LCB

Archiv

Veranstaltungen (2923)

Projekte (25)

Ausstellungen (37)

Hausgäste (1060)

2024

März

Axel Cornil

Brüssel, Belgien

Axel Cornil, Jahrgang 1990, ist Schauspieler, Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur. Er studierte am Conservatoire Royal de Mons und schrieb zahlreiche Theaterstücke. Sein Stück »Ravachol« wurde international aufgeführt, u. a. am Staatsschauspiel Dresden. Er erhielt das Stipendium des Ministeriums der Föderation Wallonie-Brüssel.

mehr…

Marie Bouquet-Bourla

Paris, Frankreich

Marie Bouquet-Bourla übersetzt deutschsprachige Literatur ins Französische, u. a. von Hans Fallada, Friedrich Christian Delius und Angelika Meier. Ihr Arbeitsaufenthalt im LCB wird gefördert durch das EU-Programm Culture Moves Europe.

 

mehr…

Elena Dimitrova

Veliko Tarnovo, Bulgarien

Elena Dimitrova, 1972 geboren, ist Literaturübersetzerin aus dem Deutschen und Niederländischen ins Bulgarische. Sie übersetzte u. a. Hannah Arendt, Thomas Lehr und Antje Rávik Strubel. Ihr Arbeitsaufenthalt im LCB wird gefördert durch das EU-Programm Culture Moves Europe.

 

mehr…

Paulo Rêgo

Almada, Portugal

Paulo Rêgo wurde 1971 geboren. Er übersetzt Literatur aus dem Englischen und Deutschen ins Portugiesische, wie z. B. Rudolf Alexander Boschwitz, Günter Grass, Esther Kinsky, Anna Kim und Sasha Marianna Salzmann. Sein Arbeitsaufenthalt im LCB wird gefördert durch das EU-Programm Culture Moves Europe.

 

mehr…

Marta Rosso

Volpago del Montello, Italien

Marta Rosso, Jahrgang 1991, hat über Wolfgang Hilbig, Terézia Mora und ihre Darstellungen Berlins promoviert und als Praktikantin und anschließend Übersetzerin für verschiedene Verlage in Berlin und Rom gearbeitet. Derzeit arbeitet sie u. a. an zwei Übersetzungsprojekten über Rainald Goetz und Martina Clavadetscher. Ihr Arbeitsaufenthalt im LCB wird gefördert durch das EU-Programm Culture Moves Europe.

mehr…

Inna Volosevych

Zalizne, Ukraine

Inna Volosevych, 1983 geboren, ist Soziologin und Schriftstellerin. 2022 hat sie die Ukraine kriegsbedingt verlassen müssen. Für 2024 hat sie das Stipendium ›Weltoffenes Berlin‹ der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt erhalten. Mit Unterstützung des LCB arbeitet sie an der Vollendung ihres ersten Romans.

mehr…

Zuzana Henešová

Olomouc, Tschechien

Zuzana Henešová, 1982 geboren, arbeitet als Übersetzerin im Kunstmuseum Olomouc und übersetzt deutschsprachige und niederländische Literatur ins Tschechische, u. a. von Irena Brežná. Ihr Arbeitsaufenthalt im LCB wird gefördert durch das EU-Programm Culture Moves Europe.

mehr…

Februar

Judith Keller

Zürich, Schweiz

Judith Keller, geboren 1985, studierte Literarisches Schreiben und Deutsch als Fremdsprache. Sie erhielt mehrere Stipendien und Preise, u. a. von der Jürgen Ponto-Stiftung und von der Stadt- und Kanton Zürich. Ihre Erzählung »Wo ist das letzte Haus?« wurde 2015 als E-Book bei Matthes & Seitz Berlin veröffentlicht und erhielt den »New German Fiction«-Preis. Ihr Debütroman »Die Fragwürdigen« erschien 2017, gefolgt von »Oder?« im Jahr 2021 beim Verlag der Gesunde Menschenversand und »Wilde Manöver« bei Luchterhand (2023). Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia.

