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2022

Oktober

Nathalie Chang

Taipeh, Taiwan

Nathalie Chang (Chang Yi-Hsum), ursprünglich aus dem Taipeier Bezirk Muzha stammend, machte ihren Masterabschluss am Institut für Film- und Audiovisuelle Studien der Universität Paris Ⅲ (Sorbonne Nouvelle, Fachbereich Kunst und Medien). Sie schreibt Romane, Kurzgeschichten und seit 2021 für Fa (Film Appreciation Journal) die Kolumne »Xiǎng budào de Táiwān diànyǐng« (dt. »Taiwans Unerwartete Filme«). Von Changs Kurzgeschichten wurden bereits japanische und englische Übersetzungen (in Sammelausgaben mit Texten anderer Autor∙innen) herausgegeben, während eine Publikation auch in deutscher Fassung unter dem Titel »So wird man nicht an einem Tag« erschienen ist (»Von Wahrsagern und Technofrauen – Erzählungen zeitgenössischer Autorinnen aus Taiwan«, Projektverlag, 2021).

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Animo Chen

Taipeh, Taiwan

Animo Chen sammelte Erfahrung als Fotograf, künstlerischer Leiter bei Film und Fernsehproduktionen und als Zeichentrick-Regisseur. Heute ist er als Illustrator tätig. Animos Zeichnungen und Prosa brachten ihm den OPENBOOK Award 2019 ein, einen wichtigen taiwanischen Literaturpreis – das erste Mal überhaupt, dass dieser Preis an ein Comic ging. Noch im selben Jahr wurde er als Vertreter Taiwans für das Internationale Comic Festival Angoulême 2020 ausgewählt. Auf der Bologna Children’s Book Fair wurde er 2020 als erster taiwanischer Künstler überhaupt mit einem Ragazzi Award in der Kategorie Young Adult ausgezeichnet und ebenfalls 2020 erhielt in Taiwan den Golden Tripod Award.

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Chen Bo-Ching

Taipeh, Taiwan

Chen Bo-Ching schreibt Romane und Erzählungen. Er wurde 1983 geboren und schloss ein Literaturstudium an der Nationaluniversität Taiwan mit dem Grad Magister ab. Chen verschmilzt Genres wie Science Fiction und Horror mit klassischen Erzählungen.

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

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Ivan Landzhev

Sofia, Bulgarien

Ivan Landzhev, 1986 geboren, lebt als Dichter, Essayist und Hochschullehrer in Sofia. Ein Lyrikband ist in deutscher Übersetzung erschienen: »Wir Mansardenmenschen«, aus dem Bulgarischen von Henrike Schmidt und Martin Savov (eta Verlag, 2017).

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Lejla Kalamujić

Sarajevo, Bosnien und Herzegowina

Lejla Kalamujić, 1980 geboren, ist Autorin mehrerer Erzählbände und eines Theaterstücks. In deutscher Übersetzung erschien zuletzt 2020 »Nennt mich Esteban« im eta Verlag (aus dem Bosnischen von Marie-Luise Alpermann).

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Mercedes Spannagel

Wien, Österreich

Mercedes Spannagel, geboren 1995 in Wien, studiert Maschinenbau in Wien. Sie erhielt u. a. 2017 den Rauriser Förderungspreis und 2021 den Literaturpreis der Arbeiterkammer Oberösterreich. Veröffentlichungen z. B. in Lichtungen, BELLA triste und Volltext. Der Debütroman »Das Palais muss brennen« erschien 2020 bei Kiepenheuer & Witsch und war nominiert für den österreichischen Buchpreis in der Kategorie ›Debüt‹. Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Dušan Šarotar

Ljubljana, Slowenien

Dušan Šarotar, 1968 geboren, ist Schriftsteller, Drehbuchautor und Fotograf. Sein Roman »Panorama« erscheint im kommenden Jahr im Schenk Verlag, aus dem Slowenischen übersetzt von Marjeta Wakounig.

