LCB

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2024

Juli

Paul Murray

Dublin, Irland

Paul Murray, geboren 1975 in Dublin, ist Autor mehrerer vielfach ausgezeichneter Romane. Sein jüngster Roman »Der Stich der Biene« (Ü: Wolfgang Müller, Antje Kunstmann, 2024) stand auf der Shortlist für den Booker Prize und gehörte zu den zehn besten Büchern des Jahres 2023 in der New York Times und der Washington Post. Paul Murrays Arbeiten erschienen u. a. im New York Magazine, in The Guardian, The Paris Review und der New York Times. Mit freundlicher Unterstützung von Zeitgeist Irland 24, einer Initiative von Culture Ireland und der irischen Botschaft in Deutschland.

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Mikita Franko

Pawlodar, Kasachstan

Mikita Franko wurde 1997 in Pawlodar, Kasachstan, geboren und versteht sich als ›Akyn‹, als einen kasachischen Volksdichter, der politische Themen verhandelt. Sein Roman »Die Lüge« erschien 2022 in Maria Rajers deutscher Übersetzung im Verlag Hoffmann und Campe. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Sven Keromnes

Lyon, Frankreich

Sven Keromnes, Jahrgang 1999, ist Wissenschaftler und Übersetzer aus dem Deutschen ins Französische. Er hat Germanistik und Übersetzungswissenschaft in Lyon, Stockholm und Lausanne studiert. Seine transdisziplinäre Forschungsarbeit befasst sich mit der Metaphorik der Stimme. Zurzeit arbeitet er an der Übersetzung von »Niemands Frau« (Barbara Köhler, Suhrkamp, 2007), einer vielstimmigen Neubearbeitung der Odyssee. Sein Aufenthalt im LCB wird gefördert durch das EU-Programm Culture Moves Europe und TOLEDO.

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Yanhui Wang

Beijing, China

Yanhui Wang, Jahrgang 1981, studierte Germanistik in Beijing. Heute ist er Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft am Beijing Institute of Technology (BIT). 2015 veröffentlichte er eine von ihm ins Chinesische übersetzte Auswahl von Volker Brauns Gedichten in China. Er erhielt das TOLEDO-Aufenthaltsstipendium 2024.

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Seda Tunç

Wien, Österreich

Seda Tunç ist Lyrikerin und Übersetzerin. Sie studierte Anglistik und Amerikanistik in Istanbul und in Wien. Ihr erster Gedichtband »WELCH« erschien 2021 in der edition mosaik. Sie veröffentlichte auf Türkisch, Englisch und Deutsch in unterschiedlichen Zeitschriften und Anthologien in diesen drei Sprachen sowie literarische Übersetzungen. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich und des EU-Programms Culture Moves Europe.

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Natalia Malek

Warschau, Polen

Natalia Malek, 1988 geboren, ist Dichterin, Übersetzerin und Kuratorin von Literaturveranstaltungen. Für ihr dichterisches Werk wurde sie mehrfach ausgezeichnet, dazu übersetzte sie Lyrik von Louise Glück, Sandra Cisneros und Tyrone Williams ins Polnische. Sie erhielt das Albrecht-Lempp-Stipendium, das wir gemeinsam mit der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit und dem Buchinstitut Krakau, vergeben.

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Juni

Anton Beck

Zürich, Schweiz

Anton Beck, 1996 geboren, wuchs in Liechtenstein auf und veröffentlichte bereits mehrere Romane und Kurzgeschichten. Er studierte Germanistik sowie Skandinavistik an der Universität Zürich und arbeitet als Journalist.

Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung Liechtenstein.

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Maë Schwinghammer

Wien, Österreich

Maë Schwinghammer (hen/they), geboren 1993, studiert und lebt Sprachkunst in Wien. Im Frühjahr 2022 erschien das Lyrik-Debüt »Covids Metamorphosen« im Klever Verlag. Im Jahr 2022 residierte Maë Schwinghammer als Burgschreiber∙in von Januar bis Mai auf Burg Beeskow. Im Haymon Verlag erscheint 2024 der Debütroman »alles dazwischen, darüber hinaus«. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Hannah K Bründl