mehr…

Judith Zander

Greifswald, Deutschland

Judith Zander wurde 1980 in Anklam geboren. Sowohl ihre Prosa als auch ihre Lyrik wurden vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem 3sat-Preis des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs, dem Uwe Johnson-Förderpreis und 2021 mit dem Fontane-Literaturpreis. Sie ist im Rahmen des ›Abseits‹-Stipendiums zu Gast im LCB.

mehr…

Sven Gatter

Berlin, Deutschland

Sven Gatter wurde 1978 in Halle/Saale geboren und wuchs in Bitterfeld auf. Er besuchte u. a. die Berliner Ostkreuzschule für Fotografie und beschäftigt sich in seiner Arbeit vor allem mit Strukturwandelregionen. Er ist im Rahmen des ›Abseits‹-Stipendiums zu Gast im LCB.

mehr…

Yra van Dijk

Amsterdam, Niederlande

Yra van Dijk, Jahrgang 1970, ist Professorin für moderne niederländische Literatur und Gastprofessorin an der Universität Leiden. Nach der Veröffentlichung von Bänden und Monographien zur spät-postmodernen Literatur, zur Intertextualität und zur Shoah-Erinnerung im Roman forscht sie nun zu Trauma, Erzählung und Bedeutung.

mehr…

Jannah Loontjens

Amsterdam, Niederlande

Jannah Loontjens ist Autorin und Philosophin und schreibt für niederländische Zeitungen und Zeitschriften. 2023 erschien ihr neuester Roman »And Then He Was Gone«, eine Geschichte, die auf den Tag anspielt, an dem der schwedische Ministerpräsident Olof Palme ermordet wurde.

mehr…

Christine Otten

Amsterdam, Niederlande

Die niederländische Autorin und Dramatikerin Christine Otten schrieb mehrere Romane und gründete ›Blocknotes‹, eine Non-Profit-Organisation, die inhaftierten Menschen hilft, ihre kreativen Schreibfähigkeiten zu entwickeln.

mehr…

Fleur Speet

Amsterdam, Niederlande

Fleur Speet, geboren 1971, ist Literaturkritikerin. Auch sie ist Teil des niederländischen Autorinnenkollektivs Fixdit, das sie inspirierte, das Leben der niederländischen Dichterin Maria Tesselschade Roemers Visscher, die in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts lebte, für einen biografischen Roman zu erforschen.

mehr…

Sanneke van Hassel

Rotterdam, Niederlande

Sanneke van Hassel, Jahrgang 1971, veröffentlichte sechs Sammlungen von Kurzgeschichten und zwei Romane. In Zusammenarbeit mit der Schriftstellerin Annelies Verbeke hat sie die Sammlung »To the City« (2012) mit zeitgenössischen Kurzgeschichten aus der ganzen Welt herausgegeben.

mehr…

Shantie Singh

Rotterdam, Niederlande

Shantie Singh arbeitet u. a. als Schriftstellerin und fürs Theater. Als Direktorin und künstlerische Leiterin der Stiftung Talk-Theater XL bringt sie ihre Leidenschaft für Frauenrechte, Emanzipation, Multikulturalismus und Integration künstlerisch auf eine multimediale Bühne.

mehr…

Manon Uphoff

Utrecht, Niederlande

Die Künstlerin, Drehbuchautorin und Schriftstellerin Manon Uphoff wurde 1962 geboren. Sie schrieb zahlreiche Romane und Kurzgeschichtensammlungen, die in Anthologien weltweit veröffentlicht wurden. Uphoff war Präsidentin des PEN Niederlande und Vorsitzende der Jury des Europäischen Literaturpreises (2021, 2022).

mehr…

Annelies Verbeke

Gent, Flandern

Das schriftstellerische Werk von Annelies Verbeke, Jahrgang 1976, wurde in 25 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Sie ist Teil des niederländischen Kollektivs Wunderbaum und des Autorinnenkollektivs Fixdit. Zusammen mit Jannah Loontjens betreut sie einen Fixdit- Podcast über niederländische Klassiker von Autorinnen des 20. Jahrhunderts.

