weiblich, männlich, fließend

Der literarische Salon der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zu Gast im LCB

Der literarische Salon der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zu Gast im LCB

Eine Trans*-Person auf dem Cover des Time-Magazine, ein Pulitzer-Preis für ein Buch mit intergeschlechtlichem Hauptdarsteller – es gibt bisher nur wenige Meilensteine in der öffentlichen Wahrnehmung von Trans*- und Inter*-Personen. Das verändert sich allmählich – und es spiegelt sich auch in der künstlerischen Wirklichkeit wieder. Es wird immer häufiger hinterfragt, warum ausschließlich »männlich« und »weiblich« unsere Wahrnehmung bestimmen sollen. Neue Perspektiven eröffnen sich, biographisch wie literarisch. Beim Salon der Antidiskriminierungsstelle stehen literarische Texte im Zentrum, die das Spektrum jenseits des binären Geschlechtsmodells aufgreifen. Diskutiert wird über den literarischen Umgang mit Trans* und Inter*-Themen. Aris Fioretos, Thomas Meinecke und Jayrôme Robinet lesen eigene Texte und sprechen über ihre Erfahrungen mit Recherche, Schreibprozess und Rezeption. Moderiert wird der Abend von der Schriftstellerin und Publizistin Karen-Susan Fessel. Im Anschluss an die Lesungen legt Thomas Meinecke beim Empfang Platten auf.

03.12.15

Donnerstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Aris Fioretos, Christine Lüders, Jayrôme C. Robinet, Karen-Susan Fessel, Thomas Meinecke

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