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September

Regina Kanyu Wang

Oslo, Norwegen

Regina Kanyu Wang, geboren 1990 in Shanghai, ist eine der wichtigsten jungen Stimmen der Science-Fiction-Szene Chinas. Die junge Autorin schreibt nicht nur philosophische Texte, sondern fördert in ihrer Tätigkeit als internationale Marketing-Managerin der Agentur Storycom die Verbreitung der chinesischenScience-Fiction-Literatur. Sie hat ebenfalls den Shanghaier Fanclub SF AppleCore mitgegründet. Ihren Master machte sie an der renommierten Fudan University in Kreativem Schreiben mit Übersetzen und Dolmetschen im Nebenfach. Sie promoviert zu chinesischer Science-Fiction und forscht zurzeit in Oslo. Ihre Novelle »Wolken und Nebel« (2015) gewann 2016 bei der Verleihung einer der wichtigsten chinesischen Science-Fiction-Preise den silbernen Nebula Award für die beste Novelle und Gold für die beste Filmadaption. Ihre Geschichte »Brain Box« erschien im Sammelband »Zerbrochene Sterne« (hg. v. Ken Liu, Heyne 2020), ihre Kurzgeschichte »Das verlorene Paradies« in der Anthologie des Kapsel Magazins »Sechs Geschichten von heute über morgen« (Frühwerk Verlag, 2021).

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Sina Ahlers

Tübingen, Deutschland

Sina Ahlers studierte Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Ihr Stück »Schamparadies « wurde beim Heidelberger Stückemarkt ausgezeichnet, ihre Arbeit für junges Publikum »#BerlinBerlin« mit dem Friedrich-Luft-Preis. Ihr neues Stück »Die zwei Körper Europas« behandelt die Verfassung und den Umgang Europas mit Menschenrechten. Beim 27. open mike erhielt Sina Ahlers den Preis für Prosa und den taz-Publikumspreis. Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats für junge deutschsprachige Autor·innen.

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Daniel Bayerstorfer

München, Deutschland

Daniel Bayerstorfer, geboren 1989 in Gräfelfing, arbeitet und lebt, nach längeren Aufenthalten in Italien und China, in München. Er schreibt Prosa und Lyrik und ist als Übersetzer und Literaturvermittler tätig. Sein Debütroman »Gegenklaviere « erschien 2017 bei hochroth München. Er ist Mitorganisator der Münchner Lesereihe ›meine drei lyrischen ichs‹ sowie Mitgründer des Festivals ›Großer Tag der Jungen Münchner Literatur‹. Daniel Bayerstorfer erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats für junge deutschsprachige Autor·innen.

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Yuliiya Didokha

Ukraine

Yuliiya Didokha ist Übersetzerin (Ukrainisch – Englisch) und Mitglied der Übersetzergruppe ›VERBatsiya‹. Ihr Aufenthalt wird ermöglicht in Kooperation mit dem Goethe-Institut und ›Arists at Risk‹, gefördert vom Deutschen Übersetzerfonds aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

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Dietlind Falk

Düsseldorf, Deutschland

Dietlind Falk ist im Ruhrgebiet aufgewachsen und studierte Literaturübersetzen. Ihr Debütroman »Das Letzte« erschien 2017 im Albino Verlag und handelt von einer Messiemutter. Ihren zweiten Roman möchte sie 2022 fertigstellen; er handelt von einem depressiven Tätowierer. Sie lebt als Übersetzerin und Autorin in Düsseldorf. Dietlind Falk erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats für junge deutschsprachige Autor·innen.

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Iryna Savyuk

Khmelnytskyi, Ukraine

Iryna Savyuk, geboren 1984 in der Ukraine, ist Übersetzerin und Dolmetscherin. Sie hat Autor·innen wie Ottessa Moshfegh, Chimamanda Ngozi Adichie, George Orwell oder Daniel Glattauer ins Ukrainische übertragen. Ihr Aufenthalt wird ermöglicht in Kooperation mit dem Goethe-Institut und ›Arists at Risk‹, gefördert vom Deutschen Übersetzerfonds aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

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Ana Schnabl

Kamnik, Slowenien

Ana Schnabl, 1985 geboren, ist Schriftstellerin, Journalistin und Literaturkritikerin. In deutscher Übersetzung sind im Folio Verlag ihr Erzählband »Grün wie ich dich liebe grün« (2020) und der Roman »Meisterwerk« (2022) erschienen, aus dem Slowenischen übersetzt von Klaus-Detlef Olof.