Wien, Österreich

Hannah K Bründl, geboren 1996, ist Autorin an der Schnittstelle von Lyrik, Drama und experimentellen Formen. 2020 entstand das im Kollektiv geschriebene und selbst produzierte Hörspiel »es gibt diese namen/es gibt diese wut« über Sexismen im Literaturbetrieb. Es wurde für den ARD PiNball nominiert und bei u. a. SRF Zwei und Deutschlandfunk Kultur ausgestrahlt. Im Herbst 2023 erschien ihr Lyrikdebüt mit dem Titel »Mother_s« bei roughbooks. Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Sole Otero

Angoulême, Frankreich

Sole Otero, 1985 geboren, ist eine argentinische Comicautorin, Kinderbuchillustratorin und Textildesignerin. Für ihre Graphic Novel »Naphtalin«, die in Lea Hübners deutscher Übersetzung im Reprodukt Verlag erschienen ist, wurde sie 2023 beim Comic Festival in Angoulême mit dem Prix du public France TV ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Miriam V. Lesch

Wien, Österreich

Miriam V. Lesch, geboren 1991 in Graz, lebt und arbeitet als freischaffende Autorin und Dramaturgin in Wien. 2021 war sie mit ihrem Theaterstück »Wald« Stipendiatin der Wiener Wortstätten bei der ›Tour des Textes‹, 2022 Teilnehmerin am Heidelberger Stückemarkt. Ihr Kurzhörspiel »Was wirklich geschah« gewann beim Berliner Hörspielfestival 2021 den 1. Preis (Kategorie Kurzhörspiel). Mit freundlicher Unterstützung des Bundeskanzleramts Österreich.

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Pavol Rankov

Bratislava, Slowakei

Pavol Rankov, 1964 geboren, ist einer der bekanntesten slowakischen Autoren. Drei seiner Romane liegen in deutscher Übersetzung vor; zuletzt erschien »Der kleine Donaukrieg« (Übersetzung: Slavka Rude-Porubská) im Verlag danube books. 2009 wurde er mit dem Literaturpreis der Europäischen Union, 2014 mit dem Mitteleuropäischen Literaturpreis Angelus der Stadt Wrocław ausgezeichnet. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Ludwig Hartinger

Saalfelden, Österreich

Ludwig Hartinger, 1952 geboren, ist ein österreichischer Lyriker, Übersetzer, Lektor und Herausgeber. 2023 erschien die von ihm herausgegebene und übersetzte Sammlung der Gedichte des modernen slowenischen Klassikers Srečko Kosovel: »Mein Gedicht ist mein Gesicht. Invention einer orphischen Landschaft«, für den er mit dem Fabjan-Hafner-Preis 2023 ausgezeichnet wurde. Der Preis ist mit einem Aufenthalt im LCB verbunden. In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Ljubljana, dem Musil-Institut/Kärntner Literaturarchiv, dem Verband slowenischer Literaturübersetzer (DSKP) und dem Österreichischen Kulturforum Laibach.

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Mariya Lappo

Warschau, Polen

Mariya Lappo, 1991 geboren, ist eine belarusische Autorin und Journalistin. 2014 publizierte sie einen Erzählungsband, und 2020, gemeinsam mit dem Musiker Tochka K., das Hörbuch »Lenin lässt eine Möwe aus seinen Händen«. Sie lebt in Warschau. Mit freundlicher Unterstützung der S. Fischer Stiftung.

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Mai

Eva Viežnaviec

Warschau, Belarus

Eva Viežnaviec wurde 1972 in der Nähe von Minsk geboren und ist seit 1994 als Autorin und Journalistin tätig. »Was suchst du, Wolf?« wurde 2021 in Belarus mit dem wichtigsten Romanpreis ausgezeichnet und ist ihr erstes Buch, das in deutscher Übersetzung (Ü: Tina Wünschmann, Zsolnay) erschienen ist. Im LCB wird sie an einem neuen literarischen Projekt arbeiten.

Ihr Aufenthalt ist vom Auswärtigen Amt und der S. Fischer Stiftung gefördert.

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Sheila Armstrong

Dublin, Irland

Sheila Armstrong ist eine Schriftstellerin und Herausgeberin aus dem Nordwesten Irlands. Sie publizierte zwei Bücher: »How To Gut A Fish« (2022), eine Sammlung von Kurzgeschichten, und den Roman »Falling Animals« (2023, beide Bloomsbury).

