LCB

Archiv

Hausgäste (909)

2021

November

Toon Horsten

Hasselt, Belgien

Der flämische Autor Toon Horsten, geboren 1969, arbeitet als freier Publizist und Autor. In deutscher Übersetzung erschien in diesem Jahr »Der Pater und der Philosoph« (Galiani Berlin, Ü: Marlene Müller-Haas), die Geschichte der abenteuerlichen Rettung der nachgelassenen Schriften Edmund Husserls durch einen flämischen Franziskanermönch, auf die Toon Horsten bei Recherchen in der eigenen Familiengeschichte stieß. In Zusammenarbeit mit PassaPorta, Brüssel.

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Martyna Bunda

Warschau, Polen

Martyna Bunda, 1975 in Danzig geboren, ist Schriftstellerin und Journalistin und leitet den Lokalteil der polnischen Tageszeitung Polityka. Ihr Debütroman »Nieczułość« (2017) erschien 2019 unter dem Titel »Das Glück der kalten Tage« in Bernhard Hartmanns deutscher Übersetzung im Suhrkamp Verlag. Nach »Kot niebieski« (2020) arbeitet sie nun an ihrem dritten Roman. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Artur Klinau

Kaptaruny, Belarus

Artur Klinau, geboren 1965, ist Schriftsteller und Architekt und gilt als einer der wichtigsten Künstler in Belarus. In deutscher Übersetzung erschienen 2006 »Minsk. Sonnenstadt der Träume« (edition suhrkamp, Ü: Volker Weichsel), 2015 der Roman »Schalom« (edition FotoTapeta, Ü: Thomas Weiler) und in diesen Tagen »Acht Tage Revolution. Ein dokumentarisches Journal aus Minsk« (edition suhrkamp, Ü: Volker Weichsel und Thomas Weiler). Angekündigt ist die deutsche Übersetzung seines Romans »Lokisaŭ«, der im vergangenen Jahr erschienen ist und einen Aufstand in einer kleinen Stadt in Belarus beschreibt – künftige Ereignisse vorwegnehmend. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Andrea Geißler

Frankfurt am Main, Deutschland

Andrea Geißler, geboren 1986, ist Autorin und Radio-Redakteurin beim Hessischen Rundfunk. Sie schreibt Prosa, Lyrik und Hörspiele. 2010 war sie Preisträgerin beim Literaturpreis Nord-Ost. Ihr Hörspiel-Debüt »Hyperbolische Körper« wurde mit dem Publikumspreis der ARD Hörspieltage 2020 ausgezeichnet. Als Stipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung promoviert sie über die Einflüsse der arabischen Halqa und des europäischen Harlekins auf eine postkoloniale Theatergeschichte des Mittelmeerraums. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Oktober

Julia Haenni

Zürich, Schweiz

Julia Haenni, geboren 1988, lebt und arbeitet als freie Autorin, Regisseurin und Performerin. Ihr Stück »frau im wald« wurde zum Heidelberger Stückemarkt und zum Drama Fest in Mexiko City eingeladen. In der Spielzeit 2018/19 war sie Hausautorin am Konzert Theater Bern. Ihr Stück »frau verschwindet (versionen)« wurde mit dem Berner Literaturpreis 2020 ausgezeichnet. Ebenfalls 2020 erschien mit »kiosktexte« (edition taberna kritika) ihre erste Publikation mit kurzen Auftrags- und Spoken Word-Texten. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Ronya Othmann

Leipzig, Deutschland

Ronya Othmann, geboren 1993, ist Schriftstellerin und Journalistin. Sie erhielt u. a. den Caroline-Schlegel-Förderpreis für Essayistik, den Lyrik-Preis des Open Mike und den Publikumspreis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs. Sie schreibt für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung die Kolumne »Import Export«. 2020 erschien im Hanser Verlag ihr Debütroman »Die Sommer«, für den sie mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet wurde. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Yang Chih-Chieh

Taipeh, Taiwan

Yang Chih-Chieh, wurde 1985 in Taipeh, Taiwan, geboren. Er ist Autor mehrerer Gedichtsammlungen, u. a. »Deeper«, »Ning« und »Strays and Blue Skies«. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Chao Tsong-Yi

Chuohsi, Taiwan

Salizan Takisvilainan, chinesischer Name Chao Tsong-Yi, gehört dem Stamm der Nakahila in der Gemeinde Chuohsi, Hualien, an und ist Bunun-Dichter und Schriftsteller. Er arbeitet als Manager der Xiangyang-Hütte, als Direktor des Tastubuqul tu maduq i malas, das unabhängige Publikationen in den Stammessprachen herausgibt, sowie als Bergführer und -träger. Für seine Gedicht- und Prosasammlungen wurde er u. a. 2016 mit dem Taiwanese Literature Award ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Weng Yu-Hung

Taipeh, Taiwan

Weng Yu-Hung aka HOM zeichnet seit 2013 Comics, u. a. »Big City, Little Things« (übers. v. Nick Stember, China Times, 2015), »The Actor«, und »The Priceless Painting – Paris’s Light Chaser«, eine Kooperation mit dem National Taiwan Museum of Fine Arts. HOM kreierte Werbeillustrationen, war Finalistin und Gewinnerin vieler Golden Comic Awards und arbeitete als Comic-Lehrerin und Jurorin für zahlreiche Wettbewerbe. Von 2017 bis 2018 lebte sie in Angoulême, Frankreich, seit 2020 repräsentiert sie Taiwan und Thailand im Rahmen von Austauschveranstaltungen. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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September

Lisa Krusche

Braunschweig, Deutschland

Lisa Krusche, geboren 1990, ist Autorin und wurde unter anderen mit dem Edit Radio Essaypreis und dem Deutschlandfunk-Preis bei den 44. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt ausgezeichnet. 2021 erschien ihr Debütroman »Unsere anarchistischen Herzen« bei S. Fischer und das Kinderbuch »Das Universum ist verdammt groß und supermystisch« bei Beltz. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Asja Bakić

Zagreb, Kroatien

Asja Bakić, geboren 1982, ist eine bosnisch-kroatische Autorin und Kulturkritikerin. Sie hat bisher einen Gedichtband, einen Essayband über Popkultur und zwei Kurzgeschichtensammlungen publiziert, darunter »Mars«, 2021 in Alida Bremers Übersetzung im Verbrecher Verlag erschienen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Zsuzsa Fodor

Budapest, Ungarn

Zsuzsa Fodor, geboren 1953, ist Synchronautorin und übersetzt deutschsprachige Gegenwartsliteratur ins Ungarische, wie z. B. Daniel Kehlmann, Eva Menasse, Terézia Mora, Inger-Maria Mahlke und Abbas Khider. Sie erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Joshua Groß

Braunschweig, Deutschland

Joshua Groß, geboren 1989 in Grünsberg, lebt in Braunschweig. Er veröffentlichte u. a. »Flauschkontraste« (Korbinian Verlag, 2017) und »Flexen in Miami« (Matthes & Seitz, 2020). Ausgezeichnet wurde er u. a. mit dem Anna Seghers-Preis 2019 und dem Literaturpreis der A und A Kulturstiftung 2021. Zuletzt erschien sein Buch »Entkommen« (Matthes & Seitz, 2021) mit Essays und Erzählungen. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Lennardt Loß

München, Deutschland

Lennardt Loß, geboren 1992 in Braunschweig, lebt in München. 2018 las er bei den 42. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt einen Auszug aus seinem Debüt »Und andere Formen menschlichen Versagens«, das im Frühjahr 2019 bei Weissbooks erschien. Derzeit schreibt er an seinem zweiten Roman. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Biljana Pajić

Belgrad, Serbien

Biljana Pajić, geboren 1987, arbeitet als Bibliothekarin am Goethe-Institut Belgrad und übersetzt deutschsprachige Literatur ins Serbische, zuletzt Werke von Uwe Johnson und Jochen Schmidt. Sie erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Patrycja Pustkowiak

Krakau, Polen

Patrycja Pustkowiak, 1981 geboren, lebt in Krakau und hat zwei Romane veröffentlicht: »Nocne zwierzęta« (2013) und »Maszkaron« (2018). Im LCB wird sie an ihrem dritten Buch arbeiten. Sie erhielt das Albrecht-Lempp-Stipendium 2021, mit freundlicher Unterstützung der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

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Friedrich Stockmeier

Mannheim, Deutschland

Friedrich Stockmeier, geboren 1988 in Baden, aufgewachsen in der Schweiz, Kalifornien und Deutschland, studierte Komposition und Neue Medien in Mannheim. Er schreibt Lyrik, Dramatik und in intermedialen Zusammenhängen. Seine Kompositionen, Theatermusiken und Texte wurden an verschiedenen deutschsprachigen Theatern und Festivals aufgeführt. Mit »Gloryhole, Wein und Oleander« war er Finalist beim 27. open mike und mit seinem Theaterstück »Tettigonia Surf« war er für den Kleist-Förderpreis nominiert. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Ariane von Graffenried

Bern, Schweiz

Ariane von Graffenried, geboren 1978, ist Autorin, Spoken-Word-Performerin und promovierte Theaterwissenschaftlerin. Sie ist Mitglied des Duos Fitzgerald & Rimini und Kuratorin des Internationalen Lyrikfestivals Basel. 2017 erschien ihr Buch »Babylon Park«, 2019 folgte »50 Hertz«, eine CD mit Gedichtband (Der gesunde Menschenversand). Für ihre Texte wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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August

Samuel Hamen

Luxemburg

Samuel Hamen, geboren 1988, lebt und arbeitet als freier Autor in Diekirch und Heidelberg. Er schreibt Literaturkritiken u. a. für Deutschlandfunk und ZEIT Online und wurde mehrfach für sein literarisches Schaffen ausgezeichnet, zuletzt 2020 mit dem Luxemburger Buchpreis sowie 2021 mit einem Jahresstipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg. Bei Matthes & Seitz Berlin erscheint im Frühling 2022 sein Essay »Quallen. Ein Portrait«. Hamen ist Präsident des luxemburgischen Schriftstellerverbands A:LL. Mit freundlicher Unterstützung des Fonds Culturel National, Luxemburg.

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Florin Irimia

Iași, Rumänien

Florin Irimia, geboren 1976, lebt als Schriftsteller und Hochschullehrer in Iași in Rumänien. Er hat drei Romane und zwei Erzählbände publiziert, dazu rumänische Übersetzungen der Werke Margaret Atwoods. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Rafael David Kohn

Niederkorn, Luxemburg

Rafael David Kohn studierte Szenisches Schreiben an der UdK Berlin. »Waffensalon« wurde von der European Theatre Convention für die Liste der 119 Best Contemporary European Plays 2012 ausgewählt. Seine Stücke wurden bisher in Deutschland, Luxemburg, Rumänien und Togo aufgeführt. Neben seiner Tätigkeit als Regisseur und Dramatiker schreibt er auch Hörspiele und Drehbücher, Essays, Kolumnen und Kurzgeschichten. 2017 erschien sein erster Roman »Che Guevara war ein Mörder« (Hydre Éditions). Mit freundlicher Unterstützung des Fonds Culturel National, Luxemburg.

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Anaïs Meier

 Zürich, Schweiz

Anaïs Meier, geboren 1984 in Bern, studierte Film und Medien an der Filmakademie Baden Württemberg und Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut. 2013 Co-Gründerin des Kleinstverlages Büro für Problem und 2017 des Autorinnenkollektivs RAUF. Sie schreibt die monatliche Kolumne »Aus dem Réduit« für die Fabrikzeitung in Zürich. 2020 erschien der Kurzgeschichtenband »Über Berge, Menschen und insbesondere Bergschnecken« bei mikrotext, 2021 der Roman »Mit einem Fuss draussen« bei Voland & Quist. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Benjamin von Wyl

Basel, Schweiz

Benjamin von Wyl, geboren 1990 im Aargau, ist Autor und freier Reporter, unter anderem regelmäßig für die Wochenzeitung WOZ, Swissinfo und die Medienwoche. 2017 ist bei lectorbooks sein erster Roman »Land ganz nah« erschienen. Sein zweiter Roman »Hyäne – eine Erlösungsfantasie« (lectorbooks, 2020) wurde 2021 mit dem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet. Von Wyl lebt in Basel. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Juli

Lukas Maisel

Zürich, Schweiz

Lukas Maisel, geboren 1987 in Zürich, machte eine Lehre zum Drucker, bevor er am Literaturinstitut in Biel studierte. Für seinen ersten Roman, »Buch der geträumten Inseln«, erhielt er einen Werkbeitrag des Kantons Aargau, den Förderpreis des Kantons Solothurn und zuletzt den Terra-nova-Preis der Schweizerischen Schillerstiftung. Er erhielt ein Aufenthaltsstipendium der Stiftung Pro Helvetia.

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Patricija Horvat

Split, Kroatien

Patricija Horvat, 1970 geboren, lebt als Übersetzerin deutschsprachiger und englischsprachiger Literatur ins Kroatische in Split und engagiert sich überdies für die internationale Vermittlung kroatischer Literatur. In ihrer Übersetzung sind Werke u. a. von Erich Kästner, Ralf Rothmann, Silvia Bovenschen, John Williams und Sally Rooney erschienen. Sie erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Christiane Heidrich

Wien, Österreich

Christiane Heidrich, geboren 1995 in Karlsruhe, lebt als Dichterin und Übersetzerin in Wien. Ihr Debütband »Spliss« erschien 2018 bei kookbooks. Ihre Gedichte wurden in Zeitschriften, Anthologien und online veröffentlicht, zuletzt in Edit 81 und Transistor 3. Gemeinsam mit Mathias Kropfitsch übersetzte sie »Incontinence of the Void« von Slavoj Žižek. Sie studierte Bildende Kunst an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien, wo sie derzeit in Philosophie promoviert. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Dmitrij Kapitelman

Leipzig, Deutschland

Dmitrij Kapitelman, geboren 1986 in Kiew, kam im Alter von acht Jahren als ›Kontingentflüchtling‹ mit seiner Familie nach Deutschland. Er studierte Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität Leipzig und absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München. Heute arbeitet er als freier Journalist. 2016 erschien sein erstes, erfolgreiches Buch »Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters« (Hanser Berlin), für das er den Klaus-Michael-Kühne-Preis gewann. 2021 erschien sein zweiter Roman »Eine Formalie in Kiew« (Hanser Berlin). Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Eva Maria Leuenberger

Biel, Schweiz

Eva Maria Leuenberger, geboren 1991 in Bern, lebt in Biel. Ihr Debüt »dekarnation« wurde 2019 bei Droschl veröffentlicht. Sie ist zweifache Finalistin des open mike in Berlin (2014 und 2017), erhielt 2016 das »Weiterschreiben«-Stipendium der Stadt Bern und 2020 den Basler Lyrikpreis. »dekarnation« wurde außerdem 2020 mit dem Orphil-Debütpreis der Stadt Wiesbaden, dem PoesieDebütPreis Düsseldorf sowie einem Literaturpreis des Kantona Bern ausgezeichnet. Ihr zweites Buch »kyung« erschien im Juni 2021 (Droschl). Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Juni

Tonio Schachinger

Wien, Österreich

Tonio Schachinger, geboren 1992 in Neu Delhi, aufgewachsen in Nicaragua und Wien, studierte Germanistik und Romanistik an der Universität Wien, sowie Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien, wo er auch Mitherausgeber des institutseigenen Literaturmagazins JENNY war. Sein Debütroman »Nicht wie ihr« erschien 2019, stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und wurde mit dem Förderpreis zum Bremer Literaturpreis ausgezeichnet. Schachinger lebt in Wien. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Katrin Köhler

Hamburg, Deutschland

Katrin Köhler (*1987 Ivano-Frankivsk), studierte Bildende Kunst in Hamburg, Kiel und Istanbul, lebt und arbeitet in Hamburg. Finalistin beim Literarischen März 2021. Stipendien u. a.: Styria-Artist-in-Residence für Literatur in Graz (2021) und Hombroich: Fellowship Literatur – Arbeitsstipendium und Residenz auf der Raketenstation Hombroich bei Neuss (2018). Letzte Veröffentlichungen u. a.: »Der Richter« in manuskripte 231 (2021), »Der geschlossene Mensch (Auszug)« in »Nico – Wie kann die Luft so schwer sein an einem Tag an dem der Himmel so blau ist«, Fürth: starfruit publications, 2019. Einzelpublikation: »Wie alles andere als seine zerstreuten Zugehörigkeiten«, herausgegeben von Oswald Egger, MKH, Kiel 2014. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Tobias Reußwig

Greifswald, Deutschland

Tobias Reußwig, geboren 1989 in Hagen, aufgewachsen in Nienburg, studierte Germanistik, Skandinavistik und Literaturwissenschaft. Für seinen Gedichtzyklus »der Körper lügt« erhielt er den Literaturpreis Mecklenburg Vorpommern 2020. Zuletzt erschienen Gedichte in der Anthologie zu Sibylla Schwarz »… und bey den liechten Sternen stehen« (Reinecke & Voß, 2021) sowie Joey Comeaus »Malagash« (übers. aus dem kanadischen Englisch, Luftschacht, 2021). Reußwig lebt und arbeitet als Autor und Literaturübersetzer in Greifswald. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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2020

November

Logan February

Ibadan, Nigeria

Logan February ist ein·e nicht-binäre·r Lyriker·in und Songwriter·in aus Nigeria. February studiert kreatives Schreiben an der Purdue University und wurde in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht, u. a. in The Guardian Life, Dazed, The Rumpus, Lambda Literary, Washington Square Review und Africa In Dialogue. Von February sind drei Gedichtbände und die Sammlung »Mannequin in the Nude« (Ouida Poetry, 2019 / PANK Books, 2021) erschienen, die für den Sillerman First Book Prize for African Poets nominiert war. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts nimmt Logan February im November als Stipendiat des LCB an der digitalen Residenz Un_Masking Difference teil.

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Jeferson Tenório

Porto Alegre, Brasilien

Jeferson Tenório, 1977 in Rio de Janeiro, Brasilien, geboren, lebt in Porto Alegre. Er promoviert zurzeit in Literaturtheorie an der Päpstliche Katholische Universität von Rio Grande do Sul. Sein Debütroman »O beijo na parede« wurde 2013 von der Associação Gaúcha de Escritores zum Buch des Jahres gekürt. Tenórios Texte wurden fürs Theater adaptiert, seine Erzählungen ins Englische und Spanische übersetzt. 2018 erschien sein zweiter Roman »Estela sem Deus«, 2020 folgte »O avesso da pele«, der von Publikum und Kritiker·innen gleichermaßen gefeiert wurde. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts nimmt Jeferson Tenório im November als Stipendiat des LCB an der digitalen Residenz Un_Masking Difference teil.

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Precious Colette Kemigisha

Uganda

Precious Colette Kemigisha arbeitet seit über fünfzehn Jahren als Redakteurin, Tutorin für kreatives Schreiben und Ghostwriterin in Uganda. Ihr Interesse an Science-Fiction & Fantasy, insbesondere am Afrofuturismus, führte zu Veröffentlichungen in mehreren Anthologien und ermöglichte es ihr, verschiedene Themen wie soziale Ungleichheit, Rasse und Gender zu erforschen. Zurzeit unterrichtet sie kreatives Schreiben, nebenbei stellt sie eine eigene Sammlung seltsamer und wunderbarer Kurzgeschichten zusammen, die 2021 erscheinen wird. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts nimmt Precious Colette Kemigisha im November als Stipendiatin des LCB an der digitalen Residenz Un_Masking Difference teil.

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Djamila Ribeiro

São Paulo, Brasilien

Djamila Ribeiro ist eine brasilianische Schriftstellerin, Journalistin und Philosophin und Feministin. In ihren Veröffentlichungen »O que é lugar de fala?« (2017), »Quem tem medo do feminismo negro?« (2018) und »Pequeno manual antirracista« (2019) setzt sie sich für die Rechte der Frauen und gegen Rassismus ein. Sie ist Gastprofessorin an der Päpstlichen Katholischen Universität von São Paulo. Für ihre Kolumnen in der Zeitung Folha de S. Paulo und dem Elle-Magazin wurde sie mit dem Prince Claus Award ausgezeichnet und von der BBC zu einer der hundert einflussreichsten Frauen der Welt erklärt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts nimmt Djamila Ribeiro im November 2020 als Stipendiatin des LCB an der digitalen Residenz Un_Masking Difference teil.

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Sheree Renée Thomas

Memphis, USA

Sheree Renée Thomas ist eine preisgekrönte Schriftstellerin und Herausgeberin, deren Arbeiten von der Mythologie, Musik und Naturwissenschaft inspiriert sind. 2011 erschien ihr erstes Buch »Shotgun Lullabies«, es folgten »Sleeping Under the Tree of Life« (2016) und »Nine Bar Blues« (2020). Sie hat die »Dark Matter«-Anthologien (2000, 2004) herausgegeben, die zwei World Fantasy Awards gewonnen haben. Ihre Texte erscheinen in der New York Times und im Big Book of Modern Fantasy. Thomas lebt in Memphis, Tennessee. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts nimmt Sheree Renée Thomas im November als Stipendiatin des LCB an der digitalen Residenz Un_Masking Difference teil.

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Olumide Popoola

London, Vereinigtes Königreich

Olumide Popoola ist eine nigerianisch-deutsche Schriftstellerin. Sie veröffentlicht Essays, Novellen, Theaterstücke und Kurzgeschichten. 2017 erschien ihr Romandebüt »When We Speak of Nothing«. Popoola promovierte in kreativem Schreiben an der University of East London und lehrte anschließend an verschiedenen Universitäten. Sie ist die Gründerin und Leiterin von The Future is Back, einem Programm für aufstrebende LGBTQ+Autor·innen. Popoola erhielt verschiedene Stipendien und Preise, u.a. vom Arts Council England und von der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts nimmt Olumide Popoola im November 2020 als Stipendiatin des LCB an der digitalen Residenz Un_Masking Difference teil.

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Markéta Pilátová

Prag, Tschechien

Markéta Pilátová, geboren 1973 ist Schriftstellerin, Journalistin und Übersetzerin. Ihr Debütroman »Žluté oči vedou domů« (dt. Titel: »Wir müssen uns irgendwie ähnlich sein«) erschien 2007 und wurde bereits in sieben Sprachen übersetzt. In ihrem neuesten Roman »S Baťou v džungli« (dt. Titel: »Mit Baťa im Dschungel«) erzählt sie die Lebensgeschichte von Jan Antonín Baťa, dem Halbbruder des legendären tschechischen Schuhherstellers Tomáš Baťa. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Julie Tirard

Berlin, Deutschland

Julie Tirard war Leiterin des Theaters Art en Scène in Avignon, wo auch ihr erstes Drama aufgeführt wurde, bevor sie sich 2013 in Berlin niederließ und als Copywriter und Journalistin arbeitete. Seit 2018 ist sie als Übersetzerin von Romanen, Sachbüchern (Oh Simone ! von Julia Korbik) und Theaterstücken (frau verschwindet (versionen) von Julia Haenni, Umständliche Rettung von Martina Clavadetscher) aus dem Deutschen tätig. Ihr Aufenthalt wurde durch den Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds gefördert.

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Oktober

Amir Gudarzi

Wien, Österreich

Amir Gudarzi graduierte an der einzigen Theaterschule im Iran und absolvierte danach ein Studium in Szenischem Schreiben in Teheran. Seit 2009 lebt Gudarzi unfreiwillig im Exil in Wien, wo er ein Studium in Theater-, Film- und Medienwissenschaften abschloss. 2017 gewann er den exil-DramatikerInnenpreis. Gudarzis Stück »Die Burg der Assassinen« wurde 2019 zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens eingeladen, 2020 wird sein Stück »Geleemann« in Wien im Werk X am Petersplatz zu sehen sein. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Anita Harag

Budapest, Ungarn

Anita Harag, 1988 geboren, wurde in Ungarn für ihre Erzählungen mit dem György Petri Preis und dem Péter Horváth Stipendium ausgezeichnet. Ihr Buchdebut erschien im 2019 im Magvetö Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Mai-Li Bernard

Angoulême, Frankreich

Mai-Li Bernard, geboren 1986 in Hanoi, Vietnam, ist eine französische Illustratorin und Comic-Autorin. Sie hat eine besondere Vorliebe für stumme Geschichten und veröffentlichte zwei Comics, die ohne Worte auskommen. Ihre Produktion umfasst auch Kinderbücher, Illustrationen und Grafikdesign. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts, in Kooperation mit dem Institut Français.

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Berliac

Krakau, Polen

Berliac, geboren 1982, ist ein Manga-Künstler aus Buenos Aires, Argentinien. Seine von der Kritik gefeierte Graphic Novel »SADBØI« wurde in neun Ländern veröffentlicht, und seine Kurzgeschichten wurden in Medien wie Vice, LE MONDE Diplomatique, McSweeney’s Quarterly und anderen publiziert. Er lebt derzeit in Krakau, Polen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Elena Pallantza

Bonn, Deutschland

Elena Pallantza, 1969 geboren, ist Gräzistin, Autorin und Übersetzerin aus dem Deutschen ins Griechische und umgekehrt. Sie ist Herausgeberin einer Anthologie junger deutscher Lyriker·innen in griechischer Übersetzung, Übersetzerin u.a. von Jannis Ritsos, Danae Sioziou und Dimitris Eleftherakis (Verlag Reinecke & Voß). An der Uni Bonn gründete sie den Übersetzungskreis LEXIS, der 2019 den griechischen Staatspreis für Literarische Übersetzung erhielt. Sie lebt in Bonn und Athen. Mit freundlicher Unterstützung durch litrix.de und das Goethe-Institut.

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September

Yannic Han Biao Federer

Köln, Deutschland

Yannic Han Biao Federer, geboren 1986, aufgewachsen in Südbaden, studierte Germanistik und Romanistik in Bonn, Florenz und Oxford. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, zuletzt das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium 2017, den Preis der Wuppertaler Literatur Biennale 2018 und den 3sat-Preis 2019. Sein Debütroman »Und alles wie aus Pappmaché« erschien 2019 bei Suhrkamp. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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August

Dominik Busch

Zürich, Schweiz

Dominik Busch, geboren 1979 in Sarnen und in Luzern aufgewachsen, ist Autor und Hörspielmacher. In der Spielzeit 2015/16 war er Hausautor am Luzerner Theater.  »Das Gelübde« von Dominik Busch zählt zu den drei Gewinnerstücken des Autorenwettbewerbs der Autorentheatertage 2016 am Deutschen Theater Berlin. Dominik Busch realisiert seine Theatertexte auch für den Bayerischen Rundfunk und für Deutschlandfunk Kultur als Hörspiele. In der Spielzeit 2016/17 war er Hausautor am Theater Basel, wo sein Stück  »Das Recht des Stärkeren« entstand. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Ariane von Graffenried

Bern, Schweiz

Ariane von Graffenried, geboren 1978, ist Autorin, Spoken-Word-Performerin und promovierte Theaterwissenschaftlerin. Sie ist Mitglied des Duos Fitzgerald & Rimini und Kuratorin des Internationalen Lyrikfestivals Basel. 2017 erschien ihr Buch »Babylon Park«, 2019 folgte »50 Hertz«, eine CD mit Gedichtband (Der gesunde Menschenversand). Für ihre Texte wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Caren Jeß

Dresden, Deutschland

Caren Jeß, geboren 1985 in Eckernförde, schreibt Dramatik, Prosa, Lyrik und Drehbuch. Ihr Theaterstück »Bookpink« wurde für zahlreiche Preise nominiert, zuletzt für den renommierten Mülheimer Dramatikerpreis 2020. »Der Popper« wurde mit dem Else-Lasker-Schüler Stückepreis 2020 ausgezeichnet. Für ihre »Ballade von Schloss Blutenburg« erhielt sie den Publikumspreis des 26. open mike – Wettbewerb für junge Literatur. In Berliner Justizvollzugsanstalten leitete Jeß Schreibworkshops. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Teresa Dopler

Wien, Österreich

Teresa Dopler, geboren 1990 in Oberösterreich, lebt als freie Schriftstellerin und Dramatikerin in Wien. 2019 wird ihr Stück »Das weiße Dorf« mit dem Autor·innenpreis des Heidelberger Stückemarkts ausgezeichnet, ebenfalls 2019 erhält das Stück »Monte Rosa« das Peter-Turrini Stipendium. Übersetzungen ihrer Texte ins Englische und Französische, Stipendien und Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und dem öffentlichen Rundfunk. Unter anderem Teilnahme an Forum TEXT des Drama Forums und an der Residency for Emerging Playwrights am Royal Court Theater London. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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März

Margherita Carbonaro

Airuno, Italien

Margherita Carbonaro, geboren 1964 in Mailand, arbeitet als Übersetzerin und Beraterin für italienische Verlage. Sie übersetzt vor allem aus dem Deutschen, aber auch aus dem Englischen und Lettischen. Zur Zeit arbeitet sie an der italienischen Übersetzung des Romans »Herztier« von Herta Müller. Der Aufenthalt wird gefördert durch den TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Mahmoud Hosseini Zad

Teheran, Iran

Mahmoud Hosseini Zad, geboren 1946, ist Theater- und Prosaautor und gehört zu den bedeutendsten iranischen Übersetzern deutschsprachiger Literatur ins Persische. In den letzten Jahren übersetzte er fast ausschließlich zeitgenössische Werke (von Judith Hermann, Ingo Schulze, Uwe Timm und vielen anderen). 2013 wurde er mit der Goethe-Medaille ausgezeichnet.

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Denis Pfabe

Bonn, Deutschland

Denis Pfabe, geboren 1986, ist gelernter Kaufmann im Einzelhandel und studierte Medienkommunikation und Journalismus in Köln. Er ist Absolvent der Bayerischen Akademie des Schreibens und war Stipendiat der Autorenwerkstatt Prosa 2016. Drei Tage die Woche arbeitet er als Gabelstaplerfahrer in einem Baumarkt. »Der Tag endet mit dem Licht« (Rowohlt, 2018) ist sein erster Roman. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Sun Tzu-Ping

Taiwan

Sun Tzu-Ping absolvierte das Graduiertenprogramm für kreatives Schreiben und englische Literatur an der Dong-Hwa Nationaluniversität. Er arbeitet zurzeit als Redakteur bei der »Liberty Times«. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Wang Tsung-Wei

Taiwan

Wang Tsung-Wei, geboren 1972, Autor von Romanen und Erzählungen, studierte Philosophie und Geschichte und ist heute Chefredakteur der Zeitung »Unitas Publishing«. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Yang Chia-Hsien

Taiwan

Yang Chia-Hsien, geboren 1978, ist Autorin und Professorin im Fachbereich Chinesisch der Tsinghua Nationaluniversität und Mitkuratorin des Taipei Poetry Festival. Außerdem engagiert sie sich in taiwanischen Genderaktivismusgruppen. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Februar

Diane Broeckhoven

Antwerpen, Flandern

Diane Broeckhoven, 1946 geboren, ist eine flämische Autorin von Romanen und von Jugendliteratur. Bei C.H. Beck erschienen u. a. »Ein Tag mit Herrn Jules«, »Kreuzweg« und »Was ich noch weiß«, aus dem Niederländischen übersetzt von Isabel Hessel. In Zusammenarbeit mit PassaPorta, Brüssel.

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Januar

Vasyl Lozynskyi

Lwiw, Ukraine

Vasyl Lozynskyi, 1982 geboren, ist ukrainischer Lyriker, Essayist und Übersetzer aus dem Deutschen und Polnischen. Er hat in Lwiw und Berlin Germanistik studiert. Seine Lyrikbände erschienen in der Übersetzung auf Deutsch, Polnisch und Englisch. Ferner ist er Redaktionsmitglied der Online-Zeitschrift »prostory« und gehört der Kuratorenvereinigung »Kunstrat« an. Er erhielt ein „Schritte- Stipendium“ der S. Fischer Stiftung.

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2019

Dezember

Patricia Buján Otero

Ribadumia, Spanien

Patricia Buján Otero, geboren 1976, übersetzt belletristische Texte und Essays aus dem Deutschen ins Galicische und ist verlegerisch tätig. Für die Arbeit an dem Essay »Erde in Not. Die heimliche Bodenkatastrophe« von Gerth M. Neugebauer recherchiert sie in Berlin zum Thema Ökologie. Ihr Aufenthalt wird gefördert durch den TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Alexandros Kypriotis

Athen, Griechenland

Alexandros Kypriotis, geboren 1968, ist freier Übersetzer, Dichter, Autor und Theaterschriftsteller. Er überträgt u. a. die Werke von Jenny Erpenbeck ins Griechische, aktuell ihren Roman »Heimsuchung«. Der Aufenthalt wird gefördert durch den TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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November

Anne Brouillard

Brüssel, Region Brüssel-Hauptstadt

Anne Brouillard, geboren 1967, ist eine belgische Illustratorin und Schriftstellerin. Sie studierte am Institut Saint-Luc in Brüssel Illustration und schrieb und illustrierte bereits über 40 Kinderbücher. Ihr letztes Buch »Im Land der Chintier. Der große Wald« erschien 2017 im Moritz Verlag. Sie erhielt ein Stipendium des Ministeriums der Föderation Wallonie-Brüssel.

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Jacek Kaduczak

Breslau, Polen

Jaeck Kaduczak, 1966 geboren, übersetzt deutschsprachige Theaterstücke ins Polnische. Zu seinen Autoren gehören Ödön von Horvath, Max Frisch, Marius von Meyenburg und Mehdi Moradpour. Er erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Oktober

Małgorzata Rejmer

Tirana/Warschau, Polen

Małgorzata Rejmer, 1985 geboren, lebt als Schriftstellerin und Reporterin in Tirana und Warschau. Ihr erster Roman »Toksymia« wurde für den Gdynia Literaturpreis nominiert. Sie veröffentlichte die Reportagensammlungen »Bukareszt« und »Błoto słodsze niż miód«. Sie erhielt das Albrecht- Lempp-Stipendium 2019 – eine Kooperation des LCB mit der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und des Polnischen Buchinstituts.

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Marcello Quintanilha

Brasilien

Marcello Quintanilha zählt momentan zu den anerkanntesten Autoren der brasilianischen Comicszene. 1971 in Niterói, Rio de Janeiro geboren, seit Jahren in Barcelona lebend, zeichnete und illustrierte er für Magazine und Zeitungen in Brasilien, Frankreich, Spanien und den USA. Im französischen Sprachraum ist er als Zeichner der Serie »Sept balles pour Oxford« (Text: Jorge Zentner und Montecarlo; Editions du Lombard) bekannt geworden. »Tungstênio« (avant Verlag, 2017, Ü: Lea Hübner) wurde beim Comicfestival Angoulême 2016 als bester Krimi und beim Rudolph Dirks Award 2017 in den Kategorien »Süd und Mittelamerika – Szenario und Zeichnungen« ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Kadhem Khanjar

Bagdad, Irak

Kadhem Khanjar ist Lyriker und Performer und wurde 1990 in der Nähe von Babylon geboren. Seine Gedichtbände »Picknick mit Sprengstoffgürtel« und »Wir kämpfen zum Vergnügen« erscheinen im Herbst 2019 unter dem Titel »Dieses Land gehört euch« in Sandra Hetzls Übersetzung im mikrotext Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Lorenz Just

Hannover, Deutschland

Lorenz Just studierte Islamwissenschaften und in Leipzig am Deutschen Literaturinstitut. Seitdem veröffentlichte er die Biographie »Mohammed – das unbekannte Leben des Propheten« im Gabriel-Verlag (2015) und die Erzählungen »Der böse Mensch« im DuMont-Buchverlag (2017). Derzeit schreibt er an seinem Roman »Die neuen Häuser«, der voraussichtlich im Herbst 2020 bei DuMont erscheinen wird. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Mohammad Hemati

Teheran, Iran

Mohammad Hemati, geboren 1979, ist literarischer Übersetzer und überträgt u. a. die Romane von Eugen Ruge, Joseph Roth, Hans Fallada und Michael Kumpfmüller ins Persische. Im LCB arbeitet er an seinem aktuellen Projekt, der Übersetzung von »Gehen, Ging, Gegangen« von Jenny Erpenbeck. Sein Aufenthalt wird gefördert durch den TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Deborah Emmanuel

Singapur, Singapur

Deborah Emmanuel, 1988 geboren, ist als Lyrikerin, Performerin und Musikerin in Singapur und auf internationalen Festivals hervorgetreten. Zwei Gedichtbände liegen vor: »When I Giggle In My Sleep« (2015) und »Genesis Visual Poetry Collection« (2018), dazu der Prosaband »Rebel Rites« (2016). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Laurence Richard

Paris, Frankreich

Laurence Richard arbeitet als literarische Übersetzerin aus dem Englischen und Deutschen ins Französische. Zusätzlich zu ihrem Master in literarischer Übersetzung hat sie eine Ausbildung zur Psychotherapeutin gemacht. Ihr Aufenthalt wird durch den Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds gefördert.

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September

Yavuz Ekinci

Batman, Türkei

Yavuz Ekinci, 1979 in der Provinz Batman im kurdischen Südosten der Türkei geboren, studierte Erziehungswissenschaft in Diyarbakir. Seit 2001 arbeitet er als Lehrer und gibt eine Reihe mit kurdischer Exilliteratur heraus. In seinen Romanen und Gedichten beschäftigt er sich unter anderem mit dem Leben der Kurden in der Türkei. Für seine schriftstellerische Arbeit wurde er vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erschien »Der Tag, an dem ein Mann vom Berg Amar kam« (Kunstmann, 2017, Ü: Oliver Kontny). Im Oktober 2019 erscheint sein zweiter Roman (»Die Tränen des Propheten«, Kunstmann, Ü: Oliver Kontny) auf Deutsch. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Ulrike Feibig

Leipzig, Deutschland

Ulrike Feibig, geboren 1984, studierte Kunstpädagogik an der Universität Leipzig und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Seit einigen Jahren führt sie Projekte in den Bereichen Literatur, Bildende Kunst und Tanz durch. Zusammen mit Angelika Waniek und Martina Hefter ist sie Teil des Performance Kollektivs Pik7. Sie veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien. 2016 erschien ihr Debütband »perlicke perlacke, mein Herz schlägt« im poetenladen Verlag. Sie erhält das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Julia von Lucadou

Heidelberg, Deutschland

Julia von Lucadou ist Filmwissenschaftlerin und arbeitete als Regieassistentin sowie als Redakteurin beim Fernsehen. 2018 erschien ihr erster Roman »Die Hochhauspringerin« (Hanser), für den die Autorin den Schweizer Literaturpreis bekam. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Francesca Melandri

Rom, Italien

Francesca Melandri, geboren in Rom, hat sich in Italien zunächst als Autorin von Drehbüchern für Kino- und Fernsehfilme einen Namen gemacht. Mit ihrem ersten Roman »Eva schläft« (Blessing, 2011) wurde sie auch einem breiten deutschsprachigen Lesepublikum bekannt. Ihr zweiter Roman »Über Meereshöhe« (2012) wurde von der italienischen Kritik als Meisterwerk gefeiert. 2018 erschien bei Wagenbach ihr drittes Buch »Alle, außer mir«, übersetzt von Esther Hansen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Martina Fernández Polcuch

Buenos Aires, Argentinien

Martina Fernández Polcuch, 1970 geboren, ist Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin deutschsprachiger Literatur ins Spanische, u. a. von Sigmund Freud, Jürgen Osterhammel, Lukas Bärfuss und Marius von Meyenburg. Derzeit arbeitet sie an der Übersetzung des Benjamin-Adorno-Briefwechsels ins Spanische, wofür sie eine Förderung aus dem TOLEDO-Mobilitätsfonds des Deutschen Übersetzerfonds und der Robert Bosch Stiftung erhielt.

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Annie Rutherford

Edinburgh, Schottland

Annie Rutherford, geboren 1989, arbeitet für Stanza, Schottlands internationales Lyrikfestival, und als Übersetzerin. 2018 erschien »Hydra‘s Heads«, eine Sammlung ihrer Nora Gomringer- Übersetzungen. In Zusammenarbeit mit dem European Residency Programme des Cove Park Residency Centres in Schottland.

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Nivin Sobh

Kairo, Ägypten

Nivin Sobh, 1977 geboren, lebt als Germanistikdozentin und Übersetzerin in Kairo. Sie übersetzte Heinrich Böll ins Arabische; für die Arbeit an einem Roman von Iris Hanika erhielt sie eine Förderung aus dem TOLEDO-Mobilitätsfonds des Deutschen Übersetzerfonds und der Robert Bosch Stiftung.

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Özlem Özgül Dündar

Leipzig, Deutschland

Özlem Özgül Dündar, geboren 1983 in Solingen, studierte Literatur und Philosophie in Wuppertal und ist Studentin am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie schreibt Lyrik, Prosa und Theaterstücke. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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August

Márton Simon

Budapest, Ungarn

Márton Simon, 1984 geboren, ist als Lyriker, Slam Poet und Übersetzer aus dem Englischen und Japanischen hervorgetreten. Drei Lyrikbände hat er in Ungarn publiziert, dazu zwei experimentelle Spoken-Word-Alben. 2018 wurde er mit dem Péter-Horváth-Preis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Tabea Steiner

Zürich, Schweiz

Tabea Steiner, geboren 1981, ist in der Nähe des Bodensees aufgewachsen und hat Germanistik und Geschichte studiert. Sie initiierte das Thuner Literaturfestival, ist Mitorganisatorin des Berner Lesefestes »Aprillen« und Mitglied der Autorinnengruppe »RAUF«. 2011 nahm sie an der Autor·innenwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin teil; 2019 erschien ihr erster Roman »Balg« (edition bücherlese), der auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises steht. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Ivona Brdjanovic

Zürich, Schweiz

Ivona Brdjanovic, geboren in Bosnien und Herzegowina, lebt seit 1991 in Zürich. Sie studierte Umweltingenieurwesen in Zürich und am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Sie publizierte Texte in Zeitungen und Literaturzeitschriften, ist Mitveranstalterin der Lesereihe »Teppich« am Literaturhaus Zürich und Mitherausgeberin der ersten und einzigen queeren Literaturzeitschrift »Glitter«. Ihr Stück »JEMANDLAND« wurde diese Spielzeit (2018/2019) am Konzert Theater Bern uraufgeführt. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium der Stiftung Pro Helvetia.

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Željka Gorički

Zagreb, Kroatien

Željka Gorički, 1982 geboren, übersetzt deutsche und englischsprachige Literatur ins Kroatische, u. a. Lukas Bärfuss, Robert Seethaler und Nataša Dragnić. Sie erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Sanja Karanović

Novi Sad, Serbien

Sanja Karanović, 1973 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Serbische, u. a. Werke von Georg Trakl, Thomas Bernhard, Elfriede Jelinek und Gerhard Falkner. Sie erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Tereza Semotamová

Prag, Tschechien

Tereza Semotamová, 1983 geboren, ist Autorin, Publizistin und Übersetzerin. Ihr Roman »Im Schrank« erschien in diesem Jahr in Martina Lisas deutscher Übersetzung im Verlag Voland & Quist. Ins Tschechische hat sie zeitgenössische deutschsprachige Autor·innen wie Lukas Bärfuss, Sibylle Berg, Judith Hermann, Sudabeh Mohafez und Marion Poschmann übersetzt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Juli

Elise Schmit

Luxemburg, Luxemburg

Elise Schmit, Jahrgang 1982, schreibt Prosa und Literaturkritiken. Seit 2016 ist sie außerdem Mitherausgeberin von »Les Cahiers luxembourgeois«, der ältesten Literaturzeitschrift Luxemburgs. 2019 erhält sie den Prix Servais für ihren Erzählband »Stürze aus unterschiedlichen Fallhöhen« (Hydre Éditions, 2018). Ihr Stipendium wurde gefördert vom Fonds Culturel National, Luxemburg.

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Rasha Khayat

Hamburg, Deutschland

Rasha Khayat, geboren 1978 in Dortmund, lebt, schreibt und übersetzt in Hamburg. Ihr Debütroman »Weil wir längst woanders sind« erschien 2016 im DuMont Verlag. Zurzeit arbeitet sie an ihrem zweiten Roman. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Neşe Yaşin

Nikosia, Zypern

Neşe Yaşin wurde 1959 in Peristerona, Zypern geboren. Sie ist eine der bedeutendsten Lyrikerinnen und Friedensaktivistinnen Zyperns. Ihre Texte wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Yaşin unterrichtet Türkische Sprache und Literatur an der University of Cyprus im Süden und schreibt regelmäßig für die Zeitung Yeniduzen im Norden des Landes. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Mili Đukic

Mostar, Bosnien und Herzegowina

Mili Đukić wurde 1987 in Mostar geboren. Lesen und Schreiben hat er in der Türkei gelernt, wohin seine Familie vor den Balkankriegen geflüchtet war. Er studierte in Sarajevo und arbeitete als Journalist, Kellner, Taxifahrer, Bauarbeiter und DJ. Sein erster Gedichtband »Überfahrene Igel« wurde 2018 mit dem Preis des Belgrader Poesie- und Buchfestivals ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Sinéad Morrissey

Newcastle, England

Sinéad Morrissey, 1972 geboren, ist eine nordirische Lyrikerin. In Belfast aufgewachsen, studierte sie am Trinity College in Dublin, lebte in Japan und Neuseeland und wohnt zurzeit in Newcastle, wo sie Kreatives Schreiben unterrichtet. Bisher hat sie sechs Gedichtbände veröffentlicht und 2014 für »Parallax« den T. S. Eliot Prize erhalten. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Juni

Rati Amoglobeli

Tbilisi, Georgien

Rati Amaglobeli, 1977 geboren, hat sich als Lyriker, Live-Performer und Übersetzer (u. a. Rilke, Nietzsche, Zwetajewa und Brodsky) in Georgien einen Namen gemacht. Eine Auswahl seiner Gedichte in deutscher Übersetzung (Ü: Irene Widmer und Nana Tchigladze) erschien unter dem Titel »Kains Ernte oder: Tod der Logik« 2018 im Dağyeli Verlag. Von 2011 bis 2018 war er Vorsitzender des Georgischen PEN-Clubs. Mit freundlicher Unterstützung des Georgian National Book Centre.

