Acheln, zinken und verkimmern oder Aus Gaunermund geschöpft

Eine ganztägige und sprachübergreifende Fortbildung zum Rotwelschen und anderen Geheimsprachen. Für literarische Übersetzer und sonstige Interessierte

Leitung: Gabriele Leupold und Eveline Passet

Der Sprachforscher August Friedrich Pott (1802-1887) sah in den europäischen Gaunersprachen, zu denen auch das deutsche Rotwelsch zählt, Denkmale eines »glänzenden Scharfsinns und einer ihn befruchtenden Einbildungskraft voll der keckesten Sprünge und lebhaftesten Bilder«. Wie entsteht eine solche künstliche Sprache in einem sozialen Milieu, das sich aus Randgruppen der Gesellschaft zusammensetzt? Robert Jütte bietet am Beispiel des Rotwelschen eine Einführung in die phantasievollen Sprach-Spiele einer bürgerlichen Gegenwelt. Christian Efing spricht über die Inszenierung von Sondersprachen in der Literatur.

05.12.14

Freitag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Christian Efing, Eveline Passet, Gabriele Leupold, Robert Jütte

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