Luxbooks – Ein Lyrikverlag stellt sich vor

Ein Lyrikverlag stellt sich vor

Lesung: Peter Gizzi und Volker Sielaff
Moderation: Jan Wagner

Die zeitgenössischen Lyriker haben es nicht leicht. Lyrikbände werden kaum noch gedruckt, und werden sie gedruckt, findet man sie kaum in Buchhandlungen. Zwar gibt es ein ganzes Netz internationaler Lyrikfestivals mit durchaus beachtlichen Besucherzahlen, die Mühen der Ebene aber bestimmen das Leben der Dichter. Wie Hölderlin einst schrieb: Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch. So gibt es immer wieder neue, nachwachsende Verlage, die sich der Dichtung verschreiben. Etwa der kleine – aber feine – Wiesbadener Verlag luxbooks. Zwei Dichter dieses Labels stellen wir heute vor. Peter Gizzi liest aus seinem dort erschienenen deutschen Debüt »Totsein ist gut in Amerika«. Beeinflusst von den großen amerikanischen Lyrikern wie William Carlos William, den Beat-Autoren oder Ezra Pound schreibt er sich zeitgemäß in die wirklichkeitsgesättigte und gleichzeitig empfindsame Tradition der anglo-amerikanische Lyrik ein. Kontrapunktisch dazu liest der Dresdner Lyriker Volker Sielaff aus seinem eben bei luxbooks erschienen zweiten Lyrikband mit dem subtil-ironischen Titel »Selbstporträt mit Zwerg«. Sielaffs Lyrik besticht durch den leuchtenden Moment im Alltäglichen, den er durch seine hypergenaue Wahrnehmung in seine Lyrik bannt. Durch den Abend führt der Berliner Lyriker und Übersetzer Jan Wagner.

21.03.12

Mittwoch

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Jan Wagner, Peter Gizzi, Volker Sielaff

Teilen

360