Das Werk: Monika Maron

Lesung: Monika Maron
Moderation: Thomas Geiger

In einer Zeit, in der die Buchhändler Novitäten schon nach wenigen Wochen an die Auslieferungen zurückschicken, die Verlage einen Debütanten nach dem anderen ins Rennen schicken – und bei Mißerfolg ebenso schnell wieder ausmustern – scheint es uns angemessen, auf das Werk von Autoren einzugehen, die mit dem Lebensentwurf als »freie Schriftsteller« eine existentielle Entscheidung getroffen haben. Dieser Tage erschien unter dem Titel »Wie ich ein Buch nicht schreiben kann und es trotzdem versuche« (S. Fischer) Monika Marons Frankfurter Poetikvorlesung, in der sie über den intimen Vorgang des Schreibens berichtet. Die Vorlesung erlaubt einen Blick in die Werkstatt, etwa wenn sie über ihren Roman »Endmöränen« schreibt, daß am Anfang des Buches die These stand: »Unsere ideellen Lebensentwürfe enden lange, bevor wir sterben.« Dieser Abend kann als Komplementärveranstaltung zur Poetikvorlesung verstanden werden, im Zentrum stehen jedoch Ausschnitte aus ihren Romanen und Erzählungen, die sich durch eine mitunter streitbare Zeitgenossenschaft auszeichnen.

Im Rahmen der Internationalen Übersetzerwerkstatt 2005, in Zusammenarbeit mit der Robert Bosch Stiftung.

14.03.05

Montag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Monika Maron, Thomas Geiger

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