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Ciara Ní É

Dublin, Irland

Ciara Ní É ist eine zweisprachige Autorin, Performerin und Rundfunksprecherin. Sie ist Mitbegründerin des LGBTQ+-Kunstkollektivs ›AerachAiteachGaelach‹ und wurde 2022 vom Irish Examiner zu einer der ›100 Frauen, die Irland verändern‹ gewählt. Ciara hat ihre Arbeiten in New York, Paris, London, Brüssel, Schweden und in ganz Irland aufgeführt.

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Megan Nic Ruairí

Dublin, Irland

Die Debüt-EP »Made Of Sin« der Musikerin Megan Nic Ruairí wurde 2024 veröffentlicht und zeigt ihr Talent, Tradition und Zeitgeist miteinander zu verbinden. Sie tritt mit ihren Bands Clann Mhic Ruairí, BIG LOVE und Bláth na hÓige auf. Beim Fest »Kleine Verlage am Großen Wannsee« am 1. Juni 2024 gibt sie ein Open-Air-Konzert im Garten des LCB.

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Jessica Traynor

Dublin, Irland

Die Dichterin Jessica Traynor arbeitet als Lektorin für Lyrik beim irischen Verlag Banshee Press und ist Kritikerin für die Irish Times. Ihr dritter Gedichtband »Pit Lullabies« (Bloodaxe, 2022) stand auf der Shortlist für den Yeats Society Sligo/Irish Independent Poetry Prize. Sie erhielt 2023 den Lawrence O‘Shaughnessy Award.

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Şehnaz Dost

Köln, Deutschland

Şehnaz Dosts Kurzprosa ist u. a. in den Zeitschriften Literarische Diverse und Yallah Salon erschienen. »ruh« (Ecco, 2024) ist ihr Debütroman, mit dessen ersten Kapiteln sie 2020 Stipendiatin in der Autor∙innenwerkstatt Prosa war. Şehnaz Dost ist zu Gast im Rahmen des Residenzprogramms ›Aus der Ferne gesehen – Begegnungen in Brandenburg‹, ein Kooperationsprojekt des Brandenburgischen Literaturrats und des LCB.

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Jimi Lend

Graz, Steiermark

Jimi Lend, geboren 1980 in Eibiswald, Steiermark, ist das dichtende und Poesie performende Alter Ego des Schauspielers und Regisseurs Johann Wolfgang Lampl. Nicht nur in Auftritten auf Festivals in ganz Europa, sondern auch im Lyrikband »Mundlandungen« (Edition Kürbis, 2023) ist seine Verwandlungslust gegenwärtig. Mit freundlicher Unterstützung der Steiermärkischen Landesregierung.

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Ika Sperling

Hamburg, Deutschland

Ika Sperling, geboren 1996 in Mainz, hat an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg Illustration studiert. 2023 erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen und ist 2024 Finalistin für den Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung. Ihr Comicdebüt »Der Große Reset« erscheint im Mai 2024 bei Reprodukt. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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April

Gitta Benkő

Budapest, Ungarn

Gitta Benkő, 1969 in Brasov geboren, lebt in Budapest und promoviert derzeit mit einer Arbeit über Veza Canetti. Ins Ungarische übersetzte sie Texte u. a. von Herta Müller, Thomas Stangl und Tanja Maljartschuk. Sie erhielt ein ›Schritte‹-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Verena Keßler

Leipzig, Deutschland

Verena Keßler, geboren 1988 in Hamburg, lebt in Leipzig, wo sie am Deutschen Literaturinstitut studierte. Ihr erster Roman »Die Gespenster von Demmin« erschien 2020 und wurde mit dem Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium ausgezeichnet. Ihr zweiter Roman »EVA« (beide Hanser Berlin) erschien 2023. Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Nora Schramm

Köln, Deutschland

Nora Schramm, 1993 in der Südpfalz geboren, studierte Fremdsprachen und Kulturwissenschaften in Gießen sowie Theorien und Praktiken professionellen Schreibens in Köln. Ihre Arbeit wurde mehrfach gefördert, u. a. durch das Baldreit-Stipendium Baden-Baden und das Spaltmaße-Stipendium der Jürgen Ponto-Stiftung. Ihr Debütroman »Hohle Räume« erschien im März 2024 bei Matthes & Seitz Berlin. Sie erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Klementyna Suchanow

