Hausgäste

Junge deutschsprachige Autor·innen
Von Marcel Beyer, Daniel Kehlmann und Anne Weber bis zu Melinda Nadj Abonji, Dorothee Elmiger und Anja Kampmann – viele Autor·innen sind uns durch ihre Zeit als Stipendiat·innen im LCB, am Anfang ihres schriftstellerischen Werdegangs, auf besondere Weise verbunden. Gefördert wird das Einladungsprogramm für junge deutschsprachige Literatur durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, die Stiftung Pro Helvetia, die Sektion Kunst des österreichischen Bundeskanzlertamts und die Kulturstiftung Liechtenstein.

Gäste aus aller Welt
Stetig ausgeweitet wurde der Fokus unserer internationalen Residenzprogramme. Etwa 50 Autor·innen und Übersetzer·innen aus aller Welt beherbergen wir jedes Jahr, in der Regel für vier Wochen. Unsere Gäste schätzen die Arbeit in konzentrierter Atmosphäre, nehmen an Veranstaltungen teil, werden Teil der LCB-Community und knüpfen Kontakte zu den literarischen Akteur·innen der Stadt. Ermöglicht werden die Einladungen durch Partner wie das Auswärtige Amt, die S. Fischer Stiftung, das Goethe-Institut, das TOLEDO-Programm oder die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

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Aktuelle Gäste im LCB

Elise Schmit

Luxemburg, Luxemburg

Elise Schmit, Jahrgang 1982, schreibt Prosa und Literaturkritiken. Seit 2016 ist sie außerdem Mitherausgeberin von »Les Cahiers luxembourgeois«, der ältesten Literaturzeitschrift Luxemburgs. 2019 erhält sie den Prix Servais für ihren Erzählband »Stürze aus unterschiedlichen Fallhöhen« (Hydre Éditions, 2018). Ihr Stipendium wird gefördert vom Fonds Culturel National, Luxemburg.

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Tabea Steiner

Zürich, Schweiz

Tabea Steiner, geboren 1981, ist in der Nähe des Bodensees aufgewachsen und hat Germanistik und Geschichte studiert. Sie initiierte das Thuner Literaturfestival, ist Mitorganisatorin des Berner Lesefestes »Aprillen« und Mitglied der Autorinnengruppe »RAUF«. 2011 nahm sie an der Autor·innenwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin teil; 2019 erschien ihr erster Roman »Balg« (edition bücherlese), der auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises steht. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Yavuz Ekinci

Batman, Türkei

Yavuz Ekinci, 1979 in der Provinz Batman im kurdischen Südosten der Türkei geboren, studierte Erziehungswissenschaft in Diyarbakir. Seit 2001 arbeitet er als Lehrer und gibt eine Reihe mit kurdischer Exilliteratur heraus. In seinen Romanen und Gedichten beschäftigt er sich unter anderem mit dem Leben der Kurden in der Türkei. Für seine schriftstellerische Arbeit wurde er vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erschien »Der Tag, an dem ein Mann vom Berg Amar kam« (Kunstmann, 2017, Ü: Oliver Kontny). Im Oktober 2019 erscheint sein zweiter Roman (»Die Tränen des Propheten«, Kunstmann, Ü: Oliver Kontny) auf Deutsch. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Ulrike Feibig

Leipzig, Deutschland

Ulrike Feibig, geboren 1984, studierte Kunstpädagogik an der Universität Leipzig und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Seit einigen Jahren führt sie Projekte in den Bereichen Literatur, Bildende Kunst und Tanz durch. Zusammen mit Angelika Waniek und Martina Hefter ist sie Teil des Performance Kollektivs Pik7. Sie veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien. 2016 erschien ihr Debütband »perlicke perlacke, mein Herz schlägt« im poetenladen Verlag. Sie erhält das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Julia von Lucadou

Heidelberg, Deutschland

Julia von Lucadou ist Filmwissenschaftlerin und arbeitete als Regieassistentin sowie als Redakteurin beim Fernsehen. 2018 erschien ihr erster Roman »Die Hochhauspringerin« (Hanser), für den die Autorin den Schweizer Literaturpreis bekam. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Francesca Melandri

Rom, Italien

Francesca Melandri, geboren in Rom, hat sich in Italien zunächst als Autorin von Drehbüchern für Kino- und Fernsehfilme einen Namen gemacht. Mit ihrem ersten Roman »Eva schläft« (Blessing, 2011) wurde sie auch einem breiten deutschsprachigen Lesepublikum bekannt. Ihr zweiter Roman »Über Meereshöhe« (2012) wurde von der italienischen Kritik als Meisterwerk gefeiert. 2018 erschien bei Wagenbach ihr drittes Buch »Alle, außer mir«, übersetzt von Esther Hansen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Martina Fernández Polcuch

Buenos Aires, Argentinien

Martina Fernández Polcuch, 1970 geboren, ist Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin deutschsprachiger Literatur ins Spanische, u. a. von Sigmund Freud, Jürgen Osterhammel, Lukas Bärfuss und Marius von Meyenburg. Derzeit arbeitet sie an der Übersetzung des Benjamin-Adorno-Briefwechsels ins Spanische, wofür sie eine Förderung aus dem TOLEDO-Mobilitätsfonds des Deutschen Übersetzerfonds und der Robert Bosch Stiftung erhielt.