mehr…

Noëlle Kröger

Hamburg, Deutschland

Noëlle Kröger, geboren 1997, ist Comiczeichner∙in. 2024 erscheint der Comic »Meute« bei Reprodukt. Außerdem engagiert sich Noëlle Kröger beim Comicfestival Hamburg. Sie∙er erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Noëlle Krögers Homepage

mehr…

Januar

Mariia Sulialina

Ukraine, Kyjiw

Mariia Sulialina ist die Leiterin des Zentrums für politische Bildung Almenda, das sich um die Menschenrechte der Zivilbevölkerung und insbesondere der Kinder in den besetzten Gebieten der Ukraine kümmert. Sie ist Mitkoordinatorin der »Ukraine 5 AM Coalition«, die Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit der russischen Invasoren dokumentiert.

mehr…

Kim Sherwood

Schottland, Edinburgh

Kim Sherwood ist Autorin und Dozentin für kreatives Schreiben an der Universität von Edinburgh. Ihr erster Roman »Testament« (2018) wurde mit dem Bath Novel Award und dem Harper‘s Bazaar Big Book Award ausgezeichnet. Ihr zweites Buch »Double or Nothing« (2022) ist der erste Teil einer Trilogie, die vom Ian Fleming Estate in Auftrag gegeben wurde, um die Welt von James Bond zu erweitern. Zuletzt erschien »A Wild & True Relation« (2023).

mehr…

Mariia Vachko

Krakowez, Ukraine

Mariia Vachko, 1994 geboren, übersetzt deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur ins Ukrainische, darunter viele Bände der »Pixibücher«-Reihe. Sie erhielt ein ›Schritte‹-Stipendium der S. Fischer Stiftung.

mehr…

2023

November

Sveta Ben

Minsk, Belarus

Sveta Ben, 1975 geboren, gehört als Autorin, Musikerin (Sängerin der Bands »Serebrianaja Svad‘ba«/»Silberne Hochzeit« und »Mikrokabaret«), Schauspielerin und Regisseurin u. a. von Papiertheaterstücken zu den prägenden Figuren der künstlerischen Avantgarde von Belarus. Zusammen mit der Musikerin Galya Chikiss hat sie zuletzt das Album »Priyom!« herausgebracht und tourt damit durch Europa. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

mehr…

Monika Drzazgowska

Warschau, Polen

Monika Drzazgowska wurde 1975 in Pommern geboren und lebt als Schriftstellerin, Journalistin, Grafikerin und Fotografin u. a. in Warschau. 2021 debütierte sie mit dem Roman »Szalej« (Auszüge in Bernhard Hartmanns Übersetzung erschienen 2018 in der Zeitschrift SINN UND FORM), für ihren zweiten Roman recherchiert sie in Berlin. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

mehr…

Katarína Kucbelová

Bratislava, Slowakei

Katarína Kucbelová, 1979 geboren, hat mehrere Lyrikbände und die Novelle »Čepiec« publiziert, die in diesem Herbst unter dem Titel »Die Haube« in deutscher Übersetzung – aus dem Slowakischen von Eva Profousová – im Verlag INK PRESS erscheint. In diesem Jahr publizierte sie in der Slowakei ihren ersten Roman »Modroslepost«. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

mehr…

Nacha Vollenweider

Río Cuarto, Argentinien

Nacha Vollenweider, 1983 geboren, ist eine argentinische Illustratorin, Grafikdesignerin und Cartoonistin. Sie ist Teil des Street-Art-Kollektivs ›Carbonillas Projekt‹. Im avant-Verlag erschien 2017 ihre Graphic Novel »Fußnoten«, die in experimenteller Erzählweise von ihren Erfahrungen in Deutschland und ihren Erinnerungen an Argentinien erzählt. 2022 folgte »Zurück in die Heimat«. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

mehr…

Oktober

Hu Shu-wen

Taiwan, Taiwan

Hu Shu-wen ist die Autorin der Kurzgeschichte »Ai Yan ist Kindheit« (2006), des Romans »Das Blut der Sonne ist schwarz« (2011) und Herausgeberin und Co-Autorin von »Unversandte Testamente« (2017), einer Sammlung von Testamenten und Briefen an die Familien von politischen Gefangenen aus der Zeit des Weißen Terrors. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