Warschau, Polen

Klementyna Suchanow wurde 1974 geboren. Mit einer Biografie über Witold Gombrowicz ist sie bekannt geworden; 2016 gehörte sie zu den Gründerinnen der ›Frauenstreik‹-Bewegung in Polen. In deutscher Übersetzung erschien 2023 »Das ist Krieg« (Ü: Antje Ritter-Miller, Europa), ein Buch über weltweit agierende Allianzen zur Abschaffung der Menschenrechte. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Florent Toniello

Luxemburg, Luxemburg

Florent Toniello, 1972 in Lyon geboren, begann sein erstes Leben in der IT-Branche bei einem multinationalen Unternehmen in Brüssel und anderswo. Im Jahr 2012 ließ er sich in der Hauptstadt des Großherzogtums Luxemburg nieder, wo er sein zweites Leben als Lektor, Kulturjournalist und Dichter begann. Er veröffentlichte acht Gedichtbände in Luxemburg, Belgien und Frankreich, ein Theaterstück, das am Théâtre ouvert Luxembourg aufgeführt wurde, einen Roman und eine Sammlung von Science-Fiction-Kurzgeschichten. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Arts Council Luxemburg.

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März

Axel Cornil

Brüssel, Belgien

Axel Cornil, Jahrgang 1990, ist Schauspieler, Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur. Er studierte am Conservatoire Royal de Mons und schrieb zahlreiche Theaterstücke. Sein Stück »Ravachol« wurde international aufgeführt, u. a. am Staatsschauspiel Dresden. Er erhielt das Stipendium des Ministeriums der Föderation Wallonie-Brüssel.

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Marie Bouquet-Bourla

Paris, Frankreich

Marie Bouquet-Bourla übersetzt deutschsprachige Literatur ins Französische, u. a. von Hans Fallada, Friedrich Christian Delius und Angelika Meier. Ihr Arbeitsaufenthalt im LCB wird gefördert durch das EU-Programm Culture Moves Europe und TOLEDO.

 

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Elena Dimitrova

Veliko Tarnovo, Bulgarien

Elena Dimitrova, 1972 geboren, ist Literaturübersetzerin aus dem Deutschen und Niederländischen ins Bulgarische. Sie übersetzte u. a. Hannah Arendt, Thomas Lehr und Antje Rávik Strubel. Ihr Arbeitsaufenthalt im LCB wird gefördert durch das EU-Programm Culture Moves Europe und TOLEDO.

 

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Team (32)

Maria Liebl

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Regina Menke

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Freda von dem Bussche

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Klaudia Cierluk

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Amelie Bergfeld

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Laura Urban

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Jeffrey Trehudic

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Julia Orso

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Lara Gross

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Eva Laderick

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Augusto Paim

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Tom Zille

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Nina Thielicke

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Juliane Schallau

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Renate von Mangoldt

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Tobias Bohm

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Viktoriya Stukalenko

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Vincent Sauer

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Katharina Kohlhaas

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Barbara Kopsch

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Olaf Rode

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Christine Wagner

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Laura Ott

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Felix Schiller

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Peter Dietze

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Claudia Schütze

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Dr. Florian Höllerer

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Jürgen Jakob Becker

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Thorsten Dönges

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Nadja Prenzel

Veliko Tarnovo, Bulgarien

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Beiträge (1011)

2024

Juni

Vom Um im Un – Ein TOLEDO-Journal von Maria Hummitzsch

TOLEDO-JournalJosé Henrique Bortoluci zeichnet mit Was von meinem Vater bleibt ein Portrait seines Vaters, der fünfzig Jahre lang mit einem Lkw durch Brasilien gefahren ist. Das Buch, zwischen verschiedenen Registern und Intensitäten aufgespannt, präsentiert sich der Übersetzerin als „elastisch-fester Textkörper“. In ihrem TOLEDO-Journal zeigt Maria Hummitzsch auf, wie sie den Textbewegungen nachspürt und warum die „Gebiete abseits der Hauptwege“ ein fruchtbares Bild für die Tätigkeit des Übersetzens darstellen.Zum TOLEDO-Journal …

