LCB

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2026

Juli

Leo Lorena Wyss

Wien, Österreich

Leo Lorena Wyss arbeitet als Autor·in sowie Übersetzer·in und ist neben dem Schreiben in der politischen Bildungsarbeit tätig. Wyss’ Arbeiten erhielten diverse Preise und Stipendien, u. a. den Autor*innenpreis des 40. Heidelberger Stückemarkts, den Retzhofer Dramapreis sowie den Nestroy-Preis in der Kategorie ›Bester Nachwuchs‹. 2026 sind Arbeiten am Neumarkt Theater Zürich, Nationaltheater Mannheim, Goethe-Institut New York sowie am Berliner Ensemble zu sehen. Mit freundlicher Unterstützung der Pro Helvetia.

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Ana Tcheishvili

Leipzig, Deutschland

Ana Tcheishvili, geboren 1993, ist Autorin und Psychologin. Sie studierte Psychologie in Tbilissi, Berlin und Leipzig. Ihr erster Gedichtband »Der Tote ist nicht von uns« erschien im Herbst 2024 im Verlagshaus Berlin. Beim Literarischen März 2025 wurde sie mit dem Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis ausgezeichnet. Derzeit studiert sie am Deutschen Literaturinstitut. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Felix Krakau

Düsseldorf, Deutschland

Felix Krakau, geboren 1990, arbeitet als Theaterregisseur und Dramatiker u .a. am Düsseldorfer Schauspielhaus, Volkstheater Wien, Staatsschauspiel Dresden, Theater Bonn, Schauspielhaus Wien, Theater Bremen. Krakau wird vom Rowohlt Theater Verlag vertreten. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Juhasia Kaliada

Vilnius, Litauen

Juhasia Kaliada, 1981 geboren, ist eine belarusische Romanautorin, in deren Werk soziale Fragen, Surrealismus und lyrische Elemente in Verbindung treten. Sie lebt seit 2021 im Exil in Vilnius. Mit freundlicher Unterstützung der S. Fischer Stiftung.

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Giorgi Jamburia

Tbilisi, Georgien

Der Regisseur, Dramatiker und Übersetzer Giorgi Jamburia wurde 1992 in Tbilisi geboren. Er übersetzte u. a. Werke von Heiner Müller, Rainer Werner Fassbinder, Wolfram Lotz und Vera Schindler ins Georgische, hat eine Anthologie zeitgenössischer deutschsprachiger Dramatik herausgegeben, und er ist Gründer und Leiter des Performance Arts Laboratory. Er erhielt ein ›Schritte‹-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Rober Koptaş

Istanbul, Türkei

Rober Koptaş, 1977 geboren, ist ein türkisch-armenischer Journalist und Schriftsteller. Zwischen 2010 und 2015 war er Chefredakteur der Wochenzeitung Agos und leitete von 2015 bis 2023 den Aras Verlag. Sein Romandebüt »Unufak« erschien 2024. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Eka Kevanishvili

Tbilisi, Georgien

Eka Kevanishvili, 1979 geboren, ist Autorin mehrerer Gedichtbände, einer Sammlung von Kurzgeschichten sowie einer Essaysammlung. Sie arbeitet als Journalistin bei Radio Free Europe / Radio Liberty in Tbilisi. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Maxim Znak

Warschau, Polen

Maxim Znak, 1981 geboren, ist Anwalt und ein führendes Mitglied der belarusischen Oppositionsbewegung. Von 2020 bis Dezember 2025 war er in Gefängnissen in Minsk und Witebsk inhaftiert. Dort entstanden seine in dem Band »Zekamerone« (edition suhrkamp, 2023) versammelten „mini stories“. Er lebt heute in Warschau. Mit freundlicher Unterstützung der taz Panter Stiftung.

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Juni

Sophia Klink

München, Deutschland

Sophia Klink, geboren 1993, promovierte in Biologie und schreibt über Natur und Wissenschaft. Ihr erster Lyrik- und Kurzprosaband »Ich lösche die Kirschen aus meinen Genen« erschien 2025 bei hochroth München. Noch im selben Jahr folgte ihr Romandebüt »Kurilensee« bei der Frankfurter Verlagsanstalt. Ihr Nature Writing wurde u. a. durch das Literaturstipendium München gefördert. Sie war Finalistin beim open mike und des Lyrikpreises München. Zuletzt bekam sie den Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis beim Literarischen März. Mit freundlicher Unterstützung des Berliner Senats.

