John Mateer | Australien

John Mateer | Australien

LCB diplomatique»Eine Straße im australischen Vorort« Es ist gerade eine Woche her, dass ein Mann in der Nische vor einem ehemaligen Friseursalon in Inglewood, Perth, Australien gelebt hat. Es ist eine kleine Lücke, die von der Beaufort Street abgeschirmt ist, vom Wind und von der Sonne. Ich glaube, ich habe den Mann nur einmal aufrecht sitzen sehen. Wann immer ich an ihm vorbeigegangen bin, lag er zusammengerollt, beinahe versteckt, unter Decken. […]Mehr…

„Brücke Berlin“ Preise 2020

„Brücke Berlin“ Preise 2020

AusschreibungFörderungDie BHF BANK Stiftung vergibt im September 2020 zum zehnten Mal den Literatur- und Übersetzungspreis „Brücke Berlin“ und zum zweiten Mal den „Brücke Berlin Theaterpreis“. Bewerbungen und Vorschläge müssen bis zum 31. März 2020 eingehen bei der BHF BANK Stiftung. Die feierliche Preisverleihung findet am 24. September 2020 im Deutschen Theater Berlin statt, begleitet von einer Veranstaltung des Literarischen Colloquiums zu Fragen der aktuellen Literatur in Mittel- und Osteuropa.Mehr…

Albrecht-Lempp-Stipendium 2020

Albrecht-Lempp-Stipendium 2020

AusschreibungEinsendeschluss: 6. März 2020. Das Albrecht-Lempp-Stipendium richtet sich an deutsche und polnische Schriftsteller·innen sowie an deutsche Literaturübersetzer·innen aus dem Polnischen und polnische Literaturübersetzer·innen aus dem Deutschen.Mehr…

Und seitab liegt die Stadt

Und seitab liegt die Stadt

AusschreibungJetzt ausgeschrieben: Förderprogramm für Literaturveranstaltungen im ländlichen Raum. Eine Initiative der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Literarischen Colloquiums Berlin zur Förderung von Sprache und Literatur im ländlichen Raum.
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Deutsch-Italienischer Übersetzerpreis 2020

Deutsch-Italienischer Übersetzerpreis 2020

AusschreibungKulturstaatsministerin Monika Grütters und Kulturminister Dario Franceschini loben den mit 10.000 € dotierten Deutsch-Italienischen Preis für literarische Übersetzung aus dem Italienischen ins Deutsche aus.Mehr…

Małgorzata Rejmer | Albanien

Małgorzata Rejmer | Albanien

LCB diplomatique»Joker und Godot« Während ich diese Worte schreibe, regnet es in Tirana, es regnet ohne Unterlass, seit Tagen schon, ein düster-beharrliches Tröpfeln. Die Menschen schauen hinauf zu den bleigrauen Wolken und lächeln. Der trockene Erdboden hat auf das Wasser gewartet, doch der Beton in der Stadt kann den Regen nicht aufnehmen, die Straßen verwandeln sich in breite Ströme […]Mehr…

Sprache im technischen Zeitalter, Heft 232

Sprache im technischen Zeitalter, Heft 232

ZeitschriftIm November 2018 veranstalteten das Centre Marc Bloch und das LCB die Tagung »Europa und seine Grenzen«. Mathias Énard, Adania Shibli und Senthuran Varatharajah setzten sich in einer Podiumsdiskussion mit Fragen des Orientalismus, der Mehrsprachigkeit und dem Anderen im eigenen Schreiben auseinander. Gerahmt wird dieses Gespräch durch Vorträge der Romanisten Wolfgang Asholt und Markus Messling und literarische Beiträge von Anja Kampmann und Oliver Rohe, deren Texten Überlegungen der Literaturwissenschaftlerin Cornelia Ruhe über den Heimat-Begriff vorangestellt sind. Das Heft eröffnet mit der Rubrik »Auf Tritt Die Poesie«, in der Matthias Göritz den finnischen Lyriker Markku Paasonen vorstellt. Darauf folgt ein poetologisches Gespräch zwischen dem Kritiker Michael Braun und dem Dichter Gerhard Falkner. Katrin Schumachers Laudatio auf die Autorin Radka Denemarková, anlässlich der Verleihung des Spycher: Literaturpreises Leuk, bildet den Abschluss des Hefts.

Nazeeha Saeed | Libanon

Nazeeha Saeed | Libanon

LCB diplomatique»Auswandern um in Sicherheit zu leben« […] Seit etwa zwei Jahren arbeite ich an einem Dokumentarfilm über Transfrauen im Nahen Osten und Nordafrika. Sie sprechen darin über ihr Leben, über die Herausforderungen, die es ihnen stellt, über Details ihres Alltags, über ihre Angst und ihren Schmerz. Norma Lize ist eine der Protagonistinnen des Films. […]Mehr…

Gabriela Cabezón Cámara | Argentina

Gabriela Cabezón Cámara | Argentina

LCB diplomatique»Sensationell« […] In vertraulichem Ton, als würde er laut denken, geht dieses Wort eins ums andere Mal über die Lippen des Moderators, der wie eine Tortenfigur verkleidet ist: mit Smoking aus glänzendem Stoff, das Haar so gekämmt, daß es wirkt wie aus Plastik. Aber nein, der Moderator ist durchweg menschlich […]Mehr…

