LCB

Archiv

Hausgäste (1202)

2026

März

Anna Arno

Krakau, Polen

Anna Arno, 1984 geboren, ist eine polnische Autorin und Übersetzerin. Sie publizierte eine Biografie über Paula Modersohn-Becker (2015) und über Paul Celan (2021, engl. Übersetzung 2026). Aus dem Deutschen übersetzte sie unter anderem »Pollaks Arm« von Hans von Trotha. Ihr Aufenthalt wird gefördert durch das EU-Programm Culture Moves Europe.

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Kryscina Banduryna

Minsk, Belarus

Die belarusische Dichterin Kryscina Banduryna, 1992 geboren, hat mehrere preisgekrönte Gedichtbände publiziert. 2024 nahm sie an unserem Festival Coming Out, Inviting In teil. Sie ist Herausgeberin des Poesie-Webmagazins Taǔbin. Mit freundlicher Unterstützung der S. Fischer Stiftung.

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Soledad Lagos Rivera

Santiago de Chile, Chile

Soledad Lagos Rivera, 1960 geboren, ist eine Theaterwissenschaftlerin und -kritikerin, Universitätsdozentin, Dramaturgin, Dramatikerin und Übersetzerin. Im LCB wird sie u. a. an Übersetzungen der Werke des Schweizer Autors Vincenzo Todisco arbeiten. Sie erhielt ein TOLEDO-Mobilitätsstipendium.

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Mahshid Mirmoezi

Teheran, Iran

Mahshid Mirmoezi, 1962 geboren, übersetzt deutschsprachige Literatur ins Persische, u. a. Stefan Zweig, Pascal Mercier und Florian Illies. 2023 wurde sie mit dem Friedrich-Gundolf-Preis ausgezeichnet. Sie erhielt ein TOLEDO-Mobilitätsstipendium.

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Natalija Shymon

Ushhorod, Ukraine

Natalija Shymon ist Übersetzerin deutschsprachiger Literatur ins Ukrainische. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Jugendliteratur (Ursula Poznanski, Carolin Wahl). Derzeit übersetzt sie ein Buch von Florian Illies. Sie erhielt ein Schritte-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Februar

Virginie Pironin

Karlsruhe, Deutschland

Virginie Pironin wurde an der École de Traduction Littéraire in Paris ausgebildet und übersetzt deutsche und englischsprachige Literatur ins Französische, u. a. den Reisebericht von Katharina von Arx »Nehmt mich bitte mit!«, Briefe von Rosa Luxemburg und einen Essay von Andreas Kilcher zu den Zeichnungen Franz Kafkas.

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Wiebke Bolduan

Hamburg, Deutschland

Wiebke Bolduan, geboren 1994 nahe Eisenach, lebt und arbeitet dey als Comic-Künstler∙in und Illustrator∙in in Hamburg, wo dey zudem Teil des Organisationsteams des Comicfestivals ist. Nach »Viktoria Aal« (2024) erscheint im Mai 2026 mit „Planet Elmar“ Wiebke Bolduans zweite Graphic Novel bei Reprodukt. Mit freundlicher Unterstützung des Berliner Senats.

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Nona Fernández

Santiago de Chile, Chile

Nona Fernández, 1971 geboren, ist seit ihrer Schauspielausbildung als Drehbuchautorin, Schauspielerin und freischaffende Schriftstellerin tätig. In deutscher Übersetzung erschien 2024 ihr Roman »Twilight Zone« (Culture Books, aus dem Spanischen von Friederike von Criegern). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Matias Riikonen

Helsinki, Finnland

Matias Riikonen, 1989 geboren, ist ein finnischer Schriftsteller. »Matara«, sein vierter Roman, erschien 2024 in deutscher Übersetzung (Ü: Maximilian Murmann) im Karl Rauch Verlag.

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Iida Rauma

Turku, Finnland

Iida Rauma, 1984 geboren, ist eine finnische Schriftstellerin, Autorin von drei preisgekrönten Romanen. Für »Hävitys« erhielt sie 2022 den renommierten Finlandia-Preis.

