Versuch, eine Mentalität zu erklären

Ein Uwe Johnson-Abend mit Annett Gröschner, Holger Helbig u.a.

Für viele, die Uwe Johnson gelesen haben, gehört die Lektüre seiner Bücher zu den eindrücklichsten Leseerfahrungen. Der 1934 in Cammin/Pommern geborene Autor wurde zum Chronisten der zwei deutschen Diktaturen des 20. Jahrhunderts, und gleichzeitig beschreibt er in unvergleichlicher Weise sowohl den Raum des nordostdeutschen Tieflands wie den Stadtraum von New York. Sein vierbändiges opus magnum »Jahrestage« ist eines der wichtigsten deutschsprachigen Romanwerke des 20. Jahrhunderts. Vor drei Jahren gründete sich in Rostock die Uwe Johnson-Gesellschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Werk Johnsons einer breiteren Leserschaft bekannt zu machen. Darüber hinaus erschließt die Gesellschaft das Werk des Autors wissenschaftlich. Im Oktober wurde das Uwe Johnson-Archiv eröffnet, und im November erscheint die 20. Ausgabe des Uwe Johnson-Jahrbuchs. Der Vorsitzende der Johnson-Gesellschaft Holger Helbig stellt Jahrbuch und Gesellschaft vor. In einem zweiten Teil liest die Berliner Autorin Annett Gröschner Johnson-Texte und spricht über ihr Verhältnis zu diesem Autor.

In Zusammenarbeit mit der Uwe Johnson-Gesellschaft.

19.11.13

Dienstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Annett Gröschner, Holger Helbig, Uwe Johnson

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