Studio LCB mit Thomas Hettche

Lesung: Thomas Hettche
Gesprächspartner: Ursula März und Hubert Spiegel
Moderation: Denis Scheck

»Woraus wir gemacht sind« – ein Titel, der in doppelter Hinsicht neugierig macht: auf einen Roman, der solche im Wortsinn existentielle Fragen aufwirft, und auf einen Autor, der offenbar keine Scheu kennt, seine Figuren in Situationen zu versetzen, in denen sich erweist, aus welchem Holz sie geschnitzt sind. »Woraus wir gemacht sind« (Verlag Kiepenheuer & Witsch) heißt der neue Roman von Thomas Hettche, Jahrgang 1964. Die Ausgangssituation erinnert an einen Thriller: ein Deutscher reist 2002 mit seiner schwangeren Frau zum ersten Mal in die USA, wo er für eine Biographie über einen jüdischen Emigranten recherchieren möchte. Wenige Tage später ist die Frau spurlos verschwunden, und ein Anruf macht klar, daß ihre Entführung mit der Arbeit des Biographen zusammenhängt.
Thomas Hettche ist seit seinem ersten Roman »Ludwig muß sterben« (1989) einer der wichtigsten deutschen Autoren seiner Generation, sein Kriminalroman »Der Fall Arbogast« (2001) war ein Bestseller und machte ihn auch international bekannt. Im Gespräch mit den Literaturkritikern und Publizisten Ursula März und Hubert Spiegel stellt Thomas Hettche seinen im Herbst erscheinenden neuen Roman vor und diskutiert im »Studio LCB« über die Wandlungen im deutschen Amerikabild.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk.
Sendetermin: 29. Juli 2006, 20.05
Sendefrequenzen unter: http://www.dradio.de/dlf/freq/

25.07.06

Dienstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Denis Scheck, Hubert Spiegel, Thomas Hettche, Ursula März

Teilen

360