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Annie Rutherford

Edinburgh, Schottland

Annie Rutherford, geboren 1989, arbeitet für Stanza, Schottlands internationales Lyrikfestival, und als Übersetzerin. 2018 erschien »Hydra‘s Heads«, eine Sammlung ihrer Nora Gomringer- Übersetzungen. In Zusammenarbeit mit dem European Residency Programme des Cove Park Residency Centres in Schottland.

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Nivin Sobh

Kairo, Ägypten

Nivin Sobh, 1977 geboren, lebt als Germanistikdozentin und Übersetzerin in Kairo. Sie übersetzte Heinrich Böll ins Arabische; für die Arbeit an einem Roman von Iris Hanika erhielt sie eine Förderung aus dem TOLEDO-Mobilitätsfonds des Deutschen Übersetzerfonds und der Robert Bosch Stiftung.

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Özlem Özgül Dündar

Leipzig, Deutschland

Özlem Özgül Dündar, geboren 1983 in Solingen, studierte Literatur und Philosophie in Wuppertal und ist Studentin am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie schreibt Lyrik, Prosa und Theaterstücke. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Donat Blum

Kilchberg, Deutschland

Donat Blum, geboren 1986 in Schaffhausen, hat am Schweizerischen und Deutschen Literaturinstitut studiert. Im August 2018 ist sein Debütroman »OPOE« bei Ullstein fünf erschienen, mit dem er u .a. ans European First Novel Festival nach Budapest eingeladen wurde. Er ist Initiator und Mit-Herausgeber der ersten und einzigen queeren Literaturzeitschrift im deutschsprachigen Raum »Glitter – die Gala der Literaturzeitschriften«. Durch das Veranstalten verschiedener öffentlicher Textwerkstätten möchte er den literarischen Diskurs vertiefen und befördern. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Zukünftige Gäste

2019

Oktober

Marcello Quintanilha

Barcelona, Brasilien

Marcello Quintanilha zählt momentan zu den anerkanntesten Autoren der brasilianischen Comicszene. 1971 in Niterói, Rio de Janeiro geboren, seit Jahren in Barcelona lebend, zeichnete und illustrierte er für Magazine und Zeitungen in Brasilien, Frankreich, Spanien und den USA. Im französischen Sprachraum ist er als Zeichner der Serie »Sept balles pour Oxford« (Text: Jorge Zentner und Montecarlo; Editions du Lombard) bekannt geworden. »Tungstênio« (avant Verlag, 2017, Ü: Lea Hübner) wurde beim Comicfestival Angoulême 2016 als bester Krimi und beim Rudolph Dirks Award 2017 in den Kategorien »Süd und Mittelamerika – Szenario und Zeichnungen« ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Kadhem Khanjar

Bagdad, Irak

Kadhem Khanjar ist Lyriker und Performer und wurde 1990 in der Nähe von Babylon geboren. Seine Gedichtbände »Picknick mit Sprengstoffgürtel« und »Wir kämpfen zum Vergnügen«
erscheinen im Herbst 2019 unter dem Titel »Dieses Land gehört euch« in Sandra Hetzls Übersetzung im mikrotext Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Lorenz Just

Hannover, Deutschland

Lorenz Just studierte Islamwissenschaften und in Leipzig am Deutschen Literaturinstitut. Seitdem veröffentlichte er die Biographie »Mohammed – das unbekannte Leben des Propheten« im Gabriel-Verlag (2015) und die Erzählungen »Der böse Mensch« im DuMont-Buchverlag (2017). Derzeit schreibt er an seinem Roman »Die neuen Häuser«, der voraussichtlich im Herbst 2020 bei DuMont erscheinen wird. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Mohammad Hemati

Teheran, Iran

Mohammad Hemati, geboren 1979, ist literarischer Übersetzer und überträgt u. a. die Romane von Eugen Ruge, Joseph Roth, Hans Fallada und Michael Kumpfmüller ins Persische. Im LCB
arbeitet er an seinem aktuellen Projekt, der Übersetzung von »Gehen, Ging, Gegangen« von Jenny Erpenbeck. Sein Aufenthalt wird gefördert durch den TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Deborah Emmanuel

Singapur, Singapur

Deborah Emmanuel, 1988 geboren, ist als Lyrikerin, Performerin und Musikerin in Singapur und auf internationalen Festivals hervorgetreten. Zwei Gedichtbände liegen vor: »When I Giggle In My Sleep« (2015) und »Genesis Visual Poetry Collection« (2018), dazu der Prosaband »Rebel Rites« (2016). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Juan S. Guse

Hannover, Deutschland

Juan S. Guse, geboren 1989, debütierte 2015 mit seinem Roman »Lärm und Wälder« (S. Fischer Verlag). Sein zweiter Roman »Miami Punk« erschien 2019. Für seine Arbeit wurde er u. a. mit dem Fellowship der Villa Aurora und dem Literaturpreis Hannover ausgezeichnet. Derzeit promoviert er im Bereich der Arbeits- und Organisationssoziologie. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Rückblick

