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1996

Amanda Aizpuriete

Jurmala bei Riga, Lettland

Amanda Aizpuriete (*1956) studierte Philologie und Philosophie in Riga und Moskau. Heute lebt sie als Lyrikerin und Übersetzerin aus dem Russischen, Deutschen, Englischen, Litauischen und Ukrainischen in ihrer lettischen Heimatstadt Jurmala. In Deutschland wurde sie durch ihre im Rowohlt Verlag erschienenen Lyrikbände »Die Untiefen des Verrats« (1993) und »Laß mir das Meer« (1996) bekannt. In ihrem 2000 erschienenen, von Manfred Peter Hein übertragenen Band »Babylonischer Kiez« entdeckte die taz «eine Poesie des Alltags, wie es sie in den letzten zwei Jahrzehnten nicht mehr gegeben hat«.
Amanda Aizpuriete erhielt ein Aufenthaltsstipendium der Stiftung Preußische Seehandlung.

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Beiträge (1)

2020

Juni

Amanda Michalopoulou empfiehlt

Amanda Michalopoulou empfiehlt

Leselampe Extra#41 via Literaturport: Aus zahlreichen kurzen poetischen Kapiteln komponiert Georgi Gospodinov einen melancholischen Roman, der – wie oft bei Melancholikern – amüsiert und überrascht. Seine Vergegenwärtigung altgriechischer Mythen in »Physik der Schwermut« (Droschl, 2014) ist ebenso denkwürdig wie seine Erinnerung an 40 Jahre bulgarischen Kommunismus. Und dass das Festhalten des gegenwärtigen Augenblicks eine vergebliche Aufgabe ist: es hindert ihn nicht daran, sich dieser Aufgabe von Seite zu Seite immer wieder neu zu stellen. Die griechische Schriftstellerin Amanda Michalopoulou empfiehlt den Roman in der heutigen Leselampe: »This is the kind of novel I love to read; a condensed lexicon of all things human, an index of the mind and the heart. It confirms my faith in the writers of my generation.«Zur Leselampe ...

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