LCB
Autorenwerkstatt Prosa 2021

Autorenwerkstatt Prosa 2021

Die Teilnehmer·innen der Autorenwerkstatt Prosa 2021 im LCB sind: Christian Hödl, Roman Kaiser-Mühlecker, Ferial Nadja Karrasch, Nils Langhans, Charlotte Milsch, Nora Osagiobare, Marco Ott, Henrik Pohl, Cecilia Joyce Röski und Dana Vowinckel. Geleitet wird die Werkstatt von Julia Franck und Thorsten Dönges. Die Autor·innen erhalten ein Stipendium und treffen sich an vier Herbst- und Winterwochenenden im LCB, um an ihren Texten zu arbeiten. Wir freuen uns sehr über und auf die Zusammenarbeit mit ihnen.Mehr…

Friedrich Haufe empfiehlt

Friedrich Haufe empfiehlt

LeselampeDer französische Kunsthistoriker Georges Didi-Huberman veröffentlichte 2001 einen Beitrag im Katalog »Memoire des camps. Photographies des camps de concentration et d’extermination nazis (1933-1999)«, in dem er sich mit den vier einzigen überlieferten Fotografien auseinandersetze, die heimlich von Gefangenen des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau gemacht worden waren. 2007 erschien der Text auf Deutsch (übersetzt von Peter Geimer) als erster Teil der Monographie »Bilder trotz allem« (Wilhelm Fink Verlag). Nach Veröffentlichung des Textes entbrannte in Frankreich eine heftige Debatte, in der Didi-Huberman etwa „Voyeurismus“, „Vergnügen am Entsetzen“ und die Fetischisierung der Bilder vorgeworfen wurde – vor dem Hintergrund eben dieser Auseinandersetzung entstand der zweite Teil des Buches. Friedrich Haufe, Mitbegründer des Schlaufen Verlags, empfiehlt Didi-Hubermans kunsthistorische Auseinandersetzung mit den Fotos von Birkenau in der heutigen Leselampe:Zur Leselampe

Joséphine Bacon, Nomadin der Tundra & Bewohnerin der Stadt

Joséphine Bacon, Nomadin der Tundra & Bewohnerin der Stadt

TOLEDO-JournalIn ihrem Übersetzungsjournal schreiben Jennifer Dummer und Andreas Jandl als Übersetzungs-Duo über den notwendigen Luxus, mit vier Ohren und vier Augen zu übersetzen – und wie dieses Verfahren den poetischen Sinn erhitzte, gerade bei so kurzen und dichten Texten wie den Gedichten der Grande Dame der indigenen Dichtung Québecs Joséphine Bacon („Uiesh. Irgendwo. Gedichte“, KLAK Verlag 2021). Das TOLEDO-Journal beleuchtet, was es konkret heißt, Schlüsselbegriffe aus dem Leben der Innu sensibel zu übertragen und eine Sprache durch Übersetzung am Leben zu erhalten.Zum TOLEDO-Journal …

Bergþóra Snæbjörnsdóttir | Island

Bergþóra Snæbjörnsdóttir | Island

LCB diplomatique»Das Segelboot« Lass uns ein Segelboot kaufen, sagte mein Freund vor etwas mehr als zwei Jahren. Die Idee war absurd. Er war damals arbeitslos und ich schwanger und im Studium. Außerdem hatte ich schon immer große Angst vor dem Meer. Anders als die meisten Isländer bin ich nicht mit dem Meer aufgewachsen. Mir wurde schon schwindelig, wenn ich nur einen Fuß auf eine Kaimauer setzte, und den Leberfleck über meinem linken Lungenflügel deutete ich als sicheres Indiz dafür, dass ich in einem früheren Leben ertrunken bin. […]Mehr…