Sprache im technischen Zeitalter, Heft 250

ZeitschriftNeue Stimmen von der Insel: Die literarische Vielfalt Irlands. Wir drucken in dieser Ausgabe u. a. Auszüge aus den Romanen bzw. Songs unserer irischen Hausgäste Sheila Armstrong, Paul Murray, Ciara Ní É, Jessica Traynor und Megan Nic Ruairí, außerdem einen Auszug aus dem Roman »The Undertaking« der irischen Autorin Audrey Magee. Ans Herz legen möchten wir dazu die Filmaufnahme vom 28. Mai 2024, als Sheila Armstrong, Ciara Ní É, Jessica Traynor und Megan Nic Ruairí in einer ›Nacht der irischen Literatur‹ bei uns zu erleben waren.Mehr…

Maria Păcurariu © Emma Păcurariu

Maria Păcurariu empfiehlt

LeselampeLiteraturportMaria Păcurariu, die aktuelle Stadtschreiberin des Berlin Stories-Projekts des studierendenWERK BERLIN hat die neue Leselampe verfasst:
„Ich finde eine gebrauchte, hellpinke Version von Franny und Zooey (Little, Brown and Company, Bosten, 1961) mit sechzehn in einem Buchladen in Edinburgh und kaufe sie als Erinnerung an die Stadt und vielleicht auch, weil ich vage glaube, dass Salinger jemand sei, von dem man vielleicht mal gehört haben sollte. Es ist Liebe auf die erste Lektüre.“Zur Leselampe

FÖN in concert

VeranstaltungZum ersten Mal ist das LCB bei der Fête de la Musique Berlin dabei! Am 21. Juni 2024, 19.30 Uhr spielen FÖN bei uns. Der Eintritt ist frei.Mehr…

Mazzucchetti-Gschwend-Übersetzungspreis 2024

PreisDen Mazzucchetti-Gschwend-Übersetzungspreis 2024 erhalten: Annette Kopetzki für ihre Übersetzung des Romans »Die Lehman Brothers« von Stefano Massini (Hanser Verlag, 2022) und für ihre gesamte Arbeit als Übersetzerin aus dem Italienischen, Karin Krieger erhält den Sonderpreis für ihr Lebenswerk und Moritz Rauchhaus wird mit dem Nachwuchspreis geehrt. Der Mazzucchetti-Gschwend-Übersetzungspreis wurde am 13. Juni 2024 in der Italienischen Botschaft Berlin vergeben.Mehr…

Mai

Gert Loschütz © privat

Gert Loschütz empfiehlt

LeselampeLiteraturport„Was für ein seltsamer Mensch, dieser Monsieur Amiel aus Genf!“

In der neuen Leselampe schreibt der Schriftsteller Gert Loschütz kunstvoll über das bereits vor 20 Jahren erschienene 17.000 Seiten umfassende Tagebuchwerk von Henry-Frédéric Amiel (1821–1881).Zur Leselampe

Dang Lanh Hoang © Son Binh Hoang

Dang Lanh Hoang empfiehlt

LeselampeLiteraturportBereits in mehr als 30 Sprachen übersetzt, ist soeben auch die vietnamesische Übersetzung von Hans Falladas »Jeder stirbt für sich allein« erschienen. Übersetzt hat es der seit 1988 in Berlin lebende Literaturübersetzer und pensionierte Chemiker Dang Lanh Hoang. Und weil er das Buch gerade in diesen Tagen wieder so wichtig findet, hat er es auch gleich für seine Leselampen-Buchempfehlung ausgewählt.Zur Leselampe

Aus der Ferne gesehen – Begegnungen in Brandenburg

FörderungDas Residenzprogramm ›Aus der Ferne gesehen – Begegnungen in Brandenburg‹ ist ein Kooperationsprojekt des Brandenburgischen Literaturrats und des LCB. Es findet statt im Rahmen von ›Welten verbinden – Kulturland Brandenburg 2024/2025‹. Unter Trägerschaft des Brandenburgischen Literaturrates sollen mit diesem Residenzprojekt neue Perspektiven auf das Leben und Schreiben in einem mehrheitlich weiß geprägten Bundesland eröffnet werden. In Lesungen und Gesprächen sowie bei einem abschließenden Festival im Jahr 2025 wird die Beschäftigung mit Lebensrealitäten im Zentrum stehen, die im bisherigen Diskurs noch zu wenig Beachtung finden. Es geht darum, die Vielfalt dieser wichtigen und gesellschaftlich sehr relevanten literarischen Stimmen gerade auch in ländlichen und kleinstädtischen Räumen sichtbar zu machen und dadurch einen Austausch zwischen sehr unterschiedenen Lebenswelten zu ermöglichen.Mehr…