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Irma Tavelidse

Tbilisi, Georgien

Irma Tavelidse, 1973 geboren, ist Prosaautorin und Übersetzerin aus dem Englischen und Französischen (u. a. Coetzee und Houellebecq). Eine Auswahl ihrer Erzählungen erschien 2018 unter dem Titel »Die Erfindung des Ostens« (Ü: Iunona Guruli) in deutscher Übersetzung in der Edition Fototapeta. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Irene Diwiak

Wien, Österreich

Irene Diwiak, geboren 1991 in Graz, aufgewachsen in Deutschlandsberg, studierte Judaistik, Slawistik und Komparatistik in Wien. Sie erhielt zahlreiche Literaturpreise. Ihr Debütroman »Liebwies« erschien 2017 bei Deuticke, die Taschenbuchausgabe in diesem Jahr bei Diogenes. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Pascal Richmann

Leipzig, Deutschland

Pascal Richmann, 1987 geboren, schreibt Theatertexte, Essays, Erzählungen und ist Mitglied der »Akademie für Letalität und Lösungen«. Sein Debüt »Über Deutschland, über alles« erschien 2017 im Hanser Verlag. Seine Radioessays »Man vermisst diesen Planeten« und »Es gibt kein Land mehr« wurden im SWR ausgestrahlt. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Nhã Thuyên

Hanoi, Vietnam

Nhã Thuyên, geboren 1985, ist eine vietnamesische Schriftstellerin und Dichterin. In englischer Übersetzung erschienen von ihr zuletzt »un\ \martyred: [self-]vanishing presences in Vietnamese poetry« (Roofbook, 2019) in den USA und »moon fevers« (Tilted Axis Press, 2019) in Großbritannien. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Mai

Galal Alahmadi

Düren, Jemen

Der 1987 in Saudi-Arabien geborene Jemenit Galal Alahmadi ist 2019 Preisträger des Stipendiums »Torschreiber am Pariser Platz« der Allianz Kulturstiftung und der Stiftung Brandenburger Tor. Der Schriftsteller wird im Rahmen des Stipendiums zwei Monate im LCB verbringen. Galal Alahmadi arbeitete als Journalist und Redakteur für verschiedene arabische Zeitungen und Magazine; heute ist er vor allem als Schriftsteller tätig.

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Donat Blum

Kilchberg, Deutschland

Donat Blum, geboren 1986 in Schaffhausen, hat am Schweizerischen und Deutschen Literaturinstitut studiert. Im August 2018 ist sein Debütroman »OPOE« bei Ullstein fünf erschienen, mit dem er u .a. ans European First Novel Festival nach Budapest eingeladen wurde. Er ist Initiator und Mit-Herausgeber der ersten und einzigen queeren Literaturzeitschrift im deutschsprachigen Raum »Glitter – die Gala der Literaturzeitschriften«. Durch das Veranstalten verschiedener öffentlicher Textwerkstätten möchte er den literarischen Diskurs vertiefen und befördern. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Gabriela Cabezón Cámara

Buenos Aires, Argentinien

Gabriela Cabezón Cámara, 1968 geboren, wurde mit einer Romantrilogie, einer Graphic Novel und zuletzt mit dem Roman »Las aventuras de la China Iron« (2017) bekannt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Ihar Krebs

Minsk, Belarus

Ihar Krebs, geb. 1969, ist Redakteur der Zeitschrift prajdzisvet.org und übersetzt deutsche und englische Literatur ins Belarussische, u. a. Wilhelm Hauff, Heinrich Heine und Georg Heym. Er erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Jan Němec

Brno, Tschechien

Jan Němec, geboren 1981, lebt als Schriftsteller und Redakteur in Brno. Sein Roman »Die Geschichte des Lichts« (Ü: Martin Mutschler, Osburg Verlag 2019) war in Tschechien Buch des Jahres 2014 und wurde mit dem Literaturpreis der Europäischen Union ausgezeichnet. In Zusammenarbeit mit CzechLit / Mährische Bibliothek, mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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April

Franziska Füchsl 

Wien/Kiel, Deutschland

Franziska Füchsl hat in Wien und Kiel Sprache und Gestalt studiert. Ihre »rätsel in großer schrift« erschienen 2018 bei edition mosaik. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Laura Uribe

Mexiko-Stadt, Mexiko

Laura Uribe, geboren 1984, ist eine mexikanische Performance-Künstlerin. Ihre Arbeit lässt sich durch die Auseinandersetzung mit der experimentellen zeitgenössischen Szene und der Entwicklung transdisziplinärer Laboratorien charakterisieren und ist von einer politischen Dimension sowie einem dokumentarischen Ansatz gekennzeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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Novuyo Rosa Tshuma

 Houston, Nord-Amerika

Novuyo Rosa Tshuma, geboren 1988 in Simbabwe, ist Schriftstellerin. Für ihre Arbeit wurde sie u. a. 2017 mit dem renommierten »Bellagio Center Literary Arts Residency Award« der Rockefeller Foundation ausgezeichnet. Novuyo ist Mitglied des Editorial Advisory Board
und Fiction-Editorin bei »The Bare Life Review«, einer Zeitschrift für Flüchtlings- und Einwanderungsliteratur mit Sitz in San Francisco. Während ihres Aufenthalts in Berlin wird sie Gast des »African Book Festival Berlin 2019 – Transitioning from Migration« (4. – 7. April) sein. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Monageng Motshabi

Johannesburg, Südafrika

Monageng Motshabi ist Dramatiker, Theaterregisseur, Verleger und Lehrender. Derzeit arbeitet er als Dozent mit dem Market Theatre Laboratory und der Wits University zusammen und beschäftigt sich vor allem mit der Reimagination der Rolle des Theaters in der Gesellschaft. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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Yildiz Çakar

Berlin, Deutschland

Yildiz Çakar, geboren 1978, ist Dichterin und Schriftstellerin. Neben ihrer Tätigkeit als Korrespondentin und Redakteurin für kurdische Zeitungen sind ihre Gedichte in zwei Bänden erschienen (»Friedhof der Sterne« 2004, und »Die Tür« 2012), in denen sie Motive des Todes, des Nichts und Exilerfahrungen verarbeitet. Außerdem hat sie eine Enzyklopädie, mehrere Romane und eine Kurzgeschichtensammlung veröffentlicht und ist Gründungsmitglied des Kurdischen Schriftstellerverbands. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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Sibylla Vričić Hausmann

Leipzig, Deutschland

Sibylla Vričić Hausmann, geboren 1979, schreibt Lyrik, Essays und Prosa. Sie hat in zahlreichen Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht (z. B. »Edit«, »spritz«, »Lichtungen«) und debütierte 2018 mit dem Gedichtband »3 FALTER« (poetenladen), für den sie u. a. den Orphil-Debütpreis bekam. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Dalia Taha

Ramallah, Westjordanland

Dalia Taha, geboren 1986 in Berlin, wuchs in Ramallah (Westbank) auf und ist Dichterin, Dramatikerin und Schriftstellerin. Sie war langjähriges Redaktionsmitglied der Zeitschrift »Yaraat« und hat Gedichte und Artikel veröffentlicht, die sich vor allem mit Raumkonzeptionen unter kolonialen Bedingungen auseinandersetzen. Ihr erster Roman, »’Arrafu l-Sawad« (dt.: Die Wahrsager des Schwarzen) erschien 2007. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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März

Huang Chong-Kai

Taipeh, Taiwan

Huang Chong-Kai wurde 1981 geboren. Nach seinem Geschichtsstudium an der National Taiwan University arbeitete er als Lektor bei verschiedenen Verlagen und veröffentlichte Romane. Sein Werk wurde mit diversen Literaturpreisen ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Véronique Janzyk

Charleroi, Belgien

Véronique Janzyk wurde in Charleroi, Belgien, geboren und ist polnischer Abstammung. Als Schriftstellerin publizierte sie u. a. den Roman »On est encore aujourd’hui« und die Textsammlung »Les Fées penchées«, beides bei ONLIT Editions erschienen. Zudem ist sie als freischaffende Journalistin tätig. Sie ist Stipendiatin des Ministeriums der Föderation Wallonie-Brüssel.

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Anna Kierejewska

Warschau, Polen

Anna Kierejewska, geb. 1985, arbeitet nach einem Studium der Germanistik in Warschau und Bonn als Kritikerin und als Übersetzerin deutscher Literatur (u. a. Ferdinand von Schirach, Volker Kutscher, Heinz Strunk). Sie erhielt ein »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Pin Yao Lee

Taipeh, Taiwan

Pin Yao Lee, Jahrgang 1984, ist Schriftstellerin. Aktuell arbeitet sie an dem Interviewprojekt »Tongzhi Baigong Tu«, mit dem sie schwule und lesbische Taiwaner·innen und deren unterschiedliche Berufslaufbahnen vorstellt. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Tong Wei-Ger

Taipeh, Taiwan

Der Theaterwissenschaftler Tong Wei-Ger wurde 1977 geboren. Heute arbeitet er als Dozent in der Theaterfakultät in Taipeh; er hat Romane, Kurzgeschichten, literarische Essays sowie Theaterstücke veröffentlicht. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Februar

Juan S. Guse

Hannover, Deutschland

Juan S. Guse, geboren 1989, debütierte 2015 mit seinem Roman »Lärm und Wälder« (S. Fischer Verlag). Sein zweiter Roman »Miami Punk« erschien 2019. Für seine Arbeit wurde er u. a. mit dem Fellowship der Villa Aurora und dem Literaturpreis Hannover ausgezeichnet. Derzeit promoviert er im Bereich der Arbeits- und Organisationssoziologie. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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NIX

Nieuwrode, Belgien

Der flämische Comicautor NIX aka Marnix Verduyn wurde 1969 in Kortrijk, Belgien, geboren. 1998 schuf er seine bekanntesten Figuren »Kinky & Cosy«, zwei blonde Schwestern, die sich nur durch eine Brille unterscheiden lassen. Er zeichnet Cartoons und Illustrationen für Tageszeitungen. www.nix.be. In Zusammenarbeit mit PassaPorta, Brüssel.

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Nina Yargekov

Budapest, Ungarn

Nina Yargekov, Jahrgang 1980, ist Romanschriftstellerin französisch-ungarischer Herkunft. Ihr erster Roman, »Tuer Catherine«, erschien 2009 bei éditions P.O.L. Es folgte beim selben Verlag »Vous serez mes témoins« (2011) und »Double Nationalité« (2016), der mit dem Prix de Flore ausgezeichnet wurde. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Januar

Ramon Farrés

Barcelona, Spanien

Ramon Farrés wurde 1962 in Manlleu, Katalonien, geboren. Als Schriftsteller hat er zwei Lyrikbände und drei Prosabücher in katalanischer Sprache veröffentlicht. Rainer Maria Rilke, Bertolt Brecht, Thomas Bernhard und Elfriede Jelinek u. a. hat er ins Katalanische übertragen. Mit freundlicher Unterstützung des Mobilitätsfonds von TOLEDO – Übersetzer im Austausch der Kulturen der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

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Larysa Fedorenko

Zhytomyr, Ukraine

Larysa Fedorenko, 1978 geboren, lebt als Übersetzerin und Dozentin am Lehrstuhl für Germanische Philologie in Zhytomyr. Sie übersetzte Werke u. a. von Bertolt Brecht, Walter Benjamin und Hans Fallada ins Ukrainische. Larysa Fedorenko erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Sheng Keyi

Peking, China

Die chinesische Autorin Sheng Keyi wurde 1973 in der Provinz Hunan geboren und zog in den neunziger Jahren nach Peking. Seit 2003 ist ein umfangreiches Erzählwerk entstanden, das auch international wahrgenommen wird und sich, wie etwa der Roman »Wild Fruit« (engl. Übersetzung bei Random House, 2018), durch den kritischen Blick auf die chinesische Gesellschaft und ihre sozialen Konflikte auszeichnet. Mit freundlicher Unterstützung durch das Konfuzius-Institut. Gefördert durch das Writers in Residency Program, Hanban Peking.

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Erwin Köstler

Wien, Österreich

Erwin Köstler, geboren 1964, gehört zu den renommiertesten Übersetzern slowenischer Literatur ins Deutsche, z. B. von Fanjo Frančič, Sebastijan Pregelj, Andrej E. Skubic und Breda Smolnikar. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts Slowenien und des Musil-Instituts.

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2018

Dezember

Stefano Zangrando

Rovereto, Italien

Stefano Zangrando, 1973 in Bozen geboren, ist Übersetzer, Schriftsteller und promovierter Literaturwissenschaftler. 2008 Stipendiat der Berliner Akademie der Künste, 2009 Nachwuchspreis des Deutsch-italienischen Übersetzerpreises für literarische Übersetzung, 2017-18 Schreibstipendium der Autonomen Provinz Bozen. Mitbegründer des Internationalen Seminars zur Romankunst an der Universität Trient und Mitglied der Südtiroler Autorinnen- und Autorenvereinigung. Mit freundlicher Unterstützung des Mobilitätsfonds von TOLEDO – Übersetzer im Austausch der Kulturen der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

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November

Niq Mhlongo

Johannesburg, Südafrika

Niq Mhlongo, geboren 1973 in Soweto, Südafrika, ist Journalist und Schriftsteller. Er studierte Afrikanische Literatur und Politikwissenschaften an der University of the Witwatersrand in Johannesburg. Nach den Romanen »Dog eat Dog« und »After Years« erscheint mit »Way Back Home« (Verlag Das Wunderhorn, 2015) sein erster Roman auf deutsch. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Oliver Rohe

Paris, Frankreich

Oliver Rohe wurde 1972 in Beirut geboren und zog mit 18 nach Paris. Er ist Mitbegründer der Zeitschrift »Inculte« und Autor mehrerer Romane und Erzählungen, darunter »Défaut d’origine« (Allia, 2003), »Terrain vague« (Allia, 2005) und »Ma dernière création est un piège à taupes« (Inculte, 2012). Sein letztes Buch, das er gemeinsam mit Jérôme Ferrari  schrieb, liegt in deutscher Übersetzung vor (»Meine jüngste Erfindung ist eine Maulwurfsfalle«, Matthes & Seitz, 2014, Ü: Till Bardoux). Rohe nahm 2018 am Projekt »Allons Enfants!« des LCB teil. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amtes.

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Sofia Andruchowytsch

Kiew, Ukraine

Sofia Andruchowytsch wurde 1982 in Iwano-Frankiwsk, Ukraine, geboren. Sie hat bis heute fünf Prosabücher verfasst. Ihre Werke wurden ins Englische, Polnische, Deutsche, Tschechische, Französische, Ungarische und Serbische übersetzt. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

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Vadim Leventhal

St. Petersburg, Russland

Vadim Leventhal wurde 1981 in Leningrad geboren. Er ist Schriftsteller, Kritiker, Redakteur, Kolumnist und Publizist. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

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Violet Grigoryan

Jerewan, Armenien

Violet Grigoryan ist Lyrikerin und Essayistin. Mit ihrer experimentellen Sprache und in der Auseinandersetzung mit feministischen Themen hinterfragt sie tief verwurzelte Gesellschaftsstrukturen. Sie ist die Gründerin und Redakteurin des Literaturjournals »Ingnagir«. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

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Wladimir Rafejenko

Kiew, Ukraine

Wladimir Rafejenko, geboren 1969 in Donetzk, studierte Russistik und Kulturwissenschaft. Er hat mehrere Prosa- und Lyrikbände veröffentlicht; für seine Werke wurde er in Russland mehrfach ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

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Oktober

Anna Narinskaja

Moskau, Russland

Anna Narinskaja arbeitet als Literaturredakteurin, Kuratorin und Kolumnistin und ist Mitglied der Russischen Literaturakademie. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

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Jewgenij Babuschkin

St. Petersburg, Russland

Jewgenij Babuschkin, 1983 geboren, ist studierter Theaterhistoriker und hat als Straßenmusiker, Ausgräber und Schachlehrer gearbeitet. Heute ist er Journalist und Schriftsteller. Seine Kurzprosa ist ins Finnische und Chinesische übersetzt worden. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

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John Mateer

Perth, Australien

John Mateer ist Dichter sowie Kurator und Essayist für zeitgenössische Kunst. Er wurde in Südafrika geboren und wanderte 1989 nach Australien aus, wo er heute auch lebt. Seine Texte widmen sich Kulturen als Konglomeraten verschiedener Einflüsse, z. B. in Indonesien oder auf den Kokosinseln. In deutscher Übersetzung sind erschienen »Einmal Weiß. Südafrikanische Gedichte« (Sisyphus, 2009), »Der Narbenbaum« (hochroth Wien 2015) und »Ungläubige« (Sonderzahl, 2017). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Zoltán Danyi

Senta, Serbien

Zoltán Danyi, 1972 geboren, studierte Philosophie und Literatur in Novi Sad und Szeged. 2003 debütierte er als Lyriker. Er promovierte 2008 über Béla Hamvas und war Lektor und Hochschullehrer. Danyi, ein Angehöriger der ungarischen Minderheit in Serbien, lebt als Autor und Rosenzüchter in Senta. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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September

Ian De Toffoli

Luxemburg, Luxemburg

Ian De Toffoli, geboren 1981, ist Theaterautor und Schriftsteller. Im Dezember 2017 zeigte das Stadttheater Luxemburg sein Stück »Rumpelstilzchen «, eine Adaption des Märchens der Brüder Grimm. Der Monolog »Tiamat« wurde im März 2018 im Théâtre du Centaure gezeigt und wird in der Spielzeit 2018-2019 in Frankreich aufgeführt. Er leitet den Verlag Hydre Editions und lehrt an der Universität in Luxembourg. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Fonds Culturel National aus Luxemburg.

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Julia Weber

Zürich, Schweiz

Julia Weber, geboren 1983, studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Sie gründete 2012 den »Literaturdienst« und ist Mitbegründerin der Kunstaktionsgruppe »Literatur für das, was passiert«. Im Februar 2017 erschien ihr Roman »Immer ist alles schön« im Limmat Verlag. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Lisa Kreißler

Pohle, Deutschland

Lisa Kreißler, geboren 1983 in Bückeburg, studierte Theaterwissenschaften, spielte Theater und arbeitete als Journalistin in Stockholm und Berlin, ehe sie nach Leipzig ging um sich aufs Schreiben zu konzentrieren. 2014 erschien ihr Debütroman »Blitzbirke« (mairisch), 2018 »Das vergessene Fest« (Hanser Berlin). Gemeinsam mit ihrem Freund, dem Maler Patrick Eicke, lädt sie regelmäßig zu Veranstaltungen in den Kunstraum »Die Küche« auf ihren Hof in Pohle ein. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Zviad Ratiani

Tiflis, Georgien

Zviad Ratiani, geboren 1971, ist ein georgischer Dichter und Übersetzer. Für seine Lyrik, die sowohl mit klassischen georgischen Formen als auch Impulsen aus dem amerikanischen Modernismus arbeitet, erhielt er zahlreiche Preise. Er übersetzte u. a. T. S. Eliot, Ezra Pound, Rainer Maria Rilke und Paul Celan ins Georgische. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Zyta Rudzka

Warschau, Polen

Zyta Rudzka, 1964 in Warschau geboren, ist Psychotherapeutin, Schriftstellerin und Drehbuchautorin. Sie hat zahlreiche Preise erhalten. Ihre Texte wurden u. a. ins Russische, Kroatische, Italienische, Tschechische, Französische und Deutsche (zuletzt von Sven Sellmer: »Mikwe «, Secession, 2009) übertragen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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August

Adam Schwarz

Basel / Leipzig, Schweiz / Deutschland

Adam Schwarz, geboren 1990, ist Redakteur der Literaturzeitschrift »Narr«. Außerdem veröffentlichte er in Literaturzeitschriften wie »Entwürfe« oder »Poet«. 2017 erschien sein Romanerstling »Das Fleisch der Welt« (Zytglogge). Inzwischen arbeitet er an seinem nächsten Roman, unterstützt durch einen Werkbeitrag der Stiftung Pro Helvetia.

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Agnieszka Wolny-Hamkało

Wrocław, Polen

Agnieszka Wolny-Hamkało, geboren 1979 in Wrocław, ist Dichterin, Literaturkritikerin und Publizistin, ihre Artikel erschienen u. a. in der Tageszeitung »Gazeta Wyborcza«. Sie veröffentlichte bislang acht Gedichtbände, zuletzt »Panama smile« bei WBPiCAK (Poznań, 2017). Ihre Gedichte wurden bereits ins Deutsche, Japanische, Englische, Serbische, Chinesische und Spanische übersetzt. Während ihres Stipendienaufenthaltes mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts arbeitet sie an einem neuen Gedichtband über Berlin sowie einer Kurzgeschichte, die sich mit der mythischen Figur des Golems auseinandersetzt.

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Jovana Reisinger

München, Deutschland

Jovana Reisinger, geboren 1989 in München und aufgewachsen in Österreich, ist Autorin und Filmemacherin. Für den Kurzfilm »pretty boyz don’t die« bekam sie 2016 den ZONTA-Preis der Festspielleitung der Oberhausener Kurzfilmtage, für »pretty girls don’t lie« den Starter Filmpreis 2018 der Stadt München. Beide Filme sind Teil einer Filmreihe, die zuletzt im Kunstverein München ausgestellt wurde. »Still halten« (Verbrecher Verlag, 2017) ist ihr erster Roman. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Peter Závada

Budapest, Ungarn

Der Dichter und Dramatiker wurde 1982 in Budapest geboren. Er studierte u. a. Anglistik und Italianistik und promoviert zur Zeit an der ELTE Aesthetics Doctoral School. Seit 2009 veröffentlicht Závada Gedichte in Literaturzeitschriften, 2012 erschien sein Debüt unter dem Titel »Ahol megszakad « im Verlag Libri-Jelenkor, 2015 folgte sein zweiter Gedichtband »Mész« und 2017 schließlich der Band »Roncs szélárnyákban«. Peter Závada erhielt das Örlény-István-Dramatiker-Stipendium sowie das Móricz-Zsigmond-Stipendium 2017. Er ist im August zu Gast im LCB mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Verena Boos

Rottweil, Deutschland

Verena Boos, 1977 geboren, ist Schriftstellerin und Historikerin, freie Redakteurin und Erinnerungsarbeiterin an den Nahtstellen von Literatur, Journalismus, Wissenschaft und praktischer Arbeit im Feld. Nach »Blutorangen« (Aufbau Verlag, 2015) erschien ihr zweiter Roman »Kirchberg« (Aufbau Verlag, 2017). Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Juli

Elias Hirschl

Wien, Österreich

Elias Hirschl, geboren 1994 in Wien, ist Romanautor, Slam-Poet, Musiker und schreibt fürs Theater. Zuletzt erschienen der Roman »Hundert schwarze Nähmaschinen« (Jung und Jung) und der Kurztextband »Glückliche Schweine im freien Fall« (Lektora). Er ist Gitarrist und Sänger der Thomas-Bernhard-Tribute-Punkband »Heldenplatz«. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Gianna Molinari

Basel, Schweiz

Gianna Molinari, geboren 1988 in Basel, studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Sie ist Mitbegründerin der Kunstaktionsgruppe »Literatur für das, was passiert«. Bei den »Tagen der deutschen Literatur« 2017 in Klagenfurt wurde sie für einen Auszug aus ihrem Debüt »Hier ist noch alles möglich« (Aufbau Verlag) mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet, 2018 erhielt sie den Robert- Walser-Preis. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Karosh Taha

Essen, Deutschland

Karosh Taha wurde 1987 im Nordirak geboren. Seit 1997 lebt sie mit ihrer Familie im Ruhrgebiet und hat an der Universität Duisburg-Essen sowie in Kansas/USA Anglistik und Geschichte studiert. Taha erhielt mehrere Stipendien, darunter das Studienstipendium der Heinrich-Böll-Stiftung. »Beschreibung einer Krabbenwanderung« (Dumont Verlag, 2018) ist ihr erster Roman. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Kristina Hočevar

Ljubljana, Slowenien

Die Lyrikerin wurde 1977 geboren. Sie unterrichtet Slowenisch, außerdem lektoriert sie und übersetzt aus dem Englischen. Bisher erschienen sechs Gedichtbände, zuletzt »Auf den Zähnen Aluminium, auf den Lippen Kreide« (Slowenischer Schriftstellerverband, 2017, dt: Ann Catrin Bolton). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Marina Skalova

Genf, Schweiz

Marina Skalova, 1988 in Moskau geboren, wuchs in Deutschland und Frankreich auf. Sie ist Autorin und Übersetzerin. Sie schreibt Lyrik, lyrische Prosa und Theater, auf Deutsch und Französisch. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Martina Clavadetscher

Brunnen, Schweiz

Martina Clavadetscher, geboren 1979, ist Theaterautorin und Schriftstellerin. Für ihr Romanmanuskript »Knochenlieder« (edition bücherlese) erhielt sie 2016 den Literaturpreis der Marianne und Curt Dienemann-Stiftung und war auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises. Clavadetscher lebt in der Schweiz. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Radu Vancu

Sibiu/Hermannstadt, Rumänien

Radu Vancu, geb. 1978, lebt in Sibiu/Hermannstadt und arbeitet als Dozent und Redakteur für die Zeitschriften »Transylvania« und »Poesie International«. Vancu übersetzt John Berryman, Ezra Pound und William Butler Yeats ins Rumänische. Zuletzt erschien 2017 sein Journal »Zodia Cancerlului« im Verlag Humanitas. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Juni

Anna Kozlova

Moskau, Russland

Anna Kozlova, 1981 geboren, ist als Drehbuchautorin und mit bislang sechs publizierten Romanen bekannt geworden. »F20«, ihr letzter Roman um eine schizophrene junge Frau, wurde 2017 mit dem Russian National Bestseller Preis ausgezeichnet und wird derzeit verfilmt. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

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Anuk Arudpragasam

New York / Colombo, USA / Sri Lanka

Anuk Arudpragasam, 1988 geboren, wuchs in Colombo, Sri Lanka, auf, wo er auch heute lebt. Er schreibt auf Tamil und Englisch und ist dabei, ein Doktorandenstudium in Philosophie an der Columbia University abzuschließen. »Die Geschichte einer kurzen Ehe« (Hanser Verlag, 2017) ist sein erster Roman.

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Fiston Mwanza Mujila

Graz, Österreich

Fiston Mwanza Mujila wurde 1981 in Lubumbashi / Demokratische Republik Kongo geboren. Er lebt in Graz, schreibt Lyrik, Prosa und Theaterstücke und unterrichtet afrikanische Literatur an der Universität. »Tram 83« ist sein erster Roman, für den er bereits zahlreiche Preise erhielt. 2017 wurde der Autor zusammen mit Katharina Meyer und Lena Müller, seinen Übersetzerinnen ins Deutsche, mit dem Internationalen Literaturpreis des HKW ausgezeichnet, der mit einem einmonatigen Aufenthalt als Gastautor im LCB verbunden ist.

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Katharina Bendixen

Leipzig, Deutschland

Katharina Bendixen, geboren 1981 in Leipzig, veröffentlichte die Erzählbände »Der Whiskyflaschenbaum « (2009) und »Gern, wenn du willst« (2012) sowie den Roman »Ich sehe alles« (2016) im Poetenladen Verlag. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Frau Ava-Literaturpreis 2017. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Štefan Vevar

Ljubljana, Slowenien

Štefan Vevar, 1953 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Slowenische: von Goethe, Novalis, Stifter und Kafka bis zu Handke, Ransmayr und Haderlap. Für die Übertragung von Sebalds »Die Ringe des Saturn« erhielt er den Fabjan-Hafner-Preis 2017, der mit einem einmonatigen Aufenthalt im LCB verbunden ist. In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Slowenien und dem Musil-Institut.

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Mai

Alhierd Bacharevič

Minsk, Belarus

Alhierd Bacharevič, 1975 geboren, ist belarussischer Schriftsteller und Übersetzer. Zuletzt publizierte er den Roman »Die Hunde Europas« (2017), in deutscher Übersetzung liegt »Die Elster auf dem Galgen« (Leipziger Literaturverlag 2010, Ü: Thomas Weiler) vor. Aus dem Deutschen übersetzte er u. a. Kathrin Schmidt, Jan Wagner und Werke der Gebrüder Grimm. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

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Claudiu Komartin

Bukarest, Rumänien

Claudiu Komartin, Jahrgang 1983, debütierte 2003 mit dem Gedichtband »Păpu șarul și alte insomnia« (»Der Puppenfabrikant und andere Schlaflosigkeiten«) im Verlag Vinea. 2010 gründete er das Verlagshaus Max Blecher, aus dem auch die Zeitschrift »Poesie International« hervorging. In deutscher Übersetzung von Georg Aescht erschien 2012 bei Edition Korrespondenzen der Band »Und wir werden die Maschinen für uns weinen lassen«. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Daniel Galera

Porto Alegre, Brasilien

Daniel Galera, 1979 geboren, hat Erzählungen, eine Graphic Novel und drei Romane publiziert sowie Übersetzungen angloamerikanischer Literatur (u. a. Zadie Smith und David Foster Wallace) ins Portugiesische. In Nicolai von Schweder-Schreiners deutscher Übersetzung erschienen seine Romane »Flut« (2013) und »So enden wir« (2018) im Suhrkamp Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts verbrachte er den Mai 2018 im Literarischen Colloquium Berlin als Hausgast.

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Evgenij Vodolazkin

St. Petersburg, Russland

Evgenij Vodolazkin, 1964 in Kiew geboren, arbeitet seit 1990 in der Abteilung für Altrussische Literatur im Puschkinhaus (Institut für russische Literatur) in St. Petersburg. Er hat zahlreiche akademische Werke und Artikel publiziert. Sein zweiter Roman »Laurus« wurde ein internationaler Erfolg (dt. Ü. v. Olga Radetzkaja, Dörlemann Verlag, 2016), zuletzt publizierte er 2016 den Roman »Aviator«. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

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April

Flurin Jecker

Bern, Schweiz

Flurin Jecker, 1990 in Bern geboren, studierte Biologie und Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Im Februar 2017 erschien sein Debütroman «Lanz» bei Nagel&Kimche, wofür er mit dem Weiterschreiben-Stipendium der Stadt Bern und dem Kranichsteiner-Stipendium des Deutschen Literaturfonds ausgezeichnet wurde.

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Rasha Habbal

Trier, Syrien

Rasha Habbal, geboren 1982, ist eine syrische Lyrikerin und Prosaautorin. Sie erhielt 2018 als erste Autorin das Stipendium »Torschreiber am Pariser Platz«. Der Aufenthalt im LCB ist Teil des Stipendiums, das von der Allianz Kulturstiftung und der Stiftung Brandenburger Tor vergeben wird. Rasha Habbal ist im April und Mai unser Gast.

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Takis Würger

Berlin, Deutschland

Takis Würger, geboren 1985, ist ein Schriftsteller und Redakteur des Spiegel. Er wohnt in Berlin. Sein Debütroman »Der Club« erschien im Schweizer Verlag Kein & Aber. Würger hat an der Henri-Nannen-Journalistenschule gelernt und in Cambridge Ideengeschichte studiert. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Urszula Poprawska

Krakau, Polen

Urszula Poprawska, 1954 geboren, übersetzt deutsche Literatur ins Polnische, u. a. Silvia Bovenschen, Katja Petrowskaja, Nino Haratischwili und Uwe Timm. Sie erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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März

Chrystyna Nazarkewytsch

Lwiw, Ukraine

Chrystyna Nazarkewytsch ist Dozentin am Lehrstuhl für Deutsche Philologie der Nationalen Franko-Universität Lwiw und übersetzt deutschsprachige Literatur ins Ukrainische, wie zum Beispiel Terézia Mora, Ilma Rakusa, Jenny Erpenbeck, Ralph Dutli und Natascha Wodin. Sie erhielt das »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Chu Yu-Hsun

Taiwan

Chu Yu-Hsun, Jahrgang 1988, studierte Soziologie und taiwanische Literatur und arbeitet als freier Schriftsteller und Journalist. Er gilt als einer der vielversprechendsten Autoren seiner Generation und stellt soziale Fragen in den Mittelpunkt seines Schreibens. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Iryna Tsilyk

Kiew, Ukraine

Iryna Tsilyk, geboren 1982, studierte in ihrer Heimatstadt Kiew Theater, Film und Fernsehen; sie arbeitet als Regisseurin, schreibt Romane, Erzählungen, Kinderbücher, Gedichte und Lieder. Momentan arbeitet die Ukrainerin an einer Dokumentation über das Leben von Teenagern in Awdijiwka an der Demarkationslinie zwischen Russland und der Ukraine. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amtes.

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Jaugen Bialasin

Brest, Belarus

Jaugen Bialasin, 1954 geboren, ist Schriftsteller, Journalist, Literaturwissenschaftler und Übersetzer englischer und deutschsprachiger Literatur ins Weißrussische, u. a. von Kant, Schiller, Goethe, Freud, Borchert, Dürrenmatt und Handke. Er erhielt das »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Sabrina Lichun Huang

Taipeh, Taiwan

Lichun Huang, geboren 1979, studierte Philosophie und arbeitete zunächst als Journalistin und Redakteurin. Ihr literarisches Werk umfasst Kurzgeschichten, Essays und eine Biografie über Quo Ying Sheng. Huang gewann renommierte Kurzgeschichtenpreise in Taiwan. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Sophie Reyer

Wien, Österreich

Sophie Reyer, geboren 1984, ist eine österreichische Schriftstellerin, Autorin für Kindertheater und Komponistin. Die Wienerin hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u. a. den Literaturpreis Graz 2013. 2017 erschien ihr Roman »Schildkrötentage« im Czernin Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramts.

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Februar

Andra Schwarz

Leipzig, Deutschland

Andra Schwarz wurde 1982 in der Oberlausitz geboren. Sie studierte am Deutschen Literaturinstitut und erhielt 2015 den Lyrikpreis beim 23. open mike der Literaturwerkstatt Berlin. Im letzten Jahr gewann sie den Leonce-und-Lena Preis. Ihr Debüt »Am morgen sind wir aus glas« erschien 2017 in der Reihe »Neue Lyrik« beim Poetenladen. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Liuba-Paraskewija Strynadiuk

Lviv, Ukrainisch

Liuba-Paraskewija Strynadiuk, 1989 geboren, ist Autorin und Übersetzerin deutschsprachiger Literatur. Sie hat u. a. Bücher von Martin Pollack und Karl-Markus Gauß ins Ukrainische übersetzt und wird im LCB an der Übertragung des Romans »Blumenberg« von Sibylle Lewitscharoff arbeiten. Sie erhielt das »Schritte«- Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Randall Casaer

Gent, Belgien

Randall Casaer, geboren 1967 in Gent, ist Künstler, Schriftsteller, Zeichner und Kabarettregisseur. Mit seinem Graphic-Novel-Debüt »Slaapkoppen « (2007) gewann er zahlreiche Preise. Seitdem hat er mehrere graphisch-literarische Werke veröffentlicht, die ins Französische, Englische und Italienische übersetzt wurden. In Zusammenarbeit mit PassaPorta, Brüssel.

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Januar

Arkadiusz Żychliński

Poznań, Polen

Arkadiusz Żychliński, geb. 1976, ist Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft und Übersetzungswissenschaft an der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznań. Er hat eine Studie zur Übersetzbarkeit des Heideggerschen Denkens vorgelegt, Arbeiten über Agamben, Pessoa und Bolaño, sowie Übersetzungen deutschsprachiger Literatur. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts.

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Cornelia Travnicek

Wien, Österreich

Cornelia Travnicek, geboren 1987 in St. Pölten, studierte Informatik und Sinologie. Sie arbeitet in einem Forschungszentrum für Visualisierung und Virtualisierung und als Übersetzerin chinesischer Lyrik und Kurzprosa ins Deutsche. Ihr Roman »Chucks« wurde 2015 verfilmt. Zuletzt erschienen der Roman »Junge Hunde« (DVA, 2015) und der Lyrikband »Parablüh« (Limbus, 2017). Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Jacek Dehnel

Warschau, Polen

Jacek Dehnel wurde 1980 in Danzig geboren. Der Lyriker, Prosaist, Übersetzer und Maler studierte Polnische Sprache und Literatur in Warschau. Mit seinem Roman »Lala« (Rowohlt Verlag, 2008, übersetzt von Renate Schmidgall) wurde er international bekannt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Julia Fiedorczuk

Warschau, Polen

Julia Fiedorczuk, Jahrgang 1975, ist polnische Schriftstellerin, Übersetzerin und Dozentin für amerikanische Literatur an der Universität Warschau. Ihre Texte wurden in zehn Sprachen übersetzt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Wang Tsung-Wei

Taiwan

Wang Tsung-Wei arbeitet als Autor, Redakteur sowie als Journalist und gehört zu den bekanntesten Persönlichkeiten im Literaturbetrieb Taiwans. Sein Name war mehrfach in der engeren Auswahl für Buchpreise. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Witalij Seroklinow

Nowosibirsk, Russland

Witalij Seroklinow, 1970 geboren, ist russischer Schriftsteller, Kolumnist, Blogger und Redakteur der Literaturzeitschrift »Sibirskie Ogni«. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

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Julia Cimafiejeva

Minsk, Belarus

Julia Cimafiejeva, 1982 geboren, ist belarussische Lyrikerin und Übersetzerin. Sie hat zwei Lyrikbände publiziert und das Internetmagazin »PrajdziSvet« (prajdzisvet. org) mitbegründet. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

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2017

Dezember

Márió Z. Nemes

Budapest, Ungarn

Márió Z. Nemes wurde 1982 in Ungarn geboren und studierte Philosophie in Budapest. Nemes‘ Poetik ist von verschiedenen Genres wie Western, Horror, Film noir, Pulp und Science Fiction geprägt. Er ist Mitbegründer der Lyrikgruppe »Telep Csoport« und des Fanzines »Technologie und das Unheimliche«. 2015 wurde er mit dem János-Sziveri-Preis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Rob Doyle

Dublin, Irland

Der Schriftsteller und Kritiker Rob Doyle wurde in Dublin geboren und studierte Philosophie und Psychoanalyse am Trinity College. Sein Debütroman »Here Are the Young Men« wurde in Irland mehrfach als das Buch des Jahres 2014 bezeichnet. In Kooperation mit Literature Ireland.

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November

Faruk Šehić

Sarajevo, Bosnien

Faruk Šehić wurde 1970 in Bihać geboren. Er diente in der bosnischen Armee während der Jugoslawienkriege, die sein späteres Leben und Schreiben stark beeinflussten. Für den Roman »Knjiga o Uni« erhielt er 2011 den Meša-Selimović-Preis. Eine Auswahl seiner Gedichte wurde unter dem Titel »Abzeichen aus Fleisch« (Edition Korrespondenzen) in deutscher Übersetzung veröffentlicht. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Oleksandr Panteliat

Charkiw, Ukraine

Oleksandr Panteliat, 1989 in Charkiw geboren, ist Lyriker, Übersetzer und Veranstalter literarischer Veranstaltungen in der Ukraine. Er studierte Translatologie in Charkiw und Graz. 2007 gründete er die Künstlergruppe »Briefe an Betonwänden«. Er erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung., 1989 in Charkiw geboren, ist Lyriker, Übersetzer und Veranstalter literarischer Veranstaltungen in der Ukraine. Er studierte Translatologie in Charkiw und Graz. 2007 gründete er die Künstlergruppe »Briefe an Betonwänden«. Er erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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September

Adi Keissar

Tel Aviv, Israel

Adi Keissar, geboren 1980 in Jerusalem, lebt in Tel Aviv. Sie ist Lyrikerin, Journalistin und gründete das Poesie-Projekt »Ars Poetica«. Die israelische Zeitung »Haaretz« bezeichnete sie als »einflussreichste und herausragendste israelische Dichterin« der Gegenwart. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Isabelle Lehn

Leipzig, Deutschland

Isabelle Lehn wurde 1979 in Bonn geboren und lebt heute in Leipzig. Ihr Debütroman »Binde zwei Vögel zusammen« (Eichborn) stand 2016 auf der Shortlist für den Ingeborg-Bachmann-Preis und wurde 2017 mit dem Förderpreis des Schubart-Literaturpreises ausgezeichnet. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Kira Pietrek

Poznań, Polen

Kira Pietrek wurde 1983 geboren, ist Lyrikerin, Grafikerin und Illustratorin. 2010 wurde sie für ihr Buch »Język korzyści« in der Kategorie »Debüt des Jahres« mit dem Silesius Preis für Poesie ausgezeichnet. Für ihr zweites Buch »Statystyki« (2013) erhielt sie den Stanisław Barańczak-Preis. Sie erhält das Albrecht-Lempp-Stipendium der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit und des Instytut Książki.

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Sascha Macht

Leipzig, Deutschland

Sascha Macht, geb. 1986, studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. 2015 nahm er an der LCB-Autorenwerkstatt Prosa teil. Mit seinem Debüt »Der Krieg im Garten des Königs der Toten« wurde er mit dem Silberschweinpreis der Lit.Cologne ausgezeichnet. Sascha Macht erhält das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Tom Nisse

Brüssel, Belgien

Tom Nisse, geboren 1973 in Luxemburg, studierte Kunstgeschichte und Germanistische Philologie in Brüssel. Der Journalist und Übersetzer aus dem Französischen hat Kurzprosa sowie zahlreiche Lyrikbände in Luxemburg, Belgien und Frankreich veröffentlicht. Tom Nisse erhält ein Stipendium des Fonds Culturel National, Luxemburg.

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August

Aleksander Skidan

St. Petersburg, Russland

Aleksander Skidan, 1965 in Leningrad geboren, gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Dichter und Kritiker Russlands, ist Essayist, Übersetzer und Mitherausgeber des »New Literary Observer«. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Darja Haralanova

Sofia, Bulgarien

Darja Haralanova, Jahrgang 1957, ist Verlegerin des Aquarius-Verlags. Sie übersetzte u. a. Belletristik und Lyrik von Rafik Schami, Hans Joachim Schädlich und Sarah Kirsch ins Bulgarische. Sie erhält das Schritte- Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Maria Glišić

Belgrad, Serbien

Maria Glišić, geboren 1981 in Hannover, arbeitet als Projektkoordinatorin im Belgrader Büro der Heinrich- Böll-Stiftung. Seit 2009 übersetzt sie Literatur von Uwe Timm, Daniel Glattauer und Terézia Mora ins Serbische. Sie erhält das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Nino Burduli

Tbilissi, Georgien

Die Übersetzerin Nino Burduli, 1958 in Tbilissi geboren, ist ausgebildete Pianistin. Im LCB arbeitet sie an der Übertragung von Nino Haratischwilis »Das achte Leben (für Brilka)« ins Georgische. Gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

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Siarhei Matyrka

Lepen, Belarus

Siarhei Matyrka wurde 1985 geboren. Während seines Aufenthaltes im LCB arbeitet er an der Übersetzung von Günther Grass‘ »Blechtrommel« ins Belarussische. Er erhält ebenfalls das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Juli

Agnieszka Walczy

Krakau, Polen

Agnieszka Walczy, geb. 1963, lebt als Organistin, Orgelpädagogin und Literaturübersetzerin in ihrer Heimatstadt Krakau. Sie übersetzte u. a. David Wagner und neueste deutschsprachige Lyrik ins Polnische. Sie erhält ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Angela Scròfina

Rom, Italien

Angela Scròfina, Jahrgang 1985, studierte Moderne Sprache, Literatur- und Übersetzerwissenschaften an der Sapienza Universität in Rom. Sie ist Co-Übersetzerin von »Immer noch Sturm« (Peter Handke), die im Rahmen des Projekts »La terra sonora. Il Teatro di Peter Handke« an der Universität Roma Tre entstanden ist. Dafür erhielt Angela Scròfina 2016 den Deutsch-Italienischen Nachwuchsförderpreis für Übersetzer*innen, der mit einem Aufenthaltsstipendium im LCB verbunden ist.

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Gayane Ginoyan

Jerewan, Armenien

Gayane Ginoyan, 1969 geboren, lehrt Germanistik an der Universität Jerewan. Sie promovierte zum Thema der Entfremdung und Erinnerung bei Thomas Bernhard und Christoph Hein und übersetzt z. B. Bernhard Schlink, Daniel Kehlmann, Christoph Hein und Arno Geiger ins Armenische. Gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

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Laura Wohnlich

Basel, Schweiz

Laura Wohnlich, 1992 in Basel geboren, verfasste u. a. Texte für das Entwürfe-Magazin. »Sweet Rotation«, ihr erster Roman, ist im Frühling dieses Jahres bei Piper erschienen. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Luise Boege

Leipzig, Deutschland

Luise Boege, geboren 1985 in Würzburg, studierte u. a. am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Ihr Debütroman »Kaspers Freundin« erschien 2015, ihr Prosaband »Bild von der Lüge« 2017 im Verlag Reinecke & Voß. Sie lebt und arbeitet in Leipzig. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats., geboren 1985 in Würzburg, studierte u. a. am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Ihr Debütroman »Kaspers Freundin« erschien 2015, ihr Prosaband »Bild von der Lüge« 2017 im Verlag Reinecke & Voß. Sie lebt und arbeitet in Leipzig. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Rose Labourie

Paris, Frankreich

Rose Labourie, 1987 geboren, hat Literatur in Ulm und Paris studiert. Seit 2014 arbeitet sie als Übersetzerin. U. a. hat sie Werke von Sibylle Berg, Chris Kraus, Ferdinand von Schirach und Juli Zeh ins Französische übertragen. Ihr Aufenthalt wird vom Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds gefördert.

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Tal Nitzán

Tel Aviv, Israel

Tal Nitzán, geboren in Jaffa, lebte in Buenos Aires, Bogotá und New York. Sie ist preisgekrönte Lyrikerin, Schriftstellerin, Herausgeberin und Übersetzerin; ihre Gedichte wurden in zahlreiche Sprachen übertragen. Im Verlagshaus Berlin ist ihr Gedichtband »Zu Deiner Frage« erschienen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Juni

Anna Ospelt

Basel, Schweiz

Anna Ospelt, geboren 1987 in Vaduz, lebt in Basel, wo sie literarisch und journalistisch schreibt, übersetzt und bis Juni an der Universität Luzern arbeitete. Seit 2010 veröffentlicht sie in diversen Literaturzeitschriften und Anthologien. 2015 erschien ihre Monografie »Sammelglück« (Bucher) mit Fotografien von Martin Walser, von der zwei Kapitel ins Ungarische und Serbische übersetzt wurden. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung Liechtenstein.

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Anne Simon

Paris, Frankreich

Anne Simon, geboren 1980, wurde 2004 mit dem Nachwuchspreis auf dem »Festival International de la Bande Dessinée« in Angoulême ausgezeichnet. Ihre Graphic Novels »Freud«, »Marx« und »Einstein« (mit Corinne Maier) erschienen im Knesebeck Verlag. »Das Tun und Lassen der Aglaé«, sowie »Die Kaiserin Cixtite« erschienen bei Rotopolpress. Auch Anne Simon ist im Rahmen von »Frankfurt auf Französisch« im LCB zu Gast.

