LCB
Martina Hefter empfiehlt

Martina Hefter empfiehlt

LeselampeBea Meyers Künstlerbuch »VOR« (Spector Books, 2016) besteht aus unkorrigierten Abschriften sämtlicher Kalendereinträge der Künstlerin zwischen 2000 und 2015. Zeichen und Zahlen aus dem Privatleben, der Arbeit und der Welt vermischen sich und erschaffen einen von einer eigenen Zeit bestimmten Raum. Einen Spielraum, in dem man sich fortwährend zwischen Fiktion und Realität bewegt. Autorin und Performerin Martina Hefter hat diesen Spielraum für sich entdeckt und empfiehlt Meyers Band in der heutigen Leselampe: “[I]ch [lese] das Buch die ganze Zeit, dauernd, immer wieder. Es ist für mich eines der spannendsten erzählenden Werke der Literatur, die ich kenne.”Zur Leselampe

Jörg-Uwe Albig und Julia Friedrichs

VeranstaltungStoffe: Wert und Selbstwert. Jörg-Uwe Albig und Julia Friedrich zu Gast mit ihren Büchern »Das Stockholmsyndrom und der sadomasochistische Geist des Kapitalismus« (Klett-Cotta, 2021) und »Working Class. Warum wir Arbeit brauchen, von der wir leben können« (Berlin Verlag, 2021). Livestream am 8.12. ab 19.30 Uhr hier auf www.lcb.de.Mehr…

Nhã Thuyên | Vietnam

Nhã Thuyên | Vietnam

LCB diplomatique»Hà Nội, spazieren gehen mit den stummen Wolken« […] “Mein Ich”, eine Leere. Heute Früh öffneten die dürren Rosen auf meinem Balkon ihre Blüten. Mein vietnamesischer Körper ermutigt und warnt mich jedes Mal, wenn er herausbrechen und die Form sprengen will, mit dem Mantra: “Keine Sorge, du bist großartig darin still zu sein.” Jemand bricht gerade auf. Jemand schließt gerade die Türen. Ich lasse meine Türen offen und kein Kind kommt um daran zu klopfen. Hohe oder tiefe Wolken. Ich lerne zehn Wolkenarten, Wörter mit lateinischem Ursprung, zu unterscheiden und eines Tages kann ich es einem Kind beibringen. […]Mehr…

Zora del Buono und Drago Jančar

VeranstaltungAubrüche: Zora del Buono (vor Ort) und Drago Jančar (zugeschaltet), moderiert von Amalija Maček (zugeschaltet). Livestream am 9.12. ab 19.30 Uhr hier auf www.lcb.de.Mehr…

PARATAXE Symposium IX – Nordlichter Berlin III

VeranstaltungPANEL III und VIDEOLESUNG
17.30 h | »Nach Berlin kommt man und hört auf zu schreiben.« Künstlerträume, queere Liebe und Nachtleben
Mit Gina Tandberg (NO), Nikolaj Tange Lange (DK), Alex Alvina Chamberland (SE)
Keynote: Mats O. Svensson
Moderation: Nina Lekander (SE)
Featured poet: Malte Persson (SE)

19 h | Pause und Videolesung mit Steinunn Sigurðardóttir (IS)Mehr…

PARATAXE Symposium IX – Nordlicht überm Wannsee

VeranstaltungABENDVERANSTALTUNG
20 h |
Nordlicht überm Wannsee
Ein literarischer Abend mit Sissel-Jo Gazan, Janne Teller und einer szenischen Lesung aus Ulf Peter Hallbergs »Richard II und die Zukunft«
Sprecherin: Nina Wyss
Moderation: Frederik TidénMehr…

PARATAXE Symposium IX – Nordlichter Berlin II

VeranstaltungPANEL II
15 h | Berlin liegt im Süden: Sehnsuchtsort vor und nach ’89
Mit Lotta Lundberg (SE), Henrik Andersen (DK), Juhani Seppovaara (FIN), Ulf Peter Hallberg (SE)
Moderation: Stefanie von Schnurbein (DE)
Featured poet: Inger Wold Lund (NO)Mehr…