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Caspar-Maria Russo

Wien, Österreich

Caspar-Maria Russo, geboren 1994, studierte in Freiburg und Wien Germanistik und Komparatistik, ist als Autor und Hörbüchsprecher tätig. 2017 wurde seine Theaterinszenierung »Das bin ich nicht« zum Theatertreffen der Jugend eingeladen. Seit 2021 erscheinen seine Theaterstücke beim S. Fischer Verlag, 2022 erhielt er den exil literaturpreis, das Stück »draußen ist wetter« war 2023 für den Autor*innenpreis des Heidelberger Stückemarkts nominiert. Er erhielt zahlreiche Stipendien, darunter das Dramatiker*innenstipendium und das Projektstipendium des BMKÖS. »Prinzip Ungefähr« (Residenz, 2025) ist sein Debütroman, der bereits für einen Kinofilm optioniert wurde. Er erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Bundeskanzleramts Österreich.

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Béla Rothenbühler

Luzern, Schweiz

Béla Rothenbühler, geboren 1990 in Reussbühl, ist freischaffender Dramaturg, Autor und Musiker. Sein schweizerdeutscher Debütroman »Provenzhauptschtadt« erschien 2021 im Luzerner Verlag Der gesunde Menschenversand. Sein Zweitling »Polifon Pervers« erschien 2024 ebenda. Die deutsche Übersetzung von Uwe Dethier erscheint 2025 bei Voland & Quist in Berlin, die französische Übersetzung von Nathalie Kehrli und Daniel Rothenbühler erscheint im gleichen Jahr bei Éditions d’en bas in Lausanne. Mit freundlicher Unterstützung der Pro Helvetia.

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Elena Polledri

Udine, Italien

Elena Polledri ist Übersetzerin und lehrt an der Universität Udine Deutsche und Österreichische Literatur. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen deutsche und österreichische Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Komparatistik, italienisch-deutscher Kulturtransfer, Übersetzungstheorie und -geschichte, Theateradaption, Gattungspoetik, Lyrik, Intermedialität sowie Transkulturalität. Sie hat sich unter anderem mit Friedrich Hölderlin, Rainer Maria Rilke, Paul Celan, E.T.A. Hoffmann, Christine Lavant und Ingeborg Bachmann beschäftigt und sie ins Italienische übersetzt. Sie erhielt ein Stipendium des TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Erhan Altan

Wien, Österreich

Erhan Altan, geboren 1963 in Istanbul in, lebt als Übersetzer, Literaturvermittler und Essayist in Wien. Er ist Absolvent der TU Istanbul und der TU Wien. Er gibt die selbst erfundene Reihe Österreich Bibliothek heraus und vermittelt zwischen den österreichischen und türkischen Literaturen und Literaturgeschichten. Er erhielt ein Stipendium des TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Annie Rutherford

Edinburgh, Schottland

Annie Rutherford, geboren 1989 in Edinburgh, Schottland, ist Übersetzer·in und Schriftsteller·in. Annie bewegt sich an der Schnittstelle zwischen der deutschen und der britischen Literaturszene. Zurzeit arbeitet Annie als Creative Producer für Push the Boat Out: Edinburghs internationales Lyrikfestival. In ihren eigenen Übersetzungen widmet sie sich vor allem der Lyrik aus dem Deutschen und hat unter anderem Odile Kennel, Kinga Toth, Maren Kames und Levin Westermann übersetzt. Zu Annies übersetzten Büchern gehören Nora Gomringers »Monster, Morbus, Moden«, Isabel Bogdans Roman »Der Pfau« und Volha Hapejevas »Mutantengarten« (aus dem Belarusischen). Sie erhielt ein Stipendium des TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Jayashree Joshi

Pune, Indien

Jayashree Hari Joshi, geboren 1966 in Pune, ist Lyrikerin, Übersetzerin und Essayistin und schreibt auf Marathi, Englisch und Deutsch. Seit Ende der neunziger Jahre ist sie am Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan tätig und leitet derzeit die Bibliothek mit den Schwerpunkten Theater, Literatur und Kultur. Sie hat zahlreiche Bücher aus dem Deutschen und Englischen übersetzt, darunter Werke von Ulrike Draesner und Saša Stanišić. Sie erhielt ein Stipendium des TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Mai

Thea Mantwill

Düsseldorf, Deutschland

Thea Mantwill, geboren 1990 in Gräfelfing, studierte an den Kunstakademien Karlsruhe und Düsseldorf bei Keren Cytter, Franka Hörnschemeyer und als Meisterschülerin bei John Morgan. Sie arbeitet multimedial in Installationen, Bildern, Worten und Musik und verbindet Literatur mit Bildender Kunst. 2025 erschien ihr Debüt »Glühfarbe« im MÄRZ Verlag, im Frühjahr 2026 folgt »Gescheiterte Sterne« im Korbinian Verlag. Sie erhielt ein Stipendium des Berliner Senats.

