Studio LCB mit Andreas Eschbach

Lesung: Andreas Eschbach
Gesprächspartner: Hartmut Kasper und Hubert Spiegel Moderation: Denis Scheck

»Was wäre, wenn das Öl von heute auf morgen ausginge?« fragt Andreas Eschbach in seinem neuen Roman »Ausgebrannt«. Es geht darin um zwei Deutsche, den individuellen Traum vom schnellen Geld und den kollektiven Traum der westlichen Welt von der Unbegrenztheit unserer Erdölressourcen. Der studierte Luft- und Raumfahrttechniker Andreas Eschbach, Jahrgang 1959, schreibt intelligente und unterhaltsame Science-Fiction-Thriller in der Tradition von Michael Crichton. Ob er Aliens auf der Schwäbischen Alb landen lässt wie in seinem Roman »Kelwitts Stern« oder von der Jagd nach einem Video erzählt, auf dem die Kreuzigung Christi zu sehen ist (»Das Jesus Video«), immer steht am Ausgangspunkt seines Schreibens die Frage: Was wäre, wenn? Lässt sich mit den Mitteln der Literatur die Zukunft extrapolieren? Ist der Entwurf möglicher Zukünfte ein Selbstzweck? Sind Science-Fiction-Leser vor Zukunftsschocks gefeit? Und muss die Science Fiction immer noch, wie Kurt Vonnegut es einmal treffend formulierte, als »Pissbecken der Literaturkritik« herhalten? Über diese und andere Fragen wird Andreas Eschbach im Studio LCB mit dem Literaturkritiker und ausgewiesenen Science-Fiction-Experten Hartmut Kasper und Hubert Spiegel, Literaturchef der FAZ, diskutieren.

In Zusammenarbeit dem Deutschlandfunk.
Sendetermin: Samstag, 28. April 2007, 20:05 Uhr.
Sendefrequenzen unter: http://www.dradio.de/dlf/freq/

24.04.07

Dienstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Andreas Eschbach, Denis Scheck, Hartmut Kasper, Hubert Spiegel

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