Hausgäste

Irmgard Fuchs, Friederike Gösweiner und Jan Snela in Lesung und Gespräch

Drei Sommergäste stellen wir heute vor. Die in Wien lebende Autorin Irmgard Fuchs, geboren 1984, stellt ihr Debüt »Wir zerschneiden die Schwerkraft« (Kremayr & Scheriau) vor. In dieser Kurzprosa offenbaren sich die Unbeweisbarkeit des »Hierseins« und die Unzuverlässigkeit des Gedächtnisses und der eigenen Erfahrungen: Das festgeordnete Gefüge der Objektivität könnte jeden Moment kippen. Ebenfalls in Wien lebt Friederike Gösweiner, die aus ihrem Debütroman »Traurige Freiheit« (Droschl) liest. Das Buch ist ein präzises und konzentriertes Psychogramm des Prekariats und erzählt zugleich von den Verhältnissen, vom Leben jenseits aller Sicherheiten. »Eine zu Herzen gehende Studie über die Einsamkeit, ein exzellentes Debüt«, urteilte Karl-Markus Gauß in der »Presse«. »Milchgesicht. Bestiarium der Liebe« (Klett-Cotta) lautet der Titel des sprachgewaltigen Debüts von Jan Snela, der aus Tübingen an den Wannsee gekommen ist. Der Autor bezeichnet seine durch Alliterationen und Assonanzen vibrierenden Texte als »Liedgeschichten«. Lautmalend, wortartistisch und voller Ironie komponiert er ein neues Universum, in dem das Triviale und das Fantastische miteinander verschmelzen und die ungeheuerlichsten Metamorphosen Teil der Realität sind.

27.07.16

Mittwoch

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Friederike Gösweiner, Irmgard Fuchs, Jan Snela

Teilen

360