PARATAXE Symposium IX – Nordlichter Berlin

Veranstaltung
AUFTAKT UND PANEL I
13 h | Auftakt
Mit Jürgen Jakob Becker (LCB), Mats O. Svensson und Martin Jankowski (Berliner Literarische Aktion)

13.15 h | Nordisch Berlin: Redakteure und Verleger machen Literatur
Mit Audun Lindholm (NO), Redakteur »Vagant«; My Roman Fagerlind (SE), Redakteurin Lyrikzeitschrift »Pralin«; Eirik Høyer Leivestad (NO), Verleger H//O//F
Keynote: Prof. Janke Klok (NO)
Moderation: Wolfgang Hottner
Featured poet: Ghayath Almadhoun (SE/D). In englischer SpracheMehr…

Claudia Dathe: „Schwarz oder rot?“

Claudia Dathe: „Schwarz oder rot?“

TOLEDO-JournalMit ihrem Journal „Schwarz oder rot?“ führt uns die Übersetzerin Claudia Dathe in die Gedanken- und Erlebniswelt des ukrainischen Regisseurs und Maidan-Aktivisten Oleg Senzow. „Haft. Notizen und Geschichten“ (Voland & Quist 2021) vereint Notizen und Tagebuchausschnitte, die vom Alltag im russischen Strafgefangenenlager »Eisbär« in Labytnangi berichten: Senzow, der insgesamt 145 Tage im Hungerstreik verbrachte, beschreibt die körperlichen Veränderungen, die mit ihm vor sich gehen, sinniert über das launische, lebensfeindliche Wetter am Polarkreis, erklärt die informellen Hierarchien, porträtiert einzelne Häftlinge des Lagers und erinnert sich zurück an die Maidan-Revolution im Winter 2013/14. Claudia Dathe lässt uns in ihrem TOLEDO-Journal teilhaben an ihrer Übersetzungsarbeit, die nicht nur zwischen Sprachen sondern vor allem zwei Systemen vermittelt, deren Ausrichtung nicht unterschiedlicher sein könnte.Zum TOLEDO-Journal …

»Out of Sight« in Theater der Zeit

»Out of Sight« in Theater der Zeit

Projekt2019 startete »Out of Sight« als Internationales Dramatiker·innenlabor, das renommierten Theaterautorinnen und -autoren einen sprachen und länderübergreifenden Schreib-, Reflexions- und Entwicklungsraum zu aktuellen gesellschaftlichen Themen bot. Unter der Leitung von Maxi Obexer und der dramaturgischen Begleitung von Mazlum Nergiz setzten sich die Autor·innen Yildiz Çakar (Berlin), Monageng Motshabi (Johannesburg), Laura Uribe (Mexiko Stadt) und Dalia Taha (Ramallah) mit dem Themenkomplex des Verschwindens auseinander. Zum Abschluss des Projektes ist nun im November 2021 ein Sonderheft zu »Out of Sight« in Theater der Zeit mit Originaltexten, Interviews und Insights erschienen.Zur Ausgabe …

Gayathri Prabhu | Indien

Gayathri Prabhu | Indien

LCB diplomatique»Verschiebung der Mauer und des Meeres« […] Diese Mündung, an der sich drei Flüsse der Westghats in Karnataka, Indien, umarmen, kurz bevor sie das Arabische Meer aufsuchen. Diese schmale Böschung, diese feste rote Erde, die neben blassem, pudrigen Strandsand läuft, dies ist der Ort, an den ich immer wieder gekommen bin, um meinen Geist zu nähren, um zu wissen, was es heißt, am Leben zu bleiben. Hier habe ich eines der wertvollsten Privilegien des Lebens kennengelernt, einen Spaziergang mit einem schwerfälligen Fluss direkt ins lockende Meer, kaltes Brackwasser geschoben und gezogen in warme, salzhaltige Wellen, meine Füße und mein Atem in diesem Gezeitenspiel vollständig aufgelöst. […]Mehr…

Wo bitte geht’s nach Xin Da Ya?