2019

August

Željka Gorički

Zagreb, Kroatien

Željka Gorički, 1982 geboren, übersetzt deutsche und englischsprachige Literatur ins Kroatische, u. a. Lukas Bärfuss, Robert Seethaler und Nataša Dragnić. Sie erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Márton Simon

Budapest, Ungarn

Márton Simon, 1984 geboren, ist als Lyriker, Slam Poet und Übersetzer aus dem Englischen und Japanischen hervorgetreten. Drei Lyrikbände hat er in Ungarn publiziert, dazu zwei experimentelle Spoken-Word-Alben. 2018 wurde er mit dem Péter-Horváth-Preis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Tereza Semotamová

Prag, Tschechien

Tereza Semotamová, 1983 geboren, ist Autorin, Publizistin und Übersetzerin. Ihr Roman »Im Schrank« erschien in diesem Jahr in Martina Lisas deutscher Übersetzung im Verlag Voland & Quist. Ins Tschechische hat sie zeitgenössische deutschsprachige Autor·innen wie Lukas Bärfuss, Sibylle Berg, Judith Hermann, Sudabeh Mohafez und Marion Poschmann übersetzt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Sanja Karanović

Novi Sad, Serbien

Sanja Karanović, 1973 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Serbische, u. a. Werke von Georg Trakl, Thomas Bernhard, Elfriede Jelinek und Gerhard Falkner. Sie erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Ivona Brdjanovic

Zürich, Schweiz

Ivona Brdjanovic, geboren in Bosnien und Herzegowina, lebt seit 1991 in Zürich. Sie studierte Umweltingenieurwesen in Zürich und am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Sie publizierte Texte in Zeitungen und Literaturzeitschriften, ist Mitveranstalterin der Lesereihe »Teppich« am Literaturhaus Zürich und Mitherausgeberin der ersten und einzigen queeren Literaturzeitschrift »Glitter«. Ihr Stück »JEMANDLAND« wurde diese Spielzeit (2018/2019) am Konzert Theater Bern uraufgeführt. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium der Stiftung Pro Helvetia.

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Tabea Steiner

Zürich, Schweiz

Tabea Steiner, geboren 1981, ist in der Nähe des Bodensees aufgewachsen und hat Germanistik und Geschichte studiert. Sie initiierte das Thuner Literaturfestival, ist Mitorganisatorin des Berner Lesefestes »Aprillen« und Mitglied der Autorinnengruppe »RAUF«. 2011 nahm sie an der Autor·innenwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin teil; 2019 erschien ihr erster Roman »Balg« (edition bücherlese), der auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises steht. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Juli

Elise Schmit

Luxemburg, Luxemburg

Elise Schmit, Jahrgang 1982, schreibt Prosa und Literaturkritiken. Seit 2016 ist sie außerdem Mitherausgeberin von »Les Cahiers luxembourgeois«, der ältesten Literaturzeitschrift Luxemburgs. 2019 erhält sie den Prix Servais für ihren Erzählband »Stürze aus unterschiedlichen Fallhöhen« (Hydre Éditions, 2018). Ihr Stipendium wird gefördert vom Fonds Culturel National, Luxemburg.

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Julia Weber

Zürich, Schweiz

Julia Weber, geboren 1983, studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Sie gründete 2012 den »Literaturdienst« und ist Mitbegründerin der Kunstaktionsgruppe »Literatur für das, was passiert«. Im Februar 2017 erschien ihr Roman »Immer ist alles schön« im Limmat Verlag. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Rasha Khayat

Hamburg, Deutschland

Rasha Khayat, geboren 1978 in Dortmund, lebt, schreibt und übersetzt in Hamburg. Ihr Debütroman »Weil wir längst woanders sind« erschien 2016 im DuMont Verlag. Zurzeit arbeitet sie an ihrem zweiten Roman. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Gianna Molinari

Basel, Schweiz

Gianna Molinari, geboren 1988 in Basel, studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Sie ist Mitbegründerin der Kunstaktionsgruppe »Literatur für das, was passiert«. Bei den »Tagen der deutschen Literatur« 2017 in Klagenfurt wurde sie für einen Auszug aus ihrem Debüt »Hier ist noch alles möglich« (Aufbau Verlag) mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet, 2018 erhielt sie den Robert- Walser-Preis. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Neşe Yaşin

Nikosia, Zypern

Neşe Yaşin wurde 1959 in Peristerona, Zypern geboren. Sie ist eine der bedeutendsten Lyrikerinnen und Friedensaktivistinnen Zyperns. Ihre Texte wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Yaşin unterrichtet Türkische Sprache und Literatur an der University of Cyprus im Süden und schreibt regelmäßig für die Zeitung Yeniduzen im Norden des Landes. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Mili Đukic

