Macht, Gewalt, Erinnerung (V)

Lesung: Arkadi Babtschenko und György Dragomán
Moderation: Olaf Kühl

Zwei junge Autoren, die aus Gewalterfahrungen große Literatur gemacht haben: Arkadi Babtschenko aus Moskau wurde mit achtzehn Jahren zum Militärdienst einberufen und 1996 nach Tschetschenien versetzt. »Die Farbe des Krieges« (Rowohlt Berlin) ist ein schonungsloser Bericht in der remarqueschen Tradition von schwer zu überbietender visueller Kraft. György Dragomán (Budapest) verbrachte die ersten 15 Jahre seines Lebens in Rumänien als Mitglied der ungarischen Minderheit in Siebenbürgen. 1988 übersiedelte er mit seiner Familie nach Ungarn. Sein Roman »Der weiße König« (Suhrkamp) erzählt aus der Perspektive eines Kindes von der allumfassenden Roheit, von psychischer und physischer Gewalt in Ceaucescus totalitärem Regime.

03.09.08

Mittwoch

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Arkadi Babtschenko, György Dragomán, Olaf Kühl

Teilen

360