Love that dares to speak its name: lesbisches und schwules Lieben in der Literatur

Der dritte literarische Salon der Antidiskriminierungsstelle des Bundes im LCB

Mit Traude Bührmann, Gunther Geltinger, Hans Pleschinski, Angela Steidele und Antje Rávic Strubel
Moderation: Daniel Schreiber
Begrüßung: Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes

»ITem so eyn mann mit mann, weib mit weib, vnkeusch treiben, die haben auch das leben verwürckt« bestimmte die Constitutio Criminalis Carolina 1532, und bis 1994 stand in Deutschland der Paragraph 175 im Strafgesetzbuch. Einiges hat sich seither bewegt. Was aber bedeutet dies für die Literatur? Im Themenjahr »Gleiches Recht für jede Liebe« der Antidiskriminierungsstelle des Bundes lädt unser literarischer Salon herausragende Autor*innen ein, von ihren Lese-, Schreib- und Rezeptionserfahrungen zu berichten: Ist es mittlerweile gleichgültig, von welcher Liebe ein Roman, eine Erzählung, ein Gedicht berichtet? Wie verhält es sich in Zeiten vermeintlicher Gleichberechtigung mit künstlerischen Ausdrucksweisen und Formaten, die sich in einem spezifisch schwul-lesbischen Kontext entwickelt haben: Steckt noch immer emanzipatorisches Potential in ihnen? Informationen zu den sechs Schriftsteller*innen auf dem Podium des heutigen Abends finden Sie auf www.lcb.de. Im Anschluss an die Lesungen und Gespräche legen Justin Case & Open Mike (pEt sHOp bEARs) bei Speis und Trank auf.

20.07.17

Donnerstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Angela Steidele, Christine Lüders, Daniel Schreiber, Gunther Geltinger, Hans Pleschinski, Traude Bührmann

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