Hausgäste

Rasha Abbas, Eugenijus Alisanka, Nicolas Ancion, Werner Lambersy und Manuel Pereira in Lesung und Gespräch

Zu unserem ersten Hausgäste-Abend im Jahr 2015 dürfen wir fünf Gäste begrüßen, die fast alle nicht mehr an den Orten ihrer Geburt schreiben wollen oder können. Die Schriftstellerin und Journalistin Rasha Abbas stammt aus Syrien, lebt aber heute im Exil. Die Jean-Jacques-Rousseau-Stipendiatin ist in dem vielbeachteten Sammelband »Syria Speaks. Art and Culture from the Frontline« vertreten und nahm 2014 an unserer Veranstaltungsreihe »Das Weiße Meer« teil. Der litauische Lyriker und Essayist Eugenijus Alisanka, geboren in Sibirien, wohin seine Eltern verbannt wurden, war Stipendiat des DAAD und Teilnehmer des internationalen Literaturfestivals Berlin. Zuletzt erschien auf Deutsch der Gedichtband »Exemplum« (Suhrkamp, 2011, übersetzt von Claudia Sinnig). Der Belgier Nicolas Ancion, Jahrgang 1971, kommt aus einer Puppenspielerfamilie und schreibt Bücher sowie Theater tücke für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Er absolviert in Berlin seinen vierten 24-Stunden-Schreibmarathon. Werner Lambersy ist ebenfalls Belgier, lebt aber seit über 30 Jahren in Paris. Sein umfangreiches, vor allem lyrisches Werk wurde in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Manuel Antonio Pereira, gebürtiger Portugiese, studierte in Paris und Brüssel und schreibt auf Französisch. Als Theaterautor und –regisseur verbindet er sein künstlerisches Schaffen oft mit sozialem Engagement.

Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts und der Vertretung der Deutschsprachigen Gemeinschaft, der Wallonie und der Föderation Wallonie-Brüssel.

23.02.15

Montag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Eugenijus Ališanka, Manuel Antonio Pereira, Nicolas Ancion, Rasha Abbas, Werner Lambersy

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