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Alice Horáčková

Prag, Tschechien

Alice Horáčková, 1980 geboren, ist Journalistin und Schriftstellerin. Ihr vielstimmiger Familienroman »Rozpůlený dům« / »Geteiltes Haus« wird in diesem Herbst in deutscher Übersetzung (Ü: Sophia Marzolff) im Diogenes Verlag erscheinen. In Berlin wird sie an einer Fortsetzung arbeiten. Gefördert von der Mährischen Bibliothek in Brno im Rahmen des Projektes ›Czechia – der Gastlandauftritt Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026‹.

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Petr Šesták

Prag, Tschechien

Der tschechische Schriftsteller Petr Šesták, 1981 geboren, betreibt analoge Fotokabinen und organisiert kulturelle Veranstaltungen im südmährischen Mikulov. Sein Kurzroman »Ausgebrannt« (»Vyhoření«) ist die Erzählung eines Fahrrad-Kuriers, der sich täglich einen Weg durch den Wahnsinn des Straßenverkehrs bahnt und dabei über den Zustand der Welt nachsinnt. Die deutsche Übersetzung von Christina Frankenberg erschien im Februar 2026 bei parasitenpresse. Der Aufenthalt von Petr Šesták wird gefördert von der Mährischen Bibliothek in Brno im Rahmen des Projektes ›Czechia – der Gastlandauftritt Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026‹.

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Miloš Doležal

Prag, Tschechien

Miloš Doležal, 1970 geboren, wurde u. a. mit einem Lyrikband und den Prosatexten »Sommer der Dämonen« (Ü: Martin Reiner, Verlag Host, 2022) bekannt, einem erzählerischen Mosaik aus der unmittelbaren Nachkriegszeit in der Tschechoslowakei. Im LCB wird er gemeinsam mit Jakub Grec an einer illustrierten Biografie über den tschechischen Architekten Vladimír Grégr arbeiten. Gefördert von der Mährischen Bibliothek in Brno im Rahmen des Projektes ›Czechia – der Gastlandauftritt Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026‹.

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Jakub Grec

Prag, Tschechien

Jakub Grec, 1981 geboren, ist Maler, Bildhauer und Illustrator. Seit 2017 ist er Konservator und Restaurator der Stiftung Kmentová Zoubek. Im LCB wird er gemeinsam mit Miloš Doležal an einer illustrierten Biografie über den tschechischen Architekten Vladimír Grégr arbeiten. Gefördert von der Mährischen Bibliothek in Brno im Rahmen des Projektes ›Czechia – der Gastlandauftritt Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026‹.

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Júlia Kustos

Budapest, Ungarn

Júlia Kustos, 1996 geboren, wuchs in einer ungarischen Kleinstadt an der Grenze zu Österreich auf. Sie debütierte mit dem Gedichtband »Hullámtörő« (»Wellenbrecher«, 2022). Für den zweiten Band »Tehetetlen bálványok« (»Hilflose Idole«, 2025) wurde sie mit dem Péter Horváth Stipendium für Junge Ungarische Literatur ausgezeichnet, das mit einem Aufenthalt in der Akademie Schloss Solitude und dem LCB verbunden ist. Mit freundlicher Unterstützung der Péter Horváth Stiftung.

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Lena Winkel

Hamburg, Deutschland

Lena Winkel (*1993) erforscht Repräsentationen des Nicht-Menschlichen an der Schnittstelle von Theorie und zeichnerischer Praxis. Dabei bezieht sie sich auch immer wieder auf ihre langjährige Arbeit als Illustratorin von Kinderbüchern (u. a. Titel von Andreas Steinhöfel, Markus Orths, Anna Kindermann). Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Berthold Leibinger-Preis für den Theorie-Comic »Tiere richtig zeichnen« (transcript/JaJa, 2025).

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Miriam Unterthiner

Wien, Österreich

Miriam Unterthiner, geboren 1994, wuchs am Rande eines kleinen Bergdorfes in Südtirol, Italien auf. Sie studierte Philosophie, Germanistik sowie Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien. Der Theatertext »Blutbrot« wurde mit dem Kleist-Förderpreis für neue Dramatik, dem Literaturpreis der Universität Innsbruck sowie dem Debütpreis des Österreichischen Buchpreises ausgezeichnet. Bei edition laurin, innsbruck university press, erschien der Text ebenso in gedruckter Version. Der Theatertext »Mundtot« wurde mit dem Hans-Gratzer-Preis des Schauspielhauses Wien ausgezeichnet. Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Bundeskanzleramts Österreich.

