Das Werk: Ursula Krechel

Ursula Krechel zu Ehren

Mit Kenah Cusanit, Sherko Fatah, Thomas Lehr und Rainer Merkel
Moderation: Thorsten Dönges

Im Jahre 1973 veröffentlichte Ursula Krechel ihr Theaterstück »Erika«, im Jahre 1977 folgte ihr erster Gedichtband »Nach Mainz!«. Seither hat die Autorin, die seit vielen Jahren in Berlin zu Hause ist, ein beeindruckendes Werk geschaffen. Dem großen Lesepublikum ist ihr Name spätestens seit dem Roman »Landgericht« ein Begriff, der 2012 im Verlag Jung & Jung erschien und mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde. Von Verve und Prägnanz sind zudem Ursula Krechels theoretische und essayistische Arbeiten von »Selbsterfahrung und Fremdbestimmung. Bericht aus der neuen Frauenbewegung« (1975) über »In Zukunft schreiben« (2003) bis zu »Stark und leise. Pionierinnen« (2015) – und so verwundert es nicht, dass die Autorin sich auch als engagierte Mentorin jüngerer Kolleginnen und Kollegen große Verdienste erworben hat: Von 1999 bis 2001 und von 2009 bis 2011 leitete sie die Autorenwerkstatt Prosa im LCB. Am heutigen Abend unternehmen die Autorenkollegen Kenah Cusanit (*1979, Autorenwerkstatt 2011), Sherko Fatah (*1964, Autorenwerkstatt 1999), Rainer Merkel (*1964, Autorenwerkstatt 1999) und Thomas Lehr (*1957) Spaziergänge durch das Werk von Ursula Krechel, die in diesen Tagen ihren 70. Geburtstag feiert und heute anwesend ist.

05.12.17

Dienstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Kenah Cusanit, Rainer Merkel, Sherko Fatah, Thomas Lehr, Thorsten Dönges, Ursula Krechel

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