Mostar, Bosnien und Herzegowina

Mili Đukić wurde 1987 in Mostar geboren. Lesen und Schreiben hat er in der Türkei gelernt, wohin seine Familie vor den Balkankriegen geflüchtet war. Er studierte in Sarajevo und arbeitete als Journalist, Kellner, Taxifahrer, Bauarbeiter und DJ. Sein erster Gedichtband »Überfahrene Igel« wurde 2018 mit dem Preis des Belgrader Poesie- und Buchfestivals ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Sinéad Morrissey

Newcastle, England

Sinéad Morrissey, 1972 geboren, ist eine nordirische Lyrikerin. In Belfast aufgewachsen, studierte sie am Trinity College in Dublin, lebte in Japan und Neuseeland und wohnt zurzeit in Newcastle, wo sie Kreatives Schreiben unterrichtet. Bisher hat sie sechs Gedichtbände veröffentlicht und 2014 für »Parallax« den T. S. Eliot Prize erhalten. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Juni

Nhã Thuyên

Hanoi, Vietnam

Nhã Thuyên, geboren 1985, ist eine vietnamesische Schriftstellerin und Dichterin. In englischer Übersetzung erschienen von ihr zuletzt »un\ \martyred: [self-]vanishing presences in Vietnamese poetry« (Roofbook, 2019) in den USA und »moon fevers« (Tilted Axis Press, 2019) in Großbritannien. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Pascal Richmann

Leipzig, Deutschland

Pascal Richmann, 1987 geboren, schreibt Theatertexte, Essays, Erzählungen und ist Mitglied der »Akademie für Letalität und Lösungen«. Sein Debüt »Über Deutschland, über alles« erschien 2017 im Hanser Verlag. Seine Radioessays »Man vermisst diesen Planeten« und »Es gibt kein Land mehr« wurden im SWR ausgestrahlt. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Rati Amoglobeli

Tbilisi, Georgien

Rati Amaglobeli, 1977 geboren, hat sich als Lyriker, Live-Performer und Übersetzer (u. a. Rilke, Nietzsche, Zwetajewa und Brodsky) in Georgien einen Namen gemacht. Eine Auswahl seiner Gedichte in deutscher Übersetzung (Ü: Irene Widmer und Nana Tchigladze) erschien unter dem Titel »Kains Ernte oder: Tod der Logik« 2018 im Dağyeli Verlag. Von 2011 bis 2018 war er Vorsitzender des Georgischen PEN-Clubs. Mit freundlicher Unterstützung des Georgian National Book Centre.

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Irma Tavelidse

Tbilisi, Georgien

Irma Tavelidse, 1973 geboren, ist Prosaautorin und Übersetzerin aus dem Englischen und Französischen (u. a. Coetzee und Houellebecq). Eine Auswahl ihrer Erzählungen erschien 2018 unter dem Titel »Die Erfindung des Ostens« (Ü: Iunona Guruli) in deutscher Übersetzung in der Edition Fototapeta. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Irene Diwiak

Wien, Österreich

Irene Diwiak, geboren 1991 in Graz, aufgewachsen in Deutschlandsberg, studierte Judaistik, Slawistik und Komparatistik in Wien. Sie erhielt zahlreiche Literaturpreise. Ihr Debütroman »Liebwies« erschien 2017 bei Deuticke, die Taschenbuchausgabe in diesem Jahr bei Diogenes. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Mai

Galal Alahmadi

Düren, Jemen

Der 1987 in Saudi-Arabien geborene Jemenit Galal Alahmadi ist 2019 Preisträger des Stipendiums »Torschreiber am Pariser Platz« der Allianz Kulturstiftung und der Stiftung Brandenburger Tor. Der Schriftsteller wird im Rahmen des Stipendiums zwei Monate im LCB verbringen. Galal Alahmadi arbeitete als Journalist und Redakteur für verschiedene arabische Zeitungen und Magazine; heute ist er vor allem als Schriftsteller tätig.

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Ihar Krebs

Minsk, Belarus

Ihar Krebs, geb. 1969, ist Redakteur der Zeitschrift prajdzisvet.org und übersetzt deutsche und englische Literatur ins Belarussische, u. a. Wilhelm Hauff, Heinrich Heine und Georg Heym. Er erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Jan Němec

Brno, Tschechien

Jan Němec, geboren 1981, lebt als Schriftsteller und Redakteur in Brno. Sein Roman »Die Geschichte des Lichts« (Ü: Martin Mutschler, Osburg Verlag 2019) war in Tschechien Buch des Jahres 2014 und wurde mit dem Literaturpreis der Europäischen Union ausgezeichnet. In Zusammenarbeit mit CzechLit / Mährische Bibliothek, mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Gabriela Cabezón Cámara

Buenos Aires, Argentinien

Gabriela Cabezón Cámara, 1968 geboren, wurde mit einer Romantrilogie, einer Graphic Novel und zuletzt mit dem Roman »Las aventuras de la China Iron« (2017) bekannt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Franziska Füchsl 

Wien/Kiel, Deutschland

Franziska Füchsl hat in Wien und Kiel Sprache und Gestalt studiert. Ihre »rätsel in großer schrift« erschienen 2018 bei edition mosaik. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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April