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Sandra de Vivies

Brüssel, Belgien

Sandra de Vivies ist eine französisch-belgische Schriftstellerin und Wissenschaftlerin. Sie arbeitete als Lektorin, Journalistin und veröffentlichte 2025 ihren ersten Roman »La Femme du lac«.

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April

Stanislaw Assejew

Kyjiw, Ukraine

Stanislaw Assejew, 1989 geboren, ist ein ukrainischer Autor und Journalist. Von 2015 bis 2017 berichtete er aus seiner Heimatstadt Donezk über den Krieg im Donbaz, wo er von russischen Separatisten gefangen genommen wurde und anschließend mehr als zwei Jahre im Foltergefängnis Isolyatsiya verbrachte, bevor er in einem Gefangenenaustausch freikam. »Heller Weg« (aus dem Russischen von Anselm Bühling, Henriette Reisner und Volker Weichsel, edition suhrkamp, 2023) ist ein Bericht über seine Gefangenschaft, ein bedeutendes Dokument der Lagerliteratur. Sein Theaterstück »Christus im Gulag« wurde unlängst in Paris uraufgeführt. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Melanie Lüdtke

Kassel, Deutschland

Melanie Lüdtke arbeitet als freiberufliche Comicautorin und Illustratorin. In ihren Arbeiten behandelt sie sozialpolitische Themen wie Klassismus, Migration und Queerness. Bis 2024 studierte sie in der Comic- und Illustrationsklasse der Kunsthochschule Kassel unter Anleitung von Hendrik Dorgathen. Ihre Graphik Novel „Hackenporsche“ erschien 2024 im Schwarzer Turm Verlag. Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Ishbel Szatrawska

Krakau, Polen

Ishbel Szatrawska, 1981 geboren, ist Autorin von mehreren Theaterstücken, u. a. »The Life and Death of Mr. Hersh Libkin from Sacramento, CA« (Eurodram 2022 Selections). Ihr Debütroman »Toń« (dt. »Die Tiefe«, Voland & Quist, 2025, aus dem Polnischen von Andreas Volk) war ein Bestseller in Polen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Jamie Lee Searle

Winchester, England

Jamie Lee Searle, 1982 geboren, ist Literaturübersetzerin und Mitbegründerin des UK Emerging Translators’ Network. Sie übersetzte u. a. Werke von Kim de l’Horizon, Anna Kim, Florian Illies und Joachim B. Schmidt ins Englische. Jamie ist Fellow des Royal Literary Funds und war Dozentin an der Queen Mary University of London. Während ihres Aufenthaltes im LCB wird sie an ihrer Übersetzung von Gerti Tetzners »Karen W.« arbeiten.

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März

Anna Arno

Krakau, Polen

Anna Arno, 1984 geboren, ist eine polnische Autorin und Übersetzerin. Sie publizierte eine Biografie über Paula Modersohn-Becker (2015) und über Paul Celan (2021, engl. Übersetzung 2026). Aus dem Deutschen übersetzte sie unter anderem »Pollaks Arm« von Hans von Trotha. Ihr Aufenthalt wird gefördert durch das EU-Programm Culture Moves Europe.

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Kryscina Banduryna

Minsk, Belarus

Die belarusische Dichterin Kryscina Banduryna, 1992 geboren, hat mehrere preisgekrönte Gedichtbände publiziert. 2024 nahm sie an unserem Festival Coming Out, Inviting In teil. Sie ist Herausgeberin des Poesie-Webmagazins Taǔbin. Mit freundlicher Unterstützung der S. Fischer Stiftung.

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Team (24)

Amelie Bergfeld

Minsk, Belarus

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Freda von dem Bussche

Minsk, Belarus

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Nina Thielicke

Minsk, Belarus

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Renate von Mangoldt

Minsk, Belarus

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Tobias Bohm

Minsk, Belarus

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Katharina Kohlhaas

Minsk, Belarus

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Barbara Kopsch

Minsk, Belarus

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Christine Wagner

Minsk, Belarus

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Claudia Schütze

Minsk, Belarus

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Dr. Florian Höllerer

Minsk, Belarus

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Jürgen Jakob Becker

Minsk, Belarus

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Thorsten Dönges

Minsk, Belarus

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Solveig Bostelmann

Minsk, Belarus

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Beiträge (1141)

2026

Juni

INS OFFENE!

