte Autorin nahm sie 2025 an den Sarajevo Poetry Days in Bosnien und Herzegowina teil. Chris Lauer erhielt das Aufenthaltsstipendium des Arts Council Luxemburg.

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Dror Mishani

Tel Aviv, Israel

Dror Mishani, geboren 1975, ist Autor und Spezialist für die Geschichte der Kriminalliteratur. Seine Romane sind in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt. In deutscher Übersetzung erschien zuletzt 2026 »Nicht« im Diogenes Verlag (aus dem Hebräischen von Markus Lemke). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Zuzana Husárová

Bratislava, Slowakei

Zuzana Husárová ist Autorin experimenteller transmedialer Literatur: Sie widmet sich praktisch wie theoretisch der Klangpoesie sowie der poetischen und multimedialen Performance. Der zweisprachige Band »Hyper« ist 2021 mit Martina Lisas deutschen Übersetzungen aus dem Slowakischen bei hochroth Leipzig erschienen.
https://husarova.net/
Sie erhielt ein Stipendium aus dem Programm Culture Moves Europe.

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Roman Banzer

Liechtenstein

Roman Banzer, 1957 geboren, ist Autor und Präsident des Literaturhauses Liechtenstein. Er trommelt und schreibt Texte für verschiedene Musikformationen, zudem Gedichte und Kurzerzählungen. Er veröffentlich wissenschaftliche Publikationen und engagiert sich in internationalen Netzwerken. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung Liechtenstein.

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Rückblick

2026

Juni

Sophia Klink

München, Deutschland

Sophia Klink, geboren 1993, promovierte in Biologie und schreibt über Natur und Wissenschaft. Ihr erster Lyrik- und Kurzprosaband »Ich lösche die Kirschen aus meinen Genen« erschien 2025 bei hochroth München. Noch im selben Jahr folgte ihr Romandebüt »Kurilensee« bei der Frankfurter Verlagsanstalt. Ihr Nature Writing wurde u. a. durch das Literaturstipendium München gefördert. Sie war Finalistin beim open mike und des Lyrikpreises München. Zuletzt bekam sie den Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis beim Literarischen März. Mit freundlicher Unterstützung des Berliner Senats.

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Elena Polledri

Udine, Italien

Elena Polledri ist Übersetzerin und lehrt an der Universität Udine Deutsche und Österreichische Literatur. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen deutsche und österreichische Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Komparatistik, italienisch-deutscher Kulturtransfer, Übersetzungstheorie und -geschichte, Theateradaption, Gattungspoetik, Lyrik, Intermedialität sowie Transkulturalität. Sie hat sich unter anderem mit Friedrich Hölderlin, Rainer Maria Rilke, Paul Celan, E.T.A. Hoffmann, Christine Lavant und Ingeborg Bachmann beschäftigt und sie ins Italienische übersetzt. Sie erhielt ein Stipendium des TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Erhan Altan

Wien, Österreich

Erhan Altan, geboren 1963 in Istanbul in, lebt als Übersetzer, Literaturvermittler und Essayist in Wien. Er ist Absolvent der TU Istanbul und der TU Wien. Er gibt die selbst erfundene Reihe Österreich Bibliothek heraus und vermittelt zwischen den österreichischen und türkischen Literaturen und Literaturgeschichten. Er erhielt ein Stipendium des TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Annie Rutherford

Edinburgh, Schottland

Annie Rutherford, geboren 1989 in Edinburgh, Schottland, ist Übersetzer·in und Schriftsteller·in. Annie bewegt sich an der Schnittstelle zwischen der deutschen und der britischen Literaturszene. Zurzeit arbeitet Annie als Creative Producer für Push the Boat Out: Edinburghs internationales Lyrikfestival. In ihren eigenen Übersetzungen widmet sie sich vor allem der Lyrik aus dem Deutschen und hat unter anderem Odile Kennel, Kinga Toth, Maren Kames und Levin Westermann übersetzt. Zu Annies übersetzten Büchern gehören Nora Gomringers »Monster, Morbus, Moden«, Isabel Bogdans Roman »Der Pfau« und Volha Hapejevas »Mutantengarten« (aus dem Belarusischen). Sie erhielt ein Stipendium des TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Jayashree Joshi

Pune, Indien

Jayashree Hari Joshi, geboren 1966 in Pune, ist Lyrikerin, Übersetzerin und Essayistin und schreibt auf Marathi, Englisch und Deutsch. Seit Ende der neunziger Jahre ist sie am Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan tätig und leitet derzeit die Bibliothek mit den Schwerpunkten Theater, Literatur und Kultur. Sie hat zahlreiche Bücher aus dem Deutschen und Englischen übersetzt, darunter Werke von Ulrike Draesner und Saša Stanišić. Sie erhielt ein Stipendium des TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Miriam Unterthiner

Wien, Österreich

Miriam Unterthiner, geboren 1994, wuchs am Rande eines kleinen Bergdorfes in Südtirol, Italien auf. Sie studierte Philosophie, Germanistik sowie Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien. Der Theatertext »Blutbrot« wurde mit dem Kleist-Förderpreis für neue Dramatik, dem Literaturpreis der Universität Innsbruck sowie dem Debütpreis des Österreichischen Buchpreises ausgezeichnet. Bei edition laurin, innsbruck university press, erschien der Text ebenso in gedruckter Version. Der Theatertext »Mundtot« wurde mit dem Hans-Gratzer-Preis des Schauspielhauses Wien ausgezeichnet. Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Bundeskanzleramts Österreich.

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Katharina Hartwell

Berlin, Deutschland

Katharina Hartwell, 1984 in Köln geboren, lebt in Berlin. 2010 nahm sie an der Autorenwerkstatt Prosa des LCB teil. Sie veröffentlichte u. a. drei Romane beim Berlin Verlag (zuletzt »Große Lieben«, 2025) und eine Jugendbuch-Trilogie bei Loewe (2020–2021). Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit arbeitet sie als freie Übersetzerin und Korrektorin.

Von Januar bis Juni 2026 nutzt Katharina Hartwell einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Mai

Thea Mantwill

Düsseldorf, Deutschland

Thea Mantwill, geboren 1990 in Gräfelfing, studierte an den Kunstakademien Karlsruhe und Düsseldorf bei Keren Cytter, Franka Hörnschemeyer und als Meisterschülerin bei John Morgan. Sie arbeitet multimedial in Installationen, Bildern, Worten und Musik und verbindet Literatur mit Bildender Kunst. 2025 erschien ihr Debüt »Glühfarbe« im MÄRZ Verlag, im Frühjahr 2026 folgt »Gescheiterte Sterne« im Korbinian Verlag. Sie erhielt ein Stipendium des Berliner Senats.

