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2026

August

Álex Vicente Barrero

Spanien

Álex Vicente, geboren 1980, ist Kulturjournalist bei der spanischen Tageszeitung EL PAÍS. Er schreibt über Literatur, Film, bildende Kunst, Musik und die Veränderungen, die Europa prägen, und führt ausführliche Interviews mit führenden Persönlichkeiten aus der Kulturwelt. Derzeit arbeitet er an seinem ersten Buch, einem Essay über die jüngste Geschichte der Homosexualität, der 2027 bei Anagrama erscheinen soll.

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Zach Williams

San Francisco, USA

Zach Williams, geboren in Wilmington, Delaware, hat Creative Writing an der New York University studiert und wurde mit dem Wallace Stegner Fellowship in Fiction an der Stanford University ausgezeichnet, wo er heute als Dozent tätig ist. Sein Erzählungsband »Beautiful Days« ist 2025 in deutscher Übersetzung von Bettina Abarbanell und Clemens J. Setz unter dem Titel »Es werden schöne Tage kommen« bei dtv erschienen. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Roman Banzer

Liechtenstein

Roman Banzer, 1957 geboren, ist Autor und Präsident des Literaturhauses Liechtenstein. Er trommelt und schreibt Texte für verschiedene Musikformationen, zudem Gedichte und Kurzerzählungen. Er veröffentlich wissenschaftliche Publikationen und engagiert sich in internationalen Netzwerken. Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung Liechtenstein.

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Gerd Sulzenbacher

Wien, Österreich

Gerd Sulzenbacher, geboren 1993, ist Autor und Mitherausgeber der Triëdere. Zuletzt erschien »Abriss. Prosa« (Engeler, 2025).  Er erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Bundeskanzleramts Österreich.

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Júlia Sentís

Barcelona, Spanien

Júlia Sentís studierte Geisteswissenschaften und absolvierte einen Masterstudiengang in künstlerischer Forschung. Sie forscht an der Schnittstelle von Poesie, Bewegungspraktiken – durch Somatik, Biomechanik und Tanzimprovisation –, Fabulationspraktiken, Pädagogik und Vermittlung. Sie interessiert sich dafür, wie Sprache, wenn sie in Bewegung versetzt wird, einen Raum für materielle und ethische Vorstellungskraft schaffen kann. Ihr erster Gedichtband, »palpentes« (Cap de Brot Edicions, 2026), wurde 2025 mit dem Salvador-Iborra-Lyrikpreis ausgezeichnet. Sie unterrichtet katalanische Sprache und Literatur, leitet Kurse zur Bewegungsforschung, forscht zu performativen Praktiken und arbeitet derzeit an einem neuen Gedichtband. Mit Unterstützung des Institut Ramon Llull.

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Chris Lauer

Luxemburg

Chris Lauer, geboren 1995 in Luxemburg-Stadt, ist Dichterin. 2024 erhielt sie den Mameranus-Preis, 2025 den Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis. Als ausgewählte Autorin nahm sie 2025 an den Sarajevo Poetry Days in Bosnien und Herzegowina teil. Chris Lauer erhielt das Aufenthaltsstipendium des Arts Council Luxemburg.

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Dror Mishani

Tel Aviv, Israel

Dror Mishani, geboren 1975, ist Autor und Spezialist für die Geschichte der Kriminalliteratur. Seine Romane sind in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt. In deutscher Übersetzung erschien zuletzt 2026 »Nicht« im Diogenes Verlag (aus dem Hebräischen von Markus Lemke). Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Zuzana Husárová

Bratislava, Slowakei

Zuzana Husárová ist Autorin experimenteller transmedialer Literatur: Sie widmet sich praktisch wie theoretisch der Klangpoesie sowie der poetischen und multimedialen Performance. Der zweisprachige Band »Hyper« ist 2021 mit Martina Lisas deutschen Übersetzungen aus dem Slowakischen bei hochroth Leipzig erschienen.
https://husarova.net/
Sie erhielt ein Stipendium aus dem Programm Culture Moves Europe.

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Juli

Hanadi Zarka

Berlin, Deutschland

Hanadi Zarka, geboren 1974, ist eine syrische Dichterin, Journalistin und Schriftstellerin. Sie hat sechs Gedichtbände veröffentlicht, die von der Kritik hoch gelobt wurden. Zarka schreibt außerdem für die Online-Plattform Awan, das arabische Programm von Radio Cosmo und verschiedene Zeitungen. Seit Dezember 2022 lebt und arbeitet sie in Berlin und ist seit 2025 Stipendiatin von Weiter Schreiben. 2025 erschien die deutsch-arabische Gedichtsammlung Wie ein Herz am Hauseingang, übersetzt von Barbara Winckler und herausgegeben durch das Berliner Künstler*programm des DAAD.