Veranstaltung5. Juni 2026: Welche Impulse können Literaturveranstaltungen in Zeiten politischer Herausforderung geben und welcher gesellschaftspolitische Anspruch wird an sie gestellt? Wie wird Literatur in von Strukturwandel geprägten Regionen veranstaltet? Und welche Ansätze aus dem Gegenwartstheater lassen sich für Vermittlungsformate von Literatur nutzen?Zu den Bildern …

Quyên Nguyễn | Vietnam

LCB diplomatique»Decke erreicht?« »Wir erinnerten uns gegenseitig ständig daran, dass wir nicht von einer „Ausstellung“, sondern lediglich von einem „Showcase“ sprechen durften. Ein geheimes Unterfangen: eine Veranstaltung zu schaffen, die sich durch den engen Spalt des Systems winden könnte.«Mehr…

Mai

IMMER ALLES ANDERS

Führung & Ausstellungseröffnung & Bar & Podium am 2. Juni!

Die Ausstellung zu »Immer alles anders« ist die erste Comicausstellung mit multisensorischen Objekten für alle und speziell blinde und sehbeeinträchtigte Menschen. Zur Eröffnung liest Dominik Wendland audiodeskriptiv begleitet von Florian Eib (Hörmal/Leipzig) aus der Graphic Novel. Matthias Nagel, Experte für Inklusion im Kunst- und Kulturbereich in Stuttgart, führt mit beiden ein Gespräch. Seid dabei!
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Gitta Benkő | Ungarn

LCB diplomatique»Die Statue« »Seine Gegenwart wirkt beunruhigend, dennoch vermittelt er ein Gefühl der Sicherheit. Na, was sagst du dazu? – fragte ich verbittert an einem aussichtslosen, grauen Morgen. Er verstand mich, nickte unsichtbar, zuckte zaghaft mit den Schultern.«Mehr…

April

Berliner Übersetzerwerkstatt 2026

AusschreibungBis zum 31. Mai nehmen wir Bewerbungen entgegen, 10 Plätze sind zu vergeben. Arbeitsstipendium (1.800 Euro) und Fortbildungsangebot richten sich an literarische Übersetzer·innen, die eine in Arbeit befindliche Übersetzung aus dem Deutschen oder ins Deutsche in einer Seminargruppe diskutieren möchten, den Austausch mit Kolleg·innen und Mentor·innen suchen und sich inhaltlich in den Workshop einbringen möchten. Leitung: Thomas Brovot. Die Werkstattwochenenden sind: 18.-20. September; 16.-18. Oktober; 13.-15. November; 18.-20. Dezember 2026.Mehr…

›Das zweite Buch‹

AusschreibungFörderungIm Herbst 2026 wird das LCB die Autor·innenwerkstatt Prosa ›Das zweite Buch‹ ausrichten. Die Treffen werden von Julia Schoch und Thorsten Dönges geleitet. Ziel dieser Werkstatt ist es, deutschsprachige Autor·innen zu fördern, die an ihrem zweiten Buch arbeiten. Die Bewerbungsunterlagen sind bis zum 20. Mai 2026 über unser Bewerbungsportal einzureichen.Zum Bewerbungsportal …

März

lempp 2026

Albrecht-Lempp-Stipendium 2026

FörderungDie Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, das Polnische Buchinstitut und das Literarische Colloquium Berlin vergeben das Albrecht-Lempp-Stipendium 2026 an Ishbel Szatrawska (Krakau) und Rainer Merkel (Berlin). Die Auszeichnung ist für Ishbel Szatrawska mit einem Aufenthalt im LCB, und für Rainer Merkel für einen Monat im Gästehaus des Buchinstituts in Krakau verbunden.Mehr…

Sprache im technischen Zeitalter, Heft 257

ZeitschriftAutor∙innenwerkstatt ›Das zweite Buch‹: In der aktuellen Ausgabe präsentieren die Teilnehmer∙innen der Werkstatt ›Das zweite Buch‹ neue literarische Vorhaben. David Blum, Şehnaz Dost, Leon Engler, Janina Hecht, Stefan Hornbach, Grit Krüger, Nora Osagiobare, Cécil Röski, Fiona Sironic und Ralph Tharayil nahmen an den Treffen im Herbst 2025 teil. Neben diesen sind poetische Prosastücke von Judith Zander und Fotos von Sven Gatter zu entdecken. Die katalanische Autorin Marta Pera Cucurell verbrachte 2025 einen Monat in Berlin und begeisterte uns mit ihren Gedichten. Der Dichter Raphael Urweider stellt in der Rubrik ›Auf Tritt Die Poesie‹ seinen Kollegen Patrick Savolainen vor und neue Gedichte von Raphael Urweider geben diesem Heft den letzten Schliff.Mehr…

