Die Würde des Menschen ist antastbar

Peter Bieri und Ilija Trojanow in Lesung und Gespräch

Ausgehend von verschiedenen Blickwinkeln, Peter Bieri vom philosophischen, Ilija Trojanow vom politischen, denken beide Autoren über die Würde des Menschen nach, fragen nach den Errungenschaften der Aufklärung und betrachten die gegenwärtigen globalen Umbrüche. Beide sind sowohl leidenschaftliche Verfechter eines engagierten Denkens und zudem erfolgreiche Romanciers. Peter Bieri veröffentlichte im Herbst das Werk »Eine Art zu leben: Über die Vielfalt menschlicher Würde«. An Beispielen aus dem Alltag und der Literatur entwickelt er eine Vorstellung von Würde, die von unserem Umgang mit anderen und mit uns selbst abhängt.

Bieri lehrte als Professor für Philosophie in Bielefeld, Marburg und an der Freien Universität Berlin. Unter dem Pseudonym Pascal Mercier ist er Autor des Romans »Nachtzug nach Lissabon« (2004) und der Novelle »Lea« (2007). Von Ilija Trojanow, bekannt durch seine Romane »Der Weltensammler« (2006) und »EisTau« (2011) sind zwei neue Bücher erschienen: »Der überflüssige Mensch«, ist ein Essay zur Würde des Menschen in spätkapitalistischen Zeiten. Der Erzähl- und Fotoband »Wo Orpheus begraben liegt« ist ein Gemeinschaftswerk von Trojanow, der als Kind mit seiner Familie aus Bulgarien floh, und dem Fotografen Christian Muhrbeck, dem Bulgarien als Ostberliner Jugendlicher ein orientalischer Abenteuerort war.

04.02.14

Dienstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Ilija Trojanow, Peter Bieri

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