Von Juli bis Dezember 2026 nutzt Hanadi Zarka einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Giorgi Jamburia

Tbilisi, Georgien

Der Regisseur, Dramatiker und Übersetzer Giorgi Jamburia wurde 1992 in Tbilisi geboren. Er übersetzte u. a. Werke von Heiner Müller, Rainer Werner Fassbinder, Wolfram Lotz und Vera Schindler ins Georgische, hat eine Anthologie zeitgenössischer deutschsprachiger Dramatik herausgegeben, und er ist Gründer und Leiter des Performance Arts Laboratory. Er erhielt ein ›Schritte‹-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

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Florian Scheibe

Berlin, Deutschland

Florian Scheibe, geboren 1971 in München, hat Kulturwissenschaft und Geschichte in Bremen und Paris und anschließend Regie und Drehbuch an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin studiert. 2012 erschien sein Debütroman Weiße Stunde im Luftschacht Verlag, 2013 war er Stipendiat der Autorenwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin.
In den kommenden Jahren folgten die Romane Kollisionen (Klett-Cotta) und Der Biss, Paraiso und Die Verluste (btb). Florian Scheibe schreibt auch Theaterstücke, die an Bühnen in Berlin, Köln, Bonn, Wien, Salzburg und Bern (ur)aufgeführt wurden. Florian Scheibe lebt in Berlin.

Von Juli bis Dezember 2026 nutzt Florian Scheibe einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Annika Scheffel

Berlin, Deutschland

Annika Scheffel studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Giessen, nahm am Textwerk-Seminar des Literaturhauses München teil und schreibt seitdem vor allem für Kinder, Jugendliche und Erwachsene („Ben“ / die „Solupp“-Reihe / „Alle Farben von Licht“) und ab und zu und sehr gerne auch fürs Theater. Mit ihrer Familie lebt sie in Berlin/Moabit.

Von Juli bis Dezember 2026 nutzt Annika Scheffel einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Hanna Lemke

Berlin, Deutschland

Hanna Lemke studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und lebt in Berlin. 2006 und 2013 nahm sie an der Autorenwerkstatt Prosa des LCB teil. Sie veröffentlichte u. a. die Storysammlung „Gesichertes“ und die Erzählung „Geschwisterkinder“ im Verlag Antje Kunstmann und war Mitherausgeberin des Bandes „Der Winter dauerte 24 Jahre“ mit Werken und Nachlass von Marie T. Martin, der 2024 im Poetenladen Verlag erschienen ist.

Von Juli bis Dezember 2026 nutzt Hanna Lemke einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Maria Milisavljević

Berlin, Deutschland

Maria Milisavljević, geboren 1982 in Arnsberg, zählt zu den schärfsten Stimmen des deutschsprachigen Gegenwartstheaters. Mit Stücken wie „Brandung“, „Beben“ und „Staubfrau“ gewann sie eine Vielzahl der renommiertesten Dramatiker·innen-Auszeichnungen wie den Kleistförderpreis und den Mülheimer Dramatikpreis – 2026 erhielt sie den Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis für ihr Gesamtwerk. Ihre Texte, poetisch und radikal, verhandeln Herkunft, Macht und Solidarität und erobern Bühnen weltweit. Ihre Stücke wurden an Häusern wie dem Deutschen Theater Berlin, dem Burgtheater Wien, dem Residenztheater München, dem Schauspiel Zürich, dem Thalia Theater Hamburg sowie in New York, London, Tokio und Mexiko-Stadt gezeigt.

Von Juli bis Dezember 2026 nutzt Maria Milisavljević einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Hannes Köhler

Berlin, Deutschland

Hannes Köhler, geboren 1982 in Hamburg, ist Autor und Übersetzer. Er studierte Neuere Geschichte sowie Neuere deutsche Literatur in Berlin und Toulouse. 2009 nahm er an der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin teil. 2011 erschien sein Debütroman „In Spuren“, es folgten die Romane „Ein mögliches Leben“ (2018), „Götterfunken“ (2021) und „Zehn Bilder einer Liebe“ (2025), für das er ein Döblin-Stipendium erhielt. 2024 erschien die Übersetzung „Über Muscheln laufen“ von Nana Nkweti, 2026 erscheint seine zweite Übersetzung „Good for Nothing Girl“ von Sefi Atta. Im Wintersemester 2025/26 leitet er eine Romanwerkstatt in Leipzig. Hannes Köhler lebt in Berlin und Barcelona.