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Émilie de Turckheim

Paris, Frankreich

Émilie de Turckheim wurde 1980 in Lyon geboren. Sie wurde 2009 für den Roman »Chute Libre« mit dem »Prix littéraire de la vocation« ausgezeichnet. Am 27. Juni liest sie um 19 Uhr aus ihrem Roman »Im schönen Monat Mai« (Verlag Klaus Wagenbach) in der Mediathek des Instituts français Berlin. Émilie de Turckheims Aufenthalt wurde gefördert im Rahmen von »Frankfurt auf Französisch«.

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Gusel Jachina

Moskau, Russland

Gusel Jachina, 1977 geboren in Kasan, ist russische Autorin und Filmemacherin tatarischer Abstammung. Ihr Debütroman »Suleika öffnet die Augen« (Aufbau Verlag 2017) erzählt die Geschichte einer jungen Tatarin in der stalinistischen Sowjetunion. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Hamid Sulaiman

Paris, Frankreich

Hamid Sulaiman, 1986 in Damaskus geboren, studierte Architektur und arbeitet heute als Maler und Illustrator. Er floh 2011 aus Syrien und veröffentlichte mit »Freedom Hospital« sein erstes Buch (Hanser Berlin, 2017) über den syrischen Bürgerkrieg. Im Rahmen von »Frankfurt auf Französisch« ist er Stipendiat im LCB.

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Mathieu Riboulet

Paris, Frankreich

Mathieu Riboulet wurde 1960 geboren und lebt als Autor und Regisseur in Paris. Er drehte über zehn Jahre zahlreiche Filme, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. 2012 erhielt er für »Les Oeuvres de miséricorde« (»Die Werke der Barmherzigkeit«, Secession) den Prix Décembre. Im Rahmen von »Frankfurt auf Französisch«.

Mathieu Riboulet ist im Februar 2018 verstorben.

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Patricia Buján Otero

Vigo, Spanien

Patricia Buján Otero, geboren 1976, ist promovierte Übersetzerin an der Universität Vigo, sowie seit kurzem Verlegerin und Mitinhaberin des galicischen Verlags Catro Ventos Editora. Zu ihren letzten Veröffentlichungen gehört die Version auf Galicisch von Einsteins «Über die allgemeine und spezifische Relativitätstheorie. (Gemeinverständlich)«. Am LCB arbeitet sie an der Übersetzung von Ödön von Horváths «Jugend ohne Gott«, der vom Verlag Irmás Cartoné veröffentlicht wird.

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Saleem Haddad

London, Großbritannien

Saleem Haddad, geboren 1983 in Kuwait-Stadt, lebte u. a. in Jordanien, Kanada und Großbritannien. In Syrien, im Jemen und im Irak engagiert er sich für »Ärzte ohne Grenzen«. Sein Debütroman »Guapa« erschien im Frühjahr 2017 im Albino Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Mai

Azam Abidov

Taschkent, Usbekistan

Azam Abidov, 1974 in Namangan, Usbekistan geboren, ist Dichter, Übersetzer und Autor von Kurzgeschichten. Seine Gedichte wurden in über zehn Sprachen übertragen. Außerdem engagiert er sich für die Literaturübersetzung in Usbekistan, z. B. durch die Gründung des Creative Writing and Translation Clubs. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts Taschkent.

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Juliana Kálnay

Kiel, Deutschland

Juliana Kálnay, geboren 1988 in Hamburg, wuchs zunächst in Köln und dann in Málaga auf. Sie studierte literarisches Schreiben in Hildesheim und veröffentlichte in deutsch- und spanischsprachigen Anthologien und Zeitschriften. »Eine kurze Chronik des allmählichen Verschwindens« (Verlag Klaus Wagenbach) ist ihr erster Roman. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Shumona Sinha

Paris, Frankreich

Shumona Sinha, 1973 in Kalkutta geboren, studierte an der Sorbonne Literaturwissenschaft. Ihr Roman »Erschlagt die Armen!« (Orig. 2011/dt. Nautilus Verlag 2015) thematisierte die Unmenschlichkeit des französischen Asylsystems. 2016 erhielten die Autorin und ihre Übersetzerin den Internationalen Literaturpreis des Haus der Kulturen der Welt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Tong Yali

Taipeh, Taiwan

Tong Yali, geboren 1978 in Taiwan, ist Autorin der Gedichtbände »Grenzlandsdämmerung« (2010) und »Mondschein, Schlafloser« (2012). Sie übersetzte deutschsprachige Literatur, unter anderem Kafkas Erzählungen und »Die Ausgesperrten« von Elfriede Jelinek. Zurzeit arbeitet sie an der Übersetzung von Christa Wolfs »Der geteilte Himmel«. Gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

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Zanna Słoniowska

Krakau, Polen

Zanna Słoniowska, 1978 in Lemberg geboren, ist Journalistin und Übersetzerin. 2016 wurde sie für ihren Roman »Dom z witrażem« mit dem Conrad-Preis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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April

Anastasiia Kosodii

Zaporizhzhya, Ukraine

Die ukrainische Autorin Anastasiia Kosodii, geboren 1991, setzt sich in ihren Werken schonungslos mit dem heutigen Konflikt in der Ostukraine auseinander. Sie ist Mitgründerin einer freien Bühne in Zaporizhzhya, die sich als Experimentierraum versteht. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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Ebru Nihan Celkan

Istanbul, Türkei

Ebru Nihan Celkan, 1979 geboren, ist Autorin und unterrichtet Dramatisches Schreiben an der Sabanci Universität in Istanbul. Die in der Türkei vielgespielte Dramatikerin setzt sich in ihren Stücken mit der türkischen Gesellschaft, ihren Tabus und Missständen auseinander. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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Mehdi Moradpour

Teheran / Berlin, Iran / Deutschland

Mehdi Moradpour, geboren 1979, arbeitet als Autor und Übersetzer in Berlin. Sein erstes Stück »Türme des Schweigens« wurde 2016 mit dem Exile-Dramatikerpreis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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Sivan Ben Yishai

Tel Aviv, Israel

Sivan Ben Yishai, 1978 geboren, ist eine in Israel vielfach gespielte Autorin und Regisseurin. In ihren Werken setzt sie sich mit der gegenwärtigen Lage in Israel/Palästina auseinander. Heute lebt sie zeitweise in Berlin, wo ihr erstes Stück für die deutsche Bühne »Your Very Own Double Crisis Club« entstand. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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März

Safaa Fathy

Paris / Kairo, Frankreich / Ägypten

Safaa Fathy, 1958 geboren und seit 1981 in Paris lebend, ist Filmemacherin und Autorin von Stücken und mehreren Lyrikbänden. Ihr Dokumentarfilm »Derrida, anderswo« ist 2012 in der filmedition suhrkamp erschienen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Anna Wołkowicz

Warschau, Polen

Anna Wołkowicz, 1953 geboren, lehrt deutsche Literatur und Übersetzung an der Universität Warschau. Sie übersetzte u. a. Karl Jaspers, Alfred Döblin, Walter Benjamin und Theodor W. Adorno ins Polnische. Sie erhielt ein »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Lo Yu-chia

Taipeh, Taiwan

Lo Yu-chia, geboren 1985, arbeitet gegenwärtig bei einem Finanzdienstleister, außerdem ist er Lyriker und Essayist. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwans und der Taiwan Cultural and Creative Foundation

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Nicolás Cabral

Mexico City, Mexico

1975 kam Nicolás Cabral in Córdoba (Argentinien) zur Welt. 1976 zog seine Familie ins mexikanische Exil. Als Erzähler, Essayist und Herausgeber gehört er zu den wichtigsten Stimmen der jüngeren mexikanischen Autorengeneration. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Vera Dziadok

Minsk, Belarus

Vera Dziadok, 1978 geboren, hat als Journalistin gearbeitet, organisiert Kulturprogramme im Goethe-Institut Minsk und übersetzt deutschsprachige Literatur ins Belarussische, u. a. Daniel Kehlmann, Herta Müller und Clemens J. Setz. Sie erhielt ein »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Verena Mermer

Wien, Österreich

Verena Mermer, Jahrgang 1984, studierte Germanistik, Romanistik und Indologie in Wien und arbeitete danach an Universitäten in Delhi, Baku und Cluj-Napoca. Ihr Debüt »die stimme über den dächern« erschien 2015 (Residenz Verlag). Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramts.

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Februar

Abdullah Sherov

Taschkent, Usbekistan

Seit 1958 beschäftigt sich Abdullah Sherov mit Übersetzungen und übersetzt mittlerweile aus dem Deutschen, Englischen und Russischen. Gefördert vom Goethe-Institut Moskau.

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Amir Hassan Cheheltan

Teheran, Iran

Amir Hassan Cheheltan, 1956 geboren, hat bislang sechs Romane und fünf Erzählbände veröffentlicht, u. a. die Trilogie »Teheran Revolutionsstraße«. 2016 erschien »Der Kalligraph von Isfahan« in Kurt Scharfs deutscher Übersetzung (C.H. Beck). Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts und des Auswärtigen Amts.

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Iris Blauensteiner

Wien, Österreich

Iris Blauensteiner, geboren 1986, ist Filmemachrin und Autorin. Neben anderen Auszeichnungen bekam sie das Start-Stipendium für Filmkunst des österreichischen Bundeskanzleramts 2014 und den Award für die »Beste Österreichische Nachwuchsfilmerin«. 2016 erschien der Debütroman »Kopfzecke« im Verlag Kremayr & Scheriau. Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramts.

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Juliette Aubert 

Hamburg, Deutschland

Die Übersetzerin, Jahrgang 1975, hat ein Studium der Germanistik und Literaturübersetzung an der Universität Straßburg absolviert. Zu den von ihr ins Französische übertragenen Autoren zählen Daniel Kehlmann und Klaus Modick. Für die Arbeit an einem Roman von Benedict Wells erhielt sie ein Elmar-Tophoven-Stipendium der DVA-Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

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Nahid Tabatabai

Teheran, Iran

Nahid Tabatabai, 1959 geboren, lebt als Autorin, Übersetzerin und Kolumnistin in Teheran. Ihre preisgekrönten Romane und Erzählungen werden im Iran viel gelesen, einige davon wurden erfolgreich verfilmt. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts und des Auswärtigen Amts.

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Nasim Marashi

Teheran, Iran

Nasim Marashi, 1984 geboren, wurde zunächst als Autorin von Kurzgeschichten bekannt. 2015 erschien ihr erster Roman, der momentan ins Englische und Italienische übersetzt wird. Am 25. Februar liest sie im Kulturverein Dekhoda, Trautenaustraße 5, 10717 Berlin. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts und des Auswärtigen Amts.

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Pajand Soleymani

Teheran, Iran

Pajand Soleymani, 1981 geboren, ist Lyrikerin, Theaterautorin und Schauspielerin. Am 17. Februar ist sie bei einer »Hausbesuch«-Lesung der Reihe »Die iranische Moderne« zu erleben. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts und des Auswärtigen Amts.

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Januar

Aigul Kemelbayeva

Astana, Kasachstan

Aigul Kemelbayeva, 1965 in Semej geboren, studierte Journalistik an der Al-Farabi-Universität in Almaty. Heute ist sie als Autorin zahlreicher Prosa-Bände und als Essayistin bekannt. Aigul hat 20 Literaturpreise erhalten, u. a. den staatlichen Literaturpreis »Daryn« (2000). Gefördert vom Goethe-Institut Moskau.

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Andrej Adamovich

Minsk, Belarus

Andrej Adamovich, 1984 geboren, schreibt Lyrik und Prosa und wurde jüngst mit einem der Giedroyc-Preise für eine short story ausgezeichnet. Er erhielt ein Stipendium des Goethe-Instituts Minsk.

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Anja Golob

Ljubljana, Slowenien

Anja Golob wurde 1976 in Slowenien geboren und ist Autorin, Journalistin und (Tanz-)Dramaturgin. Sie gilt als eine der eindrucksvollsten lyrischen Stimmen der slowenischen Gegenwartsliteratur. 2015 erschien ihr erster Gedichtband »ab und zu neigungen« beim Hochroth Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Anna Kordzaia-Samadashvili

Tbilissi, Georgien

Anna Kordzaia-Samadashvili, 1968 geboren, ist Journalistin, Prosa-Autorin, Übersetzerin und Professorin an der Ilia-Universität in Tbilissi. Mit ihren Erzählungen und Romanen gewann sie zahlreiche georgische Literaturpreise. Für die Übersetzung des Romans »Die Liebhaberinnen« (Elfriede Jelinek) wurde sie vom Goethe-Institut Tbilissi ausgezeichnet. Gefördert vom Goethe-Institut Moskau.

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Erik Arellana Bautista

Hamburg, Deutschland

Erik Arellana Bautista, Jahrgang 1974, ist kolumbianischer Menschenrechtsaktivist, Dokumentarfilmer, Journalist und Autor. In Kolumbien wurde er aufgrund seines Engagements verfolgt und musste immer wieder ins Exil flüchten. Seit Juni 2014 ist er Stipendiat im Writers-in-Exile-Programm des PEN und lebt in Hamburg. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Gaea Schoeters 

Brüssel, Belgien

Die flämische Schriftstellerin wurde 1976 geboren, studierte Journalismus und Drehbuch und arbeitet heute als Drehbuchautorin und Journalistin. 2012 gewann Gaea Schoeters den Grote Prijs Jan Wauters für ihren kreativen Umgang mit Sprache. In Zusammenarbeit mit PassaPorta, Brüssel.

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Ho Chih-ho

Taipeh, Taiwan

Ho Chih-ho, 1967 geboren, ist Doktor der Vergleichenden Literaturwissenschaften und lehrt Literatur und literarisches Schreiben. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwans und der Taiwan Cultural and Creative Foundation.

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Ivana Myšková

Prag, Tschechien

Ivana Myšková, 1981 geboren, ist eine tschechische Schriftstellerin. Myšková studierte kreatives Schreiben und Medienkommunikation an der Literaturakademie Prag. Zurzeit ist sie u. a. als Zeitschriftenredakteurin tätig. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Iwona Nowacka

Szczeczin, Polen

Iwona Nowacka, 1980 geboren, ist Übersetzerin, Autorin und Kuratorin von Theaterprojekten. Sie arbeitet mit polnischen und deutschen Theatern zusammen und hat Theatertexte u. a. von Fassbinder, Werner Fritsch und Juli Zeh in Polnische übersetzt. Iwona Nowacka erhielt ein »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Iztok Vrenčur

Ljubljana, Slowenien

Iztok Vrenčur studierte zunächst Archäologie in Ljubljana. 2013 veröffentlichte er seinen ersten Roman »Odrekanje svetlobi«. Sein Ph.D.-Studium in Prähistorischer Archäologie führte ihn nach Zagreb und später nach Berlin, wo er seinen zweiten Roman schrieb, der 2016 erschien. Mit freundlicher Unterstützung der Slovenian BookAgency.

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Kinga Tóth 

Budapest, Ungarn

Die 1983 geborene Künstlerin schreibt und veröffentlicht auf Ungarisch, Deutsch und Englisch und präsentiert ihre Texte in Installationen, Ausstellungen, visuellen und klingenden Performances. Zudem ist sie Frontfrau des Tóth Kína Hegyfalu-Projects und Mitglied des Vorstandes des József Attila-Vereins für junge Autorinnen und Autoren. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Lan Po-chou

Taipeh, Taiwan

Lan Po-chou arbeitete als Redakteur, Journalist, Wirtschaftsforscher, Organisator des Forschungszentrums für ostasiatische Zivilisation der Taiwan University sowie als Fernsehproduzent. Er widmet sich einer Studie zum historischen Bewusstsein der Taiwaner. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwans und der Taiwan Cultural and Creative Foundation.

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Marek Zagańczyk

Warschau, Polen

Marek Zagańczyk, stellvertretender Chefredakteur von Zeszyty Literackie, studierte Theaterwissenschaften an der Theaterakademie in Warschau, wo er seit 1989 als Dozent tätig ist. Der Schriftsteller und Essayist ist zudem Kurator des Archivs und Nachlasses von Paweł Hertz. Er erhielt das Albrecht-Lempp-Stipendium der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit und des Instytut Książki.

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Natascha Gangl

Graz, Österreich

Natascha Gangl, 1986 geboren, schreibt vorwiegend Texte fürs Theater und erarbeitet Hörstücke und theatrale Installationen. 2015 erschien ihr Prosa-Debüt »Wendy fährt nach Mexiko« bei Ritter. Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramts.

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Oktay Değirmenci

Arsuz, Türkei

Oktay Değirmenci, 1984 geboren, hat ein Philosophiestudium und eine Dolmetscherausbildung absolviert und widmet sich dem literarischen Übersetzen. Er übersetzte Autoren wie Gudrun Pausewang, Ödön von Horvath, Peter Handke, Robert Seethaler und Norbert Elias ins Türkische. 2016 wurde er mit dem Tarabya-Förderpreis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Rakhymshan Otarbayev

Atyrau, Kasachstan

Rakhymshan Otarbayev, geboren 1956, arbeitete u. a. als Redakteur bei der Literarischen Zeitung Kasachstans und leitet das Dramatische Theater in Atyrau. Seine Prosa-Werke sind übersetzt ins Chinesische, Russische, Kirgisische, Türkische, Arabische und Englische. Er wird gefördert vom Goethe-Institut Moskau.

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Sanghee Kwon

Seoul, Südkorea

Sanghee Kwon, geboren 1971, unterrichtet Deutsch an der Universität Sung-Shin in Seoul. Als freie Übersetzerin hat sie Werke von Bernhard Schlink und Florian Henckel von Donnersmarck ins Koreanische übertragen. Zur Zeit arbeitet sie an der Übersetzung von Judith Schalanskys »Der Hals der Giraffe«. Gefördert von der Robert Bosch Stiftung.

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Tanguy Viel

Beaugency, Frankreich

Tanguy Viel, 1973 in Brest geboren, lebt heute als Autor in Beaugency. Er veröffentlichte 1998 seinen ersten Roman »Le Black Note«. Im Deutschen erscheinen seine Bücher im Wagenbach Verlag, im September 2017 folgt die Veröffentlichung seines Romans »Selbstjustiz«.

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Thomas Depryck

Brüssel, Belgien

Mit »Der Reservist« gewann der wallonische Autor und Dramaturg 2013 den Prix Georges Vaxelaire. 2015 folgte der Prix Tournesol beim Festival d’Avignon Off und 2016 der Internationale Autorenpreis des Heidelberger Stückemarkts. Thomas Depryck arbeitet vor allem mit der Kompagnie De Facto und dem Regisseur Antoine Laubin zusammen. Er erhielt ein Stipendium des Ministeriums der Föderation Wallonie-Brüssel.

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Triyanto Triwikromo

Semarang, Indonesien

Der indonesische Autor Triyanto Triwikromo wurde 1964 auf Java geboren und studierte Literaturwissenschaft in Semarang. Dort arbeitete er als Dozent für kreatives Schreiben und als Herausgeber einer Tageszeitung. Triwikromo schreibt vor allem Kurzgeschichten und Lyrik. Für sein Werk ist er mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet worden. Mit freundlicher Unterstützung des Indonesischen Nationalen Buchkomitees.

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Undinė Radzevičiūtė

Vilnius, Litauen

Undinė Radzevičiūtė, geboren 1967 in Vilnius, studierte Kunstgeschichte an der Kunstakademie Vilnius. Für ihr Buch »Fische und Drachen« (Residenz Verlag, 2017) erhielt sie 2015 den Literaturpreis der Europäischen Union. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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2016

Andrea Prins

Rotterdam, Niederlande

Andrea Prins, 1963 in Zürich geboren, ist Übersetzerin und forscht in Berlin über den deutschen Übersetzer Emil Charlet. Sie erhielt ein Stipendium des Prins Bernhard Cultuurfonds.

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Abdellah Taïa

Paris, Frankreich

Abdellah Taïa, 1973 in Rabat geboren, lebt und arbeitet in Paris. Er ist Autor und Filmemacher. Mit seinen Romanen wie »Der Tag des Königs” (Suhrkamp Verlag 2012) und der Offenlegung seiner Homosexualität durchbrach er ein Tabu der arabischen Welt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Aleksei Shipulin

Brjansk, Russland

Aleksei Shipulin, 1975 geboren, ist Lektor für Deutsch und Englisch an der Staatlichen Universität Brjansk und Literaturübersetzer. Seit 2009 übersetzt er Belletristik und Jugendliteratur aus dem Deutschen und Englischen, darunter Suzanne Collins, Felicitas Hoppe und Ralph Dutli. Er erhielt das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

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Anja Kampmann

Leipzig, Deutschland

Anja Kampmann, 1983 geboren, hat am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig studiert. Mit ihren Gedichten ist sie in zahlreichen Anthologien vertreten. In diesem Jahr erschien im Hanser Verlag ihr Debütband »Proben von Stein und Licht”. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Anja Naglič

Ljubljana, Slowenien

Anja Naglič, 1976 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Slowenische, u. a. Georg Heym, Franz Kafka, Siegfried Kracauer und Franz Werfel. Sie erhielt ein »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Assaf Alassaf

Damaskus, Syrien

Assaf Alassaf wurde 1976 in Deir ez-Zor, Syrien geboren. Er studierte Zahnmedizin in Damaskus und arbeitet hauptberuflich als Zahnarzt und nebenbei als Journalist. Seit 2007 hat er zahlreiche Artikel in arabischen Tageszeitungen wie Al Hayat und Al Mustakbal veröffentlicht. Auf Facebook publiziert er seit 2013 literarische Skizzen über die Revolution und den Krieg in seiner Heimat, über seine Reise nach Mauretanien, sein Leben als Flüchtling im Libanon. Die Posts und Geschichten über »Abu Jürgen”, den deutschen Botschafter, entstanden in der Zeit zwischen November 2014 und Februar 2015 und sind unlängst als e-book bei mikrotext erschienen. Assaf Alassaf erhält das »Weiße-Meer-Stipendium« für bedrohte Autoren und Künstler aus dem Mittelmeerraum, das die Allianz Kulturstiftung in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin und der Akademie Schloss Solitude vergibt. Unter den hier angekommenen Geflüchteten sind auch Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Sie als Autoren zu würdigen und durch ein Residenzstipendium im LCB oder auf Schloss Solitude bei der Integration in Deutschland zu unterstützen, ist das Anliegen dieses Stipendiums.

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Badai

Taipeh, Taiwan

Badai wurde 1962 in einem kleinen Dorf im Kreis Taitung an der Ostküste Taiwans geboren. Bevor er mit 45 Jahren sein erstes Buch veröffentlichte, war er Berufssoldat und Ausbilder beim taiwanischen Militär. Badai ist ein Pseudonym und bedeutet »der Tote Mann«. Er gehört dem Stamm der Damalagaw vom Volk der Puyuma – einem der Ureinwohnerstämme Taiwans – an, die sich mit dem langsamen Aussterben ihrer Kultur, Sprache und Gebräuche konfrontiert sehen. Badai ist ein Chronist: ein großer Teil seines umfangreichen Werkes besteht aus magisch-realistischen Nacherzählungen der Stammesgeschichte in Romanform. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwans und der Taiwan Cultural and Creativity Development Foundation (TCCDF).

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Barbara Fontaine

Paris, Frankreich

Barbara Fontaine, 1968 geboren, lebt als Literaturübersetzerin in Paris. Ihr Schwerpunkt liegt auf der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Sie hat Autoren wie Katja Petrowskaja, Ursula Krechel, Hans-Ulrich Treichel und Katja Lange-Müller ins Französische übersetzt. Für ihre Arbeit an Thomas Hettches »Pfaueninsel” erhielt sie das Elmar-Tophoven-Stipendium der DVA-Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

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Bojana Bajic

Karlovac, Kroatien

Bojana Bajic, 1982 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur  ins Kroatische, darunter Michael Kumpfmüllers »Die Herrlichkeit des Lebens” und Wilhelm Genazinos »Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman”.  Sie erhielt ein »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Bregje Hofstede

Amsterdam, Niederlande

Bregje Hofstede, 1988 geboren, studierte Kunstgeschichte und Romanistik in Utrecht, Paris und Berlin. Erste Publikationen von short stories und Essays in der Literaturzeitschrift Hollands Maandblatt, ihr Roman »Der Himmel über Paris” erschien im vergangenen Jahr bei C.H. Beck (Übersetzung: Heike Baryga).

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Carlo Spiller

Zürich, Schweiz

Carlo Spiller, 1990 in Zürich geboren, ist Autor, Dramatiker und Lyriker. Der Lyrikband »Das Scheitern der Schmetterlinge” erschien 2015 im Amsel Verlag. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium mit freundlicher Unterstützung von Pro Helvetia.

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Chaled al-Chamissi

Kairo, Ägypten

Chaled al-Chamissi, 1962 geboren, ist Journalist, Dokumentarfilmer und Autor. Sein Buch »Im Taxi« wurde in viele Sprachen übersetzt. 2013 erschien sein Roman »Arche Noah« in Leila Chammas Übersetzung bei im Leonos Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Crista Mittelsteiner

Paris, Frankreich

Crista Mittelsteiner, 1962 in Freiburg im Breisgau geboren, lebt und arbeitet in Paris. Sie ist Regisseurin, Dramaturgin und Übersetzerin sowie Lehrbeauftragte für Übersetzung und Theaterwissenschaft an der Universität Sorbonne Nouvelle. Im Verlag Le Ver à Soie – Virginie Symaniec éditrice leitet sie die Reihe «Les Germanophonies». Sie arbeitet gemeinsam mit Marie-Luce Bonfanti an der französischen Übersetzung von Einar Schleefs »Droge Faust Parsifal” und erhielt dafür das Elmar-Tophoven-Stipendium der DVA-Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

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Daria Biagi

Rom, Italien

Daria Biagi, 1983 geboren, arbeitet an der Sapienza Universität in Rom am Lehrstuhl für Deutsch-Italienische Übersetzung und forscht zur Geschichte der deutschen Literatur in Italien. Sie ist außerdem freiberufliche Übersetzerin und Redakteurin bei verschiedenen italienischen Verlagen und arbeitet derzeit an der Übersetzung von Jörg Fausers »Rohstoff« ins Italienische. Daria Biagi erhielt das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

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François Emmanuel

Brüssel, Belgien

François Emmanuel, geboren 1952 in Belgien, lebt als Psychiater und Psychoanalytiker in der Nähe von Brüssel. Er hat in Frankreich bereits mehrere Romane veröffentlicht. Für «La Passion Savinsen« (dt. Übersetzung »Leid und Leidenschaften der Savinsens”, 2012) erhielt er den renommiertesten belgischen Literaturpreis »Prix Victor Rossel”. Er ist Mitglied der Akademie der französischen Sprache und Literatur Belgien. Er erhielt ein Stipendium des Ministeriums der Föderation Wallonie-Brüssel.

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Friederike Gösweiner

Schwaz, Österreich

Friederike Gösweiner, geboren 1980 in Rum bei Innsbruck, arbeitet als freie Lektorin und Literaturkritikerin für diverse Zeitungen. Mit ihrem Debutroman »Traurige Freiheit« (Dorschl 2016) wirft sie einen genauen Blick auf das Wechselspiel von Hoffnungen, Resignation und Aufbruch in der Generation der heute Dreißigjährigen. Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramtes.

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Hakan Günday

Istanbul, Türkei

Hakan Günday, 1976 geboren, gehört als »Stimme der jungen, zornigen Türkei« (Die Welt) zu den bekanntesten Autoren seines Landes. In Sabine Adatepes deutscher Übersetzung erschienen die Romane »Extrem« und »Flucht«. Er arbeitet auch als Dramatiker und Drehbuchautor. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Hassan Najmi

Rabat, Marokko

Hassan Najmi, 1959, gehört zu den wichtigsten marokkanischen Lyrikern der Gegenwart. Er ist Mitbegründer des »Maison de la poésie en Maroc”.

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Inas Al-Bedran

Bagdad, Irak

Inas Al-Bedran, 1960 geboren, ist Autorin und Journalistin. Sie veröffentlichte Kurzgeschichten und Romane, darunter »Boje”, »Liebe in Zeiten des Krieges” und »Reflexionen einer Frau”. Englische Übersetzungen erschienen im Londoner Magazin Banipal, Gedichte in Leila Chammaas deutscher Übersetzung in der Anthologie «Mit den Augen von Inana. Lyrik und Kurzprosa zeitgenössischer Autorinnen aus dem Irak« (Verlag Hans Schiler 2015). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Irmgard Fuchs

Wien, Österreich

Irmgard Fuchs, geboren 1984 in Salzburg, arbeitet als freie Autorin im Bereich Prosa und Drehbuch. 2013 erhielt sie das Wiener Literaturstipendium , 2015 war sie für den Leonce-und-Lena-Lyrikpreis nominiert. Der Erzählungsband »Wir zerschneiden die Schwerkraft« (kremayr & scheriau 2015) ist ihr erstes Buch. Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramtes.

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Iryna Herasimovich

Minsk, Belarus

Iryna Herasimovich, 1978 in Minsk geboren, ist Übersetzerin und Essayistin. Sie hat Autoren wie Michael Kumpfmüller, Lukas Bärfuss, Jonas Lüscher und Ilma Rakusa ins Belarussische übersetzt. Sie erhielt ein »Schritte-Stipendium” der S. Fischer Stiftung.

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Jan Snela

München, Deutschland

Jan Snela, geboren 1980 in München, gewann mit seiner Erzählung »Milchgesicht” den Open-Mike-Wettbewerb. Gerade ist sein gleichnamiger Erzählungsband bei Klett-Cotta erschienen. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.åå

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János Áfra

Debrecen, Ungarn

János Áfra, 1987 geboren, ist Lyriker, Dramatiker und Essayist, dazu Chefredakteur des Magazins KULTer.hu. Der Lyrikband »Glaukóma” (2012) erhielt den ungarischen Lyrikdebutpreis, 2015 folgte der Band »Két akarat”. Er wurde unlängst mit dem Péter Horváth Stipendium ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Jeff Schinker

Luxemburg, Luxemburg

Jeff Schinker, 1985 in Luxemburg geboren, veröffentlichte 2015 die Novelle »Retrouvailles”. In Luxemburg hat er die Lesereihe «Désœuvrés«– Work in Progress” ins Leben gerufen. Er ist Stipendiati des Œuvre Nationale de Secours Grande-Duchesse Charlotte (Luxemburg).

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Kiran Nagarkar

Mumbai, Indien

Kiran Nagarkar, 1942 in Bombay geboren, ist einer der bedeutendsten indischen Autoren; seine Werke verfasst er in Marathi und Englisch. Werke wie »Krishnas Schatten«, »Ravan & Eddie« und »Gottes kleiner Krieger” wurden zu Klassikern. Nagarkar war Stipendiat des Wissenschaftskollegs zu Berlin, des Berliner Künstlerprogramms des DAAD und hatte die Tübinger Poetik-Dozentur inne, den April verbringt er schreibend im LCB. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Laura Freudenthaler

Wien, Österreich

Laura Freudenthaler wurde 1984 in Salzburg geboren. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Gender Studies und lebt als Schriftstellerin und Übersetzerin in Wien. Ihr erstes Buch erschien unter dem Titel »Der Schädel von Madeleine” im Verlag Müry Salzmann. Mit freundlicher Unterstützung des österreichischen Bundeskanzleramtes.

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Lee Chin-Wen

Taipeh, Taiwan

Lee Chin-Wen wurde 1965 in der südtaiwanischen Stadt Kaohsiung geboren. Nach seinem Abschluss als Statistiker arbeitete er zunächst als Journalist. Er ist Cheflektor des Verlags »Unitas Publishing« und zugleich Chefredakteur der Zeitschrift »Genesis«. Lee hat bereits sechs Gedichtbände und drei Prosabände veröffentlicht. Außerdem ist er Autor von lyrischen Kinder- und Kunstbüchern. Er bezeichnet sich als reisenden Beobachter des Alltäglichen und kritischen Begleiter des politischen Geschehens in Taiwan. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwans und der Taiwan Cultural and Creativity Development Foundation (TCCDF).

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Liliana Corobca

Bukarest, Rumänien

Liliana Corobca, geboren 1975 in Saseni-Calarasi / Moldawien, ist Literaturwissenschaftlerin und Schriftstellerin und lebt in Bukarest. Sie hat mehrere Bücher über die Zensur der Literatur im kommunistischen Rumänien veröffentlicht. 2010 erschien ihr Roman »Ein Jahr im Paradies” (Edition Merz / Solitude) auf Deutsch, 2015 der Roman »Der erste Horizont meines Lebens” (Zsolnay, aus dem Rumänischen von Ernest Wichner). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Liliana Hermetz

Warschau, Polen

Liliana Hermetz studierte französische Sprache, Literatur und Kultur in Straßburg sowie Designing Culture in Warschau. Sie arbeitete als Kulturmanagerin, Journalistin, Tellerwäscherin, Übersetzerin und Regisseurin. Ihr erster »Roman/eventuelles Theaterstück«, so der Untertitel von »Alicyjka«,wurde mit dem Conrad-Preis für das beste literarische Debüt 2015 ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Lize Spit

Brüssel, Belgien

Lize Spit, 1988 geboren, lehrt an der LUCA School of Arts Brüssels und ist Kolumnistin der Zeitung »De Morgen”. Sie schreibt Theaterstücke, Gedichte und Prosa. Ein großer Erfolg ist ihr gerade erschienener Debutroman »Het smelt” (2016). Er wird 2017 in deutscher Übersetzung bei S. Fischer erscheinen.

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Lorin Ghiman

Bukarest, Rumänien

Lorin Ghiman, 1977 geboren, ist Autor, Publizist und Übersetzer deutscher Literatur ins Rumänische. Er übersetzte u. a. Werke von Walter Benjamin, Günther Anders und Edith Stein. Er erhielt ein «Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Lydia Haider

Wien, Österreich

Lydia Haider wurde 1985 in Steyr geboren, studierte Germanistik und Philosophie und promoviert nun an der Universität Wien. Ihr erster Roman »Kongregation” erschien 2015 im Verlag Müry Salzmann. Gefördert vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Wien).

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Mahmoud Hassanein

Kario / Germersheim, Ägypten /  Deutschland

Mahmoud Hassanein wurde 1982 in Kairo geboren und lebt seit 2007 in Germersheim, wo er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Interkulturelle Germanistik an der Johannes Gutenberg-Universität tätig ist. Darüber hinaus arbeitet er als Übersetzer von Kinder- und Jugendbüchern sowie deutscher Gegenwartsliteratur. Für sein aktuelles Projekt »Tigermilch« von Stefanie de Velasco erhielt er das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

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Maja Ueberle-Pfaff

Freiburg, Deutschland

Maja Ueberle-Pfaff, 1954 geboren, ist Übersetzerin und Autorin. Sie übersetzt aus dem Englischen und dem Französischen ins Deutsche, zum Beispiel Bücher von Nicholas Sparks, Pierre Assouline, Emmanuel Grand. Im LCB wird sie an der Übersetzung eines Romans der französischen Autorin Karine Tuil arbeiten. Maja Ueberle-Pfaff erhielt das Elmar-Tophoven-Stipendium der DVA-Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

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Manuel Niedermeier

Wien, Österreich

Manuel Niedermeier wurde 1984 in Regensburg geboren, wo er ein Studium der Germanistik und der vergleichenden Sprachwissenschaften abschloss. 2014 erschien sein Roman »Durch frühen Morgennebel” im Verlag C.H. Beck. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Marie-Luce Bonfanti

Saint Denis, Frankreich

Marie-Luce Bonfanti, in Brüssel geboren, ist Schauspielerin, Theaterpädagogin und Übersetzerin. Sie ist ebenfalls Autorin mehrerer preisgekrönter Novellen und des ‚Theaterkrimis‘ »Mise en abyme ou si les miroirs s’emmêlent”. Zusammen mit Crista Mittelsteiner hat sie u. a. Texte von Manfred Karge, Elfriede Jelinek, Oliver Bukowski und Einar Schleef ins Französische übertragen. Sie erhielt das Elmar-Tophoven-Stipendium der DVA-Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

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Meena Kandasamy

Chennai, Indien

Meena Kandasamy, geboren 1984, ist Lyrikerin, Übersetzerin und Sprachwissenschaftlerin. In ihren Gedichten thematisiert sie die Rechte der Frauen, das Kastensystem im heutigen Indien, Prostitution und Gewalt. In deutscher Übersetzung sind der Gedichtband »Fräulein Militanz” und der Roman »Reis & Asche” im Verlag Das Wunderhorn erschienen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Meral Kureyshi

Bern, Schweiz

Meral Kureyshi, 1983 in Prizren im ehemaligen Jugoslawien geboren, lebt seit 1992 in Bern. Nach Abschluss des Studiums am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel gründete sie das Lyrikatelier in Bern. Für ihren Debütroman »Elefanten im Garten” (Limmat Verlag) war sie 2015 für den Schweizer Buchpreis nominiert. Mit freundlicher Unterstützung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

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Mercedes Lauenstein

München, Deutschland

Mercedes Lauenstein, geboren 1988 in Kappeln an der Schlei, arbeitet seit 2009 in der jetzt-Redaktion der Süddeutschen Zeitung. Sie ist außerdem als freie Autorin für verschiedene Zeitungen und Magazine tätig. »Nachts« (Aufbau Verlag 2015) ist ihr erster Roman. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Michelle Steinbeck

Basel / Zürich, Schweiz

Michelle Steinbeck, 1990 geboren, ist Schriftstellerin, Veranstalterin der Literaturgesellschaft Babelsprech und Redakteurin der Fabrikzeitung. Ihr erster Roman »Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch« erschien in diesem Jahr im Lenos Verlag. Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium der Stiftung Pro Helvetia.

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Mikołaj Łoziński

Warschau, Polen

Der Schriftsteller Mikołaj Łoziński, geboren 1980, erhielt für seinen ersten Roman »Reisefieber«(2006) den Kościelski Award (2007). Anschließend veröffentlichte er ein Fabelbuch für Kinder unter dem Titel »Fairytales for Ida« (2008). Im Jahr 2011 wurde ihm für seinen autobiographischen Roman »Book« der Polityka Passport-Preis verliehen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Mira Djordjević

Sarajevo, Bosnien und Herzegovina

Mira Djordjević gehört zu den bedeutendsten Literarturwissenschaftlern und Übersetzern in Bosnien-Herzegowina. Bis 2006 hatte sie einen Germanistik-Lehrstuhl an der Universität Sarajevo inne. In den letzten Jahren übersetzte sie u. a. Walter Benjamin, Ernst Tugendhat, Robert Walser und Eugen Ruge ins Bosnische. Sie erhielt das »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Mykola Lipisivitskyi

Zhytomyr, Ukraine

Mykola Lipisivitskyi, 1983 geboren, ist Dozent am Lehrstuhl für Germansitik und Weltliteratur an der Universität Zhytomyr und Übersetzer der Werke Bertolt Brechts ins Ukrainische. Er erhielt ein »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung

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Nathalie Skowronek

Brüssel, Belgien

Die Schriftstellerin Nathalie Skowronek, geboren 1973 in Brüssel, lebt und arbeitet in der belgischen Hauptstadt. Sie hat 2011 und 2013 einen Roman im Arléa Verlag herausgebracht. Ein kurzer Essay mit dem Titel »La Shoa de Monsieur Durand« erschien 2015 bei Gallimard. Sie erhielt ein Stipendium des Ministeriums der Föderation Wallonie-Brüssel.

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Nicola Denis

Fontaine-Daniel, Frankreich

Nicola Denis, 1972 geboren, übersetzt französische Literatur ins Deutsche, u. a. Werke von Dumas, Albena Dimitrova und Eric Vuillard. Für die Arbeit an einer Balzac-Neuübersetzung erhielt sie ein Elmar-Tophoven-Stipendium der DVA-Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

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Niña Weijers

Amsterdam, Niederlande

Niña Weijers, geboren 1987 und aufgewachsen in Nijmegen, hat mit ihrem Debüt »De consequenties” in den Niederlanden für Aufsehen gesorgt. Der Roman erscheint 2016 im Suhrkamp Verlag in der Übersetzung von Helga von

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Peter Sirr

Dublin, Irland

1960 geboren, arbeitet als freier Autor, Übersetzer und Lektor in Dublin. Er ist vor allem für seine Lyrik bekannt (»Nonetheless”, 2006, »The Thing Is”, 2009). 1982 wurde er mit dem Patrick Kavanagh Poetry Award ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung durch den Ireland Literature Exchange.

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Petina Gappah

Genf, Schweiz

Petina Gappah, 1971 in Simbabwe geboren, ist Schriftstellerin und Juristin. Die Romane »An Elegy for Easterly” und »The Book of Memory” (dt. »Die Farben des Nachtfalters«, aus dem Englischen von Patricia Klobusiczky, Arche Verlag) wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Frank O’Connor International Short Story Award und dem Guardian First Book Award. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Rachida Lamrabet

Mielen-Boven-Aalst, Belgien

Rachida Lamrabet wurde 1970 in Marokko geboren und lebt in Belgien. Sie arbeitet als Juristin im Zentrum für Chancengleichheit und Bekämpfung von Rassismus in Antwerpen. Ihr Debüt »Frauenland” (dt. 2010) gewann den Flämischen Debütpreis 2008. Auf Deutsch erschien zuletzt der Erzählungsband »Über die Liebe und den Hass” (aus dem Niederländischen von Heike Baryga, btb). In Zusammenarbeit mit PassaPorta, dem internationalen Literaturhaus in Brüssel.

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Raziel Reid

Vancouver, Kanada

Der kanadische Schriftsteller Raziel Reid wurde bereits für seinen viel diskutierten Debütroman »Movie Star« (Albino Verlag) mit dem Governor General’s Literary Award im Jahr 2014 ausgezeichnet. Reid ist außerdem Absolvent der New York Film Academy und arbeitet als Blogger und Kolumnist für die queere Zeitschrift Xtra Vancouver.

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Ruan Guang-Min

Taipeh, Taiwan

Der international renommierte Comic-Zeichner wurde 1973 in Yunlin, Taiwan geboren. Er studierte Design an der China University of Technology. Einige seiner Werke wurden ins Englische und Französische übersetzt und er wurde für sein künstlerisches Schaffen bereits mehrfach ausgezeichnet. Eines seiner berühmtesten Werke ist »Dong-Huachun Barbershop«, welches 2012 als TV-Serie verfilmt wurde. 2011 war Ruan zum Internationalen Comic-Festival in Chambéry und 2012 nach Angoulême eingeladen. Zur Zeit ist Ruan creative director der Asia Creative Comic Collection (ACCC). Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwans und der Taiwan Cultural and Creativity Development Foundation (TCCDF).

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Saskia de Coster

Antwerpen, Belgien

Saskia de Coster, geboren 1976 in Löwen, ist eine der renommiertesten und erfolgreichsten Autorinnen Belgiens, dazu Bildende Künstlerin, Videokünstlerin und Theaterautorin. Für »Wir und ich” (Tropen Verlag 2016) wurde sie mit dem Opzij-Literaturpreis ausgezeichnet.

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Shimon Adaf

Tel Aviv, Israel

Shimon Adaf, 1972 geboren, ist Lyriker, Essayist und Autor von sechs Romanen, der in Deutschland noch zu entdecken ist. Für seine Lyrik erhielt er den Yehuda Amichai-Preis, für den Roman »Mox Nox” den angesehenen Sapir Preis. In deutscher Übersetzung  liegen bislang einige Gedichte vor. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Suvi Valli

Jyväskylä, Finnland

Die 1977 in Finnland geborene Suvi Valli ist Autorin und Übersetzerin. Ihr erster Gedichtband erschien 2011 im Otava Verlag. In diesem Jahr veröffentlicht sie neben eigenen Gedichten auch Übersetzungen aus dem Deutschen, unter anderem von Goethe und Eichendorff. Sie ist Stipendiatin der Stiftung Brandenburger Tor im Rahmen des Programms »Literarisches Tandem”.

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Suzana Tratnik

Ljubljana, Slowenien

Suzana Tratnik, geboren 1963 in Murska Sobota in Slowenien, ist Autorin, Übersetzerin und Soziologin. Sie hat u. a. zwei Romane, Kurzgeschichten (»Unterm Strich”, dt. 2002) und Kinderbücher geschrieben und wurde 2007 mit dem slowenischen Prešeren Foundation Award für Literatur ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Swetlana Alexijewitsch

Minsk, Belarus

Swetlana Alexijewitsch, 1948 in der Ukraine geboren und in Weißrussland aufgewachsen, arbeitete als Reporterin. Über die Interviews, die sie dabei führte, fand sie zu einer eigenen literarischen Gattung, dem dokumentarischen »Roman in Stimmen”. 2013 erhielt sie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, 2015 den Nobelpreis für Literatur. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Tomasz Ososiński

Warschau, Polen

Tomasz Ososiński, 1975 geboren, ist Übersetzer und Autor und arbeitet als Philologe in der Nationalbibliothek in Warschau. Er übersetzte u. a. Rilke und Benn und zeitgenössische Autorinnen wie Judith Schalansky und Nora Bossong ins Polnische. Er erhielt ein »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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2015

Ahmet Sami Özbudak

Istanbul, Türkei

Ahmet Sami Özbudak, 1980 geboren, schreibt fürs Theater und arbeitet als Journalist für mehrere Zeitungen und Zeitschriften. Er nahm 2012 in Barcelona an einem Workshop der renommierten Talentschmiede Sala Beckett teil. 2011 wurde er mit dem Europäischen Autorenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2011 ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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Anrila Spahija

Tirana, Albanien

Anrila Spahija, 1968 geboren, lebt als Deutschlehrerin und Übersetzerin in Tirana. Sie übersetzte u. a. Paul Celan, Rose Ausländer, Herta Müller und Clemens Meyer ins Albanische. Sie erhält das Ardian-Klosi-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Antonella Salzano

Turin, Italien

Antonella Salzano, geboren 1987, lebt in Turin. Für die Übersetzung von Wladimir Kaminers Roman »Ich bin kein Berliner” (Mimesis Edizioni) erhielt sie mehrere Auszeichnungen, u. a. den Förderpreis des Deutsch-Italienischen Übersetzerpreises 2014, der mit einem LCB-Stipendium verbunden ist.