Laura Uribe

Mexiko-Stadt, Mexiko

Laura Uribe, geboren 1984, ist eine mexikanische Performance-Künstlerin. Ihre Arbeit lässt sich durch die Auseinandersetzung mit der experimentellen zeitgenössischen Szene und der Entwicklung transdisziplinärer Laboratorien charakterisieren und ist von einer politischen Dimension sowie einem dokumentarischen Ansatz gekennzeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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Novuyo Rosa Tshuma

 Houston, Nord-Amerika

Novuyo Rosa Tshuma, geboren 1988 in Simbabwe, ist Schriftstellerin. Für ihre Arbeit wurde sie u. a. 2017 mit dem renommierten »Bellagio Center Literary Arts Residency Award« der Rockefeller Foundation ausgezeichnet. Novuyo ist Mitglied des Editorial Advisory Board
und Fiction-Editorin bei »The Bare Life Review«, einer Zeitschrift für Flüchtlings- und Einwanderungsliteratur mit Sitz in San Francisco. Während ihres Aufenthalts in Berlin wird sie Gast des »African Book Festival Berlin 2019 – Transitioning from Migration« (4. – 7. April) sein. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Monageng Motshabi

Johannesburg, Südafrika

Monageng Motshabi ist Dramatiker, Theaterregisseur, Verleger und Lehrender. Derzeit arbeitet er als Dozent mit dem Market Theatre Laboratory und der Wits University zusammen und beschäftigt sich vor allem mit der Reimagination der Rolle des Theaters in der Gesellschaft. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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Yildiz Çakar

Berlin, Deutschland

Yildiz Çakar, geboren 1978, ist Dichterin und Schriftstellerin. Neben ihrer Tätigkeit als Korrespondentin und Redakteurin für kurdische Zeitungen sind ihre Gedichte in zwei Bänden erschienen (»Friedhof der Sterne« 2004, und »Die Tür« 2012), in denen sie Motive des Todes, des Nichts und Exilerfahrungen verarbeitet. Außerdem hat sie eine Enzyklopädie, mehrere Romane und eine Kurzgeschichtensammlung veröffentlicht und ist Gründungsmitglied des Kurdischen Schriftstellerverbands. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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Sibylla Vričić Hausmann

Leipzig, Deutschland

Sibylla Vričić Hausmann, geboren 1979, schreibt Lyrik, Essays und Prosa. Sie hat in zahlreichen Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht (z. B. »Edit«, »spritz«, »Lichtungen«) und debütierte 2018 mit dem Gedichtband »3 FALTER« (poetenladen), für den sie u. a. den Orphil-Debütpreis bekam. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Dalia Taha

Ramallah, Westjordanland

Dalia Taha, geboren 1986 in Berlin, wuchs in Ramallah (Westbank) auf und ist Dichterin, Dramatikerin und Schriftstellerin. Sie war langjähriges Redaktionsmitglied der Zeitschrift »Yaraat« und hat Gedichte und Artikel veröffentlicht, die sich vor allem mit Raumkonzeptionen unter kolonialen Bedingungen auseinandersetzen. Ihr erster Roman, »’Arrafu l-Sawad« (dt.: Die Wahrsager des Schwarzen) erschien 2007. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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Lisa Kreißler

Pohle, Deutschland

Lisa Kreißler, geboren 1983 in Bückeburg, studierte Theaterwissenschaften, spielte Theater und arbeitete als Journalistin in Stockholm und Berlin, ehe sie nach Leipzig ging um sich aufs Schreiben zu konzentrieren. 2014 erschien ihr Debütroman »Blitzbirke« (mairisch), 2018 »Das vergessene Fest« (Hanser Berlin). Gemeinsam mit ihrem Freund, dem Maler Patrick Eicke, lädt sie regelmäßig zu Veranstaltungen in den Kunstraum »Die Küche« auf ihren Hof in Pohle ein. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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März

Tong Wei-Ger

Taipeh, Taiwan

Der Theaterwissenschaftler Tong Wei-Ger wurde 1977 geboren. Heute arbeitet er als Dozent in der Theaterfakultät in Taipeh; er hat Romane, Kurzgeschichten, literarische Essays sowie Theaterstücke veröffentlicht. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Pin Yao Lee

Taipeh, Taiwan

Pin Yao Lee, Jahrgang 1984, ist Schriftstellerin. Aktuell arbeitet sie an dem Interviewprojekt »Tongzhi Baigong Tu«, mit dem sie schwule und lesbische Taiwaner·innen und deren unterschiedliche Berufslaufbahnen vorstellt. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Anna Kierejewska

Warschau, Polen

Anna Kierejewska, geb. 1985, arbeitet nach einem Studium der Germanistik in Warschau und Bonn als Kritikerin und als Übersetzerin deutscher Literatur (u. a. Ferdinand von Schirach, Volker Kutscher, Heinz Strunk). Sie erhielt ein »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Véronique Janzyk

Charleroi, Belgien

Véronique Janzyk wurde in Charleroi, Belgien, geboren und ist polnischer Abstammung. Als Schriftstellerin publizierte sie u. a. den Roman »On est encore aujourd’hui« und die Textsammlung »Les Fées penchées«, beides bei ONLIT Editions erschienen. Zudem ist sie als freischaffende Journalistin tätig. Sie ist Stipendiatin des Ministeriums der Föderation Wallonie-Brüssel.