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Alice Horáčková

Prag, Tschechien

Alice Horáčková, 1980 geboren, ist Journalistin und Schriftstellerin. Ihr vielstimmiger Familienroman »Rozpůlený dům« / »Geteiltes Haus« wird in diesem Herbst in deutscher Übersetzung (Ü: Sophia Marzolff) im Diogenes Verlag erscheinen. In Berlin wird sie an einer Fortsetzung arbeiten. Gefördert von der Mährischen Bibliothek in Brno im Rahmen des Projektes ›Czechia – der Gastlandauftritt Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026‹.

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Petr Šesták

Prag, Tschechien

Der tschechische Schriftsteller Petr Šesták, 1981 geboren, betreibt analoge Fotokabinen und organisiert kulturelle Veranstaltungen im südmährischen Mikulov. Sein Kurzroman »Ausgebrannt« (»Vyhoření«) ist die Erzählung eines Fahrrad-Kuriers, der sich täglich einen Weg durch den Wahnsinn des Straßenverkehrs bahnt und dabei über den Zustand der Welt nachsinnt. Die deutsche Übersetzung von Christina Frankenberg erschien im Februar 2026 bei parasitenpresse. Der Aufenthalt von Petr Šesták wird gefördert von der Mährischen Bibliothek in Brno im Rahmen des Projektes ›Czechia – der Gastlandauftritt Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026‹.

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Miloš Doležal

Prag, Tschechien

Miloš Doležal, 1970 geboren, wurde u. a. mit einem Lyrikband und den Prosatexten »Sommer der Dämonen« (Ü: Martin Reiner, Verlag Host, 2022) bekannt, einem erzählerischen Mosaik aus der unmittelbaren Nachkriegszeit in der Tschechoslowakei. Im LCB wird er gemeinsam mit Jakub Grec an einer illustrierten Biografie über den tschechischen Architekten Vladimír Grégr arbeiten. Gefördert von der Mährischen Bibliothek in Brno im Rahmen des Projektes ›Czechia – der Gastlandauftritt Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026‹.

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Jakub Grec

Prag, Tschechien

Jakub Grec, 1981 geboren, ist Maler, Bildhauer und Illustrator. Seit 2017 ist er Konservator und Restaurator der Stiftung Kmentová Zoubek. Im LCB wird er gemeinsam mit Miloš Doležal an einer illustrierten Biografie über den tschechischen Architekten Vladimír Grégr arbeiten. Gefördert von der Mährischen Bibliothek in Brno im Rahmen des Projektes ›Czechia – der Gastlandauftritt Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026‹.

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Júlia Kustos

Budapest, Ungarn

Júlia Kustos, 1996 geboren, wuchs in einer ungarischen Kleinstadt an der Grenze zu Österreich auf. Sie debütierte mit dem Gedichtband »Hullámtörő« (»Wellenbrecher«, 2022). Für den zweiten Band »Tehetetlen bálványok« (»Hilflose Idole«, 2025) wurde sie mit dem Péter Horváth Stipendium für Junge Ungarische Literatur ausgezeichnet, das mit einem Aufenthalt in der Akademie Schloss Solitude und dem LCB verbunden ist. Mit freundlicher Unterstützung der Péter Horváth Stiftung.

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Lena Winkel

Hamburg, Deutschland

Lena Winkel (*1993) erforscht Repräsentationen des Nicht-Menschlichen an der Schnittstelle von Theorie und zeichnerischer Praxis. Dabei bezieht sie sich auch immer wieder auf ihre langjährige Arbeit als Illustratorin von Kinderbüchern (u. a. Titel von Andreas Steinhöfel, Markus Orths, Anna Kindermann). Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Berthold Leibinger-Preis für den Theorie-Comic »Tiere richtig zeichnen« (transcript/JaJa, 2025).

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Sandra de Vivies

Brüssel, Belgien

Sandra de Vivies ist eine französisch-belgische Schriftstellerin und Wissenschaftlerin. Sie arbeitete als Lektorin, Journalistin und veröffentlichte 2025 ihren ersten Roman »La Femme du lac«.

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Mahshid Mirmoezi

Teheran, Iran

Mahshid Mirmoezi, 1962 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Persische, u. a. Stefan Zweig, Pascal Mercier und Florian Illies. 2023 wurde sie mit dem Friedrich-Gundolf-Preis ausgezeichnet. Sie erhielt ein TOLEDO-Mobilitätsstipendium.

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April

Stanislaw Assejew

Kyjiw, Ukraine

Stanislaw Assejew, 1989 geboren, ist ein ukrainischer Autor und Journalist. Von 2015 bis 2017 berichtete er aus seiner Heimatstadt Donezk über den Krieg im Donbaz, wo er von russischen Separatisten gefangen genommen wurde und anschließend mehr als zwei Jahre im Foltergefängnis Isolyatsiya verbrachte, bevor er in einem Gefangenenaustausch freikam. »Heller Weg« (aus dem Russischen von Anselm Bühling, Henriette Reisner und Volker Weichsel, edition suhrkamp, 2023) ist ein Bericht über seine Gefangenschaft, ein bedeutendes Dokument der Lagerliteratur. Sein Theaterstück »Christus im Gulag« wurde unlängst in Paris uraufgeführt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Melanie Lüdtke

Kassel, Deutschland

Melanie Lüdtke arbeitet als freiberufliche Comicautorin und Illustratorin. In ihren Arbeiten behandelt sie sozialpolitische Themen wie Klassismus, Migration und Queerness. Bis 2024 studierte sie in der Comic- und Illustrationsklasse der Kunsthochschule Kassel unter Anleitung von Hendrik Dorgathen. Ihre Graphik Novel „Hackenporsche“ erschien 2024 im Schwarzer Turm Verlag. Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Ishbel Szatrawska

Krakau, Polen

Ishbel Szatrawska, 1981 geboren, ist Autorin von mehreren Theaterstücken, u. a. »The Life and Death of Mr. Hersh Libkin from Sacramento, CA« (Eurodram 2022 Selections). Ihr Debütroman »Toń« (dt. »Die Tiefe«, Voland & Quist, 2025, aus dem Polnischen von Andreas Volk) war ein Bestseller in Polen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Jamie Lee Searle

Winchester, England

Jamie Lee Searle, 1982 geboren, ist Literaturübersetzerin und Mitbegründerin des UK Emerging Translators’ Network. Sie übersetzte u. a. Werke von Kim de l’Horizon, Anna Kim, Florian Illies und Joachim B. Schmidt ins Englische. Jamie ist Fellow des Royal Literary Funds und war Dozentin an der Queen Mary University of London. Während ihres Aufenthaltes im LCB wird sie an ihrer Übersetzung von Gerti Tetzners »Karen W.« arbeiten.