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Ariane Koch

Basel, Schweiz

Ariane Koch, geboren 1988, debütierte 2011 mit der Kurzgeschichtensammlung »Grenzen«. Die vielseitige Künstlerin bewegt sich zwischen Theater und Bildender Kunst. Gemeinsam mit Moira Gilliéron und Zino Wey realisierte sie das Stück »Mein Enkel 2072«, das unter anderem in Basel und Berlin aufgeführt wurde. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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Aristidh Ristani

Tirana, Albanien

Aristidh Ristani, 1938 geboren, übersetzt französische und deutsche Literatur ins Albanische. Goethe, Maupassant, Zweig, Hesse, Canetti und Christa Wolf hat er den albanischen Lesern zugänglich gemacht. Er erhielt das »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Bettina Wohlfender

La Chaux-de-Fonds, Schweiz

Bettina Wohlfender, geboren 1982, aufgewachsen in Sirnach, lebt nach Aufenthalten in Frankreich, Island, Norwegen und Österreich heute im schweizerischen La Chaux-de-Fonds. Sie studierte Sozialwissenschaften in Fribourg und Neapel, danach Literarisches Schreiben und Bildende Kunst in Biel und Leipzig. Wohlfender debütierte 2014 mit ihrem Roman »Das Observatorium«, erschienen im Müry-Salzmann-Verlag. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Carlos Martínez

San Salvador, El Salvador

Carlos Martínez, geboren 1979 in San Salvador, veröffentlichte journalistische Arbeiten in kolumbianischen, mexikanischen, französischen und salvadorianischen Medien. Im Jahr 2011 erhielt er den renommierten Premio Ortega y Gasset für digitalen Journalismus, 2014 wurde er mit dem ersten Premio Centroamericano Carátula de Crónica ausgezeichnet. Er erhielt ein Stipendium des Goethe-Instituts Mexiko.

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Christina Maria Landerl

Wien, Österreich

Christina Maria Landerl wurde 1979 in Steyr in Oberösterreich geboren. 2007 nahm sie ein Studium am Deutsche Literaturinstitut Leipzig auf. »Verlass die Stadt”, ihr erstes Buch, das sich geschickt einer Gattungszuweisung entzieht, erschien 2011 bei Schöffling & Co – das »Psychogramm einer janusköpfigen Metropole” (NZZ). Gefördert vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Wien).

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Chung Wenyin

Taipeh, Taiwan

Chung Wenyin ist Schriftstellerin, Malerin und Fotografin. Sie hat zahlreiche Literaturpreise erhalten, u. a. den wichtigsten Literaturpreis Taiwans, den »Wu San-Lien«. In ihrer »Island Trilogy« beschreibt sie die dekadente Urbanität Taiwans und die Geschichte ihrer Familie vor dem Hintergrund der turbulenten historischen Vergangenheit der Stadt. Sie wird im Rahmen des Grenzgänger-Programms der Robert Bosch Stiftung und des LCB gefördert.

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Ciwanmerd Kulek

Bismil, Türkei

Ciwanmerd Kulek wurde 1984 im kurdischen Teil der Türkei geboren und lebt heute als Sprachlehrer in Bismil, einer kleinen Stadt im türkischen Südosten. Kulek diplomierte 2006 am Foreign Language Teaching Department of the Middle East Technical University in Ankara. Er ist Autor dreier Romane in kurdischer Sprache: »Nameyek ji Xwedê re” (»Ein Brief an Gott”, 2007) und »Zarokên Ber Çêm” (»Kinder am Fluss”, 2012) und übersetzt aus dem Englischen, Spanischen und Türkischen ins Kurdische, u. a. Werke von Coetzee, Joyce und García Márquez. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Danny Morrison

Belfast, Irland

Danny Morrison, geboren 1953 in Belfast, brachte vier Romane, ein Theaterstück sowie einige Kurzgeschichten heraus. Zuletzt erschien der Roman »Rudi – Im Schatten von Knulp« (Elsinor Verlag). Mit freundlicher Unterstützung durch den Ireland Literature Exchange.

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Dilman Muradoğlu

Istanbul, Türkei

Dilman Muradoğlu, 1958 geboren, arbeitete als Journalistin in Wien und lebt heute als Deutschlehrerin und Übersetzerin in Istanbul. Sie übersetzte u. a. Werke von Adorno, Freud und Habermas ins Türkische. Sie erhielt ein »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Dorothee Elmiger

Zürich, Schweiz

Dorothee Elmiger, 1985 geboren, lebt und arbeitet in Zürich. 2010 erschien ihr Debütroman »Einladung an die Waghalsigen«, 2014 folgte der Roman »Schlafgänger«, beide bei DuMont erschienen. Ihre Texte wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt, für die Bühne adaptiert und mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Elena Chizhova

St. Petersburg, Russland

Elena Chizhova, 1957 in Leningrad geboren, studierte Wirtschaftswissenschaften und war an der Universität und in der freien Wirtschaft tätig, bevor sie sich Mitte der 1990er Jahre dem Schreiben zuwandte. Ihre neun Romane wurden mehrfach ausgezeichnet, für »Die stille Macht der Frauen« erhielt sie 2009 den angesehenen russischen Booker-Preis. Elena Chizhova ist Vorsitzende der Sankt-Petersburger Sektion des PEN-Clubs. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Florian Gantner

Wien, Österreich

Florian Gantner ist 1980 in Salzburg geboren. In Innsbruck, Wien und St. Étienne studierte er vergleichende Literaturwissenschaft, arbeitete im Gefängnis und im Flüchtlingsheim. Er publizierte die Romane »Sternstunden der Menschheit« und »Trockenschwimmer”, beide edition laurin. Gefördert vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Wien).

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Gerard Donavan

New York, USA

Gerard Donavan, geboren 1959 in Irland, lebt in New York. Er veröffentlichte bislang Gedichtbände, Kurzgeschichten und vier Romane, darunter der in die »Longlist« des Man Booker Prize aufgenommene Roman »Schopenhauer’s Telescope«. »Winter In Maine« wurde zum Buch des Jahres 2008 des englischen »The Guardian« gewählt. Mit freundlicher Unterstützung von Ireland Literature Exchange.

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Gianni Skaragas

Athen, Griechenland

Gianni Skaragas, 1974 geboren, ist Autor von Theaterstücken, Drehbüchern und Romanen. Er arbeitete im Theater und als darstellender Künstler. Er schreibt auf Englisch und auf Griechisch. Sein Theaterstück »Primzahlen« wurde 2009 als Off-Broadway Produktion in New York uraufgeführt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Gül Gürtunca

Istanbul, Türkei

Gül Gürtunca ist seit 2007 als Übersetzerin deutscher Literatur tätig und hat Werke von Robert Walser, Helge Hesse, Christfried Tögel und Karla Reimert ins Türkische übertragen. Neben ihrer übersetzerischen Tätigkeit arbeitet sie als freie Lektorin. Gül Gürtunca erhielt das »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Hao Yuhsiang

Taipeh, Taiwan

Hao Yuhsiang, geboren 1969, ist Schriftstellerin und Professorin für taiwanische Literatur und kreatives Schreiben an der National Taipei University. In ihrem autobiographischen Buch »Die heißen Quellen waschen unsere Schwermut« beschreibt sie den ökonomischen Aufschwung und die demokratischen Reformen in ihrer Heimat. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwans und der Taiwan Cultural and Creative Foundation.

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Ho Chingbin

Taipeh, Taiwan

Ho Chingbin, geboren 1958, lebt in Taipeh. Sein Debüt »Geschichten der Geschwindigkeit« (1990) löste Begeisterungsstürme in der taiwanischen Literaturszene aus. Sein neuester Roman »LY@AB« beschäftigt sich mit den Themen Identität, Realität und Gedächtnis.Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwans und der Taiwan Cultural and Creative Foundation.

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Jakub Ekier

Warschau, Polen

Jakub Ekier, geboren 1961, ist Schriftsteller, Essayist und Übersetzer deutscher Literatur, u. a. von Kafka, Celan, Max Frisch, Reiner Kunze und Durs Grünbein. 2013 wurde er mit dem Karl-Dedecius-Preis ausgezeichnet. Er erhielt ein »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Jeroen Theunissen

Nukerke, Belgien

Jeroen Theunissen, geboren 1977 in Gent, debütierte 2004 mit dem Roman »De Onsichtbare«. Es folgten weitere Veröffentlichungen, u. a. »Thuisverlangen« (2005) und »Het zit zo« (2009). Sein letzter Roman »Onschold« erschien 2014 im Verlag Bezige Bij. In Zusammenarbeit mit PassaPorta, dem internationalen Literaturhaus in Brüssel.

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Julia Trompeter

Köln, Deutschland

Julia Trompeter wurde 1980 in Siegburg geboren. Sie studierte Philosophie, Germanistik und Klassische Literaturwissenschaft in Köln und promovierte in Berlin und Bochum. Seit 2009 tritt sie in dem performativen Projekt »Sprechduette” zusammen mit Xaver Römer auf. 2010 war sie Finalistin des open mike, 2012 erhielt sie das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln, 2013 für ihren Debütroman eine Förderung der Kunststiftung NRW und 2014 den Förderpreis des Landes NRW für junge Künstlerinnen und Künstler: 2014 erschien »Die Mittlerin” bei Schöffling & Co.

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Katja Brunner

Zürich, Schweiz

Katja Brunner wurde 1991 in Zürich geboren. Sie lernte Stücke schreiben an der Universität der Künste in Berlin und in Biel. 2012 wurde »Von den Beinen zu kurz« in Zürich uraufgeführt, 2013 folgte die deutsche Erstaufführung in Hannover. Katja Brunner arbeitet auch als Performerin mit ihrer Gruppe »Die Schinken von morgen« und der Berliner Compagnie »Gold+Hiebe«. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Krystyna Dąbrowska

Warschau, Polen

Krystyna Dąbrowska wurde 1979 geboren und studierte an der Akademie der Schönen Künste in Warschau. Sie ist Lyrikerin und Übersetzerin aus dem Englischen. 2006 erschien ihr erster Gedichtband »Reisebüro«. 2013 erhielt sie für ihren Gedichtband »Weiße Stühle« den Wisława-Szymborska-Preis und den Preis der Koscielski-Stiftung. In Renate Schmidgalls deutscher Übersetzung erschienen einige Texte in der Zeitschrift »Akzente”. Sie erhielt das Albrecht Lempp-Stipendium, das die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, das Polnische Buchinstitut und das LCB gemeinsam vergeben.

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Laksmi Pamuntjak

Djakarta, Indonesien

Laksmi Pamuntjak, geb. 1971, lebt in Djakarta und gehört zu den international bekanntesten indonesischen Autoren. Sie arbeitet als Journalistin und Kolumnistin für internationale Zeitungen, veröffentlichte Gedichte und Romane. Ihr Roman «Amba« («Alle Farben rot«, aus dem Indonesischen von Martina Heinschke) ist im Herbst 2015 im Ullstein Verlag erschienen und widmet sich der indonesischen Zeitgeschichte, insbesondere den Opfern der Gewaltherrschaft des Diktators Suharto.

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Lasha Bughadse

Tbilisi, Georgien

Lasha Bughadse, Jahrgang 1977, ist Stückeschreiber und Romancier. Bughadse machte sich zunächst als Grafiker und Karikaturist einen Namen und arbeitete später bei verschiedenen Literaturformaten im georgischen Fernsehen. Zu seinen international bekannten Stücken zählen »Shocked Tatyana”, eine Satire über den Heroismus des Krieges und »Soldier, Love, Bodyguard and … the President”. Bughadses Stücke wurden in Tbilisi, Moskau, London, New York und Paris aufgeführt. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Playwriting Award der BBC 2011. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Lukas Jüliger

Hamburg, Deutschland

Lukas Jüliger, geboren 1988, studiert Illustration an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg. Er ist Autor der Graphic Novel »Vakuum” (Reprodukt Verlag). Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium der Kulturverwaltung des Berliner Senats.

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Madeleine Prahs

Leipzig, Deutschland

Madeleine Prahs, geboren 1980 in Karl-Marx-Stadt, ist dort und am Ammersee aufgewachsen. Sie studierte Germanistik und Kunstgeschichte in München und Sankt Petersburg. Während der Arbeit an »Nachbarn«, ihrem ersten Roman, erhielt sie mehrere Auszeichnungen und Förderungen, u. a. Werkstatt-Stipendien des LCB und der Jürgen-Ponto-Stiftung. 2014 erschien »Nachbarn« bei dtv premium. Madeleine Prahs erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Martin Kordić

München, Deutschland

Martin Kordić, geboren 1983, studierte am Institut für Literarisches Schreiben der Universität Hildesheim und an der Universität Zagreb und lebt heute in München. »Wie ich mir das Glück vorstelle« ist sein erster Roman, erschienen im Hanser Verlag, für den er 2015 mit dem Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis und der Alfred Döblin-Medaille ausgezeichnet wurde. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Maruan Paschen

Leipzig, Deutschland

Maruan Paschen, geboren 1984, lebt in Leipzig und ist ein Deutsch-Palästinensischer Autor. Nach einer Ausbildung zum Koch absolvierte er ein Studium am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. 2014 erschien sein erstes Buch »Kai. Eine Internatsgeschichte« im Matthes & Seitz Verlag. Er erhielt das erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium der Kulturverwaltung des Berliner Senats.

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Maxime Coton

Anderlecht, Belgien

Maxime Coton, 1986 geboren, schreibt Gedichte und macht Filme. 2011 erhielt er den Poésyvelines-Preis sowie den Georges Locken Preis, verliehen von der Akademie für die französische Sprache und Literatur in Belgien. 2014 erscheint das Werk »L’imparfait des langues” (Verlag Arbre à paroles). Maxime Coton erhielt ein Stipendium der Französischen Gemeinschaft Belgiens mit Unterstützung der Delegation der Deutschsprachigen Gemeinschaft, der Französischen Gemeinschaft und der Wallonischen Region in Berlin.

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Michaél Ó Conghaile

Indreabhán, Irland

Michaél Ó Conghaile wurde 1962 auf der irischen Insel Inis Treabhair geboren und lebt heute im irischen Indreabhán, wo er den Verlag CIC gründete, der Literatur und traditionelle irische Musik herausgibt. Michaél Ó Conghaile publizierte Lyrik, Kurzgeschichten, einen Roman, sowie Theaterstücke und Novellen. Mit freundlicher Unterstützung durch den Ireland Literature Exchange.

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Mirjana Avramovic

Belgrad, Serbien

Mirjana Avramovic, 1947 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur und Philosophie ins Serbische, u. a. Meister Eckhart, Friedrich Nietzsche, Arthur Schopenhauer, Sigmund Freud, Rüdiger Safranski und Peter Sloterdijk. Darüber hinaus hat sie mehr als 100 deutsche Spielfilme und Dokumentarfilme untertitelt. Im LCB wird sie an Büchern von Alain Claude Sulzer und Konrad Paul Liessmann arbeiten. Sie erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Naim Kryeziu

Prishtina und Möhlin / Schweiz, Schweiz

Naim Kryeziu, 1964 geboren, lehrt Germansitik an der Universität Prishtina/Kosovo und übersetzt deutschsprachige Literatur ins Albanische, so u. a. Schiller, Heine und Dürrenmatt. In seiner Zeit im LCB wird er sich Elias Canettis Essayband »Das Gewissen der Worte” widmen. Naim Kryeziu erhielt ein »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Nicolas Ancion

Lüttich / Carcassonne, Belgien / Frankreich

Nicolas Ancion, 1971 in Lüttich geboren, schreibt gleichermaßen für Kinder und Jugendliche wie für Erwachsene und ist Übersetzer aus dem Englischen und Spanischen. Als Wanderer zwischen diesen Welten ist Humor für ihn eine Frage der Höflichkeit. Er ist Preisträger des Prix des Lycéens für »Quatrième étage« und des Prix Rossel des Jeunes für « L’homme qui valait 35 milliards ». Als literarische Herausforderung absolviert er nun auch in Berlin einen 24-stündigen Live-Schreib-Marathon. Nicolas Ancion ist Stipendiat des Ministeriums der Föderation Wallonie-Brüssel.

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Nora Wagener

Luxemburg, Luxemburg

Nora Wagener wurde 1989 geboren. Sie studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim. Ihr Debütroman »Menschenliebe und Vogel, schrei« (Op der Lay) erschien 2011. In diesem Jahr wurde ihr Erzählband »E. Galaxien« (Conte) veröffentlicht. Außerdem wird in Luxemburg ihr erstes Theaterstück inszeniert. 2012 erhielt sie den Manfred-Maurer-Literaturpreis, 2014 den Prix Arts et Lettres.
Nora Wagener ist Stipendiatin des Œuvre Nationale de Secours Grande-Duchesse Charlotte (Luxemburg).

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Rachid Boutayeb

Temara / Marokko, Marokko

Rachid Boutayeb, 1973 geboren, studierte Arabistik und Islamwissenschaften in Rabat und Philosophie, Soziologie und Politikwissenschaften in Marburg und Frankfurt am Main. Er ist als Publizist tätig und veröffentlicht in arabischer, französischer und deutscher Sprache. Im Alibri Verlag erschien 2013 »Der eifersüchtige Gott” (ein Gespräch mit Michael Roes) und 2014 der Essay »Orgasmus und Gewalt”. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Rasha Abbas

Damaskus / Stuttgart, Syrien / Deutschland

Rasha Abbas, geboren 1974 im syrischen Latakia, lebt heute als Autorin im Exil. Sie studierte an der Journalistenschule in Damaskus und publizierte Prosa auf verschiedenen arabischen Kulturwebseiten und in mehreren Zeitschriften. Abbas trat auch als Drehbuchautorin in Erscheinung. Sie ist in dem vielbeachteten Sammelband »Syria Speaks. Art and Culture from the Frontline« vertreten. 2008 erhielt sie den Preis für Kreatives Schreiben von der Weltkulturhauptstadt Damaskus für ihren Band »Adam hates Television«. 2014 hielt sie sich im Rahmen des Jean Jacques Rousseau-Stipendiums auf Schloss Solitude auf. Rasha Abbas war 2014 auch Teilnehmerin unserer Veranstaltungsreihe »Das Weiße Meer. Syrien im Exil«. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Réka Mán-Várhegyi

Budapest, Ungarn

Réka Mán-Várhegyi, geboren in Rumänien, übersiedelte mit ihrer Familie nach Ungarn. Derzeit lebt sie in Budapest und arbeitet als Lektorin in einem Kinderbuchverlag. Ihr erstes Buch, eine Sammlung von Kurzgeschichten, erschien 2014. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Sandrone Dazieri

Cremona, Italien

Sandrone Dazieri, 1964 in Cremona geboren, ist Schriftsteller und Drehbuchautor für italienische Kriminalfilme. Im März erschien im Piper Verlag der Thriller »In der Finsternis« (Piper 2015). Er lebt in Mailand, Rom, Pergola, Cremona und Moskau. Sandrone Dazieri ist Stipendiat der Stiftung Brandenburger Tor im Rahmen des Programms »Literarisches Tandem«.

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Sokol Mici

Tirana, Albanien

Sokol Mici, geboren 1954, studierte in Peking Chinesisch und Deutsche Sprache und Literatur. Er übersetzt deutschsprachige Literatur ins Albanische, u. a. Michael Ende, Herta Müller und Wolfgang Herrndorf. Er erhielt das »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Stefan Sprenger

Vaduz / St. Gallen, Liechtenstein / Schweiz

Stefan Sprenger, geboren 1962 in Zürich, ist ausgebildeter Künstler und lebt heute als freier Schriftsteller in Liechtenstein und St.Gallen. Sprengers Arbeiten, unter anderen der Essayband »Katzengold«, die Prosasammlung »Vom Dröhnen«, das Dialekt-Hörbuch »Dr Hans und sini Bank« und der Theatertext »Vandalin« kreisen scharf und humorvoll um den Finanztransaktionsstandort Liechtenstein und sein Fürstenhaus.

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Teju Cole

New York, USA

Der Schriftsteller, Photograph und Kunsthistoriker Teju Cole wurde 1975 in den USA geboren und verbrachte seine Jugend in der nigerianischen Stadt Lagos. Mit siebzehn Jahren kehrte er zurück in die USA und studierte unter anderem an der Columbia University in New York. Cole ist ständiger Mitarbeiter der New York Times und des Literaturmagazins »A Public Space”. Seine Romane »Jeder Tag gehört dem Dieb« und »Open City« wurden ins Deutsche übersetzt, letzterer 2013 mit dem Internationalen Literaturpreis des HKW prämiert. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Teresa Guilleumes

Barcelona, Spanien

Teresa Guilleumes, 1966 geboren, ist Verlegerin bei Viena Edicions in Barcelona und freiberufliche Übersetzerin. Seit 2008 übersetzt sie vor allem Kinder- und Jugendliteratur aus dem Deutschen ins Katalanische, darunter Erika Mann und Paul Maar. Sie erhielt ein Übersetzerstipendium der Robert Bosch Stiftung.

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Tibor Hrs Pandur

Ljubljana, Slowenien

Tibor Hrs Pandur, geboren 1985 in Maribor (Slovenien), ist Gründer und Herausgeber des literarischen Magazins I.D.I.O.T, in dem er Gedichte, Dramen und theoretische Schriften publiziert. 2008 wurde sein erstes Stück »Dream 59« im Glej Theater in Ljubljana uraufgeführt. 2010 veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband »Energymachine«. Mit freundlicher Unterstützung der Slovenian Book Agency.

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Viktor Jerofejew

Moskau, Russland

Viktor Jerofejew, 1947 in Moskau geboren, ist einer der bekanntesten russischen Gegenwartsautoren und scharfsinniger Beobachter der russischen Politik. Neben seiner Tätigkeit als Schriftsteller schreibt er für internationale Zeitungen, u. a. für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Zeit, Die Welt und die New York Times Book Review. 2013 erschien sein jüngster Roman »Die Akimuden« im Hanser Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Viktor Martinowitsch

Vilnius, Litauen

Viktor Martinowitsch, geboren 1977 in Belarus, lehrt Politikwissenschaften an der Europäischen Humanistischen Universität in Vilnius. Martinowitsch machte als russischsprachiger Autor von sich reden, mit seiner Erzählung »Tabu« und besonders mit dem Roman »Paranoia”, der in Belarus verboten wurde und ins englische und Deutsche (Verlag Voland & Quist) übersetzt wurde. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Wagdy el Komy

Kairo, Ägypten

Wagdy el Komy, geboren 1980, ist Schriftsteller und Journalist für die arabische Tageszeitung »El Youm 7«. Sein letzter Roman spielt während der Aufstände 2011 in Ägypten und zeigt die Unterwelt Kairos mit ihren Zuhältern, Drogendealern und Menschenhändlern. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Werner Lambersy

Paris / Brüssel, Frankreich / Belgien

Werner Lambersy, 1941 in Belgien geboren, veröffentlichte über 40 Gedichtbände in den verschiedensten Stilrichtungen, die in mehr als 20 Sprachen übersetzt wurden. Leitmotiv seiner Arbeit ist die kontinuierliche Meditation über die Selbstüberwindung in der Liebe und im Schreiben. Nach » Pina Bausch« (Eds.Du Cygne) erscheinen demnächst »Les dernières nouvelles d’Ulysse” (V. Rougier). Werner Lambersy ist Stipendiat des Ministeriums der Föderation Wallonie-Brüssel.

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Zainab Magdy

Kairo, Ägypten

Zeinab Magdy, geboren 1988, hat Anglistik studiert und ist zurzeit an der Universität Kairo als Dozentin für Arabische sowie Englische Literatur tätig. Zudem arbeitet sie als freie Schauspielerin. »Rivo-loo-shun” ist ihr erstes Theaterstück. Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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2014

Agron Tufa

Tirana, Albanien

Agron Tufa, 1967 geboren, ist Schriftsteller, Übersetzer und Literaturwissenschaftler. Er studierte in Moskau, übersetzete Werke von Brodsky, Nabokov, Bulgakow und Sorokin ins Albanische. Sein poetisches Oeuvre umfasst mehrere Gedichtbände und zwei Romane (»Fabula rasa”, 2004). Er nahm teil an unserer Veranstaltungsreihe »Das weiße Meer”. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Aifric Mac Aodha

Dublin, Irland

Aifric Mac Aodha, 1979 in Dublin geboren, schreibt Gedichte und ist Mitherausgeberin der irischen Literaturzeitschriften Comhar und The Stinging Fly.  Erstere erscheint in Gälisch, eine Sprache und Tradition, die auch in ihren literarischen Produktionen eine große Rolle spielt. Ihr Aufenthalt im LCB wird durch die Stiftung Brandenburger Tor ermöglicht.

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Alexander Ilitschewski

Moskau / Jerusalem, Russland / Israel

Alexander Ilitschewski, 1970 in Aserbaidschan geboren, studierte Mathematik und Theoretische Physik und war lange Jahre als Wissenschaftler in verschiedenen Ländern tätig. Für den Roman »Matisse«, der im November bei Matthes&Seitz Berlin erscheint, erhielt er den russischen Booker-Preis 2013. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Ayca Sabuncuouglu

Istanbul, Türkei

Ayca Sabuncuouglu, 1972 geboren, arbeitet als Übersetzerin und Lektorin im Auftrag türkischer Verlage. Sie übersetzte u. a. Franz Kafka, Uwe Timm, Ingo Schulze und Emine Sevgi Özdamar ins Türkische. Sie erhielt ein »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Bettina Suleiman

Haifa, Israel

Bettina Suleiman, geboren 1978 in Dessau, studierte in Leipzig Philosophie und Germanistik und promovierte in Philosophie zum moralischen Recht auf Selbstverteidigung im Israel-Palästina-Konflikt. Von 2010 bis 2013 absolvierte sie ein Masterstudium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie arbeitete für verschiedene Theater und NGOs in Israel. Im Herbst 2014 erscheint ihr Debütroman »Auswilderung« im Suhrkamp Verlag. Bettina Suleiman lebt in Haifa, Israel. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Boris Minkov

Plovdiv, Bulgarien

Boris Minkov, geb. 1971, ist Professor für Westeuropäische Literaturen an der Theater- und Filmakademie in Sofia. Er übersetzte Theodor Mommsen und Marcel Beyer ins Bulgarische; sein aktuelles Projekt ist Wolfgang Herrndorfs Roman »Sand”. Er erhielt ein »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Boróka Parászka

Târgu Mure, Rumänien

Boróka Parászka wurde 1976 in Gheorgheni (Rumänien) geboren und lebt derzeit in Târgu Mures / Rumänien. Sie ist freie Mitarbeiterin der Zeitschrift Erdélyi Riport, des Rundfunksenders Marosvásárhelyi Rádió (ungarischsprachiger Sender Târgu Mures) und der Website Manna.ro, zudem publiziert sie regelmäßig auch in Ungarn. 2008 wurde sie mit dem Katalin-Bossányi-Preis für exzellente journalistische Arbeit ausgezeichnet.
Boróka Parászka erhielt das »Irodalom”-Stipendium, das die Robert Bosch Stiftung GmbH zu Ehren von György Dalos vergeben hat.

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Caroline Waight

London, UK

Caroline Waight, 1986 geboren, arbeitet als Lektorin im Londoner Verlag Thames&Hudson. Die studierte Musikerin erhielt den »Goethe-Institut Award for New Translation” des Goethe-Instituts London und der  Society of Authors, der mit einem einmonatigen Stipendium im LCB verbunden ist.

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DJ Stalingrad

Helsinki, Finnland

DJ Stalingrad (Piotr Silaev) wurde 1985 in Moskau geboren. Der studierte Philologe nahm in den vergangenen Jahren an etlichen Bürgerprotesten in Russland teil und verließ danach sein Land – zunächst nach Griechenland und schließlich nach Spanien, wo er 2008 unter Pseudonym seinen Roman »Exodus« verfasste. Die deutsche Übersetzung (von Friederike Meltendorf) erschien 2013 im Verlag Matthes & Seitz Berlin. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amtes.

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Dorian Steinhoff

Düsseldorf, Deutschland

Dorian Steinhoff, 1985 geboren, hat sich als Poetryslammer einen Namen gemacht. Er arbeitet u. a. als Dramaturg und ist mit seinem selbstgegründeten Verein »Selbstredend e.V.« als Literaturvermittler tätig. 2013 erschien der Erzählungsband »Das Licht der Flammen auf unseren Gesichtern”. Der Autor wurde mit dem Georg-K.-Glaser-Förderpreis ausgezeichnet. Dorian Steinhoff erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Dragan Velikić

Belgrad, Serbien

Dragan Velikić wurde 1953 in Belgrad geboren und war Mitarbeiter einer Wochenzeitschrift und Chefredakteur von Radio 92 in Belgrad. Er ist Romancier, Essayist und Journalist. Velikic veröffentlichte mehrere Erzählbände und Romane in deutscher Übersetzung. Soeben erschienen: der Roman »Bonavia” (Ü: Brigitte Döbert, Hanser Berlin). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Edina Szvoren

Budapest, Ungarn

Edina Szvoren erhielt das »Irodalom”-Stipendium, das die Robert Bosch Stiftung GmbH zu Ehren von György Dalos vergeben hat.

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Etem Levent Bakaç

Ankara, Türkei

Etem Levent Bakaç wurde 1954 in Eskisehir (Türkei) geboren und ist als Jugendlicher mit seiner Familie nach Deutschland ausgewandert. Nach dem Studium an der Technischen Universität Berlin kehrte er 1986 in die Türkei zurück und arbeitet nun dort als Übersetzer, u. a. von Christian Kracht, Clemens Meyer und Saša Stanišić. Er erhielt ein »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Eva Roman

Leipzig, Deutschland

Eva Roman, 1980 in Aachen geboren und in Augsburg aufgewachsen, lebt und arbeitet in Leipzig. Sie studierte Neue deutsche Literatur und Romanistik in Berlin, Kommunikationsdesign in Trier, Berlin und Paris und ist Absolventin des Deutschen Literaturinstituts in Leipzig. Nach verschiedenen Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien erscheint im März 2014 ihr Debüt »Siebenbrunn« im Wagenbach Verlag.

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Gábor Csordás

Pécs, Ungarn

Gábor Csordás, 1950 geboren, ist als Schriftsteller, Übersetzer und Verleger des Jelenkor Verlages einer der prägenden Figuren der ungarischen Literatur. Er übersetzt aus mehreren Sprachen ins Ungarische, u. a. Werke von Montaigne und Derrida, Seifert und Milosz, Ransmayr und Mayröcker. Gábor Csordás erhält das »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Irena Nasi

Tirana, Albanien

Irena Nasi, 1978 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Albanische, u. a. Alfred Andersch, Ingeborg Bachmann, Edgar Hilsenrath und Bernhard Schlink. Sie erhielt das »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Jens Steiner

Zürich, Schweiz

Jens Steiner wurde 1975 in Zürich geboren. Er arbeitete zunächst als Lehrer und Lektor, bevor er 2011 mit »Hasenleben” sein schriftstellerisches Debüt vorlegte und dann 2013 für seinen Roman »Carambole” den Schweizer Buchpreis erhielt. Gefördert wird sein Aufenthalt von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

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Jürgen Bauer

Wien, Österreich

Der Autor und Theaterwissenschaftler Jürgen Bauer wurde 1981 in Eisenstadt geboren und lebt in Wien. Er war Teilnehmer an Schreibklassen des Wiener Burgtheaters, Autor einer Monographie zum jüdischen Theater. 2013 erschien sein Roman »Das Fenster zur Welt« (Septime). Gefördert vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Wien).

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Luis S. Krausz

São Paulo, Brasilien

Luis S. Krausz, geboren 1961 als Kind exilierter Wiener Juden in São Paulo, ist Autor, Übersetzer und Professor für hebräische und jüdische Literatur an der Universidade de São Paulo. 2013 erschien sein Buch »Verbannung” in deutscher Übersetzung (Verlag Hentrich & Hentrich), eine Spurensuche über das Über- und Weiterleben jüdischer Österreicher in Lateinamerika. Er erhielt den Prêmio Jabuti für seine Übersetzung des Romans »Bildnis der Mutter als junge Frau” von F. C. Delius ins Portugiesische. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts São Paulo.

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Mahmut Sami Türk

Serdivan Sakarya, Türkei

Mahmut Sami Türk, 1986 geboren, ist Lektor in der germanistischen Abteilung der Sakarya Universität und übersetzt deutsche Literatur ins Türkische, u. a. E.T.A. Hoffmann und Arthur Schnitzler. Er erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung. 

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Martina Momo Kunz

Zürich, Schweiz

Martina Momo Kunz, 1985 in Bern geboren, ist Schauspielerin, Sängerin in Musikformationen und Improvisations-Texterin auf der Bühne. 2006 schloss sie ihre Erstausbildung zur Schauspielerin ab und arbeitete in der freien Szene in Zürich, Winterthur, Biel und Bern. Derzeit arbeitet sie an einem Prosaprojekt mit dem Arbeitstitel Marakuda Below. Gefördert von der Stiftung Pro Helvetia.

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Matthias Jügler

Leipzig, Deutschland

Matthias Jügler, geboren 1984 in Halle an der Saale, beendete 2013 sein Masterstudium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er schreibt Literarische Reportagen und Portraits u. a. für Edit und goethe.de. Außerdem übersetzt er Literatur und Graphic Novels aus dem Norwegischen und arbeitet als Norwegischlehrer. Sein Roman »Raubfischen«erscheint im Februar 2015 im Blumenbar Verlag. Matthias Jügler erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Maurus Federspiel

Zürich, Schweiz

Maurus Federspiel, 1974 geboren, studierte Creative Writing in New York und war journalistisch tätig. Er lebt derzeit in Zürich. Demnächst erscheint von ihm ›Der schöpferische Blick‹, eine Abhandlung über Fragen zur bildenden Kunst. Gefördert von der Kunststiftung Liechtenstein.

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Meral Tarar-Tutus

Pancevo, Serbien

Meral Tarar-Tutus, 1966 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur und Philosophie ins Serbische, u. a. Ludwig Feuerbach, Arthur Schopenhauer, Joseph Vogl und Guy Helmiger. Sie erhielt ein »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Mette Moestrup

Kopenhagen, Dänemark

Mette Moestrup, 1969 geboren, debütierte 1998 mit dem Gedichtband »Tatoveringer” (dt. »Tätowierungen”). Bis jetzt sind drei Gedichtbände, ein Roman und zwei Kinderbücher erschienen. Sie beschäftigt sich u. a. mit den performativen Aspekten von Lesungen. Zusammen mit Miriam Karpantchof bildet sie das Duo »She’s a Show«. Mette Moestrup ist Stipendiatin der Stiftung Brandenburger Tor.

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Mohamed Kheir

Kario, Ägypten

Mohamed Kheir, 1978 geboren, publizierte Lyrik und Kurzgeschichten, 2010 schließlich Gedichte in arabischer Hochsprache. 2013 folgte mit »Samaa akrab”  sein erster Roman. Daneben schreibt er Songtexte für junge ägyptische und libanesische Künstler, Theaterstücke und Radiosendungen. Seine Werke wurden zweimal durch den »Egyptian Ministery of Culture Award« ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Nadine Kegele

Wien, Österreich

Nadine Kegele, 1980 in Bludenz/Österreich geboren, studierte Germanistik, Theaterwissenschaft und Gender Studies. 2013 erschien ihre erste Sammlung von Erzählungen »Annalieder” (Czernin Verlag). Mit ihrem Romanauszug »Scherben schlucken” gewann sie im selben Jahr den Ingeborg Bachmann-Publikumspreis. Gefördert vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Wien).

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Olivera Durbaba

Belgrad, Serbein

Olivera Durbaba, 1967 geboren, ist Professorin für Deutsch als Fremdsprache an der Universität Belgrad und übersetzt deutschsprachige Literatur ins Serbische, u. a. Werke von E.T.A. Hoffmann, Brecht, Hesse und Ernst Gombrich. Sie erhält das »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Piret Pääsuke

Tallinn, Estland

Piret Pääsuke, 1959 in Tallinn (Estland) geboren, arbeitet als Literaturredakteurin beim Estnischen Rundfunk und übersetzt seit den 80er Jahren vor allem zeitgenössische Deutsche Literatur ins Estnische, u. a. Julia Franck, Thomas Hettche, Kathrin Schmidt oder David Wagner. Sie erhielt ein Arbeitsstipendium der Robert Bosch Stiftung.

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Renato Baretić

Split, Kroatien

Renato Baretić, 1963 geboren, gehört zu den meistgelesenen Schriftstellern Kroatiens. Sein Roman »Der achte Beauftragte”, der mit fünf Literaturpreisen ausgezeichnet wurde, erschien 2013 in deutscher Übersetzung (Dittrich Verlag). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Robert Prosser

Wien, Österreich

Robert Prosser, 1983 in Tirol geboren, lebt heute nach diversen Auslandsaufenthalten in Wien und Tirol. Er schreibt Lyrik, Prosa und Essays und arbeitet zudem als Kurator und Redakteur verschiedener Literaturplattformen. Er erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, u. a. die Autorenprämie des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur und das Wiener Autorenstipendium. 2013 publizierte er den Roman »Geister und Tattoos«. Im selben Jahr wurde sein Stück »Love JIHAD« in Innsbruck uraufgeführt. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Szczepan Twardoch

Pilchowice, Polen

Szczepan Twardoch, geboren 1979, gilt als die herausragende neue Stimme der polnischen Literatur. Mit der Veröffentlichung von «Morphin» (2012) gelang ihm der Durchbruch, der Roman war in Polen ein Bestseller und wurde u. a. mit dem renommierten Polityka-Passport-Preis ausgezeichnet. Szczepan Twardoch lebt in Pilchowice/Schlesien. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Tarja Roinila

Helsinki, Finnland

Tarja Roinila, 1964 in Jyväskylä (Finnland) geboren, ist freiberufliche Literaturübersetzerin und verfasst Aufsätze und Essays zu literarischen Themen. Zu ihren Schwerpunkten zählen moderne Prosa, Gegenwartslyrik und Philosophie sowie das Werk Thomas Bernhards. Tarja Roinila erhielt das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

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Teixeira Coelho

São Paulo, Brasilien

Teixeira Coelho, 1944 geboren, brasilianischer Schriftsteller, Essayist und Übersetzer, ist Chefkurator des MASP – São Paulo Art Museum. 2011 erschein sein Roman »O Homem que vive”, 2013 war er Gastautor im Rahmen des Buchmesseschwerpunkts Brasilien. Sein Aufenthalt im LCB wird durch das Goethe-Institut ermöglicht.

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Tibor Keresztury

Budapest, Ungarn

Tibor Keresztury wurde 1962 in Debrecen (Ungarn) geboren. Er arbeitet als Schriftsteller, Literaturkritiker, Journalist und Redakteur. 2002 gründete er Litera.hu, das führende Literaturportal in Ungarn, das er bis 2006 leitete. Aufgrund seiner vielseitigen Betätigung ist er eine wichtige Figur im intellektuellen Leben Ungarns. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Ville Tietäväinen

Helsinki, Finnland

Ville Tietäväinen, 1970 in Helsinki geboren, ist finnischer Architekt, Grafikdesigner, Comiczeichner und Illustrator. Für die Graphic Novel »Unsichtbare Hände”, an der er fünf Jahre arbeitete und für die er in Marokko und Spanien recherchierte, wurde er 2012 mit dem Preis der Finnischen Kulturstiftung und dem Finlandia Comics Prize ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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2013

Cordula Simon

Odessa, Ukraine

Cordula Simon, 1986 geboren, studierte deutsche und russische Philologie in Graz und Odessa. Sie ist Koordinatorin der Jugend-Literatur-Werkstatt Graz und Mitglied der Literaturgruppe »die plattform«. 2012 erschien ihr Debütroman »Der potemkinsche Hund« im Picus Verlag. 2013 folgte ihr zweiter Roman »Ostrov Mogila«. Seit 2011 lebt und schreibt sie in Odessa. Mit freundlicher Unterstützung der Abteilung Literatur des Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Wien).

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Dulce Maria Cardoso

Portugal

Dulce Maria Cardoso, geb. 1964, studierte Jura an der Universität Lissabon und war zunächst als Rechtsanwältin tätig, bevor sie sich gänzlich dem Schreiben widmete. Im Jahr 2002 erschien ihr Debütroman »Campo de Sangue”, 2005 folgte der Roman »Os meus Sentimentos«, für den sie 2009 den Literaturpreis der Europäischen Union erhielt, und 2011 der Roman »O Retorno«. Dulce Maria Cardoso nimmt teil am »Literarischen Tandem« der Stiftung Brandenburger Tor.

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Ekaterine Togonidze

Tbilissi, Georgien

Ekaterine Togonidze, 1981 in Tbilissi geboren, ist Journalistin, Moderatorin und Schriftstellerin. Ihr Debüt, die Kurzgeschichtensammlung »Das Schöne«, wurde mit dem Preis des Georgischen Kulturministeriums ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe Instituts.

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Elena Dimitrova

Veliko Tarnovo, Bulgarien

Elena Dimitrova, 1972 geboren, ist Literaturwissenschaftlerin, Mitarbeiterin der Universität Veliko Tarnovo und übersetzt deutschsprachige Literatur ins Bulgarische, u. a. Hannah Arendt, Antje Ravic Strubel und Thomas Lehr. Sie erhielt das »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Fedia Filkova

Sofia, Bulgarien

Fedia Filkova, geb. 1950, ist Lyrikerin und übersetzt deutsche Literatur ins Bulgarische, u. a. Ilse Aichinger, Ingeborg Bachmann und Christa Wolf. Sie erhielt das »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Franco Filice

Carolei, Italien

Franco Filice, 1954 geboren, ist literarischer Übersetzer und Mitarbeiter am Germanistiklehrstuhl der Universität Suor Orsola Benincasa, Neapel. Er übersetzte u. a. Kathrin Schmidt und Nicol Ljubic ins Italienische. Er erhielt ein Stipendium aus dem Programm Literarische Brückenbauer” der Robert Bosch Stiftung.

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Irina Alexejewa

St. Petersburg, Russland

Irina Alexejewa ist Direktorin der Sankt-Petersburger Schule für Dolmetschen und Übersetzung an der Herzen-Universität St. Petersburg. Sie übersetzte u. a. Robert Musil, Paul Nizon, Elfriede Jelinek und Katja Lange-Müller ins Russische. Irina Alexejewa erhielt ein Stipendium des Goethe-Instituts.

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Irma Durakovic

Sarajevo, Bosnien und Herzegovina

Irma Durakovic, geb. 1983, arbeitet an einer germanistischen Dissertation und übersetzt deutschsprachige Literatur ins Bosnische (u. a. Hofmannsthal und Leo Perutz).  Sie erhielt das »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Iulia Dondorici

Berlin / Bukarest, Deutschland / Rumänien

Iulia Dondorici, 1979 geboren, studierte Rumänische und Englische Philologie in Bukarest und Berlin und ist als Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin tätig. Sie übersetzt zeitgenössische deutschsprachige Literatur ins Rumänische, wie z. B. den Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan »Herzzeit«. Iulia Dondorici erhielt das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

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Ivna Žic

Zürich / Hamburg, Schweiz / Deutschland

Ivna Žic wurde 1986 in Zagreb geboren und wuchs in Basel und Zürich auf. Sie studierte Theaterwissenschaft, Regie und Szenisches Schreiben in Gießen, Hamburg und Graz und arbeitet heute als Autorin und Regisseurin. 2011 gewann sie den Autorenwettbewerb der Theater St. Gallen und Konstanz sowie den Förderpreis der Münchner Kammerspiele. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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John Butler

Dublin, Irland

John Butler, 1972 in Dublin geboren, schreibt Romane, Kurzgeschichten, Drehbücher und Filmskripte. 2011 erschien sein Debütroman »The Tenderloin” bei Picador. In Zusammenarbeit mit Ireland Literature Exchange, Dublin.

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Justyna Bargielska

Warschau, Polen

Justyna Bargielska, 1977 geboren, ist die erste polnische Preisträgerin des Albrecht-Lempp-Stipendiums, das von der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit, dem Buchinstitut in Krakau und dem LCB in diesem Jahr ins Leben gerufen wurde. Im Jahr 2003 erschien ihr poetisches Debüt »Dating Sessions”, 2005 »China Shipping” und 2009 »Dwa fiaty” [Zwei Fiats], ein Gedichtband, für den sie 2010 den bekannten polnischen Literaturpreis Gdynia erhielt. Auch der jüngste Gedichtband »Bach for my baby” war für zahlreiche Preise nominiert. Auch ihre Prosawerke (»Obsoletki” (2010) und »Małe lisy” [Kleine Füchse] 2013) machten Furore. Deutsche Übersetzungen ihrer Texte sind in Arbeit.

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Károly Méhes

Pécs, Ungarn

Károly Méhes, 1965 geboren, arbeitet als Schriftsteller und als Journalist im Kulturressort einer Tageszeitung in Pécs. Für seine Gedichte und Erzählungen wurde er in Ungarn mit diversen Preisen ausgezeichnet. In deutscher Übersetzung erschien 2009 die Erzählung »Insgeheim” im Wieser Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Katharina Hartwell

Leipzig, Deutschland

Katharina Hartwell, geb. 1984 in Köln, studiert nach einem Studium der Anglistik und Amerikanistik am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. 2010 nahm sie an der Autorenwerkstatt Prosa des LCB teil. »Das fremde Meer”, ihr Debütroman, erscheint in diesen Tagen im Berlin Verlag. Katharina Hartwell erhielt das Aufenthaltsstipendium der Kulturverwaltung des Berliner Senats.

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László F. Földényi

Budapest, Ungarn

László F. Földényi, geb. 1952 in Debrecen, ist Kunsttheoretiker, Literaturwissenschaftler, Essayist und Übersetzer. Er arbeitete als Dramaturg an verschiedenen Theatern, übersetzte Stücke  zeitgenössischer Dramatiker (u. a. Max Frisch, Heiner Müller) und ist Mitherausgeber der ungarischen Ausgabe der Werke Heinrich von Kleists. Heute leitet er als Professor den Lehrstuhl für Kunsttheorie an der Akademie für Theater und Film in Budapest. Er erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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László Györi

Budapest, Ungarn

László Györi, 1954 geboren, arbeitete viele Jahre als Musik- und Literaturredakteur beim Ungarischen Rundfunk, profilierte sich daneben auch als Übersetzer aus dem Englischen und Deutschen. Er übersetzte u. a. Norbert Elias, Sebastian Haffner, Günter Grass und Eugen Ruge ins Ungarische. László Györi erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Levin Westermann

Biel, Schweiz

Levin Westermann, geboren 1980 in Meerbusch, studierte in Frankfurt/Main und am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Ende 2012 erschien sein Lyrikdebüt »unbekannt verzogen« bei luxbooks. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Liljana Glisovic

Belgrad, Serbien

Liljana Glisovic, 1952 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Serbische, u. a. Ulrich Beck, Wilhelm Genazino und Clemens J. Setz. Sie erhielt das »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Line Hoven

Hamburg, Deutschland

Line Hoven, geb. 1977 in Bonn, ist Illustratorin und Comic-Zeichnerin. Im Jahr 2008 erhielt sie für die Graphic Novel »Liebe schaut weg« den ICOM-Preis in der Kategorie Bester Independent Comic. 2011 veröffentlichte sie zusammen mit Jochen Schmidt die Serie »Dudenbrooks« wöchentlich in der FAZ. Das Buch zur Serie erschien bei Jacoby & Stuart. Line Hoven erhielt das Aufenthaltsstipendium der Kulturverwaltung des Berliner Senats.