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Ekaterina Derisheva

Charkiw, Ukraine

Ekaterina Derisheva, geboren 1994 in Melitopol, ist eine ukrainische Übersetzerin, Autorin und Literaturveranstalterin. Sie ist Autorin des Buches »tochka otscheta« (2018), hat in zahlreichen Literaturzeitschriften publiziert und stand auf der Longlist für den Arkady-Dragomoshchenko-Preis (2019). Außerdem ist sie Kuratorin und Gründerin des Projekts KNTXT (Festival, Buchreihe, Literaturzeitschrift). Ekaterina Derisheva lebte zuletzt in Charkiw, bevor sie nach Deutschland kam.

Ihr Aufenthalt wird ermöglicht in Kooperation mit dem Goethe-Institut und ›Arists at Risk‹, gefördert vom Deutschen Übersetzerfonds aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

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August

Olga Bragina

Kyiv, Ukraine

Olga Bragina, 1982 geboren, ist Autorin von Prosa und Lyrik und Übersetzerin. Seit 2011 erschienen mehrere Gedichtbände, ein Prosaband und zuletzt der Roman »Pelikane«. Ins Ukrainische übersetzte sie Lyrik von John High und Katie Farris. In Zusammenarbeit mit dem Goethe- Institut und ›Artists at Risk‹.

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Anna Gschnitzer

München, Deutschland

Anna Gschnitzer studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Sie arbeitet als Autorin und Dramaturgin, zuletzt an den Münchner Kammerspielen. Gschnitzer wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, u. a. mit dem Jahresstipendium der LiterarMechana, dem Dramatik Stipendium der Stadt Wien und dem Publikumspreis des Münchner Förderpreises für deutschsprachige Dramatik. 2021 erhielt sie den Publikumspreis des Heidelberger Stückemarkts für ihr Stück »Einfache Leute«, das am Staatstheater Mainz uraufgeführt wurde. Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats für junge deutschsprachige Autor·innen.

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Ákos Kormányos

Széged, Ungarn

Der ungarische Autor Ákos Kormányos wurde 1992 in Senta (Serbien) geboren und lebt heute als Psychologe in Széged. Er debütierte 2019 mit dem Gedichtband »Paravan«. Für den zweiten Band »Töredezettségmentesítés« (»Defragmentierung«, 2021), in dem er seine Erfahrungen als Mensch mit Behinderung thematisiert, wurde er mit dem Péter Horváth Preis ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Canisia Lubrin

Whitby, Kanada

Canisia Lubrin ist Schriftstellerin, Herausgeberin und Lehrerin. Zu ihren Veröffentlichungen gehören »Voodoo Hypothesis« und »The Dyzgraphxst«, das für zahlreiche Buchpreise nominiert wurde, darunter den OCM Bocas Prize for Caribbean Literature. Lubrin unterrichtet an der School of English and Theatre Studies der University of Guelph im Fach Creative Writing. Mit freundlicher Unterstützung der kanadischen Botschaft.

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Tania Rodionova

Ivano-Frankivsk, Ukraine

Tania Rodionova, 1990 geboren, ist Übersetzerin und Lyrikerin. Sie ist Initiatorin der ukrainischen Übersetzergruppe VERBatsiya und Leiterin des Literatur- und Übersetzungsfestivals ›Translatorium‹. Sie übersetzte u. a. Timothy Snyder, Pascal Gielen und amerikanische beat poets wie Ginsberg, Corso und Ferlinghetti ins Ukrainische. In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und ›Artists at Risk‹.

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John Sauter

Leipzig, Deutschland

John Sauter wurde 1984 in Freiberg/Sachsen geboren, studierte Journalistik und Kunstgeschichte in Leipzig sowie Sprachkunst in Wien. Er lebt als Autor und Musiker (›Johnny Katharsis‹) in Leipzig. 2019 erhielt er das Startstipendium für Literatur. Im gleichen Jahr erschien sein dichterisches Debüt »Startrampen« in der Edition fabrik.transit, Wien. Sein zweiter Gedichtband »Zone« wurde 2021 in der Edition Azur bei Voland & Quist veröffentlicht. Er erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats für junge deutschsprachige Autor·innen.