mehr…

Lena Schätte

Altena, Deutschland

Lena Schätte, 1993 geboren, veröffentlichte 2014 ihren ersten Roman »Ruhrpottliebe« im Marlon Verlag. In den Folgejahren arbeitete sie als Psychiatriekrankenschwester im Ruhrgebiet, bis sie 2020 ein Studium des Literarischen Schreibens am Deutschen Literaturinstitut Leipzig aufnahm. Dort arbeitete sie als Redaktionsmitglied des Anthologieprojekts ›Tippgemeinschaft‹. Sie erhielt das Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

mehr…

Pam-Pam Liu

Taiwan

Pam-Pam Liu arbeitet als freischaffende Illustratorin und Comic-Künstlerin in Taiwan. Am bekanntesten ist ihr Comic »A Trip to Asylum« (2022). Sie war Residentin in der Maison des Auteurs in Angoulême, Frankreich. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturministeriums Taiwan.

mehr…

Vera Hegedüs

Budapest, Ungarn

Vera Hegedüs, geboren 1991 in Kaposvár (Ungarn), ist Schriftstellerin und Musikerin. 2021 veröffentlichte sie ihren Debütroman »ostoba«, für den sie das Péter-Horváth-Literaturstipendium erhielt, das mit einem Aufenthalt im LCB verbunden ist. Sie arbeitet derzeit an einer Kurzgeschichtensammlung und einer Solo-EP. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

mehr…

Team (32)

Freda von dem Bussche

Budapest, Ungarn

mehr…

Klaudia Cierluk

Budapest, Ungarn

mehr…

Amelie Bergfeld

Budapest, Ungarn

mehr…

Jeffrey Trehudic

Budapest, Ungarn

mehr…

Eva Laderick

Budapest, Ungarn

mehr…

Nina Thielicke

Budapest, Ungarn

mehr…

Juliane Schallau

Budapest, Ungarn

mehr…

Renate von Mangoldt

Budapest, Ungarn

mehr…

Tobias Bohm

Budapest, Ungarn

mehr…

Viktoriya Stukalenko

Budapest, Ungarn

mehr…

Vincent Sauer

Budapest, Ungarn

mehr…

Katharina Kohlhaas

Budapest, Ungarn

mehr…

Barbara Kopsch

Budapest, Ungarn

mehr…

Olaf Rode

Budapest, Ungarn

mehr…

Christine Wagner

Budapest, Ungarn

mehr…

Felix Schiller

Budapest, Ungarn

mehr…

Claudia Schütze

Budapest, Ungarn

mehr…

Dr. Florian Höllerer

Budapest, Ungarn

mehr…

Thomas Geiger

Budapest, Ungarn

mehr…

Jürgen Jakob Becker

Budapest, Ungarn

mehr…

Thorsten Dönges

Budapest, Ungarn

mehr…

Nadja Prenzel

Budapest, Ungarn

mehr…

Beiträge (977)

2024

Februar

Autor·innenwerkstatt Prosa 2024

AusschreibungFörderungIm Herbst 2024 wird das LCB erneut die Autor·innenwerkstatt Prosa ausrichten. Ziel dieser Werkstatt ist es, jüngere deutschsprachige Autor·innen, die noch keine eigenständige Buchpublikation vorgelegt haben, zu entdecken und zu fördern. Die Bewerbungsunterlagen sind bis zum 8. Mai 2024 über unser Bewerbungsportal einzureichen.Zum Bewerbungsportal …

Leipziger Buchmesse 2019 © Tom Schulze

Das LCB auf der Leipziger Buchmesse 2024

HinweisDas LCB lädt ein zu einer Präsentation der Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse 2024, ins Übersetzungszentrum, zum Abschluss der Reihe TUPI OR NOT TUPI des TOLEDO-Programms, zur Präsentation der Autor∙innenwerkstatt 2023 und zur Verleihung des Preises der Literaturhäuser 2024.Mehr…