Usama Al Shahmani empfiehlt

LeselampeLiteraturportLeselampe Nr. 2/2026: „Ich empfehle »Sturz in die Sonne« von Herzen, weil es mit seiner grossartigen, einfühlsamen Sprache sofort berührt und lange nachklingt. Zugleich besticht es durch seine beeindruckende Aktualität, die zeigt, wie relevant und bedeutsam seine Themen gerade heute sind. […] Die zentrale Frage im Roman ist: Was geschieht mit dem Menschen, wenn das Selbstverständliche kippt? Wie reagiert eine Gemeinschaft, wenn die vertraute Welt ihre Stabilität verliert? Zwischen Trotz, Verleugnung und aufkeimender Panik werden existentielle Risse sichtbar.“
Usama Al Shahmani, geboren 1971 in Bagdad und aufgewachsen in Qalat Sukar (Nasiriya), lebt heute in Zürich. Seine Bücher erscheinen im Limmat Verlag, zuletzt der Roman »In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied« (2025). Für die Leselampe hat der Autor den Roman »Sturz in die Sonne« des Schweizer Schriftstellers C.F. Ramuz (1878-1947) ausgewählt. Aus dem Französischen von Steven Wyss übersetzt, ist Ramuz‘ 1921 verfasster Roman ebenfalls bei Limmat erschienen. Ramuz gilt als bedeutendster Vertreter der Schweizer Literatur in französischer Sprache. Bild: Ayşe YavaşZur Leselampe

José Falero | Brasilien

LCB diplomatique»Zen-Billardspieler« »Drumherum wird getrunken, einander zugeprostet, gesungen, getanzt, über Kriege gesprochen oder die Liebe. Doch ohne den Selbstversunkenen: der ist nicht mehr hier. Er nimmt nichts mehr wahr, außer den Hinweisen vor sich, ausgebreitet auf dem grünen Stoff: eine Art stilles Rätsel, das auf Lösung wartet«Mehr…

Februar

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026

FörderungWir gratulieren den Nominierten und ihren Verlagen von Herzen!

ÜBERSETZUNG
∙ Ulrich Faure mit Anjet Daanjes »Das Lied von Storch und Dromedar« (Friedenauer Presse), aus dem Niederländischen
∙ Tina Flecken mit Auður Ava Ólafsdóttirs »Eden« (Insel), aus dem Isländischen
∙ Manfred Gmeiner mit Gustavo Faverón Patriaus »Unten leben« (Literaturverlag Droschl), aus dem Spanischen
∙ Timea Tankó mit András Viskys »Die Aussiedlung« (Suhrkamp), aus dem Ungarischen
∙ Petra Zickmann mit Irene Solàs »Ich gab dir Augen, und du blicktest in die Finsternis« (S. Fischer), aus dem Katalanischen

BELLETRISTIK
∙ Helene Bukowski: »Wer möchte nicht im Leben bleiben«, Claassen
∙ Norbert Gstrein: »Im ersten Licht«, Hanser
∙ Anja Kampmann: »Die Wut ist ein heller Stern«, Hanser
∙ Katerina Poladjan: »Goldstrand«, S. Fischer
∙ Elli Unruh: »Fische im Trüben«, TRANSIT

SACHBUCH/ESSAYISTIK
∙ Marie-Janine Calic: »Balkan-Odyssee. 1933-1941. Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa«, C.H. Beck
∙ Ines Geipel: »Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss der Erinnerung«, S. Fischer
∙ Jan Jekal: »Paranoia in Hollywood. Wie die USA exilierte Künstler erst retteten und dann verfolgten. 1941–1953«, Matthes & Seitz Berlin
∙ Ulli Lust: »Die Frau als Mensch 2: Schamaninnen«, Reprodukt
∙ Manfred Pfister: »Englische Renaissance«, GalianiMehr…

Pooneh Yekta / M. | Berlin-Teheran

LCB diplomatique»Ausgehender Anruf« »Wir wussten noch nicht – und wir werden vermutlich nie wissen – wie weit man gegen andere solche Gewalt entfesseln kann und wie einer den Anblick des Terrors überlebt.«Mehr…

Preis Literaturhäuser 2026 Lena Gorelik

Preis der Literaturhäuser 2026

PreisDas Netzwerk der Literaturhäuser verleiht den Preis der Literaturhäuser 2026 an Lena Gorelik. Mit den Kolleg∙innen des Netzwerks gratulieren wir sehr herzlich!Mehr…

Das LCB auf der Leipziger Buchmesse 2026

HinweisDas LCB lädt ein zu einer Präsentation der Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026, ins Übersetzungszentrum, zur Präsentation der Autor∙innenwerkstatt 2025 ›Das zweite Buch‹ und zur Verleihung des Preis der Literaturhäuser 2026.Mehr…

Januar

So war’s!

