Archiv

Veranstaltungen (4)

Beiträge (3)

2021

Januar

Point of No Return – Stimmen aus Belarus

Point of No Return – Stimmen aus Belarus

Gespräche, Texte, Materialien: der zivile Widerstand und die revolutionäre Bewegung in Belarus aus der Sicht von Iryna Herasimovich, Volha Hapeyeva, Artur Klinau, Zmicier Vishniou, Alhierd Bacharevič, Julia Cimafiejeva, Viktor Martinowitsch, Irina Bondas, Andreas Rostek, Thomas Weiler, Nina Weller und Tina Wünschmann.zum DIGITAL ESSAY

Point of No Return – Stimmen aus Belarus

VeranstaltungStream vom 19.01.21: „Unser Point of No Return ist die Sichtbarkeit“ schrieb Iryna Herasimovich in den ersten Tagen der Proteste gegen die gefälschten Wahlen in Belarus. Wir haben Stimmen aus Belarus gesammelt, Stimmen von Autorinnen und Autoren und einer Übersetzerin, die in den letzten Jahren als Gäste im LCB geschrieben und gelebt haben. Am heutigen Abend präsentieren wir in einem Stream Gespräche, die wir in den vergangenen 7 Tagen geführt haben und in einem Digital Essay Texte, um die wir unsere Freunde gebeten haben. Es sind Tage, in denen das herrschende Regime offenbar gezielt gegen die unabhängige Literaturszene vorgeht: In der letzten Woche wurde die Übersetzerin Volha Kalackaja verhaftet, zwei unabhängige Verlage wurden durchsucht, die Verleger zum Verhör einbestellt bzw. festgenommen.

Texte und Gespräche mit Iryna Herasimovich, Volha Hapeyeva, Artur Klinau, Zmicier Vishniou, Alhierd Bacharevič, Julia Cimafiejeva, Viktor Martinowitsch, Irina Bondas, Andreas Rostek, Thomas Weiler, Nina Weller und Tina Wünschmann.Mehr…

2020

Mai

Irina Bondas empfiehlt

Irina Bondas empfiehlt

Leselampe Extra#37 via Literaturport: Als Anfang Februar 1943 die 6. deutsche Armee in Stalingrad kapituliert, bedeutet dies nicht nur die Wende im Zweiten Weltkrieg, für die Sowjets ist Stalingrad auch ein Wendepunkt in ihrem Verhältnis zu Diktatur und Terror. Wassili Grossman, der als Kriegskorrespondent an der Front gedient hat, erzählt in »Leben und Schicksal« (Claassen verlag, 2007) über die Kämpfe an der Wolga und über das Häfltlingsleben in deutschen KZ-s, Gefangenenlagern und sowjetischen Gulags. Dieser erst in den 80er Jahren in einem Exilverlag erschienener Klassiker der russischen Literatur ist der heutige Lesetipp von Irina Bondas: »Grossmans Panoptikum fängt die Universalität sowohl von totalitären Systemen als auch vom menschlichen Wesen ein. Gerade die alles durchdringende Humanität, der bewusste Fokus auf das Menschliche, in jedem Gedanken und jeder Geste seiner Figuren, lassen diesen Roman so außerordentlich lebensecht erscheinen.«Zur Leselampe ...

360