Doppelt fremd?

Auswandern und Einwandern. Übersetzen und Übersetzt-Werden

Lesung und Diskussion mit Hiromi Itô und Minae Mizumura
Moderation: Irmela Hijiya-Kirschnereit

Zwei bedeutende japanische Autorinnen weilen derzeit als Gäste der Freien Universität in Berlin: Hiromi Itô, Dichterin, Essayistin, Erzählerin und Zeichnerin, seit 1997 in Kalifornien wohnhaft, und Minae Mizumura, Autorin experimenteller Romane und auflagenstarker Essays, die es im Mädchenalter nach New York verschlug und die in den USA ihr Studium absolvierte und an Universitäten lehrte, bis sie beschloss, nach Japan überzusiedeln und auf Japanisch zu schreiben. Beide haben in ihren Werken über ihr Verhältnis zu den Sprachen nachgedacht. Was bedeutet ihnen das Japanische? Wie überbrücken sie Sprach- und Kulturbarrieren in ihrem Schreiben? Was bedeutet ihnen Übersetzen und Übersetzt-Werden? Irmela Hijiya-Kirschnereit, Japanologin und Übersetzerin, Professorin an der FU Berlin und als Direktorin der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien Gastgeberin der beiden Autorinnen, moderiert die Lesungen aus den Erzählwerken (japanisch und englische Übersetzung).

11.12.13

Mittwoch

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Hiromi Itô, Irmela Hijiya-Kirschnereit, Minae Mizumura

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