Von Juli bis Dezember 2026 nutzt Hannes Köhler einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Abdulkadir Musa

Berlin, Deutschland

Abdulkadir Musa ist Autor, Literaturübersetzer und Migrationsexperte. Er studierte französische Sprache und Literatur an der Universität in Aleppo sowie Soziale Arbeit an der ASH Berlin. Musa hat an zahlreichen Festivals, Konferenzen und Workshops für Poesie und Poesieübersetzung teilgenommen. Er hat Texte von Erich Fried, Friederike Mayröcker, Mahmoud Darwish, Tal Nitzán, Marcel Beyer und anderen aus dem Deutschen und Arabischen ins Kurdische übersetzt. Seine Schriften und Übersetzungen wurden in internationalen Anthologien und Literaturzeitschriften auf Kurdisch, Deutsch, Arabisch, Französisch, Englisch und Hebräisch veröffentlicht. 2022 erschien der Gedichtband „Serê penaber û balgeha xewnan ya veciniqî“ (Der geflüchtete Kopf und das Kopfkissen, das Albträume hat) und 2025 die Übersetzung von Marcel Beyers „Dämonenräumdienst“, beide im tîr-verlag-berlin.

Von Juli bis Dezember 2026 nutzt Abdulkadir Musa einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Duygu Ağal

Berlin, Deutschland

Der gebürtige Hamburger Duygu Ağal ist Autor:in und Moderator:in und lebt und arbeitet in Berlin. Sein literarisches Debüt Yeni Yeşerenler (Die Sprösslinge) erschien 2022 im Korbinian Verlag (Berlin). Für die Band Derya Yıldırım & Grup Şimşek, schrieb Ağal an den Alben DOST I + II (2022, Bongoe Joe Records, Genf) und YARIN YOKSA (2025, Big Crown Records NYC). Bis zuletzt war er Host des Sportstudios SAINT FLESH im roten Salon der Volksbühne Berlin. Ağals Theaterdebüt Paradies-Acker wurde im Februar 2026, am Schauspielhaus Düsseldorf zur Uraufführung gebracht. Sein erstes Drehbuch für die zweite Staffel der ZDFNeo Serie „Späti“ wird gerade realisiert.

Von Juli bis Dezember 2026 nutzt Duygu Ağal einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Josefine Berkholz

Berlin, Deutschland

Josefine Berkholz, geboren 1994 in Durham, North Carolina, ist Schriftstellerin und lebt in Berlin. Sie hat Literarisches Schreiben in Leipzig und Philosophie und Sozialwissenschaften an der HU Berlin und der New School for Social Research studiert und schreibt hauptsächlich Lyrik, Spoken Word, Essays und Theorie. Ihr Schreiben prägt das Interesse an Mündlichkeit und fluiden Formen, an der Gegenwart, und am Gespräch zwischen poetischer Beobachtung und Theorie. Die Literatur und die Philosophie, der sie sich zugehörig fühlt, haben etwas mit der Welt zu tun und sind ihr verpflichtet. Ihr erster Gedichtband Das Jahr der geköpften Statuen ist ein antifaschistisches Coming of Age und erscheint in der näheren Zukunft. Sie ist gemeinsam mit Tanasgol Sabbagh Gründerin und Herausgeberin des Audiomagazins Stoff aus Luft – Magazin für gesprochene Literatur.

Von Juli bis Dezember 2026 nutzt Josefine Berkholz einen der Arbeitsräume im Ateliergebäude neben dem Haupthaus des LCB.

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Ana Tcheishvili

Leipzig, Deutschland

Ana Tcheishvili, geboren 1993, ist Autorin und Psychologin. Sie studierte Psychologie in Tbilissi, Berlin und Leipzig. Ihr erster Gedichtband »Der Tote ist nicht von uns« erschien im Herbst 2024 im Verlagshaus Berlin. Beim Literarischen März 2025 wurde sie mit dem Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis ausgezeichnet. Derzeit studiert sie am Deutschen Literaturinstitut. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Rober Koptaş

Istanbul, Türkei

Rober Koptaş, 1977 geboren, ist ein türkisch-armenischer Journalist und Schriftsteller. Zwischen 2010 und 2015 war er Chefredakteur der Wochenzeitung Agos und leitete von 2015 bis 2023 den Aras Verlag. Sein Romandebüt »Unufak« erschien 2024. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Maxim Znak

Warschau, Polen

Maxim Znak, 1981 geboren, ist Anwalt und ein führendes Mitglied der belarusischen Oppositionsbewegung. Von 2020 bis Dezember 2025 war er in Gefängnissen in Minsk und Witebsk inhaftiert. Dort entstanden seine in dem Band »Zekamerone« (edition suhrkamp, 2023) versammelten „mini stories“. Er lebt heute in Warschau. Mit freundlicher Unterstützung der taz Panter Stiftung.

