Isabelle Liber, Sinéad Crowe, Lucy Fricke

Sommerakademie, später – Auftakt TOLEDO Talks

VERÖFFENTLICHUNG DIGITAL ESSAY
Mit Lucy Fricke, ihren Übersetzerinnen Sinéad Crowe, Isabelle Liber, María Tellechea und vielen anderen

In den vergangenen 20 Jahren hat das LCB ein weit verzweigtes Netz der Übersetzer·innen deutschsprachiger Literatur aus aller Welt geknüpft. Weit über 1000 Teilnehmer·innen zählen die Sommerakademien, Übersetzer·innentreffen, Textwerkstätten und Residenzprogramme, die daraus hervorgegangen sind. Viele dieser Aktivitäten wurden im Coronajahr 2020 ausgebremst – die Lust am Austausch blieb davon jedoch unbeschadet. An die Stelle der Einladung zur Sommerakademie mit ihren Autor·innenlesungen – Judith Hermanns »Sommerhaus, später« (S. Fischer, 1998) stand im Mittelpunkt der ersten Veranstaltung im Jahr 2000 –, Kritikergesprächen und Verlagsbesuchen tritt in diesem Jahr ein digitales Besuchsprogramm: bei der Autorin Lucy Fricke und ihren Übersetzerinnen ins Englische, Französische und Spanische, Sinéad Crowe, Isabelle Liber und María Tellechea, die sich vor zwei Jahren im LCB trafen und nun die Premiere eines TOLEDO-Journals zur Arbeit an dem Roman »Töchter« (Rowohlt, 2018) feiern. Außerdem fragen wir Berliner Kritiker·innen, Lektor·innen und eine Buchhändlerin nach ihren Büchern des Jahres, die sie zur Übersetzung empfehlen, und sprechen mit ehemaligen Teilnehmer·innen aus aller Welt über ihre Berührungsängste beim Übersetzen: ein erster Annäherungsversuch an die Sensibilitäten, die das Übersetzen mental, politisch oder ideologisch begleiten können. All dies bildet den Auftakt der TOLEDO Talks, die im kommenden Jahr fortgesetzt werden. Die Beiträge werden verfügbar sein auf www.lcb.de und www.toledo-programm.de.

18.12.20

Freitag, 19:30 Uhr

Ort

www.lcb.de | www.toledo-programm.de

Hausgäste

Teilnehmer•innen

Lucy Fricke, Sinéad Crowe, Isabelle Liber, María Tellechea

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Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

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