Literarische Welterkundungen

Lesung: Hans-Peter Kunisch und Ulrich Schmid
Moderation: Claudia Kramatschek

Ulrich Schmid und Hans-Peter Kunisch hatten sich beide bereits einen Namen als Journalisten gemacht, als sie mit ihren literarischen Texten an die Öffentlichkeit traten: Ulrich Schmid, 1954 in Zürich geboren, arbeitete als Auslandskorrespondent der Neuen Zürcher Zeitung in Moskau, Amerika und China, zur Zeit berichtet er aus Prag. Im Jahre 2000 veröffentlichte er seinen Roman »Der Zar von Brooklyn«, der ihn als »mächtigen, ausschweifenden Erzähler« (taz) bekannt machte. Jetzt liegt mit »Aschemenschen« sein zweiter Roman bei Eichborn Berlin vor, der die Leser nach China und in die deutsch-deutsche Vergangenheit mitnimmt. Hans-Peter Kunisch wurde 1962 im Kanton Wallis geboren, anschließend führte ihn sein Weg als Literaturkritiker über München nach Berlin und Irland. Sein literarisches Debüt ist der Roman »Die Verlängerung des Markts in den Abend hinein« (blumenbar verlag), an dem er vor Jahren auch in unserer Autorenwerkstatt Prosa arbeitete. In seinem Buch ist ein kleiner Platz das Sinnbild für die ganze Welt, hier durchdringen die großen Themen der Zeit die Lebensgeschichten der Figuren. Durch den Abend führt die Literaturkritikerin und Journalistin Claudia Kramatschek.

12.04.06

Mittwoch

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Claudia Kramatschek, Hans-Peter Kunisch, Ulrich Schmid

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