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Felix Krakau

Düsseldorf, Deutschland

Felix Krakau, geboren 1990, arbeitet als Theaterregisseur und Dramatiker u .a. am Düsseldorfer Schauspielhaus, Volkstheater Wien, Staatsschauspiel Dresden, Theater Bonn, Schauspielhaus Wien, Theater Bremen. Krakau wird vom Rowohlt Theater Verlag vertreten. Er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

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Leo Lorena Wyss

Wien, Österreich

Leo Lorena Wyss arbeitet als Autor·in sowie Übersetzer·in und ist neben dem Schreiben in der politischen Bildungsarbeit tätig. Wyss’ Arbeiten erhielten diverse Preise und Stipendien, u. a. den Autor*innenpreis des 40. Heidelberger Stückemarkts, den Retzhofer Dramapreis sowie den Nestroy-Preis in der Kategorie ›Bester Nachwuchs‹. 2026 sind Arbeiten am Neumarkt Theater Zürich, Nationaltheater Mannheim, Goethe-Institut New York sowie am Berliner Ensemble zu sehen. Mit freundlicher Unterstützung der Pro Helvetia.

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Eka Kevanishvili

Tbilisi, Georgien

Eka Kevanishvili, 1979 geboren, ist Autorin mehrerer Gedichtbände, einer Sammlung von Kurzgeschichten sowie einer Essaysammlung. Sie arbeitet als Journalistin bei Radio Free Europe / Radio Liberty in Tbilisi. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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Juni

Sophia Klink

München, Deutschland

Sophia Klink, geboren 1993, promovierte in Biologie und schreibt über Natur und Wissenschaft. Ihr erster Lyrik- und Kurzprosaband »Ich lösche die Kirschen aus meinen Genen« erschien 2025 bei hochroth München. Noch im selben Jahr folgte ihr Romandebüt »Kurilensee« bei der Frankfurter Verlagsanstalt. Ihr Nature Writing wurde u. a. durch das Literaturstipendium München gefördert. Sie war Finalistin beim open mike und des Lyrikpreises München. Zuletzt bekam sie den Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis beim Literarischen März. Mit freundlicher Unterstützung des Berliner Senats.

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Caspar-Maria Russo

Wien, Österreich

Caspar-Maria Russo, geboren 1994, studierte in Freiburg und Wien Germanistik und Komparatistik, ist als Autor und Hörbüchsprecher tätig. 2017 wurde seine Theaterinszenierung »Das bin ich nicht« zum Theatertreffen der Jugend eingeladen. Seit 2021 erscheinen seine Theaterstücke beim S. Fischer Verlag, 2022 erhielt er den exil literaturpreis, das Stück »draußen ist wetter« war 2023 für den Autor*innenpreis des Heidelberger Stückemarkts nominiert. Er erhielt zahlreiche Stipendien, darunter das Dramatiker*innenstipendium und das Projektstipendium des BMKÖS. »Prinzip Ungefähr« (Residenz, 2025) ist sein Debütroman, der bereits für einen Kinofilm optioniert wurde. Er erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Bundeskanzleramts Österreich.

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Béla Rothenbühler

Luzern, Schweiz

Béla Rothenbühler, geboren 1990 in Reussbühl, ist freischaffender Dramaturg, Autor und Musiker. Sein schweizerdeutscher Debütroman »Provenzhauptschtadt« erschien 2021 im Luzerner Verlag Der gesunde Menschenversand. Sein Zweitling »Polifon Pervers« erschien 2024 ebenda. Die deutsche Übersetzung von Uwe Dethier erscheint 2025 bei Voland & Quist in Berlin, die französische Übersetzung von Nathalie Kehrli und Daniel Rothenbühler erscheint im gleichen Jahr bei Éditions d’en bas in Lausanne. Mit freundlicher Unterstützung der Pro Helvetia.