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Bojana Denić

Belgrad, Serbien

Bojana Denić, 1974 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Serbische. Im LCB wird sie an der Übersetzung von Heiner Müllers »Für alle reicht es nicht« arbeiten, die sie in ihrem neu gegründeten Verlag »Radni sto« publizieren wird. Mit freundlicher Unterstützung aus dem Mobilitätsfonds von TOLEDO – Übersetzer im Austausch der Kulturen der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

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Martina Clavadetscher

Brunnen, Schweiz

Martina Clavadetscher, geboren 1979, ist Theaterautorin und Schriftstellerin. Für ihr Romanmanuskript »Knochenlieder« (edition bücherlese) erhielt sie 2016 den Literaturpreis der Marianne und Curt Dienemann-Stiftung und war auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises. Clavadetscher lebt in der Schweiz. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Huang Chong-Kai

Taipeh, Taiwan

Huang Chong-Kai wurde 1981 geboren. Nach seinem Geschichtsstudium an der National Taiwan University arbeitete er als Lektor bei verschiedenen Verlagen und veröffentlichte Romane. Sein Werk wurde mit diversen Literaturpreisen ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Februar

Cornelia Travnicek

Wien, Österreich

Cornelia Travnicek, geboren 1987 in St. Pölten, studierte Informatik und Sinologie. Sie arbeitet in einem Forschungszentrum für Visualisierung und Virtualisierung und als Übersetzerin chinesischer Lyrik und Kurzprosa ins Deutsche. Ihr Roman »Chucks« wurde 2015 verfilmt. Zuletzt erschienen der Roman »Junge Hunde« (DVA, 2015) und der Lyrikband »Parablüh« (Limbus, 2017). Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Jáchym Topol

Prag, Tschechien

Jáchym Topol, 1962 geboren, ist der bekannteste tschechische Autor seiner Generation. Noch als Jugendlicher unterzeichnete er die »Charta 77«, gründete in den 80er Jahren das Undergroundmagazin »Revolver Revue«, bereiste Osteuropa in der Wendezeit, wurde mit Romanen wie »Die Schwester« und »Engel EXIT« international bekannt. Für »Citlivý člověk« (2017, dt. »Ein empfindsamer Mensch«, Suhrkamp 2019) erhielt er den Tschechischen Staatspreis für Literatur. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Andrei Anastasescu

Bukarest, Rumänien

Andrei Anastasescu wurde 1981 in Râmnicu-Vâlcea (Rumänien) geboren. Heute lebt er als freier Übersetzer deutscher und niederländischer Literatur in Bukarest. Aus dem Deutschen übersetzte er »Die neuen Leiden des jungen W.” von Ulrich Plenzdorf, »Heimsuchung” von Jenny Erpenbeck und Benjamins »Berliner Kindheit um neunzehnhundert”. Er erhielt ein »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Nina Yargekov

Budapest, Ungarn

Nina Yargekov, Jahrgang 1980, ist Romanschriftstellerin französisch-ungarischer Herkunft. Ihr erster Roman, »Tuer Catherine«, erschien 2009 bei éditions P.O.L. Es folgte beim selben Verlag »Vous serez mes témoins« (2011) und »Double Nationalité« (2016), der mit dem Prix de Flore ausgezeichnet wurde. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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NIX

Nieuwrode, Belgien

Der flämische Comicautor NIX aka Marnix Verduyn wurde 1969 in Kortrijk, Belgien, geboren. 1998 schuf er seine bekanntesten Figuren »Kinky & Cosy«, zwei blonde Schwestern, die sich nur durch eine Brille unterscheiden lassen. Er zeichnet Cartoons und Illustrationen für Tageszeitungen. www.nix.be. In Zusammenarbeit mit PassaPorta, Brüssel.

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Januar

Erwin Köstler

Wien, Österreich

Erwin Köstler, geboren 1964, gehört zu den renommiertesten Übersetzern slowenischer Literatur ins Deutsche, z. B. von Fanjo Frančič, Sebastijan Pregelj, Andrej E. Skubic und Breda Smolnikar. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts Slowenien und des Musil-Instituts.

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Sheng Keyi

Peking, China

Die chinesische Autorin Sheng Keyi wurde 1973 in der Provinz Hunan geboren und zog in den neunziger Jahren nach Peking. Seit 2003 ist ein umfangreiches Erzählwerk entstanden, das auch international wahrgenommen wird und sich, wie etwa der Roman »Wild Fruit« (engl. Übersetzung bei Random House, 2018), durch den kritischen Blick auf die chinesische Gesellschaft und ihre sozialen Konflikte auszeichnet. Mit freundlicher Unterstützung durch das Konfuzius-Institut. Gefördert durch das Writers in Residency Program, Hanban Peking.