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Nora Wagener

Luxemburg, Luxemburg

Nora Wagener, geboren 1989 in Luxemburg, studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Sie wurde 2017 mit dem Prix Servais für ihre Kurzgeschichtensammlung »Larven« (Hydre Éditions, 2016) ausgezeichnet und veröffentlichte zuletzt »Alle meine Freunde« (Éditions Guy Binsfeld, 2020) und »Was habe ich verpasst« (Éditions Guy Binsfeld, 2021). Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Arts Council Luxemburg.

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Juli

Anna Cieplak

Mysłowice, Polen

Anna Cieplak, 1988 geboren, lebt im schlesischen Mysłowice. Ihr erster Roman »Ma być czysto« wurde mit Preisen ausgezeichnet und 2021 unter dem Titel »Ostatni komers« verfilmt. »Rozpływaj się« (2021), ihr vierter Roman, zeichnet ein Porträt der Generation von „Eurowaisen“, von jungen Menschen, die in den Jahren nach dem EU-Beitritt Polens getrennt von ihren im europäischen Ausland arbeitenden Eltern aufgewachsen sind. Anna Cieplak erhielt das Albrecht-Lempp-Stipendium 2022. In Kooperation mit der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit und dem Polnischen Buchinstitut.

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Tobias Schulenburg

Köln, Deutschland

Tobias Schulenburg, geboren 1987, zeichnet und schreibt, lebt in Köln. Er hat von 2008 bis 2012 Automobildesign studiert, 2012/13 und 2017/18 Hartz IV bezogen, 2015 das Rauchen aufgehört, 2018 nochmal ein Kunststudium angefangen. 2020 erschien sein erster Gedichtband »es sich schön machen« (Parasitenpresse). Er erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats für junge deutschsprachige Autor·innen.

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Paul Seesequasis

Saskatoon, Kanada

Paul Seesequasis gehört dem kanadischen Volk der »Willow Cree« an. Er arbeitet als Autor und Journalist und setzt sich seit Jahrzehnten für die Rechte der indigenen Bevölkerung Kanadas ein, u. a. ist er der Kurator des »Indigenous Archival Photo Project«, das mit Bildern und Geschichten die kulturelle Identität der indigenen Bevölkerung Kanadas lebendig macht. Sein Fotobuch »Unter der Mitternachtssonne. Porträts indigener Gemeinschaften in Kanada« erschien 2020 bei btb. Mit freundlicher Unterstützung der kanadischen Botschaft.

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Demian Lienhard

Bern, Schweiz

Demian Lienhard, geboren 1987, lebt in Bern. Er hat in Klassischer Archäologie promoviert und arbeitet nun als freischaffender Schriftsteller. Er hat verschiedene Preise und Stipendien erhalten, zuletzt den Schweizer Literaturpreis für sein Romandebüt »Ich bin die, vor der mich meine Mutter gewarnt hat« (Frankfurter Verlagsanstalt, 2019). Demian Lienhard arbeitet derzeit an seinem zweiten Roman. Er erhielt ein Aufenthaltsstipendium mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Juni

Marko Dinić

Wien, Österreich

Marko Dinić, geboren 1988 in Wien, lebt und arbeitet als freischaffender Schriftsteller. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Belgrad. Er ist Vorstands- und Redaktionsmitglied von mosaik. 2016 war er für den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert. 2019 erschien sein Debütroman »Die guten Tage« im Paul Zsolnay Verlag. Er erhielt ein Aufenthaltsstipendium mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Tsitsi Dangarembga

Simbabwe, Simbabwe

Tsitsi Dangarembga wurde an der Deutschen Film- und Fernsehakademie ausgebildet und kehrte anschließend in ihre Heimat Simbabwe zurück. Sie ist Direktorin des »Creative Arts of Progress in Africa Trust«, Gründerin und Direktorin des »International Images Film Festival for Women« in Harare und Mitglied der Organisation »Women Filmmakers of Zimbabwe«. Sie wurde 2021 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. 2022 erhielt sie den Windham-Campbell Literature Prize.

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Pavel Hak

Paris, Frankreich

Pavel Hak wurde 1962 in Südböhmen geboren und lebt seit 1985 in Frankreich. Er ist Autor von fünf Romanen und eines Theaterstücks. Sein Roman »Trans« erschien 2008 in der Übersetzung von Ronald Voullié im Diaphanes Verlag. Pavel Hak nimmt teil an der »Grand Tour: Lyon / Berlin / Prag«, in Kooperation mit der Villa Gillet, dem Institut français Deutschland und dem Institut français Prag.