»Zerreißproben« als Stream

VeranstaltungJetzt anschauen: »Zerreißproben. Schreiben, Gewalt, Gesellschaft« – Ein Gespräch mit Mohamed Amjahid, Tomer Dotan-Dreyfus, Sandra Hetzl und Dana Vowinckel, moderiert von Julia Franck. Aufzeichnung vom 17. Januar 2024.Mehr…

Thomas Geiger © privat

Thomas Geiger empfiehlt

LeselampeLiteraturportUnser LCB-Kollege Thomas Geiger freute sich, als Ende letzten Jahres »Walter Höllerer. Poetologische und literaturgeschichtliche Schriften 1952–1986«, hg. von Michael Peter Hehl und Heribert Tommek  (J.B. Metzler Verlag, Heidelberg 2023) erschien, das einmal den Literaturwissenschaftler Walter Höllerer in den Mittelpunkt stellt und nicht wie sonst oft den Literaturvermittler.Zur Leselampe

Dumitru Crudu | Moldau

LCB diplomatique»Smert Rumynam/ Tod den Rumänen« »Dieser Aufruf in russischer Sprache, Rumänen zu töten, tauchte in Chișinău zum ersten Mal im Frühjahr 2014 auf, nachdem Russland in die Ukraine eingedrungen war und die Krim sowie einen Großteil des Donbass besetzt hatte. Dann wurde der Aufruf entfernt, woraufhin er erneut auftauchte. Zum zweiten Mal tauchte er nach dem 24. Februar 2022 auf, als Russland einen neuen Krieg gegen die Ukraine begann. Mir stach sofort ins Auge, dass er auf Russisch geschrieben und an derselben Stelle angebracht worden war (…)«Mehr…

Sprache im technischen Zeitalter, Heft 248

ZeitschriftWelthaltig ist ein Wort, das hin und wieder zur Kennzeichnung von Literatur herangezogen wird, wenn wieder eine Shortlist veröffentlicht wird oder wenn ein oft all zu platter Realismus das auffälligste Merkmal eines Textes darstellt. Welthaltig im eigentlichen Sinne ist dieses Heft: Leopold Federmair untersucht, wie Haikus und Tankas von deutschsprachigen Dichtern adaptiert werden. Uwe Schütte beschreibt britische Psychogeografien. Marcel Beyer sprach auf einer Gedenkfeier zum 20. Juli, aber nicht zur Vergangenheit, sondern von heute. Claudia Hamm analysiert die Debatten zur KI im Hinblick auf literarische Texte. Von Fabio Morábito stellen wir fünf Kurzessays vor. Gedichte drucken wir von Yusef Komunyakaa, Dariusz Sośnicki und Péter Závada. Beate Tröger präsentiert in »Auf Tritt Die Poesie« Rike Scheffler. Neue Prosa veröffentlichen wir von Katja Lange-Müller und Aris Fioretos.Mehr…

Preis der Literaturhäuser 2024

PreisDas Netzwerk der Literaturhäuser verleiht den Preis der Literaturhäuser 2024 an Fiston Mwanza Mujila. Ein Sonderpreis geht an Claudia Dathe. Mit den Kolleg∙innen des Netzwerks gratulieren wir beiden von ganzem Herzen!Mehr…

Emma Braslavsky © Noam Braslawsky

Emma Braslavsky empfiehlt

LeselampeLiteraturportEmma Braslavsky empfiehlt Isabel Fargo Coles »Die Goldküste. Eine Irrfahrt« (No. 88 der Reihe Naturkunden, Matthes & Seitz Berlin, 2022), ein Text, der Roman, Essay und Manifest zugleich ist und wo scheinbar alles mit allem zusammenhängt.Zur Leselampe