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Larysa Fedorenko

Zhytomyr, Ukraine

Larysa Fedorenko, 1978 geboren, lebt als Übersetzerin und Dozentin am Lehrstuhl für Germanische Philologie in Zhytomyr. Sie übersetzte Werke u. a. von Bertolt Brecht, Walter Benjamin und Hans Fallada ins Ukrainische. Larysa Fedorenko erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Ramon Farrés

Barcelona, Spanien

Ramon Farrés wurde 1962 in Manlleu, Katalonien, geboren. Als Schriftsteller hat er zwei Lyrikbände und drei Prosabücher in katalanischer Sprache veröffentlicht. Rainer Maria Rilke, Bertolt Brecht, Thomas Bernhard und Elfriede Jelinek u. a. hat er ins Katalanische übertragen. Mit freundlicher Unterstützung des Mobilitätsfonds von TOLEDO – Übersetzer im Austausch der Kulturen der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

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Daria Biagi

Rom, Italien

Daria Biagi, 1983 geboren, arbeitet an der Sapienza Universität in Rom am Lehrstuhl für Deutsch-Italienische Übersetzung und forscht zur Geschichte der deutschen Literatur in Italien. Sie ist außerdem freiberufliche Übersetzerin und Redakteurin bei verschiedenen italienischen Verlagen und arbeitet derzeit an der Übersetzung von Jörg Fausers »Rohstoff« ins Italienische. Daria Biagi erhielt das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

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2018

Dezember

Marina Skalova

Genf, Schweiz

Marina Skalova, 1988 in Moskau geboren, wuchs in Deutschland und Frankreich auf. Sie ist Autorin und Übersetzerin. Sie schreibt Lyrik, lyrische Prosa und Theater, auf Deutsch und Französisch. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Stefano Zangrando

Rovereto, Italien

Stefano Zangrando, 1973 in Bozen geboren, ist Übersetzer, Schriftsteller und promovierter Literaturwissenschaftler. 2008 Stipendiat der Berliner Akademie der Künste, 2009 Nachwuchspreis des Deutsch-italienischen Übersetzerpreises für literarische Übersetzung, 2017-18 Schreibstipendium der Autonomen Provinz Bozen. Mitbegründer des Internationalen Seminars zur Romankunst an der Universität Trient und Mitglied der Südtiroler Autorinnen- und Autorenvereinigung. Mit freundlicher Unterstützung des Mobilitätsfonds von TOLEDO – Übersetzer im Austausch der Kulturen der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

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November

Niq Mhlongo

Johannesburg, Südafrika

Niq Mhlongo, geboren 1973 in Soweto, Südafrika, ist Journalist und Schriftsteller. Er studierte Afrikanische Literatur und Politikwissenschaften an der University of the Witwatersrand in Johannesburg. Nach den Romanen »Dog eat Dog« und »After Years« erscheint mit »Way Back Home« (Verlag Das Wunderhorn, 2015) sein erster Roman auf deutsch. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Volha Hapeyeva

Minsk, Belarus

Volha Hapeyeva, 1982 geboren, ist Autorin, Übersetzerin und promovierte Linguistin. Acht Lyrik- und Prosabände hat sie in den letzten 10 Jahren publiziert, dazu Lyrikübersetzungen u. a. von Nora Gomringer, Uljana Wolf, Monika Rinck, Sylvia Plath und Ted Hughes. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

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Oktober

Zoltán Danyi

Senta, Serbien

Zoltán Danyi, 1972 geboren, studierte Philosophie und Literatur in Novi Sad und Szeged. 2003 debütierte er als Lyriker. Er promovierte 2008 über Béla Hamvas und war Lektor und Hochschullehrer. Danyi, ein Angehöriger der ungarischen Minderheit in Serbien, lebt als Autor und Rosenzüchter in Senta. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Anna Narinskaja

Moskau, Russland

Anna Narinskaja arbeitet als Literaturredakteurin, Kuratorin und Kolumnistin und ist Mitglied der Russischen Literaturakademie. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

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Jeff Schinker

Luxemburg, Luxemburg

Jeff Schinker, 1985 in Luxemburg geboren, veröffentlichte 2015 die Novelle »Retrouvailles”. In Luxemburg hat er die Lesereihe «Désœuvrés«– Work in Progress” ins Leben gerufen. Er ist Stipendiati des Œuvre Nationale de Secours Grande-Duchesse Charlotte (Luxemburg).

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John Mateer

Perth, Australien

John Mateer ist Dichter sowie Kurator und Essayist für zeitgenössische Kunst. Er wurde in Südafrika geboren und wanderte 1989 nach Australien aus, wo er heute auch lebt. Seine Texte widmen sich Kulturen als Konglomeraten verschiedener Einflüsse, z. B. in Indonesien oder auf den Kokosinseln. In deutscher Übersetzung sind erschienen »Einmal Weiß. Südafrikanische Gedichte« (Sisyphus, 2009), »Der Narbenbaum« (hochroth Wien 2015) und »Ungläubige« (Sonderzahl, 2017). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Jewgenij Babuschkin

St. Petersburg, Russland

Jewgenij Babuschkin, 1983 geboren, ist studierter Theaterhistoriker und hat als Straßenmusiker, Ausgräber und Schachlehrer gearbeitet. Heute ist er Journalist und Schriftsteller. Seine Kurzprosa ist ins Finnische und Chinesische übersetzt worden. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

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September

Jean-Philippe Toussaint

Brüssel, Belgien

Jean-Philippe Toussaint wurde 1957 in Brüssel geboren. Er schrieb bislang fünf Romane, mehrere Filmdrehbücher und führte selbst Regie. Zuletzt erschien 2017 in der Übersetzung von Joachim Unseld die Romantetralogie »M.M.M.M.« in einem Band bei der Frankfurter Verlagsanstalt. Er ist Stipendiat des Ministeriums der Föderation Wallonie-Brüssel.

