Schweizer Buchpreis 2016

Mit den Nominierten: Christoph Höhtker, Charles Lewinsky und Michelle Steinbeck in Lesung und Gespräch
Moderation: Philipp Theisohn

Neue Literatur aus der Schweiz: Drei der fünf für die Shortlist des Schweizer Buchpreises 2016 nominierten Autorinnen und Autoren machen Station im LCB. Christoph Höhtker, Bielefelder mit Genfer Wohnsitz, hat seiner Heimatstadt in dem Roman »Alles sehen« (Ventil Verlag) ein Denkmal gesetzt. »Mit ›Alles sehen‹ schraubt unser Gewährsmann für literarische Grenzverletzungen seinen erzählerischen Furor in neue Höhen. Genauer: In die Niederungen der Stadt B., der westdeutschen Provinzhölle. Psychogramm einer Epoche. Wie immer sexy, edgy und sehr, sehr lustig« (Jochen Distelmeyer). Charles Lewinsky dagegen versetzt sich in seinem neuen Roman »Andersen« (Nagel & Kimche) in das Gehirn eines monströs bösen Charakters. Michelle Steinbecks Debütoman »Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch« (Lenos Verlag) erzählt die Abenteuer einer jungen Frau, deren Ängste vor dem Erwachsenwerden buchstäblich lebendig geworden sind – »ein schräges Märchen mit Tiefgang, wild und phantastisch« (Berliner Zeitung). Philipp Theisohn vom Deutschen Seminar der Uni Zürich moderiert. Der Preis wird am 13.11. im Rahmen der BuchBasel vergeben. Im Anschluß an die Lesung lädt die Schweizer Botschaft zu einem Apéro.

In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband SBVV. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Pro Helvetia und der Schweizerischen Botschaft Berlin.

07.11.16

Montag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Charles Lewinsky, Christoph Höhtker, Michelle Steinbeck, Philipp Theisohn

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