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Patricia Jozef

Antwerpen , Belgien

Patricia Jozef, geboren 1975, hat an der LUCA School of Arts Bildende Kunst und an der Universität Brüssel und Amsterdam Philosophie studiert. Ihr erster Roman »Glorie« (De Geus ,2017) stand auf der Shortlist des niederländischen Debütpreis (ANV Debutantenprijs). 2024 erschien ihr neuester Roman »Gentlemen« (De Geus / Arche Literatur Verlag, 2026, aus dem Niederländischen von Dania Schüürmann). In ihren Büchern und Essays erforscht sie Zonen der Mehrdeutigkeit und ethische Dilemmata. Ihr Aufenthalt 2025 wurde gefördert durch PassaPorta, Brüssel.

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Natalija Shymon

Ushhorod, Ukraine

Natalija Shymon ist Übersetzerin deutschsprachiger Literatur ins Ukrainische. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Jugendliteratur (Ursula Poznanski, Carolin Wahl). Derzeit übersetzt sie ein Buch von Florian Illies. Sie erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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März

Anna Arno

Krakau, Polen

Anna Arno, 1984 geboren, ist eine polnische Autorin und Übersetzerin. Sie publizierte eine Biografie über Paula Modersohn-Becker (2015) und über Paul Celan (2021, engl. Übersetzung 2026). Aus dem Deutschen übersetzte sie unter anderem »Pollaks Arm« von Hans von Trotha. Ihr Aufenthalt wird gefördert durch das EU-Programm Culture Moves Europe.

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Kryscina Banduryna

Minsk, Belarus

Die belarusische Dichterin Kryscina Banduryna, 1992 geboren, hat mehrere preisgekrönte Gedichtbände publiziert. 2024 nahm sie an unserem Festival Coming Out, Inviting In teil. Sie ist Herausgeberin des Poesie-Webmagazins Taǔbin. Mit freundlicher Unterstützung der S. Fischer Stiftung.

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Soledad Lagos Rivera

Santiago de Chile, Chile

Soledad Lagos Rivera, 1957 geboren, ist eine Theaterwissenschaftlerin und -kritikerin, Universitätsdozentin, Dramaturgin, Dramatikerin und Übersetzerin. Im LCB wird sie u. a. an Übersetzungen der Werke des Schweizer Autors Vincenzo Todisco arbeiten. Sie erhielt ein TOLEDO-Mobilitätsstipendium.

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Liuba-Paraskewija Strynadiuk

Lviv, Ukrainisch

Liuba-Paraskewija Strynadiuk, 1989 geboren, ist Autorin und Übersetzerin deutschsprachiger Literatur. Sie hat u. a. Bücher von Martin Pollack und Karl-Markus Gauß ins Ukrainische übersetzt. Sie erhielt für 2018 das »Schritte«- Stipendium der S. Fischer Stiftung und verbringt den März 2026 mit dem TOLEDO-Programm im LCB.

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Kamil Idzikowski

Poznań, Polen

Kamil Idzikowski, 1996 geboren, übersetzt aus dem Englischen und Deutschen ins Polnische, u. a. Romane von Peter Handke, Judith Schalansky und Annabelle Hirsch. Sein Arbeitsaufenthalt im LCB wird gefördert durch das EU-Programm Culture Moves Europe.

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Volha Hronskaya

Minsk, Belarus

Volha Hronskaya, 1978 geboren, ist Hochschullehrerin und Übersetzerin deutscher Literatur ins Belarusische, u. a. von Georg Heym, Herta Müller und Daniel Kehlmann. Sie erhielt das ›Schritte‹-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Nataša Medved

Zagreb, Kroatien

Nataša Medved, 1976 in Rijeka (Kroatien) geboren, ist Verlagslektorin und Übersetzerin französischer und deutschsprachiger Literatur. Sie übersetzte u. a. Thomas Bernhard, Christian Kracht, Juli Zeh und Anne Weber ins Kroatische. Sie erhielt ein TOLEDO-Mobilitätsstipendium.

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Februar

Alaa Alqaisi

Gaza/Dublin, Palästina/Irland

Alaa Alqaisi ist eine palästinensische Autorin und Übersetzerin, Autorin und Forscherin aus Gaza. Derzeit promoviert sie am Trinity College in Dublin. Ihre Arbeiten wurden u. a. auf ArabLit und in ArabLit Quarterly, The Avery Review und dem Adi Magazine veröffentlicht. In Zusammenarbeit mit Goethe im Exil.

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Wiebke Bolduan

Hamburg, Deutschland

Wiebke Bolduan, geboren 1994 nahe Eisenach, lebt und arbeitet dey als Comic-Künstler∙in und Illustrator∙in in Hamburg, wo dey zudem Teil des Organisationsteams des Comicfestivals ist. Nach »Viktoria Aal« (2024) erscheint im Mai 2026 mit „Planet Elmar“ Wiebke Bolduans zweite Graphic Novel bei Reprodukt. Mit freundlicher Unterstützung des Berliner Senats.

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Nona Fernández

Santiago de Chile, Chile

Nona Fernández, 1971 geboren, ist seit ihrer Schauspielausbildung als Drehbuchautorin, Schauspielerin und freischaffende Schriftstellerin tätig. In deutscher Übersetzung erschien 2024 ihr Roman »Twilight Zone« (Culture Books, aus dem Spanischen von Friederike von Criegern). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Matias Riikonen

Helsinki, Finnland

Matias Riikonen, 1989 geboren, ist ein finnischer Schriftsteller. »Matara«, sein vierter Roman, erschien 2024 in deutscher Übersetzung (Ü: Maximilian Murmann) im Karl Rauch Verlag.

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Iida Rauma

Turku, Finnland

Iida Rauma, 1984 geboren, ist eine finnische Schriftstellerin, Autorin von drei preisgekrönten Romanen. Für »Hävitys« erhielt sie 2022 den renommierten Finlandia-Preis.

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Virginie Pironin

Karlsruhe, Deutschland

Virginie Pironin wurde an der École de Traduction Littéraire in Paris ausgebildet und übersetzt deutsche und englischsprachige Literatur ins Französische, u. a. den Reisebericht von Katharina von Arx »Nehmt mich bitte mit!«, Briefe von Rosa Luxemburg und einen Essay von Andreas Kilcher zu den Zeichnungen Franz Kafkas.