Berlin-revisited

Renate von Mangoldt: Berlin Revisited

AusstellungDie Ausstellung »Berlin Revisited. ZeitSprünge 1972–1987 / 2021–2023« versammelt Schwarzweißfotografien aus dem West-Berlin der 1970er und 1980er Jahre, denen Farbfotografien von 2021 bis 2023 in der wiedervereinigten Stadt gegenüberstehen. Mal tatsächlich an ein und demselben Ort von Neuem fotografiert, meist frei improvisierend über einem in Schwarzweiß angeschlagenen Thema. Immer aber steht der Mensch im Mittelpunkt der Fotografien von Renate von Mangoldt. Kuratiert wurde die Ausstellung von André Kirchner. Die Vernissage findet am 27. Juni 2024 um 19 Uhr im Museum für Fotografie statt.Mehr…

Kleine Verlage am Großen Wannsee 2024

Zum 19. Mal richtet das LCB unabhängigen Verlagen am Großen Wannsee ein Fest aus. Mehr als 40 Verlage haben unsere Einladung angenommen und stellen ihre Bücher und Autor∙innen vor. Alle sind wie immer herzlich willkommen zu stöbern, zu entdecken und sich auszutauschen!Zum Programm ...

»Assemblage Berlin« digital

ProjektVor einem Jahr feierten wir mit dem Exzellenzcluster ›Temporal Communities: Doing Literature in a Global Perspective‹ der FU Berlin unser 60-jähriges Jubiläum mit einem Festival: »Assemblage Berlin. 60 Jahre Literatur intermedial« fand vom 15. bis 17. Juni 2023 statt und spürte den vielfältigen Erscheinungsformen von Literatur und ihren Verflechtungen mit anderen Künsten unter den Bedingungen der Digitalisierung und einer globalisierten Zirkulation nach. Nun lassen sich die drei Programmtage in einer Sammlung aus Filmen, Tönen und Texten nacherleben.Zum Digital Essay …

Matthias Jügler © Franziska Hauser

Matthias Jügler empfiehlt

LeselampeLiteraturportFrisch im kleinen feinen Leipziger Verlag Trottoir Noir (Sächischer Verlagspreis 2022) erschienen, ist der Erzählband »Solche Orte. Möglichkeiten einer Reisen« von Paul Jeute. Diesen legt uns der Autor Matthias Jügler in seiner Leselampe ans Herz.
Trottoir Noir ist übrigens einer der Verlage, die man bei unserem schönen Fest der Kleinen Verlage am 1. Juni im LCB erleben kann. Mit an Bord dann die Autorin Carolin Krahl.Zur Leselampe.

April

Buchpremiere verschoben

HinweisLeider muss die Veranstaltung mit Inka Parei am 25. April 2024 verschoben werden. Den neuen Termin geben wir in Kürze bekannt. Tickets werden automatisch erstattet.Mehr…

Norbert Wollschläger © privat

Norbert Wollschläger empfiehlt

LeselampeLiteraturport2024 ist Erich Kästner-Jahr. Norbert Wollschläger empfiehlt in der neuen Leselampe ebenfalls ein Kästnerbuch zum Lesen und Verschenken. Von 1929 bis 1933 veröffentlichte Kästner regelmäßig Gedichte im UHU, dem kulturell prägenden Magazin der Weimarer Zeit. Kästners satirischer Ton führt quer durch die Gesellschaft der Weimarer Republik und spielt mit verschiedensten Motiven. Die Fotogedichte wurden nun erstmals in Buchform zusammengestellt (hg. u. Nachwort von Remo Hug, Artium Verlag).Zur Leselampe

Irish Hub

Mai bis November 2024 im LCB

In Zusammenarbeit mit Zeitgeist Irland 24, einer Initiative von Culture Ireland und der irischen Botschaft in Deutschland, finden in diesem Jahr im LCB zahlreiche Veranstaltungen mit unseren irischen Hausgästen Sheila Armstrong, Ciara Ní É, Paul Murray, Megan Nic Ruairí und Jessica Traynor statt.Mehr…

