Freier Glaube. Freies Denken. Gleiches Recht

Der literarische Salon der Antidiskriminierungsstelle des Bundes im LCB

Mit Lena Gorelik, Lydia Haider, Christian Lehnert und Feridun Zaimoglu
Moderation: Claudia Keller
Schriftstellerinnen und Schriftsteller diskutieren über ihre individuellen Erfahrungen mit der Religion

»Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?« fragt Gretchen ihren Lover Faust – die Frage nach dem Glauben, nach dem Umgang mit religiösen Überzeugungen, Dogmen und Traditionen stellt sich jeder Generation neu. Für die Literaturgeschichte, zumal die des deutschsprachigen Raums, sind die Auswirkungen religiösen Denkens, Sprechens und Schreibens von größter Bedeutung. Was bedeutet das fürs literarische Schreiben heute? Warum rückt der Glaube eines Schriftstellers plötzlich in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung und welche Rolle kann, darf der Glaube eines Schriftstellers heute haben? Welche Konsequenzen hat es, wenn man sich zu einem Glauben bekennt oder aber nicht religiös leben möchte? Entstehen neue Allianzen, neue Spannungsfelder zwischen Religion und Gesellschaft? Woher kommt die Zunahme von Antisemitismus und Islamophobie, und wie reagieren Autoren auf diese Entwicklungen? Vier Autorinnen und Autoren unterschiedlichster Herkunft und Prägung diskutieren am heutigen Abend über die Gretchenfrage in unserer Zeit. Im Anschluss lädt die Antidiskriminierungsstelle des Bundes alle Besucher*innen des Abends zu einem Empfang.

19.09.16

Montag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Claudia Keller, Feridun Zaimoglu, Lena Gorelik, Lydia Haider

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