Juliana Kálnay

Kiel, Deutschland

Zu Gast im LCB:
Mai 2017

Juliana Kálnay, geboren 1988 in Hamburg, wuchs zunächst in Köln und dann in Málaga auf. Sie studierte literarisches Schreiben in Hildesheim und veröffentlichte in deutsch- und spanischsprachigen Anthologien und Zeitschriften. »Eine kurze Chronik des allmählichen Verschwindens« (Verlag Klaus Wagenbach) ist ihr erster Roman. Sie erhielt das LCB-Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats.

Juliana Kálnay

Drei Fragen an: Juliana Kálnay

Woran arbeitest du gerade?

An einem längeren Prosatext. Welche Form er genau annehmen wird, kann ich allerdings noch nicht sagen, da ich noch ziemlich am Anfang stehe. Aber es gibt ein Motivkomplex, ein Setting und ganz viel Bildmaterial, das mir durch den Kopf schwirrt.

Wie beeinflusst dein Aufenthalt im LCB deine Arbeit?

Zunächst einmal ist es für mich eine relativ neue Situation, die Zeit zu haben, mich ganz auf das Schreiben konzentrieren zu können. Das klappt an manchen Tagen besser als an anderen, aber es stellt sich auf jeden Fall eine neue Form des Alltags ein. Und dann wirkt natürlich dieses Haus und das Wissen, dass hier schon ziemlich viel tolles entstanden ist und gerade entsteht unheimlich motivierend.

Welche Erfahrungen wirst du mit nach Hause nehmen?
Noch habe ich ja über 2 Monate Stipendienzeit vor mir, da wird (hoffentlich!) noch einiges an Erfahrungen dazu kommen. Aber auf jeden Fall viel Anregendes, von den Veranstaltungen im Haus bis zu den Gesprächen beim gemeinsamen Frühstück mit den anderen Gästen.
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