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Max Lobe

Genf, Schweiz

Max Lobe, 1986 in Douala, Kamerun geboren, lebt seit seinem achtzehnten Lebensjahr in der Schweiz. Er setzt sich mit der Literatur und den Märchen des subsaharischen Afrikas auseinander und interessiert sich für Schweizer Literatur, insbesondere für die Texte von C.F. Ramuz, die heute eine seiner Inspirationsquellen sind. Sein Roman »La Trinité bantoue« (Edition ZOE, 2014) wurde als »Drei Weise aus dem Bantuland« (Austernbank Verlag) von Katharina Triebner ins Deutsche übersetzt. Er erhielt ein Aufenthaltsstipendium mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

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Beiträge (801)

2022

Oktober

Stoffe: »Heilige Schrift I« und »Unter Stunden«

VeranstaltungWie lassen sich die Grenzen zwischen Schreiben und Leben überwinden? Wolfram Lotz und Robert Stripling haben sich dieser Herausforderung gestellt, indem sie jeden Gedanken und jede Sekunde ihrer Zeit in ihr Schreiben haben fließen lassen. Am Mittwoch, 05.10.22, 19.30 h sind sie mit ihren Büchern »Heilige Schrift I« und »Unter Stunden« im LCB zu Gast, moderiert von Christina Esther Hansen. Die Beiträge der drei zur Reihe ›STOFFE. Woraus besteht die Gegenwartsliteratur?‹ sind jetzt schon hier zu lesen:
Robert Stripling: »H2O«
Wolfram Lotz: »*«
Christina Esther Hansen: »; )«Mehr…

September

Kollaps und Hope Porn_Zukunftsaussichten_Sammelband_cover

»Kollaps und Hope Porn«

ProjektVeranstaltungIm MaroVerlag ist die Sonderausgabe des Kapsel Magazin »Kollaps und Hope Porn. 13 Zukunftsaussichten« erschienen. Herausgegeben von Lukas Dubro und Tim Holland, mit Beiträgen von Jumoke Adeyanju, Svenja Viola Bungarten, Lukas Dubro, Joshua Groß, Anna Hetzer, Tim Holland, Samuel J. Kramer, Benedikt Kuhn, Anja Kümmel, Rudi Nuss, Anne Oltscher, Philipp Schönthaler und Maxi Wallenhorst, versammelt sie die Ergebnisse von »Zukunftsaussichten. Eine Unkonferenz Spekulativen Fabulierens«, die im April 2022 im LCB stattgefunden hat. Mit dem Erscheinen des Bandes und drei Veranstaltungen mündete die »Unkonferenz« in ein dreitägiges Finale: Der erste Tag mit Diskussionen im LCB zu Spekulativer Poesie, SF und Science-Fiction-Literatur (Finale I, 28.10.22, im LCB). Am zweiten und dritten Abend stellten die Autor·innen die Anthologie vor (Finale II, 29.09.22 und Finale III, 30.09.22, beide im Kunsthaus ACUD).Mehr …

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PARATAXE X – Berlinglish – Berlin between

VeranstaltungEin literarischer Abend mit Ann Cotten, Andrea Scrima und Musa Okwonga
Sprecher: Moses Leo
Moderation: Shane Anderson
Auf Deutsch und Englisch (mit Übersetzungen)Zum Stream …

PARATAXE Symposium X. Berlinglish, 13 h

Veranstaltung13 h | Auftakt mit Jürgen Jakob Becker, Martin Jankowski und Jake Schneider
13.15 h | Counter-Histories and Uncomfortable Truths
Mit Edna Bonhomme, Ben Ferguson und Lucy Jones
Keynote: Dr. Gesa Stedman
Moderation: Laura Radosh
Featured poet: emet ezellZum Stream …

Natascha Gangl & Rdeca Raketa © unknowntourist web

Soundcomic? Ja! Soundcomic!