VeranstaltungWir danken Tim Holland, Verena Keßler, Kay Matter, Cécil Joyce Röski, Res Sigusch, Vera WeberGYM – Heft für Literatur als Kraftsport und der Kuratorin Maria Liebl für ihren Einsatz!Zu den Bildern…

Cornelia Boese und die »Arche Boa« am 18. Juni im LCB

Junges LCBSchulklassen jetzt anmelden! Welche 2., 3. oder 4. Klasse möchte einen Ausflug ins LCB machen und am 18. Juni 2026 um 10.30 Uhr bei der Lesung aus Cornelia Boeses Buch »Arche Boa« (Mixtvision, 2025) dabei sein? Meldet euch, melden Sie sich gerne bei Nadja Prenzel (prenzel@lcb.de) oder Claudia Schütze (schuetze@lcb.de)!Mehr…

Karl Riha © Renate von Mangoldt

Karl Riha

Wir trauern um Prof. Dr. Karl Riha. Seit 1970 war er Mitglied des Vereins, und in den bewegten Jahren von 1987 bis 1991 Geschäftsführender Direktor des LCB. Der Literaturwissenschaftler habilitierte sich 1970 an der TU Berlin und lehrte von 1975 bis zu seiner Emeritierung 2001 in Siegen. Sein besonderes Interesse galt der experimentellen Literatur, dem Dadaismus und der Parodie – auch als Autor (unter Pseudonymen wie Hans Wald und Charlie Hair) und als entdeckungsfreudiger Herausgeber. Zusammen mit Marcel Beyer gab er ab 1989 die Reihe Vergessene Autoren der Moderne heraus. Am 10. Januar 2026 ist er in Siegen gestorben, er wurde 90 Jahre alt. Sein Enthusiasmus als Literaturvermittler und sein nie versiegender Humor bleiben unvergessen.

Thomas Hummitzsch empfiehlt

LeselampeLiteraturportLeselampe Nr. 1/2026: „Die Leute in diesem Buch könnten einst lang, lang nach unserer Zeit in Nordkalifornien gelebt haben werden.“ Mit diesem sensationellen Satz beginnt Ursula K. Le Guins Opus Magnum Immer nach Hause, der wie kein anderer Roman unserer Zeit mit dem indigenen Amerika verbunden ist. Der Satz pulverisiert die lineare Zeitachse jeder herkömmlichen Erzählung. […] Le Guins bereits 1985 veröffentlichtes und nun endlich erstmals auf Deutsch vorliegendes Großwerk ist mit keinem anderen Roman der amerikanischen Gegenwartsliteratur vergleichbar.
Der Literatur- und Filmkritiker Thomas Hummitzsch empfiehlt »Immer nach Hause« von Ursula K. Le Guin, aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Matthias Fersterer, Karen Nölle und Helmut W. Pesch. (Carcosa Verlag, Berlin 2023, im Taschenbuch 2025). Bild: Konstantin BörnerZur Leselampe

Bogdan Coșa | Rumänien

LCB diplomatique»Die unsichtbaren Wunden meiner Klasse« »Dort, nur 15 Kilometer weiter, lag die Garantie eines anderen Lebens. Als ich dann 2019 „zurück nach Brașov” kam, fand ich exakt die Stadt, von der ich geträumt hatte. Nur hatte ich, wie es im Witz heißt, nicht aufgepasst und im Gepäck mich selbst dabei.«Mehr…

2025

Dezember

Barbara Kopsch

Barbara Kopsch

Wir trauern um Barbara Kopsch, sie starb am 10. Dezember 2025 nach schwerer Krankheit. Lange Jahre umsorgte sie das LCB, gab dem Haus Halt und war für viele unserer Hausgäste die tägliche Ansprechpartnerin. Sie fehlt uns schmerzlich.

Der Text ist ein Auszug aus »Die Vermengung«, Roman von Julia Weber, erschienen im Limmat Verlag in Zürich (2022, S. 93). Julia Weber lebte in den Monaten Januar 2017, September 2018 und Juli 2019 als Stipendiatin bei uns im LCB.Mehr…

Adventsraetsel_2025

Weihnachtsrätsel 2025

LiteraturportPreisfrage: Aus welchem 2025 erschienenen Roman stammt diese von Leonie Ott gezeichnete Szene? Schreiben Sie uns bis zum 11. Januar 2026 eine Email an kontakt@literaturport.de mit der richtigen Antwort und Ihrer Adresse. Eine schöne Weihnachtszeit und erholsame Tage zwischen den Jahren wünscht Euer*Ihr Literaturhafen!Mehr Infos und Preise