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Lisa-Maria Seydlitz

Mannheim, Deutschland

Lisa-Maria Seydlitz, geb. 1985 in Mannheim, studierte am Institut für Literarisches Schreiben der Universität Hildesheim. Sie war Herausgeberin der Literaturzeitschrift »BELLA triste” und Stipendiatin des Klagenfurter Literaturkurses. 2012 erschien ihr erster Roman »Sommertöchter« bei DuMont. Lisa-Maria Seydlitz erhielt das Aufenthaltsstipendium der Kulturverwaltung des Berliner Senats.

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Maria Tellechea

Buenos Aires, Argentinien

María Tellechea, geb. 1980, lebt als Übersetzerin und Hochschullehrerin in Buenos Aires. Sie übersetzte u. a. den Adorno-Scholem-Briefwechsel, Werke von Jenny Erpenbeck und Raphael Urweider und arbeitet derzeit an der Übersetzung des Romans »Töchter« von Lucy Fricke ins Spanische.

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Maruša Mugerli Lavrencic

Dobrovo v Brdih, Slowenien

Maruša Mugerli Lavrencic, geb. 1978, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Slowenische, darunter Kirsten Boie, Juli Zeh, Steffen Popp, Wolfgang Hilbig  und Georg Klein. Sie erhielt das »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Mehmet Yashin

Nikosia, Zypern

Mehmet Yashin, 1958 geboren, wurde 1986 nach der Veröffentlichung seines ersten Gedichtbandes aus der Türkei ausgewiesen und promovierte in London über die zypriotische und türkische Literatur und Kultur. Er ist seitdem an verschiedenen Universitäten in Großbritannien, der Türkei und Zypern lehrend tätig. Sein literarisches Werk umfasst zahlreiche Gedichtbände sowie Romane und Erzählbände. Seit 2002 lebt er abwechselnd in Cambridge, Nikosia und Istanbul. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Nir Baram

Tel Aviv, Israel

Nir Baram wurde 1976 in Jerusalem geboren. Seine beiden Romane »Der Wiederträumer” (2009) und »Gute Leute” (Hanser Verlag 2012) standen auf der Shortlist des Sapir-Preises, des wichtigsten Literaturpreises Israels. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Robert Perišić

Zagreb, Kroatien

Robert Perišić, 1969 in Kroatien geboren, arbeitet als Schriftsteller, freier Journalist und Drehbuchautor. Seit den 1990er Jahren Lyrik, Erzählungen, Dramen und auch Literaturkritiken schreibend, veröffentlichte er 2007 seinen ersten Roman »Unser Mann vor Ort«, der 2011 in deutscher Übersetzung erschienen ist. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Sandrine Fabbri

Genf, Schweiz

Sandrine Fabbri, geboren 1963 in Genf, arbeitete als Theaterkritikerin, Feuilletonkorrespondentin und freischaffende Journalistin und Übersetzerin (Lukas Bärfuss, Sibylle Berg) in Zürich und Paris. Heute lebt Sandrine Fabbri in Genf und widmet sich ihrem literarischen Schreiben. Ihre Romane »Dieses endlose Schweigen« (2011) und »Noras Mails« (2012) sind im Lenos Verlag erschienen. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Sergej Lebedew

Moskau, Russland

Sergej Lebedew wurde 1981 in Moskau geboren. Sein Roman »Der Himmel auf ihren Schultern” (S. Fischer Verlag) sorgte in Russland für Aufsehen. Zuvor publizierte er Gedichte, Essays und journalistische Texte, und war unterwegs auf geologischen Expeditionen im Norden Russlands und in Zentralasien. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Sibel Yesilay

Istanbul, Türkei

Sibel Yesilay, geb. 1963, ist Dramaturgin am Stadttheater Istanbul und übersetzt zeitgenössische deutschsprachige Theaterstücke ins Türkische, u. a. R.W. Fassbinder, Roland Schimmelpfennig, Marius von Mayenburg, Sibylle Berg und Kristof Magnusson.  Sie erhielt das »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Stevan Tontic

Sarajevo, Bosnien und Herzegovina

Stevan Tontic, geb.1946 in Sanki Most/Bosnien, ist Autor und Übersetzer deutscher LIteratur, u. a. von Christa Wolf, Uwe Kolbe und Christoph Meckel. Er erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung für die Arbeit an Übersetzungen der Gedichte Peter Huchels.

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Tanja Petrič

Ljubljana, Slowenien

Tanja Petrič, geboren 1981 in Maribor, ist Literaturwissenschaftlerin und -kritikerin, Übersetzerin, Kulturjournalistin und Lektorin. Sie übersetzt deutschsprachige Literatur ins Slowenische, u. a. Boris Groys, Felicitas Hoppe, Robert Menasse und Mario Wirz. 2011 wurde sie mit dem Preis »Lirikonov zlat« für die beste Lyrikübersetzung im Rahmen des Poesiefestivals »Lirikonfest« ausgezeichnet. Sie erhielt das »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Teresa Präauer

Wien, Österreich

Teresa Präauer, geb. 1979 in Linz, bekam 2012 den aspekte-Literaturpreis für ihren Debutroman »Für den Herrscher aus Übersee« (Wallstein Verlag). Außerdem arbeitet sie als Malerin und Illustratorin und bebilderte für Wolf Haas sein dichterisches Buch »Die Gans im Gegenteil«. Mit freundlicher Unterstützung der Abteilung Literatur des Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Wien).

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Yael Inokai

Wien, Österreich

Yael Inokai (vormals Pieren) wurde 1989 in Basel geboren. Sie studierte Philosophie an der Universität Wien. Zuvor studierte sie Geschlechterstudien und Philosophie in Basel. »Storchenbiss«, ihr erster Roman, erschien 2012 im Rotpunktverlag. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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2012

Alissa Ganijewa

Moskau, Russland

Alissa Ganijewa wurde 1985 in Moskau geboren und wuchs in Dagestan auf. Nach dem Studium am Gorki-Literaturinstitut arbeitete sie als Kritikerin. Der Kurzroman »Salam, Dalgat!«, den sie unter dem Pseudonym Gulla Chiratschew eingereicht hatte, wurde mehrfach ausgezeichnet. Texte in deutscher Übersetzung sind in Christaine Körners Anthologie »Das schönste Proletariat der Welt, Junge Erzähler aus Russland« (edition suhrkamp 2011) nachzulesen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Ana Kordsaia

Tbilissi, Georgien

Ana Kordsaia, geb. 1968, hat 2011 ihren ersten Roman »Kinder der Dämmerung” veröffentlicht. Sie übersetzt darüber hinaus aus dem Deutschen ins Georgische, u. a. Elfriede Jelinek, Rainald Goetz und CorNelya Funke. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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András Gerevich

Budapest, Ungarn

András Gerevich, geb. 1976, veröffentlichte drei Lyrikbände, schreibt Theaterstücke und Drehbücher. Er übersetze u. a. Seamus Heaney und Philip. K. Dick ins Ungarische. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Andy Jelcic

Zagreb, Kroatien

Andy Jelcic, geb. 1958, lebt als freier Übersetzer, Schriftsteller und Publizist in Zagreb. Er ist als Übersetzer von Sebald, Musil, Habermas und Ulrich Beck und vielen anderen Autoren ins Kroatische hervorgetreten, im LCB wird er sich mit Ernst Jüngers »Heliopolis” beschäftigen. 2008 erhielt er für seine Übersetzung  von Musils »Mann ohne Eigenschaften” den Österreichischen Staatspreis für literarische Übersetzung. Andy Jelcic erhielt das »Schritte-Stipendium” der S. Fischer Stiftung.

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Anna Weidenholzer

Wien, Österreich

Die 1984 in Linz geborene Anna Weidenholzer studierte Vergleichende Literaturwissenschaft in Wien und Wrocław. Neben zahlreichen Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien erschien 2010 ihr erster Erzählband «Der Platz des Hundes« (Mitterverlag). Mit freundlicher Unterstützung der Abteilung Literatur des Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Wien).

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Ardian Klosi

Tirana, Albanien

Ardian Klosi, geboren 1957 in Tirana, lebt als Autor und Übersetzer in seiner Heimatstadt. Er übersetzte u. a. Kafka, Dürrenmatt, Brecht, Benn, Treichel und Ingo Schulze ins Albanische. Ardian Klosi erhält ein »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Benny Barbash

Tel Aviv, Israel

Benny Barbash, geb. 1951 in Beersheva, ist als Autor von Romanen, Stücken und Drehbüchern hervorgetreten. Sein Roman »Mein erster Sony” (aus dem Hebräischen von Vera Loos, Berlin Verlag) wurde in viele Sprachen übersetzt. Seit den achtziger Jahren engagiert er sich für die Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Chen Kohua

Taipeh, Taiwan

Chen Kohua, 1961 im Osten Taiwans geboren, arbeitet als Augenarzt in Taipeh. Er veröffentlichte zahlreiche Lyrikbände und Essaysammlungen und erhielt Literaturpreise derChina Times, der United Daily News und der Taiwan Literature Foundation. In Kooperation mit der Taiwan Literature Foundation.

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Christian de Simoni

Bern, Schweiz

Christian de Simoni, geboren 1979, studierte Germanistik und promovierte über die Gegenwartsliteratur nach 9/11. Er war Teilnehmer der LCB-Autorenwerkstatt und arbeitet als Texter und Ghostwriter in Bern. 2011 erschien sein Romandebüt »Rückseitenwetter« (poetenladen).

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Dejan Aničić

Zürich / Belgrad, Schweiz / Belgrad

Dejan Anicic, 1969 geboren, ist ausgebildeter Klassischer Philologe und übersetzt vor allem philosophische und geisteswissenschaftliche Werke aus dem Deutschen, Französischen und Neugriechischen ins Serbische, u. a. Freud, Adorno, Foucault, Assmann und Tugendhat. Er erhielt das »Schritte-Stipendium” der S. Fischer Stiftung.

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Dragoslav Dedovic

Köln, Deutschland

Dragoslav Dedovic, geb. 1963 in Zemun (Serbien), ist Autor, Publizist und Übersetzer. Im zerfallenden Jugoslawien engagierte er sich gegen den ethnischen Nationalismus, verließ das Land 1992 nach dem Kriegsausbruch in Bosnien-Herzegowina. Für seine schriftstellerische Tätigkeit wurde er mehrmals ausgezeichnet , unter anderem mit dem Literaturpreis des Schriftstellerverbandes Bosnien-Herzegowinas für das beste Buch des Jahres 2005 für den Lyrikband »Café Sumatra«. Im LCB wird er an der Übersetzung von Melinda Nadj Abonjis Roman »Tauben fliegen auf« ins Serbokroatische arbeiten. Dragoslav Dedovic erhielt das »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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H.C. ten Berge

Zutphen, Niederlande

H.C. ten Berge, geb. 1938, wurde 2006 für sein literarisches Werk (Poesie, Prosa, Reiseberichte, Übersetzungen) der P. C. Hooft-Preis verliehen, die höchste literarische Auszeichnung in den Niederlanden. Er erhielt ein Stipendium des Halma-Netzwerks.

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Harry Salmenniemi

Jyväskylä, Finnland

Harry Salmenniemi, 1983 in Jyväskylä geboren, studierte Philosophie und Politikwissenschaften, arbeitete als Chefredakteur eines Poesiemagazins und ist Herausgeber zeitgenössischer finnischer Lyrik. Seit 2008 veröffentlicht er auch eigene Gedichtbände. Harry Salmenniemi erhielt das HALMA-Stipendium mit Unterstützung des Literaturhauses Jyväskylä.

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Heba Fathy

Kairo, Ägypten

Heba Fathy, 1972 geboren, ist Assistenzprofessorin der Neueren Deutschen Literatur
an der Universität Kairo und literarische Übersetzerin. In diesem Jahr erhielt sie den Deutsch-Arabischen Übersetzerpreis des Goethe-Instituts für Nachwuchsübersetzer, der mit einem Aufenthaltsstipendium im LCB verbunden ist.

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Hwang Hak-Joo

Seoul, Südkorea

Hwang Hak-Joo wurde 1954 in Gwangju geboren und gehört zu den anerkanntesten Lyrikern Koreas. Er bereiste Europa und Afrika, betreibt einen Lyrikverlag in Seoul. Mit freundlicher Unterstützung des Literature Translation Institute of Korea.

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Iva Ivanova

Sofia, Bulgarien

Iva Ivanova, geb. 1952, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Bulgarische, u. a. Kafka, Canetti, Zweig, Uwe Timm, Juli Zeh. Sie erhielt ein »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Janne Teller

New York, USA

Janne Teller, geb. 1964 in Kopenhagen, arbeitete als Ökonomin für die EU und die UNO. Seit 1995 widmet sie sich ganz dem Schreiben. Für ihren Roman »Nichts – Was im Leben wichtig ist« (2000, deutsche Übersetzung erschienen bei Hanser, 2010) wurde sie mit dem Printz Award ausgezeichnet. Zuletzt erschien der Roman »Komm« (Hanser, 2012). In Zusammenarbeit mit der Dänischen Kulturagentur.

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Joanna Bator

Warschau, Polen

Joanna Bator, 1968 geboren, studierte in Wroclaw Kulturwissenschaft und Philosophie. Ihr Debütroman »Sandberg” (aus dem Polnischen von Esther Kinsky, Suhrkamp Verlag 2011) wurde von der Kritik in Deutschland und Polen gefeiert. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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John Burnside

Fife, Schottland

John Burnside, 1955 im schottischen Dunfermline geboren, gehört zu den bedeutendsten englischsprachigen Autoren unserer Zeit. Sein Werk wurde mit vielen Auszeichnungen bedacht. In deutscher Übersetzung erschienen zuletzt «Lügen über meinen Vater« und «In hellen Sommernächten« (Übersetzung: Bernhard Robben) im Knaus Verlag.

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Julia Giser

Buenos Aires, Argentinien

Julia Giser, 1984 geboren, arbeitet seit 2007 als selbstständige Übersetzerin und Dolmetscherin und nimmt teil an einem Forschungsprojekt im Bereich Übersetzung. Sie übersetzte Götz Aly und Harun Farocki ins Spanische. Julia Giser erhielt ein Stipendium im Rahmen von »En Tránsito: Residenzprogramm für Übersetzer Buenos Aires-Berlin. Eine Initiative der Fundación TyPA zusammen mit dem Literarischen Colloquium Berlin. Mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts Buenos Aires und des Auswärtigen Amts.

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Kasım Egit

Izmir, Türkei

Kasım Egit, 1948 geboren, ist  Germanistikprofessor an der Universität Izmir und übersetzt deutschsprachige Literatur ins Türkische, u. a. Theodor Fontane, Thomas Mann, Dürrenmatt, Böll und Hugo Loetscher. Er erhielt das »Schritte-Stipendium” der S. Fischer Stiftung.

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Kateřina Tučková

Prag / Brünn, Tschechien

Die 1980 in Brünn geborene Kateřina Tučková sorgte mit ihrem Roman »Die Vertreibung der Gerta Schnirch« (Prag 2009) für Aufsehen in der Tschechischen Republik, weil sie darin die Vertreibung der Deutschen aus Brünn thematisierte. Die Übersetzung ins Deutsche ist in Vorbereitung. Kateřina Tučková erhielt das Stipendium der Stiftung Brandenburger Tor »Literarisches Tandem«.

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Katy Derbyshire

Berlin, Deutschland

Katy Derbyshire, geb. 1973, übersetzt deutsche Literatur ins Englische, u. a. Clemens Meyer, Helene Hegemann und Inka Parei. Bekannt ist sie aber auch als bloggende Chronistin der aktuellen deutschen Literaturszene (lovegermanbooks.blogspot.com/). Sie erhielt den «Emerging Translator’s Award« der Deutschen Botschaft London, der mit einem Gastaufenthalt im LCB verknüpft ist.

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Lai Hsiangyin

Taipeh, Taiwan

Lai Hsiangyin, 1969 in Tainan geboren, studierte in Taipeh und Tokio und arbeitete u. a. im Staatlichen Literaturhaus Taiwan sowie an der Universität Tainan. Sie lebt als freie Schriftstellerin in Taipeh und ist Verfasserin von Kurzgeschichten und Romanen. In Kooperation mit der Taiwan Literature Foundation.

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Maja Badridze

Tbilissi, Georgien

Maja Badridze, geb. 1961, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Georgische, darunter C.G. Jung, Giwi Margwelaschwili und Musils «Mann ohne Eigenschaften«. Derzeit arbeitet sie an Hermann Brochs «Die Schlafwandler«. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Marie T. Martin

Köln, Deutschland

Die 1982 in Freiburg geborene Marie T. Martin studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und absolvierte eine Ausbildung zur Theaterpädagogin. Nach zahlreichen Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften erschien 2011 ihr erster Erzählband »Luftpost« (poetenladen).

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Marko Pogačar

Zagreb, Kroatien

Marko Pogačar, geb. 1984 in Split, studierte Geschichte und vergleichende Literaturwissenschaft in Zagreb. Er übersetzt aus dem Englischen und Amerikanischen und ist Chefredakteur der Zeitschrift für Literatur Ka/Os. Seit 2005 erschienen die drei Gedichtbände »Wirbelstürme über Santa Cruz«, »Sendschreiben an gewöhnliche Menschen« und »Gegenstände«. In Alida Bremers deutscher Übersetzung erschien 2010 der Band »An die verlorenen Hälften« in der Edition Korrespondenzen. Marko Pogačar erhielt ein Stipendium der Stiftung Brandenburger Tor im »Literarischen Tandem« mit der Berliner Autorin und Verlgerin Daniela Seel.

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Matthias Nawrat

Tübingen / Biel, Deutschland / Schweiz

Matthias Nawrat, geboren 1979 in Opole (Polen), studierte zunächst Biologie. Seit 2009 ist er Student des Lehrgangs Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. 2012 erschien sein erster Roman »Wir zwei allein« (Nagel & Kimche).

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Milena Michiko Flašar

Wien, Österreich

Die 1980 in St. Pölten geborene Milena Michiko Flašar studierte Komparatistik, Germanistik und Romanistik. 2008 erschien ihr erster Roman »[Ich bin]«, in diesem Frühjahr bei Wagenbach der Roman »Ich nannte ihn Krawatte”. Mit freundlicher Unterstützung der Abteilung Literatur des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (Wien).

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Nikola Madzirov

Skopje, Mazedonien

Das Werk des 1973 in Strumica (Mazedonien) geborenen Lyrikers Nikola Madzirov wird nicht nur gelesen, sondern dient auch als Basis für Kurzfilme und Jazzkompositionen. Sein Lyrikband »Versetzer Stein« erschien 2011 in deutscher Übersetzung. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Olga Kozonkova

Saratov, Russland

Olga Kozonkova, 1972 geboren, ist Dozentin für neuere deutschsprachige Literatur, Mediengeschichte und Literaturübersetzung in Saratov. Sie übersetzte u. a. Robert Walser, Elfriede Jelinek und Judith Schalansky ins Russische. Olga Kozonkova erhielt das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung. 

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Paola del Zoppo

Bracciano, Italien

Paola del Zoppo, geb. 1975, arbeitet derzeit an einem Forschungsprojekt über italienische Übersetzungen deutscher Literatur des 20. Jahrhunderts. Sie übersetzte literarische Werke aus dem Englischen und Deutschen, u. a. von Heinz Czechowski, Gwyneth Lewis, Lutz Seiler oder Birgit Vanderbeke. Paola del Zoppo erhielt ein Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

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Philipp Schönthaler

Konstanz, Deutschland

Philipp Schönthaler, geb. 1976, promovierte an der Universität Konstanz über »Negationen des Erzählers«. Nach zahlreichen Beiträgen in Literaturzeitschriften erschien im Februar 2012 sein erster Erzählband »Nach oben ist das Leben offen« (Matthes und Seitz Berlin). Er erhielt das Aufenthaltsstipendium der Kulturverwaltung des Berliner Senats.

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Seyda Öztürk

Istanbul, Türkei

Seyda Öztürk ist Lektorin beim Verlag Yapi Kredi, Herausgeberin der Zeitschrift «Cogito« und übersetzt Literatur und Philosophie aus dem Deutschen und Englischen ins Türkische, u. a. Th.W. Adorno, Philip Roth und Judith Butler. Sie erhielt das «Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Tamta Melaschwili

Tbilissi, Georgien

Tamta Melaschwili, 1979 in Ambrolauri (im nördlichen Zentralteil Georgiens) geboren, studierte in Tbilissi und Budapest und lebte ein Jahr lang in Deutschland. Ihr Debutroman  »Gatwla” sorgte in Georgien für Furore. Das Buch erscheint im Februar im Unionsverlag (Übersetzung: Natia Mikeladse). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Tino Hanekamp

Hamburg, Deutschland

Tino Hanekamp, geboren 1979, arbeitete jahrelang als Musikjournalist und gründete den Hamburger Musikclub Uebel & Gefährlich. Für seinen Roman »So was von da” (Kiepenheuer & Witsch 2011) erhielt er den Silberschweinpreis für das beste Debüt der LitCologne und den Kasseler Förderpreis für Komische Literatur 2012. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium der Kulturverwaltung des Berliner Senats.

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Tomasz Rózycki

Opole, Polen

Tomasz Różycki, 1970 geboren, ist Dichter und Übersetzer. Zuletzt veröffentlichte er den Gedichtband »Ksiaga obrotów”(2010), den Roman »Bestiarium” (2012) sowie Essays. In Olaf Kühls deutscher Übersetzung ist das Werk »Zwölf Stationen” bei Luchterhand erschienen. Der mit dem Albrecht-Lempp-Stipendium ausgezeichnete Autor wird an einem neuen Essayband zu Europa arbeiten.

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Urska Brodar

Rimske Toplice, Slowenien

Urska Brodar, geb. 1983, ist Dramaturgin und übersetzt zeitgenössische Theaterstücke aus dem Deutschen ins Slowenische, u. a. von Schimmelpfennig und Katja Hensel. Sie erhielt ein »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Wu Mingyi

Taipeh, Taiwan

Der 1971 in Taoyuan (Taiwan) geborene Wu Mingyi studierte Chinesische Philologie und lehrt heute an der National Dong Hwa University. Für seine Erzählungen und Essays erhielt er zahlreiche Literaturpreise, unter anderem den Großen Preis der Internationalen Buchmesse Taipei. 2007 erschien sein Debütroman «Flugroute des Schlafs«. Mit freundlicher Unterstützung des Taiwan Council for Cultural Affairs und der Taiwan Literature Development Foundation.

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Wu Yinning

Taipeh, Taiwan

Wu Yinning, geboren 1972 in Hsichou (Taiwan), arbeitete nach ihrem Jurastudium als Journalistin in Taichung. Nach preisgekrönten politischen Essays und Reportagen veröffentlichte sie 2008 den Gedichtband «Blumen auf der Klippe«. Bekanntheit erlangte Yinning auch durch ihren 2007 veröffentlichten Briefwechsel mit dem inhaftierten Politaktivisten Yang Rumen. Mit freundlicher Unterstützung des Taiwan Council for Cultural Affairs und der Taiwan Literature Development Foundation.

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Yadigar Egit

Izmir, Türkei

Yadigar Egit, 1951 geboren, ist  Germanistikprofessorin an der Universität Izmir und übersetzt deutschsprachige Literatur ins Türkische, u. a. Thomas Mann und Heinrich Böll. Sie erhielt das »Schritte-Stipendium” der S. Fischer Stiftung.

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Zaza Burchuladze

Tbilissi, Georgien

Zaza Burchuladze, 1973 geboren, ist als Prosa- und Theaterautor einer der wichtigsten Schriftsteller der postsowjetischen georgischen Literatur. Sein Roman »Adibas” wird derzeit in mehrere Sprachen übersetzt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Zofia Matejewska

Warschau, Polen

Zofia Matejewska, 1985 geboren, studierte Philosophie, Polonistik und Germanistik. Sie arbeitet als Redakteurin beim polnischen Akcent Verlag sowie in der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit. Im LCB arbeitet sie an der Übersetzung von Kolja Mensings »Die Legenden der Väter«. Zofia Matejewska erhielt das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung

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2011

Ana Jasmina Oseban

Graz, Österreich

Ana Jasmina Oseban, geboren 1978 in Celje (Slowenien), übersetzt deutschsprachige Literatur ins Slowenische, u. a. Christa Wolf, Julia Franck und Thomas Glavinic. Sie erhielt ein »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Ana Pranjkovic

Zagreb, Kroatien

Ana Pranjkovic, 1982 geboren, übersetzt aus dem Spanischen und Deutschen ins Kroatische, u. a. Werke von Katharina Hagena, Eugenio Coseriu und Thomas Bernhard. Sie erhielt ein »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Anna Kim

Wien, Österreich

Anna Kim, 1977 geboren, wuchs in Deutschland auf und ging zum Studium nach Wien. 2004 erschien der Erzählungsband »Die Bilderspur”, 2008 der Roman »Die gefrorene Zeit” (Droschl Verlag). Anna Kim erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendiumfür junge deutschsprachige Autoren. Mit freundlicher Unterstützung der Abteilung Literatur des Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Wien).

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Anna-Elisabeth Mayer

Wien, Österreich

Anna-Elisabeth Mayer, geboren 1977 in Salzburg, studierte in Wien Philosophie und Kunstgeschichte und anschließend am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Nach verschiedenen Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien erschien 2010 ihr Debüt »Fliegengewicht” im Schöffling Verlag.

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Bohdana Matijasch

Kiew, Ukraine

Bohdana Matijasch, 1982 geboren, ist als Lyrikerin, Kritikerin und Literaturwissenschaftlerin hervorgetreten. Ihre letzten beiden Gedichtbände (»Gespräche mit Gott” und »Deine geliebten Hunde und andere Tiere”, 2011) fanden große Beachtung. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Burak Özyalcin

Wien, Österreich

Burak Özyalcin, 1967 in Istanbul geboren, lebt seit 20 Jahren in Wien. Er übersetzte u. a. Josef Winkler, Heimrad Bäcker und Friederike Mayröcker ins Türkische. Er erhielt das »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Christoph Simon

Bern, Schweiz

Christoph Simon, 1972 geboren, besuchte die Swiss Jazz School in Bern. »Franz oder warum Antilopen nebeneinander laufen” (2001) und vor allem der Roman »Spaziergänger Zbinden” (Bilger Verlag 2010)  ernteten große Resonanz beim Publikum. Christoph Simon ist Herausgeber der Zeitschrift »Leuchtelement«. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Constantin Göttfert

Wien / Leipzig, Österreich / Deutschland

Constantin Göttfert, geboren 1979, studierte in Wien und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. 2010 erschien sein Erzählungsband «In dieser Wildnis« (Poetenladen), in diesem Sommer sein Debutroman »Satus Katze” im C.H. Beck Verlag. Constantin Göttfert erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium für junge deutschsprachige Autoren.

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Demir Özlü

Stockholm / Istanbul, Schweden / Türkei

Demir Özlü, 1935 geboren, studierte in Istanbul Rechtswissenschaften und in Paris Philosophie. Als Mitbegründer der legendären Literatur-Zeitschrift »Mavi« rief er eine gleichnamige literarische Bewegung ins Leben. Im Verlag des LCB erschien 1992 der Band »Berliner Halluzination”. Für sein literarisches Schaffen erhielt Özlü 1990 den Orhan-Kemal-Preis, den angesehensten Literaturpreis der Türkei.

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Donata Rigg

Hamburg, Deutschland

Donata Rigg, 1976 in Konstanz geboren, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Neben ihrer Arbeit als Regieassistentin und Dramaturgin veröffentlichte sie Texte in Zeitschriften und Anthologien. 2010 erschien ihr erster Roman »Weiße Sonntage« bei mairisch. Donata Rigg erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Dzmitry Dzmitryjeu

Mahileu, Weissrussland

Dzmitry Dzmitryjeu, 1978 geboren, studierte russische und belarussische Literaturwissenschaft. Er ist ein Vertreter der visuellen Literatur. Außerdem ist er Herausgeber einer Hörbuchreihe zur belarussischen Poesie. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Hung Hung

Taipeh, Taiwan

Hung Hung, geboren 1964, ist Theaterdirektor, Filmemacher und schreibt Gedichte, Kurzgeschichten, Essays und Theaterkritiken. Sein literarisches Projekt »Lunch with strangers« wurde durch das Grenzgänger-Programm der Robert Bosch Stiftung und des LCB gefördert.

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Kaan Ökten

Istanbul, Türkei

Kaan Ökten, 1969 geboren, lehrt an ders der Bahçesehir Universität in Istanbul. Er hat u. a. Werke von Martin Heidegger, Aristoteles und Ernst Hackls »Hochzeit in Auschwitz” ins Türkische übersetzt.. Kaan Ökten erhielt ein »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Kan Yaoming

Taipeh, Taiwan

Kan Yaoming, 1972 geboren, taiwanesischer Romancier und Dramatiker. Für seinen Roman »Mordgeister” erhielt er 2010 den Großen Preis der Internationalen Buchmesse Taipeh.Mit freundlicher Unterstützung des Taiwan Council for Cultural Affairs und der Taiwan Literature Development  Foundation.

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Ljobomir Iliev

Sofia, Bulgarien

Ljobomir Iliev, 1949 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur aus allen Epochen ins Bulgarische, von Sebastian Brant bis Sibylle Lewitscharoff. Zu seinem Oeuvre gehören sowohl ein bulgarischer »Faust” wie ein »Mann ohne Eigenschaften”; derzeit arbeitet er an Hermann Brochs »Die Schlafwandler”. Ljubomir Iliev erhielt ein »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Müge Iplikci

Istanbul, Türkei

Müge Iplikci wurde 1966 in Istanbul geboren. Nach ihrem Anglistik-Studium an der Universität Istanbul und der Ohio State University lehrte sie in der Türkei und in den USA Englisch sowie Türkisch und arbeitete an der Istanbuler Bilgi Universität. Bis heute hat sie fünf Erzählbände und drei Romane veröffentlicht. 1996 erhielt sie den Yasar Nabi Nayir Jugendpreis für Literatur. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Nelya Vakhovska

Kiew, Ukraine

Nelya Vakhovska, 1980 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Ukrainische, u. a. Werke von Arno Schmidt, Gerhard Rühm, Josef Winkler, Boris Buden, Zoe Jenny und Martin Pollack. Sie erhielt ein »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Ross Benjamin

Nyack / New York, USA

Ross Benjamin, 1981 geboren, publizierte als Autor und Kritiker unter anderem in The New York Times, The Times Literary Supplement, Bookforum und The Nation. Als Übersetzer trat er mit Friedrich Hölderlins »Hyperion«, Kevin Vennemanns »Close to Jedenew«, Joseph Roths »Job« und Thomas Pletzingers »Funeral for a Dog« hervor. 2010 erhielt er den Helen- und-Kurt-Wolff-Übersetzerpreis.

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Sabine Maric

Zagreb, Kroatien

Sabine Maric, geb. 1975, übersetzt deutsche und angloamerikanische Literatur ins Kroatische. 2009 nahm sie am Internationalen Übersetzertreffen im LCB teil. Sie hat u. a. Bücher von Hans Magnus Enzensberger, Herta Müller, Ilija Trojanow, Peter Sloterdijk und Ulrich Beck ins Kroatische übersetzt. Sabine Maric erhielt das »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Sandra Trojan

Leipzig, Deutschland

Die Lyrikerin Sandra Trojan, geboren 1980 in Winterberg, studierte in Leipzig Amerikanistik, Journalistik und Komparatistik und absolvierte anschließend ein Studium am Deutschen Literaturinstitut. Sie veröffentlichte Gedichte in diversen Zeitschriften und Anthologien. 2009 erschien ihr erster Gedichtband »um uns arm zu machen” im Poetenladen. Sandra Trojan  erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Sebastian Polmans

Niederkrüchten, Deutschland

Sebastian Polmans wurde 1982 in Mönchengladbach geboren und studierte verschiedene Geisteswissenschaften in Siegen und Hildesheim. Er veröffentlichte Texte in verschiedenen Literaturzeitschriften und war Mitherausgeber der Literaturzeitschrift »BELLA triste”. Sein Debutroman »Junge” erscheint im Herbst im Suhrkamp Verlag. Sebastian Polmans erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Stanka Hrastelj

Ljubljana, Slowenien

Stanka Hrastelj, geboren 1975, ist slowenische Lyrikerin und Übersetzerin aus dem Kroatischen und Serbischen. Ihre zweite Gedichtsammlung »Gospod, nekaj imamo za vas« (Herr, wir haben etwas für Sie) erschien 2009 und wurde für den wichtigsten slowenischen Poesiepreis, den Jenko Preis, nominiert. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Stefanie Sourlier

Zürich, Schweiz

Stefanie Sourlier, 1977 geboren, war 2006 Teilnehmerin der Prosawerkstatt des LCB. In diesem Frühjahr erschien ihr Erzählungsband »Das weiße Meer” in der Frankfurter Verlagsanstalt. Stefanie Sourlier erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendiumfür junge deutschsprachige Autoren. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Tina Štrancar

Ljubljana, Slowenien

Tina Štrancar, 1985 geboren, ist Doktorandin der Literaturwissenschaft an der Universität Ljubljana und Literaturübersetzerin. Sie übersetzte u. a. Monique Schwitter, Judith Hermann, Christoph Ransmayr und Daniel Kehlmann ins Slowenische und arbeitet derzeit an Jenny Erpenbecks Roman »Heimsuchung«. Tina Štrancar erhielt das Arbeitsstipendium für Literaturübersetzer der Robert Bosch Stiftung.  

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Tsai Sufen

Taipeh, Taiwan

Tsai Sufen wurde 1963 im Süden Taiwans geboren und lebt in Taipeh. In ihrer Heimat ist sie mit ihren Romanen bekannt geworden, die sich mit gesellschaftlichen Fragen auseinandersetzen und von denen einige auch verfilmt wurden. Außerdem arbeitet sie als Journalistin, war Herausgeberin einer Literaturzeitschrift und Mitbegründerin des Lin Rong San Literaturpreises, der mittlerweile eine der bedeutendsten literarischen Auszeichnungen der Insel ist. Mit freundlicher Unterstützung des Taiwan Council for Cultural Affairs und der Taiwan Literature Development Foundation.

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Vahidin Preljevic

Sarajevo, Bosnien und Herzegovina

Vahidin Preljevic, 1975 geboren, lehrt deutschsprachige Literatur und Kulturtheorie an der Universität Sarajevo. Neben seinen wissenschaftlichen und essayistischen Arbeiten übersetzte er Novalis, Leo Perutz, Christa Wolf und Daniel Kehlmann ins Bosnische. Er erhielt ein »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Vanessa F. Fogel

Tel Aviv, Israel

Vanessa F. Fogel, geboren 1981 in Frankfurt am Main, wuchs in Israel auf. 1999 bis 2003 Studium der Komparatistik an der Cornell University, New York. Arbeitete als Chefredakteurin des Graphis-Magazins und im Kunstbereich. Im vergangenen Herbst erschien ihr Roman »Sag es mir” im Weissbooks Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Wojciech Kuczok

Chorzów, Polen

Wojciech Kuczok, 1972 in Chorzów/Oberschlesien geboren, debütierte 1996 als Lyriker. Er arbeitete als Journalist, Filmkritiker und Drehbuchautor. Bekannt wurde er mit seinen Erzählungen und seinem Roman »Dreckskerl”, für den er 2004 den wichtigsten polnischen Literaturpreis, den NIKE, erhielt. Im Suhrkamp Verlag erschien 2010 der Roman »Lethargie”. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Zhang Shisheng

Xi’an, China

Zhang Shisheng, 1971 geboren, lehrt Deutsch an der Universität Xi’an. Er übersetzte u. a. Jan Koneffke, Ingeborg Bachmann, Charles Lewinsky und Peter Handke ins Chinesische. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Zhu Liu Hua

Nantong, China

Zhu Liu Hua, 1966 geboren, studierte Germanistik und arbeitet als Übersetzer und Fremdenführer. Seit dem Ende der 80er Jahre übersetzt er Sachbücher, Kinderliteratur und belletristische Gegenwartsliteratur, darunter z. B. Guido Knopp, Daniel Kehlmann und Christa Wolf. 2008 nahm er an der Deutsch-Chinesischen Werkstatt für Literaturübersetzer teil. Zhu Liu Hua erhielt das Arbeitsstipendium für Literaturübersetzer der Robert Bosch Stiftung.  

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2010

Aleš Šteger

Ljubljana, Slowenien

Aleš Šteger wurde 1973 im slowenischen Ptuj geboren und lebt als Lyriker, Journalist, Essayist, Übersetzer und Verleger in Ljubljana. Er studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Germanistik an der Universität Ljubljana. Seit 1999 ist er Lektor der Theorie-Edition Koda und der Edition Beletrina im Verlag SOU-Studentska zalozba. Šteger veröffentlichte in zahlreichen in- und ausländischen Zeitschriften, u. a. in Literatura (Slowenien), Manuskripte, Wespennest (Österreich) und Poesia (Italien). Nach den Lyrikbänden »Kaschmir« (2001) und »Buch der Dinge« (2006) erschienen 2009 die Berliner Skizzen »Preußenpark«. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.
www.alessteger.com

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Alexandru Al. Sahigian

Bukarest, Rumänien

Alexandru Al. Sahigian, geb. 1950, ist Dramaturg und Übersetzer deutscher Literatur ins Rumänische, u. a. von Lessing, Nietzsche, Ingo Schulze, Herta Müller. Er erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Amrit Mehta

New Delhi, Indien

Amrit Mehta, geb. 1946, gibt eine indische Literaturzeitschrift heraus (www.saarsansaar.com) und übersetzt deutsche Literatur ins Hindi, u. a. Günter Grass, Franz Hohler, Robert Menasse und elfriede Jelinek. Amrit Mehta erhielt ein Stipendium der Robert Bosch Stiftung.

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Andrea Grill

Wien, Österreich

Andrea Grill, 1975 geboren, lebt in Wien als freie Schriftstellerin. Sie ist promovierte Biologin, veröffentlichte 2005 den Erzählband »Der gelbe Onkel« sowie die Romane »Zweischritt« (2007) und »Tränenlachen« (2008). Darüberhinaus hat sie aus dem Albanischen übersetzt. Mit freundlicher Unterstützung der Abteilung Literatur des Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Wien).

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Bojana Denić

Belgrad, Serbien

Bojana Denić, 1974 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Serbische. Im LCB wird sie an der Übersetzung von Heiner Müllers »Für alle reicht es nicht« arbeiten, die sie in ihrem neu gegründeten Verlag »Radni sto« publizieren wird. Mit freundlicher Unterstützung aus dem Mobilitätsfonds von TOLEDO – Übersetzer im Austausch der Kulturen der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds.

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Christopher Kloeble

München, Deutschland

Christopher Kloeble, geboren 1982 in München, studierte in München, Dublin und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Mit seinen Theaterstücken wurde er zu Werkstatttagen an das Wiener Burgtheater, die Münchner Kammerspiele und an das Staatstheater Nürnberg eingeladen. 2008 erschien sein Romandebüt »Unter Einzelgängern«, das mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung ausgezeichnet wurde. Christopher Kloeble erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Clemens Berger

Wien, Österreich

Clemens Berger wurde 1979 in Güssing geboren und wuchs in Oberwart auf. Er studierte Philosophie und Publizistik in Wien, wo er seit seinem Diplom als freier Schriftsteller lebt. Berger debütierte 2003 mit dem Erzählband »Der gehängte Mönch« und veröffentlichte u. a. die Romane »Paul Beers Beweis« (2005), »Die Wettesser« (2007) und »Das Streichelinstitut« (2010). Mit freundlicher Unterstützung der Abteilung Literatur des Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (Wien).

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Daniela Janjic

Winterthur, Deutschland

Daniela Janjic wurde 1984 geboren und wuchs in Bosnien – Herzegowina sowie in Schweden auf. Seit 1993 lebt sie in Winterthur/Schweiz. Sie studiert am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel Literarisches Schreiben und debütierte 2006 mit dem Theaterstück »Gelbe Tage«. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Dragan Radovancevic

Serbien

Dragan Radovancevic wurde 1979 in Sremskoj Mitrovici (Serbien) geboren. Er veröffentlichte vor allem Lyrik und schreibt derzeit an seinem ersten Roman. Radovancevic wurde mit dem Mladi Dis Preis (2006) und dem Brankos Literaturpreis (2007) ausgezeichnet und ist Mitarbeiter des Londoner The Wolf Poetry Magazine. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Drinka Gojkovic

Belgrad, Serbien

Drinka Gojkovic wurde 1947 in Belgrad geboren und studierte Weltliteratur und Literaturwissenschaft an der Universität Belgrad. Sie ist freischaffende Übersetzerin aus dem Deutschen und Englischen sowie Hauptredakteurin der Zeitschrift für übersetzte Literatur Mostovi. Bedeutende Publikationen ihrer vielfältigen literarischen Übersetzertätigkeit sind u. a. das Gesamtwerk Georg Büchners sowie Werke von Hans Magnus Enzensberger, Bertolt Brecht, Elias Canetti oder Peter Handke. Drinka Goj-kovic erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Elena Jurissevich

Lugano, Schweiz

Elena Jurissevich wurde 1976 in Lugano geboren. Sie hat ein Diplom in Protestantischer Theologie (Lausanne) und Geisteswissenschaft (Genf). Ihre erste Gedichtsammlung »Salmi di secondo tipo« wurde 2005 im Verlag Alla chiara fonte veröffentlicht. Elena Jurissevich erhielt ein Halma-Stipendium. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Finn-Ole Heinrich

Hamburg, Deutschland

Finn-Ole Heinrich, 1982 in Hamburg geboren, debütierte 2005 mit dem Erzählband »die taschen voll wasser« und studierte Bildende Kunst und Film in Hannover. Seit seinem Diplom 2008 lebt er als freier Autor in Hamburg. Er veröffentlichte den Roman »Räuberhände« (2007), das Hörbuch »auf meine Kappe« (2009) und den Erzählband »Gestern war auch schon ein Tag« (2009). Finn-Ole Heinrich erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Flavio Soriga

Cagliari/Bologna/London, Sardinien / Italien / UK

Flavio Soriga, geb. 1975 in Uta bei Cagliari auf Sardinien, hat die letzten Jahre als Journalist in Italien und England gelebt. Für seinen ersten Roman »Diavoli di Nuraiò« (Die Teufel von Nuraiò) wurde er 2000 mit dem Italo-Calvino-Preis ausgezeichnet. Sein 2002 veröffentlichter zweiter Roman »Neorpioggia« wurde mit dem Premio Grazia Deledda ausgezeichnet. Soriga ist Mitarbeiter einer Tageszeitung und verschiedener Zeitschriften. Zudem leitet er das Lyrikfestival Settembre dei Poeti von Seneghe. Er erhielt ein Halma-Stipendium.

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Florencia Martín

Buenos Aires, Argentinien

Florencia Martín, geb. 1975, übersetzt deutsche Literatur ins Spanische, u. a. Hermann Cohen und Raul Zelik.
Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Georgi Gospodinov

Sofia, Bulgarien

Georgi Gospodinov wurde 1968 in Jambol/Bulgarien geboren. Er debütierte 1992 als Lyriker. International bekannt wurde er mit seinem »Natürlichen Roman« (aus dem Bulgarischen von Alexander Sitzmann, Droschl Verlag 2007). Soeben erschien sein Gedichtband »Kleines morgendliches Verbrechen« im Droschl Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Gergana Dimitrova

Sofia, Bulgarien

Gergana Dimitrova, 1975 geboren, ist Übersetzerin (u. a. von Dea Loher, Fritz Kater, Nino Haratischwili), Regisseurin und Vorsitzende der Organisation für alternative Kunst »36 Monkeys« in Sofia. Sie erhielt das »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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German Sadulajew

St. Petersburg, Russland

German Sadulajew wurde 1973 in Tschetschenien geboren. Er arbeitet als Rechtsanwalt in St. Petersburg. Sein Roman »Ich bin Tschetschene« (Aus dem Russischen von Franziska Zwerg) erschien 2009 im Ammann Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Gintaras Grajauskas

Klaipeda, Lithauen

Gintaras Grajauskas, geb. 1966 in Marijampole (Litauen), studierte Jazz am Staatlichen Konservatorium in Klaipeda, wo er heute lebt. Er schreibt Lyrik, Essays, Theaterstücke und Romane. Zudem arbeitete er als Mitarbeiter in Radio- und TV-Stationen und am Theater. 2003 erschien der Gedichtband »Knochenflöte« in der Edition Erata. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Han Ruixiang

Beijing, China

Han Ruixiang, 1952 in der chinesischen Provinz Shaanxi geboren, ist seit 1995 Professor für Neuere deutsche Literatur an der Beijing Foreign Studies University. Einen Schwerpunkt seiner literarischen Übersetzertätigkeit bildet das Werk Franz Kafkas. Derzeit arbeitet an einer chinesischen Übersetzung von Werken Volker Brauns. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Jan Krasni

Belgrad, Serbien

Jan Krasni, 1984 in Belgrad geboren, studierte Germanistik in Belgrad, Konstanz und Rostock. Er ist als Übersetzer ins Serbische, Deutsche und Englische sowie als Assistent am germanistischen Lehr-stuhl der Universität Belgrad tätig. Er übersetzte u. a. Jenny Erpenbeck und Michael Speier (zusam-men mit Zlatko Krasni) und arbeitet momentan an der Übersetzung von Marcel Beyers »Flughunde«. Krasni erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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John Hargraves

New York, USA

John Hargraves ist Autor, Übersetzer und Pianist und wurde im vergangenen Jahr für seine im Verlag Harcourt erschienene Übersetzung von Michael Krügers »Turiner Komödie« (The Executor- A Comedy of Letters) mit dem Helen und Kurt Wolff Übersetzerpreis 2009 ausgezeichnet, der mit einem Aufenthalt im LCB verbunden ist. In Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt und dem Goethe Institut Chicago.«

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Jonila Godole

Tirana, Albanien

Jonila Godole, geboren 1974, lehrt Journalistik und Politische Kommunikation an der Universität Tirana und übersetzt deutsche Literatur ins Albanische, u. a. Chamisso, Rilke, Thomas Bernhard und Julia Franck. Sie erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Judith Rotem

Jerusalem, Israel

Judith Rotem wurde Ende des Zweiten Weltkrieges als Kind einer orthodoxen jüdischen Familie in Budapest geboren. Nach einigen Monaten im KZ Bergen-Belsen gelangte sie mit ihrer Familie in die Schweiz und später nach Israel. Sie schrieb für diverse Zeitungen und Magazine und arbeitete als Ghostwriterin für zahlreiche Holocaust-Überlebende. Heute ist Judith Rotem eine der angesehensten Autorinnen Israels. Ihr Roman »Eine Frau mit Vergangenheit« erschien in deutscher Übersetzung im List Verlag.