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Januar

Yelena Schmitz

Brüssel, Belgien

Yelena Schmitz (1996) ist eine belgische Schriftstellerin, die auch im Theater- und Audiobereich arbeitet. Im Jahr 2024 gewann sie den PrixFintroPrize für niederländischsprachige Literatur. Ihr Kinderroman »Hotel Kosmos« (Querido, Amsterdam, 2024) wurde für den Boon-Literaturpreis 2025 in Flandern nominiert. Yelena Schmitz ist regelmäßige Kolumnistin der flämischen Zeitung De Standaard. In Zusammenarbeit mit PassaPorta, Brüssel.

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Tanja Šljivar

Belgrad, Serbien

Tanja Šljivar, 1988 geboren, ist eine serbische Theaterautorin; ihre Stücke wurden in mehreren europäischen Ländern aufgeführt. In diesem Frühjahr erscheint ihr erster Roman »Nationaltheater« in deutscher Übersetzung (aus dem Serbischen von Maša Dabić, Suhrkamp). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Alaa Alqaisi

Gaza/Dublin, Paästina/Irland

Alaa Alqaisi ist eine palästinensische Autorin und Übersetzerin, Autorin und Forscherin aus Gaza. Derzeit promoviert sie am Trinity College in Dublin. Ihre Arbeiten wurden u. a. auf ArabLit und in ArabLit Quarterly, The Avery Review und dem Adi Magazine veröffentlicht. In Zusammenarbeit mit Goethe im Exil.

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Aleksandra Logvinova

Vilnius, Litauen

Aleksandra Logvinova, 1991 in Minsk geboren, ist als Verlegerin, Übersetzerin und Managerin tätig. Ins Belarusische übertrug sie u. a. Werke von Hans Ulrich Gumbrecht und Byung-Chul Han. Sie erhielt ein ›Schritte‹-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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2025

November

Andrea Genovart

Barcelona, Katalonien

Andrea Genovart, geboren 1993, studierte Literaturtheorie und Vergleichende Literaturwissenschaft in Barcelona und Kulturmanagement in Madrid. Sie war Teil des zeitgenössischen Kunstprojekts ›Espositivo‹ und hat Drehbücher für Werbespots geschrieben. Sie arbeitet für die Tageszeitung El País und ist außerdem für mehrere Verlage und die Buchhandlung La Central im Bereich Presse und Kommunikation tätig. Für ihren ersten Roman, »Consum preferent« (2023), erhielt sie den Premi Llibres Anagrama de Novel·la. Derzeit arbeitet sie an ihrem zweiten Roman. Mit freundlicher Unterstützung des Instituts Ramon Llull.

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Marta Pera Cucurell

Mataró, Katalonien

Marta Pera Cucurell ist Lyrikerin und Übersetzerin ins Katalanische. Zu den von ihr übertragenen Autor∙innen gehören u. a. Virginia Woolf, Sylvia Plath, Doris Lessing, Margaret Atwood, Vladimir Nabokov, William Faulkner, Joseph Conrad, Franz Kafka, Robert Musil, Peter Handke und Salman Rushdie. 2019 erschien ihr Lyrikband »La quinta essència de la pols« (Pagès), für den sie mit dem Lyrikpreis Recyll ausgezeichnet wurde. Auch für ihre übersetzerische Arbeit erhielt sie mehrere Auszeichnungen, u. a. den Jordi Domènech-Übersetzerpreis 2014 für ihre Übertragung der Gedichte von Charles Simic, den Übersetzerpreis der Stadt Barcelona 2023 für die Übersetzung von Virginia Woolfs »Orlando « sowie den Ángel Crespo-Preis 2024 für die Übersetzung der »Letters to my Mother« von Sylvia Plath. Derzeit arbeitet sie an ihrem zweiten Gedichtband. Mit freundlicher Unterstützung durch das Institut Ramon Llull.