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Elena Polledri

Udine, Italien

Elena Polledri ist Übersetzerin und lehrt an der Universität Udine Deutsche und Österreichische Literatur. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen deutsche und österreichische Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Komparatistik, italienisch-deutscher Kulturtransfer, Übersetzungstheorie und -geschichte, Theateradaption, Gattungspoetik, Lyrik, Intermedialität sowie Transkulturalität. Sie hat sich unter anderem mit Friedrich Hölderlin, Rainer Maria Rilke, Paul Celan, E.T.A. Hoffmann, Christine Lavant und Ingeborg Bachmann beschäftigt und sie ins Italienische übersetzt. Sie erhielt ein Stipendium des TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Erhan Altan

Wien, Österreich

Erhan Altan, geboren 1963 in Istanbul in, lebt als Übersetzer, Literaturvermittler und Essayist in Wien. Er ist Absolvent der TU Istanbul und der TU Wien. Er gibt die selbst erfundene Reihe Österreich Bibliothek heraus und vermittelt zwischen den österreichischen und türkischen Literaturen und Literaturgeschichten. Er erhielt ein Stipendium des TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Annie Rutherford

Edinburgh, Schottland

Annie Rutherford, geboren 1989 in Edinburgh, Schottland, ist Übersetzer·in und Schriftsteller·in. Annie bewegt sich an der Schnittstelle zwischen der deutschen und der britischen Literaturszene. Zurzeit arbeitet Annie als Creative Producer für Push the Boat Out: Edinburghs internationales Lyrikfestival. In ihren eigenen Übersetzungen widmet sie sich vor allem der Lyrik aus dem Deutschen und hat unter anderem Odile Kennel, Kinga Toth, Maren Kames und Levin Westermann übersetzt. Zu Annies übersetzten Büchern gehören Nora Gomringers »Monster, Morbus, Moden«, Isabel Bogdans Roman »Der Pfau« und Volha Hapejevas »Mutantengarten« (aus dem Belarusischen). Sie erhielt ein Stipendium des TOLEDO-Mobilitätsfonds.

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Team (24)

Amelie Bergfeld

Edinburgh, Schottland

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Jelena Kern

Edinburgh, Schottland

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Immanuel Bach

Edinburgh, Schottland

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Maria Liebl

Edinburgh, Schottland

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Regina Menke

Edinburgh, Schottland

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Freda von dem Bussche

Edinburgh, Schottland

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Laura Urban

Edinburgh, Schottland

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Lara Gross

Edinburgh, Schottland

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Augusto Paim

Edinburgh, Schottland

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Nina Thielicke

Edinburgh, Schottland

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Renate von Mangoldt

Edinburgh, Schottland

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Tobias Bohm

Edinburgh, Schottland

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Katharina Kohlhaas

Edinburgh, Schottland

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Barbara Kopsch

Edinburgh, Schottland

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Christine Wagner

Edinburgh, Schottland

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Laura Ott

Edinburgh, Schottland

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Peter Dietze

Edinburgh, Schottland

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Claudia Schütze

Edinburgh, Schottland

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Dr. Florian Höllerer

Edinburgh, Schottland

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Jürgen Jakob Becker

Edinburgh, Schottland

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Thorsten Dönges

Edinburgh, Schottland

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Nadja Prenzel

Edinburgh, Schottland

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Inga Niemann

Edinburgh, Schottland

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Solveig Bostelmann

Edinburgh, Schottland

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Beiträge (1146)

2026

Juli

Literatur in den Sprachen Berlins 2026

Im Juni 2026 stellten die Mitglieder der Jury die Stipendiat·innen vor. Textauszüge im Original sowie in deutscher und englischer Übersetzung finden Sie auf www.VOOO.space, die Bilder des Abends hier!

Ulrike Almut Sandig empfiehlt

LeselampeLiteraturportLeselampe Nr. 3/2026: Ulrike Almut Sandig empfiehlt Margaret Atwood: »Aus dem Wald hinausfinden«. Ein Gespräch mit Caspar Shaller (Kampa Verlag, Zürich 2019). Margaret Atwoods Literatur begleitet die Autorin seit Jahrzehnten: „Atwoods Bücher bringen mich immer weiter, als ich mir zugetraut hätte!“ Den empfohlenen Band bekommt Ulrike Almut Sandig zum Geburtstag geschenkt: „Erst war ich etwas enttäuscht, weil es „nur“ ein Interviewband war. Ich hatte ja keine Ahnung! Denn Caspar Shaller, der sich laut einer Selbstauskunft auf dem X-Account des Tagesspiegels für „linkes Gedöns, aber auch queere Themen und andere Aspekte liederlichen Lebenswandels“ interessiert, stellte sich als Atwoods ideales Gegenüber heraus.“ Bild: Sascha ConradZur Leselampe

Juni

INS OFFENE!

