Ach zum Teufel die Bilanzen!

Verleger im Gespräch

Helge Malchow (Kiepenheuer & Witsch Verlag) und Jörg Sundermeier (Verbrecher Verlag) im Gespräch mit Martin Lüdke

Das Verlegen von Büchern ist seit je ein schwieriges Gewerbe. Einerseits muss man mit dem Mainstream mitschwimmen, andererseits das Kommende, ja das Bleibende frühzeitig erkennen und nicht zuletzt Vergessenes wiederentdecken. Und als wäre das nicht alles schon kompliziert genug, soll sich das auch noch rechnen. Und um noch eins draufzusetzen, stellt die digitale Revolution sowohl im Verhältnis zwischen Verlag und Autor, als auch im Verhältnis zwischen Verlag und Handel eine riesige Herausforderung dar. Unser Jubiläumsprogramm nimmt daher unsere Reihe aus den neunziger Jahren »Ach zum Teufel die Bilanzen – Verleger im Gespräch« wieder auf. Am zweiten Abend unserer Reihe stehen Helge Malchow, Verleger von Kiepenheuer & Witsch, und Jörg Sundermeier vom Berliner Verbrecher Verlag Rede und Antwort. Kiepenheuer & Witsch ist ein traditionsreiches Haus das Autoren wie Gabriel Gárcia Márquez, Heinrich Böll oder Don DeLillo verlegt aber immer auch Debütanten im Programm hat. Jörg Sundermeiers Verbrecher Verlag setzt auch auf Debütanten, fällt aber immer wieder auch durch Trouvaillen wie Erich Mühsams Tagebücher auf. Den Abend moderiert der Frankfurter Literaturkritiker und Kenner der Verlagsszene Martin Lüdke.

11.07.13

Donnerstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Helge Malchow, Jörg Sundermeier, Martin Lüdke

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