VeranstaltungMit der Elektroakustik-Band Rdeča Raketa hat Natascha Gangl ein neues Genre des Hörstücks entwickelt: den Klangcomic. „»Die Revanche der Schlangenfrau« bietet ein Hörspiel, das in jeder Sekunde nach Live-Erlebnis schmeckt: Pur, energisch und mit dem Rückenwind eines surrealistischen Erbes von Unica Zürn, das mit kluger Lebensfreude auf eine neue Ebene gehoben wird.“ (Jury „Ö1-Hörspiel des Jahres 2020“). LIVE IM LCB: 22. September 2022, 19.30 Uhr.
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Marija Dejanović | Kroatien/Griechenland

LCB diplomatique»Der Kampf gegen Windmühlen« »Auf dem Weg auf die Peloponnes fahren wir durch Zentralgriechenland. Es ist eine der ärmsten Gegenden des Landes. Der Mangel ist den Bergen und den Bäumen nicht anzusehen. Auch wenn die Menschen sich um sie nicht kümmern, verarmen die Naturphänomene nicht. Sie sind nicht von unserer Liebe abhängig.Baufällige Häuser, weder hübsch noch hässlich, es könnten auch die verlassenen Jugendstil-Schlösser oder die zerstörten jugoslawischen Denkmäler sein, die ich in Kroatien gesehen habe. […]«Mehr…

Juan S. Guse © Dorothee Elmiger, Cover @ Luchterhand

Juan S. Guse empfiehlt

LeselampeSan Cristóbal ist eine verschlafene lateinamerikanische Provinzstadt, gelegen inmitten eines undurchdringbaren Dschungels. Eines Tages erscheinen 32 bettelnde und gewalttätige Kinder im Ort: niemand kennt sie, niemand versteht ihre Sprache und niemand weiß, wie man mit ihnen Umgehen soll. Der Roman »Die leuchtende Republik« (Luchterhand, 2022) von Andrés Barba erzählt von dieser geisterhaften und gleichzeitig sehr realen Begegnung. Juan S. Guse bekam das Buch von Jakob Nolte empfohlen – und empfiehlt es uns weiter in der neuen Leselampe:Zur Leselampe

Nacht der Übersetzung: „Alle sein – Republik der Übersetzer·innen”

VeranstaltungMit dieser neuen Ausgabe der „Nacht der Übersetzung“ feiern das Institut Français und TOLEDO Übersetzung als kollektives Erlebnis – am 22. September ab 18h auf der Bühne der Maison de France. In einem Mix aus Gesprächen, Lesungen und Gedichtperformances werden viele Facetten, Fragen und Praktiken des kollektiven Übersetzens durchdekliniert, u.a. mit den Übersetzer·innen Elfriede Jelineks, dem Kollektiv Trans|Droste, vielen Stimmen aus „Vernon Subutex“ und der „Republik der Übersetzer·innen“ rund um den französischen Theaterautor Valère Novarina.
Ein Abend mit Emmanuelle Bayamack-Tam, Leopold von Verschuer, Valère Novarina, Olga Radetzkaja, Barbara Fontaine, Nicola Denis  u.v.a.Mehr…

Ausstellung "Madame Choi und die Monster" © Tobias Bohm

»Madame Choi und die Monster«

AusstellungVeranstaltungSeit August prägt das koreanische Monster Bulgasari die Fenster, Vitrinen und Wände des LCB; sogar als Tonfigur in Wachstumsstufen – denn für ihr Projekt »Madame Choi und die Monster« wurde der Zeichnerin Sheree Domingo und dem Autor Patrick Spät der Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung 2022 zuerkannt. Umso schöner, dass nun parallel zur Ausstellung auch das Buch (Edition Moderne) erscheint.Mehr…

Jörg-Uwe Albig © Christina Zück, Cover © Suhrkamp

Jörg-Uwe Albig empfiehlt

LeselampeAm Rand einer großen Stadt heben Arbeiter eine riesige Grube aus, um ein „gemeinproletarisches Haus“ zu errichten. Andrej Platonow beschreibt in seinem Roman »Die Baugrube« (Suhrkamp, 2016) das Leben dieser Arbeiter, die eine Utopie verwirklichen wollen, aber langsam unter dem Druck ihrer Aufgabe zerbrechen. Für Jörg-Uwe Albig ist die deutsche Neuübersetzung des Romans eine des „atemberaubendsten Neuenteckungen“ der letzten Jahre: „Eine grotesk und gewollt fehlerhafte Kunstsprache aus Poesie, irren Philosophemen, Prawda-Slang und Bürokraten-Umständlichkeit, deren Übertragung ins Deutsche durch Gabriele Leupold ein kaum begreifliches Wunder ist.“Zur Leselampe