Veranstaltung5. Juni 2026: Welche Impulse können Literaturveranstaltungen in Zeiten politischer Herausforderung geben und welcher gesellschaftspolitische Anspruch wird an sie gestellt? Wie wird Literatur in von Strukturwandel geprägten Regionen veranstaltet? Und welche Ansätze aus dem Gegenwartstheater lassen sich für Vermittlungsformate von Literatur nutzen?Zu den Bildern …

Quyên Nguyễn | Vietnam

LCB diplomatique»Decke erreicht?« »Wir erinnerten uns gegenseitig ständig daran, dass wir nicht von einer „Ausstellung“, sondern lediglich von einem „Showcase“ sprechen durften. Ein geheimes Unterfangen: eine Veranstaltung zu schaffen, die sich durch den engen Spalt des Systems winden könnte.«Mehr…

Mai

IMMER ALLES ANDERS

Führung & Ausstellungseröffnung & Bar & Podium am 2. Juni!

Die Ausstellung zu »Immer alles anders« ist die erste Comicausstellung mit multisensorischen Objekten für alle und speziell blinde und sehbeeinträchtigte Menschen. Zur Eröffnung liest Dominik Wendland audiodeskriptiv begleitet von Florian Eib (Hörmal/Leipzig) aus der Graphic Novel. Matthias Nagel, Experte für Inklusion im Kunst- und Kulturbereich in Stuttgart, führt mit beiden ein Gespräch. Seid dabei!
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Gitta Benkő | Ungarn

LCB diplomatique»Die Statue« »Seine Gegenwart wirkt beunruhigend, dennoch vermittelt er ein Gefühl der Sicherheit. Na, was sagst du dazu? – fragte ich verbittert an einem aussichtslosen, grauen Morgen. Er verstand mich, nickte unsichtbar, zuckte zaghaft mit den Schultern.«Mehr…

April

Berliner Übersetzerwerkstatt 2026

AusschreibungBis zum 31. Mai nehmen wir Bewerbungen entgegen, 10 Plätze sind zu vergeben. Arbeitsstipendium (1.800 Euro) und Fortbildungsangebot richten sich an literarische Übersetzer·innen, die eine in Arbeit befindliche Übersetzung aus dem Deutschen oder ins Deutsche in einer Seminargruppe diskutieren möchten, den Austausch mit Kolleg·innen und Mentor·innen suchen und sich inhaltlich in den Workshop einbringen möchten. Leitung: Thomas Brovot. Die Werkstattwochenenden sind: 18.-20. September; 16.-18. Oktober; 13.-15. November; 18.-20. Dezember 2026.Mehr…

›Das zweite Buch‹

AusschreibungFörderungIm Herbst 2026 wird das LCB die Autor·innenwerkstatt Prosa ›Das zweite Buch‹ ausrichten. Die Treffen werden von Julia Schoch und Thorsten Dönges geleitet. Ziel dieser Werkstatt ist es, deutschsprachige Autor·innen zu fördern, die an ihrem zweiten Buch arbeiten. Die Bewerbungsunterlagen sind bis zum 20. Mai 2026 über unser Bewerbungsportal einzureichen.Zum Bewerbungsportal …

März

lempp 2026

Albrecht-Lempp-Stipendium 2026

FörderungDie Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, das Polnische Buchinstitut und das Literarische Colloquium Berlin vergeben das Albrecht-Lempp-Stipendium 2026 an Ishbel Szatrawska (Krakau) und Rainer Merkel (Berlin). Die Auszeichnung ist für Ishbel Szatrawska mit einem Aufenthalt im LCB, und für Rainer Merkel für einen Monat im Gästehaus des Buchinstituts in Krakau verbunden.Mehr…

Sprache im technischen Zeitalter, Heft 257

ZeitschriftAutor∙innenwerkstatt ›Das zweite Buch‹: In der aktuellen Ausgabe präsentieren die Teilnehmer∙innen der Werkstatt ›Das zweite Buch‹ neue literarische Vorhaben. David Blum, Şehnaz Dost, Leon Engler, Janina Hecht, Stefan Hornbach, Grit Krüger, Nora Osagiobare, Cécil Röski, Fiona Sironic und Ralph Tharayil nahmen an den Treffen im Herbst 2025 teil. Neben diesen sind poetische Prosastücke von Judith Zander und Fotos von Sven Gatter zu entdecken. Die katalanische Autorin Marta Pera Cucurell verbrachte 2025 einen Monat in Berlin und begeisterte uns mit ihren Gedichten. Der Dichter Raphael Urweider stellt in der Rubrik ›Auf Tritt Die Poesie‹ seinen Kollegen Patrick Savolainen vor und neue Gedichte von Raphael Urweider geben diesem Heft den letzten Schliff.Mehr…

