Ulf Erdmann Ziegler: »Hamburger Hochbahn«

Lesung: Ulf Erdmann Ziegler
Moderation: Andreas Isenschmid

Dem in Frankfurt lebenden Essayisten und Kritiker Ulf Erdmann Ziegler, der bislang über Fotografie, Kunst und Gesellschaft schrieb, ist mit seinem Romandebüt »Hamburger Hochbahn« (Wallstein Verlag) ein literarischer Wurf gelungen. Das Buch erzählt, kunstvoll gebrochen und verfugt, die Geschichte des Hamburger Architekten Thomas Schwarz, der Anfang 2002 für zwei Monate mit seiner Frau, einer renommierten Künstlerin, in die USA geht. Die Kapitel, in denen die Geschehnisse dieses Aufenthalts in St. Louis erzählt werden, fügen sich mit der Erzählung des Protagonisten, die seine Kindheit, Jugend und Karriere in Lüneburg und Hamburg in den Blick nehmen, zu einem Panorama der alten Bundesrepublik, des wiedervereinigten Deutschland und der (Kunst-) Welt, die um die Jahrhundertwende zu einem global village zu werden scheint. Die sprachliche und erzählerische Sorgfalt, mit der Ziegler gearbeitet hat, wurde von den Rezensenten gerühmt und dürfte einer der Hauptgründe dafür sein, dass der Roman im April auf dem Spitzenrang der SWR-Bestenliste zu finden war.

08.05.07

Dienstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Andreas Isenschmid, Ulf Erdmann Ziegler

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