Nieder mit den Wänden die voll rührender Waffen hängen? (Éluard)

Ausstellungseröffnung

Lesung: Dieter M. Gräf
Insa Wilke im Gespräch mit Dieter M. Gräf und Nina Zlonicky

»Dieser Lyriker geht aufs Ganze, er möchte wissen, was sich hinter der Oberfläche abspielt«, schrieb Anton Thuswaldner, als Dieter M. Gräf 1994 bei Suhrkamp debütierte. Und bei Gräfs bislang letztem Gedichtband diagnostizierte Michael Braun, er würde »in noch radikalerem Maße den Kulturgehorsam (verweigern) als die vorangegangenen Bücher des Autors«. Seit einigen Jahren erweitert Gräf mit Fotos seine Ausdruckstechniken und arbeitet bei visuellen Projekten mit der Architektin Nina Zlonicky. Während in Peking gerade die Ausstellung »Die große Chance« eröffnet wurde, wird am Wannsee nun bis Ende November die Ausstellung »‚Nieder mit den Wänden die voll rührender Waffen hängen‘ (Éluard)« zu sehen sein. Mit ihr war das LCB im Juni bereits im Marbacher Literaturmuseum der Moderne zu Gast: SW-Fotos und Gedichte aus Novi Sad, Kaliningrad, Sarajevo, Stuttgart-Stammheim und dem Osten Berlins. Insa Wilke, aktuelle Trägerin des Alfred-Kerr-Preises für Literaturkritik, spricht mit Dieter M. Gräf und Nina Zlonicky über Sprache, Bild und Raum, über Profession und ‚Amateur Attitude’.

29.09.14

Montag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Dieter M. Gräf, Insa Wilke, Nina Zlonicky

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