American Fiction

Lesung: William T. Vollmann
Moderation: Denis Scheck

Nachdem die Rote Armee 1979 Afghanistan besetzt hatte, machte sich ein junger Amerikaner auf den Weg, um den Mudschaheddin im Kampf gegen die Russen zu helfen. Dieser Amerikaner war William T. Vollmann: vom »New Yorker« zu den besten Autoren seiner Generation gezählt, ist er hierzulande aber immer noch ein Geheimtip. Er wurde 1959 geboren und lebt in Sacramento. Seit den achtziger Jahren ist ein umfangreiches Prosawerk (u.a. »The Ice-Shirt«, »Whores for Gloria«, »Butterfly Stories«) entstanden, unkonventionell, phantasievoll und grotesk, geschult in der Tradition von Gaddis und Pynchon. Nun liegt seine erste Publikation auf Deutsch vor: »Afghanistan Picture Show oder Wie ich lernte, die Welt zu retten« (marebuchverlag, aus dem Englischen von Peter Torberg). Vollmann, derzeit Fellow der American Academy, wird aus diesem Buch sowie aus »Opus 110: The Bombing of Dresden« lesen. Die Lesung und die Diskussion mit dem Kölner Literaturkritiker Denis Scheck finden in englischer Sprache statt.

In Zusammenarbeit mit der American Academy und dem marebuchverlag.

22.09.03

Montag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Denis Scheck, William T. Andreas

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