Hu Shu-wen | Taiwan

LCB diplomatique»Das letzte Lächeln« »Die Epoche der 1950er auf Taiwan war gekennzeichnet von Massenverhaftungen. Die Verhafteten durften vor ihrer Verurteilung selbst ihre engsten Familienangehörigen nicht mehr sehen. Die sogenannten „Gerichtsprozesse“ fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Es waren Geheimprozesse. Insofern das Urteil Todesstrafe lautete, bedeutete es für den Verurteilten, dass er auf direktem Weg von der geheimen Haftzelle zur geheimen Exekution durch Erschießen geführt wurde. In diesen langsam vorbeigehenden Jahren und Monaten des Wartens konnten die leidenden Angehörigen nicht darauf hoffen, ihren Familienangehörigen noch ein letztes Mal zu sehen, um endgültig Abschied zu nehmen. Sondern es erwartete sie die sie in Angst und Schrecken versetzende, ihre Herzen brechende Benachrichtigung darüber, dass sie die Leiche abholen konnten. (…)«Mehr…

Berliner Übersetzerwerkstatt 2024

AusschreibungBis zum 31. Mai 2024 sind Bewerbungen um die Teilnahme an der Berliner Übersetzerwerkstatt 2024 möglich. Bei der bewährten Kombination von Arbeitsstipendium und Fortbildungsangebot bleibt es; abermals geöffnet wird die Werkstatt 2024 für Bewerber·innen mit Ausgangssprache Deutsch. Damit wird der Diversifizierung insbesondere der Berliner Übersetzerszene in den vergangenen Jahren Rechnung getragen. Außerdem sind Wiederbewerbungen ehemaliger Teilnehmer·innen möglich, sofern die letzte Teilnahme mehr als drei Jahre zurückliegt.Mehr…

Albrecht-Lempp-Stipendium 2024

FörderungDie Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, das Polnische Buchinstitut und das Literarische Colloquium Berlin vergeben das Albrecht-Lempp-Stipendium 2024 an Christian Dittloff (Berlin), Natalia Malek (Warschau) und Daniel Odija (Słupsk). Die Auszeichnungen sind mit einem Aufenthalt für Christian Dittloff in Krakau und für Natalia Malek und Daniel Odija im LCB verbunden.Mehr…

Archipel U – International meeting of Translators of Ukrainian Literature

The Literarisches Colloquium Berlin in cooperation with the Ukrainian Book Institute is organizing an International Meeting of Translators of Ukrainian Literature from 25 – 29 August 2024. Up to 30 literary translators from all over the world will have the opportunity to learn about current developments in Ukrainian literature, exchange views on current translation approaches, discuss strategies for promoting Ukrainian literature. Applications are to be submitted by 31 May 2024.Mehr…

Kim Sherwood © Rosie Sherwood

Kim Sherwood empfiehlt

LeselampeLiteraturport1990 erschien John le Carrés Spionageroman »Der heimliche Gefährte« (englischer Originaltitel: » The Secret Pilgrim«, in dt. Übersetzung 1991 erschienen). Im Mittelpunkt der Handlung steht der britische Agent Ned, der sich nach dem Fall der Berliner Mauer an die verschiedenen Etappen seiner Karriere erinnert. Bei ihrem letzten Berlin-Aufenthalt diesen Januar entdeckte die schottische Autorin Kim Sherwood das Buch in der Friedrichshainer Buchhandlung Shakespeare & Sons. Und da sie Berlin liebt und generell ein großes Interesse daran hat zu ergründen, wie die Vergangenheit die Gegenwart definiert – ein Thema, das sie auch in ihrer eigenen Literatur verfolgt – war es ein perfekter Fund.Zur Leselampe (auf Englisch)

Residenzstipendien für Übersetzer·innen deutschsprachiger Literatur

AusschreibungZum nächsten Internationalen Treffen der Übersetzer·innen deutschsprachiger Literatur (IÜT) laden das LCB und das TOLEDO-Programm im März 2025 ein, im Umfeld der Leipziger Buchmesse. Im Mai 2025 veranstalten wir in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für Jugendliteratur das Treffen internationaler Übersetzer·innen deutschsprachiger Kinder- und Jugendliteratur „Kein Kinderspiel“. Diese einwöchigen Angebote erweitern wir – gefördert aus dem Culture Moves Europe-Programm der Europäischen Union und dem TOLEDO-Mobilitätsfonds – um insgesamt zehn Residenzstipendien, die ausgewählten Übersetzer·innen einen einmonatigen Arbeitsaufenthalt im LCB ermöglichen. Bewerbungsschluss: 15. Mai 2024.Mehr…