João Paulo Cuenca | Brasilien

João Paulo Cuenca | Brasilien

LCB diplomatique»Unsichtbar« In Brasilien sieht man in großen Städten in den Wohnbezirken der Mittelschicht noch immer Frauen, die wie Hausmädchen des 19. Jahrhunderts gekleidet sind, mit viktorianischen Uniformen mit besticker Schürze und Kragen. Die meisten von ihnen sind Schwarze, ihre Arbeitgeber*innen fast ausnahmslos Weiße. Die Hausangestellten leben in Favelas oder Stadtteilen der Peripherie, oder direkt in der Wohnung ihrer Chefs, in einem kleinen Raum, dem “Hausmädchenzimmer”, gleich hinter der Küche bei der Putzkammer – ein typisch brasilianisches Phänomen […]Mehr…

TOLEDO-Journale

TOLEDO-Journale

ProjektTOLEDO-JournalDie TOLEDO-Journale laden dazu ein, in den Erfahrungsraum von Übersetzer·innen einzutauchen und verschaffen Einblicke in die verborgenen Assoziationsräume und Bilderwelten eines Werkes.Mehr…

Queeres Lesen hören

Queeres Lesen hören

PortalSeit Frühjahr 2018 gibt es mit »Queeres Lesen hören« einen Hörraum zu queeren Themen auf unserem Onlineportal Dichterlesen.net. Die Kurator·innen Lann Hornscheidt und Kristof Magnusson präsentieren Audios, Videoclips und Texte, die dazu einladen, das eigene Hören zu differenzieren und die eigene Wahrnehmung herauszufordern, z.B. von Carolin Emcke, Édouard Louis, Hans Pleschinski, Christa Reinig, Hanya Yanagihara u.a.Zum Hörraum

»Triumph der Farben«

»Triumph der Farben«

AusstellungAusstellung von Oswald Egger
Erstmals wird Oswald Eggers 2018 veröffentlichtes Kaleidoskop »Triumph der Farben«, in dem er Sprache, Farbe, Geometrie und Wissenschaftsgeschichte zu einer spielerischen Entdeckungsreise werden lässt, in einer Ausstellung präsentiert.Mehr…

Olga Tokarczuks »Księgi Jakubowe«

Olga Tokarczuks »Księgi Jakubowe«

TOLEDO-JournalZur Übersetzung. Der lange Weg der Übersetzung aus dem Polnischen – zu dem Lisa Palmes und Lothar Quinkenstein aufbrachen – folgte dem mäandernden Lebensweg des Jakob Frank von Korolówka in Podolien  bis nach Offenbach am Main. In ihrem Journal beschreiben die Übersetzerin und der Übersetzer den geschichtlichen und theoretischen Unterbau zu Franks Lehre, leiten literarisch und – anhand von historischem Kartenmaterial – bildlich von Station zu Station, geben Einblicke in die Arbeit mit dem Material Sprache, das bei der Übertragung dieses Romans ins Deutsche einen besonderen Stellenwert besitzt. Ihr Übersetzungsjournal ist eine Anregung zur literarisch-ideengeschichtlichen Reise durch die polnische Adelsrepublik, einen Zweig des osteuropäischen Judentums, das einstige Osmanische Reich, kurz: durch „Mitteleuropa“. Foto: Renate von Mangoldt, 1995.Mehr…

TOLEDO – Mobilitätsfonds 2020

TOLEDO – Mobilitätsfonds 2020

FörderungDer Mobilitätsfonds des TOLEDO-Programms ermöglicht es professionellen Literaturübersetzer·innen, für zwei bis vier Wochen in Sprache und Kultur ihrer Ausgangssprache einzutauchen. Bewerbungen für die erste Ausschreibung 2020 sind bis zum 20. Januar 2020 möglich.Mehr…

A. L. Kennedy | England

A. L. Kennedy | England

LCB diplomatique»Alle Hassen Uns Und Uns Ist Das Egal« […] Orwell ist in diesen dystopischen Zeiten beliebter denn je […]. Das Zitat von ihm dreht sich darum, einer irregeführten Öffentlichkeit bestürzende Wahrheiten zu verkünden, ein Ziel, das ihm am Herzen lag. […] Übersetzung: Tom Zille.Mehr…

Wannsee-Album

19. September 2019

Wannsee-Album

Aus dem SkizzenblogŽeljka Gorički war im August 2019 Stipendiatin im LCB und hat viele Details unseres Hauses entdeckt und mit ihrer Kamera festgehalten, die wir im Alltag leicht übersehen … danke für deine neuen Blickwinkel, Željka!Mehr…

Ausstellung: Renate von Mangoldt

Ausstellung: Renate von Mangoldt

Ausstellung»Geteiltes Berlin – Fotografien aus dem Westteil 1973 – 1983«
In den späten 70er und frühen 80er Jahren wurde an jeder Ecke Berlins das Provisorische der Stadt deutlich: geteilt, mit vielen Hinterlassenschaften des Zweiten Weltkriegs. Von 1973 bis 1983 hat Renate von Mangoldt dieses eigenartige Flair in Fotoserien eingefangen. Die Ausstellung erlaubt einen Blick in diese Vergangenheit.
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Allons Enfants!

Allons Enfants!

Projekt2017 und 2018 reisten acht französisch-deutsche Schriftsteller·innen-Tandems in verschiedene Städte Europas. Ihre Reiseberichte, Briefwechsel, Comics und Essays sind in vielen Sprachen nachzulesen auf dem Reiseblog www.allonsenfants.eu.Mehr…

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