August

Literatur in den Sprachen Berlins 2022

VeranstaltungDie Multikulturalität Berlins ist ein leuchtendes Merkmal dieser vielfältigen und lebendigen Stadt. So vielfältig und lebendig wie die Stadt ist auch die Berliner Literaturlandschaft, die aus der kulturellen Diversität und Vielsprachigkeit ihrer Akteur∙innen heraus entsteht. Auch dieses Jahr schrieb der Berliner Senat Jahresstipendien für die nicht auf Deutsch schreibenden Autor·innen Berlins aus. Ausgezeichnet wurden Ghayath Almadhoun, Burcu Argat, Meriam Bousselmi, Jacek Dehnel, Rafael Cardoso, Nikolay Kononov, Jonathan Lyon, Dilek Mayatürk, Bahram Moradi und Madame Nielsen. Zur Veranstaltung am 02. September haben wir einen Digital Essay mit Texten der ausgezeichneten Autor·innen veröffentlicht.Zum Digital Essay

Olga Bragina | Ukraine

LCB diplomatique»Auszüge aus dem „Kiewer Tagebuch“ « »[…]Ich sage zu Papa: „Wir haben diese Hocker in den Achtzigern gekauft und jetzt sitzen wir auf ihnen, hier, in einem Luftschutzbunker. Jetzt geben sie dir Stabilität!“

Auf einer Bank in der Nähe sagt ein betrunkener Typ zu einem anderen: „Das ist schön, ein Gespräch von Herz zu Herz. So möchte ich mit allen reden.“

Ich sage zu Papa: „Die besten Leute der Stadt sind hier. Wenn es nicht wegen des Krieges wäre, könnten man meinen, es sei Silvester.“

Ich erzähle Mama: „Wir sind hier, wir in Akhmatovas Gedicht Requiem“[…]»Mehr…

Übersetzen als Feministin: Endlich etwas, das uns passiert ─ Podcast-Journal von Julie Tirard

TOLEDO-JournalAnna sagt, sie wurde vergewaltigt. Jonas sagt, es war einvernehmlicher Geschlechtsverkehr. In den drei Folgen ihres als Podcast-Reihe angelegten TOLEDO-Journals nimmt Julie Tirard uns mit hinter die Kulissen der französischen Übersetzung von »Nichts, was uns passiert« (Verbrecher Verlag, 2018) von Bettina Wilpert und fragt sich: Wie lässt sich beim Übersetzen der journalistische Ton treffen, der diesen Roman so einzigartig macht, und dabei der allem zugrunde liegenden feministischen Absicht gerecht werden?Zum TOLEDO-Journal …

Skizzenblog (97)

2022

Juni

Februar

Seiten (57)

Rahel Jaeggi und Susan Neiman

VeranstaltungAuf Wiedervorlage: Aufklärung, 25. April 2022, 19.30 Uhr: Vor gut drei Jahrhunderten begann die Epoche der Aufklärung. Wie stellt sich dieser Aufbruch aus heutiger Sicht dar? Und wie steht es im 21. Jahrhundert um das aufklärerische Projekt? Die Philosophinnen Susan Neiman und Rahel Jaeggi nehmen sich Aufklärung auf Wiedervorlage und führen ein Gespräch, das moderiert wird von Ekkehard Knörer, Kulturwissenschaftler und Mitherausgeber der Zeitschrift Merkur. Vor Ort oder hier im Livestream zu erleben. Der Abend steht in Bezug zur vierteiligen ARTE-Dokumentationsreihe Projekt Aufklärung im April.Mehr…

Kanaky zuhause

VeranstaltungMitschnitt vom 13.04.: Kanaky zuhause. Buch- und TOLEDO-Journalpremiere
Claudia Hamm und Ekkehard Knörer im Gespräch über »Kanaky« (Hanser) von Joseph Andras
Das TOLEDO-Journal zum Mitlesen: ›Kanaky zuhause‹Mehr…

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