Felix Austria

Clemens J. Setz und Michael Stavaric in Lesung und Gespräch
Moderation: Tobias Lehmkuhl

Zwei Autoren der jungen österreichischen Gegenwartsliteratur, die sich längst einen Namen im gesamten deutschsprachigen Raum gemacht haben, sind zu Gast am Wannsee. Michael Stavaric, 1972 in Brno geboren und 2008 mit dem Chamisso-Förderpreis ausgezeichnet, stellt seinen in diesem Frühjahr bei C.H. Beck erschienenen Roman »Böse Spiele« vor. Die alten Geschichten von Liebe und Begehren werden erzählt. In unserer Gegenwart allerdings, die sich in Sachen Liebe gesellschaftlicher Regeln entledigt hat, gewinnt das Geschehen höchste Brisanz, die sich in der furiosen Sprache dieses Monologes spiegelt. Clemens J. Setz, der 1982 in Graz geboren wurde und 2008 in Klagenfurt den Ernst-Willner-Preis erhielt, liest aus seinem im Residenz Verlag erschienenen so opulenten wie komischen zweiten Roman »Die Frequenzen«, einem, wie »Der Standard« urteilte, »atemberaubenden Buch, das sich dem Leser auf den Magen schlägt«. Durch den Abend führt der Literaturkritiker Tobias Lehmkuhl.

14.05.09

Donnerstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Clemens J. Setz, Michael Stavaric, Tobias Lehmkuhl

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