VeranstaltungIrrfahrten auf dem Weg zur interkulturellen Übersetzung. Antrittsvorlesung der August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessorin für Poetik der Übersetzung, Karin BetzMehr…

Károly Mehes | Ungarn

Károly Mehes | Ungarn

LCB diplomatique»Freiheitsstaue & Co.« […] Wegen der nie vorhersehbaren Verkehrs- und Parkschwierigkeiten bist du, wie üblich, früh losgefahren. Aber diesmal bleibt dir vor der Eröffnung noch etwas Zeit. Ein kleiner Spaziergang in der Gegend, in der du sonst nur selten bist. Die Herbstsonne strahlt und der Himmel ist so blau wie der Mantel der Heiligen Maria. Auf deinem Telefon erscheint eine Nachricht nach der anderen über die Vorwahlen, die Sache entwickelt sich interessant, allmählich kann man fast glauben, dass daraus noch etwas werden könnte. Etwas Neues in dieser Stadt, in diesem Land, das du kennst wie deine Westentasche. […]Mehr…

Buchpremiere mit Marie NDiaye

Buchpremiere mit Marie NDiaye

VeranstaltungÜber »Die Rache ist mein« (Suhrkamp Verlag) sprach Marie NDiaye am 20. Oktober 2021 im LCB – ein Roman, in dem sich ein abgründiges Motivnetz rund um Mutterschaft, Herkunft und soziale Verantwortung mit Marie NDiayes Poetik flirrender Surrealität verbindet.Zu den Bildern …

Autorenwerkstatt Prosa 2021

Autorenwerkstatt Prosa 2021

Die Teilnehmer·innen der Autorenwerkstatt Prosa 2021 im LCB sind: Christian Hödl, Roman Kaiser-Mühlecker, Ferial Nadja Karrasch, Nils Langhans, Charlotte Milsch, Nora Osagiobare, Marco Ott, Henrik Pohl, Cecilia Joyce Röski und Dana Vowinckel. Geleitet wird die Werkstatt von Julia Franck und Thorsten Dönges. Die Autor·innen erhalten ein Stipendium und treffen sich an vier Herbst- und Winterwochenenden im LCB, um an ihren Texten zu arbeiten. Wir freuen uns sehr über und auf die Zusammenarbeit mit ihnen.Mehr…

10 Jahre Dichterlesen.net


Seit 2011 präsentiert das Online-Portal Dichterlesen.net historische und aktuelle Mitschnitte literarischer Veranstaltungen zum Nachhören und gibt in thematischen Hörräumen Einblick in die Vielfalt der verfügbaren Audio-Materialien. Rund 1.500 Veranstaltungen mit 2.000 Mitwirkenden sind bereits online. In diesem Jahr feiern wir gemeinsam mit den Partnerinstitutionen Deutsches Literaturarchiv Marbach, Literaturhaus Basel, Literaturhaus Stuttgart, Lyrik Kabinett München und internationales literaturfestival berlin (ilb) unser zehnjähriges Jubiläum.Mehr…

Unterhaltungen deutscher Eingewanderten | 2017

Unterhaltungen deutscher Eingewanderten | 2017

dichterlesen.netFrisch aus dem Archiv #100: Gibt es in der Literatur von Migranten überhaupt eine Vorstellung von ‚Muttersprache‘ und ‚Heimat‘? Marica Bodrožić und Deniz Utlu haben für den virtuellen Ausstellungsraum im Rahmen von Dichterlesen.net die Archive des Literarischen Colloquiums Berlin und des Deutschen Literaturarchivs Marbach gesichtet und jeweils einen eigenen Onlineparcours mit Bild-, Ton- und Textexponaten kreiert. Im Januar 2017 präsentierten Bodrožić und Utlu den Hörraum „Unterhaltungen deutscher Eingewanderten“ und diskutierten mit Florian Höllerer und Jan Bürger über die Sprache(n) der Migrationsliteratur und über Ihre Stellung in literarischen Dokumentensammlungen. Die Aufnahme dieser Veranstaltung ist unserer 100. Hörtipp und ein Vorspann zum 10-jährigen Jubiläum von Dichterlesen.net!