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Ariana Harwicz

Cosne-sur-Loire, Argentinien

Ariana Harwicz, 1977 geboren, ist eine argentinische, in Frankreich lebende Autorin. In deutscher Übersetzung erscheinen in diesem Herbst die Romane »Kopflos« (übersetzt von Silke Kleemann, C.H.Beck) und eine Neuauflage ihres internationalen Erfolgs »Die, my love« (übersetzt von Dagmar Ploetz, C.H.Beck), dessen Verfilmung (Regie: Lynne Ramsay) im Mai 2025 bei den Filmfestspielen in Cannes Premiere hatte. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Bogdan Coșa

Bukarest, Rumänien

Bogdan Coșa, 1989 geboren, ist Autor einer Romantrilogie, eines mit dem Preis des besten rumänischen Prosabuchs ausgezeichneten Romans (»Cât de aproape sunt ploile reci«, dt. »Wie nah der kalte Regen ist«, 2021), eines Gedichtbands und eines Kinderbuchs. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Alena Piatrovich

Minsk/Warschau, Belarus

Alena Piatrovich, geboren 1985 in Vitebsk, ist Übersetzerin ins Belarusische (ausgezeichnet u. a. für ihre Übersetzungen der Harry Potter-Romane), Dichterin, Schriftstellerin und Redakteurin und lebt derzeit in Warschau. Mit freundlicher Unterstützung der S. Fischer Stiftung.

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Aleksandra Tarnowska

Połaniec, Polen

Die polnische Autorin Aleksandra Tarnowska, 1990 geboren, wurde für ihren Debütroman »Wniebogłos« (2023) mehrfach ausgezeichnet. Sie erhielt das Albrecht-Lempp-Stipendium, das wir gemeinsam mit der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit und dem Instytut Książki vergeben.

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Lara Rüter

Leipzig, Deutschland

Lara Rüter, 1990 in Hannover geboren. Sie war Preisträgerin für Lyrik beim 26. Open Mike. 2020 erhielt sie den Caroline-Schlegel-Förderpreis für Essayistik, 2021 den Wolfgang-Weihrauch Förderpreis beim Literarischen März. 2022 erhielt sie ein Stipendium der Kulturstiftung des Freistaat Sachsens und 2023 eine Residenz im Mare-Künstlerhaus. 2023 war sie auf der Shortlist für den Edit-Essaypreis. Ihr Debüt »amoretten in netzen« ist im Frühjahr 2024 bei Wunderhorn erschienen. Im März 2026 erscheint ihr Buch »Affenliebe« bei Hanser.

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Nika Musavi

Tbilisi, Georgien

Die Journalistin und Schriftstellerin Nika Musavi, 1984 geboren, schreibt über Vertreibung und Migration. In russischer Sprache publizierte sie die die Kurzgeschichtensammlung »Ein bisschen vom persönlichen Norden« und den Reisebericht »Doppelter Boden«; derzeit arbeitet sie an ihrem Debütroman. 2025 erhielt sie das Marion-Dönhoff-Stipendium. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Oktober

Assaf Gavron

Tel Aviv, Israel

Assaf Gavron, 1968 geboren, ist Schriftsteller, Übersetzer, Sänger und Songwriter der israelischen Kultband »The Mouth and Foot« und hat das Computerspiel »Peacemaker« mitentwickelt. In deutscher Übersetzung erschienen zuletzt zwei Erzählungen unter dem Titel »Everybody be cool« (Luchterhand, 2025, aus dem Hebräischen von Stefan Siebers). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Fayer Koch

Leipzig, Deutschland

Fayer Koch ist ein∙e Autor∙in aus Leipzig, der∙die Linguistik in Potsdam und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig studiert. Fayer Koch schreibt Lyrik und dramatische Texte, die mehrfach mit Preisen ausgezeichnet wurden. »Anorexia Feelgood Songs« stand auf der Shortlist für den Deutschen Jugendtheaterpreis und wurde ins Programm EURODRAM aufgenommen. Fayers Stücke sind aktuell in Theatern in Leipzig und Karlsruhe zu sehen. Fayer erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Cécil Joyce Röski