10 Jahre Dichterlesen.net


Seit 2011 präsentiert das Online-Portal Dichterlesen.net historische und aktuelle Mitschnitte literarischer Veranstaltungen zum Nachhören und gibt in thematischen Hörräumen Einblick in die Vielfalt der verfügbaren Audio-Materialien. Rund 1.500 Veranstaltungen mit 2.000 Mitwirkenden sind bereits online. In diesem Jahr feiern wir gemeinsam mit den Partnerinstitutionen Deutsches Literaturarchiv Marbach, Literaturhaus Basel, Literaturhaus Stuttgart, Lyrik Kabinett München und internationales literaturfestival berlin (ilb) unser zehnjähriges Jubiläum.Mehr…

Paola Moretti | Italien

Paola Moretti | Italien

LCB diplomatique»Augustferien« Menschen lieben Gewohnheiten, aber wie beim Aberglauben haben diese manchmal viel praktischere Gründe, als man denken würde. Salz zu verschütten bringt Unglück, weil es eine sehr teure Ware war, und tatsächlich kommt das italienische Wort für „Gehalt“, „salario“, aus dem Lateinischen und bedeutete ursprünglich „eine Ration Salz“, woraus dann später ein „Zuschlag für den Kauf von Salz und anderen Lebensmitteln“ wurde, der „für Beamte aus dem Richteramt oder des Wehrdiensts“ gewährt wurde. Auch andere Gewohnheiten entstehen oft aus der Notwendigkeit, bestimmte Mängel auszugleichen oder das Leben zu vereinfachen. Die berühmte mediterrane Siesta kommt nicht aus der Laune, das Leben langsam angehen zu lassen, sondern gewährt, vor allem im Sommer, Schutz in der heißesten Stunde des Tages. Der Espresso ist natürlich ein Laster, aber auch eine wirksame Maßnahme gegen niedrigen Blutdruck in der Hitze. […]Mehr…

24-Stunden-Comic am Wannsee II | Livestream

Bei der zweiten Ausgabe des 24-Stunden-Comic am Wannsee werden die Künstler·innen nicht nur im LCB untergebracht sein, sondern auch an anderen Orten in Berlin, dank der Unterstützung mehrerer Partner. Die kleinen Gruppen bleiben aber digital stets in Verbindung. Jede·r einzelne Teilnehmer·in steht vor der Herausforderung, innerhalb von 24 Stunden einen 24-seitigen Comic zu zeichnen, am Samstagmittag beginnend. Ab 19.30 Uhr wird in einer digitalen Veranstaltung auf www.lcb.de dem Publikum ein Einblick in die Arbeit der Teilnehmenden geboten. Die Gespräche mit den Künstler·innen während der Abendveranstaltung moderiert die Comicforscherin Marie Schröer.Mehr…

Unterhaltungen deutscher Eingewanderten | 2017

Unterhaltungen deutscher Eingewanderten | 2017

dichterlesen.netFrisch aus dem Archiv #100: Gibt es in der Literatur von Migranten überhaupt eine Vorstellung von ‚Muttersprache‘ und ‚Heimat‘? Marica Bodrožić und Deniz Utlu haben für den virtuellen Ausstellungsraum im Rahmen von Dichterlesen.net die Archive des Literarischen Colloquiums Berlin und des Deutschen Literaturarchivs Marbach gesichtet und jeweils einen eigenen Onlineparcours mit Bild-, Ton- und Textexponaten kreiert. Im Januar 2017 präsentierten Bodrožić und Utlu den Hörraum „Unterhaltungen deutscher Eingewanderten“ und diskutierten mit Florian Höllerer und Jan Bürger über die Sprache(n) der Migrationsliteratur und über Ihre Stellung in literarischen Dokumentensammlungen. Die Aufnahme dieser Veranstaltung ist unserer 100. Hörtipp und ein Vorspann zum 10-jährigen Jubiläum von Dichterlesen.net!

Zum PodcastZu allen Hörtipps...

60 Jahre »Sprache im technischen Zeitalter«

60 Jahre »Sprache im technischen Zeitalter«

ZeitschriftMit zwei Jubiläumsheften, die unter dem Stichwort ›Zeitmitschriften‹ die letzten sechs Jahrzehnte in neuen Texten wieder aufleben lassen, einem Fest und einer Jubiläums-Podcast-Folge von »weiter lesen« auf rbbKultur feiern wir das 60jährige Bestehen unserer Hauszeitschrift »Sprache im technischen Zeitalter«.