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Ian De Toffoli

Luxemburg, Luxemburg

Ian De Toffoli, geboren 1981, ist Theaterautor und Schriftsteller. Im Dezember 2017 zeigte das Stadttheater Luxemburg sein Stück »Rumpelstilzchen «, eine Adaption des Märchens der Brüder Grimm. Der Monolog »Tiamat« wurde im März 2018 im Théâtre du Centaure gezeigt und wird in der Spielzeit 2018-2019 in Frankreich aufgeführt. Er leitet den Verlag Hydre Editions und lehrt an der Universität in Luxembourg. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Fonds Culturel National aus Luxemburg.

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Zviad Ratiani

Tiflis, Georgien

Zviad Ratiani, geboren 1971, ist ein georgischer Dichter und Übersetzer. Für seine Lyrik, die sowohl mit klassischen georgischen Formen als auch Impulsen aus dem amerikanischen Modernismus arbeitet, erhielt er zahlreiche Preise. Er übersetzte u. a. T. S. Eliot, Ezra Pound, Rainer Maria Rilke und Paul Celan ins Georgische. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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August

Agnieszka Wolny-Hamkało

Wrocław, Polen

Agnieszka Wolny-Hamkało, geboren 1979 in Wrocław, ist Dichterin, Literaturkritikerin und Publizistin, ihre Artikel erschienen u. a. in der Tageszeitung »Gazeta Wyborcza«. Sie veröffentlichte bislang acht Gedichtbände, zuletzt »Panama smile« bei WBPiCAK (Poznań, 2017). Ihre Gedichte wurden bereits ins Deutsche, Japanische, Englische, Serbische, Chinesische und Spanische übersetzt. Während ihres Stipendienaufenthaltes mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts arbeitet sie an einem neuen Gedichtband über Berlin sowie einer Kurzgeschichte, die sich mit der mythischen Figur des Golems auseinandersetzt.

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Sophie Reyer

Wien, Österreich

Sophie Reyer, geboren 1984, ist eine österreichische Schriftstellerin, Autorin für Kindertheater und Komponistin. Die Wienerin hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u. a. den Literaturpreis Graz 2013. 2017 erschien ihr Roman »Schildkrötentage« im Czernin Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramts.

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Jovana Reisinger

München, Deutschland

Jovana Reisinger, geboren 1989 in München und aufgewachsen in Österreich, ist Autorin und Filmemacherin. Für den Kurzfilm »pretty boyz don’t die« bekam sie 2016 den ZONTA-Preis der Festspielleitung der Oberhausener Kurzfilmtage, für »pretty girls don’t lie« den Starter Filmpreis 2018 der Stadt München. Beide Filme sind Teil einer Filmreihe, die zuletzt im Kunstverein München ausgestellt wurde. »Still halten« (Verbrecher Verlag, 2017) ist ihr erster Roman. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Peter Závada

Budapest, Ungarn

Der Dichter und Dramatiker wurde 1982 in Budapest geboren. Er studierte u. a. Anglistik und Italianistik und promoviert zur Zeit an der ELTE Aesthetics Doctoral School. Seit 2009 veröffentlicht Závada Gedichte in Literaturzeitschriften, 2012 erschien sein Debüt unter dem Titel »Ahol megszakad « im Verlag Libri-Jelenkor, 2015 folgte sein zweiter Gedichtband »Mész« und 2017 schließlich der Band »Roncs szélárnyákban«. Peter Závada erhielt das Örlény-István-Dramatiker-Stipendium sowie das Móricz-Zsigmond-Stipendium 2017. Er ist im August zu Gast im LCB mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Verena Boos

Rottweil, Deutschland

Verena Boos, 1977 geboren, ist Schriftstellerin und Historikerin, freie Redakteurin und Erinnerungsarbeiterin an den Nahtstellen von Literatur, Journalismus, Wissenschaft und praktischer Arbeit im Feld. Nach »Blutorangen« (Aufbau Verlag, 2015) erschien ihr zweiter Roman »Kirchberg« (Aufbau Verlag, 2017). Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Adam Schwarz

Basel / Leipzig, Schweiz / Deutschland

Adam Schwarz, geboren 1990, ist Redakteur der Literaturzeitschrift »Narr«. Außerdem veröffentlichte er in Literaturzeitschriften wie »Entwürfe« oder »Poet«. 2017 erschien sein Romanerstling »Das Fleisch der Welt« (Zytglogge). Inzwischen arbeitet er an seinem nächsten Roman, unterstützt durch einen Werkbeitrag der Stiftung Pro Helvetia.

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