Ulrike Kolb: »Yoram«

Lesung: Ulrike Kolb
Moderation: Verena Auffermann

Der Holocaust, die Tötung von Millionen von Menschen allein ihrer religiösen Herkunft wegen, beschäftigt nicht nur die Historiker, Zeitzeugen und Zeitgeschichtler, sondern auch die Nachgeborenen. Zwar entsteht seit geraumer Zeit wieder jüdisches Leben in Deutschland, aber der Umgang damit – und wie könnte es anders sein – ist noch weitgehend frei von Unbefangenheit. Ebenso schwierig sind oftmals die individuellen Beziehungen zwischen jungen Juden und den Deutschen der Enkel- und Urenkelgeneration. Eine solche Liebe steht im Zentrum von »Yoram«, dem neuen, bei Wallstein erschienenen Roman von Ulrike Kolb. Sie erzählt die Geschichte von Clara und Yoram. Die Beziehung der beiden wird in Israel mit Skepsis und Zweifel gesehen, aber auch in Deutschland geht es den beiden kaum anders. Und doch droht die Liebe der beiden am Ende an den ganz normalen Beziehungsreibereien zu zerbrechen. Den Abend moderiert die Literaturkritikerin Verena Auffermann.

18.08.09

Dienstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Ulrike Kolb, Verena Auffermann

Teilen

360