Usama Al Shahmani empfiehlt

LeselampeLiteraturportLeselampe Nr. 2/2026: „Ich empfehle »Sturz in die Sonne« von Herzen, weil es mit seiner grossartigen, einfühlsamen Sprache sofort berührt und lange nachklingt. Zugleich besticht es durch seine beeindruckende Aktualität, die zeigt, wie relevant und bedeutsam seine Themen gerade heute sind. […] Die zentrale Frage im Roman ist: Was geschieht mit dem Menschen, wenn das Selbstverständliche kippt? Wie reagiert eine Gemeinschaft, wenn die vertraute Welt ihre Stabilität verliert? Zwischen Trotz, Verleugnung und aufkeimender Panik werden existentielle Risse sichtbar.“
Usama Al Shahmani, geboren 1971 in Bagdad und aufgewachsen in Qalat Sukar (Nasiriya), lebt heute in Zürich. Seine Bücher erscheinen im Limmat Verlag, zuletzt der Roman »In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied« (2025). Für die Leselampe hat der Autor den Roman »Sturz in die Sonne« des Schweizer Schriftstellers C.F. Ramuz (1878-1947) ausgewählt. Aus dem Französischen von Steven Wyss übersetzt, ist Ramuz‘ 1921 verfasster Roman ebenfalls bei Limmat erschienen. Ramuz gilt als bedeutendster Vertreter der Schweizer Literatur in französischer Sprache. Bild: Ayşe YavaşZur Leselampe

José Falero | Brasilien

LCB diplomatique»Zen-Billardspieler« »Drumherum wird getrunken, einander zugeprostet, gesungen, getanzt, über Kriege gesprochen oder die Liebe. Doch ohne den Selbstversunkenen: der ist nicht mehr hier. Er nimmt nichts mehr wahr, außer den Hinweisen vor sich, ausgebreitet auf dem grünen Stoff: eine Art stilles Rätsel, das auf Lösung wartet«Mehr…

Februar

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026

FörderungWir gratulieren den Nominierten und ihren Verlagen von Herzen!

ÜBERSETZUNG
∙ Ulrich Faure mit Anjet Daanjes »Das Lied von Storch und Dromedar« (Friedenauer Presse), aus dem Niederländischen
∙ Tina Flecken mit Auður Ava Ólafsdóttirs »Eden« (Insel), aus dem Isländischen
∙ Manfred Gmeiner mit Gustavo Faverón Patriaus »Unten leben« (Literaturverlag Droschl), aus dem Spanischen
∙ Timea Tankó mit András Viskys »Die Aussiedlung« (Suhrkamp), aus dem Ungarischen
∙ Petra Zickmann mit Irene Solàs »Ich gab dir Augen, und du blicktest in die Finsternis« (S. Fischer), aus dem Katalanischen

BELLETRISTIK
∙ Helene Bukowski: »Wer möchte nicht im Leben bleiben«, Claassen
∙ Norbert Gstrein: »Im ersten Licht«, Hanser
∙ Anja Kampmann: »Die Wut ist ein heller Stern«, Hanser
∙ Katerina Poladjan: »Goldstrand«, S. Fischer
∙ Elli Unruh: »Fische im Trüben«, TRANSIT

SACHBUCH/ESSAYISTIK
∙ Marie-Janine Calic: »Balkan-Odyssee. 1933-1941. Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa«, C.H. Beck
∙ Ines Geipel: »Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss der Erinnerung«, S. Fischer
∙ Jan Jekal: »Paranoia in Hollywood. Wie die USA exilierte Künstler erst retteten und dann verfolgten. 1941–1953«, Matthes & Seitz Berlin
∙ Ulli Lust: »Die Frau als Mensch 2: Schamaninnen«, Reprodukt
∙ Manfred Pfister: »Englische Renaissance«, GalianiMehr…

Pooneh Yekta / M. | Berlin-Teheran

LCB diplomatique»Ausgehender Anruf« »Wir wussten noch nicht – und wir werden vermutlich nie wissen – wie weit man gegen andere solche Gewalt entfesseln kann und wie einer den Anblick des Terrors überlebt.«Mehr…

Preis Literaturhäuser 2026 Lena Gorelik

Preis der Literaturhäuser 2026

PreisDas Netzwerk der Literaturhäuser verleiht den Preis der Literaturhäuser 2026 an Lena Gorelik. Mit den Kolleg∙innen des Netzwerks gratulieren wir sehr herzlich!Mehr…

Das LCB auf der Leipziger Buchmesse 2026

HinweisDas LCB lädt ein zu einer Präsentation der Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026, ins Übersetzungszentrum, zur Präsentation der Autor∙innenwerkstatt 2025 ›Das zweite Buch‹ und zur Verleihung des Preis der Literaturhäuser 2026.Mehr…

Januar

So war’s!

