Lob der Langsamkeit

Lesung und Gespräch: Ilma Rakusa und László Földényi

»Unsere Würde und das Prinzip Hoffnung sind heute gefährdet und bedürfen, um zu überleben, der Langsamkeit.« Mit diesen Worten zitiert Ilma Rakusa in ihrem 2005 im Droschl Verlag erschienenen kunstvollen Essay »Langsamer!« den ungarischen Kunsttheoretiker und Übersetzer László Földényi. Beide gestehen dem heute viel zu selten in sein Recht gesetzten Streben nach Muße und Entschleunigung nicht nur eine alltags-praktische, sondern darüber hinaus auch eine existentielle, ja metaphysische Funktion zu. Die in Zürich lebende Autorin und Übersetzerin Ilma Rakusa und László Földényi, der 2005 den Friedrich-Gundolf-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung erhielt und von dem in deutscher Übersetzung zuletzt Essays über Goya und William Blake im Verlag Matthes & Seitz erschienen, lesen und diskutieren über Langsamkeit, Lektüren und (Lebens)-Kunst.

14.02.06

Dienstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Teilnehmer•innen

Ilma Rakusa, László F. Földényi

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