ORTSVERSETZT (IV)

Orte und Worte – Reiseliteratur der Jetzt-Zeit

Lesung: Lisa St. Aubin de Terán
Der Übersetzung liest Conny Wolter
Moderation: Maike Albath
Übersetzer: Tobias Döring

»Ich liebe jede Art des Reisens (ausser Busreisen, bei denen mir schlecht wird), aber Zugfahren ist erholsam und enthebt zugleich für die Dauer der Reise jeder Verantwortung, ohne einem dem Leben zu entziehen. Es bündelt Zeit im Ort. Das Gefühl von Schuleschwänzen ist geblieben. Welches Durcheinander ich auch hinter mir lasse, wenn ich einen Zug besteige, was immer ich erledigen müsste: es muss warten.«

Die be-kennende Bahnsüchtige Lisa St. Aubin de Terán, geboren 1953 in London, hat sieben Jahre in den venezolanischen Anden gelebt und ihren Wohnort inzwischen nach Umbrien verlegt. Mit großem Erfolg veröffentlichte sie bereits zahlreiche Romane und Geschichten, die ihre bewegte Familiengeschichte literarisch verdichten. So entsteht das beeindruckende Bild einer Frau, die ständig unterwegs zu sein scheint, um sich zu verlieren und andernorts neu zu (er)finden: »Travelling is like flirting with life. It´s like saying: I would stay and love you, but I have to go; this is my station.«

Weitere Informationen finden Sie unter www.ortsversetzt.de.

12.11.01

Montag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Conny Wolter, Lisa St. Aubin de Terán, Maike Albath, Tobias Döring

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