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Tania Rodionova

Kyjiw, Ukraine

Tania Rodionova, 1990 geboren, ist Übersetzerin und Lyrikerin. Sie ist Initiatorin der ukrainischen Übersetzergruppe VERBatsiya und Leiterin des Literatur- und Übersetzungsfestivals ›Translatorium‹. Sie übersetzte u. a. Timothy Snyder, Pascal Gielen und amerikanische beat poets wie Ginsberg, Corso und Ferlinghetti ins Ukrainische. Ihr Aufenthalt im Jahr 2022 wurde in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und ›Artists at Risk‹ ermöglicht. Ihr Residenzstipendium 2026 wird durch das EU-geförderte Archipelagos-Projekt unterstützt.

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Marie Iljašenko

Prag, Tschechien

Marie Iljašenko, 1983 in Kiew geboren, ist eine tschechische Schriftstellerin, Übersetzerin und Redakteurin, deren Gedichte in mehrere Sprachen übersetzt und u. a. auf lyrikline.org publiziert wurden. Ihr LCB-Aufenthalt im Jahr 2025 wurde gefördert von der Mährischen Bibliothek in Brno im Rahmen des Projektes ›Czechia – der Gastlandauftritt Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026‹. Ihr Residenzstipendium 2026 wird durch das EU-geförderte Archipelagos-Projekt ermöglicht.

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Januar

Yelena Schmitz

Brüssel, Belgien

Yelena Schmitz (1996) ist eine belgische Schriftstellerin, die auch im Theater- und Audiobereich arbeitet. Im Jahr 2024 gewann sie den PrixFintroPrize für niederländischsprachige Literatur. Ihr Kinderroman »Hotel Kosmos« (Querido, Amsterdam, 2024) wurde für den Boon-Literaturpreis 2025 in Flandern nominiert. Yelena Schmitz ist regelmäßige Kolumnistin der flämischen Zeitung De Standaard. In Zusammenarbeit mit PassaPorta, Brüssel.

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Aleksandra Logvinova

Vilnius, Litauen

Aleksandra Logvinova, 1991 in Minsk geboren, ist als Verlegerin, Übersetzerin und Managerin tätig. Ins Belarusische übertrug sie u. a. Werke von Hans Ulrich Gumbrecht und Byung-Chul Han. Sie erhielt ein ›Schritte‹-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Zoé Besmond de Senneville

Paris, Frankreich

Zoé Besmond de Senneville, 1987 geboren, ist Autorin, Künstlerin und Performerin. 2021 veröffentlichte sie das »Journal de mes oreilles« (Flammarion), einen Bericht über ihren Hörverlust, den sie im Erwachsenenalter erlitten hat. Derzeit arbeitet sie an ihrem ersten Roman. Gefördert durch das EU-Programm Culture Moves Europe.

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Nelya Vakhovska

Kyiv, Ukraine

Nelya Vakhovska, 1980 geboren, ist Übersetzerin und Mitbegründerin der Gruppe ›Translators in Action‹. Sie kuratierte das TOLEDO-Projekt ›City of Translators: Kyiv‹ und leitete mehrere ViceVersa-Werkstätten. Ins Ukrainische übersetzte sie u. a. Werke von Esther Kinsky, Marjana Gaponenko, Franz Hohler, Martin Pollack und Josef Winkler. Sie erhielt für 2023 ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung. Ihr Residenzstipendium im Jahr 2026 wird durch das EU-geförderte Archipelagos-Projekt ermöglicht.

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2025

November

Andrea Genovart

Barcelona, Katalonien

Andrea Genovart, geboren 1993, studierte Literaturtheorie und Vergleichende Literaturwissenschaft in Barcelona und Kulturmanagement in Madrid. Sie war Teil des zeitgenössischen Kunstprojekts ›Espositivo‹ und hat Drehbücher für Werbespots geschrieben. Sie arbeitet für die Tageszeitung El País und ist außerdem für mehrere Verlage und die Buchhandlung La Central im Bereich Presse und Kommunikation tätig. Für ihren ersten Roman, »Consum preferent« (2023), erhielt sie den Premi Llibres Anagrama de Novel·la. Derzeit arbeitet sie an ihrem zweiten Roman. Mit freundlicher Unterstützung des Instituts Ramon Llull.

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Marta Pera Cucurell

Mataró, Katalonien

Marta Pera Cucurell ist Lyrikerin und Übersetzerin ins Katalanische. Zu den von ihr übertragenen Autor∙innen gehören u. a. Virginia Woolf, Sylvia Plath, Doris Lessing, Margaret Atwood, Vladimir Nabokov, William Faulkner, Joseph Conrad, Franz Kafka, Robert Musil, Peter Handke und Salman Rushdie. 2019 erschien ihr Lyrikband »La quinta essència de la pols« (Pagès), für den sie mit dem Lyrikpreis Recyll ausgezeichnet wurde. Auch für ihre übersetzerische Arbeit erhielt sie mehrere Auszeichnungen, u. a. den Jordi Domènech-Übersetzerpreis 2014 für ihre Übertragung der Gedichte von Charles Simic, den Übersetzerpreis der Stadt Barcelona 2023 für die Übersetzung von Virginia Woolfs »Orlando « sowie den Ángel Crespo-Preis 2024 für die Übersetzung der »Letters to my Mother« von Sylvia Plath. Derzeit arbeitet sie an ihrem zweiten Gedichtband. Mit freundlicher Unterstützung durch das Institut Ramon Llull.

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Ariana Harwicz

Cosne-sur-Loire, Argentinien

Ariana Harwicz, 1977 geboren, ist eine argentinische, in Frankreich lebende Autorin. In deutscher Übersetzung erscheinen in diesem Herbst die Romane »Kopflos« (übersetzt von Silke Kleemann, C.H.Beck) und eine Neuauflage ihres internationalen Erfolgs »Die, my love« (übersetzt von Dagmar Ploetz, C.H.Beck), dessen Verfilmung (Regie: Lynne Ramsay) im Mai 2025 bei den Filmfestspielen in Cannes Premiere hatte. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Bogdan Coșa

Bukarest, Rumänien

Bogdan Coșa, 1989 geboren, ist Autor einer Romantrilogie, eines mit dem Preis des besten rumänischen Prosabuchs ausgezeichneten Romans (»Cât de aproape sunt ploile reci«, dt. »Wie nah der kalte Regen ist«, 2021), eines Gedichtbands und eines Kinderbuchs. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Alena Piatrovich

Minsk/Warschau, Belarus

Alena Piatrovich, geboren 1985 in Vitebsk, ist Übersetzerin ins Belarusische (ausgezeichnet u. a. für ihre Übersetzungen der Harry Potter-Romane), Dichterin, Schriftstellerin und Redakteurin und lebt derzeit in Warschau. Mit freundlicher Unterstützung der S. Fischer Stiftung.