Im Jahr 1959 wurde Walter Höllerer an die Technische Universität Berlin berufen, 1961 gründete er eine Zeitschrift und versah sie mit dem Namen seines TU-Instituts: »Sprache im technischen Zeitalter«. Ursprünglich als literaturwissenschaftliches Periodikum konzipiert, veränderte sich der Fokus der Spr.i.t.Z: Als Hauszeitschrift des Literarischen Colloquiums Berlin wurde sie zu einer Literaturzeitschrift. Für die Hefte 238 und 239 haben wir Autor·innen eingeladen, die der Zeitschrift, dem LCB oder dem zeitweiligen Mitfinancier, dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD, nahestehen.

Mehr Informationen und Inhaltsverzeichnis der Jubiläumshefte

Stoffe: Zeitgeist | 60 Jahre »Sprache im technischen Zeitalter«

VeranstaltungVOR ORT (Tickets hier) und im LIVESTREAM
Mit Ann Cotten, Uwe Kolbe, Ursula Krechel, Nadja Küchenmeister, Ulla Lenze, Gert Loschütz, Teresa Präauer, Kathrin Röggla, Volker Sielaff.

Zu den Stoffebeiträgen zum ›Zeitgeist‹

Adorno, Enzensberger: Der Briefwechsel 1955–1966

VeranstaltungDer Herausgeber Jan Bürger im Gespräch mit der Philosophin Rahel Jaeggi, moderiert von Matthias Weichelt über den Briefwechsel (1955–1966) zwischen Theodor W. Adorno und Hans Magnus Enzensberger, der die brisanten Fragen der Zeit verhandelt – die politischen und kulturellen Zustände der Bundesrepublik, die Gefahren des Rechtsextremismus, die Notwendigkeit von Widerspruch und Engagement.Mehr…

Es ist eine Frucht! ─ Übersetzungsjournal von Beate Thill

Es ist eine Frucht! ─ Übersetzungsjournal von Beate Thill

TOLEDO-JournalDany Laferrières Roman Granate oder Granatapfel – was hat der Schwarze in der Hand (Das Wunderhorn, 2021) ist ein Roadtrip durch ganz Nordamerika und zeigt ein Panorama zwischen Weiß und Schwarz. Beate Thills Journal „Es ist eine Frucht!“ zeichnet nach, mit welcher Leichtigkeit und welchem Witz der Autor Themen wie Rasse, Kultur und Identität in seiner Prosa verhandelt und welche Herausforderungen sich in der Übersetzung stellen. Flankiert wird das Journal von einem Radiostück und einigen Fotografien. Die Dichtung Leaves of grass von Walt Whitman (US-amerikanischer Dichter, 1819-1892) ist ein wichtiger Bezugspunkt des Romans. Für das TOLEDO-Journal komponierte der Radiokünstler Andreas Hagelüken ein Stück in vier Liedern, das Walt Whitman in unsere Zeit holt. Die Schwarz-Weiß-Fotografien aus dem Nachlass von Robert Walker (1919-1992) sind nüchterne Aufnahmen von den Vereinigten Staaten aus der Mitte des 20. Jahrhunderts.Zum TOLEDO-Journal …

Gaurav Monga | Indien

Gaurav Monga | Indien

LCB diplomatique»Pandemic Wear« Seit Beginn der Pandemie hatte ich mit der Frage zu kämpfen, was ich anziehen sollte und starrte auf meine Hemden, Blazer, Hosen und Jeans, die leblos in meinem Kleiderschrank lagen. An manchen Tagen wachte ich auf und zog mich an, wie ich es normalerweise getan hätte, wäre ich zur Arbeit gegangen; ein paar Stunden später jedoch fand ich mich  nur in Shirt und Unterwäsche bekleidet.
Ich wusste nicht, was ich anziehen sollte, wie die Formsprache meiner Kleidung in der „neuen Normalität“ aussehen würde. Ich brauchte Kleidung, die mir ästhetisch gefiel und dennoch bequem zuhause getragen werden konnte.
Die meisten traditionellen indischen Kleidungsstücke sind fließend geschnitten, locker und ästhetisch ansehnlich. Als Kind kleidete mich meine Mutter immer in Pathani-Anzügen, denn alle eng anliegenden Kleidungsstücke, die in Konfektionsgeschäften für Kinder verkauft wurden
waren für meinen molligen Körper zu klein. […]Mehr…

