LCB
Imre Bartók | Ungarn

Imre Bartók | Ungarn

LCB diplomatique»Insel« […] “Wenn ich auf den Fluss blicke, sehe ich nicht das Wasser, sondern die Medikamente meines Mütterchens. Es heißt, wegen des Rivotrils kann er nicht mehr zufrieren. Zweihundert Jahre, und der Planet bleibt leer mit seinen betäubten Landschaften.

Ich laufe oft auf der Insel. Wenn ich jemanden überhole, starre ich ihm ins Gesicht, vielleicht ist er es, den ich suche. Die Leute haben schon Angst vor mir, aber das ist mir egal. Wenn sie mich überholen, schauen sie nicht zurück, und ich rufe ihnen nicht hinterher.“ […]Mehr…

Babelwerk

VeranstaltungLaunch des neuen digitalen Think-Tanks zur Literaturübersetzung
www.babelwerk.de
Mit Milena Adam, Mirko Bonné, Norbert Lange, Patricia Klobusiczky, Marie Luise Knott, Olga Radetzkaja, Bernhard Robben, Gesine Schröder, Johanna Steiner, Ulf Stolterfoht, Timea Tankó, DJ Bad PuppyMehr…

Zwischen Log- und Tagebuch

Zwischen Log- und Tagebuch

TOLEDO-JournalEva Profousová spürt in ihrem TOLEDO-Journal den Sprachabenteuern nach, die sie während der Übersetzung des 745 Seiten umfassenden Romans Hodiny z olova alias Stunden aus Blei (Hoffmann & Campe, 2022) von Radka Denemarková durchlaufen hat. Klippe für Klippe führt sie uns durch die verschiedenen Stimmen, Stimmungen und Schwingungen dieses polyphonen Werks. Sie navigiert mit uns durch chinesische und tschechische Realien – von Konfuzius-Zitaten über Paraphrasen alter chinesischer Poesie bis hin zu den Besonderheiten des deftigen und extravaganten Tschechisch. Quasi nebenbei erfahren wir dabei über den Antagonismus zweier politischer Systeme, die sich in ihrer Gier nach Luxus und Konsum gefährlich nahekommen, sowie von zwei Sprachen, die sich durch ihr langes historisches Neben- und Ineinander nicht ganz fremd sind.Zum TOLEDO-Journal …

Simone Schröder empfiehlt

Simone Schröder empfiehlt

LeselampeDie Hauptfigur und Ich-Erzählerin von Elif Batumans »Die Besessenen« (Kein und Aber Verlag, 2011), ist Doktorandin in Stanford, die sich mit den großen Klassikern der russischen Literatur beschäftigt. Ihr Text verbindet schnelle Dialoge, pointenreiche Zusammenfassungen des Plots russischer Weltliteratur mit komischen Begegnungen bei literaturwissenschaftlichen Konferenzen und mit Überlegungen zum Zusammenhang von Leben und Literatur. Simone Schröder entdeckte das Buch zufällig in einem Londoner Buchladen und hat es gleich als Lektüre für ihren Leseclub vorgeschlagen. Die Gruppe hat sich aber aufgelöst, bevor sie es besprechen konnten. Daher legt Schöder uns »Die Besessenen« ans Herz:Zur Leselampe

Frohes neues Jahr 2022

Frohes neues Jahr 2022

Ein frohes, erfolgreiches und hoffentlich weniger sorgenvolles Jahr 2022 wünschen wir aus dem LCB! Wir freuen uns sehr auf unser vielfältiges Januarprogramm mit Julia Franck, Uwe Timm und Nava Ebrahimi, mit dem Launch der neuen Babelwerk-Webseite, mit Theater- und Hörspielstoffen und Mythen, Sagen und Viten, und ganz besonders auf Ihren Besuch.

Cover Januarprogramm © Dariia Kuzmych: Stimme des OrpheusMehr…

Sprache im technischen Zeitalter, Heft 240

Sprache im technischen Zeitalter, Heft 240

ZeitschriftIn der letzten Spr.i.t.Z. des Jahres 2021 finden sich wissenschaftliche und essayistische Texte, die uns in die Natur wie in den Computer führen: Hannes Bajohr beschäftigt sich ausführlich mit digital generativer Literatur im Hinblick auf den ästhetischen Gebrauch von Künstlicher Intelligenz. Lukas Regeler widmet sich zwei Treffen der legendären Prenzlauer-Berg-Connection, die 1984 unter dem Namen »Zersammlung« stattfanden. Um den Begriff Landscape Writing geht es in Volker Demuths Essay, der auch Gedichte für dieses Heft beisteuert. Und die Kunstwissenschaftlerin Christina Griebel erzählt uns bei einem Spaziergang in Ost-Berlin von Verfahrenstechniken im Umgang mit Stein und Papier. Auszüge aus längeren Prosa-Arbeiten von Malte Borsdorf und Lorenz Just sowie neue Gedichte von Ulrike Draesner, Zafer Şenocak und Ernest Wichner bilden den literarischen Teil des Hefts. Zum Schluss stellt Matthias Göritz in Auf Tritt Die Poesie die japanische Lyrikerin Misuzu Kaneko vor.Mehr…

Fabjan Hafner Preis 2021 für Amalija Maček

FörderungAmalija Maček erhält den Fabjan Hafner Preis 2021 für ihre Übersetzung von Peter Handkes »Mein Jahr in der Niemandsbucht« ins Slowenische, die 2021 im Beletrina Verlag erschienen ist. Der Preis wird vom Goethe-Institut Ljubljana zusammen mit dem LCB, dem Robert-Musil-Institut für Literaturforschung/Kärntner Literaturarchiv, dem Verband slowenischer Literaturübersetzer und -übersetzerinnen (DSKP) und dem Österreichischen Kulturforum Laibach verliehen. Er ist mit 4.000 € dotiert und mit einem Aufenthaltsstipendium im LCB verbunden.