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Aleksandra Tarnowska

Połaniec, Polen

Die polnische Autorin Aleksandra Tarnowska, 1990 geboren, wurde für ihren Debütroman »Wniebogłos« (2023) mehrfach ausgezeichnet. Sie erhielt das Albrecht-Lempp-Stipendium, das wir gemeinsam mit der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit und dem Instytut Książki vergeben.

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Lara Rüter

Leipzig, Deutschland

Lara Rüter, 1990 in Hannover geboren. Sie war Preisträgerin für Lyrik beim 26. Open Mike. 2020 erhielt sie den Caroline-Schlegel-Förderpreis für Essayistik, 2021 den Wolfgang-Weihrauch Förderpreis beim Literarischen März. 2022 erhielt sie ein Stipendium der Kulturstiftung des Freistaat Sachsens und 2023 eine Residenz im Mare-Künstlerhaus. 2023 war sie auf der Shortlist für den Edit-Essaypreis. Ihr Debüt »amoretten in netzen« ist im Frühjahr 2024 bei Wunderhorn erschienen. Im März 2026 erscheint ihr Buch »Affenliebe« bei Hanser.

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Nika Musavi

Tbilisi, Georgien

Die Journalistin und Schriftstellerin Nika Musavi, 1984 geboren, schreibt über Vertreibung und Migration. In russischer Sprache publizierte sie die die Kurzgeschichtensammlung »Ein bisschen vom persönlichen Norden« und den Reisebericht »Doppelter Boden«; derzeit arbeitet sie an ihrem Debütroman. 2025 erhielt sie das Marion-Dönhoff-Stipendium. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Jakob Kraner

Wien, Österreich

Jakob Kraner studierte Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst und Philosophie an der Uni Wien. Sein Debüt »Kosmologie« erschien 2022 bei Rohstoff/Matthes & Seitz Berlin und erhielt den Anerkennungspreis für Literatur des Landes Niederösterreich sowie eine Nominierung für den Deutschen Popliteraturpreis. Jakob Kraner schreibt Prosa, Essays und Theatertexte, zuletzt »Versuch, irgendetwas zu verstehen« (2023) und eine »Jedermann«-Adaption (2024) für das Waldviertler Hoftheater. Teil des Literaturperformance-Duos VIEIDER/KRANER und der Poesiepunkband Smashed To Pieces. Im LCB ist er Hausgast mit dem Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Oktober

Assaf Gavron

Tel Aviv, Israel

Assaf Gavron, 1968 geboren, ist Schriftsteller, Übersetzer, Sänger und Songwriter der israelischen Kultband »The Mouth and Foot« und hat das Computerspiel »Peacemaker« mitentwickelt. In deutscher Übersetzung erschienen zuletzt zwei Erzählungen unter dem Titel »Everybody be cool« (Luchterhand, 2025, aus dem Hebräischen von Stefan Siebers). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Fayer Koch

Leipzig, Deutschland

Fayer Koch ist ein∙e Autor∙in aus Leipzig, der∙die Linguistik in Potsdam und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig studiert. Fayer Koch schreibt Lyrik und dramatische Texte, die mehrfach mit Preisen ausgezeichnet wurden. »Anorexia Feelgood Songs« stand auf der Shortlist für den Deutschen Jugendtheaterpreis und wurde ins Programm EURODRAM aufgenommen. Fayers Stücke sind aktuell in Theatern in Leipzig und Karlsruhe zu sehen. Fayer erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Cécil Joyce Röski

Leipzig, Deutschland

Cécil Joyce Röski, geboren 1994 in Schleswig-Holstein, studierte Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Texte erschienen u. a. in der EDIT, der BELLA triste und den Metamorphosen. Er erhielt zahlreiche Stipendien und Förderungen. Der Debütroman »Poussi« (Hoffmann und Campe, 2023) wurde mit dem Retzhof-Preis für junge Literatur ausgezeichnet. Für das Drehbuch der historischen Punk-Webserie »Haus Kummerveldt« (ARD/arte) wurde Röski 2024 mit dem Grimme-Preis geehrt. Aktuell arbeitet er an dem Roman »Trizeps Royal«, dem Spielfilmdebüt »In der Not frisst der Teufel die Wurst auch ohne Fliegen« und an der Serie »Being Held«. Cécil Joyce Röski erzählt aus transradikaler, klassenbewusster und disabled Perspektive mit besonderem Blick auf Machtverhältnisse und Zärtlichkeit. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Hu, Chang-Sung

Taipeh, Taiwan

Hu, Chang-Sung, auch bekannt als Ou Tiong-siong, wurde 1973 geboren. Seit 2000 schreibt er auch auf Taiwanisch und hat sich als bedeutende Stimme der zeitgenössischen taiwanischen Literatur etabliert. Seine Veröffentlichungen – darunter zwei chinesische Romane, sechs chinesische Kurzgeschichtenbände und zwei taiwanische Lyrik-Bände – wurden mit dem Wu San-Lien Literary Award und dem Golden Tripod Award for Literary Books ausgezeichnet.

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Nownow

Taipeh, Taiwan

Nownow ist eine taiwanische Comic-Autorin. Sie studierte die bildenden Künste an der National Taiwan University of Arts und widmet sich in ihrer Arbeit dem historisch geprägten visuellen Erzählen, wobei sie traditionelle Pinseltechnik mit dem Manga-Stil verbindet. Ihre Veröffentlichungen »Guardienne Vol. 1 and 2« (Egmont, 2025, Ü: Monika Li) wurden bereits auf Ukrainisch, Arabisch, Japanisch, Thai und Deutsch übersetzt. 2020 erhielt sie beim 11. Golden Comic Award den Newcomer Preis.

