Im Kopf von Teresa Präauer

Teresa Präauer durchstreift mit der Comic-Autorin Line Hoven ihr Werk und ihren neuen Roman »Oh Schimmi«
Reisebegleitung: Paul Jandl

Teresa Präauers Romane kennen keine Grenzen. Sie durchwandern die Genres, nehmen die Worte wörtlich, um aus ihnen neue Wirklichkeiten zu schaffen, und sie sind so bildstark, dass es nicht weit ist vom Text zur grafischen Arbeit der österreichischen Autorin. Intelligenz, Poesie und Anspielungsreichtum haben ihren prominenten Platz in einem Werk, das die Welt noch einmal neu erzählt: als Geschichte des Fliegens im Debütroman »Für den Herrscher aus Übersee«, als erträumte Freundschaft in »Johnny und Jean« oder als »Schimmifikation« wie im neuen Roman »Oh Schimmi« (Wallstein Verlag), wo die Menschwerdung so weit geht, dass einer sich zum Affen macht. Mit Teresa Präauer und der kongenialen Graphic-Novel-Autorin und Illustratorin Line Hoven wird eine Reise durch einen Kosmos unternommen, der alle Himmel und Höllen der Fantasie kennt und der im LCB zur mehrdimensionalen Wirklichkeit werden soll: im Gespräch und in Bildern, in Assoziationen und Abschweifungen. Gemeinsam werden Teresa Präauer und Line Hoven über die Macht der Erfindung reden und über künstlerische Biografien, die spannend sind wie kaum andere. Die Schriftstellerin und bildende Künstlerin Teresa Präauer wurde 1979 in Linz geboren und hat für ihr Debüt »Für den Herrscher aus Übersee« den »aspekte«-Literaturpreis bekommen. Im Sommersemester 2016 hatte sie die Samuel-Fischer-Gastprofessur für Literatur an der Freien Universität Berlin inne. Line Hoven, 1977 in Bonn geboren, hat zahlreiche Bücher illustriert und ist Autorin der Graphic Novel »Liebe schaut weg« (Reprodukt Verlag).

27.10.16

Donnerstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Line Hoven, Paul Jandl, Teresa Präauer

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