Auf Wiedervorlage: Nabokov

Nabokov und die russische Emigration in Berlin

Viktor Jerofejew im Gespräch mit Aris Fioretos
Leo Solter liest Nabokov in deutscher Übersetzung

Viktor Jerofejew gehört zu den festen Größen der russischen Gegenwartsliteratur und ist seit den frühen neunziger Jahren, als sein Roman »Die Moskauer Schönheit« in deutscher Übersetzung erschien, auch hierzulande ein gefragter Autor, Essayist (»Russische Apokalypse«, 2009) und meinungsstarker Kommentator des Zeitgeschehens. Er wurde 1947 in eine Diplomatenfamilie hineingeboren; sein Vater war zeitweilig Stalins Dolmetscher. Mit den Zirkeln der Macht kam er also früh schon in Berührung, auch die Jahre im Ausland prägten ihn. Als Gastautor im LCB widmet sich Jerofejew derzeit den russischen Emigrationsbewegungen nach Berlin. Als Herausgeber der ersten russischen Nabokov-Ausgabe ist ihm das Thema überdies gut vertraut. Im Gespräch mit Aris Fioretos (»Die halbe Sonne. Ein Buch über einen Vater«, 2013), schwedischer Schriftsteller griechisch-österreichischer Herkunft, gibt er Auskunft über seine Forschungen.

26.10.15

Montag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Aris Fioretos, Viktor Jerofejew

Teilen

360