Landschaften des Umbruchs

Feldforschungen in den postsowjetischen Literaturen

Sofia Andruchowytsch (Kiew), Violet Grigoryan (Eriwan), Volha Hapeyeva (Minsk), Vadim Leventhal (St. Petersburg), Vladimir Rafejenko (Kiew) und Maria Stepanova (Moskau) in Lesung und Gespräch
Moderation: Odile Kennel, Olga Radetzkaja, Thomas Weiler

Die Literaturen auf dem Territorium der untergegangenen Sowjetunion haben sich seit den neunziger Jahren neu sortiert. Die Sowjetliteratur, ein durch ästhetische und politische Doktrinen, durch die lingua franca des Russischen und eine emphatische Übersetzungspolitik zusammengehaltenes Gebilde, mag zwar hier und da noch nachwirken, prägend aber sind die vielsprachigen Diversifikationen und Narrative. Auf Einladung der Goethe-Institute in Osteuropa waren bzw. sind in diesem Jahr zehn Autorinnen und Autoren aus Russland, Weißrussland und der Ukraine zu Gast im LCB. Zu Sofia Andruchowytsch (Kiew), dem Russisch schreibenden Ukrainer Vladimir Rafejenko, der belarussischen Autorin Volha Hapeyeva und dem Petersburger Autor Vadim Leventhal gesellen sich an diesem Abend die armenische Lyrikerin Violet Grigoryan sowie Maria Stepanova (Moskau), die als Siegfried-Unseld-Gastprofessorin in Berlin weilt und gerade ihren Roman »Nach dem Gedächtnis« (Ü: Olga Radetzkaja, Suhrkamp) publiziert hat. An diesem Abend hören Sie Lesungen und Gespräche zu unterschiedlichen Texten und Positionen.

20.11.18

Dienstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Hausgäste

Teilnehmer•innen

Maria Stepanova, Odile Kennel, Olga Radetzkaja, Sofia Andruchowytsch, Thomas Weiler, Vadim Leventhal, Violet Grigoryan, Vladimir Rafejenko, Volha Hapeyeva

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