Leipzig, Deutschland

Cécil Joyce Röski, geboren 1994 in Schleswig-Holstein, studierte Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Texte erschienen u. a. in der EDIT, der BELLA triste und den Metamorphosen. Er erhielt zahlreiche Stipendien und Förderungen. Der Debütroman »Poussi« (Hoffmann und Campe, 2023) wurde mit dem Retzhof-Preis für junge Literatur ausgezeichnet. Für das Drehbuch der historischen Punk-Webserie »Haus Kummerveldt« (ARD/arte) wurde Röski 2024 mit dem Grimme-Preis geehrt. Aktuell arbeitet er an dem Roman »Trizeps Royal«, dem Spielfilmdebüt »In der Not frisst der Teufel die Wurst auch ohne Fliegen« und an der Serie »Being Held«. Cécil Joyce Röski erzählt aus transradikaler, klassenbewusster und disabled Perspektive mit besonderem Blick auf Machtverhältnisse und Zärtlichkeit. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Hu, Chang-Sung

Taipeh, Taiwan

Hu, Chang-Sung, auch bekannt als Ou Tiong-siong, wurde 1973 geboren. Seit 2000 schreibt er auch auf Taiwanisch und hat sich als bedeutende Stimme der zeitgenössischen taiwanischen Literatur etabliert. Seine Veröffentlichungen – darunter zwei chinesische Romane, sechs chinesische Kurzgeschichtenbände und zwei taiwanische Lyrik-Bände – wurden mit dem Wu San-Lien Literary Award und dem Golden Tripod Award for Literary Books ausgezeichnet.

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Nownow

Taipeh, Taiwan

Nownow ist eine taiwanische Comic-Autorin. Sie studierte die bildenden Künste an der National Taiwan University of Arts und widmet sich in ihrer Arbeit dem historisch geprägten visuellen Erzählen, wobei sie traditionelle Pinseltechnik mit dem Manga-Stil verbindet. Ihre Veröffentlichungen »Guardienne Vol. 1 and 2« (Egmont, 2025, Ü: Monika Li) wurden bereits auf Ukrainisch, Arabisch, Japanisch, Thai und Deutsch übersetzt. 2020 erhielt sie beim 11. Golden Comic Award den Newcomer Preis.

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Wu Huaichen

Taipeh, Taiwan

Wu Huaichen ist taiwanischer Dichter und Gelehrter. Er promovierte in Philosophie und lehrt an der Fakultät für Geisteswissenschaften der Taipei National University of the Arts. Sein interdisziplinäres Schaffen bewegt sich im Spannungsfeld von vergleichender Philosophie, zeitgenössischer sinophoner Literatur und moderner poetischer Praxis. Inspiriert von seinen Erfahrungen als leidenschaftlicher Surfer und Bergsteiger setzt er sich in seinem literarischen Werk kritisch mit den kulturellen und ökologischen Dimensionen der taiwanischen Berg- und Meereslandschaften auseinander. Wu war bereits als Writer-in-Residence an der Nanyang Technological University und als Visiting Scholar an der University of Texas in Austin. Er tritt regelmäßig bei internationalen Poesiefestivals auf und trägt zum globalen Diskurs über moderne Poetik in der sinophonen Welt bei.

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September

Aliyeh Ataei

Paris, Iran

Aliyeh Ataei, 1981 geboren, wuchs an der Grenze Irans zu Afghanistan auf und studierte an der Teheraner Universität Drehbuchschreiben. »Im Land der Vergessenen« (Luchterhand, 2025, aus dem Persischen von Nuschin Maryam Mameghanian-Prenzlow) wurde mit dem renommierten Mehregan-e-Adab-Preis als »Bestes Buch des Jahres« ausgezeichnet. Seit 2023 lebt Aliyeh Ataei in Paris. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Maryia Badzei

Minsk, Belarus

Maryia Badzei, 1997 geboren, lebt als Dichterin und Sprachdozentin in Minsk, wo sie das Poesieprojekt ›Zramy‹ gegründet und die Onlinezeitschrift wir.by herausgegeben hat. Übersetzungen ihrer Gedichte sind u. a. auf lyrikline.org verfügbar. Mit freundlicher Unterstützung der S. Fischer Stiftung.

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