März

Hadia Armaghan | Afghanistan

LCB diplomatique»Mädchen, denen nichts übrig bleibt als zu kämpfen« »(…) Das Recht auf Bildung ist ein Grundrecht, es gebührt Frauen weltweit. Seit aber in Afghanistan die Taleban wieder an der Macht sind, müssen Mädchen die Schule nach der sechsten Klasse verlassen. (…)«Mehr…

Sprache im technischen Zeitalter, Heft 249

ZeitschriftDas erste Heft im neuen Jahr bildet die Berliner Autor∙innenwerkstatt 2023 ab. Eingerahmt wird das Heft von Lyrik. Außerdem schreibt Philipp Böhm Prosa über den Horror moderner Arbeitswelten und die Siegfried Unseld Vorlesung der Büchnerpreisträgerin Emine Sevgi Özdamar an der FU Berlin wird dokumentiert.

In eigener Sache: Die Nummer 249 ist die letzte Ausgabe, für die Thomas Geiger als Redakteur verantwortlich ist. Mit dem zweiten 2024er Heft werden seine Kolleg∙innen Inga Niemann und Thorsten Dönges die Spr.i.t.Z.-Redaktion übernehmen.Mehr…

Taqi Akhlaqi © Dirk Skiba

Taqi Akhlaqi empfiehlt

LeselampeLiteraturportDer Autor und Journalist Taqi Akhlaqi schätzt Bachtyar Ali und seine Art und Weise über traurige und schwierige Themen zu schreiben sehr, da er selbst stets damit konfrontiert ist: „Ich habe als Schriftsteller immer darüber nachgedacht, wie man traurige Geschichten so erzählen kann, dass jeder sie lesen kann. Tatsache ist, dass wir in einer unglücklichen Welt leben und oft mehr Schmerz nicht ertragen können. Dieses Problem stellt für den Autor einen technischen Widerspruch dar.“Zur Leselampe

Bahnstreik | Anfahrt am 12.03.

Anfahrtshinweis zur heutigen Veranstaltung »Preis der Leipziger Buchmesse 2024: Übersetzung«:
Die DB streikt, die ODEG-Bahn aber nicht, sie fährt als RE1 z. B. ab Alexanderplatz um 18:16, 18:34 und 18:45 Uhr bis Wannsee, mit Halten in Friedrichstraße, Berlin Hbf, Zoologischer Garten und Charlottenburg.PLBM | Die Nominierten: Übersetzung

Skizzenblog (179)

2023

Dezember

Seiten (55)

LCB auf der Leipziger Buchmesse 2020

Das LCB auf der Leipziger Buchmesse 2020

HinweisDas LCB präsentiert neue Bücher und Filme, die im Rahmen des Grenzgänger-Programms gefördert wurden, lädt ein ins Übersetzerzentrum, zu Lesungen und Podiumsdiskussionen »Im Brennpunkt«, zur Präsentation der Autorenwerkstatt 2019 und zur Verleihung des Preises der Literaturhäuser 2020 an Marlene Streeruwitz.Mehr…

Eugene Ostashevsky © Una Ostashevsky

Eugene Ostashevsky empfiehlt

Leselampe Extra#49 via Literaturport: Eugene Ostashevsky empfiehlt heute ein Buch, das er gerade ins Amerikanische übersetzt: »Glückliche Fälle« (Matthes & Seitz Berlin, 2019) von Yevgenia Belorusets. Es setzt sich aus mehreren Erzählungen zusammen, die das Leben der Frauen in der heutigen Ukraine beschreiben — in einer Gesellschaft, die den Ausnahmezustand als Normalität akzeptiert hat. Dies hört sich aber viel einfacher an, als die Texte tatsächlich sind. Der Übersetzer lädt uns ein, nicht nur die Vielschichtigkeit von Belorusets’ Erzählungen, sondern auch ihre Transformation im Laufe des Leseprozesses zu reflektieren: »What does it even mean to say that something is ›about‹ something? Does it mean to change it? Does it mean to translate it? To make it about something else?«Zur Leselampe…

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