Januar

ARCHIPELAGOS

FörderungDas neue, von der Europäischen Union geförderte Kooperationsprojekt fördert Übersetzer∙innen in ihrer Rolle als Vermittler∙innen literarischer Texte aus den weniger repräsentierten Sprachen Europas. Unter der Regie der französischen Kolleg∙innen von ATLAS – Association pour la promotion de la traduction littéraire – CITL arbeitet ein Konsortium aus 11 europäischen Partnern zusammen, dem u.a. das Ukrainian Book Institute Український інститут книги, CzechLit – České literární centrum, ACE Traductores, Kolegium Europy Wschodniej, Next Page Foundation und das LCB angehören. Archipelagos wird die Scouting- und Vermittlungsaktivitäten literarischer Übersetzerinnen und Übersetzer durch Residenzstipendien und Workshops unterstützen sowie Angebote für Fachleute aus der Buchbranche machen. Öffentliche Veranstaltungen begleiten das Programm.Mehr…

Übersetze mich, bevor ich schreibe: Theater (vor)übersetzen. Ein Podcast von Julie Tirard

Elke Erb

Wir trauern um Elke Erb (1938–2024), dankbar für die Momente, die wir mit ihr hatten – und dankbar für die Bücher, die wir haben. Zur Erinnerung haben wir einige Fotos von Renate von Mangoldt zusammengestellt und freuen uns, dass einige Begegnungen mit der Autorin auf dichterlesen.net festgehalten wurden. Am 25. Februar feiern Künstler∙innen und Freund∙innen ihr Werk und beschwören in einer vielstimmigen Lesung ihren legendären Eigensinn und ihre bleibende Poesie: Ein Fest für Elke Erb, 25. Februar 2024 um 11 Uhr in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.Mehr…

Martina Kempter © Ebba Drolshagen, Cover © Friedenauer Presse

Martina Kempter empfiehlt

LeselampeDie erste Buchempfehlung auf Literaturport in 2024 spricht Martina Kempter aus: Hamid Ismailovs »Wunderkind Erjan«, 2022 nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung, ist 2022 in der Übersetzung von Andreas Tretner in der Friedenauer Presse erschienen.Zur Leselampe …

Albrecht-Lempp-Stipendium 2024

FörderungDas Albrecht-Lempp-Stipendium richtet sich an deutsche und polnische Schriftsteller·innen sowie an deutsche Literaturübersetzer·innen aus dem Polnischen und polnische Literatur- übersetzer·innen aus dem Deutschen. Bewerbungsfrist: 29. Februar 2024.Mehr…

Rotunde © Tobias Bohm

2024 – save the dates!

Samstag, 1. Juni 2024
Kleine Verlage am Großen Wannsee
Gartenmesse mit Konzert

Montag, 15. Juli bis Samstag, 20. Juli 2024
JUNIVERS.
Treffen internationaler Lyrikübersetzer·innen

Sonntag, 1. September 2024
LCB-Sommerfest
mit dem Verlag Matthes & Seitz Berlin

2023

Dezember

Copyright Foto Martin Schäuble: Tobias Elsäßer Copyright Cover: Arena Verlag

Martin Schäuble empfiehlt

Als Roman- und Sachbuch-Autor recherchiert und schreibt Martin Schäuble seit über zwanzig Jahren zu gesellschaftlichen und politischen Themen. Oft nimmt er junge Protagonist·innen in den Fokus. Manche ihrer Geschichten sind sehr aktuell und realistisch, andere spielen in einer dystopischen Welt.
Seine Empfehlung für die #Leselampe ist auch ein Kinderbuch-Tipp, bzw. empfiehlt Martin Schäuble gleich die ganze Seawalkers-Reihe von Katja Brandis (erschienen im Arena Verlag).
„Wer sich auf die Welt von Katja Brandis einlässt, der hat einige Monate Lesestoff. Und zugleich werden Themen, die andere (mich eingeschlossen) oft in eigenen „Themenbüchern“ behandeln, ganz locker und nebenbei erzählt. Gender-Fragen, Umweltschutz, Mobbing, Toleranz – die Liste ist so lang wie die ganze Reihe von Katja Brandis. Und über Tiere erfahren die jungen Leser·innen und älteren Vorleser·innen auch noch eine Menge.“Mehr…