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Wu Huaichen

Taipeh, Taiwan

Wu Huaichen ist taiwanischer Dichter und Gelehrter. Er promovierte in Philosophie und lehrt an der Fakultät für Geisteswissenschaften der Taipei National University of the Arts. Sein interdisziplinäres Schaffen bewegt sich im Spannungsfeld von vergleichender Philosophie, zeitgenössischer sinophoner Literatur und moderner poetischer Praxis. Inspiriert von seinen Erfahrungen als leidenschaftlicher Surfer und Bergsteiger setzt er sich in seinem literarischen Werk kritisch mit den kulturellen und ökologischen Dimensionen der taiwanischen Berg- und Meereslandschaften auseinander. Wu war bereits als Writer-in-Residence an der Nanyang Technological University und als Visiting Scholar an der University of Texas in Austin. Er tritt regelmäßig bei internationalen Poesiefestivals auf und trägt zum globalen Diskurs über moderne Poetik in der sinophonen Welt bei.

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September

Aliyeh Ataei

Paris, Iran

Aliyeh Ataei, 1981 geboren, wuchs an der Grenze Irans zu Afghanistan auf und studierte an der Teheraner Universität Drehbuchschreiben. »Im Land der Vergessenen« (Luchterhand, 2025, aus dem Persischen von Nuschin Maryam Mameghanian-Prenzlow) wurde mit dem renommierten Mehregan-e-Adab-Preis als »Bestes Buch des Jahres« ausgezeichnet. Seit 2023 lebt Aliyeh Ataei in Paris. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Maryia Badzei

Minsk, Belarus

Maryia Badzei, 1997 geboren, lebt als Dichterin und Sprachdozentin in Minsk, wo sie das Poesieprojekt ›Zramy‹ gegründet und die Onlinezeitschrift wir.by herausgegeben hat. Übersetzungen ihrer Gedichte sind u. a. auf lyrikline.org verfügbar. Mit freundlicher Unterstützung der S. Fischer Stiftung.

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Mariann Bühler

Basel, Schweiz

Mariann Bühler, geboren 1982 in der Zentralschweiz, hat an der Universität Basel und der Freien Universität Berlin Englische Literatur- und Sprachwissenschaft, Islamwissenschaft und Gender Studies studiert. Heute ist sie als Autorin, Literaturvermittlerin und Veranstalterin in verschiedenen Kontexten tätig. Ihr erster Roman »Verschiebung im Gestein« (Atlantis, 2024) war für den Schweizer Buchpreis 2024 nominiert. Mariann Bühler hat das Projekt Sofalesungen initiiert und geleitet und war u. a. für das Literaturhaus Zentralschweiz und das Literaturhaus Basel tätig. Sie ist Mitherausgeberin des Bandes »Reihenweise. Veranstalten in der Freien Literaturszene« (edition mosaik, 2022). Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Nincemon Fallé

Abidjan , Elfenbeinküste

Nincemon Fallé, 2001 geboren, lebt als Autor und Grafikdesigner in Abidjan (Elfenbeinküste). Für sein Debüt, den Coming-of-Age-Roman »Ces soleils ardents« (dt. »Diese glühenden Sonnen«, Gutkind, 2025, aus dem Französischen von Hanne Reinhardt) wurde er mehrfach ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Darja Keller

Zürich , Schweiz

Darja Keller, geboren 1994, studierte Literatur und Kulturanalyse und schreibt am liebsten über Begehren, Essen und Sentimentalität. Ihr Erzählband »Sihl City« erschien 2022 bei re:sonar; der Essay »Dieser Song killt mich jedes Mal« 2023 bei sukultur. Ihr wurde das Freiraumstipendium des Kantons Zürich sowie das Atelierstipendium des Aargauer Kuratoriums zugesprochen. Sie lebt in Zürich und schreibt für das Magazin annabelle.

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Tara Meister

Leipzig, Österreich

Tara Meister wurde 1997 geboren. Sie studiert Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Ihr Theaterdebüt »fast Land« wurde 2023 uraufgeführt. 2022 stand sie auf der Shortlist für den Wortmeldungen Förderpreis und wurde mit dem Erostepost Literaturpreis sowie dem Förderpreis für Literatur des Landes Kärnten ausgezeichnet. 2023 ist ihre Textsammlung »geschafft, Sonne« in der edition spoken script erschienen, 2024 ihr erster Roman »PROBEN« im Residenz Verlag. Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Sándor Pál-Kovács

Szentendre, Ungarn

Sándor Pál-Kovács, 1989 geboren, ist ein ungarischer Schriftsteller und Herausgeber. Für seinen jüngsten Lyrikband »Daloskönyv« (»Liederbuch«) erhielt er das Péter-Horváth-Stipendium, das mit einem Aufenthalt an der Akademie Schloss Solitude und im LCB verbunden ist. Mit freundlicher Unterstützung der Péter-Horváth-Stiftung.

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Craig Thompson

Portland, USA

Craig Thompson, 1975 geboren, wuchs in einer Kleinstadt in Wisconsin auf. Seine vielfach ausgezeichneten Graphic Novels liegen auch in deutscher Übersetzung vor, u. a. »Blankets. Ein grafischer Roman« (2004) und zuletzt »Ginsengwurzeln« (Reprodukt, 2024, Ü: Matthias Wieland und Heike Drescher). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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August

Rumena Bužarovska

Skopje, Nordmazedonien

Rumena Bužarovska, 1981 geboren, ist Schriftstellerin, Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin. Ihr Erzählungsband »Mein Mann« (Suhrkamp, 2021, aus dem Mazedonischen von Benjamin Langer) wurde in viele Sprachen übersetzt, 2024 folgte der Roman »Tony«. Sie lehrt amerikanische Literatur an der Staatsuniversität Skopje und setzt sich für eine offene, diverse Gesellschaft in Nordmazedonien ein. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Olivier Garofalo

Hamburg, Luxemburg

Olivier Garofalo, 1985 in Luxemburg geboren, arbeitete als Dramaturg und Dramatiker. Neben Übersetzungen ins Englische wurden Stücke von ihm ins Polnische und Rumänische übersetzt. 2024 wurde er für den Retzhofer Dramapreis in der Kategorie ›Junges Publikum‹ nominiert. Seit 2024 arbeitet er als freier Autor. Olivier Garofalo wird vom Verlag Felix Bloch Erben Berlin vertreten. Er ist im Vorstand vom Verband der Theaterautor∙innen sowie u. a. Mitglied bei ALL Schrëftsteller*innen. Olivier Garofalo erhielt das Aufenthaltsstipendium des Arts Council Luxemburg.

