Gerard Reves Welt

Lesung und Diskussion mit den Übersetzern Helga van Beuningen, Gerd Busse, Marlene Müller-Haas, Gregor Seferens und Ira Wilhelm
Moderation: Jan Konst und Ton Naaijkens

Er war ein Ironiker und Bürgerschreck, der es verstand, ausschweifende Homosexualität mit dem Bekenntnis zum Katholizismus und profunder Marienverehrung zu verbinden. Gerard Reve (1923-2006) gehört zu den wichtigsten Vertretern der niederländischen Nachkriegsliteratur, anders als Hermans, Mulisch und Nooteboom ist er im deutschsprachigen Raum jedoch nie »angekommen«. Der Niederlandist Jan Konst (FU Berlin) hat nun die Initiative ergriffen und namhafte deutsche Übersetzer zusammengebracht, die sich in mehreren Workshops dem Werk dieses Außenseiters widmen.

In Zusammenarbeit mit der FU Berlin und dem Nederlands Productie- en Vertalingenfonds sowie der Niederländischen Botschaft Berlin.

25.01.08

Freitag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Gerd Busse, Gregor Seferens, Helga van Beuningen, Ira Wilhelm, Jan Konst, Marlene Müller-Haas, Ton Naaijkens

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