»Reise ans Ende der Anomalie«

»Reise ans Ende der Anomalie«

TOLEDO-JournalVom Auftragskiller zum Auftragsübersetzer: In ihrem TOLEDO-Journal zu Hervé Le Telliers Roman »Die Anomalie« (Rowohlt, 2021) führen uns die Übersetzer·innen Jürgen und Romy Ritte bis ans „Ende der Anomalie“. Auf ihrer Reise durch ein vielschichtiges intertextuelles Gewebe kommen sie bislang unentdeckten Anomalien auf die Spur. Übersetzung ist selbst Thema in diesem anspielungsreichen Roman, der letztes Jahr mit dem wichtigsten französischen Literaturpreis, dem Prix Goncourt, ausgezeichnet wurde. »L’Anomalie« kreist um einen mysteriösen Flug von Paris nach New York, in dem einer der Protagonisten auf dem Weg zu einer Übersetzungspreis-Verleihung sitzt… Das TOLEDO-Journal gibt spannende Einblicke in einen Arbeitsprozess im Reißverschlussverfahren, in die Ästhetik des Oulipo sowie in Le Telliers internationales Übersetzersyndikat.Zum TOLEDO-Journal …

Sommerakademie 2021

Sommerakademie 2021

AusschreibungFörderungTroels Thorborg Andersen (Dänisch), Peter Claessens (Niederländisch), Ginevra Quadrio Curzio (Italienisch), Bisera Suljic-Boskailo (Bosnisch), Biljana Pajić (Serbisch), László Györi (Ungarisch), Dana Petrigáčová (Slowakisch), Damion Searls (Englisch), Helen MacCormac (Englisch) und Liu Huiru (Chinesisch) erhalten im Rahmen unserer ausnahmsweise frühherbstlichen Sommerakademie vom 27. September bis 4. Oktober 2021 die Möglichkeit, mit Berliner Autor·innen, Verleger·innen und Kritiker·innen zusammenzutreffen, das literarische Leben der Stadt kennen zu lernen und die aktuellen Entwicklungen der deutschsprachigen Literatur zu diskutieren.Mehr…

»Jörg-Henle-Preis für Literaturkritik« 2021 an Katharina Teutsch

»Jörg-Henle-Preis für Literaturkritik« 2021 an Katharina Teutsch

PreisDer von Jörg A. Henle gestiftete »Jörg-Henle-Preis für Literaturkritik« wird in diesem Jahr an an Katharina Teutsch verliehen. Die Preisverleihung findet am Mittwoch, den 10. November 2021 um 19:30 Uhr im Literarischen Colloquium Berlin statt. Die Laudatio hält der Autor, Zeichner und Musiker Frank Witzel.Mehr…

Schritte-Stipendien 2022

AusschreibungAuch im kommenden Jahr fördert die S. Fischer Stiftung Übersetzer·innen deutschsprachiger Literatur mit den „Schritte“-Stipendien. Um das einmonatige, mit 2.000 Euro dotierte Residenzstipendium im LCB können sich wieder Übersetzer·innen aus Polen, Belarus, der Ukraine, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Serbien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina, dem Kosovo, Mazedonien, Bulgarien, Rumänien, Moldawien, Albanien und der Türkei bewerben. Bewerber·innen sollten über Publikationserfahrung verfügen. Bewerbungsfrist ist der 15. Oktober 2021.Mehr…

Über die Kinetik von Namen, Körpern und Kulturen 2 ─ TOLEDO-Journal von Karin Betz

Über die Kinetik von Namen, Körpern und Kulturen 2 ─ TOLEDO-Journal von Karin Betz

