Rosa Chacel zum 10. Todestag

Eine Hommage von und mit Ana María Moix, Dieter Ingenschay und Peter Kultzen

Zum zehnten Mal jährt sich der Todestag der spanischen Schriftstellerin Rosa Chacel. Im selben Jahr geboren wie Federico García Lorca bildet sie zusammen mit der Philosophin María Zambrano und der katalanischen Schriftstellerin Mercè Rodoreda das Dreigestirn der (weiblichen) Klassischen Moderne Spaniens. Wie María Zambrano, mit der sie eine lebenslange Freundschaft verband, verbrachte Rosa Chacel im Anschluß an den Bürgerkrieg ihr halbes Leben als mehr oder weniger freiwillig Exilierte in Buenos Aires und Rio de Janeiro – womit bereits der so banale wie schier unüberwindliche Grund für die große Verspätung der Rezeption ihres erzählerischen Werkes benannt ist. Mit der spanischen Schriftstellerin und Kritikerin Ana María Moix, die Rosa Chacel in den siebziger Jahren wiederentdeckte, sprechen über Leben und Werk der Autorin der Romanist Dieter Ingenschay sowie der Lektor und Übersetzer Peter Kultzen.

Mit freundlicher Unterstützung des Programms für kulturelle Zusammenarbeit des Spanischen Kulturministeriums (ProSpanien), des Instituto Cervantes, Berlin und des Berlin Verlags.

04.06.04

Freitag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Ana María Moix, Dieter Ingenschay, Peter Kultzen

Teilen

360