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Lidia Nádori

Budapest, Ungarn

Lidia Nádori, geb. 1971, schreibt Kinderbücher und übersetzt deutsche Autoren ins Ungarische, u. a. Terezia Mora, Jenny Erpenbeck, Ingo Schulze, Herta Müller, Robert Walser. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Liu Ka-Shiang

Taipeh, Taiwan

Liu Ka-Shiang, geb. 1957 in T’aichong, Taiwan. Sein schriftstellerisches Werk umfasst Naturdarstellungen, Gedichte, Erzählungen, Romane, Reportageliteratur, Kinderbücher und Bildbände. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen für sein Werk, u. a. den Wu San-Lien-Literaturpreis und den Großen Preis der Internationalen Buchmesse Taipei. Mit freundlicher Unterstützung des Taiwan Council for Cultural Affairs und der Taiwan Literature Development Foundation.

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Luljeta Lleshanaku

Tirana, Albanien

Luljeta Lleshanaku, geb. 1968 in Elbasan, studierte Sprachen und Literatur in Tirana. Seit 1993 sind acht Gedichtbände erschienen; in Andrea Grills deutscher Übersetzung erscheint im Herbst der Band »Kinder der Natur« in der Edition Korrespondenzen. Für ihre Lyrik wurde sie u. a. 2009 mit dem Kristal-Vilenica-Preis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Mahmoud Hosseini Zad

Teheran, Iran

Mahmoud Hosseini Zad, geboren 1946, gehört zu den bedeutendsten iranischen Übersetzern zeitgenössischer deutschsprachiger Literatur ins Persische. In den letzten Jahren übersetzte er fast ausschließlich Werke von Autoren des 21. Jahrhunderts. Er ist außerdem als freier Autor, Dolmetscher und Dozent tätig. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Manuel Pereira

Brüssel, Belgien

Manuel Pereira, 1965 in Porto geboren, lebt seit 1992 in Belgien, wo er Regie am Institut National des
Arts du Spectacle INSAS in Brüssel studierte und seither als Autor und Regisseur arbeitet. Er organisiert Schreibwerkstätten für Obdachlose und begleitet Literaturprojekte für Behinderte. Sein Stil entspricht einer »Art brut«. Während eines ersten Stipendiums im LCB beendete er sein Werk »Permafrost« und verfasste eine Auftragsarbeit für die Schaubühne. Pereira ist Stipendiat des Ministeriums der Föderation Wallonie-Brüssel.

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Martín Kohán

Buenos Aires, Argentinien

Martín Kohan wurde 1967 in Buenos Aires geboren, wo er Literaturwissenschaft studierte und bis heute lebt. Er lehrt Literaturtheorie sowohl an der Universität von Buenos Aires als auch an der Universität von Patagonien und schreibt als Literaturkritiker u. a. für die Tageszeitung Clarín. Bisher veröffentlichte Kohan neben Erzählungen und Essays fünf Romane – darunter sein 2009 erschienener Roman »Zweimal Juni« (»Dos veces junio«, 2002) im Suhrkamp Verlag. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Natalja Kljutscharjowa

Moskau, Russland

Natalja Kljutscharjowa, 1981 in Perm geboren, studierte in Jaroslawl und arbeitet heute als Redakteurin der Moskauer Zeitschrift Pervoe sentjabrja (Erster September). Seit 2002 veröffentlicht sie Lyrik und Prosa und erhielt 2008 den Juri-Kasakow-Preis. 2009 erschien ihr zweiter Roman SOS!. In deutscher Übersetzung erschien in diesem Frühjahr ihr Roman »Endstation Rußland«. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Nedim Gürsel

Paris, Frankreich

Nedim Gürsel wurde 1951 in Gaziantep in der Türkei geboren. Er veröffentlichte bereits in frühem Alter Novellen und Essays in verschiedenen türkischen Literaturzeitschriften. Nach dem Abitur zog Gürsel 1971 nach Paris, um an der Sorbonne Vergleichende Literaturwissenschaft zu studieren. 1979 promovierte er mit einer Doktorarbeit über Aragon und Nazim Hikmet. 1998 erschien Gürsels erster Roman »Der Eroberer«, 2002 folgte auf Deutsch sein Roman »Turbane in Venedig«. Nedim Gürsel ist Gast der Stiftung Brandenburger Tor im Rahmen des »Literarischen Tandems«.

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Ogün Duman

Istanbul, Türkei

Ogün Duman, 1971 geboren, übersetzt deutsche Literatur ins Türkische, u. a. Ralf Rothmann, Peter Stamm, Max Frisch sowie derzeit Uwe Tellkamps Roman »Der Turm«. Er erhielt das »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Pierre Mertens

Brüssel, Belgien

Pierre Mertens, geboren 1939 in Brüssel, ist Experte für internationales Recht und lehrt am Lehrstuhl für Literatursoziologie an der Université Libre de Bruxelles. Er ist Publizist für die Tageszeitung »Le Soir« und Literaturkritiker. Sein umfangreiches literarisches Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: u. a. dem Prix Rossel, dem Prix belgo-canadien, dem Prix Médicis und dem Prix de la Nouvelle de l’Académie française. Im Oktober 2009 erhielt Pierre Mertens den Literaturpreis der »Stiftung Prince Pierre de Monaco« für sein Lebenswerk. In der LCB-Edition erschien 1987 der Prosaband »Der Freund meines Freundes«. Pierre Mertens ist Stipendiat der Französischen Gemeinschaft Belgiens mit Unterstützung der Delegation der Deutschsprachigen Gemeinschaft, der Französischen Gemeinschaft und der Wallonischen Region in Berlin.

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Pietro Montorfani

Arbedo, Schweiz

Der Lyriker Pietro Montorfani, 1980 in Bellinzona (Schweiz) geboren, arbeitete als Kulturredakteur für das »Giornale del Popolo« und ist heute Chefredakteur der Zeitschrift »Cenobio«, der größten Literaturzeitschrift der italienischsprachigen Schweiz. Das HALMA-Stipendium für Pietro Montorfani wurde von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia ermöglicht.

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Rapongan Syaman

Lanyü, Taiwan

Rapongan Syaman, geboren 1957, ist einer der bekanntesten Autoren Taiwans – und Angehöriger der Tao, einem der Ureinwohnervölker Taiwans. In seinen Texten spielen die Mythen dieses Seevolkes eine große Rolle. Mit freundlicher Unterstützung des Taiwan Council for Cultural Affairs und der Taiwan Literature Development Foundation.

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Roman Graf

Winterthur/Leipzig, Schweiz / Deutschland

Roman Graf , 1978 in Winterthur geboren, absolvierte ein Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und debütierte 2009 mit dem Roman »Herr Blanc«. In diesem Sommer erscheint sein Gedichtband »Zur Irrfahrt verführt« (Limmat Verlag). Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Sabrina Janesch

Cottbus, Deutschland

Sabrina Janesch, geboren 1985 in Gifhorn, studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim und Polonistik an der Jagiellonen-Universität Krakau. Seit ihrem Diplom im Sommer 2009 arbeitet sie als Schriftstellerin und Publizistin. 2009 war sie Stadtschreiberin in Danzig, im Herbst 2010 erscheint ihr Debütroman »Katzenberge« im Aufbau Verlag. Sabrina Janesch erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Samuel Pakucs Willcocks

Giurgiu, Rumänien

Samuel Pakucs Willcocks, geb. 1973, stammt aus Brighton und lebt an der rumänisch-bulgarischen Grenze in Giurgiu. Er arbeitet an einer Doktorarbeit über Michael Beheim und übersetzt aus dem Deutschen und Rumänischen ins Englische. Er erhielt den erstmals vergebenen German Embassy Award for Translators der Deutschen Botschaft in London.

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Slavo Šerc

Furth, Deutschland

Slavo Šerc wurde 1959 in Maribor (Slowenien) geboren. Nach einem Studium der Slowenischen Sprache und Literatur sowie der Vergleichenden Literaturgeschichte in Ljubljana war er u. a. Lehrbeauftragter für Slowenisch an Universitäten in Regensburg und München. Er veröffentlichte literaturwissenschaftliche Beiträge, Essays und Kolumnen und ist Übersetzer zeitgenössischer deutscher Literatur und Philosophie (u. a. Walter Benjamin, Uwe Timm, Thomas Brussig, Judith Hermann). Slavo Šerc erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Thien Tran

Köln, Deutschland

Thien Tran wurde 1979 in Ho Chi Minh-Stadt in Südvietnam geboren und lebt seit 1982 in Deutschland. Nach dem Abitur studierte er Germanistik, Philosophie und klassische Literaturwissenschaft in Köln. Thien Tran debütierte 2009 mit seinem Gedichtband »Fieldings« und wurde im gleichen Jahr mit dem Rolf Dieter Brinkmann Stipendium der Stadt Köln ausgezeichnet. Thien Tran erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Valeryja Kustava

Minsk, Belarus

Valeryja Kustava wurde 1984 geboren und gehört zu den wichtigsten Stimmen der jüngeren belarussischen Lyrikszene. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Zsófia Bán

Budapest, Ungarn

Zsófia Bán wurde 1957 in Rio de Janeiro geboren und wuchs in Brasilien und Ungarn auf. Sie lebt und arbeitet in Budapest als Schriftstellerin, Literaturhistorikerin und Kritikerin sowie als Lehrbeauftragte für Amerikanistik an der Eötvös Loránd Universität. Bán veröffentlichte u. a. den Kurzgeschichtenband »Night School: A reader for Adults« (2007), der mit dem Attila József Preis für Literatur prämiert wurde. Für ihr Buch »Test Packing« (2008), eine Sammlung von Essays, Rezensionen, Memoiren und Reisebetrachtungen, wurde sie im vergangenen Jahr mit dem Palladium Preis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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2009

Agnieszka Drotkiewicz

Warschau, Polen

Die Schriftstellerin Agnieszka Drotkiewicz wurde 1981 in Warschau geboren und hat Internationale Beziehungen und Kulturgeschichte an der Universität Warschau studiert, 2004 erschien ihr Debütroman »Paris London Dachau« (Verlag Lampa). Agnieszka Drotkiewicz erhielt ein Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Aka Morchiladze

Tbilissi, Georgien

Aka Morchiladze, 1966 geboren, gehört zu den bekanntesten georgischen Schriftstellern der Gegenwart. Sein Roman »Santa Esperanza« erschien 2006 in deutscher Übersetzung. Morchiladze ist außerdem Journalist und verfasst Skripts für Soaps und Filme. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Amalija Macek

Ljubljana, Slowenien

Amalija Macek, geboren 1971, gehört zu den wichtigsten Übersetzerinnen deutschsprachiger Literatur ins Slowenische. Ihre Werkliste reicht von Kafka, Brecht und Bachmann bis zu Josef Winkler und Terézia Mora. Sie erhielt ein »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Andreas Stichmann

Leipzig, Deutschland

Andreas Stichmann, 1983 in Bonn geboren, studiert seit 2005 am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2008 erschien der Erzählband »Jackie in Silber« im Mairisch Verlag, für den er mit dem Clemens-Brentano-Preis ausgezeichnet wurde (www.andreasstichmann.de). Andreas Stichmann erhielt das LCB-Aufenhaltsstipendium des Berliner Senats.

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Andrei Anastasescu

Bukarest, Rumänien

Andrei Anastasescu wurde 1981 in Râmnicu-Vâlcea (Rumänien) geboren. Heute lebt er als freier Übersetzer deutscher und niederländischer Literatur in Bukarest. Aus dem Deutschen übersetzte er »Die neuen Leiden des jungen W.” von Ulrich Plenzdorf, »Heimsuchung” von Jenny Erpenbeck und Benjamins »Berliner Kindheit um neunzehnhundert”. Er erhielt ein »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Dato Barbakadse

Tbilissi, Georgien

Dato Barbakadse wurde 1966 in Tbilissi geboren und studierte Philosophie und Psychologie. Er lehrte an verschiedenen Hochschulen in Tbilissi und ist als Übersetzer und Essayist tätig. Er veröffentlichte zahlreiche Lyrikbände, darunter die Titel »Das Dreieck der Kraniche« (2007) und die »Die Poetik der folgenden Sekunde: Poesie und Prosa« (2008) in deutscher Sprache. Als Übersetzer widmet er sich schwerpunktmäßig der österreichischen Lyrik. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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David Dollenmayer

Hopkinton / Massachusetts, USA

David Dollenmayer, geboren 1945 in Tennessee, ist Professor für Germanistik am Worcester Polytechnic Institute (WPI). Er übersetzte u. a. Perikles Monioudis, Anna Mitgutsch, Michael Kleeberg und Peter Stephan Jungk ins Englische. 2008 erhielt er in Chicago den Helen und Kurt Wolff Preis für seine Übersetzung von Moses Rosenkranz‘ »Kindheit. Fragment einer Autobiographie« (»Childhood. An Autobiographical Fragment«).

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Egoyan Zheng

Taipeh, Taiwan

Egoyan Zheng wurde 1977 in Chia-yi geboren. Als Schriftsteller bewegt er sich zwischen unterschiedlichen Stilen; sein Roman »Traumfresser” etwa verbindet Science-Fiction, Spionagethriller und eine Detektivstory. »Ground Zero” ist ein Katastrophenroman, der von einem fiktiven Atomunglück in Taiwan handelt. Zudem hat er eine Sammlung von Liebesgedichten veröffentlicht (»Du bist das Licht”) und einen Kurzgeschichtenband geschrieben. Das Unterbewusstsein und die Vergänglichkeit spielen dabei als Leitmotive eine wichtige Rolle und verleihen seinen Texten oft etwas Traumhaft-Morbides. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwans und der Taiwan Cultural and Creativity Development Foundation (TCCDF).

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Emilia Draganova

Sofia, Bulgarien

Emilia Draganova, geboren 1952 in Kazalnak, arbeitete als Deutschlehrerin, Dolmetscherin, Verlagslektorin und übersetzt deutsche Literatur ins Bulgarische, u. a. Max Frisch, Volker Braun und F. C. Delius. Im Oktober 2009 erscheint ihre Übersetzung von Feridun Zaimoglus Roman Leyla. Emilia Draganova erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Georgi Tenev

Sofia, Bulgarien

Der 1969 in Sofia geborene Schriftsteller und Dramaturg hat bisher Prosa- und Theatertexte und zwei Romane veröffentlicht. Er nimmt teil am »Literarischen Tandem« der Stiftung Brandenburger Tor.

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Guna Kalnina

Riga, Lettland

Guna Kalnina, geboren 1960 in Riga, ist Autorin und Kritikerin. Sie verfasste zahlreiche Erzählungen, Reisebeschreibungen und andere Prosa – derzeit arbeitet sie an ihrem ersten Roman. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Gunther Geltinger

Köln, Deutschland

Gunther Geltinger wurde 1974 in Erlenbach am Main geboren und studierte in Wien Drehbuch und Dramaturgie sowie an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Er nahm an der Autorenwerkstatt des LCB teil und debutierte 2008 mit dem Roman »Mensch Engel« (Schöffling&Co). 2008 wurde er mit dem Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln ausgezeichnet. Gunther Geltinger erhielt das LCB-Aufenhaltsstipendium des Berliner Senats.

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Haxhire Luli

Tirana, Albanien

Haxhire Luli wurde 1952 in Shkodra geboren und studierte Russisch, Albanisch und Deutsch in Tirana und Saarbrücken. Sie übersetzte u. a. Werke von Elfriede Jelinek, Pascal Mercier, Michael Kleeberg und Sigmund Freud ins Albanische. Haxhire Luli erhielt das Schritte-Sitpendium der S. Fischer Stiftung.

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Huang Liaoyu

Peking, China

Der chinesische Übersetzer und Germanist Huang Liaoyu lehrt derzeit an der Universität in Peking. Er übersetzte unter anderem ins Chinesische Schriften von Goethe, Thomas Mann, Martin Walser und Sven Regener. Er ist Stipendiat der Robert Bosch Stiftung.

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Igor Marojević

Zemun / Barcelona, Serbien / Spanien

Igor Marojević, geboren 1968 in Vrbas, Serbien, lebt in Zemun und Barcelona. Auf deutsch erschien bisher »Die goldenen Jahre des Jugo-Films« im »Schreibheft« 71. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Ivana Sajko

Zagreb, Kroatien

Ivana Sajko, 1975 in Zagreb geboren, ist Autorin, Dramatikerin und Regisseurin. Ihre Theaterstücke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und auf internationalen Bühnen gespielt. Ihre Werke wurden bereits mit wichtigen Preisen prämiert, u. a. ihr Roman »Rio Bar« (2008) als bestes Prosawerk. Ivana Sajko nimmt teil am »Literarischen Tandem« der Stiftung Brandenburger Tor.

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Jesper Wung-Sung

Svendborg, Dänemark

Jesper Wung-Sung, geboren 1971 auf Ærø, lebt in Svendborg/Dänemark. Seit 1998 hat er mehrere Romane und Prosabände vor allem auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendliteratur veröffentlicht. Mit freundlicher Unterstützung der Kgl. Dänischen Botschaft.

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Johanna Geels

Apeldoorn, Niederlande

Johanna Geels, Jahrgang 1968, lebt in Apeldoorn in den Niederlanden und tritt regelmäßig bei Poetry-Slams auf. Der Gedichtband »Tuig« erschien 2008. Johanna Geels erhält ein HALMA Stipendium vom Niederlandischen Fonds voor de Letteren.

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Katja Kettu

Helsinki, Finland

Katja Kettu, geboren 1978, lebt und arbeitet in London, Tallinn und Helsinki. Nach ihrem Studium an der Universität Tampere und der Kunstakademie Turku ist sie zunächst durch ihre Animationsfilme bekannt geworden. Sie ist Mitglied der Lappland-Literatur-Gesellschaft. Katja Kettu erhält ein HALMA-Stipendium von FILI.

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Khafiza Kuchkarova

Taschkent, Usbekistan

Khafiza Kuchkarova, geboren 1973, ist Literaturübersetzerin und unterrichtet Deutsch an der Nationalen Universität Taschkent. Sie übersetzte u. a. Goethe, Hesse, Bachmann und Jenny Erpenbeck ins Usbekische. Sie erhielt ein Übersetzerstipendium der Robert Bosch Stiftung.

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Kitty Crowther

Brüssel, Belgien

Kitty Crowther wurde 1970 in Brüssel geboren. Sie ist Illustratorin und Autorin von Kinderbüchern, für die sie zahlreiche Preise erhalten hat. Das Aufenthaltstipendium im LCB wurde vom Ministerium der Französischen Gemeinschaft Belgiens vergeben. In Zusammenarbeit mit der Vertretung Wallonie-Bruxelles in Berlin.

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Laura de Weck

Hamburg, Deutschland

Laura de Weck, geboren 1981, wuchs in Paris, Hamburg und Zürich auf. Seit ihrem Abschluss an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich im Jahr 2005 ist sie als freie Autorin tätig. Ihr erstes Stück »Lieblingsmenschen« wurde 2007 uraufgeführt, 2008 folgte das zweite Stück »SumSum«. Laura de Weck spielte unter anderem am Schauspielhaus Zürich, am Theater Basel und zuletzt am Jungen Schauspielhaus Hamburg. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Ljubinka Milenkovic

Belgrad, Serbien

Ljubinka Milenkovic, geboren 1969 in Zrenjanin, übersetzt deutsche Literatur ins Serbische. Sie ist Stipendiatin des »Schritte«-Programms der S. Fischer Stiftung.

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Matei Florian

Bukarest, Rumänien

Matei Florian wurde 1979 in Bukarest geboren. Er ist mit zahlreichen Reportagen, Rezensionen, Theaterstücken und Gedichten in Kulturzeitschriften und im Rundfunk bekannt geworden und arbeitet als Redakteur bei der Zeitschrift »Dilemateca«. Sein Debüt ist der Roman Bãiu_eii (Die Jungs von der Allee, Polirom 2006). Matei Florian erhielt ein Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Michail Schischkin

Zürich, Schweiz

Michail Schischkin, 1961 in Moskau geboren, ist Autor und lebt seit 1995 in der Schweiz. Er veröffentlichte mehrere Romane und erhielt u. a. den russischen Booker-Preis. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Nataša Medved

Zagreb, Kroatien

Nataša Medved, 1976 in Rijeka (Kroatien) geboren, ist als Lektorin und Übersetzerin für französische und deutsche Literatur tätig. Ihr deutsches Übersetzungsdebüt war im Jahr 2005 Thomas Bernhards Drei Tage. Während ihres Aufenthalts im LCB arbeitet sie an der Übersetzung des Romans Imperium von Christian Kracht. Sie erhielt ein »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Nicoleta Esinencu

Chisinau, Moldau

Nicoleta Esinencu, geb. 1978 in Chisinau, ist Dramatikerin am dortigen Eugène-Ionesco-Theater. Für ihr Theaterstück FUCK YOU, Eu.ro.Pa! (2005 in deutscher Übersetzung bei Solitude in Stuttgart), erhielt sie den Dramacum-Preis. Ihre Stücke wurden in Rumänien, der Republik Moldau, Schweden, Deutschland, Russland, Japan, Frankreich und Österreich aufgeführt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Noémi Kiss

Budapest, Ungarn

Noémi Kiss, 1974 in Gödöllõ geboren, veröffentlicht im Januar mit »Was geschah, während wir schliefen« ihr erstes Buch in deutscher Übersetzung bei Matthes&Seitz. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Nora Gomringer

Bamberg, Deutschland

Nora Gomringer wurde 1980 in Neunkirchen an der Saar geboren und studierte Anglistik, Germanistik und Kunstgeschichte in Bamberg. Bekannt wurde sie durch ihre poetry slam-Auftritte. Ihre letzten beiden Gedichtbände »Sag doch mal was zur Nacht« (2006) und »Klimaforschung« (2008) sind im Verlag Voland & Quist Leipzig erschienen. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Oleksandr Irvanets

Kiew, Ukraine

Oleksandr Irvanets, geboren 1961, ist durch die Dichtergruppe »Bu Ba Bu«, die er 1985 zusammen mit Jurij Andruchowytsch und Wiktor Neborak in der Ukraine mitbegründete, bekannt geworden. Er hat bereits zahlreiche Gedichte und Erzählungen veröffentlicht. Er erhielt ein Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Radoslav Petkovic

Novi Sad, Serbien

Radoslav Petkovic, geboren 1953, lebt als freier Schriftsteller in Belgrad. Der Roman »Schatten im Wind« erschien kürzlich in deutscher Übersetzung im Wieser Verlag, Klagenfurt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Radu-Mihai Alexe

Bukarest, Rumänien

Radu-Mihai Alexe, geb. 1975, übersetzt deutsche Literatur ins Rumänische, u. a. Klaus Mann, Juli Zeh, Martin Gülich und Wladimir Kaminer. Er erhielt das »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Reinhard Kaiser-Mühlecker

Wien, Österreich

Reinhard Kaiser-Mühlecker wurde 1982 in Kirchdorf an der Krems geboren und wuchs auf dem elterlichen Bauernhof auf. Sein Debütroman »Der lange Gang über die Stationen« (Hoffmann und Campe 2008) wurde mit dem Jürgen-Ponto-Preis ausgezeichnet. Reinhard Kaiser-Mühlecker erhielt das LCB-Aufenhaltsstipendium des Berliner Senats.

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Romana Perecinec

Zagreb, Kroatien

Romana Perecinec, geboren 1973, übersetzt deutsche und niederländische Literatur ins Kroatische, u. a. Cees Nooteboom, Harry Mulisch, Sven Regener und Martin Walser. Sie erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Sdravka Evstatieva

Sofia, Bulgarien

Sdravka Evstatieva, 1962 geboren, ist freiberufliche Übersetzerin und Lehrbeauftragte für Deutsch und Übersetzen an der Neuen Bulgarischen Universität Sofia. Sie übersetzt Belletristik (u. a. Robert Schneider, Christa Wolf, Jan Costin Wagner und Dagmar Geisler), Sachbücher sowie Kinder- und Jugendbücher ins Bulgarische. Sdravka Evstatieva erhielt das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

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Sebnem Sunar

Istanbul, Türkei

Sebnem Sunar, geboren 1972, lehrt an der Fakultät für deutsche Sprache und Kultur der Universität Istanbul und ist Lektorin im Can Verlag. Sie übersetzte u. a. Erich Kästner, Stefan Zweig und Odo Marquard ins Türkische. Sie erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Sigitas Parulskis

Vilnius, Litauen

Sigitas Parulskis, geboren 1965, studierte Litauische Sprache und Literatur in Vilnius und arbeitete danach bei verschiedenen Tageszeitungen. 1990 veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband. In Claudia Sinnigs deutscher Übersetzung erschien in diesem Frühjahr sein Roman »Drei Sekunden Himmel« im Claassen Verlag. Er erhielt ein Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Slawa Lisiecka

Lodz, Polen

Slawa Lisiecka, geboren 1947 in Lodz, ist seit 1978 als freischaffende Übersetzerin tätig. Bisher hat sie etwa 60 Bücher ins Polnische übersetzt, unter anderem Werke von Thomas Bernhard, Siegfried Lenz und Juli Zeh. Slawa Lisiecka übersetzt neben Belletristik, Dramen und Lyrik auch philosophische Texte, etwa von Ludwig Wittgenstein und Martin Heidegger. Ihre Arbeit wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, zuletzt erhielt sie den österreichischen Staatspreis für literarische Übersetzer. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Szilárd Borbély

Debrecen, Ungarn

Szilárd Borbély, 1963 in Fehérgyarmat geboren, studierte Ungarische Sprache und Literatur an der Universität in Debrecen, wo er seit 1989 am Lehrstuhl für Alte Ungarische Literaturgeschichte tätig war. Er veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Studien und Essays und wurde insbesondere für sein lyrisches Werk geschätzt. Darüber hinaus war er als Übersetzer aus dem Deutschen und Englischen tätig. Er verstarb am 19.2.2014. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Thøgar Jensen

Kopenhagen, Dänemark

Thøgar Jensen, Jahrgang 1960, stammt aus Westjütland. Nach seiner Ausbildung auf der Schriftstellerschule in Kopenhagen ist er durch seine Kurzprosa bekannt geworden. 1998 debütierte er mit einer Novellensammlung. In der Edition Rugerup erschien die Prosasammlung »Serpentine« in Margitt Lehberts Übersetzung. Mit freundlicher Unterstützung der Kgl. Dänischen Botschaft.

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Ulrike Almut Sandig

Leipzig, Deutschland

Ulrike Almut Sandig, geb.1979 in Großenhain, studierte Religionswissenschaft und Moderne Indologie. 2004 nahm sie ein Studium am Literaturinstitut in Leipzig auf. Ihr erster Gedichtband »Zunder« erschien 2005, der Folgeband »streumen« 2007. Ulrike Almut Sandig ist Redakteurin der Zeitschrift EDIT.Ulrike Almut Sandig erhielt das LCB-Aufenhaltsstipendium des Berliner Senats.

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Volha Hapeyeva

Minsk, Belarus

Volha Hapeyeva, 1982 geboren, ist Autorin, Übersetzerin und promovierte Linguistin. Acht Lyrik- und Prosabände hat sie in den letzten 10 Jahren publiziert, dazu Lyrikübersetzungen u. a. von Nora Gomringer, Uljana Wolf, Monika Rinck, Sylvia Plath und Ted Hughes. Mit freundlicher Unterstützung der Goethe-Institute in Osteuropa und Zentralasien.

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Vule Žuric

Pancevo, Serbien

Vule Žuric, geboren 1969 in Sarajevo, lebt seit 1997 in Pancevo. Auf Deutsch erschien »Miss you, Božo Sušek« in der Anthologie » Das Kind. Die Frau. Der Soldat. Die Stadt. Zeitgenössische Erzählungen aus Bosnien-Herzegowina«. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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2008

Ali Nalbant

Bern, Schweiz

Ali Nalbant (geb. 1974) übersetzt deutschsprachige Literatur und Philosophie ins Türkische. Derzeit arbeitet er an Rüdiger Safranskis Heidegger-Biographie. Er erhielt das »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Arkadi Babtschenko

Moskau, Russland

Arkadi Babtschenko wurde 1977 geboren und mit 18 Jahren zum Militärdienst einberufen. 1996 wurde er nach Tschetschenien versetzt. Sein Debütroman »Die Farbe des Krieges« erschien im vergangenen Jahr in Olaf Kühls deutscher Übersetzung bei Rowohlt Berlin. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Bae Su-Ah

Seoul, Südkorea

Bae Su-Ah, geboren 1965, arbeitete als Beamtin im Verteidigungsministerium, als sie mit ihren ersten Erzählbänden und Romanen für Furore in der koreanischen Literaturszene sorgte. In deutscher Übersetzung erschien bislang eine Erzählung in der Anthologie »Ein ganz einfach gepunktetes Kind« (Pendragon Verlag 2004). Mit freundlicher Unterstützung des Korea Literature Translation Institute.

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Çaglar Tanyeri

Istanbul, Türkei

Çaglar Tanyeri, 1960 geboren, ist Germanistin und Translationswissenschaftlerin an der Okan Universität in Istanbul. Sie übersetzte u. a. Christoph Ransmayr, Peter Weiss und Herta Müller ins Türkische. Ihr neues Übersetzungsprojekt ist die Romantrilogie »Das Haus auf meinen Schultern« von Dieter Forte. Çaglar Tanyeri erhielt ein »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Carsten René Nielsen

Aarhus, Dänemark

Der dänische Lyriker Carsten René Nielsen, 1966 geboren, wurde bereits in mehrere Sprachen übersetzt. Details zum Autor unter www.carstenrenenielsen.dk. Mit freundlicher Unterstützung der Kgl. Dänischen Botschaft.

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Christian Schloyer

Nürnberg, Deutschland

Christian Schloyer, 1976 geboren, lebt als freier Schriftsteller in Nürnberg, ist Initiator der Autorengruppe »Wortwerk« und Mitglied der Literaturzeitschrift »Laufschrift«. 2007 erschien sein Lyrikdebüt »spiel-ur-meere« bei Kookbooks. Im gleichen Jahr wurde er mit dem Leonce-und-Lena-Preis in Darmstadt geehrt. Christian Schloyer erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Filipa Melo

Lissabon, Portugal

Filipa Melo, unsere erste »Halma«-Stipendiatin (www.halma-network.eu), wurde 1972 in Angola geboren und lebt als Journalistin und Schriftstellerin in Lissabon. Ihr erster Roman »Este É o Meu Corpo« (»Dies ist mein Leib«) wurde in mehrere Sprachen übersetzt.

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Fuad Rifka

Beirut, Lebanon

Fuad Rifka, 1930 in Syrien geboren und im Libanon aufgewachsen, übersetzt deutsche und englische Texte ins Arabische. Für seine Übersetzungen deutscher Lyrik, darunter Goethe, Hölderlin, Novalis, Rilke und Trakl, wurde er 2001 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung mit dem Friedrich-Gundolf-Preis ausgezeichnet. In Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftskolleg.

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Gabriel Vetter

Basel, Schweiz

Gabriel Vetter, 1983 geboren, ist in der deutschsprachigen Poetry Slam Szene aktiv. 2006 veröffentlichte er die Audio-CD »Black for Food«, außerdem Beiträge in unterschiedlichen Anthologien und Samplern (u. a. »Europe Speaks«). Gabriel Vetter ist Mitglied der Slampoetry-Formation »SMAAT«. Das Stipendium für Roland Reichen wurde durch die Stiftung Pro Helvetia ermöglicht.

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Gorm Rasmussen

Dänemark

Gorm Rasmussen wurde 1945 im dänischen Aalborg geboren und arbeitet als Autor sowie als Journalist für TV und Radio. Mit freundlicher Unterstützung der Kgl. Dänischen Botschaft.

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Gürsel Aytaç

Ankara, Türkei

Gürsel Aytaç ist Professorin für Literaturwissenschaften und leitet die germanistische Abteilung der Universität Ankara. Zahlreiche germanistische und komparatistische Arbeiten, z. B. über Wieland, Thomas Mann, Heinrich Böll. Sie übersetzte u. a. Max Frisch, Thomas Mann und Friedrich Nietzsche ins Türkische. Derzeit arbeitet sie an der Übersetzung von Herders »Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit«. Gürsel Aytaç erhielt ein »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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György Dragomán

Budapest, Ungarn

Die ersten 15 Jahre seines Lebens verbrachte György Dragomán in Rumänien als Mitglied der ungarischen Minderheit in Siebenbürgen. 1988 übersiedelte er mit seiner Familie nach Ungarn. Sein Roman »Der weiße König« erschien 2008 in Laszlo Kornitzers deutscher Übersetzung bei Suhrkamp. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Ihar Babkou

Minsk, Belarus

Ihar Babkou, 1964 geboren, gehört zu den wichtigsten Stimmen der weißrussischen Lyrik. Deutsche Übersetzungen seiner Texte sind auf www.lyrikline.org nachzulesen und nachzuhören. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Ilknur Igan

Istanbul, Türkei

Ilknur Igan, geb. 1959, übersetzt niederländische und deutsche Literatur ins Türkische, darunter Romane und Erzählungen von Christa Wolf, Ingo Schulze, Helmut Krausser, Uwe Timm und Inka Parei. Sie erhielt das »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Latica Bilopavlovic

Zagreb, Kroatien

Latica Bilopavlovic, 1976 geboren, übersetzt deutsche und französische Literatur ins Kroatische, u. a. Monika Maron, Elke Schmitter, Marica Bodrozic, Bodo Kirchhoff, Daniel Kehlmann. Sie erhielt das »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Lidija Dimkovska

Ljubjana / Skopje, Slovenien / Mazedonien

Lidija Dimkovska, geboren 1971 in Skopje, Mazedonien, gehört zu den bemerkenswertesten und meistübersetzten Lyrikerinnen mazedonischer Sprache. Im vergangenen Herbst war sie eine der Protagonistinnen der »Wechselstrom«-Tournee (www.wechselstrom-tournee.de). Lidija Dimkovska lebt in Ljubljana. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Marcelo Backes

Rio de Janeiro, Brasilien

Marcelo Backes, 1973 geboren, übersetzt deutsche Literatur von Heine bis Kafka, Lessing bis Ransmayr, Schiller bis Grass ins Brasilianische Portugiesisch. Zahlreiche essayistische Arbeiten zur deutschen Literatur und Philosophie. 2007 erschien sein erster Roman »maisquememoria«. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Margarita Pervenecka

Riga, Lettland

Margarita Pervenecka, 1976 geboren, ist in Lettland als Prosa- und Theaterautorin hervorgetreten. Mit dem Berliner Autor Steffen Popp bildet sie ein »Literarisches Tandem«. Das Stipendienprogramm der Stiftung Brandenburger Tor ermöglicht Arbeitsaufenthalte junger Autoren in Berlin und in Mittel- und Osteuropa.

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Marius Hulpe

Hildesheim, Deutschland

Marius Hulpe, 1982 in Soest geboren, studiert seit 2006 in Hildesheim Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus und ist Mitarbeiter der Literaturzeitschrift »Am Erker«. Im Frühjahr 2008 erschien sein erster Gedichtband »wiederbelebung der lämmer« im Ammann Verlag. Marius Hulpe erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Peter Constantine

New York, USA

Peter Constantine, 1963 in London geboren, lebt als literarischer Übersetzer aus mehreren europäischen Sprachen in den USA. Er übersetzte u. a. Thomas Mann, Anton Tschechow, Voltaire und Machiavelli. Für seine Übersetzung von Benjamin Leberts Roman »Der Vogel ist ein Rabe« erhielt er den Helen und Kurt Wolff Übersetzerpreis 2007.

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Pia Tafdrup

Kopenhagen, Dänemark

Pia Tafdrup, 1952 geboren, hat für ihr dichterisches Werk internationale Anerkennung erhalten, u. a. 1999 den Literaturpreis des Nordischen Rates und 2006 den Preis der Schwedischen Akademie. Details zur Autorin unter www.tafdrup.com. Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium der Kgl. Dänischen Botschaft.

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Radka Denemarková

Prag, Tschechien

Radka Denemarková wurde 1968 in Prag geboren. 2007 erhielt sie mit dem »Magnesia Litera« einen der wichtigsten tschechischen Literaturpreise. Ihr zweiter Roman »Hitlers Geld« (»Peníze od Hitlera«) wird 2009 in deutscher Übersetzung in der DVA erscheinen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Ramona Trufin

Bukarest, Rumänien

Ramona Trufin, geb. 1979, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Rumänische. 2007 erschien ihre Übersetzung von Ingeborg Bachmanns »Malina«. Sie erhielt das »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Roland Reichen

Bern, Schweiz

Roland Reichen, 1974 in Spiez geboren, ist Assistent am Germanistischen Institut der Universität Bern und veröffentlichte 2006 den Roman »aufgrochsen« im Bilger Verlag.

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Sonila Sadikaj

Tirana, Albanien

Sonila Sadikaj, geb. 1978, übersetzte u. a. Texte von Christa Wolf, Siegfried Lenz und Michael Kleeberg ins Albanische. Sie erhielt das »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Susanne Heinrich

Coburg, Deutschland

Susanne Heinrich, 1985 in Leipzig geboren, lebt und arbeitet in Coburg. Seit 2004 verfolgt sie ihr Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie veröffentlichte 2005 die Erzählungen »In den Faben der Nacht« und 2007 den Roman »Die Andere« im Dumont Verlag. Susanne Heinrich erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Ulrike Syha

Hamburg, Deutschland

Ulrike Syha, 1976 in Wiesbaden geboren, lebt und arbeitet als Übersetzerin und Theaterautorin in Hamburg. 2002 erhielt sie für das Stück »Autofahren in Deutschland« den Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker. Derzeit arbeitet sie an einem Auftragswerk für die Städtischen Bühnen Chemnitz. Ulrike Syha erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Virdjinija Pasku

Belgrad, Serbien

Virdjinija Pasku, geb. 1962, übersetzte u. a. Werke von Michael Krüger, Paul Celan und Reiner Kunze ins Serbische. Sie erhielt das »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Vladko Murdarov

Sofia, Bulgarien

Vladko Murdarov, 1948 geboren, ist Slawist und Übersetzer deutschsprachiger Literatur ins Bulgarische. In seiner Publikationsliste stehen u. a. Werke von Bernhard, Jelinek, Tabori, Schnitzler, Enzensberger und Urs Widmer. Er erhielt das »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Yevgeniya Byelorusets

Kiew, Ukraine

Yevgeniya Byelorusets, 1980 geboren, lebt als Redakteurin und Übersetzerin in Kiew. Sie übertrug u. a. Texte von Thomas Bernhard und Elfriede Jelinek ins Russische. Sie arbeitete am Lehrstuhl für deutschsprachige Literatur an der Universität Kiew, für Radio Ukraine International und die Renaissance Foundation. Seit 2008 ist sie Redakteurin der literarischen Online-Zeitschrift Prostory (www.prostory.net.ua).

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2007

Albulena Blakaj-Gashi

Prishtina, Kosovo

Albulena Blakaj-Gashi ist Übersetzerin und Dozentin für Literatur an der Germanistischen Abteilung der Universität Prishtina (Kosovo). Sie erhält das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Alek Popov

Sofia, Bulgarien

Der Prosaist und Dramatiker Alek Popov wurde 1966 in Sofia geboren und studierte an der dortigen Universität Bulgaristik. Als Kulturattaché an der Bulgarischen Botschaft arbeitete er in Großbritannien und Nordirland. Für seine Kurzgeschichten und Hörspiele erhielt er zahlreiche Literaturpreise. Derzeit ist er Direktor des Kinderbuchhauses in Sofia und Chefredakteur der Literaturzeitschrift Rodna rec, sowie Sekretär des bulgarischen P.E.N.-Clubs. Alek Popov erhielt ein Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Andrej Khadanowitsch

Minsk, Belarus

Geboren 1973 in Minsk. Übersetzer, Essayist, Liedermacher – und Lyriker: »Alte Gedichte« (2003), »Briefe von unter der Decke« (2004), »Landsleute« (2005), »From Belarus with love« (2005) . Er ist Mitherausgeber einer Anthologie moderner ukrainischer und weißrussischer Poesie.
Der Aufenthalt von Khadanowitsch wurde durch das Auswärtige Amt ermöglicht.

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Arber Celiku

Tetovo, Mazedonien

Arber Celiku, 1974 in Prishtina im Kosovo geboren, studierte Germanistik in Tetovo, Mazedonien und leitet nach seiner Promotion dort den Lehrstuhl für Germanistik. Seit 2001 übersetzt er deutsche Literatur ins Albanische, darunter Werke von Hermann Hesse, Friedrich Dürrenmatt und Jürgen Habermas. Er erhielt ein »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Björn Kern

Lörrach, Deutschland

Björn Kern wurde 1978 geboren und lebt in Lörrach. Er debütierte 2001 mit dem Roman »KIPPounkt« (dtv), 2006 folgte »Einmal noch Marseille« und in diesem Herbst der Roman »Die Erlöser AG« (C.H.Beck). Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Cemal Ener

Istanbul, Türkei

Cemal Ener, 1959 geboren, ist freier Lektor und Übersetzer deutschsprachiger Literatur (u. a. Perutz, Schlink, Hadke, Kehlmann). Er arbeitet an einer türkischen Ausgabe der Werke Robert Walsers.

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Chen Ying

China / Deutschland

Chen Ying, geboren 1971 in China, studierte Germanistik an der Shanghai International Studies University und an der Universität von Peking. Seit 2004 studiert sie in Heidelberg. Zu ihren übersetzten Werken zählen »Herr Jensen steigt aus« von Jakob Hein. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Daša Drndic

Rijeka, Kroatien

Daša Drndic wurde 1946 in Kroatien geboren. Sie lebte lange in Belgrad, kehrte im Krieg zurück nach Zagreb, emigrierte nach Kanada und lebt nun in Istrien. Zu ihren Prosawerken gehören »Sterben in Toronto« und zuletzt der Roman »Leica format«. Für ihre Hörspiele und Dokumentationen wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Einar Kárason

Reykjavík, Island

Einar Kárason wurde 1955 in Reykjavík geboren. Seit dem Abschluss seines Literaturwissenschaftsstudiums ist er hauptberuflich Schriftsteller.Seine Romantriologie »Die Teufelsinsel«, »Die Goldinsel« und »Das Gelobte Land« wurde in viele Sprachen übersetzt.

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Ersel Kayaouglu

Istanbul, Türkei

Ersel Kayaouglu, geb. 1969, ist Germanistikdozent an der Universität Istanbul und übersetzt deutsche Literatur ins Türkische, u. a. Enzensberger, Ernst Jünger, Terézia Mora und Katharina Hacker.
Ersel Kayaouglu erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Fabienne Loodts

Brüssel, Belgien

Fabienne Loodts, geb. 1982 in Namur, schreibt und illustriert seit 2002 Bücher für Kinder und junge Erwachsene. Sie ist Stipendiatin der Französischen Gemeinschaft Belgiens.

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Fan Zhang

Shanghai, China

Fan Zhang wurde 1977 in China geboren und studierte Germanistik in Shanghai, München und Heidelberg. Zur Zeit arbeitet sie als Dozentin an der Fremdsprachenuniversität in Shanghai. Zu ihren Übersetzungen zählen unter anderem Werke von Marie Luise Kaschnitz, Johann August Strindberg und Alfred Polgar. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Gergana Fyrkova

Sofia, Bulgarien

Gergana Fyrkova, geb. 1965, lebt als Film -und Literaturübersetzerin in Sofia. Sie übertrug u. a. Werke von Siegfried Kracauer, Ilija Trojanow, Dimitré Dinev und Robert Walser ins Bulgarische. Sie erhielt das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Guoqiang Ren

Beijing, China

Der 48-jährige Übersetzer und Literaturwissenschaftler Guoqiang Ren lehrt an der Universität von Beijing. Eigene Übersetzungen ins Chinesische sind unter anderem Judith Hermanns »Nichts als Gespenster« und Stefan Zweigs »Heinrich Kleist«. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Irena Karpa

Kiew, Ukraine

Irena Karpa wurde 1980 in Tscherkassy in der Ukraine geboren und ist eine schillernde Figur der jungen ukrainischen Literaturszene. 2002 wurde ihr erster Prosaband »Zness palenoho« veröffentlicht. Zwei Jahre später erschienen »50 Minuten auf Drogen« und »Freud würde weinen«. Ihr letzter Roman heißt »Perlmutternes Porno« (2005). Neben ihrer Arbeit als Schriftstellerin und Journalistin singt Irena Karpa in der Alernative-Band »Faktyschno Sami« und moderiert die TV-Sendung »Sexcetera«. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amtes.

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Iva Fidanceva

Skopje, Mazedonien

Die Übersetzerin Iva Fidanceva wurde 1978 geboren. Seit 2000 ist Fidanceva als Lektorin und Übersetzerin tätig. Ins Mazedonische übertragen hat sie u. a. Werke von Hermann Hesse, Günter Grass und Bernhard Schlink. Sie erhält das Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Jacques Dewitte

Berlin, Deutschland

Der belgische Philosoph, Essayist und Übersetzer Jacques Dewitte lebt seit 15 Jahren in Berlin. Demächst erscheint sein Buch »Une parole qui commence. A propos de la philosophie du langage d’Emmanuel Lévinas » in Paris. Jacques Dewitte erhielt ein Stipendium des Ministeriums der Französischen Gemeinschaft Belgiens. In Zusammenarbeit mit der Vertretung Wallonie-Bruxelles in Berlin.

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Julia Jusik

Moskau, Russland

Julia Jusik wurde 1981 in Donetsk geboren. Sie studierte Journalistik, arbeitete für die Komsomolskaja Prawda und heute für die russische Ausgabe von Newsweek. Ihr erstes Buch »Die Bräute Allahs. Selbstmord-Attentäterinnen aus Tschetschenien« (2004) wurde in Russland verboten und erschien in Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kroatien, Norwegen, Schweden und Lettland. Auch »Beslan. Wörterbuch des Schreckens« wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt.
Der Aufenthalt von Julia Jusik wurde durch das Auswärtige Amt ermöglicht.

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Jürg Halter

Bern, Schweiz

Jürg Halter, geb. 1980 in Bern, studierte an der Hochschule der Künste in Bern. Sein mehrfach ausgezeichnetes, viel beachtetes Debüt war der Gedichtband »Ich habe die Welt berührt« (Ammann Verlag, Zürich 2005). Halter lebt heute als Dichter und Mundart-Rapper in Bern. Das Stipendiun für Jürg Halter wurde durch die Stiftung Pro Helvetia ermöglicht.