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Zuzana Husarová

Bratislava , Slowakei

Zuzana Husárová ist Autorin experimenteller transmedialer Literatur; sie widmet sich praktisch wie theoretisch der Klangpoesie sowie der poetischen und multimedialen Performance. Der zweisprachige Band »Hyper« ist 2021 mit Martina Lisas deutschen Übersetzungen aus dem Slowakischen bei hochroth Leipzig erschienen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Pavel Kolmačka

Chrudichromy, Tschechien

Pavel Komačka, 1962 geboren, hatte schon viele Berufe ausgeübt, als er sich in den 90er Jahren als Schriftsteller und Landwirt in ein mährisches Dorf zurückzog. Seine Gedichte sind in viele Sprachen übersetzt; sein Roman »Canto ostinato« wurde 2023 als literarisches Ereignis gefeiert. Gefördert von der Mährischen Bibliothek in Brno im Rahmen des Projektes ›Czechia – der Gastlandauftritt Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026‹.

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Markéta Pilátová

Prag, Tschechien

Markéta Pilátová, 1973 geboren, ist eine tschechische Schriftstellerin, Journalistin und Übersetzerin, Autorin von Romanen, Kinder- und Jugendbüchern und von Lyrik. In deutscher Übersetzung erschienen zuletzt der Roman »Die dunkle Seite« (Wieser) und das Kinderbuch »Die Matronenmatrone«, beide übersetzt von Mirko Kraetsch. Ihr LCB-Aufenthalt wird gefördert von der Mährischen Bibliothek in Brno im Rahmen des Projektes ›Czechia – der Gastlandauftritt Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026‹.

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Iwona Nowacka

Szczeczin, Polen

Iwona Nowacka, 1980 geboren, ist Übersetzerin, Autorin und Kuratorin von Theaterprojekten. Sie arbeitet mit polnischen und deutschen Theatern zusammen und hat Texte u. a. von Rainer Werner Fassbinder, Sibylle Berg, Falk Richter, Bonn Park, Milo Rau, Ferdinand von Schirach, Katja Brunner und Svenja Viola Bungarten in Polnische übersetzt. Sie ist Teil des performativen Duos Turkowski & Nowacka.

2017 und 2018 erhielt Iwona Nowacka ein »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.
2025 ist sie im Rahmen des Netzwerks Oder-Partnerschaft zu Gast im LCB.

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Juli

Simoné Goldschmidt-Lechner

Hamburg, Deutschland

Simoné Goldschmidt-Lechner schreibt, übersetzt, interessiert sich für (queere) Fandoms online, Horror aus postmigrantischer Perspektive, Sprache in Videospielen und sprachlich Experimentelles. Gibt das Literaturmagazin process*in mit heraus. 2022 erschien der Debütroman »Messer, Zungen«, 2024 das zweisprachige Buch »Ich kann dich noch sehen (an diesen Tagen)«, das mit dem Preis für das Buch des Jahres der Hamburger Literaturpreise ausgezeichnet wurde. Im Februar 2025 folgte »Nerd Girl Magic«, ein populäres Sachbuch über Fandom aus marginalisierter Perspektive im Verbrecher Verlag. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Teodora Karamelska

Sofia, Bulgarien

Teodora Karamelska, 1975 geboren, ist Professorin für Soziologie und Übersetzerin deutschsprachiger Literatur, u. a. von Sigmund Freud, Hugo von Hofmannsthal, Georg Simmel, Hans-Georg Gadamer und Thomas Bernhard. Im LCB wird sie an der bulgarischen Übertragung der »Gesellschaft der Singularitäten« von Andreas Reckwitz arbeiten. Sie erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Lusine Kharatyan

Yerewan, Armenien

Lusine Kharatyan ist eine armenische Schriftstellerin und Kulturanthropologin. In ihrem literarischen Schreiben, zuletzt im Roman »Սիրիավեպ« / »A Syrian Affair«, arbeitet sie mit dokumentarischem Material aus ihren Feldforschungen und Reisen. Für dieses Werk wurde sie 2023 mit dem EU-Literaturpreis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Barbara De Munnynck

Bonheiden, Belgien

Barbara De Munnynck ist Autorin von »A Small World History in 100 Big Dates« (Pelckmanns, 2024), eine Kurzgeschichtensammlung, die jungen Leser·innen im Alter von 10 bis 14 einen unterhaltsamen Überblick über 5500 Jahre der Menschheitsgeschichte verschafft. De Munnynck ist eine erfahrene Journalistin und war Redakteurin bei der ELLE Belgien. Sie schreibt Prosa, Lyrik und Essays und ist Teil des Literaturkollektivs ›This Is How We Read‹. Im LCB wird sie an ihrem ersten Roman arbeiten. Das Residenzstipendium für die flämische Autorin wurde durch PassaPorta (Brüssel) ermöglicht.

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Greta Maria Pichler

Wien, Österreich

Greta Maria Pichler, geboren 1996 in Bozen (IT), studierte Philosophie an der Universität Wien und Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien. Sie war Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift JENNY und ist derzeit Mitglied des Teams von ZeLT. 2022 war sie Jurypreisträgerin des 30. Open Mike vom Haus für Poesie. Im November 2024 erschien ihr Debüt »Salzwasser« bei Rohstoff, Matthes & Seitz Berlin. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Roya Soraya

Wuppertal, Deutschland

Roya Soraya, 1996 in Hannover geboren, studierte Kommunikationsdesign an der Folkwang Universität der Künste Essen und arbeitet als Illustratorin und Comic-Autorin. Mit ihrem Debüt, der Graphic Novel »Faust« (Zwerchfell Verlag, 2022), erzählt sie Goethes Klassiker aus moderner und queerfeministischer Sicht neu. Aktuell arbeitet sie an einer autobiografischen Graphic Novel über die Reise zu ihren Wurzeln in den Iran. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Madeleine Stratford

Ottawa, Kanada

Madeleine Stratford ist eine kanadische Dichterin, literarische Übersetzerin und Professorin an der Université du Québec en Outaouais. Sie hat Kinder- und Jugendbücher aus dem Deutschen ins Englische übersetzt; im LCB wird sie an der Übertragung von Cara-Julie Kathers »Autotheoretischen Essays über Stalking« arbeiten.

