Studio LCB mit Hans Pleschinski

Ein Schriftstellerleben im Jahrhundert der Totalitarismen

Lesung: Hans Pleschinski
Im Gespräch: Sandra Kegel und Peter Sprengel
Moderation: Maike Albath

Er war der Berserker unter den deutschen Autoren, Nobelpreisträger, bis ins hohe Alter produktiv, weltberühmt und wohlhabend: Gerhart Hauptmann. Als der 1862 geborene Schlesier 1932 die USA besuchte, wurde er im Weißen Haus empfangen. Heute ist uns Hauptmann hauptsächlich als Vertreter des Naturalismus ein Begriff, gelesen wird er wenig. Ihm widmet Hans Pleschinski jetzt einen Roman: »Wiesenstein«, benannt nach dem Anwesen Hauptmanns in Agnetendorf. Hans Pleschinski veröffentlichte 1984 sein literarisches Debüt. Nach mehreren, teils autobiographisch inspirierten Werken legte er mit »Königsallee« (2013) einen sehr erfolgreichen Roman über Thomas Mann vor, in dem sich Fakten und Fiktion elegant vermischen. Pleschinski ist immer wieder auch als Herausgeber und Übersetzer aktiv: Auf große Resonanz stießen die Tagebücher des Herzogs von Croÿ (2011) und die Lebenserinnerungen von Else Sohn-Rethel (2016, alle erschienen bei C. H. Beck). Hans Pleschinski diskutiert mit dem Hauptmann-Biographen Peter Sprengel und der Literaturkritikerin Sandra Kegel (FAZ) über Gerhart Hauptmann als Romanfigur.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk.
Sendetermin: Samstag, 26. Mai 2018, 20:05 Uhr.

23.05.18

Mittwoch

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Hans Pleschinski, Maike Albath, Peter Sprengel, Sandra Kegel

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