TOLEDO-JournalJin Yong (1924-2018) ist einer der meistgelesenen Schriftsteller der Welt. Von Karin Betz aus dem Chinesischen übersetzt erscheint sein bekanntestes Werk, Die Legende der Adlerkrieger, erstmals auf Deutsch. Ein episches Werk, das neben einer atemlosen, abenteuerlichen Geschichte aus einer sehr eigenen Welt von Kungfukämpfern eine große Fülle von lebendigem Wissen zu chinesischer Geschichte, Philosophie, Dichtkunst, oder Geografie und natürlich Kampfkunst vermittelt. In ihrem TOLEDO-Journal Über die Kinetik von Namen, Körpern und Kulturen 2. Ein dynamisches Journal zur Übersetzung des Romans »Der Schwur der Adlerkrieger« zum gerade erschienenen Band 2 (Heyne, 2021) schreibt Karin Betz über Kampfkunst und Kochkunst, Kalligrafie und Konfuzianismus, die Lehre der Fünf Elemente und Schwimmen als integraler Bestandteil des Mao-Kults.Zum TOLEDO-Journal …

Frisch aus dem Archiv

Frisch aus dem Archiv

dichterlesen.netAus dem LCB-Veranstaltungs-Fundus: Unsere Hör-Tipps, die Ihnen unsere wertvollsten, kuriosesten und aufregendsten Lesungen aus den letzten 57 Jahren ins Wohnzimmer bringen oder Sie beim Spazieren begleiten, finden Sie hier versammelt.Zu allen Tipps ...

15 Jahre Literaturport.de

15 Jahre Literaturport.de

LiteraturportHURRA! Vor 15 Jahren ist unser Literaturhafen mit einer Website-Release-Party, Portwein und Musik ans Netz gegangen. Bereits 2008 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet, ist der Literaturport eine im deutschsprachigen Raum einmalige Plattform zur Förderung und Vernetzung von Schriftsteller·innen und für die Literaturvermittlung.zum Literaturport ...

Affinità Elettive 2021

Förderung
Rom, 12.–15. Juli 2021: Im Rahmen des von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und dem Italienischen Kulturministerium getragenen Deutsch-Italienischen Übersetzerpreises veranstalten die Casa di Goethe, die Deutsche Akademie Rom Villa Massimo, das Goethe-Institut Rom und das Istituto Italiano di Studi Germanici in Zusammenarbeit mit dem LCB ein Treffen zum Literaturtransfer zwischen Italien und Deutschland.

Lesungen der Rompreisträger·innen
Dialoghi italo-tedeschi sulla traduzione – Tag 3
Aus der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo im Rahmen des Deutsch-Italienischen Übersetzerpreises
Mit Franziska Gerstenberg und Alexander Schimmelbusch
Grußwort: Monika Grütters, MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien
Moderation: Maria Gazzetti
In deutscher Sprache

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Programmschwerpunkt im Jahr 2021: Die Reihe »Stoffe. Woraus besteht die Gegenwartsliteratur?«

Programmschwerpunkt im Jahr 2021: Die Reihe »Stoffe. Woraus besteht die Gegenwartsliteratur?«

VeranstaltungWoraus ist die deutschsprachige Gegenwartsliteratur gemacht, aus welchen Materialien, Gegenständen und Ideen besteht sie, aus welchen Stoffen gewinnen Texte heute ihre Kraft? Friedrich Dürrenmatt, dessen 100. Geburtstag wir in diesem Jahr feiern, setzt sich in seinem Spätwerk »Stoffe« (Diogenes Verlag, 1981–1990) mit der Frage auseinander, was sein Schreiben über Jahrzehnte prägte und warum aus manchem ein Buch oder Stück wurde, anderes hingegen Gedanke, Fragment, Skizze blieb. Und wo liegen bei Autor·innen unserer Gegenwart die Keime zu Stoffen?
Den Auftakt der Reihe gestalten am Di, 09.02., um 19.30 h Eva Menasse, Matthias Nawrat, Lutz Seiler und Angela Steidele.Mehr…

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