GEGEN//ÜBER – Europa: Versprechen und Ernüchterung

Europa: Versprechen und Ernüchterung
GEGEN//ÜBER. Debatten zur Gegenwart
Mit Micha Brumlik, Natascha Strobl und Margarete Stokowski
Moderation: Doris Akrap. Livestream am 14.12. ab 20 Uhr hier auf www.lcb.de

Fragen und Diskussion während der Veranstaltung auf Telegram und über die Chatfunktionen von Facebook.Mehr…

10 Jahre Dichterlesen.net


Seit 2011 präsentiert das Online-Portal Dichterlesen.net historische und aktuelle Mitschnitte literarischer Veranstaltungen zum Nachhören und gibt in thematischen Hörräumen Einblick in die Vielfalt der verfügbaren Audio-Materialien. Rund 1.500 Veranstaltungen mit 2.000 Mitwirkenden sind bereits online. In diesem Jahr feiern wir gemeinsam mit den Partnerinstitutionen Deutsches Literaturarchiv Marbach, Literaturhaus Basel, Literaturhaus Stuttgart, Lyrik Kabinett München und internationales literaturfestival berlin (ilb) unser zehnjähriges Jubiläum.Mehr…

60 Jahre »Sprache im technischen Zeitalter«

60 Jahre »Sprache im technischen Zeitalter«

ZeitschriftMit zwei Jubiläumsheften, die unter dem Stichwort ›Zeitmitschriften‹ die letzten sechs Jahrzehnte in neuen Texten wieder aufleben lassen, einem Fest und einer Jubiläums-Podcast-Folge von »weiter lesen« auf rbbKultur feiern wir das 60jährige Bestehen unserer Hauszeitschrift »Sprache im technischen Zeitalter«.

Im Jahr 1959 wurde Walter Höllerer an die Technische Universität Berlin berufen, 1961 gründete er eine Zeitschrift und versah sie mit dem Namen seines TU-Instituts: »Sprache im technischen Zeitalter«. Ursprünglich als literaturwissenschaftliches Periodikum konzipiert, veränderte sich der Fokus der Spr.i.t.Z: Als Hauszeitschrift des Literarischen Colloquiums Berlin wurde sie zu einer Literaturzeitschrift. Für die Hefte 238 und 239 haben wir Autor·innen eingeladen, die der Zeitschrift, dem LCB oder dem zeitweiligen Mitfinancier, dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD, nahestehen.

Mehr Informationen und Inhaltsverzeichnis der Jubiläumshefte

Frisch aus dem Archiv

Frisch aus dem Archiv

dichterlesen.netAus dem LCB-Veranstaltungs-Fundus: Unsere Hör-Tipps, die Ihnen unsere wertvollsten, kuriosesten und aufregendsten Lesungen aus den letzten 57 Jahren ins Wohnzimmer bringen oder Sie beim Spazieren begleiten, finden Sie hier versammelt.Zu allen Tipps ...

15 Jahre Literaturport.de

15 Jahre Literaturport.de

LiteraturportHURRA! Vor 15 Jahren ist unser Literaturhafen mit einer Website-Release-Party, Portwein und Musik ans Netz gegangen. Bereits 2008 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet, ist der Literaturport eine im deutschsprachigen Raum einmalige Plattform zur Förderung und Vernetzung von Schriftsteller·innen und für die Literaturvermittlung.zum Literaturport ...

Programmschwerpunkt im Jahr 2021: Die Reihe »Stoffe. Woraus besteht die Gegenwartsliteratur?«

Programmschwerpunkt im Jahr 2021: Die Reihe »Stoffe. Woraus besteht die Gegenwartsliteratur?«

VeranstaltungWoraus ist die deutschsprachige Gegenwartsliteratur gemacht, aus welchen Materialien, Gegenständen und Ideen besteht sie, aus welchen Stoffen gewinnen Texte heute ihre Kraft? Friedrich Dürrenmatt, dessen 100. Geburtstag wir in diesem Jahr feiern, setzt sich in seinem Spätwerk »Stoffe« (Diogenes Verlag, 1981–1990) mit der Frage auseinander, was sein Schreiben über Jahrzehnte prägte und warum aus manchem ein Buch oder Stück wurde, anderes hingegen Gedanke, Fragment, Skizze blieb. Und wo liegen bei Autor·innen unserer Gegenwart die Keime zu Stoffen?
Den Auftakt der Reihe gestalten am Di, 09.02., um 19.30 h Eva Menasse, Matthias Nawrat, Lutz Seiler und Angela Steidele.Mehr…

360