LCB
Julie Tirard

Julie Tirard

Berlin, Deutschland

Zu Gast im LCB:
November 2020

Julie Tirard war Leiterin des Theaters Art en Scène in Avignon, wo auch ihr erstes Drama aufgeführt wurde, bevor sie sich 2013 in Berlin niederließ und als Copywriter und Journalistin arbeitete. Seit 2018 ist sie als Übersetzerin von Romanen, Sachbüchern (Oh Simone ! von Julia Korbik) und Theaterstücken (frau verschwindet (versionen) von Julia Haenni, Umständliche Rettung von Martina Clavadetscher) aus dem Deutschen tätig. Ihr Aufenthalt wurde durch den Elmar-Tophoven-Mobilitätsfonds der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds gefördert.

Julie Tirard
Julie Tirard © Chloé Desnoyers

Übersetzen und übersetzen lassen – ein politischer Akt

»Gegeben sei x, das Buch einer schwarzen homosexuellen Transfrau und y, ein weißer heterosexueller Cis-Übersetzer. Wie viel Zeit wird vergehen, ehe z, die Feminazi-Minderheit der Branche, die Übersetzung f(x) auf dem Scheiterhaufen verbrennt? Zusatzfrage: Kann f(x) getrennt von y betrachtet, d.h. kritisiert werden, ohne dass y dies persönlich nimmt? Sie haben zwei Stunden Zeit.«

Beitrag bei TOLEDO TALKS in der Reihe »Berührungsängste«, Dezember 2020
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