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Mascha Unterlehberg

Leipzig, Deutschland

Mascha Unterlehberg geboren in Mülheim an der Ruhr, hat Literaturwissenschaften und Kunstgeschichte in Freiburg und Paris studiert sowie am Deutschen und am Schweizerischen Literaturinstitut. Sie hat an Theatern in Deutschland und der Schweiz gearbeitet, war Finalistin des 27. open mike und nahm 2023 am Literaturkurs in Klagenfurt teil. Ihr Debütroman »Wenn wir lächeln« erschien im Februar 2025 bei DuMont. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Saskia Winkelmann

Bern, Schweiz

Saskia Winkelmann, geboren 1990 in Thun, ist freischaffende Autorin und Theaterschaffende. Sie studierte an der Hochschule der Künste Bern und an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Ihr Debütroman »Höhenangst«, der beim Verlag Die Brotsuppe erschien, wurde mit dem Berner Literaturpreis 2023 ausgezeichnet. Saskia Winkelmann lebt in Bern. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Juni

Irena Dousková

Prag, Tschechien

Irena Dousková lebt als Schriftstellerin und Publizistin in Prag. In Mirko Kraetschs deutscher Übersetzung erschienen zuletzt die Erzählungsbände »Die weißen Elefanten« und »Was unterscheidet diese Nacht?« im Balaena Verlag. Ihr LCB-Aufenthalt wird gefördert von der Mährischen Bibliothek in Brno im Rahmen des Projektes ›Czechia – der Gastlandauftritt Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026‹.

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Rery Maldonado Galarza

La Paz, Bolivien

Rery Maldonado Galarza (Tarija, 1976) ist eine unabhängige Autorin und Übersetzerin mit Sitz in La Paz, Bolivien. Sie war Chefredakteurin der Zeitschrift AméricaEconomía für Bolivien und Paraguay, Co-Direktorin von Los Superdemokraticos, einem Pilotprojekt für intellektuellen Fairtrade zwischen Deutschland und Lateinamerika, und Mitinhaberin der Buchhandlung La Rayuela. Auf Deutsch erschienen der mit Nikola Richter herausgegebene Band »Los Superdemokraticos« (Verbrecher Verlag, 2011) sowie der Lyrikband »Chaosforschung« (Ü: Michael Ebmeyer, hochroth Heidelberg, 2020). Sie erhielt ein Stipendium des TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Charlotte Gneuß

Leipzig, Deutschland

Charlotte Gneuß wurde 1992 in Ludwigsburg geboren, nachdem ihre Eltern die DDR verlassen hatten. Sie ist Herausgeberin der Anthologien »Glückwunsch – 15 Erzählungen über Abtreibung« (Hanser Berlin, 2023) und »Diktatur und Utopie – wie erzählen wir die DDR?« (S. Fischer). Ihr Debütroman »Gittersee« war für den Deutschen Buchpreis 2023 nominiert, wurde mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung, dem »aspekte«-Literaturpreis und dem Nicolas-Born-Debütpreis ausgezeichnet und vielfach übersetzt. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Géza Horváth

Budapest, Ungarn

Géza Horváth, 1956 geboren, ist Übersetzer, Lektor und Hochschullehrer. Ins Ungarische übersetzte er u. a. Werke von Friedrich Nietzsche, Thomas Mann und Rüdiger Safranski. Im LCB wird er sich mit Erzählungen von Georg Klein beschäftigen. Er erhielt ein ›Schritte‹-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Gulnoz Nabieva

Korea, Seoul

Gulnoz Nabieva, geb. 1981 in Samarkand, studierte Germanistik und Englisch an der Samarkander Hochschule für Fremdsprachen und an der Nationalen Mirzo Ulugbek-Universität Usbekistans. Sie übersetzte bisher eine Reihe von Kurzgeschichten von Rafik Schami, Matthias Nawrat, Saša Stanišić, Shida Bazyar, Jo Lendle und Romane von Ilija Trojanow, William Golding und Gianna Molinari ins Usbekische. Zudem übersetzte sie Lyrik von Paul Celan, Jan Wagner, Anja Kampmann, Rike Scheffler, Monika Rink und Marcel Beyer. Zurzeit lebt sie in Seoul/Südkorea. Sie erhielt ein Stipendium des TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Beatrice Occhini

Catanzaro, talien

Beatrice Occhini (1988, Catanzaro – Italien) ist Literaturwissenschaftlerin, Dozentin und Übersetzerin. Als Postdoktorandin ist sie an der Universität Salerno tätig. Seit 2018 ist sie Mitglied des Übersetzerkollektivs wandering translators (wt), das derzeit an der ersten italienischen Übersetzung des Lyrikbands »nachts leuchten die schiffe« von Nico Bleutge (C.H.Beck, 2017) arbeitet. 2025 erschien ihre erste wissenschaftliche Monografie, »Der Adelbert-von-Chamisso-Preis zwischen Inklusion und Exklusion« (Narr Francke Attempto). Sie erhielt ein Stipendium des TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Alena Sabuchová

Bratislava, Slowakei

Alena Sabuchová, 1989 geboren, debütierte mit dem Erzählungsband »Zadné izby« / »Hinterzimmer«. Sehr bekannt wurde sie in der Slowakei mit dem mehrfach ausgezeichneten Prosawerk »Šeptuchy« / »Flüsterinnen«, das in deutscher Übersetzung für 2026 angekündigt ist. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Subroto Saha

Kolkata, Indien

Subroto Saha ist Autor und Übersetzer, insbesondere von deutscher Literatur ins Bengalische. Als Lyrikübersetzer übersetzte er Hans Magnus Enzensberger und Erich Fried sowie eine Auswahl der Gedichte und Briefe von Paul Celan. Subroto Saha nahm an Projekten wie Social Translating (Thomas Melle), Poets Translating Poets (Jan Wagner) und Theaterübersetzung (Ronald Schimmelpfennig) teil. In Kolkata leitete er die erste TOLEDO-Übersetzerexpedition im Rahmen des Programms ›Cities of Translators‹ des Deutschen Übersetzerfonds. Momentan bereitet er Übersetzungen für eine Gedichtsanthologie von Paul Celan und für eine Auswahl der Gedichte von Durs Grünbein vor. Er erhielt ein Stipendium des TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Giulia Vetri

Brüssel, Belgien

Giulia Vetri, geboren 1989, ist Illustratorin, Schriftstellerin und Designerin. Sie studierte Industriedesign an der IUAB in Venedig und Illustration an der ISIA in Urbino. 2016 zog sie nach Brüssel, wo sie heute noch lebt und arbeitet. Sie veröffentlichte mehrere Bücher bei französischen und internationalen Verlagen: Ihr erstes Buch »Antarctica. Expéditions en terre inconnue« (La Martinière Jeunesse, 2018) gewann 2021 den EMYS-Sachbuchpreis. Sie ist außerdem Teil des Übersetzer·innenkollektivs ›Cuistax‹, das ein Fanzine für Kinder herausgibt. In Zusammenarbeit mit der Vertretung Wallonie-Bruxelles in Berlin.

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