Literatur in den Sprachen Berlins 2026
Im Juni 2026 stellten die Mitglieder der Jury die Stipendiat·innen vor. Textauszüge im Original sowie in deutscher und englischer Übersetzung finden Sie auf www.VOOO.space, die Bilder des Abends hier!
Lyrik Lounge mit Marcel Beyer, Daniela Danz und Ulf Stolterfoht
Moderation: Elena Helten und Kim Wienströer
Außer Haus: Zentralbibliothek im KAP1, Düsseldorf
Mit Sophia Klink, Rober Koptaş, Felix Krakau, Caspar-Maria Russo, Ana Tcheishvili, Leo Lorena Wyss und Maxim Znak
Die Auster
Die Autorin im Gespräch mit Lara Sielmann
Im Juni 2026 stellten die Mitglieder der Jury die Stipendiat·innen vor. Textauszüge im Original sowie in deutscher und englischer Übersetzung finden Sie auf www.VOOO.space, die Bilder des Abends hier!
Wir begrüßen unsere neuen Atelier-Gäste: Florian Scheibe, Hannes Köhler, Josefine Berkholz, Maria Milisavljević, Duygu Ağal und Abdulkadir Musa (v.l.n.r.) sowie – nicht im Bild – Hanna Lemke, Annika Scheffel und Hanadi Zarka. Bis Ende des Jahres werden sie die Arbeitsplätze im sanierten Ateliergebäude auf dem Gelände des LCB nutzen. Herzlich willkommen!Mehr…
Leselampe Nr. 3/2026: Ulrike Almut Sandig empfiehlt Margaret Atwood: »Aus dem Wald hinausfinden«. Ein Gespräch mit Caspar Shaller (Kampa Verlag, Zürich 2019). Margaret Atwoods Literatur begleitet die Autorin seit Jahrzehnten: „Atwoods Bücher bringen mich immer weiter, als ich mir zugetraut hätte!“ Den empfohlenen Band bekommt Ulrike Almut Sandig zum Geburtstag geschenkt: „Erst war ich etwas enttäuscht, weil es „nur“ ein Interviewband war. Ich hatte ja keine Ahnung! Denn Caspar Shaller, der sich laut einer Selbstauskunft auf dem X-Account des Tagesspiegels für „linkes Gedöns, aber auch queere Themen und andere Aspekte liederlichen Lebenswandels“ interessiert, stellte sich als Atwoods ideales Gegenüber heraus.“ Bild: Sascha ConradZur Leselampe
Der Fernsehsender ARTE ist der Kulturpartner des Netzwerks der Literaturhäuser. Eng vernetzt sorgen die Partner gemeinsam für den Erfolg anspruchsvoller Kulturformate – vor Ort in den Häusern, auf den Buchmessen, im Internet und im Fernsehen.Literatur auf ARTE im Juli …
5. Juni 2026: Welche Impulse können Literaturveranstaltungen in Zeiten politischer Herausforderung geben und welcher gesellschaftspolitische Anspruch wird an sie gestellt? Wie wird Literatur in von Strukturwandel geprägten Regionen veranstaltet? Und welche Ansätze aus dem Gegenwartstheater lassen sich für Vermittlungsformate von Literatur nutzen?Zu den Bildern …
Bis zum 15. Juli 2026 können sich junge deutschsprachige Autor·innen über unsere Webseite bewerben.Zum Bewerbungsportal …
»Decke erreicht?« »Wir erinnerten uns gegenseitig ständig daran, dass wir nicht von einer „Ausstellung“, sondern lediglich von einem „Showcase“ sprechen durften. Ein geheimes Unterfangen: eine Veranstaltung zu schaffen, die sich durch den engen Spalt des Systems winden könnte.«Mehr…
»Die Statue« »Seine Gegenwart wirkt beunruhigend, dennoch vermittelt er ein Gefühl der Sicherheit. Na, was sagst du dazu? – fragte ich verbittert an einem aussichtslosen, grauen Morgen. Er verstand mich, nickte unsichtbar, zuckte zaghaft mit den Schultern.«Mehr…