Sprache im technischen Zeitalter, Heft 256

ZeitschriftOffene Horizonte: Tanasgol Sabbagh, Şehnaz Dost, Saskia Warzecha, Tomer Dotan-Dreyfus, John Sauter und Matthias Nawrat, die auf Einladung des LCB und des Brandenburgischen Literaturrats und von Kulturland Brandenburg gefördert am Residenzprogramm Aus der Ferne gesehen teilnahmen, verfassten Texte, inspiriert von Brechts Gedicht »Vergnügungen«. Dies und viel mehr finden Sie in der neuen Nummer der Zeitschrift.Mehr…

Deutsch-Hebräischer Übersetzerpreis

Deutsch-Hebräischer Übersetzerpreis

PreisDer Staatsminister für Kultur und Medien, Wolfram Weimer, hat die Gewinner∙innen des Deutsch-Hebräischen Übersetzerpreises 2025 bekanntgegeben. Er geht an die in Jerusalem lebende Übersetzerin Helene Seidler für ihre deutsche Übersetzung des Romans »Unter Freunden stirbt man nicht« der israelischen Schriftstellerin Noa Yedlin (Kein & Aber Verlag, Zürich, 2023). Damit folgt die diesjährige Preisträgerin auf Gundula Schiffer, die im Jahr 2022 für die Übersetzung des Romans »Sommernächte« von Aharon Appelfeld ausgezeichnet wurde. Auf israelischer Seite geht der Preis an den Autor und Übersetzer Ido Abravaya für seine Übertragung des Romans »Der Abenteuerliche Simplicissimus« von Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen.Mehr…

Thaer Deeb | Syrien

LCB diplomatique»Über Syrien, über Blut und Hoffnung« »Ich nahm mir vor, das letzte Wort im Buch nicht den Kugeln und Bomben zu überlassen. Ich nahm mir vor, nicht nur über das Töten zu schreiben, sondern über die Hoffnung, die inmitten des Tötens geboren wird.«Mehr…

Albrecht-Lempp-Stipendium 2026

FörderungDas Albrecht-Lempp-Stipendium richtet sich an deutsche und polnische Schriftsteller·innen sowie an deutsche Literaturübersetzer·innen aus dem Polnischen und polnische Literatur- übersetzer·innen aus dem Deutschen. Bewerbungsfrist: 15. Februar 2026.Mehr…

Skizzenblog (286)

2026

Januar

Seiten (55)

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2024

BELLETRISTIK Anke Feuchtenberger: »Genossin Kuckuck« (Reprodukt Verlag, 2023), Wolf Haas: »Eigentum« (Hanser Verlag, 2023), Inga Machel: »Auf den Gleisen« (Rowohlt Verlag, 2024), Barbi Marković: »Minihorror« (Residenz Verlag, 2023), Dana Vowinckel: »Gewässer im Ziplock« (Suhrkamp Verlag, 2023)

SACHBUCH/ESSAY Jens Beckert: »Verkaufte Zukunft. Warum der Kampf gegen den Klimawandel zu scheitern droht« (Suhrkamp Verlag, 2024), Christina Clemm: »Gegen Frauenhass« (Hanser Berlin Verlag, 2023), Tom Holert: »ca. 1972. Gewalt – Umwelt – Identität – Methode« (Spector Books, 2024), Christina Morina: »Tausend Aufbrüche. Die Deutschen und ihre Demokratie seit den 1980er Jahren« (Siedler Verlag, 2023), Christiane Collorio, Ines Geipel, Ulrich Herbert, Michael Krüger, Hans Sarkowicz (Hrsg.): »Jahrhundertstimmen 1945-2000. Deutsche Geschichte in über 400 Originalaufnahmen« (Der Hörverlag, 2023)

ÜBERSETZUNG Ki-Hyang Lee mit Bora Chungs »Der Fluch des Hasen« (CulturBooks, 2023) aus dem Koreanischen, Klaus Detlef Olof mit Goran Vojnovićs »18 Kilometer bis Ljubljana« (Folio Verlag, 2023) aus dem Slowenischen, Lisa Palmes mit Joanna Bators »Bitternis« (Suhrkamp Verlag, 2023) aus dem Polnischen, Jennie Seitz mit Katerina Gordeevas »Nimm meinen Schmerz. Geschichten aus dem Krieg« ( Droemer, 2023) aus dem Russischen, Ron Winkler mit Lawrence Ferlinghettis »Angefangen mit San Francisco« (Schöffling & Co., 2023) aus dem EnglischenMehr…

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