Die Vermessung der Künste

Open air: Teju Cole und Daniel Kehlmann
Moderation: Ijoma Mangold

Als Teju Coles Roman »Open City« erschien, überschlug sich die amerikanische Kritik vor Begeisterung. Unter anderem wurde der junge Autor, in Nigeria aufgewachsen, nun in New York lebend, mit W. G. Sebald verglichen. Beide verbindet ein reflexiv-essayistischer Stil. Wo die Düsternis bei Sebald allerdings ins Melancholische, ins Schwermütige neigt, hat sie bei Cole einen Zug von subtiler Härte. Ein großer Bewunderer von Sebald ist seit je Daniel Kehlmann. Auch Kehlmann ist, mit einer Wohnung in New York, zumindest ein halber Ausgewanderter. Und beide, Kehlmann wie Cole, sind eminent gelehrte Autoren, die den Kanon der Künste für ihr eigenes Schreiben fruchtbar machen. Dieser Abend bringt also zwei große Namen der aktuellen Gegenwartsliteratur zusammen, um ein Gespräch über die Literatur, die Künste, die Welt und das Auswandern zu eröffnen.

30.06.15

Dienstag

Ort

Literarisches Colloquium Berlin · Am Sandwerder 5 · 14109 Berlin

Hausgäste

Teilnehmer•innen

Daniel Kehlmann, Ijoma Mangold, Teju Cole

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