›Schritte‹-Stipendien 2024

HausgästeDie ausgewählten ›Schritte‹-Stipendiat·innen, die 2024 mit Förderung durch die  S. Fischer Stiftung jeweils einen Monat im LCB verbringen werden sind Andrei Anastasescu (Bukarest), Bojana Bajić (Zagreb), Gitta Benkö (Budapest), Latica Bilopavlović Vuković (Zagreb), Larysa Fedorenko (Zhytomyr) und Mariia Vachko (Krakovets). Herzlichen Glückwunsch!Mehr…

November

Deutsch-Italienischer Übersetzerpreis 2024

AusschreibungDie Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und das italienische Ministerium für Kultur (MiC) loben gemeinsam den mit 10.000 € dotierten Deutsch-Italienischen Übersetzerpreis aus. Die Verleihung des Preises erfolgt im Frühsommer 2024 in der Italienischen Botschaft in Deutschland, in Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut Berlin und dem LCB. Übersetzungen aus dem Italienischen ins Deutsche, die in den Jahren 2020, 2021, 2022 oder 2023 veröffentlicht wurden, können ab sofort bis zum 19. Januar 2024 von Verlagen im deutschsprachigen Raum eingereicht werden.Mehr…

Asja Bakić | Kroatien

LCB diplomatique»Mit den Füßen lesen« »(…) Naja, wenn ein Buch nur als Sprungbrett zur Bereicherung eines corporate Spatzenhirns dient, kann dasselbe Buch symbolisch und buchstäblich auch dazu benutzt werden, überteuerte Turnschuhe zu verkaufen, womit sich dann ein anderes corporate Spatzenhirn bereichert. Es ist eigentlich ganz einfach: Wenn Bücher nur ein weiteres Produkt sind, wie zum Beispiel Schuhe, spielt es keine Rolle, ob sie auf dem Kopf stehen. Man erwartet ohnehin, dass wir sie mit den Füßen lesen.«Mehr…

© Mareike Harder, © Kiepenheuer & Witsch

Anne Sauer empfiehlt:

LeselampeAnne Sauer vermittelt Literatur auf verschiedenen Ebenen und wurde letztes Jahr für ihr Engagement mit dem „Young Exellence Award“ des Börsenblatts ausgezeichnet. Das knallige Cover von Tess Guntys Roman »Kaninchenstall« (Aus dem Amerikanischen von Sophie Zeitz, Kiepenheuer & Witsch, 2023) hat sofort eine magische Anziehungskraft auf die Bloggerin, Podcasterin und freie Texterin ausgeübt. Neben dem Cover zählt Anne Sauer noch weitere fünf Punkte auf, die für sie dafür sprachen, dieses komplexe Buch unbedingt zu lesen. Und sie wurde nicht enttäuscht: „Tess Gunty schreibt von Figuren, die alle auf ihre Weise von einer ökonomischen Krise zehren, die sich wie ausgelaufenes Öl durch die Leben mehrere Generationen zieht. Und diesem Öl, diesen klebrigen, stinkenden, aber in der Sonne glitzernden Schlieren zu folgen, ist simpel gesagt ein großer Genuss.“Mehr…

Suvi Valli | Finnland

LCB diplomatique»Potenzielle Helden« »(…) In Finnland wimmelt es in den Wäldern von mit Pilzkörben, Messern und Kaffeethermoskannen ausgerüsteten Menschen, die sich bücken und den Hintern in die Höhe recken. Die sozialen Medien füllen sich mit überquellenden Pfifferlings- und Röhrlings-Spankörbchen. Für mich ist das Pflücken ein Wert an sich. Wenn ich einen Pfifferling entdecke, merke ich bald, dass auf dem Mooshöcker nebenan zehn weitere prangen und sich im Schatten eines morschen Birkenstamms eine ganze Sippschaft versammelt hat. (…)«Mehr…