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Karin Richner

Buchs, Schweiz

Karin Richner, geb. 1980, studierte an der Universität Basel Deutsch, Englisch und Geschichte. 2006 erschien ihr erster Roman »Sind keine Seepferdchen« im Bilger Verlag. Das Stipendiun für Karin Richner wurde durch die Stiftung Pro Helvetia ermöglicht.

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Kazimierz Baroniecki

Polen

Kazimierz Baroniecki wurde 1952 in Barczewo (Polen) geboren und studierte Polonistik an der Universität Warschau. Er hat mehrere Gedichtbände publiziert. Er setzt sich besonders für den polnisch-französischen Kulturaustausch ein und überträgt französische Literatur ins Polnische. K. Brakoniecki erhielt ein Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Ljubomir Iliev

Bulgarien

Ljubomir Iliev, geboren 1949, stammt aus Sofia, Bulgarien und hat in seiner Heimatstadt Germanistik studiert und danach promoviert. Seine rege Tätigkeit als Übersetzer deutscher Literatur umfasst sowohl klassische Autoren wie Lessing und Goethe als auch die Gegenwartsautoren Uwe Timm und Martin Suter. Er erhielt ein »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Nafer Ermis

Istanbul, Türkei

Nafer Ermis, 1964 geboren, ist Lektor in einem Istanbuler Verlag und übersetzt deutsche Literatur ins Türkische, u. a. Klaus Mann, Yade Kara, Stefan Zweig und Thorsten Becker. Er erhielt das »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Nora Iuga

Bukarest, Rumänien

Nora Iuga wurde 1931 in Bukarest geboren, wo sie auch heute lebt und arbeitet. Nach ihrem Germanistikstudium arbeitete sie u. a. als Übersetzerin deutscher Literatur und veröffentlichte zahlreiche Gedichtbände in ihrem Heimatland. Auf deutsch erschien 2003 der Gedichtroman »Der Autobus mit den Buckligen« (Edition Solitude) und jüngst der Auswahlband »Gefährliche Launen«, übersetzt von Ernest Wichner (Klett-Cotta 2007). Im Mai 2007 erhält sie den Friedrich-Gundolf-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung für die Vermittlung deutscher Literatur im Ausland. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Oksana Sabuschko

Kiew, Ukraine

Oksana Sabuschko wurde 1960 geboren und lebt in Kiew. Sie ist eine der wichtigsten Stimmen der ukrainischen Literatur. Der Roman »Feldstudien über ukrainischen Sex« erschien 2006 in deutscher Übersetzung (Droschl Verlag). Sie nimmt teil am »Literarischen Tandem« der Stiftung Brandenburger Tor.

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Ostap Slyvynsky

Lemberg, Ukraine

Der 1978 in Lemberg geborene Dichter, Übersetzer, Essayist und Literaturkritiker veröffentlichte bisher zwei Gedichtbände und publizierte in zahlreichen Anthologien in der Ukraine und im Ausland. An der Universität Lemberg unterrichtet er zur Zeit Bulgarische und Polnische Sprache und Literatur. Er übersetzt aus verschiedenen slawischen Sprachen, zumeist zeitgenössische Prosa und Lyrik. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Rebecca Maria Salentin

Leipzig, Deutschland

Rebecca Maria Salentin, geboren 1979, aufgewachsen in der Eifel, lebt in Leipzig. Der 2007 erschienene Roman »Hintergrundwissen eines Klavierstimmers« (Schöffling&Co) ist ihre erste Buchveröffentlichung. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Sergej Timofejev

Riga, Litauen

Sergej Timofejev wurde 1970 geboren. Lettischer Dichter, Aktionskünstler, schreibt auf Russisch. Arbeitete als Journalist in den russischsprachigen Massenmedien in Lettland, als DJ bei den Rigaer FM-Stationen, Leader der Rockband »Dakota«. Mitglied der Künstlergruppe »Orbita«. Mitorganisator des Festivals des poetischen Videos »Word in Motion« (Riga). Arbeitet am Schnittpunkt von Poesie, Musik, Video. 2002 befand er sich auf der Short-Liste des Andrej Belyj Preises. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Sigrid Behrens

Hamburg, Deutschland

Sigrid Behrens, geb. 1976 in Hamburg, war Teilnehmerin an der Autorenwerkstatt Prosa im LCB 2003. Ihr Debütband »Diskrete Momente« erscheint 2007 im Hanser Verlag. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Thomas von Steinaecker

München, Deutschland

Thomas von Steinaecker, geb.1977 in Traunstein, studierte Germanistik in München und Cincinnati. 2003 nahm er an der Autorenwerkstatt des LCB teil. Im Februar 2007 erschien sein erster Roman »Wallner beginnt zu fliegen« in der Frankfurter Verlagsanstalt. Er erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Urška P. Černe

Ljubljana, Slowenien

Urška P. Černe, 1971 geboren, lebt in Ljubljana. Sie übersetzte u. a. Hofmannsthals Chandos-Brief, Lyrik von Grünbein und Schindel, Daniel Kehlmann und Andreas Maier ins Slowenische. Im LCB wird sie sich mit Texten von Rolf Dieter Brinkmann und Peter Bichsel befassen. Urška P. Černe erhielt ein »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Vedat Çorlu

Istanbul/Düsseldurf, Türkei / Deutschland

Vedat Çorlu, geb. 1964 in Istanbul, lebt derzeit in Düsseldorf. In den 90er Jahren war er Lektor und Verleger in Istanbul. Er übersetzte Kafka, Rilke und Heinrich Mann ins Türkische. Derzeit arbeitet er an der Übersetzung des Romans »Morenga« von Uwe Timm. Vedat Çorlu erhielt ein »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Wai Tang

Taiwan

Wai Tang, geboren 1972 in Taiwan, studierte Germanistk an der Univeristät in Taipei. Sie arbeitet als Übersetzerin, Lehrerin und Kolumnistin. Bisher übersetzte sie unter anderem Heinrich von Kleist, CorNelya Funke und Thomas Brezina. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Young-mi Choi

Seoul, Südkorea

Young-mi Choi, 1961 geboren, gehört zu den bekanntesten Lyrikerinnen Koreas. In den achtziger Jahren engagierte sie sich in der koreanischen Demokratiebewegung, erste literarische Arbeiten publizierte sie 1992. Sie wird in Berlin an ihrem zweiten Roman arbeiten.

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2006

Aleksandra Bajazetov-Vucen

Belgrad, Serbien

Aleksandra Bajazetov-Vucen, 1969 geboren, lebt in Belgrad. Sie arbeitet als Germanistin und Sprachlektorin für Deutsch an der Universität Belgrad und übersetzt seit den 90er Jahren deutschsprachige Literatur ins Serbische, u. a. Lessing, Hannah Arendt, Inka Parei, Norbert Elias, Thomas Bernhard. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Annette Mingels

Zürich, Schweiz

Annette Mingels wurde 1971 in Köln geboren. Sie studierte Germanistik, Sprachwissenschaft und Soziologie und hat bisher die Romane »Puppenglück« (2003) und »Die Liebe der Matrosen« (2005) veröffentlicht.

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Antanas Gailius

Vilnius, Lithauen

Antanas Gailius, geboren 1951 in Švendriškiai, ist Lyriker und Übersetzer aus dem Deutschen und Niederländischen. Während der Wendezeit gab er die Kulturzeitschrift Proskyna (Die Lichtung) heraus und war Chefredakteur der Wochenzeitung Amžius (Das Jahrhundert). Antanas Gailius hat bislang drei Lyrikbände und viele Übersetzungen (Kafka, Rilke, Thomas Mann u. a.) publiziert. Er erhielt ein Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Attila Bartis

Budapest, Ungarn

Attila Bartis wurde 1968 im rumänischen Siebenbürgen geboren und lebt seit 1984 in Budapest. Er ist gelernter Fotograf. In deutscher Übersetzung erschienen bislang die Romane »Der Spaziergang« (1999) und »Die Ruhe« (2005), beide bei Suhrkamp. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Christo Saprjanov

Asenovgrad, Bulgarien

Christo Saprjanov, 1963 in Plovdiv geboren, schrieb bereits 1988 seinen Roman »Der gehäutete Hund«, durfte ihn aber wegen eines Publikationsverbots erst 1992 in Bulgarien veröffentlichen, wo er im gleichen Jahr den Nationalen Literaturpreis für Belletristik erhielt. Zwei Jahre später erschien der Roman in Barbara Müllers Übersetzung im Verlag Neue Kritik. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Fatos Kongoli

Tirana, Albanien

Fatos Kongoli, Jahrgang 1944, gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller Albaniens der Gegenwart. Er studierte Mathematik in Tirana und China. In deutscher Übersetzung erschien zuletzt der Roman »Hundehaut« (Ammann Verlag). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Filip Florian

Bukarest, Rumänien

Filip Florian wurde 1968 in Bukarest geboren. Nach dem Studium der Geologie und Geophysik arbeitete er für die Kulturzeitschrift »Cuvîntul«, anschließend für Radio Freies Europa. 2005 erhielt er den Debütpreis der Kulturzeitschrift România Literarã. Er ist Gast des Stipendienprogrammes »Literarisches Doppelleben Sylt-Berlin«, das vom LCB gemeinsam mit dem Kunst:Raum Sylt-Quelle ins Leben gerufen wurde.

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Gabriela Adamesteanu

Bukarest, Rumänien

Gabriela Adamesteanu, 1942 in Târgu Ocna (Rumänien) geboren, debütierte 1975 mit dem Roman »Der immergleiche Weg eines jeden Tages« und veröffentlichte seitdem mehrere Bände mit Erzählungen sowie politische Schriften. Zuletzt publizierte sie den Roman »Întâlnirea« (2003; Ü: »Die Begegnung«). Sie erhielt ein Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Galina Pavlova

Varna, Bulgarien

Galina Pavlova studierte Germanistik und Italianistik und lebt heute als freie Übersetzerin in Varna am Schwarzen Meer. Sie übersetzte unter anderem Elke Schmitters »Frau Sartoris« ins Bulgarische; derzeit arbeitet sie an einer Übersetzung von Gila Lustigers Roman »So sind wir«.

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Igor Savchenko

Minsk, Belarus

Igor Savchenko aus Minsk, geb. 1962, ist Autor und Künstler, der seit 1989 viele photographische Arbeiten sowie verschiedene Audio- und Video-Projekte veröffentlicht hat. Literarisch arbeitet er medienübergreifend, indem er beispielsweise in Texten Ereignisse schildert, die seinen Landschaftsfotografien zugeordnet sind. Die Galerie Giedre Bartelt in Mitte (Linienstr. 161, 10115 Berlin) zeigt unter dem Titel »Commented Landscapes« vom 24.3 (Vernissage um 18 Uhr) bis 13.5. Arbeiten Savchenkos. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Janina Dragostinova

Sofia, Bulgarien

Janina Dragostinova wurde 1962 geboren und lebt in Sofia. Sie ist Autorin, Filmkritikerin und Übersetzerin deutscher Literatur. Sie übersetzte u. a. Juli Zeh und Ernst Jünger ins Bulgarische. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Jaroslav Rudis

Prag, Tschechien

Jaroslav Rudis, geboren 1972, lebt als Kulturredakteur der Tageszeitung »Právo« und Autor in Prag. Früher u. a. DJ und Manager einer Punkband, schreibt er heute neben Prosa und Gedichten auch Songtexte. In Deutschland erschien 2004 sein Romandebüt »Der Himmel unter Berlin« bei Rowohlt Berlin. Er ist Stipendiat der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Jo Kyung Ran

Seoul, Südkorea

Jo Kyung Ran wurde 1969 in Seoul geboren. Seit 1996 hat sie fünf Erzählungsbände veröffentlicht. In deutscher Übersetzung erschienen ihre Texte in mehreren Anthologien (u. a. in den Sammlungen »Versammelte Lichter«, »Ein ganz einfach gepunktetes Kleid« im Pendragon Verlag). Mit freundlicher Unterstützung des Korean Literature Translation Institute.

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Kristian Ditlev Jensen

Kopenhagen, Dänemark

Kristian Ditlev Jensen, 1971 geboren, veröffentlichte Kurzprosa und Essays sowie das autobiographische Buch »Ich werde es sagen«. Für seinen ersten Roman »Leibspeise« (Hoffmann&Campe 2006) erhielt er auf der Kopenhagener Buchmesse den Preis für das beste Debüt. Mit freundlicher Unterstützung von Kunst:Raum Sylt-Quelle.

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Krisztián Grecsó

Budapest, Ungarn

Krisztián Grecsó, 1976 in Szegvár (Südungarn) geboren, studierte an der Universität Szeged Hungarologie und arbeitet als freier Schriftsteller und Redakteur der Literaturzeitschrift Bárka. Drei Gedichtbände und ein Erzählungsband sind in Ungarn erschienen, der Claassen Verlag plant eine Publikation in deutscher Übersetzung. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Mark Belorusetz

Kiew, Ukraine

Mark Byelorusets, 1943 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Russische, u. a. Lyrikbände von Georg Trakl, Paul Celan, Julian Schutting und Esther Kinsky. Er erhielt ein «Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Michael Henry Heim

Los Angeles, USA

Michael Henry Heim ist Literaturwissenschaftler und Übersetzer. 2005 erhielt er den Helen-und-Kurt-Wolff-Übersetzerpreis für seine Übersetzung von Thomas Manns »Tod in Venedig«, die 2004 im New Yorker Verlag HarperCollins erschienen ist. Der Preis wird von der deutschen Bundesregierung finanziert, in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut Chicago verliehen und schließt einen Aufenthalt im LCB ein.

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Michael Stauffer

Biel, Schweiz

Michael Stauffer wurde 1972 in Winterthur bei Zürich geboren. Er schreibt sowohl Prosa als auch Lyrik und Theaterstücke. Er publizierte u. a. den Erzählungsband »I promise when the sun comes up, I promise, I’ll be true« (Fischer Taschenbuch, 2003) und »Haus gebaut, Kind gezeugt, Baum gepflanzt. So lebt ein Arschloch. Du bist ein Arschloch.« (Urs Engeler Editor, 2003). Michael Stauffer erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur.

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Mojca Kumerdej

Ljubljana, Slowenien

Mojca Kumerdej, die 1964 in Ljubljana geboren wurde, arbeitet als Journalistin, Kunstkritikerin und Autorin. 2001 erschien ihr erstes Buch, der Roman »Krst nad Triglavom«. Sie ist im Rahmen des Schriftstelleraustauschs »Literarisches Tandem« der Stiftung Brandenburger Tor zu Gast im LCB.

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Monique Schwitter

Hamburg, Deutschland

Monique Schwitter wurde 1974 in Zürich geboren. 2006 erhielt sie für ihr Prosadebüt, den Erzählband »Wenn’s schneit beim Krokodil«, mehrere Auszeichnungen, darunter den Robert-Walser-Preis. Sie lebt und arbeitet in Hamburg. Monique Schwitter erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur.

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Natalka Sniadanko

Lemberg, Deutschland

Natalka Sniadanko, 1973 in Lemberg geboren, ist Autorin und übersetzt deutschsprachige und polnische Literatur ins Ukrainische, u. a. Werke von Franz Kafka, Günter Grass, Herta Müller und Judith Hermann. In deutscher Übersetzung gerade erschienen ist ihr Roman »Frau Müller hat nicht die Absicht mehr zu bezahlen” (Haymon Verlag). Natalka Sniadanko erhielt ein »Schritte”-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Tadeusz Dąbrowski

Gdansk, Polen

Tadeusz Dąbrowski, geboren 1979, ist Lyriker, Essayist, Kritiker und Redakteur. In deutscher Übersetzung liegt der Gedichtband »Schwarzes Quadrat auf schwarzem Grund« (luxbooks, 2010) vor, das mit dem Koscielski-Preis ausgezeichnet wurde. Mit freundlicher Unterstützung durch das Auswärtige Amt.

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Tania Kummer

Zürich, Schweiz

Tania Kummer, geboren 1976 in Frauenfeld, lebt und arbeitet in Zürich. Sie schreibt hauptsächlich Gedichte und Erzählungen, für die sie in den letzten Jahren bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. Tania Kummer erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur.

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Taras Prochasko

Iwano-Frankiwsk, Ukraine

Taras Prochasko wurde 1968 in Iwano-Frankiwsk geboren. Prochasko studierte Botanik und arbeitet heute als Journalist. Er hat mehrere Erzählungsbände publiziert. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Urs Mannhart

Bern, Schweiz

Urs Mannhart wurde 1975 geboren und lebt als Schriftsteller und Fahrrad-Eilbote in Bern. Er veröffentlichte im Herbst 2004 seinen ersten Roman »Luchs« im Bilgerverlag Zürich. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Valzhyna Mort

Minsk / New York, Belarus / USA

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Zmicier Vishniou

Minsk, Belarus

Zmicier Vishniou, geboren 1973 in Debrecen (Ungarn), ist Autor und Maler. Bis 2001 war er Literaturberater beim weißrussischen Schriftstellerverband. Viðnioû ist Mitbegründer der Künstlerbewegung »Bum-Bam-Lit«. Heute ist er als Lektor in einem unabhängigen Verlag tätig, außerdem ist er Chefredakteur der Zeitschrift »Texte«. Er erhielt ein Aufenthaltsstipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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2005

Adriaan von Dis

Paris, Frankreich

Der niederländische Autor Adriaan von Dis wurde 1946 in Bergen aan Zee (NL) geboren. Er debütierte 1983 mit der Novelle »Nathan Sid«. In deutscher Übersetzung erschienen sind »Indische Dünen«, »Palmwein« und »Doppelliebe« (Hanser Verlag).

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Amanda Michalopoulou

Athen, Griechenland

Amanda Michalopoulou, geboren 1966 in Athen, ist Lyrikerin und Erzählerin. Sie hat als Kolumnistin für die Tageszeitung »Kathimerini« und als Literatur- und Kunstkritikerin gearbeitet. 1996 war sie Stipendiatin im Künstlerhaus Schloß Wiepersdorf und 2004 Stipendiatin des Berliner Künstlerprogramms des DAAD. In Birgit Hildebrands Übersetzung erschienen u. a. die Romane »Oktopusgarten«(1999) und »So ist das Leben« (2001). Amanda Michalopoulou erhielt ein Stipendium der Alexander S. Onassi Public Benefit Foundation.

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Ana Ristović

Belgrad, Serbien

Ana Ristović, geb. 1972 in Belgrad, lebt als Lyrikerin und Redakteurin in ihrer Heimatstadt. Zwischen 1994 und 2003 sind verschiedene Lyrikbände in Belgrad erschienen. Zudem veröffentlichte sie zahlreiche Gedichte in verschiedenen ausländischen Zeitschriften. Ristović ist Stipendiatin der Stiftung Preussische Seehandlung.

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Andreas Schendel

Dresden, Deutschland

Andreas Schendel, geboren 1971, veröffentlichte bisher Kinderbücher wie »Lotte und die Wüstenfreundschaft« (2000) und Romane, darunter »Fluchtpunkt« (Nagel & Kimche 2002). Andreas Schendel erhielt das Aufenthaltsstipendium der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur.

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Breon Mitchell

Bloomington, USA

Der Übersetzer Breon Mitchell ist Professor für Vergleichende Literaturwissenschaft und Germanistik an der Indiana University in Bloomington. Er hat u. a. Werke von Franz Kafka, Heinrich Böll, Sten Nadolny und Rüdiger Kremer ins Amerikanische übertragen. 2004 erhielt er den Helen-und-Kurt-Wolff Übersetzerpreis für seine Übersetzung des Romans »Morenga« von Uwe Timm.

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Dmitrij Golynko

St. Petersburg, Russland

Dmitrij Golynko, 1969 in Leningrad geboren, ist Essayist und Lyriker. Er lebt und arbeitet in St. Petersburg. Die Gedichtzyklen »Elementare Dinge«, »Grade des Interesses« und »Viel Verschiedenes« wurden 2004 in der horen-Anthologie »Neue Poesie aus Sankt Petersburg« veröffentlicht. Er erhielt ein Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Dževad Karahasan

Sarajevo / Graz, Bosnien und Herzegovina / Schweiz

Dževad Karahasan, 1953 in Duvno im heutigen Bosnien-Herzegowina geboren, arbeitet als Erzähler, Dramatiker und Dramaturg sowie als Dozent für Dramaturgie und Dramentheorie. Für sein Werk wurde Karahasan mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit der Goethe-Medaille des Goethe-Instituts (2012). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Gábor Schein

Budapest, Ungarn

Gábor Schein, 1969 in Budapest geboren, lebt als Lyriker, Prosaautor, Übersetzer (u. a. von Grass, Safranski und Grünbein) und Journalist in seiner Heimatstadt. Seit 1995 lehrt er am Institut für ungarische Literatur der Budapester Eötvös-Loránd-Universität. 2004 erschien der Roman »Lazarus« bei Merz & Solitude in deutscher Übersetzung. Er erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, zuletzt wurde er 2006 mit dem ungarischen József Attila-Preis ausgezeichnet.

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Ilya Kochergin

Moskau, Russland

Ilya Kochergin, geb. 1970 in Moskau, ist Autor und Fotograf. Er unternahm zahlreiche Reisen nach Sibirien und Karelien, verbrachte u. a. drei Jahre im Altai-Gebirge als Förster. Er machte mit seinen Erzählungen in Literaturzeitschriften Russlands auf sich aufmerksam, für die er zahlreiche Literaturpreise erhielt. 2004 erschien sein Debütroman in französischer Übersetzung bei Actes Sud. Ilya Kochergin erhielt ein Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Jason Starr

New York, USA

Jason Starr, geboren 1968, wuchs in Brooklyn auf und begann in seinen College-Jahren zu schreiben, zunächst Kurzgeschichten, später auch Romane und Theaterstücke. Jüngst auf Deutsch erschienen ist sein sechster Kriminalroman »Twisted City« (Diogenes, 2005). Starr ist Barry Award Winner 2004 und lebt in New York.

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Karel Logist

Lüttich, Belgien

1962 in Spa geboren, lebt Karel Logist heute in Lüttich und veröffentlicht Prosa unter dem Pseudonym Gilles Korta. Er ist Mitbegründer der Zeitschrift und des Verlags Le Fram. Karel Logist erhielt ein Stipendium des Ministeriums der Französischen Gemeinschaft Belgiens. In Zusammenarbeit mit der Vertretung Wallonie-Bruxelles in Berlin.

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Krzysztof Czyzewski

Sejny, Polen

Krzysztof Czyzewski (Jg. 1958) ist Essayist, Lyriker und Redakteur. Er veröffentlichte zahlreiche Essays in Zeitschriften und Anthologien sowie den englisch-polnischen Lyrikband »Sciezka Pogranicza / Path of the Borderland« (2001). Krzysztof Czyzewski ist Aufenthaltsstipendiat im Rahmen des Programms der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Ljubko Deresch

Lemberg, Ukraine

Ljubko Deresch, 1984 geboren, studiert in Lemberg Wirtschaftswissenschaften. Sein Roman »Kult« erscheint in diesem Herbst in der edition suhrkamp (aus dem Ukrainischen übersetzt von Juri Durkot und Sabine Stöhr.) Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Mareike Krügel

Hamburg, Deutschland

Mareike Krügel, 1977 in Kiel geboren, lebt in Hamburg. Sie studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und veröffentlichte 2003 ihren ersten Roman. Mareike Krügel erhielt mehrere Stipendien und Auszeichnungen, darunter den Förderpreis der Stadt Hamburg für ihren aktuellen Roman »Die Tochter meines Vaters« (Schöffling & Co). Mareike Krügel erhielt das Aufenthaltsstipendium der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur.

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Miroslaw Nahacz

Krakau, Polen

Miroslaw Nahacz, Jahrgang 1984, gehört zur jüngsten polnischen Schriftstellergeneration. Der Czarne Verlag veröffentlichte 2003 den Debütroman »Osiem cztery« des damals achtzehnjährigen Autors Nahacz. Der Roman »Bombel« folgte im Jahr 2004. Mit freundlicher Unterstützung durch das Auswärtige Amt.

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Petra Hulová

Prag, Tschechien

Geboren 1979, studierte die tschechische Autorin Petra Hulová Sozialwissenschaften an der Prager Universität. Sie debütierte im Jahr 2002 mit »In Erinnerung meiner Grossmutter« und gehört zu den Glanzlichtern der tschechischen Gegenwartsliteratur. Petra Hulová ist auf Einladung des Auswärtigen Amts im LCB.

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Ricarda Junge

Wiesbaden, Deutschland

Ricarda Junge, 1979 geboren, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Für ihr Debüt »Silberfaden« (Collection S. Fischer 2002) wurde sie 2003 mit dem Grimmelshausen-Förderpreis ausgezeichnet. Im Mai dieses Jahres erschien ihr Roman »Kein fremdes Land« (Collection S. Fischer). Ricarda Junge erhielt das Aufenthaltsstipendium der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur.

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Ryszard Wojnakowski

Krakau, Polen

Ryszard Wojnakowski, 1956 geboren, übersetzt seit Ende der 70er Jahre deutschsprachige Literatur ins Polnische, u. a. Andersch, Böll, Hilsenrath und Hilbig. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Saša IIlić

Belgrad, Serbien

Saša IIlić wurde 1972 in Jagodina, Serbien, geboren und lebt in Belgrad. Im Jahre 2000 erschien der Prosaband »Vorahnung des Bürgerkrieges”, 2005 war er Gast des Literarischen Colloquiums Berlin, noch im selben Jahr erschien der Roman »Berliner Fenster« (Fabrika knjiga). Ilić ist Mitgründer und Redakteur des Literaturmagazins BETON. Mit freundlicher Unterstützung der S. Fischer Stiftung.

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Saskia Fischer

Bochum, Deutschland

Saskia Fischer, 1971 in Schlema/Sachsen geboren, studierte Theaterwissenschaften und Germanistik in Bochum. Die Lyrikerin wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Literaturförderpreis NRW. Saskia Fischer erhielt das Aufenthaltsstipendium der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur.

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Serhij Zhadan

Charkiv, Ukraine

Serhij Zhadan, 1974 in der Ostukraine geboren, gehört seit 1991 zu den prägenden Figuren der jungen Szene in Charkiv. Nach sieben Gedichtbänden erschien 2003 sein Erzählungsband »Big Mäc«, 2004 sein erster Roman »Depeche Mode«. Anfang 2006 erscheint der Gedichtband »Die Geschichte der Kultur zu Anfang des Jahrhunderts« (aus dem Ukrainischen von Claudia Dathe) in der edition suhrkamp. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Susan Bernofsky

New York, USA

Die amerikanische Literaturwissenschaftlerin und Übersetzerin Susan Bernofsky ist Autorin des Buches »Foreign Words: Translator-Authors in the Age of Goethe« (Wayne State UP, 2005), und hat Werke von Robert Walser, Gregor von Rezzori, Peter Szondi, Ludwig Harig, Yoko Tawada übersetzt.

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Tímea Pénzes

Prag, Tschechien

1976 in Nové Zámky (Slowakei) geboren, Muttersprache Ungarisch. Sie lebt in Prag und übersetzt aktuelle deutsche Literatur ins Ungarische. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Torbjörn Flygt

Malö, Schweden

Torbjörn Flygt wurde 1964 geboren und lebt in Malmö. Seine Romane »Schärensommer« und »Made in Sweden« (»Roman des Jahres« 2001 in Schweden) erschienen in Paul Berfs deutscher Übersetzung bei Lübbe. Er erhielt das LCB-Stipendium des Norstedts Förlags.

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Zlatko Krasni

Belgrad, Serbien

Zlatko Krasni, 1951 in Sarajewo geboren, arbeitet in Belgrad als Lyriker, Literaturkritiker und Übersetzer. Er ist Herausgeber mehrerer Anthologien deutscher Literatur, Übersetzer zahlreicher deutscher Autoren ins Serbische und Autor einiger Gedichtbände. Zlatko Krasni erhielt ein Aufenthaltsstipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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2004

Constantin Virgil Banescu

Bukarest, Rumänien

Constantin Virgil Banescu, 1982 in Tãrgoviste geboren, gilt als einer der wichtigsten Nachwuchsautoren Rumäniens. In deutscher Sprache erschienen bislang die Gedichtbände »Der Hund, die Frau und das Liebäugeln« (2000) und »Die Blume mit dem einen Kelchblatt« (2002). Übersetzt wurden seine Werke aus dem Rumänischen von Oskar Pastior. Zuletzt erhielt Banescu den Hubert-Burda-Preis für junge Lyrik (2003).
Constantin Virgil Banescu erhielt ein Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Dane Zajc

Ljubljana, Slowenien

Dane Zajc, der große slowenische Lyriker, wurde 1929 in Zgornja Javorscica (Slowenien) geboren. Bei Klett-Cotta erschien soeben eine Werkauswahl in Fabjan Hafners deutscher Übersetzung: »Hinter den Übergängen«.
Dane Zajc erhielt ein Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Eugenijus Ališanka

Vilnius, Litauen

Eugenijus Alisanka, geboren 1960 in Sibirien, lebt heute im litauischen Vilnius. Nach einem Studium der Mathematik arbeitete er am Institut für Kunst und Kultur in Vilnius. Seit 1991 publiziert Alisanka Gedichte, Essays und Übersetzungen. Er war von 1995 bis 2002 Direktor für internationale Beziehungen beim Litauischen Schriftstellerverband, seit 2003 leitet er als Chefredakteur die Literaturzeitschrift »Vilnus Review«. 2006 war Alisanka Gast des DAAD sowie des internationalen Literaturfestivals Berlin. 2011 erschien der Gedichtband »Exemplum« in deutscher Übersetzung von Claudia Sinnig bei Suhrkamp. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Franziska Gerstenberg

Leipzig / Hannover, Deutschland

Franziska Gerstenberg, 1979 in Dresden geboren, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie war Redakteurin und Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift EDIT und veröffentlichte in verschiedenen Zeitschriften und Anthologien. Im Februar erschien ihr erster Erzählband »Wie viel Vögel« bei Schöffling. Franziska Gerstenberg erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Gergely Péterfy

Budapest, Ungarn

Gergely Péterfy, geb. 1966, publizierte in Ungarn Romane, Hörspiele und Erzählungen. Er wurde mit mehreren Stipendien und Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Jószef Attila-Preis (2004). In deutscher Übersetzung ist bisher die Erzählung »Schwarze Messe« erschienen (im Sammelband »Ungarn von Montag bis Freitag«, Suhrkamp). Gergely Péterfy erhielt ein Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Gudrun Eva Mínervudóttir

Reykjavik, Island

Gudrun Eva Mínervudóttir, 1976 geboren, gilt als eine der wichtigsten Nachwuchsautorinnen Islands. Sie studiert Philosophie und hat bereits mehrere Romane, einen Erzähl- und einen Lyrikband sowie ein Kindersachbuch über Philosophie veröffentlicht. Zuletzt erschien »Album«. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Juri Andruchowytsch

Iwano-Frankiwsk, Ukraine

Juri Andruchowytsch, 1960 in Iwano-Frankiwsku, Ukraine, geboren, studierte Journalismus am Polygrafischen Institut von Lwiw. Seine ersten Gedichte veröffentlichte er 1982 in verschiedenen Literaturzeitschriften, später auch Essays, Prosa- und Theaterstücke. 1985 gründete er mit Viktor Neborak und Oleksandr Irvaniets die für die ukrainische Literatur wichtige Gruppe «Bu-Ba-Bu«. Von 1990 bis 1991 absolvierte er ein Graduiertenstudium in Moskau. Er lebt heute wieder in Iwano-Frankiwsk.
Juri Andruchowytsch erhielt ein Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Kgafela oa Magogodi

Johannesburg, Südafrika

Kgafela oa Magogodi zählt zu den wichtigsten Lyrikern und Performern der jungen Literaturszene Südafrikas. Er lehrt an der Witwatersrand-Universität in Johannesburg afrikanische Literatur, Theater, Performance und Film. Sein erstes Buch, »Thy Condom Come«, erschien 2001. Er ist Gast des Stipendienprogramms »Literarisches Doppelleben Sylt-Berlin« das vom LCB gemeinsam mit dem Kunst:Raum Sylt-Quelle ins Leben gerufen wurde.

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László Darvasi

Budapest, Ungarn

László Darvasi, 1962 geboren, gehört zu den bedeutendsten ungarischen Schriftstellern. Zuletzt erschien sein Novellenband »Herr Stern« in Heinrich Eisterers deutscher Übersetzung (Suhrkamp). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Laurynas Katkus

Vilnius, Litauen

Laurynas Katkus, 1972 geboren, lebt als Lyriker und Übersetzer in Vilnius. Er studierte Lituanistik und Komparatistik in Vilnius und Leipzig. 1998 debütierte er mit dem Gedichtband »Balsai, rašteliai« (»Stimmen, Zettel«). Seine Gedichte wurden ins Englische, Deutsche, Slowenische, Polnische und Lettische übersetzt. Auf Deutsch erschien zuletzt der Band »Tauchstunden« (Edition Erata, 2003). Er selbst übersetzte u. a. Lutz Seiler, Peter Handke, Gottfried Benn, e.e.cummings und Susan Sontag ins Litauische. Mit freundlicher Unterstützung durch das Auswärtige Amt.

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Ledia Dushi

Shkodra, Albanien

Ledia Dushi, Mitte 20, gehört zu den bedeutendsten albanischen Lyrikern ihrer Generation. In ihrer Heimat sind bereits zwei Gedichtbände erschienen, für die sie mehrer Literaturpreise erhielt. Auf Deutsch liegen bisher Gedichte in der Übersetzung Joachim Röhms vor, die in verschiedenen Zeitschriften erschienen sind. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amtes. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Lena Kugler

Konstanz, Deutschland

Lena Kugler, geboren 1974, studierte in Heidelberg, Köln, Konstanz und Berlin. Sie veröffentlichte Erzählungen, u. a. auf den Berliner Seiten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. 2001 erschien ihr Roman »Wie viele Züge« in der Collection S. Fischer. Lena Kugler erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Margot Bettauer Dembo

New York, USA

Die Amerikanerin Margot Bettauer Dembo hat sich vor allem durch Übersetzungen von historischer und belletristischer Literatur zu jüdischen Themen, insbesondere der Shoah, verdient gemacht (z. B. Ruth Elias, Shlomo Perel). Im vergangenen Jahr erhielt sie den Helen and Kurt Wolff Translator’s Prize für die Übertragung von Judith Hermanns »Sommerhaus, später«.

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Martin Prinz

Wien, Österreich

Martin Prinz, 1973 in Wien geboren, studierte Theaterwissenschaft und Germanistik. »Der Räuber«, erschienen 2002 bei Jung und Jung, war sein erster Roman. Martin Prinz erhielt etliche Preise und Stipendien, u. a. war er Stipendiat der Autorenwerkstatt Prosa im LCB und erhielt 2002 den Förderungspreis für Literatur der Stadt Wien. Martin Prinz erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Mila Haugová

Bratislava, Slowenien

Mila Haugová ,1942 in Budapest geboren, arbeitet als freie Schriftstellerin und Übersetzerin in Bratislava. Ihr umfangreiches lyrisches Werk ist in mehrere Sprachen übersetzt worden. Auf deutsch erschienen die Bände »Kahlfrieren« (1998), »Das innere Gesicht« (1999) und »Sandatlas« (2001). Mila Haugová erhielt ein Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Nenad Velickovic

Sarajevo, Bosnien und Herzegovina

Nenad Velickovic, geb. 1962 in Sarajevo, ist Schriftsteller und Literaturwissenschaftler, Autor zahlreicher Romane, Erzählungen, Hörspiele, TV-Drehbücher und Literaturkritiken. 1998 erhielt er den Preis des internationalen Wettbewerbs in Bulgarien. Auf deutsch erschienen ist der Roman »Logiergäste« (1997, Volk und Welt).
Nenad Velickovic erhielt ein Stipendium der Stiftung Brandenburger Tor im »Literarischen Tandem« mit dem Berliner Autor Jochen Schmidt.

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Nico Bleutge

Tübingen, Deutschland

Nico Bleutge, 1972 in München geboren, lebt und arbeitet in Tübingen. Er studierte Neuere Deutsche Literatur, Rhetorik und Philosophie. Zuletzt veröffentlichte er Gedichte in der Zeitschrift »Sinn und Form«. Er bekam mehrere Auszeichnungen und Preise, u. a. den Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis der Stadt Darmstadt. Nico Bleutge erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Nicole Verschoore

Brüssel, Belgien

Nicole Verschoore wurde mit dem Roman »Le maitre du bourg« (Gallimard 1994) bekannt. Sie erhielt ein Stipendium des Ministeriums der Französischen Gemeinschaft Belgiens. In Zusammenarbeit mit der Vertretung Wallonie-Bruxelles in Berlin.

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Roman Simic

Zagreb, Kroatien

Roman Simic, geboren 1972, studierte Literaturwissenschaft in Zagreb, veröffentlichte in Kroatien mehrere Erzählbände. Auf deutsch erschienen bisher nur Beiträge in verschiedenen Literaturzeitschriften. Roman Simic arbeitet als Lektor im Zagreber Verlag »nakladi md« und gehört zu den Organisatoren des European Short Story Festivals, das alljährlich ebenfalls in Zagreb stattfindet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Sabina Naef

Zürich, Schweiz

Sabina Naef, 1974 in Luzern geboren, studiert Germanistik und Romanistik in Bordeaux und Zürich. 1998 erschien ihr erster Gedichtband »Zeitkippe« im Nimrod Verlag Zürich. Sabina Naef ist Trägerin etlicher Preise, u. a. des 1. Preises des Internationalen Jungautoren-Wettbewerbs Regensburg. Sabina Naef erhielt ein Stipendium der Stiftung Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.

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Stéphane Lambert

Brüssel, Belgien

Stéphane Lambert, geb. 1974, gehört zu den wichtigsten jungen Autoren Belgiens, die in französischer Sprache schreiben. Er veröffentlichte bereits mehrere Romane, darunter «Charlot aime Monsieur« (1997) und «Une histoire d’amour« (2002). Stéphane Lambert erhielt ein Stipendium des Ministeriums der Französischen Gemeinschaft Belgiens. In Zusammenarbeit mit der Vertretung Wallonie-Bruxelles in Berlin.

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Wilma Jung

Liebshausen, Deutschland

Wilma Jung, 1955 in Waldmohr geboren, lebt und arbeitet in Liebshausen/Hunsrück. 1999 erschien ihr erstes Buch »liebesnah«, Lyrik und Prosa, weitere Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien. Wilma Jung erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Landes Rheinland-Pfalz.

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2003

Agneta Pleijel

Stockholm, Schweden

Die schwedische Autorin Agneta Pleijel hat seit den siebziger Jahren ein umfangreiches Prosawerk vorgelegt. In deutscher Übersetzung erschien bislang der Roman »Der Weg des Windes« (Piper Verlag, aus dem Schwedischen von Hans-Joachim Maass); weitere Übersetzungen sind derzeit in Arbeit.
Mit freundlicher Unterstützung des Norstedts Förlag, Stockholm.

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Ahmad Al-Awadi

Sanaa, Yemen

Ahmad Al-Awadi, geboren in Sanaa, hat mehrere Gedichtbände veröffentlicht. Er ist Vorsitzender des jemenitischen Schriftstellerverbandes.
Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts

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Anthea Bell

Cambridge, UK

Anthea Bell erhielt im vergangenen Jahr den Helen und Kurt Wolff Translator’s Prize, der vom Auswärtigen Amt, dem Goethe Institut Chicago und dem LCB alljährlich für eine herausragende Übersetzung deutscher Literatur ins Englische vergeben wird. Anthea Bell erhielt den Preis für ihre Übertragung des Romans »Austerlitz« von W.G. Sebald.

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Artur Becker

Verden, Deutschland

Artur Becker wurde 1968 in Bartoszyce (Masuren) geboren und lebt seit 1985 in Deutschland. Er veröffentlichte Romane, Erzählungen, Gedichte und Aufsätze und ist auch als Übersetzer tätig. Gerade erschien sein neuester Roman »Kino Muza« bei Hoffmann und Campe.Artur Becker, Heike Geißler, Nicola Anne Mehlhorn und Jan Costin Wagner erhielten das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Daniel Najmias

Barcelona, Spanien

Die im Goethe-Institut Madrid gegründete Fundación Goethe Espana hat im vergangenen Jahr erstmals einen mit 10.000 Euro dotierten Übersetzerpreis verliehen. Die Auszeichnung ging an den in Barcelona lebenden Daniel Najmias, der u. a. Norbert Gstrein, Martin Walser und Christoph Hein ins Spanische übertragen hat. Der Preis schließt ein Stipendium für einen Aufenthalt im LCB ein.

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Heike Geißler

Halle, Deutschland

Heike Geißler wurde 1977 in Riesa/Elbe geboren, studierte Amerikanistik, Politik und Geographie in Dresden, Germanistik und Hispanistik in Halle. Im Jahr 2001 bekam sie den Alfred-Döblin-Förderpreis für ihren Debütroman »Rosa« (DVA). Artur Becker, Heike Geißler, Nicola Anne Mehlhorn und Jan Costin Wagner erhielten das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Jan Costin Wagner

Obertshausen, Deutschland

Jan Costin Wagner, 1972 in Langen/Hessen bei Frankfurt geboren, studierte Germanistik und Geschichte und arbeitet als Journalist im Rhein-Main-Gebiet. 2002 erschien sein Debütroman »Nachtfahrt«, für den er den Marlowe-Preis erhielt. Jüngst veröffentlichte Jan Costin Wagner seinen zweiten Krimi »Eismond« (Eichborn.Berlin). Artur Becker, Heike Geißler, Nicola Anne Mehlhorn und Jan Costin Wagner erhielten das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Jekatarina Sadur

Moskau, Russland

Jekatarina Sadur wurde 1973 in Nowosibirsk geboren. Sie studierte am Moskauer Gorki-Literaturinstitut. 1994 erhielt sie den Preis der renommierten Literaturzeitschrift »Znamja« für das beste Debüt des Jahres. In deutscher Übersetzung erschien der Roman »Das Flüstern der Engel« (aus dem Russischen von Hannelore Umbreit, Suhrkamp Verlag 1999).
Jekatarina Sadur erhielt ein Aufenthaltsstipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Lucija Stupica

Ljubljana, Slowenien

Die Literaturszene Sloweniens gilt als besonders lebendig. Eine der Protagonistinnen der jungen Generation ist die 1971 geborene, in Ljubljana lebende Lyrikerin Lucija Stupica. Für ihren Gedichtband »Cello in der Sonne« erhielt sie mehrere Literaturpreise.
Lucija Stupica erhielt ein Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Magdalena Tulli

Warschau, Polen

Magdalena Tulli, geb. 1955, studierte Literatur und debütierte 1995 mit dem Roman «Steine und Träume« (dt. 1998). Der vielbeachtete Roman «In Rot« erschien, von Esther Kinsky übersetzt, 2000 in der DVA. Gemeinsam mit Annett Gröschner nimmt sie teil am «Literarischen Tandem«, einem von der Stiftung Brandenburger Tor initiierten Schriftstelleraustausch zwischen Berliner Autoren und ihren osteuropäischen Nachbarn.

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Michael Ritterson

Gettisburg, USA

Michael Ritterson ist Associate Professor of German am Gettisburg College in Pennsylvania. Er übersetzte u. a. Wilhelm Raabe ins Englische.
In Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut Chicago.

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Michail Jelisarow

Berlin, Deutschland

Michail Jelisarow, geboren 1973 in Ivano-Frankowsk (Ukraine), studierte in Charkow Philologie und an der Musikhochschule Gesang und arbeitete u. a. als TV-Regisseur und Kameramann. Heute lebt und arbeitet er in Berlin. Mit »Die Nägel« (Reclam Leipzig, aus dem Russischen von Hannelore Umbreit) legt er seinen ersten Roman vor.
Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Michail Kononow

St. Petersburg/Landshut, Russland / Deutschland

Michail Kononow, 1948 in Leningrad geboren, arbeitete als Lehrer, Dozent, Redakteur, bildender Künstler, Gartengestalter und Übersetzer. Er veröffentlichte mehrere Kinderbücher und Reiseberichte. Sein erster Roman »Die nackte Pionierin« (Antje Kunstmann Verlag) wurde von Andreas Tretner ins Deutsche übersetzt.
Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Michail Rudnistki

Moskau, Russland

Michail Rudnistki wurde 1945 in Moskau geboren und ist einer der wichtigsten Vermittler deutscher Literatur in Rußland. Er übersetzte u. a. Werke von Kafka, Musil, Grass, Böll, von Christa Wolf und Botho Strauß ins Russische.
Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Michal Hvorecky

Bratislava, Slowakai

Michal Hvorecky, geboren 1976, lebt als Autor und Journalist in Bratislava. Er hat bereits zwei Erzählbände und einen Roman veröffentlicht. In deutscher Sprache erschienen von ihm bislang Essays und Geschichten u. a. in der FAZ und der ZEIT. Nun folgt mit »City: Der unwahrscheinlichste aller Orte« im Tropen Verlag sein erstes Buch in deutscher Sprache. Er ist im Rahmen des Schriftstelleraustauschs »Literarisches Tandem« der Stiftung Brandenburger Tor zu Gast im LCB.

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Nicola Anne Mehlhorn

Heidgraben, Deutschland

Nicola Anne Mehlhorn, 1967 in Hannover geboren, studierte Musik in Köln, war Solohornistin in verschiedenen Orchestern und spielt derzeit in Hamburg. 1998 erschien ihr vielbeachtetes Debüt »Brachmond« (Rospo Verlag). Sie erhielt etliche Preise und Stipendien, u. a. den Hebbel-Preis. Zuletzt erschien die Erzählung »Sternwerdungssage« im Frühjahr 2002 bei der Frankfurter Verlagsanstalt. Artur Becker, Heike Geißler, Nicola Anne Mehlhorn und Jan Costin Wagner erhielten das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Pierre Deshusses

Lyon, Frankreich

Pierre Deshusses lebt als Übersetzer deutscher Literatur in Lyon und Paris. Kleist und Doderer hat er ins Französische übersetzt, aber auch zeitgenössische Autorinnen wie Karen Duve. Er ist Projektleiter unserer deutsch-französischen Übersetzerwerkstatt.

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Radovan Charvát

Prag, Tschechien

Geboren 1948, lebt in Prag, arbeitet derzeit an der Übersetzung der Tagebücher Viktor Klemperers ins Tschechische.

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Robert Legros

Brüssel, Belgien

Robert Legros lehrt Philosophie an der Université Libre de Bruxelles. Er erhielt ein Stipendium des Belgischen Kulturministeriums Brüssel.