Zum PodcastZu allen Hörtipps...

60 Jahre »Sprache im technischen Zeitalter«

60 Jahre »Sprache im technischen Zeitalter«

ZeitschriftMit zwei Jubiläumsheften, die unter dem Stichwort ›Zeitmitschriften‹ die letzten sechs Jahrzehnte in neuen Texten wieder aufleben lassen, einem Fest und einer Jubiläums-Podcast-Folge von »weiter lesen« auf rbbKultur feiern wir das 60jährige Bestehen unserer Hauszeitschrift »Sprache im technischen Zeitalter«.

Im Jahr 1959 wurde Walter Höllerer an die Technische Universität Berlin berufen, 1961 gründete er eine Zeitschrift und versah sie mit dem Namen seines TU-Instituts: »Sprache im technischen Zeitalter«. Ursprünglich als literaturwissenschaftliches Periodikum konzipiert, veränderte sich der Fokus der Spr.i.t.Z: Als Hauszeitschrift des Literarischen Colloquiums Berlin wurde sie zu einer Literaturzeitschrift. Für die Hefte 238 und 239 haben wir Autor·innen eingeladen, die der Zeitschrift, dem LCB oder dem zeitweiligen Mitfinancier, dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD, nahestehen.

Mehr Informationen und Inhaltsverzeichnis der Jubiläumshefte

Adorno, Enzensberger: Der Briefwechsel 1955–1966

VeranstaltungDer Herausgeber Jan Bürger im Gespräch mit der Philosophin Rahel Jaeggi, moderiert von Matthias Weichelt über den Briefwechsel (1955–1966) zwischen Theodor W. Adorno und Hans Magnus Enzensberger, der die brisanten Fragen der Zeit verhandelt – die politischen und kulturellen Zustände der Bundesrepublik, die Gefahren des Rechtsextremismus, die Notwendigkeit von Widerspruch und Engagement.Mehr…

Frisch aus dem Archiv

Frisch aus dem Archiv

dichterlesen.netAus dem LCB-Veranstaltungs-Fundus: Unsere Hör-Tipps, die Ihnen unsere wertvollsten, kuriosesten und aufregendsten Lesungen aus den letzten 57 Jahren ins Wohnzimmer bringen oder Sie beim Spazieren begleiten, finden Sie hier versammelt.Zu allen Tipps ...

15 Jahre Literaturport.de

15 Jahre Literaturport.de

LiteraturportHURRA! Vor 15 Jahren ist unser Literaturhafen mit einer Website-Release-Party, Portwein und Musik ans Netz gegangen. Bereits 2008 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet, ist der Literaturport eine im deutschsprachigen Raum einmalige Plattform zur Förderung und Vernetzung von Schriftsteller·innen und für die Literaturvermittlung.zum Literaturport ...

Programmschwerpunkt im Jahr 2021: Die Reihe »Stoffe. Woraus besteht die Gegenwartsliteratur?«

Programmschwerpunkt im Jahr 2021: Die Reihe »Stoffe. Woraus besteht die Gegenwartsliteratur?«

VeranstaltungWoraus ist die deutschsprachige Gegenwartsliteratur gemacht, aus welchen Materialien, Gegenständen und Ideen besteht sie, aus welchen Stoffen gewinnen Texte heute ihre Kraft? Friedrich Dürrenmatt, dessen 100. Geburtstag wir in diesem Jahr feiern, setzt sich in seinem Spätwerk »Stoffe« (Diogenes Verlag, 1981–1990) mit der Frage auseinander, was sein Schreiben über Jahrzehnte prägte und warum aus manchem ein Buch oder Stück wurde, anderes hingegen Gedanke, Fragment, Skizze blieb. Und wo liegen bei Autor·innen unserer Gegenwart die Keime zu Stoffen?
Den Auftakt der Reihe gestalten am Di, 09.02., um 19.30 h Eva Menasse, Matthias Nawrat, Lutz Seiler und Angela Steidele.Mehr…

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