Ausstellung: Maren Amini, Ahmadjan Amini

Ausstellung»Ahmadjan und der Wiedehopf« Maren und Ahmadjan Amini haben den Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung 2023 zugesprochen bekommen. Bevor das Werk nächstes Jahr im Carlsen Verlag erscheint, gibt die im Literaturhaus Stuttgart konzipierte Ausstellung bereits erste Einblicke. Vor und nach den Abendveranstaltungen bzw. mit Voranmeldung (unter 030-8169960) ist die Ausstellung im LCB zu besichtigen.Mehr…

Annette Pehnt_(c) Peter von Felberg

Preisverleihung des Deutschen Literaturfonds 2023

HinweisAm 27. November 2023 um 18 Uhr verleiht der Deutsche Literaturfonds im LCB den Großen Preis des Deutschen Literaturfonds an Annette Pehnt, den Paul-Celan-Preis an Holger Fock und Sabine Müller, den Kranichsteiner Literaturförderpreis an Grit Krüger und das New-York-Stipendium an Jens Sparschuh. Das London-Stipendium erhält Anja Kampmann. Der Abend wird moderiert von Thomas Böhm. Die Teilnahme an der Preisverleihung ist nach Online-Voranmeldung (https://deutscher-literaturfonds.de/rsvp/gp23/) bis zum 20. November 2023 möglich.Mehr…

Der blonde Araber – Ein TOLEDO-Journal von Andreas Platthaus

TOLEDO-JournalRiad Sattoufs Graphic-Novel-Serie „Der Araber von morgen“, in der er sein eigenes Aufwachsen als Sohn einer Französin und eines Syrers beschreibt, ist seit Erscheinen des ersten Band 2014 ein Riesenerfolg in Frankreich. Nun erscheint der langersehnte sechste, finale Band auf Deutsch – in Übersetzung von Andreas Platthaus. In seinem TOLEDO-Journal schildert Platthaus, wie er eher zufällig Sattoufs Übersetzer wurde, welche Vorteile der Hauptberuf Zeitungsredakteur dem Comic-Übersetzer bringt und welchen textlichen Herausforderungen er sich bei diesem mehr als tausend Seiten starken Abenteuer stellen musste.Zum TOLEDO-Journal …

Oktober

Der 7. Oktober und die Folgen

Hinweis

Ein Frankfurter Gespräch über die aktuelle Situation in Israel und Gaza – und die Auswirkungen in Deutschland

LIVESTREAM UND MEDIATHEK
Donnerstag, 2. November 2023, 19.3o h und anschließend auf Youtube abrufbar

Mit Saba-Nur Cheema, Sarah Levy und Meron Mendel
Moderation: Livia GersterMehr…

JUNIVERS 2024

Ausschreibung2024 geht das internationale Treffen für Lyrikübersetzer·innen JUNIVERS in die sechste Runde! Zwölf Lyrikübersetzer·innen deutschsprachiger Gegenwartslyrik werden für eine Woche (15. – 21. Juli 2024) an den Wannsee eingeladen, um sich über ihre poetischen Universen auszutauschen und im persönlichen Kontakt mit Kolleg·innen anderer Länder sowie mit wichtigen Akteuren der Berliner Lyrikszenen Teil eines wachsenden Netzwerkes zu werden. JUNIVERS umfasst auch eine zweitägige kollektive Übersetzungswerkstatt – dieses Mal gemeinsam mit der Dichterin Kerstin Preiwuß. Teil des Programms ist überdies der Besuch des Poesiefestivals Berlin. Bewerbungsfrist: 20. Januar 2024.Mehr…

VOOO auf der BuchBasel digital

PortalDie Unmöglichkeit des Schreibens mit Ann Gaspe, Maud Marique, Sarah-Louise Pelletier-Morin und Delphine de Stoutz, am 19. November 2023 auf der BuchBasel und im VOOO auf www.vooo.space.Mehr…

Skizzenblog (179)

2023

Dezember

Seiten (55)

weiter lesen podcast

weiter lesen

Veranstaltung»weiter lesen – das LCB im rbb« ist eine Podcast-Lesebühne des Literarischen Colloquiums Berlin (LCB) und des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb). Sie laufen samstags um 17h04 auf rbbKultur und sind dort jederzeit zum Hören und Downloaden abrufbar.Zum gesamten Programm...

360