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TOLEDO-Journale
Anne Birkenhauer · »Vernetzungen«
Steffen Popp · »Keine Kunst …«
Claudia Hamm · »Kanaky zuhause«
Gregor Hens · »Weiße Haie, schwarze Schafe«
Sinéad Crowe, Isabelle Liber & María Tellechea · »Ein Übersetzungsroadtrip«
Anna Luhn und Lena Hintze · »TRANSLATION GAMES«
Karin Betz · »Über die Kinetik von Namen, Körpern und Kulturen«
Sonja Finck & Frank Heibert · »Zu zweit auf der Großen Schildkröte reiten«
Ursula Gräfe · »Doppeldeutige Aufziehvögel und tiefe Brunnen«
Anne Posten · »Von Liebe und Arbeit«
Lisa Palmes & Lothar Quinkenstein · »Journal zur Übersetzung des Romans ‚Księgi Jakubowe‘ von Olga Tokarczuk «
Andreas Tretner · »Der Perser: Bilder eines Romans«
Michaela Prinzinger · »Athos der Förster«
Camille Luscher · »Annette Hug im Sprachkarussell«

TOLEDO-Journale

Die TOLEDO-Journale laden dazu ein, in den Erfahrungsraum von Übersetzer·innen einzutauchen und verschaffen Einblicke in die verborgenen Assoziationsräume und Bilderwelten eines Werkes.

Beim Übersetzen entstehen Paratexte, sei es durch Korrespondenzen mit Autor·innen und Lektor·innen, Recherchen, Dokumentationen einzelner Übersetzungsschritte, Reflexionen in Entscheidungsnot oder Glossare zur Sprache des Ausgangstexts. Doch die meisten dieser Materialien verschwinden nach Abgabe der Übersetzung, sie werden oft weder gesichert noch gesammelt. TOLEDO macht diese metaliterarischen Schätze zugänglich: Übersetzer·innen werden animiert, ihre Arbeit zu dokumentieren und mit begleitenden Reflexionen als TOLEDO-Journal zu veröffentlichen. Die Journale laden dazu ein, in den Erfahrungsraum der Übersetzenden einzutauchen und verschaffen Einblicke in die verborgenen Assoziationsräume und Bilderwelten eines Werkes.


Bisher veröffentlicht

Anne Birkenhauer: Vernetzungen. Journal zur Übersetzung von Zeruya Shalevs Roman Schicksal (Berlin Verlag)

Steffen Popp: Keine Kunst … Journal zur Übersetzung von No Art. Poems von Ben Lerner (Suhrkamp)

Claudia Hamm: Kanaky zuhause. Journal zur Übersetzung des Romans ‚Kanaky‘ (Hanser) von Joseph Andras

Gregor Hens: Weiße Haie, schwarze Schafe. Journal zur Übersetzung des Romans ‚Phone‘ (Hoffmann & Campe) von Will Self

Sinéad Crowe, Isabelle Liber & María Tellechea: Ein Übersetzungsroadtrip. Dreistimmiges Journal zur Übersetzung des Romans Töchter von Lucy Fricke (Rowohlt)

Anna Luhn und Lena Hintze: TRANSLATION GAMES. Ein kollektives Journal zu »Renga« (1971) mit Beiträgen von Marina Agathangelidou, Hannes Bajohr, Lea Hopp, Dagmara Kraus, Dong Li, Franziska Paul, Felix Schiller, Kinga Tóth und Versatorium – Verein für Gedichte und Übersetzen

Karin Betz: »Über die Kinetik von Namen, Körpern und Kulturen. Ein dynamisches Journal zur Übersetzung des Romans ‚Die Legende der Adlerkrieger‘ von Jin Yong«

Sonja Finck und Frank Heibert: »Zu zweit auf der Großen Schildkröte reiten – die vierhändige Übersetzung eines indigenen Panorama-Romans aus Québec. Journal zur Übersetzung des Romans ‚Der große Absturz – Stories aus Kitchike‘ von Louis-Karl Picard-Sioui«

Ursula Gräfe: »Doppeldeutige Aufziehvögel und tiefe Brunnen. Journal zur Neuübersetzung des Romans ‚Die Chroniken des Aufziehvogels‘ von Haruki Murakami«

Anne Posten: »Von Liebe und Arbeit. Ein Journal zur Übersetzung des Romans ‚Wie hoch die Wasser steigen‘ von Anja Kampmann« (dt. Ü: Anja Kootz)

Andreas Tretner: »Der Perser: Bilder eines Romans«

Lisa Palmes und Lothar Quinkenstein: »Journal zur Übersetzung des Romans ‚Księgi Jakubowe‘ von Olga Tokarczuk«

Michaela Prinzinger: »Notizen aus dem Zwischenreich. Literarische Erinnerungspolitik. Zur Übersetzung des Romans ‚Athos der Förster‘ von Maria Stefanopoulou«

Camille Luscher: »Annette Hug im Sprachkarussell. Übersetzungsjournal eines Übersetzungsjournals.« (dt. Ü: Odile Kennel)


Zur Entstehung und Weiterentwicklung der Reihe

Die Reihe wurde von TOLEDO 2018 ins Leben gerufen und im Leipziger Übersetzerforum öffentlich gelauncht.

Eine wichtige Inspiration war Andreas Tretners digitales Arbeitsjournal zum Roman »Der Perser« von Aleksandr Ilitschewski: Entstanden ist ein Fotoalbum, das tiefe Einblicke in den Referenzraum des russischen Romans bietet: eine Horizonterweiterung für die Leser·in, eine Bilderreise durch die Augen des Übersetzers. In Kooperation mit dem Suhrkamp Verlag ging Andreas Tretners Arbeit auf der Plattform Storify online und gewann dort große Aufmerksamkeit. Nach der Schließung dieses Portals im Mai 2018 war das Weblog nicht mehr zugänglich. So durfte TOLEDO ihm eine neue Heimat bieten, in weiterentwickelter Form.

Künftig wird die Reihe auch stärker internationalisieren und mehrsprachig (bzw. dialogisch) gestaltet sein. Das Journal soll verstärkt als Plattform genutzt werden, um unterschiedliche Übersetzer·innen miteinander über ihre Arbeit ins Gespräch zu bringen und unterschiedliche Sprachen und Übersetzungsverfahren und -traditionen in Szene zu setzen und zu reflektieren.

Kontakt

Wenn Sie Interesse an den TOLEDO-Journalen haben, können Sie sich gerne an die Herausgeberin Aurélie Maurin wenden: maurin@uebersetzerfonds.de

TOLEDO-Journale lesen

http://www.toledo-programm.de/journale

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Die Reihe ist Teil des TOLEDO-Programms in Kooperation mit dem Literarischen Colloquium Berlin.

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