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Stoffe: Wert und Selbstwert
Jörg-Uwe Albig
Julia Friedrichs

Stoffe: Wert und Selbstwert

VOR ORT
Jörg-Uwe Albig und Julia Friedrichs
in Lesung und Gespräch

Jörg-Uwe Albig entführt uns in seinem grotesken Roman »Das Stockholmsyndrom und der sadomasochistische Geist des Kapitalismus« (Klett-Cotta, 2021) in die Business-Welt des späten Kapitalismus. Die Ich-Erzählerin Katrin Perger, studierte Psychologin ohne Diplom, heuert als Coach beim schwäbischen Mittelständler Human Solutions an und lässt sich in dessen aberwitziges Geschäftsmodell verwickeln. Albigs Roman geht literarisch und auch in theoretischen Exzerpten der Frage nach Anerkennung innerhalb kapitalistischer und sozialer Systeme nach und erzählt vom verwirrenden, allzu menschlichen Bedürfnis, gegen seine eigenen Interessen wirken zu wollen. Julia Friedrichs ist Autorin und Filmemacherin, nahm verdeckt am Rekrutierungsprozess der Unternehmensberatung McKinsey teil und beschäftigt sich dokumentarisch mit Armut, Arbeitsmarkt und sozialer Herkunft. In ihrem Buch »Working Class. Warum wir Arbeit brauchen, von der wir leben können« (Berlin Verlag, 2021) beleuchtet sie die Lebensbedingungen derer, die kein Vermögen haben und kaum von dem leben können, was sie verdienen. Heute Abend tauschen sich Friedrichs und Albig über Werte aus, die sich durch Arbeit, über Arbeit und jenseits von Arbeit etablieren.

Infos zur Reihe Materialsammlung »Stoffe«

Hinweise zum Besuch der Veranstaltungen

08.12.21

Mittwoch, 19:30 Uhr

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8 € / 5 €

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

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Jörg-Uwe Albig, Julia Friedrichs

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Die Reihe Stoffe wird im Rahmen des Programms Neustart Kultur unterstützt vom Deutschen Literaturfonds und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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