Monageng Motshabi
Dalia Taha
Yildiz Çakar
Laura Uribe

Out of Sight. Szenische Videolesungen 

Mit Texten von Yıldız Çakar, Laura Uribe, Dalia Taha und Monageng Vice Motshabi und Visuals von Ayşe Gülsüm Özel
Außer Haus:
Maxim Gorki Theater | 29. August 2020 | 19.30 h

Autoritäre Systeme bringen Menschen zum Verschwinden, sperren sie weg und verwischen ihre Spuren. Doch nicht nur Gewaltherrschaft tilgt die Vielfalt gesellschaftlicher Wirklichkeiten und Visionen. Auch in demokratischen Gesellschaften werden Menschen unterdrückt und unsichtbar gemacht. Für das internationale Dramatiker·innenlabor »Out of Sight« haben das Literarische Colloquium Berlin, das Maxim Gorki Theater, das Neue Institut für Dramatisches Schreiben, die Robert Bosch Stiftung und das Schauspiel Stuttgart Yıldız Çakar (Berlin), Laura Uribe (Mexiko-Stadt), Dalia Taha (Ramallah) und Monageng Vice Motshabi (Johannesburg) eingeladen, sich über Sprach- und Ländergrenzen hinweg mit dem Themenkomplex des Verschwindens zu befassen. Entstanden sind unter der Werkstattleitung von Maxi Obexer und Mazlum Nergiz vier Theatertexte, die nun via Video von den Heimatorten der internationalen Regieteams als jeweils halbstündige szenische Inszenierungen zum ersten Mal auf die Leinwand des Maxim Gorki Theaters gebracht werden. Ein hybrides Experiment zwischen Theater und Film, verknüpft durch Visuals von Ayşe Gülsüm Özel.

»Bîra Miriyan« von Yıldız Çakar, inszeniert von Basar Murkus in Haifa

»On Noah’s Blood-Stained Rainbow, We Dance« von Monageng ›Vice‹ Motshabi, inszeniert vom Kollektiv LABEL NOIR in Berlin

»Campo« von Laura Uribe, inszeniert von Anestis Azas in Athen

»Graduation« von Dalia Taha, inszeniert von Laura Uribe in Mexiko-Stadt

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