VeranstaltungWir danken Tim Holland, Verena Keßler, Kay Matter, Cécil Joyce Röski, Res Sigusch, Vera WeberGYM – Heft für Literatur als Kraftsport und der Kuratorin Maria Liebl für ihren Einsatz!Zu den Bildern…

Cornelia Boese und die »Arche Boa« am 18. Juni im LCB

Junges LCBSchulklassen jetzt anmelden! Welche 2., 3. oder 4. Klasse möchte einen Ausflug ins LCB machen und am 18. Juni 2026 um 10.30 Uhr bei der Lesung aus Cornelia Boeses Buch »Arche Boa« (Mixtvision, 2025) dabei sein? Meldet euch, melden Sie sich gerne bei Nadja Prenzel (prenzel@lcb.de) oder Claudia Schütze (schuetze@lcb.de)!Mehr…

Karl Riha © Renate von Mangoldt

Karl Riha

Wir trauern um Prof. Dr. Karl Riha. Seit 1970 war er Mitglied des Vereins, und in den bewegten Jahren von 1987 bis 1991 Geschäftsführender Direktor des LCB. Der Literaturwissenschaftler habilitierte sich 1970 an der TU Berlin und lehrte von 1975 bis zu seiner Emeritierung 2001 in Siegen. Sein besonderes Interesse galt der experimentellen Literatur, dem Dadaismus und der Parodie – auch als Autor (unter Pseudonymen wie Hans Wald und Charlie Hair) und als entdeckungsfreudiger Herausgeber. Zusammen mit Marcel Beyer gab er ab 1989 die Reihe Vergessene Autoren der Moderne heraus. Am 10. Januar 2026 ist er in Siegen gestorben, er wurde 90 Jahre alt. Sein Enthusiasmus als Literaturvermittler und sein nie versiegender Humor bleiben unvergessen.

Thomas Hummitzsch empfiehlt

LeselampeLiteraturportLeselampe Nr. 1/2026: „Die Leute in diesem Buch könnten einst lang, lang nach unserer Zeit in Nordkalifornien gelebt haben werden.“ Mit diesem sensationellen Satz beginnt Ursula K. Le Guins Opus Magnum Immer nach Hause, der wie kein anderer Roman unserer Zeit mit dem indigenen Amerika verbunden ist. Der Satz pulverisiert die lineare Zeitachse jeder herkömmlichen Erzählung. […] Le Guins bereits 1985 veröffentlichtes und nun endlich erstmals auf Deutsch vorliegendes Großwerk ist mit keinem anderen Roman der amerikanischen Gegenwartsliteratur vergleichbar.
Der Literatur- und Filmkritiker Thomas Hummitzsch empfiehlt »Immer nach Hause« von Ursula K. Le Guin, aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Matthias Fersterer, Karen Nölle und Helmut W. Pesch. (Carcosa Verlag, Berlin 2023, im Taschenbuch 2025). Bild: Konstantin BörnerZur Leselampe

Bogdan Coșa | Rumänien

LCB diplomatique»Die unsichtbaren Wunden meiner Klasse« »Dort, nur 15 Kilometer weiter, lag die Garantie eines anderen Lebens. Als ich dann 2019 „zurück nach Brașov” kam, fand ich exakt die Stadt, von der ich geträumt hatte. Nur hatte ich, wie es im Witz heißt, nicht aufgepasst und im Gepäck mich selbst dabei.«Mehr…

2025

Dezember

Barbara Kopsch

Barbara Kopsch

Wir trauern um Barbara Kopsch, sie starb am 10. Dezember 2025 nach schwerer Krankheit. Lange Jahre umsorgte sie das LCB, gab dem Haus Halt und war für viele unserer Hausgäste die tägliche Ansprechpartnerin. Sie fehlt uns schmerzlich.

Der Text ist ein Auszug aus »Die Vermengung«, Roman von Julia Weber, erschienen im Limmat Verlag in Zürich (2022, S. 93). Julia Weber lebte in den Monaten Januar 2017, September 2018 und Juli 2019 als Stipendiatin bei uns im LCB.Mehr…

Adventsraetsel_2025

Weihnachtsrätsel 2025

LiteraturportPreisfrage: Aus welchem 2025 erschienenen Roman stammt diese von Leonie Ott gezeichnete Szene? Schreiben Sie uns bis zum 11. Januar 2026 eine Email an kontakt@literaturport.de mit der richtigen Antwort und Ihrer Adresse. Eine schöne Weihnachtszeit und erholsame Tage zwischen den Jahren wünscht Euer*Ihr Literaturhafen!Mehr Infos und Preise

Skizzenblog (286)

2026

Januar

Seiten (55)

360