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Sigurbjorg Thrastardóttir

Reykjavik, Island

Sigurbjorg Thrastardóttir wurde 1973 geboren und lebt als Journalistin und Autorin in Reykjavík. In Island erschienen bereits mehrere Gedichtbände (zuletzt »Túlípanafallhlífar«) und ein Roman.
In Zusammenarbeit mit The Fund for the Promotion of Icelandic Literature und mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Tomas Venclova

Vilnius, Litauen

Tomas Venclova ist der bedeutendste Lyriker Litauens. Geboren wurde er 1937 in Klaipeda. 1977 emigrierte er ins amerikanische Exil. Eine Auswahl seiner Lyrik («Vor der Tür das Ende der Welt«) erschien 2001 im Rospo Verlag und im vergangenen Jahr bei Hanser.
Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Ursula Cerne Potocnik

Ljubljana, Slowenien

Ursula Cerne Potocnik, geb. 1971, lebt als Übersetzerin und Publizistin in Ljubljana. Sie übersetzte u. a. Günter Grass, Michael Rutschky und David Wagner ins Slowenische.
Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Vassilij Dimov

Moskau, Russland

Vassilij Dimov wurde 1957 geboren und lebt in Moskau. Er veröffentlichte Gedichte, Novellen und Romane. 1999 erschien in deutscher Übersetzung »Die vier Leben des heiligen Possekel« bei Dumont.
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Preußische Seehandlung

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Vera Rosí

Brno, Tschechien

Vera Rosí gehört zu den wichtigsten Stimmen der jüngeren tschechischen Poesie. 1999 erschien der Gedichtband »Der nackte weiße Stamm«, für den sie im Jahr 2000 den Jiri-Orten-Preis erhielt.
Vera Rosí erhielt ein Aufenthaltsstipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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2002

Ales Rasanau

Minsk, Belarus

Der bekannte weißrussische Lyriker (1947-2021) war seit 1966 schriftstellerisch tätig. In der von politischer Stagnation bestimmten nachstalinistischen Restaurationsperiode wurden seine Publikationen von der Zensur empfindlich beschnitten. Seit den siebziger Jahren entstanden zahlreiche Gedichtsammlungen sowie literarische Essays. In deutscher Übersetzung liegen u. a. »Zeichen vertikaler Zeit« (Agora Verlag 1995) und «Lehm. Stein. Eisen.« (Knigosbor Verlag 2000) vor. Rasanau war Hannah Ahrend-Preisträger der Stadt Hannover und war 1999/2000 Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD.
Ales Rasanau erhiehlt ein Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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András Forgách

Budapest, Ungarn

András Forgách, geb. 1952, ist Autor und Übersetzer. Er veröffentlichte Theaterstücke, Essays und den Roman »Schlangenkopf, Engelsgesicht« (1999). Er übersetzte u. a. Horváth und Kleist ins Ungarische.
Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Carl-Henning Wijkmark

Stockholm, Schweden

Der Schriftsteller, Opern-, Fernsehspiel- und Hörspielautor Carl-Henning Wijkmark, 1934 in Stockholm geboren, arbeitete zunächst als Kulturjournalist und übersetzte u. a. Benjamin, Nietzsche und Lautréamont. Seit den siebziger Jahren ist ein umfangreiches Prosawerk entstanden, darunter der in deutscher Übersetzung vorliegende Roman »Der du nicht bist« (aus dem Schwedischen von Klaus-Jürgen Liedtke) und das fiktive Sachbuch »Der moderne Tod« (Gemini Verlag 2001).
Mit freundlicher Unterstützung des Norstedts Förlags, Stockholm

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Christina Maria Berr

München, Deutschland

Jg. 1975, Studium der Dramaturgie, Germanistik und Italianistik in München. Regieassistentin in Berlin, München und Zürich. Sie ist freie Journalistin und gewann verschiedene Poetry Slams. Derzeit arbeitet sie an der Fertigstellung ihres ersten Erzählungsbandes. Christina Maria Berr, Mathias Göritz, Markus Orths und Silke Scheuermann erhielten das Berliner Aufenthaltsstipendium der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, das jungen deutschsprachigen Autoren einen mehrmonatigen Aufenthalt im LCB ermöglicht.

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Esad Babacic

Ljubljana, Slowenien

Esad Babacic wurde 1965 geboren, war in den achtziger Jahren Sänger der Punk-Rock-Band Via Ofenziva, danach Schauspieler und Reporter. Seit 1986 hat er sechs Gedichtbände in Slowenien und den USA publiziert.
Esad Babacic erhielt ein Aufenthaltsstipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Gohar Markosjan-Kasper

Tallinn, Estland

Gohar Markosjan-Kasper stammt aus einer armenischen Künstlerfamilie und war in Jerewan als Ärztin tätig. Heute lebt sie in Tallinn (Estland). Ihr Roman »Penelope, die Listenreiche« (aus dem Russischen von Gabriele Leupold, Rowohlt Berlin 2002) schildert die Irrfahrt einer modernen Penelope im durch Erdbeben und Energieembargo gebeutelten Jerewan.
Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Iva Pekárková

Prag, Tschechien

geboren 1963 in Prag, studierte Mikrobiologie, als 20-jährige Auswanderung nach Österreich, dann in die USA. In New York arbeitete Iva Pekárková als Sozialarbeiterin, Barkeeper und Taxifahrerin. Ihr erster Roman »Truck Stop Rainbows« ist 1995 im Piper Verlag erschienen und »Taxi Blues« (aus dem Tschechischen von Marcela Euler) 2000 im Malik Verlag. Sie lebt als Autorin und Journalistin in Prag.
Iva Pekárková ist Stipendiatin der Stiftung Brandenburger Tor im »Literarischen Tandem« mit der Berliner Autorin Tanja Dückers.

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Kristin Marja Baldursdóttir

Reykjavik, Island

Kristin Marja Baldursdóttir, Jahrgang 1949, hat drei vielbeachtete Romane geschrieben und ist auf Island darüber hinaus durch ihre tägliche Kolumne in der Zeitung »Morgunbladid« bekannt. Das Buch »Möwengelächter« (Krüger Verlag 2001) war ihr bislang größter Erfolg. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Ljudmila Ulitzkaja

Moskau, Russland

Ljudmila Ulitzkaja, Jg. 1943, hat mehrere Jahre als Genetikerin gearbeitet, bevor sie zu schreiben begann. Die deutschen Übersetzungen ihrer Romane sind bei Volk und Welt erschienen, zuletzt: »Reise in den siebenten Himmel«, aus dem Russischen von Ganna-Maria Braungardt.
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Markus Orths

Karlsruhe, Deutschland

Markus Orths wurde 1969 in Viersen geboren. Geisteswissenschaftliches Studium in Freiburg/Br. Seit 1999 ist er Mitherausgeber der Literaturzeitschrift «Konzepte«. Er veröffentlichte 2001 den Erzählungsband «Wer geht wo hinterm Sarg« und in diesem Herbst den Roman «Corpus« (Schöffling & Co.).

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Matthias Göritz

New York/Hamburg, USA / Deutschland

Jg. 1967, arbeitet als Dozent am Bard College in der Nähe von New York. Im vergangenen Jahr veröffentlichte er den Gedichtband »Loops« (Literaturverlag Droschl). Christina Maria Berr, Mathias Göritz, Markus Orths und Silke Scheuermann erhielten das Berliner Aufenthaltsstipendium der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, das jungen deutschsprachigen Autoren einen mehrmonatigen Aufenthalt im LCB ermöglicht.

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Mihály Kornis

Budapest, Ungarn

Mihály Kornis, geb. 1949, ist Theater- und Romanautor und lebt in Budapest. Sein Roman »Der Held unserer Geschichte« erschien 1999 in deutscher Übersetzung bei Rowohlt Berlin. Er arbeitet derzeit an einem Berlin-Buch.
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Silke Scheuermann

Frankfurt am Main, Deutschland

Silke Scheuermann wurde 1973 in Karlsruhe geboren. 2001 erhielt sie den Leonce-und-Lena-Preis. Im vergangenen Jahr erschien ihr Lyrikband »Der Tag an dem die Möwen zweistimmig sangen« (edition suhrkamp). Christina Maria Berr, Mathias Göritz, Markus Orths und Silke Scheuermann erhielten das Berliner Aufenthaltsstipendium der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, das jungen deutschsprachigen Autoren einen mehrmonatigen Aufenthalt im LCB ermöglicht.

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Simona Popescu

Budapest, Rumänien

Die rumänische Lyrikerin Simona Popescu nimmt gemeinsam mit David Wagner am »Literarischen Tandem« teil, einem Austauschprojekt der Stiftung Brandenburger Tor, das Schriftsteller aus Berlin und aus Mittel- und Osteuropa zusammenbringt. Die 1965 in Siebenbürgen geborene und heute in Bukarest lebende Autorin ist in deutscher Übersetzung u. a. in den Lyrikanthologien »Gefährliche Serpentinen« und »ich ist ein andrer ist bang« vertreten.

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2001

Andrej Kurkow

Kiew, Ukraine

Andrej Kurkow, geb. 1961 in Leningrad, verbrachte seine Kindheit in Kiew. Er studierte am Kiewer Fremdspracheninstitut. Er war Kameramann und begann, Drehbücher zu schreiben. Er veröffentlichte bisher vier Romane und vier Kinderbücher. Auf deutsch erschienen bisher die Romane «Picknick auf dem Eis« und «Petrowitsch« (beide bei Diogenes).
Andrej Kurkow ist Stipendiat des Auswärtigen Amtes.

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Andrzej Kopatzki

Warschau, Polen

Der polnische Autor, Übersetzer und Literaturwissenschaftler Andrzej Kopatzki ist Mitarbeiter der Zeitschrift «Literatura na Swiecie« und veröffentlichte u. a. ein Kinderbuch und eine Enzensberger-Monographie. Im LCB arbeitet er an einer Übersetzung von Benjamins «Berliner Kindheit« und an einer Anthologie Berliner Literatur von 1900-1930.
Mit freundlicher Unterstützung durch das Auswärtige Amt.

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Anne Weber

Paris, Frankreich

Anne Weber wurde 1964 in Offenbach geboren, seit 1983 lebt sie in Paris. Zuletzt erschien «»da erfindet das Schießpulver. Geschichten« (1999), davor der Prosaband »Im Anfang war« (beide im Suhrkamp Verlag). Anne Weber schreibt auf französisch und übersetzt ihre Bücher selbst ins Deutsche.

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Hendrik Rost

Hamburg, Deutschland

Hendrik Rost, geb. 1969 in Burgsteinfurt, studierte Germanistik und Philosophie in Kiel und Düsseldorf. Er erhielt u. a. den Düsseldorfer Lyrikpreis (1995), den Clemens Brentano-Preis der Stadt Heidelberg (2000) und den Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis (2001). Er veröffentlichte die Gedichtbände »vorläufige gegenwart« (1995, Grupello Verlag) und »Fliegende Schatten« (2000, Edition Solitude).

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Jana Zoubková

Prag, Tschechien

Jana Zoubková, 1951 in Brno (Tschechien) geboren, arbeitet seit den 90er Jahren als freiberufliche Publizistin und Literaturübersetzerin deutschsprachiger Prosa und Essayistik ins Tschechische (u. a. Maxim Biller, Juli Zeh, Daniel Kehlmann und Sven Regener). Sie erhielt das Arbeitsstipendium für Übersetzer der Robert Bosch Stiftung.

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Jean-Philippe Toussaint

Brüssel, Belgien

Jean-Philippe Toussaint wurde 1957 in Brüssel geboren. Er schrieb bislang fünf Romane, mehrere Filmdrehbücher und führte selbst Regie. Zuletzt erschien 2017 in der Übersetzung von Joachim Unseld die Romantetralogie »M.M.M.M.« in einem Band bei der Frankfurter Verlagsanstalt. Er ist Stipendiat des Ministeriums der Föderation Wallonie-Brüssel.

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Karen Leeder

Oxford, UK

Karen Leeder gehört zu den wichtigen Vermittlern deutscher Literatur in Großbritannien. Sie ist Dozentin für deutsche Sprache und Literatur an der Universität Oxford und übersetzt zeitgenössische deutschsprachige Lyrik ins Englische (u. a. Kerstin Hensel, Raoul Schrott, Evelyn Schlag, Michael Krüger). Im vergangenen Jahr nahm sie an unserer Sommerakademie teil.
Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Konstantin Pavlov

Sofia, Bulgarien

Konstantin Pavlov, geb. 1933, hat die bulgarische Gegenwartsliteratur als Lyriker und Dramatiker mitgeprägt. In den 90er Jahren erhielt er die wichtigsten literarischen Auszeichnungen seines Landes.
Konstantin Pavlov ist Stipendiat der Stiftung Preußische Seehandlung.

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László Krasznahorkai

Pilisszentlászló, Ungarn

László Krasznahorkai, 1954 geboren, lebt in Pilisszentlászló (Ungarn). Sein Romanwerk, von »Satanstango« bis »Im Norden ein Berg, im Süden ein See, im Westen Wege, im Osten ein Fluß« (Ammann Verlag) wurde mit zahlreichen, auch internationalen, Preisen gewürdigt. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Liliane Wouters

Brüssel, Belgien

Liliane Wouters gehört zu den renommiertesten Autorinnen Belgiens. Seit den fünfziger Jahren publiziert sie Gedichte und Theaterstücke, darunter «La marche forçée« (1954) und zuletzt «Le billet de Pascal« (2000). 1995 erhielt sie den Prix Montaigne, im vergangenen Jahr den Prix Littéraire de la Communauté française. Sie ist Mitglied der Académie Royale de Langue et Littérature française de Belgique.
Mit freundlicher Unterstützung des Belgischen Kulturministeriums Brüssel.

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Michael Hofmann

London, UK

Michael Hofmann wurde 1957 in Freiburg geboren und lebt seit seinem fünften Lebensjahr in England. Er erhielt im vergangenen Jahr den Helen-und-Kurt-Wolff-Preis für eine Joseph Roth-Übersetzung ins Englische. Als Lyriker gehört er zu den meistbeachteten jüngeren Autoren Großbritanniens. In diesem Frühjahr erschien der zweisprachige Gedichtband »Feineinstellungen« (Übersetzung: Marcel Beyer) im DuMont Verlag.

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Mirela Ivanova

Sofia, Bulgarien

Mirela Ivanova (*1962) ist Lyrikerin, Übersetzerin und Literaturkritikerin. In Bulgarien hat sie bislang sechs Gedichtbände veröffentlicht, »Einsames Spiel« liegt mittlerweile auch in deutscher Übersetzung vor (Verlag Das Wunderhorn 2000). Sie übersetzt u. a. Sarah Kirsch und Uwe Kolbe ins Bulgarische.
Mirela Ivanova erhielt ein Aufenthaltsstipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Nikolaj Kononov

St. Petersburg, Russland

Nikolaj Kononov, geboren 1958, verbrachte mehrere Jahre seiner Kindheit in der DDR. Er arbeitet an einem Roman, der die Vergangenheitsbewältigung von Deutschen und Russen im 20. Jahrhundert thematisiert. Kononov publizierte mehrere Gedichtbände und im vergangenen Jahr den Roman «Beerdigung des Grashüpfers«. Er wurde 2001 mit dem Apollon-Grigoriev-Preis ausgezeichnet und für den alternativen  »Anti-Booker«-Preis nominiert.

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Pawel Huelle

Warschau, Polen

Pawel Huelle, 1957 in Gdansk geboren, arbeitete als Journalist für Solidarnosc. Mitte der neunziger Jahre war er Direktor des Danziger Fernsehens. Auf deutsch erschienen u. a. der Roman »Weiser Dawidek« (1989) und der Band «Silberregen. Danziger Erzählungen« in Renate Schmidgalls Übersetzung bei Rowohlt Berlin (2000).
Mit freundlicher Unterstützung durch das Auswärtige Amt.

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Péter Zilahy

Budapest, Ungarn

Péter Zilahy, Jahrgang 1970, ist als Autor, Künstler und Fotograf eine der Schlüsselfiguren der jungen Budapester Kulturszene. Für seinen Roman «Die letzte Fenstergiraffe« (1999) erhielt er mehrere Preise; eine Übersetzung ins Deutsche ist in Arbeit.
Péter Zilahy ist Stipendiat der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Raphael Urweider

Bern, Schweiz

Raphael Urweider wurde 1974 in Bern geboren, wo er auch heute lebt. 1999 wurde ihm der Leonce-Lena-Preis der Stadt Darmstadt zugesprochen. Die Lyriksammlung »Lichter in Menlo Park« (DuMont, 2001) ist seine erste Buchveröffentlichung.

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Rosemarie Poiarkov

Wien, Österreich

Rosemarie Poiarkov, geboren 1974 in Wien, hat soeben ihren ersten Geschichtenband (»Eine CD lang«, Zsolnay Verlag) veröffentlicht.

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Ryszard Krynicki

Krakau, Polen

Ryszard Krynicki, geboren 1943 in Sankt Valentin (Österreich), ist Lyriker, Übersetzer und Herausgeber. 1988 gründete er den Verlag a5. Seitdem gibt er vor allem zeitgenössische polnische Lyrik heraus. Vom Deutschen ins Polnische übersetzte er unter anderem Bertolt Brecht, Gottfried Benn, Paul Celan und Reiner Kunze. Im vergangenen Jahr erschien sein Gedichtband »Kamien, szron«. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Tatjana Bek

Moskau, Russland

veröffentlicht seit den siebziger Jahren Gedichtbände. Ihren Berlinaufenthalt widmet sie Recherchearbeiten über ihren Vater Aleksandr Bek (1903-1972), den Autor des Romans »Die Volokolamsker Chausee«, den man in Deutschland durch Heiner Müllers Theaterbearbeitung kennt.
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Tobias Hülswitt

Leipzig, Deutschland

Tobias Hülswitt, 1973 in Hannover, arbeitete nach dem Abitur und Zivilsienst als Steinmetz. Seit 1997 studiert er am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Er veröffentlichte den Gedichtband »So ist das Leben« (Dreieck Verlag) und im Jahr 2000 den Roman »Saga« im Verlag Kiepenheuer und Witsch. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats im LCB.

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Wladimir Koljasin

Moskau, Russland

Wladimir Koljasin (*1945) lebt als Schriftsteller und Theaterwissenschaftler in Moskau und hat sich mit seinen Arbeiten über Bertolt Brecht und Heiner Müller einen Namen gemacht. Sein jüngstes Forschungsprojekt widmet sich der lettischen Revolutionärin und Theatermacherin Asja Lacis (1901-1999).
Wladimir Koljasin erhielt ein Aufenthaltsstipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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2000

Andrej Wolos

Moskau, Russland

wurde 1956 in Duschanbe geboren. Sein Roman »Churramobod« ist in diesem Frühjahr in deutscher Übersetzung erschienen (aus dem Russischen von Alfred Frank, Berlin Verlag). Er verarbeitet die Vorgänge in Tadschikistan nach dem Auseinanderfallen der UdSSR 1991. Wolos erhielt für dieses Werk den russischen »Anti-Booker-Preis« 1998.

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Bas Böttcher

Weimar, Deutschland

geboren 1974 in Bremen, lebt in Weimar. Zusammen mit dem DJ Loris Negro gründete Bastian Böttcher 1993 die Band Zentrifugal. Böttcher ist Rapper und Songtexter. Er führte nicht nur den Rap in die deutsche Lyrikszene ein, sondern er brachte mit seiner Platte «Zentrifugal/Poesiealbum« (Indigo/OP23) auch poetische Elemente in die deutschsprachige HipHop-Welt. Melinda Nadj Abondji, Bastian Böttcher, Sarah Khan, Thomas Klees, Maike Wetzel und Daniel Kehlmann erhielten 2000 das Aufenthaltsstipendium der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur.

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Claude Raucy

Brüssel, Belgien

geboren 1939, veröffentlicht Romane, Erzählungen und Essays, außerdem ist er als Übersetzer aus dem Englischen und dem Deutschen tätig. Zuletzt erschienen u. a. »Les Mirabelles aurant des ailes«, »Fous pas le camp, Nicolas« und »Plus loin que la lune rousse«. In deutscher Übersetzung erschien 1987 der Roman »Zeit der Kirschen« im Herder Verlag Freiburg.

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Daniel Kehlmann

Wien, Österreich

geboren 1975 in München, lebt seit 1981 in Wien. Er studierte Philosophie und Literaturwissenschaft. Im Jahr 1997 erschien sein Debütroman »Beerholms Vorstellung«, 1998 folgte ebenfalls im Deuticke Verlag sein Erzählungsband »Unter der Sonne« und 1999 im Suhrkamp Verlag sein zweiter Roman »Mahlers Zeit«. Melinda Nadj Abondji, Bastian Böttcher, Sarah Khan, Thomas Klees, Maike Wetzel und Daniel Kehlmann erhielten das Aufenthaltsstipendium der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur.

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Gwenaelle Stubbe

Brüssel, Belgien

geboren 1972, lebt in Brüssel. Sie ist vor allem als Theaterautorin hervorgetreten. Zuletzt wurden ihre Stücke «Pied qui saute pied qui racle« und «Dans le noir« aufgeführt. Im letzten Jahr erschien ihre Gedichtsammlung «Un serpent de fumée«.
     Für ihr Werk ist sie bereits mit einigen Preisen ausgezeichnet worden, u. a. dem Prix Georges Lockem, der von der Académie Royale de Langue et Littérature Francaises vergeben wird.

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Ilana Hammerman

Jerusalem, Israel

übersetzt deutsche Literatur ins Hebräische. Nach dem Studium in Paris, Jerusalem und Bielefeld arbeitete sie in mehreren Verlagen als Lektorin, derzeit als Herausgeberin der Reihe «Moderne Prosa« im renommierten Verlag Am Oved.
     Sie übersetzte u. a. Camus, Sarraute, Vargas Llosa, Robert Walser und Christa Wolf ins Hebräische. Derzeit arbeitet sie an der Übertragung von Kafkas Briefen an Felice.

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Joel Agee

New York, USA

Der Helen and Kurt Wolff Translator’s Prize wird alljährlich im Goethe Institut Chicago für eine außergewöhnliche Übersetzung deutscher Literatur ins Englische verliehen. Der Preis ist mit einem zweimonatigen Aufenthalt im LCB verbunden. Im vergangenen Jahr erhielt Joel Agee den Preis für seine 1998 bei HarperCollins erschienene «Penthesilea«-Übertragung. Agee wurde 1940 geboren und wuchs von 1948-1960 in der DDR auf. «Zwölf Jahre«, eine persönliche Chronik seiner Jugend in der DDR, erschien 1983 im Hanser Verlag. Als Autor und Publizist arbeitet er u. a. für »The New Yorker«, »Harper’s« und »The New York Times Book Review«.

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Lajos Parti Nagy

Budapest, Ungarn

Im Jahr 1953 in Szekszárd, Ungarn geboren, lebt Parti Nagy seit 1986 als freischaffender Schriftsteller und Übersetzer literarischer Werke in Budapest. Er schreibt Gedichte, Erzählungen, Romane, Hörspiele und Dramen. 1993 wurde sein Theaterstück »Ibusár« (dt. »Bahnstation Ibuschar«, 2003) als bestes ungarisches Drama ausgezeichnet. Sein Roman »Meines Helden Platz« erscheint im Februar 2005 bei Luchterhand. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Maike Wetzel

München, Deutschland

geboren 1974, studiert an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Sie wurde 1997 jüngste Preisträgerin des Bettina-von-Arnim-Preises, 1999 erhielt sie den Allegra-Literaturpreis. Ihr Erzählungsband »Hochzeiten« erschien im Frühjahr 2000 in der Collection S. Fischer. Melinda Nadj Abondji, Bastian Böttcher, Sarah Khan, Thomas Klees, Maike Wetzel und Daniel Kehlmann erhielten das Aufenthaltsstipendium der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur.

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Marek Sniecinski

Wroclaw, Polen

1958 geboren, hat sich in Polen mit mehreren Gedicht- und Erzählungsbänden einen Namen gemacht. Zuletzt publizierte er Erzählungen mit dem Titel »Der Sammler der Düfte« und den Gedichtband »Coitus sacralis«.

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Melinda Nadj Abonji

Zürich, Schweiz

geboren 1968 in Becsej (Ex-Jugoslawien), lebt als Autorin, Musikerin und Textperformerin in Zürich.
Melinda Nadj Abonji arbeitet an ihrem ersten Roman. Melinda Nadj Abondji, Bastian Böttcher, Sarah Khan, Thomas Klees, Maike Wetzel und Daniel Kehlmann erhielten das Aufenthaltsstipendium der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur.

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Muchtar Schachanow

Bischkek, Kirgisistan

geboren 1942, ist der berühmteste Lyriker Kasachstans und eine der herausragenden Persönlichkeiten der zentralasiatischen Kultur. Sein Hauptwerk «Irrweg der Zivilisation« liegt in der Übersetzung Friedrich Hitzers (Pendo Verlag 1999) vor.

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Robert McLiam Wilson

Belfast, Irland

geboren 1964 in Belfast, stieß mit seinen Romanen aus dem Belfaster Milieu auf internationale Resonanz.In deutscher Übersetzung erschienen seine Romane »Ripley Bogle« (übersetzt von Susanne Lange) und »Eureka Street, Belfast« (übersetzt von Christa Schuenke).

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Sarah Khan

Hamburg, Deutschland

geboren 1971 in Hamburg, wo sie auch heute lebt. Neben dem Studium arbeitete sie als freie Autorin und Filmkrtikerin. 1998 erhielt sie den Förderpreis für Literatur der Hansestadt Hamburg. Im vergangenen Jahr erschien ihr Roman »Gogo-Girl« bei Rowohlt. Melinda Nadj Abondji, Bastian Böttcher, Sarah Khan, Thomas Klees, Maike Wetzel und Daniel Kehlmann erhielten das Aufenthaltsstipendium der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur.

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Scott Bradfield

London, UK

wurde mit den Romanen «Geschichte der leuchtenden Bewegung« und «Was läuft schief mit Amerika?«, einer schwarzen Komödie aus dem Kalifornien von heute, auch in Deutschland bekannt. Mit «Planet der Tiere« (aus dem Englischen von Manfred Allié, Ammann Verlag 1997) gelang ihm eine Hommage und ein bitteres Update zu Orwells »Animal Farm«. Der amerikanische Schriftsteller wurde 1955 in Kalifornien geboren und lebt heute in London.

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Thomas Klees

Hamburg, Deutschland

geboren 1966 in Bremen, lebt als freier Schauspieler, Schriftsteller und Journalist in Hamburg. 1999 erschien sein Gedichtband «Spurlos werden« (DVA).

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1999

Aleksandr Lavrin

Moskau, Russland

Aleksandr Lavrin, 1958 in Sovetskaja Gavan geboren, schreibt Gedichte, Prosa und Dramen. Die deutsche Übersetzung seiner Erzählung »Babotschka« wurde 1994 in der Zeitschrift »Neue Literatur« veröffentlicht. 1997 erhielt er das Reisestipendium der Alfred-Toepfer-Stiftung. Aleksandr Lavrin erhielt ein Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Alexej Slapovskij

Saratov, Russland

Alexej Slapovskij, 1957 in Tscherkalovskoje (Gebiet Saratov) geboren, studierte an der philologischen Fakultät der Universität Saratov und arbeitete als Schullehrer, LKW-Fahrer und als Radio- und Fernsehjournalist, zuletzt als Redakteur der Zeitschrift »Volga«. 1985 veröffentlichte er sein erstes Theaterstück, 1989 seinen ersten Roman. Seither sind zahlreiche Theaterstücke von Alexej Slapovskij in Russland, den USA und in Deutschland inszeniert worden. Mit seinen Romanen wurde er mehrfach für den russischen Booker-Preis nominiert. Alexej Slapovskij erhielt ein Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Arkadij Bartov

St. Petersburg, Russland

Der Dramatiker und Prosaautor Arkadij Bartov, geboren 1940 in Leningrad, veröffentlichte zunächst Ende der 70er Jahre im sowjetischen Samizdat. Seit 1985 sind vier Bücher mit Prosaminiaturen und Erzählzyklen, zuletzt 1999 »Muchiniada« erschienen. Einige seiner Sprechstücke werden im Sommer auf Radio Bremen zu hören sein. Derzeit arbeitet Arkadij Bartov an einem neuen Erzählzyklus und einem Clip-Roman. Arkadij Bartov erhielt ein Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Asher Reich

Tel Aviv, Israel

Asher Reich, 1937 in Jerusalem geboren, entstammt einer orthodoxen jüdischen Familie. Seine Militärzeit war für ihn eine prägende Begegnung mit dem modernen Staat Israel und wurde zum Wendepunkt seiner persönlichen Geschichte. Er studierte Literatur und Philosophie und war Mitherausgeber von »Moznayim«, der Zeitschrift der Hebrew Writers Association. Bisher sind von ihm zehn Gedichtbände, mehrere Hörspiele, Theaterstücke und ein Roman erschienen. Auf deutsch wurde 1992 die Gedichtauswahl »Arbeiten auf Papier« (Rowohlt Verlag) veröffentlicht, 2000 erschien »Erinnerungen eines Vergesslichen« im Bleicher Verlag.

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CRAUSS

Siegen, Deutschland

CRAUSS, 1971 geboren, veröffentlichte bisher theoretische Arbeiten zu verschiedenen literarischen Tendenzen, Gedichte, Miniaturen und Kurzprosa in Literatur- und Fachzeitschriften sowie in Anthologien. Er beteiligte sich an Performances, Varietés, Kunstaktionen und Lesungen in Schulen. Derzeit arbeitet er an seinem ersten Roman.

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Elisa Thorsteinsdottir

Reykjavík, Island

Die isländische Übersetzerin Elisa Thorsteinsdottir, geb. 1952 in Husavik, studierte Geschichte und Kunstgeschichte in Freiburg und Slavistik in Moskau. Seit 1983 arbeitet sie als Übersetzerin aus dem Deutschen und Englischen und hat u. a. Hesse und Böll, Spinnen und Krawczyk ins Isländische übertragen. Elisa Thorsteinsdottir lehrt Kunstgeschichte und wird in der Zeit ihres Aufenthalts für ihre Übersetzung von Erich Kästners »Fabian« recherchieren.

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Grit Poppe

Potsdam, Deutschland

Grit Poppe, 1964 in Boltenhagen geboren, studierte am Literaturinstitut Leipzig und engagierte sich von 1989 bis 1991 in der Bürgerrechtsbewegung Demokratie Jetzt, deren Geschäftsführerin für Brandenburg sie ein Jahr lang war. Sie veröffentlichte Erzählungen und Kurzgeschichten und erhielt mehrere Stipendien. 1998 erschien ihr erster Roman »Andere Umstände« im Berlin Verlag; 1999 folgte das Kinderbuch »Alabusch oder das Herz des Vulkans« (Altberliner Verlag).

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Gundega Repse

Riga, Lettland

Gundega Repse, 1960 in Riga geboren, studierte Kunstgeschichte und Kunsttheorie an der Lettischen Kunstakademie. Sie schreibt Erzählungen, Romane sowie Essays und arbeitet als Literaturredakteurin, Kunst- und Literaturkritikerin für zahlreiche lettische Tageszeitungen und Literaturzeitschriften. Seit ihrem Debüt 1987 hat sie sechs Bücher veröffentlicht. Auf deutsch erschien 1998 ihr Roman »Unsichtbare Schatten« beim DuMont Buchverlag, Köln.

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Helga Ruebsamen

Den Haag, Niederlande

Die niederländische Autorin veröffentlicht seit den sechziger Jahren Romane, Novellen und Erzählungen. Der autobiographische Roman »Das Lied und die Wahrheit« (Gustav Kiepenheuer Verlag, 1998) erzählt die Geschichte einer glücklichen Kindheit in Indonesien, die nach dem Ausbruch des 2. Weltkrieges eine dramatische Wendung erfuhr.

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Imre Wirth

Pomáz, Ungarn

Imre Wirth, 1964 in Budapest geboren, studierte Finno-Ugristik, Geschichte und Ästhetik. Er lehrte an der Budapester Pèter-Pázmány-Universität Ästhetik und ist heute Professor für ungarische Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts an der Budapester Elte-Universität. Seit 1986 vielfache Veröffentlichungen von Lyrik und Prosa in ungarischen Literaturzeitschriften. In deutscher Übersetzung erschien sein Debütroman «Geschichten aus dem Eskimokrieg« 1996 bei Volk & Welt.

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Jurij Mamlejew

Moskau, Russland

Jurij Mamlejew, 1931 in Moskau geboren, schreibt seit den 60er Jahren und gilt als Schriftsteller, der sowohl für die offizielle russische als auch für die Underground-Literatur der Sowjetzeit völlig untypisch war. Er führte lange Zeit ein Doppelleben, arbeitete tagsüber als Mathematiklehrer in einem Technikum und versammelte abends einen Kreis von Intellektuellen in seinem Kommunalkazimmer um sich. Seine Werke, in denen er dem sowjetischen Kollektivmenschen ohne persönliches Schicksal und Individualität einen adäquaten Ausdruck verleiht, wurden seit den 80er Jahren im Westen publiziert, als er schon längst in die USA ausgewandert war. Später lebte Juruij Mamlejew in Paris und kehrte 1992 nach Moskau zurück. Auf deutsch erschienen die Romane »Der Mörder aus dem Nichts« (1992) und »Die letzte Komödie« (1994), sowie der Erzählband »Der Tod des Erotomanen« (1998, alle Bücher im Residenz-Verlag, aus dem Russischen von Ulrike Zemme). Jurij Mamlejew ist Stipendiat der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Leander Scholz

Bonn, Deutschland

Leander Scholz, 1969 in Aachen geboren, studierte Philosophie, Kunstgeschichte und Germanistik in Bonn, Bochum und Berlin. Er veröffentlichte bislang den Roman »Jungfernpergament« im Verlag Ricco Bilger, Zürich, die Erzählungen »Zwei gegen einen« im Tropen Verlag, Köln, sowie das Hörspiel »Anne & Frank«. 1998 wurde Leander Scholz der Rolf-Dieter-Brinkmann-Preis der Stadt Köln zuerkannt. Im selben Jahr nahm er am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil. Im Herbst 1999 erschien sein Roman »Windbraut« beim Rowohlt Verlag, Reinbek. Zusammen mit Michael Zöllner ist er Herausgeber des Buches »Die Akte Ex. Abrechnungen mit der Liebe von gestern.« (Rowohlt 2000).

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Manuel Karasek

Fulda, Deutschland

Manuel Karasek, 1967 in Stuttgart geboren, wuchs in Hamburg und Caracas (Venezuela) auf und studierte Iberoromanistik. 1995 erschien sein Erzählband »El Tigre« in der Edition Klaus Isele, für den ihm 1995 der Literatur-Förderpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung zuerkannt wurde. Manuel Karasek ist als freier Journalist in Fulda tätig und arbeitet derzeit an der Fertigstellung eines Romans.

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Michael Lentz

München, Deutschland

Michael Lentz, 1964 in Düren geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Aachen und München und promovierte mit einer Arbeit über Lautpoesie/-musik nach 1945. Er veröffentlichte in Anthologien, Zeitschriften, Katalogen, auf CD sowie im Rundfunk. 1998 erschienen seine beiden Bücher »ODER. Prosa« und »Zungendresche. Sprechakte« in der edition selene, Wien. Im selben Jahr nahm er am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil.

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Stefanie Kremser

München, Deutschland

Stefanie Kremser, 1967 in Düsseldorf geboren, wuchs in Sao Paulo, Brasilien, auf. Nach einem Studium an der Münchner Hochschule für Film und Fernsehen war sie als freie Übersetzerin, Autorin, Regisseurin und Fernsehjournalistin tätig. Zwei ihrer Dokumentarfilme über Brasilien wurden auf Filmfestivals gezeigt. Derzeit arbeitet sie an ihrem ersten Roman.

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Viktor Pelewin

Moskau, Russland

Viktor Pelewin, 1962 in Moskau geboren, gilt in Russland als Kultautor und wurde von »The New Yorker« zu einem der »besten europäischen Schriftsteller unter 35« gewählt. Viktor Pelewin studierte am Moskauer Gorkij-Institut Literatur, arbeitete in verschiedenen Berufen und schreibt seit 1990. Bislang hat er veir Romane und über 50 Erzählungen geschrieben, die in mehr als zehn Sprachen übersetzt worden sind. Auf deutsch erschien »Omon hinterm Mond« (1994), »Die Enstehung der Arten« (1995) und »Das Leben der Insekten« (1997), alle bei Reclam Leipzig, sowie »Buddhas kleiner Finger« (1999) bei Volk & Welt, Berlin. 2000 erschien »Generation P.« bei Volk & Welt.

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1998

Aglaja Veteranyi

Zürich, Schweiz

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Alexandr Lavrin

Moskau, Russland

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Arno Geiger

Wien / Wolfurt, Österreich

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Benny Ziffer

Tel Aviv, Israel

Benny Ziffer, geboren 1953 in Tel Aviv, gehört als Feuilletonchef der »Ha’Aretz Daily«, der größten israelischen Tageszeitung, zu den wichtigsten Vermittlern deutscher Literatur in Israel. Seit den 90er Jahren ist er auch als Romanschriftsteller hervorgetreten.
Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Eda Kriseová

Prag, Tschechien

Eda Kriseová war in den sechziger Jahren, bis zur Niederschlagung des Prager Frühlings, als Journalistin und Reporterin tätig. Ihre literarischen Arbeiten erschienen in den folgenden Jahren im Samizdat. Ende der achtziger Jahre war Eda Kriseová eine der bestimmenden Figuren im Bürger-Forum, Sprecherin Vaclav Havels und dessen Biografin. Im vergangenen Jahr erschien der Roman «Katzenleben« in Prag.
Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Endre Kukorelly

Budapest, Ungarn

Geboren 1951 in Budapest. Kukorelly ist Gründungsmitglied und Redakteur der Literaturzeitschrift »A `84-es kijárat« und wirkte 1990 bei Lettre International mit. Seit 1976 wurden von ihm zahlreiche Bände Lyrik, Prosa und Essays veröffentlicht. In deutscher Übersetzung erschien u. a. 1997 »Gedächtnisküste« (Prosa, Droschl Verlag) und 1999 »Die Rede und die Regel« (Prosa, Edition Suhrkamp). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amtes.

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F. Springer

Den Haag, Niederlande

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Jacqueline Moser

Basel, Schweiz

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Jury Rytcheu

Moskau, Russland

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Juwal Shimoni

Tel Aviv, Israel

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László Garaczi

Budapest, Ungarn

László Garaczi wurde 1956 in Budapest geboren und studierte Ungarisch und Philosophie. Seit den frühen 80er Jahren veröffentlicht er Gedichte, Prosa und Theaterstücke. Garaczi lebt als freier Schriftsteller meist in Budapest und manchmal in New York. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Marcus Jensen

Berlin, Deutschland

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Peter Schwaiger

Klosterneuburg, Deutschland

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Stefan Beuse

Hamburg, Deutschland

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1997

Albert Ostermaier

München, Deutschland

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Andrej Bitow

St. Petersburg, Russland

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Christina Günther

Dresden, Deutschland

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Dmitri A. Prigov

Moskau, Russland

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Hans Michael Krydl

Wien, Österreich

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Herbert Maurer

Wien, Österreich

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Joachim Wittstock

Sibiu, Rumänien

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John E. Woods

San Diego, USA

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Marian Nakitsch

Zagreb, Kroatien

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Martina Huegli

Basel, Schweiz

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Stefanie Menzinger

München, Deutschland

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Vladimir Sorokin

Moskau, Russland

Vladimir Sorokin, geb. 1955, gehört zu den wichtigsten Autoren der zeitgenössischen russischen Literatur. In den 80er Jahren wurde er mit konzeptualistischen Texten wie »Roman« und »Die Schlange« bekannt. Sein jüngster Roman »Der Tag des Opritschniks« erscheint in diesen Tagen in deutscher Übersetzung. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Wassily Dimow

Moskau, Russland

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1996

Amanda Aizpuriete

Jurmala bei Riga, Lettland

Amanda Aizpuriete (*1956) studierte Philologie und Philosophie in Riga und Moskau. Heute lebt sie als Lyrikerin und Übersetzerin aus dem Russischen, Deutschen, Englischen, Litauischen und Ukrainischen in ihrer lettischen Heimatstadt Jurmala. In Deutschland wurde sie durch ihre im Rowohlt Verlag erschienenen Lyrikbände »Die Untiefen des Verrats« (1993) und »Laß mir das Meer« (1996) bekannt. In ihrem 2000 erschienenen, von Manfred Peter Hein übertragenen Band »Babylonischer Kiez« entdeckte die taz «eine Poesie des Alltags, wie es sie in den letzten zwei Jahrzehnten nicht mehr gegeben hat«.
Amanda Aizpuriete erhielt ein Aufenthaltsstipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Anna Bolecka

Warschau, Polen

Anna Bolecka, geb. 1951 in Warschau, arbeitete nach ihrem Studium der polnischen Philologie als Verlagslektorin. 1989 debütierte sie mit ihrem »Lec do nieba« (Flieg in den Himmel). In deutscher Übersetzung liegt der Roman »Der weiße Stein« (aus dem Polnischen von Albrecht Lempp, Berlin Verlag 1998) vor.
Anna Bolecka erhielt ein Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Dieter M. Gräf

Berlin, Deutschland

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Joachim Helfer

Berlin, Deutschland

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Jáchym Topol

Prag, Tschechien

Jáchym Topol, 1962 geboren, ist der bekannteste tschechische Autor seiner Generation. Noch als Jugendlicher unterzeichnete er die »Charta 77«, gründete in den 80er Jahren das Undergroundmagazin »Revolver Revue«, bereiste Osteuropa in der Wendezeit, wurde mit Romanen wie »Die Schwester« und »Engel EXIT« international bekannt. Für »Citlivý člověk« (2017, dt. »Ein empfindsamer Mensch«, Suhrkamp 2019) erhielt er den Tschechischen Staatspreis für Literatur. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Klaus Händl

Wien / Berlin, Österreich / Deutschland

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Maimu Berg

Tallin, Estland

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Sonja Ruf

Frankfurt am Main, Deutschland

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Thomas Gruber

Nürnberg, Deutschland

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1995

Anatolij Pristawkin

Moskau, Russland

Anatoli Pristawkin, geb. 1931, wurde mit den Romanen «Schlief ein goldenes Wölkchen« und «Wir Kuckuckskinder« (Verlag Volk & Welt) bekannt, in denen er die albtraumartigen Ereignisse seiner Kindheit verarbeitet. Er hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder für demokratische Reformen in Rußland engagiert

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Cornelya Manikowsky

Hamburg, Deutschland

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Daniil Granin

St. Petersburg, Russland

Der Romanciers und Essayist Daniil Granin, der 1919 in Wolyn geboren wurde, gilt als einer der großen russischen Autoren. Seine kritischen Bücher ließen ihn mehrmals mit der offiziellen sowjetischen Kulturpolitik in Konflikt geraten. In seinem neuesten Buch »Das Jahrhundert der Angst« setzt sich Daniil Granin mit der Frage auseinander, wie Angst als Konstante des sowjetischen Lebens bis heute das Handeln der Menschen bestimmt. Daniil Granin erhielt ein Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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László Márton

Budapest, Ungarn

László Márton, 1959 in Budapest geboren, ist Schriftsteller und Literaturübersetzer aus dem Deutschen. Seit den 80er Jahren veröffentlicht er Romane, Dramen und Essays und legte Übersetzungen u. a. von Heinrich von Kleist, Martin Luther oder Johann Wolfgang von Goethe vor. Derzeit beschäftigt er sich mit der Übertragung von »Faust II” ins Ungarische. Er erhielt ein »Schritte«-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Nevfel A. Cumart

Bamberg, Deutschland

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Perikles Monioudis

Zürich, Schweiz

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Radek Knapp

Wien, Österreich

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Raoul Schrott

Bregenzerwald, Österreich

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Tim Krohn

Zürich, Schweiz

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Ulrike Draesner

Berlin, Deutschland

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1994

Astrid Schleinitz

Berlin, Deutschland

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Bedros Horasangian

Bukarest, Rumänien

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Dirk von Petersdorff

Jena, Deutschland

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José F.A. Oliver

Hausach, Deutschland

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Lia Sturua

Tbilissi, Georgien

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Manfred Rumpl

Wien, Österreich

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Otar Tschiladse

Tbilissi, Georgien

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Roland Koch

Köln, Deutschland

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Rudolf Habringer

Walding, Österreich

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Silke A. Schuemmer

Berlin, Deutschland

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Slobodan Snajder

Zagreb, Kroatien

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1993

Alois Hotschnig

Innsbruck, Österreich

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Friedrich Ani

München, Deutschland

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Fritz Krenn

Graz, Österreich

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Jayne-Ann Igel

Dresden, Deutschland

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Jennifer Poehler

San Francisco, USA

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Jewgeni Popow

Moskau, Russland

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Uta Maria Heim

Stuttgart, Deutschland

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1992

Barbara Köhler

Duisburg, Deutschland

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Marcel Beyer

Dresden, Deutschland

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Moritz Päffgen

Köln, Deutschland

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Sabine Peters

Hamburg, Deutschland

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Thomas Strittmatter

Deutschland

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1991

Ines Eck

Berlin, Deutschland

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Karin Ivancsics

Wien, Österreich

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Margret Kreidl

Wien, Österreich

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Maxim Biller

Berlin, Deutschland

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Thomas Dütsch

Horgen am Zürichsee, Schweiz

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1990

Andreas Neumeister

München, Deutschland

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Hansjörg Zauner

WIen, Österreich

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Susanne Alge

Berlin, Deutschland

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1989

Kurt Aebli

Nenzingen, Deutschland

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Thomas Hettche

Berlin, Deutschland

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Thomas Kling

Neuss, Deutschland

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Walter Klier

Innsbruck, Österreich

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1988

Alain Claude Sulzer

Berin / Basel, Deutschland / Schweiz

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Lioba Happel

Lausanne, Schweiz

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Norbert Gstrein

Hamburg, Deutschland

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Sabine Hassinger

Berlin, Deutschland

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Werner Fritsch

Berlin, Deutschland

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Zafer Senocak

Berlin, Deutschland

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1987

Eva Brunner

Berlin, Deutschland

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Hubert Winkels

Berlin, Deutschland

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Inge Krupp

Berlin, Deutschland

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Thomas Meinecke

Berg, Deutschland

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Werner Söllner

Frankfurt am Main, Deutschland

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1986

Barbara Maria Kloos

Köln, Deutschland

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Birgit Kempker

Basel, Schweiz

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Franz Weinzettl

Graz, Schweiz

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Kristin A. Schnider

Kanton Uri, Schweiz

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Rainald Goetz

Berlin, Deutschland

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1984

Eberhard Ortseifen

Berlin, Deutschland

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Gerhard Falkner

Berlin / Weigendorf, Deutschland

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Klaus Hensel

Altenstadt, Deutschland

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