Autor∙innenwerkstatt ›Das zweite Buch‹: In der aktuellen Ausgabe präsentieren die Teilnehmer∙innen der Werkstatt ›Das zweite Buch‹ neue literarische Vorhaben. David Blum, Şehnaz Dost, Leon Engler, Janina Hecht, Stefan Hornbach, Grit Krüger, Nora Osagiobare, Cécil Röski, Fiona Sironic und Ralph Tharayil nahmen an den Treffen im Herbst 2025 teil. Neben diesen sind poetische Prosastücke von Judith Zander und Fotos von Sven Gatter zu entdecken. Die katalanische Autorin Marta Pera Cucurell verbrachte 2025 einen Monat in Berlin und begeisterte uns mit ihren Gedichten. Der Dichter Raphael Urweider stellt in der Rubrik ›Auf Tritt Die Poesie‹ seinen Kollegen Patrick Savolainen vor und neue Gedichte von Raphael Urweider geben diesem Heft den letzten Schliff.Mehr…
Leselampe Nr. 2/2026: „Ich empfehle »Sturz in die Sonne« von Herzen, weil es mit seiner grossartigen, einfühlsamen Sprache sofort berührt und lange nachklingt. Zugleich besticht es durch seine beeindruckende Aktualität, die zeigt, wie relevant und bedeutsam seine Themen gerade heute sind. […] Die zentrale Frage im Roman ist: Was geschieht mit dem Menschen, wenn das Selbstverständliche kippt? Wie reagiert eine Gemeinschaft, wenn die vertraute Welt ihre Stabilität verliert? Zwischen Trotz, Verleugnung und aufkeimender Panik werden existentielle Risse sichtbar.“
Usama Al Shahmani, geboren 1971 in Bagdad und aufgewachsen in Qalat Sukar (Nasiriya), lebt heute in Zürich. Seine Bücher erscheinen im Limmat Verlag, zuletzt der Roman »In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied« (2025). Für die Leselampe hat der Autor den Roman »Sturz in die Sonne« des Schweizer Schriftstellers C.F. Ramuz (1878-1947) ausgewählt. Aus dem Französischen von Steven Wyss übersetzt, ist Ramuz‘ 1921 verfasster Roman ebenfalls bei Limmat erschienen. Ramuz gilt als bedeutendster Vertreter der Schweizer Literatur in französischer Sprache. Bild: Ayşe YavaşZur Leselampe
Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, das Polnische Buchinstitut und das Literarische Colloquium Berlin vergeben das Albrecht-Lempp-Stipendium 2026 an Ishbel Szatrawska (Krakau) und Rainer Merkel (Berlin). Die Auszeichnung ist für Ishbel Szatrawska mit einem Aufenthalt im LCB, und für Rainer Merkel für einen Monat im Gästehaus des Buchinstituts in Krakau verbunden.Mehr…
»Zen-Billardspieler« »Drumherum wird getrunken, einander zugeprostet, gesungen, getanzt, über Kriege gesprochen oder die Liebe. Doch ohne den Selbstversunkenen: der ist nicht mehr hier. Er nimmt nichts mehr wahr, außer den Hinweisen vor sich, ausgebreitet auf dem grünen Stoff: eine Art stilles Rätsel, das auf Lösung wartet«Mehr…
Das Netzwerk der Literaturhäuser verleiht den Preis der Literaturhäuser 2026 an Lena Gorelik. Mit den Kolleg∙innen des Netzwerks gratulieren wir sehr herzlich!Mehr…
»Ausgehender Anruf« »Wir wussten noch nicht – und wir werden vermutlich nie wissen – wie weit man gegen andere solche Gewalt entfesseln kann und wie einer den Anblick des Terrors überlebt.«Mehr…
Für »Danksagen. Text als Beziehung« haben wir die drei Autor∙innen Paula Fürstenberg, Sharon Dodua Otoo und Hengameh Yaghoobifarah gebeten, je ein Kollektiv zu gründen und so das Beziehungsgeflecht hinter einem ihrer Werke sichtbar werden zu lassen.Mehr…
Das Literarische Colloquium Berlin ist Mitglied des Netzwerks der Literaturhäuser e.V.Mehr…
Der neue digitale Werkstattraum des LCB ist online! Eindrücke des Grand Opening vom 31. August 2023 sind hier zu finden.
Frisch erschienen im Verbrecher Verlag: »GEGEN//ÜBER. Debatten zur Gegenwart« versammelt eine Auswahl der Texte, die im Rahmen unserer gleichnamigen Veranstaltungsreihe entstanden sind.Mehr…
Hinweis: Bei der Benutzung von google Maps wird Ihre IP-Adresse an Server von Google übermittlet. Mehr Informationen finden in unserer Datenschutzbestimmung.